{"id":60246,"date":"2024-04-20T00:00:27","date_gmt":"2024-04-19T22:00:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-3-osterwoche-joh-660-69\/"},"modified":"2025-05-09T21:59:31","modified_gmt":"2025-05-09T19:59:31","slug":"samstag-der-3-osterwoche-joh-660-69","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-3-osterwoche-joh-660-69\/","title":{"rendered":"Samstag der 3. Osterwoche (Joh 6,60-69)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->60In jener Zeit sagten viele der J\u00fcnger Jesu, die ihm zuh\u00f6rten: Was er sagt, ist unertr\u00e4glich. Wer kann das anh\u00f6ren? 61Jesus erkannte, dass seine J\u00fcnger dar\u00fcber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Ansto\u00df?<br \/>\n62Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? 63Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch n\u00fctzt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben.<br \/>\n64Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste n\u00e4mlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten w\u00fcrde. 65Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist.<br \/>\n66Daraufhin zogen sich viele J\u00fcnger zur\u00fcck und wanderten nicht mehr mit ihm umher. 67Da fragte Jesus die Zw\u00f6lf: Wollt auch ihr weggehen? 68Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. 69Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a03c;\">\u201eWas werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht\u201c (Joh 6, 62-63)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGesegnete Tochter, mein Wille bringt Licht in der Seele hervor. Das Licht [seinerseits] erzeugt Wissen, und Licht und Kenntnis erzeugen in gegenseitigem liebendem Austausch, [in der Seele] die Liebe [zu Gott]. Wo also mein H\u00f6chster Wille regiert, dort herrscht die Heiligste Dreifaltigkeit im Akt.<br \/>\nUnsere anbetungsw\u00fcrdige Gottheit neigt von Natur aus in unwiderstehlicher Weise dazu, best\u00e4ndig und ohne Unterbrechung hervorzubringen. Den ersten generierenden Akt vollbringen Wir in Uns selbst: Der Vater zeugt Mich ununterbrochen, und Ich, sein Sohn, f\u00fchle Mich st\u00e4ndig in Ihm gezeugt.<br \/>\nDer Himmlische Vater zeugt Mich und liebt Mich, Ich werde gezeugt und liebe Ihn, und von Uns beiden geht die Liebe aus. In diesem unaufh\u00f6rlichen generativen Akt sind all unsere wunderbaren Kenntnisse, unsere Geheimnisse und Seligkeiten, die Zeiten, unsere Verf\u00fcgungen, unsere Macht und Weisheit eingeschlossen.<br \/>\nAlles, was die Ewigkeit in einem einzigen generierenden Akt umfasst, stellt die ganze Einheit unseres G\u00f6ttlichen Wesens dar. Diese unsere gegenseitige Liebe bildet daher die Dritte Person unseres H\u00f6chsten Wesens, die von Uns untrennbar ist.<br \/>\nSie gibt sich scheinbar nicht mit unserem generierenden Akt in Uns zufrieden, sondern will au\u00dferhalb von Uns selbst, in den Seelen generieren. Und dies ist die Aufgabe, mit der Wir unseren, von unserer Liebe beseelten Willen beauftragen: in die Seelen hinabzusteigen und mit seinem Licht unsere g\u00f6ttliche Generation zu bilden.<br \/>\nDas kann Er aber nur in einer Seele tun, die in unserem Willen lebt, da es au\u00dferhalb von Ihm keinen Platz gibt, wo Er unser G\u00f6ttliches Leben bilden k\u00f6nnte. Unser Wort w\u00fcrde kein Geh\u00f6r finden, um angeh\u00f6rt zu werden.<br \/>\nUnd da unsere Kenntnisse fehlen, f\u00e4nde die Liebe nicht die Substanz, um generieren zu k\u00f6nnen. Dies ist der Grund, warum unsere Heiligste Dreifaltigkeit im menschlichen Gesch\u00f6pf ganz ungeordnet [vorhanden] ist.<br \/>\nAllein unser Wille kann diese unsere g\u00f6ttliche Zeugung bilden. H\u00f6re daher aufmerksam auf das, was dieses Licht dir sagen m\u00f6chte, um Ihm Raum f\u00fcr seinen zeugenden Akt zu geben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 31; 14. August 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a03c;\">\u201eDie Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben\u201c (Joh 6,63)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Ozean des G\u00f6ttlichen Willens murmelt stets und bildet riesige Wellen, welche die Gesch\u00f6pfe bald mit Licht best\u00fcrmen, bald mit Liebe, bald mit bezaubernder Sch\u00f6nheit, oder mit Seufzern, weil Er seinen kleinen Platz in den Seelen haben und in ihnen leben m\u00f6chte.<br \/>\nSeine Liebe ist unbeschreiblich; sie w\u00fcrde bis zum \u00dcberma\u00df gehen und alle Kunstgriffe der Liebe anwenden, wenn Er nur frei [in den Seelen] wohnen und uns alle in seinem FIAT leben lassen k\u00f6nnte. Ich war \u00fcberrascht dar\u00fcber, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eTochter meines Willens, du wei\u00dft nicht, wie weit unsere Liebe geht und was Wir [noch alles] tun werden, damit die Menschen in unserem Willen leben.<br \/>\nDas ist der sch\u00f6nste Aspekt der Sch\u00f6pfung, und wenn Wir das nicht t\u00e4ten, m\u00fcssten Wir sagen: \u201eUnser Werk ist weder vollendet, noch haben Wir das vollbracht, was Wir tun k\u00f6nnen und zu tun verm\u00f6gen; im Vergleich zu dem, was Uns noch zu tun bleibt, k\u00f6nnen Wir sagen, dass Wir nichts getan haben.\u2018<br \/>\nWisse, dass unsere Gottheit von Ewigkeit her (ab aeterno) beschlossen hat, dass Wir so viele Leben von Uns bilden werden, als Wir Dinge geschaffen haben, und als die Seele Akte in unserem Willen tun wird.<br \/>\nDa unser Sein allem \u00fcberlegen ist, ist es gerecht, dass Es bez\u00fcglich seiner Leben die Anzahl aller geschaffenen Dinge und aller Akte der Menschheitsfamilie \u00fcbertrifft.<br \/>\nWenn aber die Seele nicht in unserem Willen lebt, k\u00f6nnen Wir das nicht tun: es w\u00fcrde Uns der g\u00f6ttliche Baustoff f\u00fcr die Heranbildung unseres Lebens in den gesch\u00f6pflichen Akten fehlen, es w\u00fcrde Uns der Platz fehlen, wo Wir es hinlegen k\u00f6nnten.<br \/>\nWozu sollten Wir zudem diese unsere Leben formen, wenn sie niemand aufnehmen wollte, niemand sie kennt und liebt? Siehst du also, dass es wahrhaft der sch\u00f6nste, m\u00e4chtigste und weiseste Akt ist?<br \/>\nEs geht darum, unsere Leben auszubreiten, die Wir bereits in unserem Scho\u00df gezeugt haben und nicht zur Welt bringen k\u00f6nnen, weil unser Wille nicht herrscht.<br \/>\nScheint dir das geringf\u00fcgig zu sein, was dem gro\u00dfen Werk der Sch\u00f6pfung [noch] fehlt? Es ist der reizvollste Akt, der gr\u00f6\u00dfte H\u00f6hepunkt, wo die Sch\u00f6pfung und alle Akte in solch seltene Sch\u00f6nheit und so gro\u00dfe Herrlichkeit geh\u00fcllt werden, dass die Sch\u00f6nheit, die man in der Vergangenheit von Uns gekannt und die Glorie, die man Uns erwiesen hat, wie kleine Tr\u00f6pfchen dagegen sind.<br \/>\nMeine Tochter, o wie verlangen Wir danach, wie zittert, seufzt, brennt unsere Liebe wie im Fieberwahn, dass das Gesch\u00f6pf doch in unserem Willen lebt!<br \/>\nDa Wir aber wissen, dass den Seelen viele Dinge fehlen, damit Wir mit ihren Akten unser Leben [in ihnen] heranbilden k\u00f6nnen, sind Wir zu st\u00e4ndiger Arbeit bereit, um [in den Seelen] f\u00fcr alles aufzukommen.<br \/>\nIn jedem Akt der Seele werden Wir ihr unsere Liebe, unsere Heiligkeit, G\u00fcte und Sch\u00f6nheit schenken, damit nichts am N\u00f6tigen fehlt, um unser Leben zu bilden; so werden Wir Uns selbst hervorbringen und reproduzieren.<br \/>\nO, welche Erwiderung an Liebe, Heiligkeit und G\u00fcte wird Uns daf\u00fcr zuteilwerden, und wie werden Wir durch den s\u00fc\u00dfen Zauber unserer Sch\u00f6nheit begl\u00fcckt!<br \/>\nWie sollten Wir es nicht ersehnen, dass die Menschen in unserem Willen leben, da Wir nicht blo\u00df das Gesch\u00f6pf besitzen werden, sondern unser eigenes Leben, das in seinen Akten generiert wird?<br \/>\nUnd w\u00e4hrend Wir Uns an einem Leben von Uns freuen, wird ein weiteres folgen und dann noch eines, je nach den Akten, welche die Seele vollbringt.<br \/>\nSobald Wir sehen, dass die Seele dabei ist, einen Akt zu tun, werden Wir von dem Unsrigen dazu beitragen und Uns zu Handelnden und Zusehern unseres eigenen Lebens machen.<br \/>\nWelche Freude, welches Gl\u00fcck, meine Tochter, Uns selbst bilden zu k\u00f6nnen, jemanden zu haben, der Uns kennt und liebt, und unseren K\u00f6nigspalast in der Seele zu besitzen!<br \/>\nDar\u00fcber hinaus wird die Seele diese gro\u00dfe Wohltat erfahren: ihre kleine Heiligkeit wird in der Unsrigen, ihre begrenzte Liebe in der Unsrigen und ihre G\u00fcte und Sch\u00f6nheit in der Unsrigen bleiben, sodass die Seele, wenn sie einen heiligen Akt vollbringt, unsere Heiligkeit zu ihrer Verf\u00fcgung hat, wenn sie liebt, wird sie mit unserer Liebe lieben usw.<br \/>\nAuf diese Weise werden ihre Akte aus dem Inneren unserer Akte hervorgehen; alles n\u00e4mlich, was in unserem Willen getan wird, geht weder aus Uns noch aus dem Inneren unserer Akte hinaus.<br \/>\nSo wird Uns die Seele immer lieben, und Wir werden Uns immer geliebt f\u00fchlen. Sie wird stets an Heiligkeit, G\u00fcte und Sch\u00f6nheit zunehmen und somit stets neue Kenntnisse \u00fcber ihren Sch\u00f6pfer erwerben, denn sie wird Ihn in ihren Akten lebendig pochen f\u00fchlen.<br \/>\nMein Wille wird ihr stets neue Dinge \u00fcber unser G\u00f6ttliches Sein enth\u00fcllen, damit sie unser Leben, das sie besitzt, noch mehr sch\u00e4tzt. Die Kenntnis erweckt neue Liebe und teilt ihr weitere Arten unserer Sch\u00f6nheit mit.<br \/>\nSie wird der Seele ununterbrochen neue Dinge sagen und sie gleichsam mit dem n\u00e4hren, was Wir sind. Das gl\u00fcckliche Gesch\u00f6pf wird sich im Netz unserer Liebe gefangen f\u00fchlen \u2013 und erf\u00fcllt von unserem Licht und unserer bezaubernden Sch\u00f6nheit.<br \/>\nWir werden derma\u00dfen von seiner Liebe hingerissen sein, dass Wir im Gesch\u00f6pf Zuflucht nehmen, um zu lieben und unsere Liebe ergie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Wir werden die Seele so schm\u00fccken, dass Wir selbst von einer so seltenen Sch\u00f6nheit bezaubert sind.<br \/>\nSo k\u00f6nnen Wir alle anderen Dinge kleine Tr\u00f6pfchen nennen im Vergleich zum Leben [der Seele] in unserem Willen. Sei daher aufmerksam, denn wenn du in meinem Willen lebst, kannst du Mir das gr\u00f6\u00dfte Wohlgefallen bereiten und Mich gl\u00fccklich machen.\u201c<br \/>\nSodann meditierte ich weiter \u00fcber die gro\u00dfe Gnade des Lebens im G\u00f6ttlichen Willen, und mein sanfter Jesus nahm seine Rede wieder auf:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, dieses Gut ist so gro\u00df, dass Ich unser vibrierendes Leben lebendig in der Seele pochen f\u00fchle und Wir keine Worte mehr brauchen, um Uns verst\u00e4ndlich zu machen. Unser Atem in ihrem Atem ist Wort, welches das [ganze] menschliche Wesen umh\u00fcllt und es in unser Wort umwandelt.<br \/>\nDie Seele vernimmt, wie unser Wort in ihrem Geist, in den Arbeiten und Schritten spricht; und die Kraft, die F\u00e4higkeit unseres sch\u00f6pferischen Wortes erf\u00fcllt sie auf eine Weise, dass es in den innersten Fasern ihres Herzens h\u00f6rbar wird und es die Seele in mein Wort selbst umwandelt.<br \/>\nMein Wort wird zur Natur in der Seele, und wenn die Seele nicht t\u00e4te, was Ich sage und will, dann w\u00e4re es so, als ginge mein Wort gegen sich selbst vor \u2013 was nicht sein kann.<br \/>\nSo bin Ich f\u00fcr die in meinem Willen lebende Seele, das Wort im Atem, in der Bewegung, im Intellekt, im Blick, in allem; und zwar so sehr, dass die Seele, w\u00e4hrend sie sich mit meinem Wort verschmolzen und darin eingetaucht f\u00fchlt, sich wundert, da sie den Klang meiner Stimme nicht geh\u00f6rt hat, und sagt: \u201aWie kommt das, ich f\u00fchle meine Natur in sein Wort umgewandelt und wei\u00df nicht, wann Er mir das gesagt hat?\u2019<br \/>\nDann antworte Ich der Seele: \u201aWei\u00dft du nicht, dass Ich in jedem Augenblick Wort bin? Wenn du Mir auch nicht zuh\u00f6rst, spreche Ich, da Ich wei\u00df, dass du beim Eintritt in die Kammer deiner Seele das Wort finden und die Gabe meines Wortes aufnehmen wirst.\u2018<br \/>\nMeine Worte laufen nicht weg, sondern bleiben und wandeln die menschliche Natur in mein Wort um. Die Einheit und Umwandlung zwischen der Seele, die in unserem Willen lebt und Uns, ist so intensiv, dass Wir Uns ohne Reden verst\u00e4ndlich machen und ohne Worte sprechen.<br \/>\nDies ist unsere gr\u00f6\u00dfte Gabe an die Seele, dass sie n\u00e4mlich mit ihrem Atem und ihrer Bewegung sprechen kann. Die Seele ist so sehr mit Uns eins, dass Wir mit ihr die gleichen Handlungsweisen und dieselbe Wirkweise gebrauchen, wie bei Uns selbst.<br \/>\nObwohl unser G\u00f6ttliches Sein ganz Wort und ganz Stimme ist, lassen Wir, wenn Wir nicht wollen, Uns von niemandem h\u00f6ren. Sei daher aufmerksam und lass dich in allem von meinem Willen f\u00fchren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 5. Dezember 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6a03c;\">\u201eHerr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens\u201c (Jhn 6, 68)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDie Tore zu diesen unseren Feldern dem Menschen zu Recht versperrt wurden, seit er beim S\u00fcndenfall aus unserem Willen trat. Jetzt wollen Wir diese Tore nach so vielen Jahrhunderten f\u00fcr jene \u00f6ffnen, die nicht gezwungen, sondern freiwillig eintreten wollen, damit sie diese unsere g\u00f6ttlichen Felder bev\u00f6lkern.<br \/>\nWir m\u00f6chten ihnen eine neue Form, eine f\u00fcr sie ganz neue Lebensweise schenken und vom Menschen nicht Werke, sondern in jedem seiner Akte ein in unserem eigenen Leben gebildetes Leben erhalten.<br \/>\nDeswegen also sprach Ich so ausf\u00fchrlich \u00fcber meinen Willen zu dir: die Kraft meines sch\u00f6pferischen Wortes wird die Seelen disponieren, indem es ihnen das Verlangen einfl\u00f6\u00dft und ihren menschlichen Willen verwandelt.<br \/>\nWenn sie wissen, dass Ich die T\u00fcren [zu meinem Willen] \u00f6ffnen m\u00f6chte, werden sie anklopfen, und Ich werde ihnen sofort erfreut auftun und Mir ein gl\u00fcckliches Volk erwerben, das Mir sein Leben als Austausch f\u00fcr das Meine schenken wird, das Ich f\u00fcr sie hingegeben habe.<br \/>\nIch habe niemals vergeblich gesprochen, oder ohne etwas davon zu haben. Ich sprach in der Sch\u00f6pfung, und mein Wort diente dazu, die wunderbaren Dinge des ganzen Universums zu gestalten.<br \/>\nIch sprach bei der Erl\u00f6sung, und mein Wort, mein Evangelium dient meiner Kirche als F\u00fchrung, Licht und St\u00fctze. Mein Wort ist sozusagen die Substanz und mein pulsierendes Leben im Scho\u00df der Kirche.<br \/>\nWenn Ich jetzt \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen sprach und noch immer spreche, wird dies nicht vergeblich sein, nein. Vielmehr werde Ich die wunderbaren Wirkungen und das Leben meines Willens empfinden, der unter den Menschen bekannt, aktiv und ganz lebendig sein wird.<br \/>\nLass Mich daher gew\u00e4hren, und Ich werde die Dinge auf eine Weise verf\u00fcgen, dass mein Wort kein totes, sondern ein lebendiges Wort ist, das mit all seinen wunderbaren Wirkungen Leben spenden wird; umso mehr, als diese unsere himmlischen Felder und Meere gleichsam eine Mutter f\u00fcr die gl\u00fccklichen Seelen sein werden, die in ihnen leben wollen.<br \/>\nSie werden sie auf g\u00f6ttliche Weise erziehen, mit k\u00f6stlichen, von der himmlischen Tafel genommenen Speisen n\u00e4hren und edel und heilig gro\u00dfziehen, sodass man in all ihren Akten, Schritten und Worten klar herauslesen kann, dass sie ihrem Sch\u00f6pfer \u00e4hnlich sind.<br \/>\nGott wird die Melodie seiner Stimme in ihren Worten h\u00f6ren, seine Macht in ihren Werken f\u00fchlen, die sanfte Bewegung seiner Schritte, die zu allen hineilen, da Er sie in ihren Schritten bei Sich haben will, und wie hingerissen wird Er sprechen: \u2018Wer ist jene Seele, die Mir \u00e4hnlich ist?<br \/>\nWer vermag meine liebliche, harmonische und kr\u00e4ftige Stimme nachzuahmen, die Himmel und Erde ersch\u00fcttern kann? Wer hat solche Kraft, Mich in seinen Werken zu entz\u00fccken, sodass Ich gemeinsam mit ihm arbeite? Wer ist es? Wer ist es?<br \/>\nAch, jene Seele ist es, die in unseren g\u00f6ttlichen Feldern lebt! Es ist gerecht, dass sie Uns in allem \u00e4hnlich ist, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist. Sie ist unsere Tochter, das gen\u00fcgt.<br \/>\nErlauben Wir ihr, dass sie Uns nachahme, dass sie Uns \u00e4hnlich sei. Sie wird unsere Ehre und die unseres Sch\u00f6pfungswerkes sein, die Ersehnte ihres himmlischen Vaters!\u2019\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 30; 21. Dezember 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82542,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60246","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60246","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60246"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60246\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60246"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60246"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60246"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}