{"id":60347,"date":"2026-05-04T21:00:23","date_gmt":"2026-05-04T19:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-5-osterwoche-joh-1427-31a\/"},"modified":"2026-05-03T22:10:44","modified_gmt":"2026-05-03T20:10:44","slug":"dienstag-der-5-osterwoche-joh-1427-31a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-5-osterwoche-joh-1427-31a\/","title":{"rendered":"Dienstag der 5. Osterwoche (Joh 14,27-31a)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. 28Ihr habt geh\u00f6rt, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, w\u00fcrdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist gr\u00f6\u00dfer als ich.<br \/>\n29Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. 30Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. \u00dcber mich hat er keine Macht, 31aaber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.<\/p>\n<h3><span style=\"color: #d1aa36;\">\u201eFrieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht\u201c (Joh 14,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen befand ich mich, nachdem ich die Kommunion empfangen hatte, in einem Meer von Bitterkeit, da ich Jesus, mein h\u00f6chstes Gut, nicht sah. Ich f\u00fchlte mein ganzes Inneres in Unruhe, als Er sich pl\u00f6tzlich blicken lie\u00df und mir fast tadelnd sagte:<br \/>\n\u201eWei\u00dft du nicht, dass man, wenn man sich Mir nicht hingibt, sich die Rechte meiner Gottheit widerrechtlich aneignet und Mich dadurch schwer beleidigt? Gib dich also hin, beruhige all dein Inneres in Mir, und du wirst Frieden finden; und indem du Frieden findest, wirst du Mich finden.\u201c<br \/>\nNach diesen Worten verschwand Er wie ein Blitz, ohne sich noch einmal zu zeigen. Ach Herr, bewahre Du selbst mich ganz hingegeben und fest in deinen Armen, sodass ich niemals entfliehen kann, sonst werde ich stets meine kleinen Ausfl\u00fcchte machen! (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 9. April 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;<span style=\"color: #cfa93a;\"><strong>&#8211;<\/strong><\/span>&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMein Wirken unterscheidet sich vom Wirken der Gesch\u00f6pfe: da Ich in Mir die sch\u00f6pferische Kraft besitze, spreche und erschaffe Ich so, wie Ich eines Tages sprach und die Sonne erschuf.<br \/>\nDiese Sonne ist immerdar voller Licht und W\u00e4rme und spendet stets Licht und W\u00e4rme, als w\u00e4re sie gerade im Akt, fortw\u00e4hrend von Mir erschaffen zu werden, ohne je abzunehmen\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 21. September 1913)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfa93a;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe im G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Seine s\u00fc\u00dfe Herrschaft dr\u00e4ngt meinen armen Willen, der auf-grund der leidvollen Lage, in der ich mich befinde, sich dennoch sehr oft bet\u00e4tigen m\u00f6chte, um seinen eigenen Weg zu gehen.<br \/>\nTrotzdem konzentriert sich das allm\u00e4chtige Fiat mit der unwiderstehlichen Kraft seines Lichtes \u00fcber der Nacht meines Willens und hindert meinen Schritt. Indem Es seinen lichtvollen Tag in meiner Seele bereitet, zieht Es mich an, meine kleinen Akte in seinem G\u00f6ttlichen Willen zu tun.<br \/>\nIch \u00fcberlegte: \u2018Warum hat Jesus so gro\u00dfes Interesse daran, dass ich meine wiederholten Akte in seinem anbetungsw\u00fcrdigen Willen nicht unterlasse?\u2019 Da sagte Jesus voller Z\u00e4rtlichkeit und G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, weil all die Akte, die du in deinem Inneren tust, Akte sind, die Ich gelehrt und herangebildet habe, so dass sie meine Akte sind.<br \/>\nUnd Ich m\u00f6chte nicht, dass Du [hinter Mir] zur\u00fcckbleibst, ohne dass du vereint mit Mir diesen Akten folgst. Du sollst n\u00e4mlich wissen, wenn Ich, dein Jesus, in der Seele t\u00e4tig bin, wenn Ich spreche oder unterweise, dann habe Ich solche Macht, dass Ich das Gute, das Ich lehrte oder in der Seele wirkte, in die Natur [der Seele] umwandeln kann.<br \/>\nDas Gute in ihrem Wesen kann nicht zerst\u00f6rt werden. Es w\u00e4re so, als wolltest du das Auge, das Gott deiner Natur zum Besitz gab, nicht zum Sehen verwenden; als wolltest du die Stimme, die H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe nicht zum Sprechen, zum Arbeiten und Gehen ben\u00fctzen: verdientest du nicht, daf\u00fcr verurteilt zu werden?<br \/>\nNun, wie Ich dem Leib Gaben der Natur gebe, so hat mein sch\u00f6pferisches Wort, wenn Ich spreche, die Macht, der Seele die Gabe, die Ich mit meinem Wort spenden m\u00f6chte, gleichsam als Natur zu schenken.<br \/>\nIn der Tat kann ein Fiat von Mir einen Himmel, eine Sonne, ein unaufh\u00f6rliches Gebet als Geschenk einschlie\u00dfen, wodurch mein Fiat die Macht hat, diese Gaben f\u00fcr die Seele gleichsam in ihr Wesen zu verwandeln.<br \/>\nSo sind die Akte, die du in deinem Inneren tust, Gaben in deinem Wesen, die mein Wort in dir herangebildet hat, und du musst darauf achten, meine Gaben nicht nutzlos zu besitzen.<br \/>\nIch habe sie in dich gelegt, damit Wir mit diesen wiederholten Akten in meinem Willen gemeinsam die gro\u00dfe Gabe der Regentschaft meines G\u00f6ttlichen Willens auf Erden erflehen k\u00f6nnen.<br \/>\nZumal, gute Tochter, diese wiederholten Akte wie der Saft f\u00fcr die Pflanze sind: hat die Pflanze keinen Saft, so verdorrt sie und kann weder Bl\u00fcten noch Fr\u00fcchte hervorbringen.<br \/>\nDer Saft ist wie lebensspendendes Blut f\u00fcr sie, der in ihr kreist und sie dadurch bewahrt, heranwachsen und die sch\u00f6nsten und schmackhaftesten Fr\u00fcchte hervorbringen l\u00e4sst, zur Ehre und zum Nutzen des Landwirtes. Doch dieser Saft entsteht in der Pflanze nicht von selbst.<br \/>\nEs ist der Bauer, der auf ihre Bew\u00e4sserung und Kultivierung achten muss. Und nicht nur einmal, sondern immer, indem er ihr gleichsam als Natur ausreichend Saft zur Verf\u00fcgung stellt, damit die arme Pflanze sich t\u00e4glich n\u00e4hren kann, um gedeihen und wachsen und ihre Fr\u00fcchte dem bringen zu k\u00f6nnen, der sie bearbeitet.<br \/>\nIst der Bauer jedoch ein Faulpelz, verliert die Pflanze den Saft und stirbt ab.<br \/>\nDu erkennst also den Wert der wiederholten Akte: sie sind das Blut f\u00fcr die Seele, die Nahrung, die Bewahrung und das Wachstum meiner Gaben. Als himmlischer Landwirt h\u00f6re Ich nie auf, dich zu bew\u00e4ssern, so besteht keine Gefahr, dass Ich arbeitsscheu bin.<br \/>\nDoch du musst diesen vitalen Saft aufnehmen, und das tust du dann, wenn du die Akte in meinem Willen in der Tiefe deiner Seele wiederholst: dann \u00f6ffnest du den Mund, und Ich pumpe dir als Bew\u00e4sserung das Blut in deine Seele, um dir die g\u00f6ttliche W\u00e4rme und himmlische Speise zu reichen.<br \/>\nUnd indem Ich dir noch weitere Belehrungen schenke, bewahre Ich dich und vermehre meine Gaben. O, w\u00e4re die Pflanze vernunftbegabt und w\u00fcrde sie sich weigern, vom Bauern bew\u00e4ssert zu werden, was w\u00e4re dann das Los dieser armen Pflanze?<br \/>\nSie w\u00fcrde sterben! Welch ein Leid f\u00fcr den armen Bauern! Deshalb bedeutet die Wiederholung der Akte, dass man das Leben zu haben begehrt und Nahrung aufnimmt; bedeutet, zu lieben und wertzusch\u00e4tzen, und die W\u00fcnsche deines himmlischen Landwirtes zu erf\u00fcllen und ihn gl\u00fccklich zu machen, der mit so viel Liebe auf dem Feld deiner Seele gearbeitet hat.<br \/>\nUnd wenn Ich dich deine Akte wiederholen h\u00f6re, ob gemeinsam mit Mir oder allein, reichst du Mir die Fr\u00fcchte meiner Arbeit.<br \/>\nIch f\u00fchle Mich wiedergeliebt und vergolten f\u00fcr so viele Gaben, die Ich dir schenkte und bin bereit, dir noch gr\u00f6\u00dfere zu geben. Sei daher aufmerksam und sieh zu, dass deine Best\u00e4ndigkeit die siegreiche Kraft sei, die deinen Jesus \u00fcberwindet und beherrscht.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 29; 4. Mai 1931)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cfa93a;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine kleine Seele durchquert weiter das grenzenlose Meer des G\u00f6ttlichen Fiat. O, wie \u00fcberrascht mich dies: w\u00e4hrend ich scheinbar einen langen Weg zur\u00fcckgelegt habe, tat ich nur einige Schritte im Vergleich zu dem, was mir noch zu gehen bleibt! So gro\u00df ist die Endlosigkeit, dass ich Jahrhunderte lang gehen k\u00f6nnte und noch immer am Anfang st\u00fcnde.<br \/>\nSo viel gibt es \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen zu erkennen, dass ich mich, die ich mich in seinem Meer befinde, immer als kleine Unwissende vorkomme, die kaum die Vokale des G\u00f6ttlichen Willens gelernt hat; und vielleicht werde ich die Konsonanten in der Himmlischen Heimat lernen, die ich bald zu erreichen hoffe.<br \/>\nO, k\u00f6nnte ich doch den ganzen Himmel irgendwie zum Mitleid bewegen, dass meine lange Verbannung endet! Doch im \u00fcbrigen Fiat! Fiat! Fiat! Mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus hatte Mitleid mit mir, nahm mich fest in seine Arme und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eGesegnete Tochter, Mut! Betr\u00fcbe dich nicht zu sehr; einstweilen m\u00f6ge mein G\u00f6ttlicher Wille dein Himmel sein. Er wird deine Himmlische Heimat auf der Erde sein und es nicht unterlassen, dich zu begl\u00fccken und dir die reinen Freuden von hier oben zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDaher kann Er dort, wo Er herrscht, auf vielfache Weisen neue \u00fcberraschende Freuden und Wonnen schenken, damit die Seele, die Ihn besitzt, ihr Paradies auf Erden genie\u00dfen kann.<br \/>\nSo nimmt Er [vorerst] dominierende Handlungsweisen an, und seine Herrschaft erstreckt sich im Geist, Wort, Herzen, im ganzen Sein des Gesch\u00f6pfes, selbst in der kleinsten Bewegung. Wie sanft ist seine Herrschaft!<br \/>\nEr ist Herrschaft und Leben, Herrschaft und Macht, Herrschaft und Licht, das sich seinen Weg bahnt. Sein Licht zerstreut die Finsternis, entfernt die Blockaden, die das Gute behindern k\u00f6nnen, und seine Herrschaft schl\u00e4gt die Feinde in die Flucht.<br \/>\nMit einem Wort, die Seele f\u00fchlt sich von der Herrschaft des G\u00f6ttlichen Willens getragen; und w\u00e4hrend sie von Ihm beherrscht wird, ist sie Herrin \u00fcber sich selbst, \u00fcber ihre Akte, und \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen selbst.<br \/>\nDieser herrscht und regiert, und ist zugleich so lieblich, stark und mild, dass Er sich mit der Seele vereint und m\u00f6chte, dass sie zusammen mit Ihm herrsche, weil seine Herrschaft friedvoll ist und allen Akten der Seele seinen Kuss des herrschenden Friedens gibt.<br \/>\nDieser liebliche und milde Kuss entz\u00fcckt den menschlichen Willen und entr\u00fcckt ihn in den G\u00f6ttlichen hinein; und sie breiten ihre gemeinsame Herrschaft aus, um das Reich Gottes tief in der Seele aufzurichten.<br \/>\nF\u00fcr die Seele gibt es nichts, was sch\u00f6ner, teurer, gr\u00f6\u00dfer und heiliger w\u00e4re, als wenn sie die Herrschaft meines Willens in allen Akten und ihrem ganzen Wesen flie\u00dfen f\u00fchlt.<br \/>\nIch kann behaupten, dass der Himmel hinter der Herrschaft meines Willens im Herzen der Pilger-Seele zur\u00fcckbleibt. In den Heiligen kann Er n\u00e4mlich nichts mehr hinzuf\u00fcgen, sondern sie nur st\u00e4ndig gl\u00fccklich machen.<br \/>\nIn der pilgernden Seele jedoch kann Er Werke vollbringen, kann ihr neues Leben eingie\u00dfen, neue Eroberungen erwerben, um seine Herrschaft noch mehr zu erweitern und auszudehnen.<br \/>\nDie totale Herrschaft meines G\u00f6ttlichen Willens in der Seele ist unser andauernder Sieg. Wir erringen so viele Siege, wie Er mit seiner Herrschaft Akte in ihr tut; und die Seele bleibt in ihren Akten siegreich \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nIm Himmel jedoch haben Wir nichts zu erobern, da alles Uns geh\u00f6rt, und jeder Selige hat sein [Lebens]Werk zum Zeitpunkt des Todes vollendet.<br \/>\nDeshalb liegt unser eroberndes Wirken auf der Erde in den Pilger-Seelen, und nicht im Himmel, wo Wir weder etwas verlieren noch erringen k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn sich nun mein G\u00f6ttlicher Wille seiner totalen Herrschaft in der Seele versichert hat, beginnt Er seine sprechende Handlungsweise. Du musst wissen, dass jedes Wort von Ihm eine Sch\u00f6pfung ist.<br \/>\nWo Er regiert, kann Er nicht unt\u00e4tig bleiben, und da Er die sch\u00f6pferische Kraft besitzt, kann Er nicht sprechen, ohne [zugleich] zu erschaffen.<br \/>\nDoch was erschafft Er? Er m\u00f6chte Sich selbst im Gesch\u00f6pf erschaffen und seine g\u00f6ttlichen Eigenschaften zur Schau stellen: Er tut dies Wort f\u00fcr Wort, gleichsam wie Ich bei der Erschaffung des Universums nicht nur ein einziges Wort, sondern so viele Worte aussprach, wie viele verschiedene Dinge Ich erschaffen wollte.<br \/>\nDie Seele kostet Uns mehr als das ganze Universum. Und wenn sich mein Wille seiner Herrschaft sicher ist, h\u00e4lt Er seine Worte nicht mehr zur\u00fcck, sondern erweitert, sobald die Seele den Akt seines Sch\u00f6pferwortes aufnimmt, ihre Fassungskraft und bereitet weitere [Worte] vor.<br \/>\nSo spricht Er und erschafft [zugleich] das Licht, Er spricht und erschafft die Sanftheit, spricht und erschafft die g\u00f6ttliche Kraft, spricht und kreiert in der Seele seinen Tag des Friedens, spricht und erschafft seine Kenntnisse, jedes seiner Worte kreiert das Gute, das Er besitzt und offenbart.<br \/>\nSein Wort macht sich zum Ank\u00fcndiger des Guten, das Er in der Seele erschaffen will. Wer nennt dir den Wert eines einzigen Wortes meines G\u00f6ttlichen Willens? Wie viele Himmel und Meere an Reicht\u00fcmern und vielf\u00e4ltigen Sch\u00f6nheiten legt Er nicht in die gl\u00fcckliche Seele, die seine milde und gl\u00fcckliche Herrschaft besitzt?<br \/>\nNach der Arbeit nun kommt Freude und Gl\u00fcck auf. Mein Wille ist von Natur aus voller unz\u00e4hliger Freuden. Er sieht die Seele an, die sich zur Verf\u00fcgung stellte, die Kreation seiner Worte aufzunehmen und ist so gl\u00fccklich zu sehen, dass jede Sch\u00f6pfung, welche die Seele empfangen hat, endlose Freude und Wonne gebiert!<br \/>\nSo geht Er vom sprechenden zum beseligenden Modus \u00fcber. Damit sich die Seele noch mehr erfreuen kann, stellt Er sich nicht abseits, sondern erfreut sich zusammen mit ihr; zur Vermehrung ihrer Freude erkl\u00e4rt Er ihr st\u00e4ndig die Natur und Vielfalt der Wonnen, die Er in ihr erschaffen hat, blo\u00df weil Er sie liebt und gl\u00fccklich sehen will.<br \/>\nDa aber die Freuden und Seligkeiten nicht voll sind und abzusterben scheinen, wenn sie allein sind, so bleibe Ich bei dir, um dich stets beseligen und dir neue Seligkeiten mit dem Werk meines sch\u00f6pferischen Wortes bereiten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDaher ist unser einziges Fest und Gl\u00fcck auf Erden die Seele, die sich von der Herrschaft meines H\u00f6chsten Willens besitzen l\u00e4sst. In ihr finden unser Wort, unser Leben und unsere Freuden ihren Platz.<br \/>\nDas Werk unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde ist sozusagen in der von unserer unendlichen Weisheit festgesetzten Ordnung, d.h. in unserem G\u00f6ttlichen Willen \u2013 die Seele ist an ihrem Ehrenplatz. Wer sich hingegen vom menschlichen Willen beherrschen l\u00e4sst, ist in Unordnung und die st\u00e4ndige Schmach f\u00fcr unser Sch\u00f6pfungswerk.<br \/>\nSei also aufmerksam, meine Tochter, und mache Den gl\u00fccklich, Der dich in Zeit und Ewigkeit gl\u00fccklich machen will.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 12. Januar 1932 (2. Teil))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cfa93a;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, du l\u00e4sst dich zu sehr niederdr\u00fccken, und das gef\u00e4llt Mir nicht. Wenn du inmitten meiner vielen G\u00fcter traurig bist, zeigt dies, dass du mehr auf dich selbst schaust als auf die G\u00fcter, die dein Jesus dir gegeben hat.<br \/>\nDaraus erkennt man, dass du die Geschenke und G\u00fcter deines Jesus noch nicht gut verstanden hast. Du musst wissen, dass jedes meiner Worte ein Geschenk ist, und daher ein gro\u00dfes Gut einschlie\u00dft.<br \/>\nMein Wort hat n\u00e4mlich die sch\u00f6pferische, kommunikative und heranbildende Kraft, und sobald es von Uns ausgesprochen wird, bildet es einen neuen Schatz, den Wir der Seele schenken.<br \/>\nDu siehst also: wie viele Worte Ich zu dir sprach und wie viele Wahrheiten Ich dich erkennen lie\u00df, so viele G\u00fcter schenkte Ich dir. Diese Gaben schlie\u00dfen g\u00f6ttliche G\u00fcter ein, die alle voneinander verschieden sind.<br \/>\nAlles liegt darin beschlossen, dass von Uns das Wort ausgeht, in dem das Gut gebildet wird, das Wir aus Uns hervorstr\u00f6men lassen wollen.<br \/>\nWenn dieses Gut hervorgegangen ist, wird es mit Gewissheit unter den Menschen lebendig werden, da diese Gaben von unserer sch\u00f6pferischen Macht belebt und gebildet, und im Inneren unseres eigenen Wortes bewahrt wurden, um das Gut sicherzustellen, das Wir geben wollen.<br \/>\nUnser Wort wird Himmel und Erde bewegen, um die Frucht des Guten zu spenden, die es besitzt. Nun, meine Tochter, sollst du weitere \u00fcberraschende Wirkungen unserer Worte kennenlernen.<br \/>\nAngenommen, Ich spreche zu dir \u00fcber meine Heiligkeit; dieses mein Wort enth\u00e4lt die Gabe der g\u00f6ttlichen Heiligkeit, die Ich der Seele geben m\u00f6chte \u2013 stets soweit es f\u00fcr ein Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist.<br \/>\nSpreche Ich von der g\u00f6ttlichen G\u00fcte, so schlie\u00dft mein Wort die Gabe der G\u00fcte ein. Spreche Ich vom G\u00f6ttlichen Willen, enth\u00e4lt es die Gabe unseres Willens. Kurzum, was unser Wort an Sch\u00f6nem, Gutem, Gro\u00dfem, Heiligem aussagt \u2013 diese Gabe enth\u00e4lt es.<br \/>\nVernimm nun eine Facette unserer liebenden Kunstgriffe \u2013 es ist so, als g\u00e4ben Wir Uns nie damit zufrieden, stets neue Erfindungen der Liebe zu machen, die Wir den Menschen geben k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn also unser Wort \u201eHeiligkeit\u201c besagt, ist es, weil Wir die Gabe unserer g\u00f6ttlichen Heiligkeit geben wollen, damit die Seele unserer Heiligkeit gleichkomme und mit Uns wetteifern kann.<br \/>\nWie gro\u00df ist unsere Freude, wenn Wir unsere g\u00f6ttliche Heiligkeit in der Seele wirken sehen und Wir sie sagen h\u00f6ren: \u2018Ich f\u00fchle die Heiligkeit meines Sch\u00f6pfers in mich eingepr\u00e4gt.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich bin ich, Ihn mit seiner eigenen Heiligkeit lieben zu k\u00f6nnen!\u2019 O, dann ger\u00e4t unsere Liebe gleichsam in den Wahn und ergie\u00dft sich so \u00fcberschw\u00e4nglich \u00fcber die Seele, dass Wir bis zum \u00dcberma\u00df gehen.<br \/>\nWenn nun unser Wort \u201aG\u00fcte\u2018, oder \u201aG\u00f6ttlicher Wille\u2018 besagt, hei\u00dft dies, dass Wir die Gabe unserer G\u00fcte und des G\u00f6ttlichen Willens schenken m\u00f6chten, damit die Seele unserer G\u00fcte und unserem Willen gleichkommen und dem Wettstreit mit ihrem H\u00f6chsten Wesen standhalten kann.<br \/>\nDu kannst unser Gl\u00fcck nicht begreifen, die Seele mit unseren eigenen G\u00f6ttlichen Eigenschaften beschenkt zu sehen, deren Tr\u00e4ger unser Wort ist. Nun, es ist unsere Angewohnheit, unser Wort an eine Seele zu richten.<br \/>\nUnd die Fruchtbarkeit, Macht und Lichtf\u00fclle des Wortes aber sind so gro\u00df, dass es wie die Sonne, die Wir mit einem Wort schufen, mit einem Lichtstrahl alle erleuchtet und das dem Licht innewohnende Gute spendet.<br \/>\nWarum also bek\u00fcmmerst du dich dann, wenn du siehst, dass dein Jesus dir mittels seines Wort Gabe um Gabe schenkt? Und diese Gaben werden nicht nur in dir lebendig sein, sondern auch in vielen anderen Seelen, da sie die generierende Kraft besitzen: sie geben und zeugen, um neuerlich zu geben und zu zeugen.<br \/>\nUnsere Worte sind eine Frucht unseres Scho\u00dfes, daher sind es unsere S\u00f6hne und tragen als S\u00f6hne das Gute, das in ihrem Vater gezeugt wurde.<br \/>\nStatt traurig zu sein, denke eher an die neuen \u00dcberraschungen, die dir dein Jesus mit seinen g\u00f6ttlichen Worten bereiten m\u00f6chte, um dich f\u00fcr den Empfang einer so gro\u00dfen Wohltat zu disponieren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 31; 24. Juli 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60347","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60347"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60347\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}