{"id":60339,"date":"2026-05-03T21:00:52","date_gmt":"2026-05-03T19:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-5-osterwoche-joh-1421-26\/"},"modified":"2026-05-02T21:57:22","modified_gmt":"2026-05-02T19:57:22","slug":"montag-der-5-osterwoche-joh-1421-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-5-osterwoche-joh-1421-26\/","title":{"rendered":"Montag der 5. Osterwoche (Joh 14,21-26)"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">21In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. 22Judas &#8211; nicht der Judas Iskariot &#8211; fragte ihn: Herr, warum willst du dich nur uns offenbaren und nicht der Welt?<br \/>\n23Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen. 24Wer mich nicht liebt, h\u00e4lt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr h\u00f6rt, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.<br \/>\n25Das habe ich zu euch gesagt, w\u00e4hrend ich noch bei euch bin. 26Der Beistand, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfaf3e;\">\u201eWer meine Gebote hat und sie h\u00e4lt, der ist es, der mich liebt\u201c (Joh 14,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus kommt weiterhin mit seinen gewohnten Versp\u00e4tungen, und ich f\u00fchlte die ganze Last seiner Beraubung, als Er ganz pl\u00f6tzlich kam und \u2013 ich wei\u00df nicht warum \u2013 mir diese Frage stellte: \u201eKannst du Mir sagen, weshalb der Gehorsam so verherrlicht wird und so viel Ehre erf\u00e4hrt, dass Er der Seele das Bild Gottes einpr\u00e4gt?\u201c<br \/>\nGanz verlegen, wusste ich nicht, was ich erwidern sollte, doch durch ein intellektuelles Licht, das Er mir sandte, antworte der gebenedeite Jesus selbst; und da es durch Licht war, nicht Worte, habe ich keine Begriffe, um mich auszudr\u00fccken.<br \/>\nDer Gehorsam will jedoch, dass ich versuche, es niederzuschreiben. Ich glaube, ich werde gro\u00dfen Unsinn sagen, und Dinge schreiben, die nicht zusammenpassen, doch ich setze all meinen Glauben in den Gehorsam, besonders, da dies Dinge sind, die ihn direkt betreffen, und ich beginne meinen Versuch:<br \/>\nEs schien mir also, dass Jesus sagte: \u201eDer Gehorsam wird so verherrlicht, weil er die Kraft hat, die menschlichen Leidenschaften bis in ihre Wurzeln hinein zu entwurzeln.<br \/>\nEr vernichtet in der Seele alles, was irdisch und materiell ist und erstattet der Seele zu ihrer gro\u00dfen Ehre wieder ihren urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcck, d.h., so wie sie von Gott in ihrer urspr\u00fcnglichen Gerechtigkeit erschaffen wurde, ehe sie aus dem irdischen Eden vertrieben wurde.<br \/>\nUnd in diesem erhabenen Zustand f\u00fchlt sich die Seele stark hingezogen zu allem, was gut ist; sie f\u00fchlte alles, was gut, heilig und vollkommen ist, gleichsam als [w\u00e4re es] ihr eingeboren, und empfindet gr\u00f6\u00dften Schrecken sogar vor dem Schatten des B\u00f6sen.<br \/>\nMit dieser gl\u00fccklichen Natur, die sie aus der \u00fcberaus erfahrenen Hand des Gehorsams empfangen hat, findet die Seele keine Schwierigkeit mehr darin, die erhaltenen Befehle auszuf\u00fchren; umso mehr, da jener, der anordnet, stets das Gute befehlen muss.<br \/>\nUnd so siehst du, wie es der Gehorsam versteht, das g\u00f6ttliche Bild gut einzupr\u00e4gen; nicht nur das, sondern er verwandelt die menschliche Natur in die g\u00f6ttliche, denn so wie Gott gut, heilig und \u00fcberaus vollkommen und zu allem Guten geneigt ist und alles B\u00f6se sehr hasst, so hat der Gehorsam die Kraft, die menschliche Natur zu verg\u00f6ttlichen, und sie die g\u00f6ttlichen Eigenschaften erwerben zu lassen.<br \/>\nUnd je mehr sich die Seele von dieser h\u00f6chst erfahrenen Hand f\u00fchren l\u00e4sst, umso mehr erwirbt sie vom G\u00f6ttlichen und macht ihr eigenes Sein zunichte.<br \/>\nDeshalb ist der Gehorsam so verherrlicht und geehrt, sodass Ich selbst Mich ihm unterworfen habe und dadurch geehrt und verherrlicht wurde; und durch ihn gab Ich all meinen Kindern die Ehre und Herrlichkeit zur\u00fcck, die sie wegen des Ungehorsams verloren hatten.\u201c<br \/>\nDas ist mehr oder weniger, was ich in der Lage bin, kundzutun; das \u00dcbrige f\u00fchle ich in meinem Geist, doch mir fehlen die Worte, denn die Erhabenheit des Begriffes dieser Tugend ist derart, dass meine arme menschliche Sprache keine geeigneten Worte finden kann\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 8. November 1900)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfaf3e;\">\u2026 \u201eDer mich liebt; wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren\u201c (Joh 14,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist kehrt stets zum G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcck. Nach dem Empfang der Hl. Kommunion sagte ich zu meinem liebensw\u00fcrdigen Jesus: \u201eIn deinem Willen geh\u00f6rt alles mir, daher liebe ich Dich mit der Liebe meiner und deiner Mutter und K\u00f6nigin, ich k\u00fcsse Dich mit ihren Lippen und umarme Dich ganz innig und fest mit ihren Armen.<br \/>\nIch nehme Dich mit und fl\u00fcchte mich in ihr Herz, um Dir ihre Freuden, ihre Wonnen und ihre Mutterschaft zu schenken, damit Du die S\u00fc\u00dfigkeit und die Obhut finden m\u00f6gest, die Dir deine Mutter angedeihen zu lassen wei\u00df.\u201c Als ich mich gemeinsam mit Jesus in meine Mutter einschloss, sprach der s\u00fc\u00dfe Jesus voller Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter und Tochter meiner Mutter, wie gl\u00fccklich bin ich, die Tochter zusammen mit meiner Mutter zu finden, und die Mama mit der Tochter! Denn Sie m\u00f6chte, dass Mich die Seelen mit ihrer eigenen Liebe lieben, Mich mit ihrem Mund k\u00fcssen und mit ihren Armen umarmen.<br \/>\nSie m\u00f6chte ihnen ihre M\u00fctterlichkeit schenken, um Mich in Sicherheit zu bringen, und damit sie an Mir als Mutter handeln. Wenn Ich Mutter und Tochter antreffe, die Mich mit einer einzigen Liebe lieben, ist das f\u00fcr Mich das gr\u00f6\u00dfte Gl\u00fcck, und Ich sp\u00fcre, wie beide Mir ein neues Paradies auf Erden bereiten. Aber dies gen\u00fcgt Mir nicht: in der Seele, die in meinem Willen lebt, m\u00f6chte Ich alles vorfinden.<br \/>\nWenn auch nur irgendetwas fehlt, kann Ich nicht behaupten, dass alles im Gesch\u00f6pf vollst\u00e4ndig ist. Ich m\u00f6chte in der Seele nicht nur meine Mutter auf ihrem Ehrenplatz als K\u00f6nigin und Mutter vorfinden, sondern auch meinen Himmlischen Vater und den Heiligen Geist.<br \/>\nIndem sich die Seele deren Liebe zu eigen macht, liebt sie Mich mit deren unermesslicher und unendlicher Liebe. Bereite Mir also, meine Tochter, die Freude, Mir zu sagen, dass du Mich zusammen mit dem Vater und dem Heiligen Geist liebst.&#8220;<br \/>\nJesus schwieg und wartete, dass ich Ihm das sage, was Er wollte. Und obwohl unw\u00fcrdig, sprach ich zu Ihm, um Ihn zufriedenzustellen: &#8218;Ich liebe Dich in der unermesslichen Macht und Liebe des Vaters, mit der grenzenlosen Liebe des Heiligen Geistes, ich liebe Dich mit der Liebe, mit der Dich alle lieben, Engel und Heilige.<br \/>\nIch liebe Dich mit jener Liebe, mit der Dich alle gegenw\u00e4rtigen, vergangenen und zuk\u00fcnftigen menschlichen Gesch\u00f6pfe lieben oder lieben sollten. Ich liebe Dich im Namen aller erschaffenen Dinge und mit jener Liebe, mit der Du sie erschaffen hast&#8230;&#8216;<br \/>\nDer teure Jesus seufzte tief auf und f\u00fcgte hinzu: \u201eEndlich ist mein sehnliches Verlangen erf\u00fcllt, alles im Gesch\u00f6pf vorzufinden: Ich finde unsere endlosen Liebesmeere, Ich finde die Wonnen meiner Mutter, die Mich liebt, Ich finde alles und alle. In einer Seele also, die in meinem Willen lebt, muss Ich alles und alle finden, und Ich muss diese [Seele] in allen finden.<br \/>\n\u00dcberdies zeugte Mich mein Himmlischer Vater in der Liebe, und wer Mich liebt und sich nichts von unserer Liebe entgehen l\u00e4sst, den f\u00fchle Ich mit Mir im Akt, Mir st\u00e4ndig Liebe zu geben und Liebe zu empfangen.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 10. April 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfaf3e;\">\u201eWenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen\u201c (Joh 14, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das gr\u00f6\u00dfte Wunder der Sch\u00f6pfung ist die Hl. Jungfrau. Der G\u00f6ttliche Wille, der ihren menschlichen Willen vom ersten Augenblick ihrer Empf\u00e4ngnis unterwarf, und der Wille dieses heiligen Gesch\u00f6pfes, der das G\u00f6ttliche Fiat unterwarf, besiegten einander gegenseitig und waren beide Sieger.<br \/>\nAls der G\u00f6ttliche Wille als herrschender K\u00f6nig in ihren menschlichen Willen eintrat, begann die Kette der gro\u00dfen g\u00f6ttlichen Wunder in diesem erhabenen Gesch\u00f6pf.<br \/>\nDie unerschaffene Kraft ergoss sich in die geschaffene Kraft, doch so sehr, dass diese [geschaffene Kraft] die ganze Sch\u00f6pfung [h\u00e4tte] st\u00fctzen k\u00f6nnen, als w\u00e4re sie ein Strohhalm.<br \/>\nAlle geschaffenen Dinge f\u00fchlten die geschaffene Macht in der unerschaffenen, die sie st\u00fctzte und zu ihrer Erhaltung beitrug. O, sie f\u00fchlten sich noch mehr geehrt und gl\u00fccklich, dass eine geschaffene Kraft als ihre K\u00f6nigin in allem floss, die sie unterst\u00fctzte und erhielt.<br \/>\nIhre Macht war so gro\u00df, dass Sie \u00fcber alle herrschte, sogar \u00fcber ihren Sch\u00f6pfer. Sie war unbesiegbar, sodass Sie mit der Kraft des G\u00f6ttlichen Fiat alle und alles besiegte, ja alle lie\u00dfen sich von dieser g\u00f6ttlichen Herrscherin besiegen, da Sie eine machtvolle und hinrei\u00dfende Kraft besa\u00df, der niemand widerstehen konnte.<br \/>\nSelbst die D\u00e4monen f\u00fchlten sich geschw\u00e4cht und wussten nicht, wo sie sich vor dieser un\u00fcbertrefflichen Macht verstecken sollten. Das ganze H\u00f6chste Sein ergoss sich in diesen geschaffenen Willen, der vom G\u00f6ttlichen Willen unterworfen worden war.<br \/>\nDie unendliche Liebe ergoss sich in die endliche Liebe, und alles und alle f\u00fchlten sich von diesem Heiligen Gesch\u00f6pf geliebt. Ihre Liebe war so gro\u00df, dass Sie sich mehr als die Luft von allen einatmen lie\u00df, sodass diese K\u00f6nigin der Liebe das Bed\u00fcrfnis empfand, alle als Mutter und K\u00f6nigin aller zu lieben. Unsere Sch\u00f6nheit erf\u00fcllte Sie so sehr, dass Sie die Macht, Liebe, G\u00fcte und hinrei\u00dfende Gnade besitzt, sodass Sie, w\u00e4hrend Sie liebt, bewirkt, dass Sie von allen geliebt wird, sogar von den vernunftlosen Dingen.<br \/>\nSo gab es keinen Akt, kein Gebet, keine Liebe, Anbetung, Wiedergutmachung [von Ihr], von denen nicht Himmel und Erde erf\u00fcllt w\u00e4ren. Sie beherrschte alles, und ihre Liebe und alles, was Sie tat, floss im Himmel, in der Sonne, im Wind, in allem.<br \/>\nUnser H\u00f6chstes Sein f\u00fchlte sich in allen geschaffenen Dingen durch dieses Gesch\u00f6pf geliebt und gebeten. Ein neues Leben floss in allem; Sie liebte Uns im Namen aller und machte, dass alle Uns liebten.<br \/>\nEs war der unerschaffene Wille, der den Ehrenplatz im geschaffenen Willen hatte, der alles f\u00fcr Uns tun konnte und Uns die Vergeltung daf\u00fcr geben konnte, dass Wir ihm die ganze Sch\u00f6pfung zur Verf\u00fcgung gestellt hatten.<br \/>\nSo begann mit der Empf\u00e4ngnis dieser Gro\u00dfen K\u00f6nigin das wahre Leben Gottes im Gesch\u00f6pf, und das Leben des Gesch\u00f6pfs in Gott. O, welcher Austausch der Liebe, der Kraft, der Sch\u00f6nheit, des Lichtes fanden zwischen Gott und dem Gesch\u00f6pf statt!<br \/>\nDaher waren die Wunder, die sich in Ihr abwechselten, andauernd und unerh\u00f6rt; Himmel und Erde staunten, die Engel waren hingerissen angesichts meines G\u00f6ttlichen Willens, der im Gesch\u00f6pf wirkte.<br \/>\nMeine Tochter, da diese Gro\u00dfe Herrin im G\u00f6ttlichen Willen lebte, f\u00fchlte Sie sich in der Tat als K\u00f6nigin aller und von allem, sogar als K\u00f6nigin des Gro\u00dfen G\u00f6ttlichen K\u00f6nigs, und zwar so sehr, dass Sie es war, welche die Himmelspforte f\u00fcr die Herabkunft des Ewigen Wortes bildete.<br \/>\nSie bereitete Ihm den Weg und den Platz in ihrem Scho\u00df, wo Er seine Wohnung haben sollte, und in der Eindringlichkeit ihrer gebieterischen Liebe sprach Sie zu Mir: \u201aSteig herab, o Ewiges Wort, Du wirst in mir deinen Himmel finden, deine Freuden, denselben Willen, der in den Drei G\u00f6ttlichen Personen herrscht.\u2019 Nicht nur das, sondern Sie stellte das Tor und den Weg dar, damit die Seelen ins Himmlische Vaterland aufsteigen k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd nur, weil diese Jungfrau auf Erden im G\u00f6ttlichen Willen lebte, wie man im Himmel [in Ihm] lebt, konnten die Seligen in den Himmel eingehen und dessen Wonnen genie\u00dfen.<br \/>\nDenn diese Himmlische Mutter bedeckt und umh\u00fcllt sie und h\u00e4lt sie wie verborgen in ihrer Glorie und in allen Akten, die Sie im G\u00f6ttlichen Willen getan hat, sodass die Seligen in ihren Freuden die Liebe, die Werke und die Macht jener Mutter und K\u00f6nigin verkosten, die sie gl\u00fccklich macht.<br \/>\nWas kann mein Wille nicht tun? [Er bringt] alle m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fcter [hervor], und dem Gesch\u00f6pf, in dem Er herrscht, verleiht Er solche Macht, dass Er schlie\u00dflich spricht: \u201aTu, was du willst, befiehl, nimm, gib, Ich werde dir nie etwas verweigern. Deine Macht ist unwiderstehlich, deine Kraft macht Mich schwach, darum lege Ich alles in deine H\u00e4nde, damit du als Herrin und K\u00f6nigin handelst.\u2019<br \/>\nNun wisse, dass dieses Heilige Gesch\u00f6pf schon von ihrer Empf\u00e4ngnis an den Herzschlag meines Fiat in dem ihren versp\u00fcrte. In jedem Herzschlag liebte Sie Mich, und die Gottheit liebte Sie wieder mit doppelter Liebe in jedem ihrer Herzschl\u00e4ge. In ihrem Atem f\u00fchlte<br \/>\nSie den Atem des G\u00f6ttlichen Willens und liebte Uns in jedem Atemzug, und Wir vergalten Ihr mit unserer verdoppelten Liebe in jedem ihrer Atemz\u00fcge. Sie f\u00fchlte die Bewegung des Fiat in ihren H\u00e4nden, ihren Schritten, ihren F\u00fc\u00dfen. In ihrem ganzen Sein f\u00fchlte Sie das Leben des G\u00f6ttlichen Willens, und in all ihren Akten liebte Sie Uns f\u00fcr sich und im Namen aller.<br \/>\nUnd Wir liebten Sie immer, immer, in jedem Augenblick str\u00f6mte unsere Liebe wie ein rei\u00dfender Fluss. So hielt Sie Uns immer aufmerksam und in Feststimmung, um ihre Liebe zu empfangen und die Unsere zu geben, dass Sie soweit kam, alle S\u00fcnden und die Gesch\u00f6pfe selbst mit unserer Liebe zuzudecken.<br \/>\nDaher wurde unsere Gerechtigkeit von dieser unbesiegbar Liebenden entwaffnet, und Wir k\u00f6nnen behaupten, dass Sie mit unserem H\u00f6chsten Wesen tat, was Sie wollte. O, wie w\u00fcnschte Ich, dass alle begriffen, was es bedeutet, im G\u00f6ttlichen Willen zu leben, damit alle gl\u00fccklich und heilig werden!\u201c<br \/>\n(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 34; 23. August 1936)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfaf3e;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eO, wie w\u00fcnschte Ich, dass alle w\u00fcssten, was es bedeutet, in meinem Willen zu wirken! Denn die Kenntnis ist wie der Appetit, der Verlangen nach der Speise erweckt, die man essen soll, und die man dann kostet.<br \/>\nOhne Appetit hingegen f\u00fchlt man Abneigung gegen das Essen selbst und kostet es nicht. So ist die Kenntnis die \u00dcberbringerin meiner Gaben und Sch\u00e4tze zu den Seelen und die Best\u00e4tigung des Besitzes. Zudem bewirkt die Kenntnis Achtung und Wertsch\u00e4tzung meiner Wahrheiten.<br \/>\nIch spreche erst dann, wenn Ich wei\u00df, dass meine Worte geliebt, angeh\u00f6rt und gesch\u00e4tzt werden. Ja, wenn Ich Respekt und Liebe vorfinde, dann f\u00fchle Ich Mich sogar von meiner eigenen Liebe zur Mitteilung weiterer Wahrheiten gedr\u00e4ngt.<br \/>\nSehe Ich dies aber nicht, so schweige Ich, voll Kummer \u00fcber meine zur\u00fcckgedr\u00e4ngte Liebe. Du wirst Mir das nicht antun, nicht wahr?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 35; 12. September 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60339","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60339"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60339\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}