{"id":60359,"date":"2026-05-05T21:00:37","date_gmt":"2026-05-05T19:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-5-osterwoche-joh-151-8\/"},"modified":"2026-05-05T21:07:36","modified_gmt":"2026-05-05T19:07:36","slug":"mittwoch-der-5-osterwoche-joh-151-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-5-osterwoche-joh-151-8\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 5. Osterwoche (Joh 15,1-8)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. 2Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt.<br \/>\n3Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. 4Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.<br \/>\n5Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen. 6Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.<br \/>\n7Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. 8Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine J\u00fcnger werdet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d1a13b;\">\u201eBleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so k\u00f6nnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt\u201c (Joh 15,4)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte \u00fcber die gro\u00dfe Liebe Jesus zu uns nach, und mein Geist verlor sich in der ewigen Liebe. Da bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und lie\u00df mich vor meinem Geist einen Strahlenkranz aus Licht sehen. In diesem Strahlenkranz war eine Sonne, und diese Sonne enthielt so viele Strahlen wie es Menschen gibt; jeder von ihnen hatte einen Strahl ganz f\u00fcr sich, der ihm Leben, Licht, W\u00e4rme, Kraft und Wachstum spendete \u2013 alles, was zum Leben n\u00f6tig war.<br \/>\nEs war k\u00f6stlich anzusehen, wie jedes Gesch\u00f6pf an jedem Strahl dieser Sonne hing, von dem es ausgegangen war, wie ein Trieb am Weinstock. Als sich mein Geist in diesem Anblick verlor, sprach mein liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, siehst du, mit welcher Liebe Ich den Menschen liebe?<br \/>\nEhe er auf diese Welt kam, war er schon in meinem Scho\u00df, und als Ich ihn hervorbrachte, verlie\u00df Ich ihn nicht \u2013 ein Lichtstrahl, der mein Leben in sich birgt, folgt ihm nach und stellt ihm alles N\u00f6tige f\u00fcr sein Leben hier zur Verf\u00fcgung \u2013 mit welcher Sorgfalt ziehe Ich ihn gro\u00df, mit welcher Liebe spende Ich ihm die n\u00f6tige Feuchtigkeit! Ich selbst mache Mich zum Licht, zur W\u00e4rme, zur Nahrung, zum Schutz\u2026, und wenn er seine zeitlichen Tage beschlie\u00dft, ziehe Ich ihn mittels desselben Strahles wieder in meinen Scho\u00df zur\u00fcck, damit er in der himmlischen Heimat lustwandle.<br \/>\nMeine Liebe ist f\u00fcr das Gesch\u00f6pf mehr als die Sonne, die Ich in den blauen Himmel setzte, ja die Sonne, die Ich zum Wohl der menschlichen Natur schuf, ist vielmehr nur der Schatten meiner wahren Sonne.<br \/>\nDie Sonne am Firmament macht n\u00e4mlich nicht die Pflanzen, noch gibt sie ihnen Wasser, damit sie nicht vertrocknen, noch verleiht sie ihnen alles N\u00f6tige f\u00fcr ein sch\u00f6nes und kr\u00e4ftiges Wachstum; und die Menschen, sogar die Blinden, k\u00f6nnen ihr Licht genie\u00dfen.<br \/>\nDie Sonne erf\u00fcllt nur ihre Aufgabe als Licht- und W\u00e4rmequelle und geht dann weiter\u2026 \u2013 wenn die Pflanzen nicht bew\u00e4ssert werden, kann ihnen die Sonne nicht ihre Wirkungen mitteilen, sondern d\u00f6rrt sie vielmehr noch mehr aus.<br \/>\nIch jedoch \u2013 die wahre Sonne der Seelen \u2013 verlasse sie weder bei Tag noch bei Nacht; Ich selbst forme die Seelen, tr\u00e4nke sie mit dem Wasser meiner Gnade, damit sie nicht vertrocknen, Ich n\u00e4hre sie mit dem Licht meiner Wahrheiten, st\u00e4rke sie mit meinen Beispielen, l\u00e4utere sie mit der sanften Brise meiner Z\u00e4rtlichkeit, schm\u00fccke sie mit dem Tau meiner Charismen und entz\u00fcnde sie mit den Pfeilen meiner Liebe.<br \/>\nMit einem Wort, es gibt nichts, was Ich nicht f\u00fcr sie t\u00e4te. Ich bin alles f\u00fcr sie und stelle mein ganzes Leben zum Wohl jeder Seele zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDoch wie undankbar sind die Menschen! Sie scheinen wie Triebe an meinem Weinstock zu h\u00e4ngen \u2013 doch nicht aus Liebe, sondern gezwungenerma\u00dfen, da sie ohne Mich nicht sein k\u00f6nnen.<br \/>\nDaher sind sie wie Zweige, die nicht alle guten S\u00e4fte vom Weinstock empfangen und daher so k\u00fcmmerlich heranwachsen, dass sie nie reife Trauben hervorbringen, sondern nur unreife, die f\u00fcr meinen g\u00f6ttlichen Geschmack bitter sind.<br \/>\nAch, wenn alle dar\u00fcber meditierten, wie sehr Ich ihre Seelen liebe, so w\u00e4ren alle von der Kraft meiner Liebe ergriffen und von ihr angezogen und w\u00fcrden Mich noch mehr lieben! Liebe Mich daher, und deine Liebe m\u00f6ge so weit werden, dass sie Mich f\u00fcr alle liebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 17. Oktober 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d1a13b;\">\u201eIch bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir k\u00f6nnt ihr nichts vollbringen\u201c (Joh 15,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen erwog ich in meinem Inneren, da mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus nicht kam: \u201eWer wei\u00df, ob es wirklich Unser Herr war, der gekommen ist, oder vielmehr der Feind, um mich zu t\u00e4uschen.<br \/>\nWie konnte Jesus mich auf eine so h\u00e4ssliche Art verlassen, ohne Mitleid?\u201c W\u00e4hrend ich dar\u00fcber nachdachte, lie\u00df Jesus sich f\u00fcr einige wenige Augenblicke in meinem Inneren sehen. Er erhob seine rechte Hand, dr\u00fcckte den Daumen auf meinen Mund und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eSchweige, schweige. Und au\u00dferdem, w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn jemand, der die Sonne gesehen hat, nur weil er sie [jetzt] nicht sieht, behauptet, dass das, was er gesehen hat, nicht die Sonne war? W\u00e4re es nicht wahrer und vern\u00fcnftiger, wenn er zugibt, dass die Sonne sich verborgen hat?\u201c Und er verschwand.<br \/>\nIch konnte Ihn zwar nicht sehen, aber ich f\u00fchlte, wie Er mich mit seinen H\u00e4nden ganz auffrischte (\u00fcberarbeitete, ausbesserte) und meinen Mund, meinen Geist, usw. rieb und mich ganz strahlend machte.<br \/>\nDa ich Ihn aber nicht sah, stiegen in meinem Geist weiterhin Zweifel auf; Er zeigte sich abermals und f\u00fcgte hinzu: \u201eWillst du noch immer nicht damit aufh\u00f6ren? Du willst mein Werk in dir verschwinden lassen, denn wenn du zweifelst, bist du nicht im Frieden.<br \/>\nUnd da Ich die Quelle des Friedens bin, wird jener, der dich f\u00fchrt, zu zweifeln beginnen, ob wirklich der K\u00f6nig des Friedens in dir wohnt, wenn er dich nicht im Frieden vorfindet.<br \/>\nAch, du willst nicht aufmerksam sein! Es stimmt zwar, dass Ich selbst alles in der Seele tue, auf eine Weise, dass sie ohne Mich nichts tun w\u00fcrde, doch es ist auch wahr, dass Ich der Seele stets einen Faden des Willens \u00fcberlasse, damit auch sie sagen kann: \u201aIch tue alles aus meinem eigenen Willen.\u2019<br \/>\nSo zerrei\u00dft du mit deiner Ruhelosigkeit diesen Faden der Einheit mit Mir und bindest Mir die Arme, dass Ich in dir nicht wirken kann. Ich warte darauf, dass du wieder in den Frieden kommst, um den Faden deines Willens wiederaufzunehmen und mein Werk fortzusetzen.\u201c aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 5; 30. Oktober 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d1a13b;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine arme Seele f\u00fchlt das unwiderstehliche Bed\u00fcrfnis, das grenzenlose Meer des H\u00f6chsten Fiat zu durchqueren. Ich f\u00fchle mich st\u00e4rker als von einem machtvollen Magneten angezogen, meinen s\u00fc\u00dfen Aufenthalt in meinem teuren Erbe zu wahren, das mir mein geliebter Jesus vermacht hat \u2013 n\u00e4mlich in seinem anbetungsw\u00fcrdigen Willen.<br \/>\nJesus scheint mich zu erwarten, um mir seine wunderbaren Lehren zu erteilen \u2013 bald \u00fcber diesen, bald \u00fcber jenen Akt, den sein G\u00f6ttliches Fiat getan hat. So verlor sich mein Geist bei der Runde in den unz\u00e4hligen Akten des G\u00f6ttlichen Fiat. Im geliebten Eden angekommen, wo alles festlich gestimmt war, hielt mich mein teurer Jesus an und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn du w\u00fcsstest, mit welcher Liebe Wir den Menschen erschaffen haben! Die blo\u00dfe Erinnerung daran l\u00e4sst unsere Liebe anschwellen und \u00fcberflie\u00dfen.<br \/>\nDer Gedanke an unser sch\u00f6nstes und vollkommenstes Werk ist f\u00fcr Uns Grund zum Jubel, weil Wir in den Menschen mit so gro\u00dfer Meisterhaftigkeit eine solche Sch\u00f6nheit gelegt haben, dass niemand anderer etwas \u00c4hnliches gestalten kann.<br \/>\nDer Mensch war so sch\u00f6n, dass er in unserer Liebe sogar die Eifersucht erweckte, dass dieses Werk ganz Uns geh\u00f6re. \u00dcberdies hatten ja Wir den Menschen gebildet; er geh\u00f6rte Uns. Eifers\u00fcchtig auf ihn zu sein, war ein Recht unserer Liebe.<br \/>\nSo stark wurde daher unsere Liebe, dass alle ersten Akte, die in Adam vollbracht wurden, von seinem Sch\u00f6pfer getan wurden. So wurde der erste Liebesakt in Adam von Uns geschaffen und getan, der erste Herzschlag, der erste Gedanke, das erste Wort.<br \/>\nKurzum, alles, was er sp\u00e4ter tun sollte, enthielt unsere ersten Akte, die Wir in ihm getan hatten, und auf unsere ersten Akte folgten die Akte Adams. Wenn er also liebte, kam seine Liebe aus dem Inneren unseres ersten Liebesaktes hervor.<br \/>\nWenn er dachte, kam sein Gedanke aus dem Inneren unseres Gedankens hervor, usw. H\u00e4tten Wir nicht die ersten Akte in ihm getan, so h\u00e4tte er nichts tun k\u00f6nnen noch gewusst, wie man etwas tut. Da jedoch unser H\u00f6chstes Wesen seine ersten Akte tat, setzten Wir so viele kleine Quellen in Adam, wie viele erste Akt Wir in ihm vollbrachten.<br \/>\nDadurch hatte er, wann immer er unsere ersten Akte wiederholen wollte, diese kleinen Quellen als verschiedene Quellen von Liebe, von Gedanken, von Worten, Werken und Schritten zur Verf\u00fcgung. So geh\u00f6rte alles Uns, das Innere und das \u00c4u\u00dfere des Menschen.<br \/>\nDaher war es nicht nur gerecht, dass Wir eifers\u00fcchtig waren, sondern es war auch recht, dass alles auf Uns hin geordnet war und vollst\u00e4ndig Uns geh\u00f6ren sollte; zumal Wir ihm ja in der Tat unseren G\u00f6ttlichen Willen zur Erhaltung seiner urspr\u00fcnglichen Sch\u00f6nheit und Unschuld verliehen, und damit Er f\u00fcr Uns die g\u00f6ttliche Sch\u00f6nheit, mit der Wir ihn ausstatteten, vermehren sollte.<br \/>\nGanz gleich, wie viel Wir ihm [schon] gegeben hatten, so war unsere Liebe doch nie zufrieden oder befriedigt, sondern wollte best\u00e4ndig von dem ihrem weiterschenken. Sie weigerte sich, \u2018Genug\u2019 zu sagen und wollte ihr Liebeswerk fortsetzen.<br \/>\nUm Uns der st\u00e4ndigen Gesellschaft des Menschen zu versichern, verlieh unsere Liebe ihm unseren eigenen Willen, damit der Mensch in der Lage sei, Uns stets aufzunehmen, und Wir Uns seiner st\u00e4ndigen Gesellschaft erfreuen konnten, die durch einen einzigen Willen verbunden war.<br \/>\nMit meinem Willen war alles garantiert und in Sicherheit \u2013 f\u00fcr ihn und f\u00fcr Uns. So sollte er unser Spielzeug, unsere Freude und Gl\u00fcckseligkeit und der Gegenstand unserer Unterhaltung sein. Daher beginnt unsere Liebe bei der Erinnerung an die Erschaffung des Menschen zu feiern.<br \/>\nWenn Wir den Menschen dann aber ohne die Absicherung unseres Fiat erblicken, ohne Sicherheit und deshalb schwankend, entstellt und gleichsam weit weg von Uns \u2013 dann wird unsere Liebe traurig und f\u00fchlt die ganze Last unserer unendlichen, quasi in sich selbst eingeschlossenen Liebe, die sich ihm nicht schenken kann, da sie ihn nicht in unserem G\u00f6ttlichen Willen vorfindet.<br \/>\nDoch all dies ist noch nicht alles. Nicht nur f\u00fcr Adam ergoss sich unsere Liebe, die so weit ging, alle seine ersten Akte zu vollbringen, aus denen alle menschlichen Akte ihr Leben erhalten sollten. Vielmehr war Uns jedes Gesch\u00f6pf, das je existieren sollte, beim Akt der Erschaffung des Menschen gegenw\u00e4rtig.<br \/>\nUnd unser, mit unserer Liebe vereintes Fiat lief und lief. Es umarmte alle, und indem Es alle mit einer einzigen Liebe liebte, legte Es den Primat unserer Akte in jedes Gesch\u00f6pf, das je ins Dasein treten sollte. In der Tat, f\u00fcr Uns gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft, sondern alles ist gegenw\u00e4rtig und im Akt.<br \/>\nAndernfalls w\u00e4re unser Fiat eingeschr\u00e4nkt und gehemmt und k\u00f6nnte seine Flammen nicht ausdehnen, um alle in seinem Licht einzuschlie\u00dfen, um in allen das zu vollbringen, was Es in einem einzigen Gesch\u00f6pf vollbringt.<br \/>\nAdam war also nicht die einzige gl\u00fcckliche Seele unter anderen, sondern alle anderen Gesch\u00f6pfe sollten mit all seinen G\u00fctern bereichert werden und in ihm seine eigenen Segnungen besitzen.<br \/>\nMehr noch, indem Gott alles in einer einzigen Seele vollbringt, w\u00fcrden alle anderen Seelen das Recht auf unsere Akte erwerben, au\u00dfer denen, die davon keinen Gebrauch machen wollen.<br \/>\nGeschah nicht dasselbe bei der Erl\u00f6sung? Weil die Erhabene Himmelsk\u00f6nigin die Gnade hatte, Mich zu empfangen und auf die Welt zu bringen, erwarben alle anderen Gesch\u00f6pfe das Recht auf die G\u00fcter der Erl\u00f6sung.<br \/>\nNicht nur das, sondern alle erwarben das Recht, Mich in ihren Herzen zu empfangen. Nur wer undankbar ist und Mich nicht will, bleibt Meiner beraubt.<br \/>\nNun, meine Tochter, Adam verwirkte mit seinem Ungehorsam gegen unseren Willen unser Reich, und alle G\u00fcter unseres Fiat blieben f\u00fcr ihn ohne das n\u00e4hrende und lebensspendende Leben unseres G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nEr war sozusagen quasi der Zerst\u00f6rer der G\u00fcter des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens in seiner Seele, die ihr Leben alle nach und nach von selbst einb\u00fc\u00dfen, wenn ihnen die lebensspendende Kraft und die dauernde Nahrung fehlt.<br \/>\nUm nun diese G\u00fcter in der Seele wieder zum Leben zu rufen, musst du wissen, dass es einer Person bedurfte, die mein Fiat wieder in ihre Seele zur\u00fcckrufen, Ihm nichts verweigern und Es frei in ihrer Seele herrschen lassen sollte.<br \/>\nDann k\u00f6nnte mein Wille dieser Seele wieder seine eigene lebensspendende und ern\u00e4hrende Tugend bereitstellen, um die zerst\u00f6rten G\u00fcter wieder aufleben zu lassen.<br \/>\nDarum also hat mein G\u00f6ttlicher Wille, indem Er dich beherrscht und du dich beherrschen lie\u00dfest, seine belebende Kraft in deiner Seele erneuert. Indem Er dich in seine Wohnst\u00e4tte beruft, n\u00e4hrt Er dich, um alle seine G\u00fcter in dich zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nAlle Akte, die du in meinem G\u00f6ttlichen Willen tust, deine wiederholten Rundg\u00e4nge in seinen Akten und dein st\u00e4ndiges Flehen um sein Reich auf Erden sind nichts anderes als die Speise, mit der Er dich n\u00e4hrt.<br \/>\nDies begr\u00fcndet f\u00fcr die anderen Seelen das Anrecht darauf, das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens mit dem Leben aller seiner G\u00fcter wieder besitzen zu d\u00fcrfen.<br \/>\nWenn Ich allen Gesch\u00f6pfen eine Wohltat spenden m\u00f6chte, lege ich in eine [einzige] Seele die Quelle [dieser Wohltat], aus der die G\u00fcter hervorgehen. Von dieser Quelle aus \u00f6ffne Ich viele Kan\u00e4le und berechtige alle, die G\u00fcter zu entnehmen, welche diese Quelle besitzt.<br \/>\nSei darum aufmerksam und sieh zu, dass dein Flug in meinem G\u00f6ttlichen Willen best\u00e4ndig sei.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 18. April 1930)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60359","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60359"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60359\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60359"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60359"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60359"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}