{"id":60378,"date":"2026-05-07T21:00:58","date_gmt":"2026-05-07T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-5-osterwoche-joh-1512-17\/"},"modified":"2026-05-07T18:49:14","modified_gmt":"2026-05-07T16:49:14","slug":"freitag-der-5-osterwoche-joh-1512-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-5-osterwoche-joh-1512-17\/","title":{"rendered":"Freitag der 5. Osterwoche (Joh 15,12-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">12In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. 13Es gibt keine gr\u00f6\u00dfe-re Liebe, als wenn einer sein Leben f\u00fcr seine Freunde hingibt.<br \/>\n14Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. 15Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht wei\u00df nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater geh\u00f6rt habe.<br \/>\n16Nicht ihr habt mich erw\u00e4hlt, sondern ich habe euch erw\u00e4hlt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. 17Dies trage ich euch auf: Liebt einander!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0ad46;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe\u201c (Joh 15,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Er weiterhin nicht kam, versuchte ich, mich der Betrachtung des Geheimnisses der Gei\u00dfelung zu widmen. W\u00e4hrend ich dies tat, sah ich den gebenedeiten Jesus nur kurz, ganz verwundet und blut\u00fcberstr\u00f6mt, und Er sagte mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Himmel und die ganze Sch\u00f6pfung verweisen auf die Liebe Gottes; mein verwundeter Leib macht dich auf die Liebe zum N\u00e4chsten aufmerksam; so sehr ist meine Menschheit mit der Gottheit vereinigt, dass Ich aus zwei Naturen eine einzige Person gebildet habe, und die zwei Naturen so in Mir unzertrennlich gemacht habe, denn Ich habe nicht nur die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit zufriedengestellt, sondern wirkte auch die Erl\u00f6sung der Menschen.<br \/>\nUnd damit jeder diese Verpflichtung, Gott und seinen N\u00e4chsten zu lieben, annehme, machte Ich nicht nur eine einzige daraus, sondern sogar eine g\u00f6ttliche Vorschrift. So sind meine Wunden und mein Blut so viele Zungen, die jeden lehren, wie man einander lieben soll, und dass alle die Pflicht haben, sich um das Heil der anderen zu k\u00fcmmern.\u201c<br \/>\nDanach nahm Er ein betr\u00fcbteres Aussehen an und f\u00fcgte hinzu: \u201eWelch unbarmherziger Tyrann ist die Liebe f\u00fcr Mich, da Ich nicht nur den Lauf meines sterblichen Lebens in st\u00e4ndigen Opfern verbrachte, bis Ich ausgeblutet an einem Kreuz starb, sondern Ich hinterlie\u00df Mich selbst als immerw\u00e4hrendes Opfer im Sakrament der Eucharistie.<br \/>\nUnd nicht nur das, sondern Ich halte alle meine bevorzugten Glieder als lebendige Opfer in best\u00e4ndigen Leiden mit der Rettung der Menschen besch\u00e4ftigt; so wie Ich dich unter vielen erw\u00e4hlte, um dich aus Liebe zu Mir und den Menschen geopfert zu halten. Ach, ja! Mein Herz findet keine Atempause noch Ruhe, wenn Es nicht den Menschen findet!<br \/>\nUnd der Mensch, wie vergilt er es Mir? Mit \u00fcberaus gro\u00dfem Undank!\u201c Nach diesen Worten verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 18. Juni 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<span style=\"color: #e0ad46;\"><strong>&#8211;<\/strong><\/span>&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiterhin in meiner Betr\u00fcbnis sagte ich zu mir: \u201aIch erkenne mich nicht mehr, mein s\u00fc\u00dfes Leben, wo bist Du? Was sollte ich tun, um Dich wiederzufinden?<br \/>\nOhne Dich, meine Liebe, finde ich nicht die Sch\u00f6nheit, die mich schm\u00fcckt, die St\u00e4rke, die mich st\u00e4rkt, das Leben, das mich belebt, mir fehlt alles. Alles ist Tod f\u00fcr mich, und das Leben selbst ohne Dich ist qualvoller als jeglicher Tod.<br \/>\nAch, es bedeutet st\u00e4ndiges Sterben. Komm, o Jesus, ich kann nicht mehr! O h\u00f6chstes Licht, komm, lass mich nicht mehr warten. Du l\u00e4sst mich die Ber\u00fchrungen deiner H\u00e4nde f\u00fchlen, doch wenn ich versuche, Dich zu fassen, entfliehst Du mir.<br \/>\nDu l\u00e4sst mich deinen Schatten sehen, und w\u00e4hrend ich in diesem Schatten die Majest\u00e4t und Sch\u00f6nheit meiner Sonne Jesus anzusehen versuche, verliere ich Schatten und Sonne.<br \/>\nO bitte, hab Mitleid! Mein Herz ist gequ\u00e4lt und in St\u00fccke gerissen, ich kann nicht mehr leben. Ach, k\u00f6nnte ich wenigstens sterben!\u2019 W\u00e4hrend ich das sagte, kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus kurz und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, Ich bin hier, in dir. Wenn du dich selbst erkennen willst, komm in Mich, und in Mir wirst du dich erkennen.<br \/>\nWenn du in Mich kommst, um dich zu erkennen, wirst du dich in die Ordnung stellen, denn in Mir wirst du dein Bild finden, von Mir gemacht und Mir \u00e4hnlich, du wirst alles finden, was n\u00f6tig ist, dieses Bild zu bewahren und zu versch\u00f6nern, und wenn du kommst, dich in Mir zu erkennen, wirst du auch den N\u00e4chsten in Mir erkennen, und da du siehst, wie Ich dich liebe und wie Ich den N\u00e4chsten liebe, wirst du zum Grad der wahren g\u00f6ttlichen Liebe aufsteigen, und alle Dinge, innerhalb und au\u00dferhalb von dir, werden die wahre Ordnung einnehmen, welche die g\u00f6ttliche Ordnung ist.<br \/>\nWenn du dich aber innerhalb deiner selbst erkennen willst, wirst du dich erstens nicht wahrhaft erkennen, da dir das g\u00f6ttliche Licht fehlt, und zweitens wirst du alle Dinge in Unordnung und gegeneinander sto\u00dfend finden: die Armseligkeit, die Schw\u00e4che, die Finsternisse, die Leidenschaften und alles \u00dcbrige.<br \/>\nEs wird die Unordnung sein, die du innerhalb und au\u00dferhalb von dir findest, denn diese Dinge werden nicht nur Krieg gegen dich f\u00fchren, sondern auch untereinander, um zu sehen, was dich am meisten verletzen kann; und stelle dir selbst vor, in welche Ordnung sie dich mit dem N\u00e4chsten versetzen werden.<br \/>\nUnd Ich will nicht nur, dass du dich in Mir erkennst, sondern wenn du dich an dich erinnern willst, musst du kommen, um es in Mir zu tun, sonst, wenn du dich ohne Mich an dich erinnern willst, wirst du mehr Schlechtes als Gutes tun.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 2. November 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0ad46;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand, da brachte mich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus aus meinem K\u00f6rper heraus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, der Sch\u00f6pfer geht auf die Suche nach dem Gesch\u00f6pf, um die G\u00fcter, die Er in der Sch\u00f6pfung hervorbrachte, in dessen Scho\u00df zu legen.<br \/>\nAus diesem Grund verf\u00fcgt Er, dass es stets, in allen Jahrhunderten, Seelen gibt, die Ihn allein suchen, damit Er seine G\u00fcter in jene legen kann, die Ihn suchen und seine Gaben empfangen wollen. So bewegt sich der Sch\u00f6pfer vom Himmel herab und das Gesch\u00f6pf von der Erde [zu Ihm] hinauf, wo sie sich treffen: Der Eine, um zu geben, das andere, um zu empfangen.<br \/>\nIch empfinde ein starkes Bed\u00fcrfnis zu geben; wenn man G\u00fcter bereith\u00e4lt, um sie zu verschenken und niemanden hat, dem man sie geben k\u00f6nnte und man sie unwirksam und brachliegen lassen muss, weil die \u00dcbereinstimmung seitens jener fehlt, die sich nicht um ihren Empfang k\u00fcmmern, ist dies stets eine gro\u00dfe Pein.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, in wem Ich die G\u00fcter, die Ich bei der Sch\u00f6pfung hervorbrachte, niederlegen kann? In dem, der sich meinen Willen zu eigen macht, denn Er allein verleiht der Seele die Aufnahmef\u00e4higkeit, die Wertsch\u00e4tzung und die wahre Disposition zum Empfang der Gaben ihres Sch\u00f6pfers, und reicht ihr die Vergeltung, Dankbarkeit, Danksagung und Liebe dar, welche die Seele f\u00fcr die Gaben zu geben verpflichtet ist, die sie von einer so gro\u00dfen G\u00fcte empfangen hat.<br \/>\nKomm daher mit Mir, und wandern Wir gemeinsam durch Himmel und Erde, damit Ich in dir die Liebe niederlege, die Ich aus Liebe zu den Menschen [aus Mir hervorgebracht und] in alle geschaffenen Dinge gelegt habe, und damit du meine Liebe vergiltst und gemeinsam mit Mir alle mit meiner Liebe liebst, und Wir allen Liebe schenken m\u00f6gen; so werden Wir zu zweit alle lieben \u2013 Ich werde nicht mehr allein sein.\u201d<br \/>\nSo wanderten Wir \u00fcberall hin, und Jesus legte seine Liebe in mich, die alle geschaffenen Dinge enthielten. Ich bildete das Echo seiner Liebe und wiederholte mit Ihm das \u201eIch liebe Dich\u201d seitens aller Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, bei der Erschaffung des Menschen goss Ich ihm mit meinem Hauch die Seele ein und wollte ihm dabei den allerinnersten Teil unseres Inneren einfl\u00f6\u00dfen, welcher unser Wille ist, der ihm damit auch alle Partikel unserer Gottheit bringen sollte, die der Mensch als Gesch\u00f6pf fassen konnte, so sehr, dass Wir ihn zu unserem Abbild machten.<br \/>\nDoch der undankbare Mensch wollte seinen Willen von dem Unseren abspalten, und obwohl ihm doch die Seele verblieb, verdunkelte und infizierte ihn sein menschlicher Wille, der den Platz des G\u00f6ttlichen einnahm, und machte alle g\u00f6ttlichen Partikel unwirksam, bis er ihn ganz in Unordnung brachte und entstellte.<br \/>\nDa Ich ihn jetzt von neuem disponieren m\u00f6chte, diesen meinen Willen zu empfangen, muss Ich ihn wieder anhauchen, damit mein Atem seine Finsternis und Ansteckung vertreibe und die Partikel unserer Gottheit aktiviere, die Wir ihm bei seiner Erschaffung eingegossen hatten.<br \/>\nO, wie sehr w\u00fcnsche Ich, ihn so sch\u00f6n und wiederhergestellt zu sehen, wie Ich ihn schuf! Mein Wille allein kann dieses gro\u00dfe Wunder wirken. Deshalb will Ich dich anhauchen, damit dir diese gro\u00dfe Wohltat zuteilwerde, dass mein Wille in dir herrsche und dir alle G\u00fcter und Rechte zur\u00fcckgebe, die Er dem Menschen bei der Erschaffung verlieh.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrend Er so sprach, trat Er zu mir heran, hauchte mich an, sah mich an, dr\u00fcckte mich an sich und entschwand dann von mir. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 17; 16. Juli 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e0ad46;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, lass Mich meine Liebe erleichtern und h\u00f6re Mir zu. Du sollst wissen, dass das Gesch\u00f6pf in unserem G\u00f6ttlichen Geist immer bei Uns war und stets seinen Platz im Scho\u00dfe seines Sch\u00f6pfers innehatte, und alle seine Akte, Gedanken, Worte, Werke und Schritte ab aeterno mit einer besonderen Liebe von Uns geschm\u00fcckt waren.<br \/>\nSo ist in jedem seiner Akte die Kette so vieler unserer Liebesakte, die den Akt, den Gedanken usw. des Gesch\u00f6pfs umh\u00fcllt. Diese unsere Liebe spendet Leben und speist die Wiederholung aller seiner Akte. O, wie sch\u00f6n ist der Mensch in unserem G\u00f6ttlichen Geist, da er vom kontinuierlichen Hauch unserer Liebe gebildet wird.<br \/>\nDiese ist eine gewollte, keine erzwungene Liebe, keine Liebe aus Notwendigkeit, sondern vielmehr aus der zeugenden Kraft unseres H\u00f6chsten Seins, das stets hervorbringt und seine st\u00e4ndige Liebe auf seine Werke legt; aus der Kraft unseres allm\u00e4chtigen Fiat, das sich in seinen Flammen erstickt und in seiner kontinuierlichen Bewegung gel\u00e4hmt f\u00fchlen w\u00fcrde, wenn Es nicht neue Werke zeugte und nicht den kontinuierlichen Akt der Liebe h\u00e4tte.<br \/>\nWenn Wir nun den Menschen aus unserem g\u00f6ttlichen Scho\u00df hervorbringen, lassen Wir ihn seinen kurzen Weg in der Zeit gehen, wobei unsere Liebe nicht aufh\u00f6rt, alle Akte des Menschen mit einer besonderen Liebe zu best\u00fcrmen, zu erf\u00fcllen und zu geleiten; wenn dies nicht so w\u00e4re, w\u00fcrde die zeugende, belebende und antreibende Kraft des menschlichen Wesens fehlen.<br \/>\nO, wenn die Gesch\u00f6pfe w\u00fcssten, dass in all ihren Gedanken, Worten und Werken, sogar in ihrem Atem und Herzschlag eine besondere Liebe von Uns str\u00f6mt, o, wie w\u00fcrden sie Uns lieben und unsere so gro\u00dfe Liebe nicht mit unw\u00fcrdigen Akten entweihen! Du siehst also, wie dein Jesus dich liebt und zu lieben versteht. Lerne daher von Mir, Mich zu lieben.<br \/>\nDas ist die Besonderheit unserer Liebe: all das stets zu lieben, was aus Uns hervorgegangen ist, alle Akte des Gesch\u00f6pfs aus dem Inneren unserer Liebe hervorgehen zu lassen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 33; 28. September 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #e0ad46;\">\u201eEs gibt keine gr\u00f6\u00dfere Liebe, als wenn einer sein Leben f\u00fcr seine Freunde hingibt\u201c (Joh 15,13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin unter den h\u00f6chsten Wellen des G\u00f6ttlichen Fiat, das alle Dinge und alle seine G\u00f6ttlichen Akte zeigt, und quasi mit H\u00e4nden greifen l\u00e4sst, dass sie ihren Ursprung im G\u00f6tt-lichen Willen haben und alle Tr\u00e4ger eines so heiligen Willens sind.<br \/>\nSo war sowohl in der Sch\u00f6pfung wie in der Erl\u00f6sung die erste Absicht Gottes keine andere, als dass der G\u00f6ttliche Wille in jedem Gesch\u00f6pf und in allem sein vibrierendes Leben heranbilde; Er wollte seinen k\u00f6niglichen Platz und die \u00dcbertragung aller Dinge und eines jeden Aktes in seinen Willen.<br \/>\nUnd dies mit Gerechtigkeit und zu Recht, da Er der Urheber von allem und von allen ist. So verwundert es nicht, dass Er seinen Platz zurecht in allem haben m\u00f6chte. Dann folgte ich dem G\u00f6ttlichen Willen in seinen Akten und gelangt zur Erl\u00f6sung, und mein geliebter Jesus hielt mich an und sprach seufzend zu mir: \u201eMeine Tochter, dennoch war der erste Zweck der Erl\u00f6sung in unserem Geist, das Reich des G\u00f6ttlichen Willens im Gesch\u00f6pf wiederherzustellen. Es war jenes G\u00f6ttliche, das Wir in das Gesch\u00f6pf gelegt hatten, unseren wirkenden Willen, den edelsten, sch\u00f6nsten Akt, und deswegen liebten Wir das Gesch\u00f6pf bis zur Torheit, weil es [etwas] von dem Unsrigen besa\u00df.<br \/>\nWir liebten Uns selbst in ihm, und daher war unsere Liebe vollkommen, vollst\u00e4ndig und unaufh\u00f6rlich. Als k\u00f6nnten Wir uns nicht von der Seele losmachen, f\u00fchlten Wir unseren eigenen Willen, Der vom Inneren der Seele her Uns dr\u00e4ngte, diese zu lieben.<br \/>\nWenn Ich vom Himmel auf die Erde herabstieg, war es die Herrschaft und Macht meines Fiat, das Mich rief, da Es seine Rechte wollte und w\u00fcnschte, dass sein edler und g\u00f6ttlicher Akt wiederhergestellt und in Sicherheit gebracht werde.<br \/>\nEs h\u00e4tte die Ordnung gefehlt, und Wir h\u00e4tten gegen die Natur gehandelt, wenn Ich beim Herabsteigen vom Himmel die Gesch\u00f6pfe gerettet, aber unseren Willen, das G\u00f6ttliche, unseren sch\u00f6nsten Akt, den Wir in sie gelegt hatten, Anfang, Ursprung und Ende von allem, nicht in Sicherheit gebracht und sein Reich in ihnen nicht f\u00fcr Ihn wiederhergestellt h\u00e4tte.<br \/>\nWer aber ist nicht zuerst besorgt, sich selbst zu retten und dann erst die anderen? Niemand; und wenn Er sich selbst nicht retten kann, ist es ein Zeichen, dass er weder Kraft noch Macht hat, die anderen zu retten.<br \/>\nMit der Wiederherstellung des Reiches meines Willens im Gesch\u00f6pf vollbrachte Ich den gr\u00f6\u00dften Akt, einen Akt, den nur ein Gott tun kann, d.h., mein eigenes Leben im Gesch\u00f6pf in Sicherheit zu bringen.<br \/>\nW\u00e4hrend Ich mich selbst rettete, wurden alle in Sicherheit gebracht und schwand jede Gefahr, da sie ein g\u00f6ttliches Leben in ihrer Macht hatten, in dem sie alle n\u00f6tigen G\u00fcter finden k\u00f6nnten.<br \/>\nDaher werden meine Erl\u00f6sung, mein Leben, meine Leiden, mein Tod dazu dienen, die Gesch\u00f6pfe f\u00fcr ein solches Gut zu disponieren, wie auch als Vorbereitung auf das gro\u00dfe Wunder des Reiches meines Willens in der Menschheit.<br \/>\nWenn seine Fr\u00fcchte und sein Leben noch nicht sichtbar sind, so besagt das nichts, weil in meiner Menschheit der Same, das Leben meines Fiat ist. So besitzt also dieser Keim die Kraft, die lange Generation so vieler anderer Samen in den Herzen zu bilden, um in ihnen die Wiederherstellung des Lebens meines Willens in den Gesch\u00f6pfen neu zu generieren.<br \/>\nEs gibt also keinen Akt, den das H\u00f6chste Sein tut, der nicht aus unserem Willen hervorgeht. Seine Liebe ist so gro\u00df, dass Er sich selbst zum Leben in unserem Akt macht und als Leben seine Rechte fordert, weil Er sein Leben entfalten m\u00f6chte.<br \/>\nWie konnte Ich daher f\u00fcr die Erl\u00f6sung kommen, wenn Ich nicht diese Rechte f\u00fcr meinen Willen wiederhergestellt h\u00e4tte? Diese Rechte, die Erl\u00f6sung zu bewerkstelligen, wurden in meiner Himmlischen Mutter und in meiner Menschheit wiederhergestellt.<br \/>\nUnd nur, weil mein Wille diese ersten Rechte hatte, konnte Ich f\u00fcr die Erl\u00f6sung kommen, sonst h\u00e4tte Ich weder den Weg noch einen Platz gefunden, an dem Ich herabsteigen konnte.<br \/>\nMeine Menschheit verpflichtete sich mittels Leiden bei meinem Willen, Ihm diese Rechte zur\u00fcckzuerstatten, damit Er zu seiner Zeit in der Menschheitsfamilie herrschen k\u00f6nne.<br \/>\nBete daher, und halte, vereint mit Mir, selbst das Opfer deines Lebens nicht zur\u00fcck f\u00fcr eine so heilige und g\u00f6ttliche Sache und aus der heldenhaftesten und gr\u00f6\u00dften Liebe zu allen Menschen heraus.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 33; 6. Mai 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60378","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60378\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}