{"id":60327,"date":"2025-05-17T12:00:32","date_gmt":"2025-05-17T10:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/5-sonntag-in-der-osterzeit-c-joh-1331-33a-34-35\/"},"modified":"2025-05-17T15:22:36","modified_gmt":"2025-05-17T13:22:36","slug":"5-sonntag-in-der-osterzeit-c-joh-1331-33a-34-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/5-sonntag-in-der-osterzeit-c-joh-1331-33a-34-35\/","title":{"rendered":"5. Sonntag in der Osterzeit \u2013 C \u2013 (Joh 13,31-33a.34-35)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">31In jener Zeit als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. 32Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen und er wird ihn bald verherrlichen.<br \/>\n33aMeine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. 34Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. 35Daran werden alle erkennen, dass ihr meine J\u00fcnger seid: wenn ihr einander liebt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca723;\">\u201eJetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht\u201c (Joh 13,31)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich die Kommunion empfangen hatte, hielt ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus eng an mein Herz gedr\u00fcckt und sagte: &#8222;Mein Leben, wie gerne m\u00f6chte ich tun, was Du selbst getan hast, als Du Dich im Sakrament empfingst, damit du in Mir dein eigenes Wohlgefallen, deine eigenen Gebete und S\u00fchneleistungen finden k\u00f6nnest!&#8220; Und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, in diesem kleinen Umkreis der Hostie schlie\u00dfe Ich alles ein, und deshalb wollte Ich Mich selbst im Sakrament empfangen, um vollst\u00e4ndige Akte zu vollbringen, die den Vater auf w\u00fcrdige Weise daf\u00fcr verherrlichten, dass die Gesch\u00f6pfe einen Gott empfangen durften; und Ich schenkte den Seelen die vollst\u00e4ndige Frucht meines sakramentalen Lebens, sonst w\u00e4re diese Frucht unvollst\u00e4ndig geblieben, sowohl f\u00fcr die Ehre des Vaters als auch zum Wohl der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDaher befinden sich in jeder Hostie meine Gebete, die Danksagungen und alles \u00dcbrige, das n\u00f6tig ist, um meinen Vater zu verherrlichen, und was das Gesch\u00f6pf f\u00fcr Mich tun sollte. Wenn das Gesch\u00f6pf also darin versagt, so setze Ich in jeder Hostie mein Werk fort, als w\u00fcrde Ich Mich f\u00fcr jede Seele noch einmal selbst empfangen.<br \/>\nAlso muss sich die Seele in Mich umwandeln, mit Mir ganz eins werden und sich mein Leben zu eigen machen, meine Gebete, meine Liebesseufzer, meine Leiden und feurigen Herzschl\u00e4ge, mit denen Ich sie entz\u00fcnden m\u00f6chte, aber Ich finde niemanden, der sich meinen Flammen als Beute \u00fcberl\u00e4sst. Und Ich werde in dieser Hostie wieder geboren, lebe, sterbe und verzehre Mich, aber finde niemand, der sich f\u00fcr Mich verzehrt.<br \/>\nUnd wenn die Seele das wiederholt, was Ich tue, f\u00fchle Ich [mein Leben] wiederholt, als h\u00e4tte Ich Mich selbst ein weiteres Mal empfangen, und Ich finde darin vollkommene Ehre, g\u00f6ttliches Wohlgefallen, Erg\u00fcsse der Liebe, die Mir ebenb\u00fcrtig sind, und Ich schenke der Seele die Gnade, in meinem eigenen Verzehrt-Werden aufgezehrt zu werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 24. Februar 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca723;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Jesus, Freund und Wonne meines Herzens! Ich sehe, dass deine Liebe ihren Lauf nimmt, dich mit sich fortrei\u00dft. Du erhebst dich und n\u00e4herst dich sehns\u00fcchtig dem Tisch, wo bereits Brot und Wein zur Wandlung bereitstehen.<br \/>\nDeine g\u00f6ttlichen Z\u00fcge nehmen einen Ausdruck an, so zart, so liebevoll, wie man ihn nie gesehen hat. Deine Augen strahlen heller als die Sonne, dein Angesicht r\u00f6tet sich und wird gl\u00e4nzend, deine Lippen umspielt himmlische Freude, dein ganzes \u00e4u\u00dferes Wesen nimmt die Hoheit des Sch\u00f6pfers an.<br \/>\nIch sehe dich, meine Liebe, wie verkl\u00e4rt. Deine Gottheit durchschimmert die H\u00fclle deiner Menschheit. Dein Anblick, wie man ihn nie wahrgenommen hat, zieht die Aufmerksamkeit aller auf dich. Die Apostel sind von s\u00fc\u00dfem Entz\u00fccken erfasst und wagen kaum zu atmen.<br \/>\nDeine g\u00fctige Mutter findet sich im Geiste bei deiner Tafelrunde ein, um die Wunder deiner Liebe zu schauen. Die Engel steigen vom Himmel herab. Es ist, als ob sie sich gegenseitig fragten: \u201eWas ist doch das? Ist das nicht das \u00dcberma\u00df, der Wahnsinn der Liebe?<br \/>\nEin Gott erschafft nicht einen neuen Himmel oder eine neue Erde, aber er gibt sich selbst ein neues Dasein, indem er die verg\u00e4ngliche Materie von ein wenig Brot und Wein in den Leib und das Blut seiner Menschheit verwandelt.\u201c<br \/>\nO uners\u00e4ttliche Liebe! Da alle J\u00fcnger um dich geschart sind, sehe ich, wie du das Brot in deine heiligen H\u00e4nde nimmst und dem Vater darbringst. Ich vernehme deine s\u00fc\u00dfe Stimme, die spricht: \u201eHeiliger Vater, Dank sei dir gesagt, weil du immer deinen Sohn erh\u00f6rst. Heiliger Vater, wirke du mit mir.<br \/>\nEinst hast du mich vom Himmel auf die Erde gesandt, Mensch zu werden im Scho\u00df einer Jungfrau, um unsere Kinder zu retten. Nun gestatte mir, dass das \u201eWort\u201c in jeder Hostie Fleisch wird, um die Rettung der Menschenkinder fortzusetzen und das Leben einer jeden Seele zu sein.<br \/>\nSiehe, Vater, nur wenige Stunden sind mir noch beschieden. Wie k\u00f6nnte ich so herzlos sein, meine Kinder allein und als Waisen zur\u00fcckzulassen! Zahlreich sind ihre Feinde, zahlreich ihre Leidenschaften, dicht die Finsternisse ihres Geistes, gro\u00df die Schw\u00e4che ihres Herzens, denen sie unterworfen sind.<br \/>\nWer wird ihnen zu Hilfe kommen? O ich bitte dich, lass mich in jeder Hostie zur\u00fcckbleiben, um meinen Kindern das Leben zu erhalten, ihnen Licht, Kraft und St\u00e4rke zu sein. Wohin kommen sie sonst? Wer wird ihr F\u00fchrer sein? Die Werke unserer H\u00e4nde sind ewig, meiner Liebe kann ich nicht widerstehen, ich kann und will meine Kinder nicht alleinlassen.\u201c<br \/>\nDer Vater wird ger\u00fchrt von deinen liebeentflammten Worten und steigt vom Himmel herab. Nun sind auf dem Altartisch der Vater und der Hl. Geist mit dir, mein Jesus! Jetzt sprichst du mit klarer und eindrucksvoller Stimme die Wandlungsworte.<br \/>\nOhne dich selbst zu ent\u00e4u\u00dfern, machst du dich in jedem Brot und Wein auf sakramentale Weise gegenw\u00e4rtig\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 20 bis 21 Uhr: Das eucharistische Mahl)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca723;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, wisse, dass meine Liebe so gro\u00df ist, dass sie sich Erleichterung verschaffen und ihre Geheimnisse jener Seele anvertrauen m\u00f6chte, die in meinem Willen lebt, damit \u2013 da sie dann \u00fcber alles am Laufenden ist \u2013 Wir mit einer einzigen Liebe lieben, und Ich in ihr das wiederhole, was Ich in Mir Selbst getan habe.<br \/>\nH\u00f6re Mich also an, Tochter, wie weit das \u00dcberma\u00df meiner Liebe ging, die bewirkte, dass Ich unerh\u00f6rte und f\u00fcr den geschaffenen Geist unglaubliche Dinge tat. Als Ich auf die Erde kam, wollte Ich aus Mir so viele Jesus bilden, wie viele menschliche Gesch\u00f6pfe existiert hatten, existierten und existieren w\u00fcrden, damit jede Seele ihren Jesus ganz f\u00fcr sich, ganz zu ihrer Verf\u00fcgung habe.<br \/>\nSie sollte also meine Empf\u00e4ngnis besitzen, um in Mir empfangen zu werden, meine Geburt, um wiedergeboren zu werden, meine Tr\u00e4nen, um sich zu waschen, mein Kindesalter, um sich wiederherzustellen und ihr neues Leben zu beginnen.<br \/>\nSie sollte meine Schritte zu eigen haben als Leben und F\u00fchrung f\u00fcr die ihren, meine Werke, um die ihren in den meinen entstehen zu lassen, meine Leiden als Balsam und Kraft f\u00fcr die ihren und als Genugtuung f\u00fcr jegliche vor der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit sich zugezogene Schuld.<br \/>\nSie sollte meinen Tod besitzen, damit sie ihr Leben wieder finde, meine Auferstehung, um in allem in meinem Willen und zur vollst\u00e4ndigen Verherrlichung aufzuerstehen, die sie ihrem Sch\u00f6pfer darbringen sollte.<br \/>\nUnd dies mit h\u00f6chster Liebe, zu Recht, mit Gerechtigkeit und h\u00f6chster Weisheit. Mein Himmlischer Vater musste in Mir, um Genugtuung und Verherrlichung zu erfahren und um f\u00fcr seine so gro\u00dfe Liebe eine Vergeltung zu finden, so viele meiner Leben vorfinden, wie vielen [menschlichen] Gesch\u00f6pfen Er das Dasein verliehen hatte und verleihen wird.<br \/>\nObwohl nicht alle dieses Leben annehmen, forderte mein Himmlischer Vater mein Leben, um f\u00fcr alles verherrlicht zu werden, was Er beim Sch\u00f6pfungs- und Erl\u00f6sungswerk getan hatte.<br \/>\nAls sich der Mensch unserem Willen entzogen hatte, endete sozusagen damit die meinem G\u00f6ttlichen Vater geschuldete Verherrlichung. W\u00fcrde Ich also nicht aus Mir so viele Jesus bilden, wie es Gesch\u00f6pfe gibt, so w\u00e4re die Ehre des Himmlischen Vaters unvollst\u00e4ndig \u2013 Ich kann aber keine unvollst\u00e4ndigen Werke tun.<br \/>\nMeine Liebe h\u00e4tte gegen Mich Krieg gef\u00fchrt, wenn Ich nicht aus Mir so viele Jesus gebildet h\u00e4tte, zuerst zu unserer Zierde und zu unserem Ruhm und dann, um jedem einzelnen Gesch\u00f6pf das vollst\u00e4ndige Gut zu verleihen.<br \/>\nDaher ist es unser h\u00f6chster Schmerz, dass, obwohl jedem einzelnen so vieler meiner Leben zu Verf\u00fcgung stehen, die einen sie nicht anerkennen, die anderen sie nicht beachten, jene sie nicht gebrauchen, wieder andere sie beleidigen oder kaum die &#8218;Kr\u00fcmel&#8216; von meinem Leben annehmen.<br \/>\nWenige sind es, die sagen: &#8218;Ich lebe das Leben Jesu mit Jesus, und ich liebe, wie Jesus liebt und m\u00f6chte das, was Er will.&#8216; Diese letzteren sind, gemeinsam mit Mir, die Vergeltung f\u00fcr die Glorie und Liebe der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung.<br \/>\nAber obwohl diese Leben nicht alle den Menschen dienen, dienen sie doch in wunderbarer Weise der Glorie meines G\u00f6ttlichen Vaters, weil Ich nicht nur f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe auf die Erde kam, sondern um die Interessen und die Ehre meines Himmlischen Vaters wiederherzustellen.<br \/>\nO, wenn du sehen k\u00f6nntest, welch sch\u00f6nes Geleit diese meine vielen Leben rund um unsere Gottheit bilden, wie viel Liebe und Ehre ihnen entspringen! Du w\u00e4rest so hingerissen, dass es dir schwerfiele, wieder in deinen Leib zur\u00fcckzukehren!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 20. Februar 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca723;\">\u201eEin neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben\u201c (Joh 13,34)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eUnd du, was willst du? Sag Mir, liebst du Mich? Wie willst du Mich lieben?\u201c<br \/>\nDa ich keine Antwort wusste, nahm meine Verwirrung zu und ich sagte: \u201eHerr, ich will nichts als Dich, und wenn Du mich fragst, \u201eLiebst du Mich?\u201c habe ich keine Worte, um es Dir kundtun zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIch kann nur sagen, dass ich diese Leidenschaft f\u00fchle, dass niemand mich in der Liebe zu Dir besiegen k\u00f6nne, und dass ich die Erste sei in der Liebe zu Dir, \u00fcber alle anderen, und niemand f\u00e4hig sein m\u00f6ge, mich zu \u00fcbertreffen.<br \/>\nDoch dies befriedigt mich noch nicht; um zufrieden zu sein, m\u00f6chte ich Dich mit deiner eigenen Liebe lieben und Dich so lieben k\u00f6nnen, wie Du Dich selbst liebst. Ach, ja! Dann erst w\u00fcrden meine Bef\u00fcrchtungen \u00fcber meine Liebe zu Dir ein Ende haben.\u201c<br \/>\nZufrieden, k\u00f6nnte man sagen, mit meinem Unsinn, dr\u00fcckte mich Jesus so eng an sich, dass ich mich innen und au\u00dfen in Ihn umgewandelt sah, und Er teilte mir einen Teil seiner Liebe mit.<br \/>\nDanach kehrte ich in mich selbst zur\u00fcck, und es schien mir, dass ich meinen Gott in dem Ma\u00df besitze, wie viel Liebe mir gegeben ist; wenn ich Ihn wenig liebe, besitze ich Ihn wenig. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 6. Januar 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca723;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich diesen Morgen in meinem gewohnten Zustand war, sah ich ein endloses Licht vor mir und begriff, dass in diesem Licht die Heiligste Dreifaltigkeit wohnte. Ich sah zugleich auch die K\u00f6nigin Mutter vor diesem Licht; Sie war ganz von der Heiligsten Dreieinigkeit absorbiert, und sie absorbierte alle Drei G\u00f6ttlichen Personen in sich auf eine Art, dass sie mit den drei Vorrechten der Heiligsten Dreieinigkeit bereichert wurde, welche da sind: Macht, Weisheit und Liebe.<br \/>\nUnd wie Gott das Menschengeschlecht als einen Teil von sich selbst liebt, und als ein kleines, aus Ihm hervorgegangenes Teilchen, dessen R\u00fcckkehr zu Ihm selbst Er brennend ersehnt, so liebt die K\u00f6nigin Mama, die daran teilhat, die Menschheit mit leidenschaftlicher Liebe. Nun, w\u00e4hrend ich dies verstand, sah ich den Beichtvater und bat die Heiligste Jungfrau, bei der Heiligsten Dreifaltigkeit f\u00fcr ihn einzutreten.<br \/>\nSie neigte sich, trug mein Gebet vor Gottes Thron, und ich sah, dass vom G\u00f6ttlichen Thron ein Fluss von Licht herauskam, der den Beichtvater v\u00f6llig bedeckte; dann befand ich mich in mir selbst. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 26. Januar 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cca723;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein liebensw\u00fcrdiger Jesus zeigte sich, wie Er mich in seinen Armen trug, damit ich den Akten seines G\u00f6ttlichen Willens folgte, und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wie sehr liebt dich mein Wille!<br \/>\nMehr als eine Mutter h\u00e4lt Er dich in seinen Armen, und w\u00e4hrend Er dich an seine Brust dr\u00fcckt, ist Er [zugleich] in dir, um gemeinsam mit dir zu wachsen. Er klopft in deinem Herzen, kreist in deinem Blut, geht in deinen F\u00fc\u00dfen, denkt in deinem Geist, spricht in deiner Stimme.<br \/>\nSeine Liebe und Eifersucht sind so gro\u00df, dass Er sich klein macht, wenn du klein bist, dass Er gemeinsam mit dir w\u00e4chst, wenn du w\u00e4chst. Wenn du arbeitest, dehnt Er dich so sehr aus, dass du dich in all seinen Werken ausbreitest.<br \/>\nEine Mutter kann ihre Tochter verlassen, sich von ihr trennen, ihr ferne sein \u2013 mein Wille hingegen nie, denn da Er sich zum Leben seiner Tochter macht, macht Er sich unzertrennlich von ihr und kann sie daher auch nicht verlassen, selbst wenn Er wollte. Es ist n\u00e4mlich sein eigenes Leben, das Er in seiner Tochter lebt und gebildet hat.<br \/>\nWer bes\u00e4\u00dfe je diese Macht und un\u00fcbertreffliche Liebe, sein Leben mit seiner Tochter zu formen und wachsen zu lassen? Niemand! Nur mein Wille, Der eine ewige Liebe und eine sch\u00f6pferische Kraft besitzt, erschafft sein Leben in jener Seele, die wieder geboren wird und allein seine Tochter sein will.<br \/>\nDarum gehst du in der Sch\u00f6pfung umher, weil diese Mutter, d.h. mein G\u00f6ttlicher Wille, sein Leben, das Er in dir, seiner Tochter gebildet hat, in allen seinen Akten w\u00fcnscht. So l\u00e4uft die Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen FIAT lebt, zusammen mit Ihm den schwindelerregenden, geordneten und harmonischen Lauf der ganzen Sch\u00f6pfung.<br \/>\nDa nun der geordnete Lauf allerK\u00f6rper die sch\u00f6nste und harmonischste Melodie bildet, bildet die Seele, die mit ihnen l\u00e4uft, ihre harmonische Note, die in der Himmlischen Heimat widerhallt und die Aufmerksamkeit aller Seligen auf sich zieht, die sagen: \u2018Wie sch\u00f6n ist der Klang, den wir in den Himmelsk\u00f6rpern h\u00f6ren, da die kleine Tochter des G\u00f6ttlichen FIAT ihren Rundgang in ihnen macht: wir vernehmen eine weitere Note und einen besonderen Klang.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille tr\u00e4gt ihn bis zu uns in unsere Himmlischen Gefilde.\u2019 Deshalb bist nicht du es, die l\u00e4uft, sondern mein Wille l\u00e4uft, und du eilst zusammen mit Ihm.\u201d \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 26. August 1928)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cca723;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gute Tochter, wundere dich nicht. Alles ist dem m\u00f6glich, der in meinem Willen lebt. Die gegenseitige Liebe zwischen Gott und Gesch\u00f6pf ist so gro\u00df, dass die menschliche Begrenztheit so weit kommt, die Akte Gottes zu wollen und sich diese anzueignen.<br \/>\nUnd als die eigenen liebt sie diese so sehr, dass sie ihr Leben hingeben w\u00fcrde, um auch nur einen einzigen dieser G\u00f6ttlichen Akte zu verteidigen, zu lieben und ihm die ganze Ehre und den ersten Ehrenplatz einzur\u00e4umen.<br \/>\nGott macht sich daf\u00fcr die Akte der Seele zu eigen und findet in ihnen Sich selbst, die Entfaltung seiner Liebe und die Erhabenheit seiner Heiligkeit: wie sehr liebt Er sie! So gro\u00df ist diese gegenseitige Liebe, dass der eine im anderen gefangen bleibt, aber es ist eine freiwillige Gefangenschaft, die beide unzertrennlich macht: Gott ist gl\u00fccklich, weil Er sich geliebt f\u00fchlt und seinen Platz in der Seele findet, und die Seele f\u00fchlt sich von Gott geliebt und nimmt ihren Platz im H\u00f6chsten Sein ein.<br \/>\nF\u00fcr die Seele gibt es kein gr\u00f6\u00dferes Gl\u00fcck, als wenn sie sagen und sicher sein kann, von Gott geliebt zu werden; und f\u00fcr Uns gibt es kein gr\u00f6\u00dferes Gl\u00fcck, als von einer Seele geliebt zu werden, die von Uns nur dazu erschaffen wurde, um Uns zu lieben und unseren Willen zu vollbringen.<br \/>\nDie Seele nun, die in ihrem Sch\u00f6pfer ist, w\u00fcnscht, dass alle Ihn lieben, Ihn anerkennen. Kraft des G\u00f6ttlichen Fiat, Das sie belebt, m\u00f6chte sie alle Akte der Menschen erscheinen (erstehen) lassen und ruft diese in Gott [zur\u00fcck], um Ihm zu beteuern: \u201aIch gebe Dir alles und liebe Dich f\u00fcr alle.\u2019<br \/>\nSo macht sie sich gemeinsam mit dem G\u00f6ttlichen Willen zum Gedanken f\u00fcr jeden Verstand, zum Blick f\u00fcr jedes Auge, zum Wort jeder Stimme, zum Herzschlag eines jeden Herzens, zur Bewegung f\u00fcr jedes Werk, zum Schritt jeden Fu\u00dfes.<br \/>\nWas m\u00f6chte Mir diese Seele nicht darbringen, die in meinem Willen lebt? Alle und alles; daher spricht sie zu meinem Willen: \u201aIch w\u00fcnsche, deine Liebe und deine Macht zu besitzen, damit ich eine Liebe habe, die Dir im Namen aller sagt: \u201aIch liebe Dich\u2019.<br \/>\nSo l\u00e4sst unser Wille Uns in dieser Seele die Liebe und Vergeltung f\u00fcr alle Akte der Gesch\u00f6pfe finden. O mein Wille, in welche Macht und in welches Labyrinth der Liebe wirfst Du die Seele, die in Dir lebt!<br \/>\nDies ist so gewaltig gro\u00df, dass die menschliche Kleinheit sich von Liebe ertr\u00e4nkt f\u00fchlt und als Erfrischung das Bed\u00fcrfnis f\u00fchlt, alle aufzusp\u00fcren, um ihren st\u00e4ndigen kleinen Kehrreim sagen zu k\u00f6nnen: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich\u2019, als Ventil der gro\u00dfen Liebe, die mein G\u00f6ttlicher Wille ihr schenkt.<br \/>\nDas ist unser Leben, das ganz aus Liebe besteht, unsere Geschichte, von Ewigkeit (ab aeterno) her ganz aus Liebe gewoben. So muss jemand sein, der in unserem Willen lebt: Die \u00dcbereinstimmung zwischen der Seele und Uns muss so gro\u00df sein, dass ein einziger Akt und eine einzige Liebe entsteht\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 7. Oktober 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60327","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60327\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}