{"id":60407,"date":"2026-05-08T21:00:31","date_gmt":"2026-05-08T19:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-5-osterwoche-joh-1518-21\/"},"modified":"2026-05-08T22:58:57","modified_gmt":"2026-05-08T20:58:57","slug":"samstag-der-5-osterwoche-joh-1518-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-5-osterwoche-joh-1518-21\/","title":{"rendered":"Samstag der 5. Osterwoche (Joh 15,18-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. 19Wenn ihr von der Welt stammen w\u00fcrdet, w\u00fcrde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erw\u00e4hlt habe, darum hasst euch die Welt.<br \/>\n20Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. 21Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca635;\">\u201eWenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat\u201c (Jhn 15, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin im Meer des G\u00f6ttlichen Willens in unermesslichen Bitternissen und erniedrigendsten Dem\u00fctigungen, wie eine arme Verurteilte (am 31. August 1938 erlie\u00df das Heilige Offizium das Dekret der Verurteilung und setzte die drei B\u00fccher Luisas auf den Index der verbotenen B\u00fccher, die bis dahin ver\u00f6ffentlicht worden waren; am 11. September wurde dieses Dekret im Osservatore Romano zusammen mit einem inoffiziellen und anonymen Kommentar ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nDie Verurteilung wurde 1994 wieder aufgehoben), und wenn mein Jesus mir nicht St\u00fctze, Kraft und Hilfe w\u00e4re, w\u00fcsste ich nicht, wie ich weiterleben k\u00f6nnte. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der an meinen Leiden teilnahm, litt zusammen mit mir und sprach im Feuer seines Schmerzes und seiner Liebe zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine liebe Tochter, wenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich leide! K\u00f6nntest du es sehen, so w\u00fcrdest du vor Schmerz sterben; Ich muss die ganze Qual und Grausamkeit der Leiden, die Ich erdulde, verbergen, um dich nicht noch mehr zu martern.<br \/>\nWisse, dass sie nicht dich verurteilt haben, sondern Mich zusammen mit dir. Ich f\u00fchle mich erneut verdammt. Wenn man das Gute verurteilt, hei\u00dft das, dass man Mich verurteilt.<br \/>\nDu jedoch vereinige in meinem Willen deine und meine Verurteilung mit jener, der sie Mich vor meiner Kreuzigung unterzogen, und Ich werde dir das Verdienst meiner Verurteilung geben und alle Wohltaten, die sich daraus ergeben.<br \/>\nSie brachte Mir den Tod und rief dann meine Auferstehung zum Leben, in welcher alle das Leben und die Auferstehung aller G\u00fcter finden sollten.<br \/>\nMit ihrer Verurteilung glauben sie, alle meine Offenbarungen \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen verschwinden zu lassen, aber Ich werde so gro\u00dfe Z\u00fcchtigungen und traurige Ereignisse zulassen, dass Ich dadurch meine Wahrheiten noch sch\u00f6ner und majest\u00e4tischer unter den V\u00f6lkern wiedererstehen lasse.<br \/>\nIch Meinerseits und du deinerseits also \u2013 \u00e4ndern Wir unser Handeln nicht, sondern tun Wir auch weiterhin, was Wir getan haben, auch wenn sich alle gegen Uns stellen.<br \/>\nDies ist meine g\u00f6ttliche Handlungsweise: wie viel B\u00f6ses die Menschen auch tun m\u00f6gen, so \u00e4ndere Ich doch nie meine Werke, sondern erhalte sie stets mit meiner Macht und Sch\u00f6pferkraft aus Liebe zu denen, die Mich beleidigen und liebe sie stets und unaufh\u00f6rlich.<br \/>\nIndem Wir uns nie vom Platz bewegen, werden unsere Werke vollendet, bleiben immer sch\u00f6n und tun allen Gutes. W\u00fcrden Wir davon abr\u00fccken, so w\u00fcrden alle Dinge zugrunde gehen und kein Gut w\u00e4re vollendet.<br \/>\nDaher m\u00f6chte Ich, dass du Mich auch darin nachahmst, dass du stets fest bist und dich nie vom Inneren meines Willens trennst und das tust, was du bis jetzt getan hast, n\u00e4mlich Mir aufmerksam zuzuh\u00f6ren, um \u00fcber meinen Willen erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMeine Tochter, was heute nichts n\u00fctzt, wird morgen angebracht sein. Was heute Dunkelheit zu sein scheint, weil es auf blinde Geister trifft, wird sich morgen f\u00fcr andere, die Augen haben, in eine Sonne verwandeln, die viel Gutes stiften wird!<br \/>\nTun Wir also weiterhin das, was Wir getan haben, tun Wir von unserer Seite alles N\u00f6tige, damit nichts an Hilfe, an Licht, an Gutem, an \u00fcberraschenden Wahrheiten f\u00fcr die Erkenntnis und Herrschaft meines Willens fehle.<br \/>\nIch werde Mich aller Mittel der Liebe, Gnaden und Strafen bedienen, Ich werde die Gesch\u00f6pfe von allen Seiten beeinflussen, um meinen Willen zur Herrschaft zu bringen.<br \/>\nUnd wenn das wahre Gut zu sterben scheint, wird es sch\u00f6ner und majest\u00e4tischer wieder auferstehen.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 18. September 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca635;\">\u201eDenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten\u201c (Joh 15,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Jesus vor Herodes, als Narr gekleidet, schweigt und leidet. Wenn wir verleumdet, verspottet, beschimpft und verlacht werden, denken wir daran, dass uns der Heiland sich \u00e4hnlich machen will?<br \/>\nDenken wir in unseren Leiden, bei Verachtung und allem, was unser armes Herz zu dulden hat, daran, dass es Jesus ist, der uns die Leiden gibt, uns durch seine Ber\u00fchrung in sich umgestaltet und dadurch die gr\u00f6\u00dfte \u00c4hnlichkeit mit sich verleiht?<br \/>\nKehren Leiden wieder, dann bedenken wir, dass Jesus, wenn er unsere Seele ansieht, nicht mit ihr zufrieden ist und den Mei\u00dfel abermals ansetzt, bis wir ihm gleichf\u00f6rmig sind?<br \/>\nK\u00f6nnen wir sagen, dass wir nach dem Vorbilde Jesu die Herrschaft \u00fcber uns selbst besitzen; dass wir nach dem Beispiel Jesu vorziehen zu schweigen, anstatt Antwort zu geben, wenn man uns widerspricht und anklagt?<br \/>\nLassen wir uns nie wie Herodes von einer str\u00e4flichen Neugierde besiegen? Jedes Leid, das \u00fcber uns kommt, m\u00fcssen wir unserer guten Meinung nach als ein Leben betrachten, das wir Jesus schenken, um von ihm Seelen zu erlangen.<br \/>\nIndem wir die Seelen der S\u00fcnder in den Willen Gottes hineinlegen, bildet unser Schmerz gewisserma\u00dfen einen Kreis, in dem wir Gott und die Seelen einschlie\u00dfen, um sie mit Jesus zu verbinden.<br \/>\nMeine Liebe und mein Alles! \u00dcbernimm du allein die Herrschaft \u00fcber dieses mein Herz. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von 7 bis 8 Uhr: Jesus im Gerichtshaus des Pilatus und am Hof des Herodes)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca635;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWas f\u00fcrchtest du? Vielleicht, dass mein Wille nicht genug Macht hat, dich in den Leiden zu unterst\u00fctzen, die Ich dir geben will? Oder dass du aus den Grenzen meines Willens heraustreten k\u00f6nntest? Das wird nie sein.<br \/>\nSiehst du nicht, wie viele unermessliche Meere mein Wollen um dich herum ausgebreitet hat, sodass du selbst nicht den Weg heraus findest?<br \/>\nAlle Wahrheiten, Wirkungen, Werte, Kenntnisse, die Ich dir mitgeteilt habe, waren wie so viele Meere, die dich umgaben, und Ich werde noch weitere Meere ausbreiten.<br \/>\nMut, meine Tochter, all dies ist f\u00fcr die Heiligkeit des Lebens in meinem Wollen notwendig: die \u00c4hnlichkeit zwischen Mir und der Seele hervorzubringen.<br \/>\nSo handelte Ich an meiner Mutter, Ich duldete nicht einmal einen kleinen Schmerz noch einen Akt oder etwas Gutes, das Ich tat, an dem sie nicht teilnehmen sollte.<br \/>\nEiner war der Wille, der Uns beseelte, und als Ich daher die Tode und Leiden erfuhr oder wenn Ich arbeitete, dann starb, litt und arbeitete sie gemeinsam mit Mir.<br \/>\nIn ihrer Seele sollte sie mein getreues Abbild sein, sodass Ich, Mich in ihr spiegelnd, ein anderes Ich Selbst vorfinden sollte. Nun will Ich das, was Ich mit meiner Mama tat, mit dir tun, nach ihr stelle Ich dich hin.<br \/>\nIch m\u00f6chte die Heiligste Dreifaltigkeit auf Erden andeuten: Ich, meine Mama und du. Und das ist notwendig, damit mein Wille durch ein Gesch\u00f6pf auf Erden wirksames Leben habe.<br \/>\nWie kann Er dieses wirksame Leben haben, wenn Ich nicht das schenke, was mein Wille enth\u00e4lt, und das, was Er meine Menschheit leiden lie\u00df? Mein Wille besa\u00df ein wahres, wirksames Leben in Mir und in meiner unzertrennlichen Mama.<br \/>\nNun will Ich, dass Er es in dir habe. Ein Gesch\u00f6pf ist Mir absolut vonn\u00f6ten, so hat es mein Wille festgesetzt, die anderen werden bedingt sein.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 20. Juli 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cca635;\">\u201eSie kennen den nicht, der mich gesandt hat\u201c (Joh 15,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Tochter, wenn Ich dir die Vielfalt und Verschiedenheit der Liebe schildern wollte, die Wir in jedes geschaffene Ding f\u00fcr jede Seele gelegt haben, wie sie verpflichtet ist, diese unsere vielf\u00e4ltige Liebe kennenzulernen, um das Vorbild darin zu finden, Uns mit so vielen verschiedenen Arten der Liebe zu lieben, wie Wir sie geliebt haben \u2013 so k\u00e4me Ich an kein Ende.<br \/>\nDoch ach! Unsere Liebe bleibt einsam und ohne die Gesellschaft der Liebe der Seele. Es schmerzt Uns, dass unsere Liebe nicht in jedem geschaffenen Ding erkannt wird, wo doch alle Dinge den Auftrag von Uns haben, das Gesch\u00f6pf mit einer besonderen Liebe zu lieben.<br \/>\nIm Wind weht der Hauch unserer K\u00fcsse, str\u00f6men die Wellen unserer liebevollen Z\u00e4rtlichkeit, die Seufzer unserer unterdr\u00fcckten Liebe. Im Ungest\u00fcm des Windes ist unsere herrschende Liebe, die sich bekannt machen will, um \u00fcber alle zu herrschen.<br \/>\nGelegentlich spricht sie sogar mit fast ohrenbet\u00e4ubenden Schreien, damit das Gesch\u00f6pf nichts anderes h\u00f6ren m\u00f6ge als unsere Liebe, die es liebt.<br \/>\nO, w\u00fcrde das Gesch\u00f6pf unsere Liebe erkennen, die im Wind flie\u00dft, dann w\u00fcrde es unsere K\u00fcsse zur\u00fcckgeben und unsere Z\u00e4rtlichkeit mit der seinen erwidern! Ja, warum k\u00fcssen und liebkosen Wir es denn? Weil Wir von ihm gek\u00fcsst und liebkost werden wollen!<br \/>\nDas Gesch\u00f6pf w\u00fcrde gemeinsam mit unserer Liebe seufzen, damit Wir nicht ersticken, es w\u00fcrde Uns mit seiner und unserer ungest\u00fcmen Liebe lieben und gemeinsam mit unserer Liebe allen mit ohrenbet\u00e4ubenden Schreien zurufen: \u201aLieben wir, lieben wir Den, der uns so sehr liebt!\u2019<br \/>\nAuch in der Luft, die alle einatmen \u2013 wie viel Liebe flie\u00dft doch in dieser! Aber nicht in Intervallen, wie in den anderen geschaffenen Dingen, sondern in jedem Augenblick, in jedem Atemzug: wenn das Gesch\u00f6pf schl\u00e4ft, wenn es arbeitet, geht oder isst, eilt unsere Liebe immer, aber mit einer besonderen und hinsichtlich aller anderen geschaffenen Dinge neuen Liebe.<br \/>\nIn der Luft str\u00f6mt unsere lebensspendende Liebe mit zauberhafter Geschwindigkeit, der niemand widerstehen kann. Sie flie\u00dft im Herzen, im Blut, in den Knochen, in den Nerven, in allem; sie macht sich zum vitalen Akt des menschlichen Wesens und sagt stillschweigend zu ihm: \u201aIch bringe dir die kontinuierliche Liebe deines Sch\u00f6pfers, und weil sie kontinuierlich ist, kann ich dir Leben geben.\u2019<br \/>\nO, wenn Uns die Gesch\u00f6pfe in der Luft erkennen w\u00fcrden, die sie einatmen, den Akt des Lebens, den Wir in sie gelegt haben, das Feuer unserer Liebe, die eilends, immer und unaufh\u00f6rlich dahinflie\u00dft, so w\u00fcrden sie Uns im Austausch ihr Leben geben, um Uns zu lieben, Uns die Geschichte unserer Liebe zu erz\u00e4hlen und unseren Reim zu wiederholen: \u201eIch liebe Dich, ich liebe Dich immer, in allem und jedem, wie Du mich geliebt hast.\u201c<br \/>\nIn allen geschaffenen Dingen, vom gr\u00f6\u00dften bis zum kleinsten, ist eine neue und besondere Liebe von Uns zu den Gesch\u00f6pfen enthalten. Da sie diese nicht kennen, erwidern sie diese nicht, sondern vergelten mit h\u00f6chster Undankbarkeit unsere Liebe mit Beleidigungen.<br \/>\nSo warten Wir, dass unser Wille bekannt werde und in der Menschheit herrsche, unser Wille, der der Offenbarer unserer Liebe sein wird. Dann werden Wir Uns entsch\u00e4digt f\u00fchlen und einander mit einer einzigen Liebe lieben. Wie gl\u00fccklich werden Wir sein!<br \/>\nWenn Wir Uns geliebt sehen, werden Wir neue und besondere [Arten von] Liebe hinzuf\u00fcgen. So wird unsere Liebe nicht mehr unterdr\u00fcckt sein, sondern ihr Ventil haben, um zu lieben und wiedergeliebt zu werden.<br \/>\nBete daher um das Kommen unseres Reiches und erkenne unsere Liebe an. Und wenn du Liebe [erhalten] willst, dann liebe Uns.<br \/>\nWenn Wir im Gesch\u00f6pf nicht unsere Liebe finden, wissen Wir weder, was Wir ihm geben, noch was Wir mit ihm anfangen sollen, weil die St\u00fctze fehlt, wo Wir unsere Gnaden niederlegen k\u00f6nnen und das prim\u00e4re Element, das unser Leben in ihm bildet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 18. Juni 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cca635;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, mein Wille erf\u00fcllt und umh\u00fcllt alles und alle in seinem Licht-Scho\u00df. Er besitzt alles, und niemand kann Ihm entrinnen.<br \/>\nAlle leben in Ihm, nur erkennen sie nicht, wer es ist, Der ihnen Leben, Bewegung, Schritte und W\u00e4rme, ja sogar den Atem gibt. Das Gesch\u00f6pf wohnt in unserem Willen sozusagen wie in unserem Haus.<br \/>\nWir reichen ihm alles N\u00f6tige und ern\u00e4hren es z\u00e4rtlicher als ein Vater, doch das Gesch\u00f6pf erkennt Uns nicht. Oft schreibt es sich selber zu, was es tut, w\u00e4hrend Wir es doch tun, und kommt sogar so weit, den zu beleidigen, der ihm das Leben gibt und es bewahrt.<br \/>\nWir k\u00f6nnen sagen, dass Wir in unserem Haus viele Feinde haben, die auf unsere Kosten leben und unsere G\u00fcter stehlen. Unsere Liebe ist aber so gro\u00df, dass sie Uns n\u00f6tigt, ihnen Leben und Nahrung zu geben, als w\u00e4ren sie unsere Freunde.<br \/>\nWie schmerzlich ist es, dass unser Wille jenen als Wohnung dient, die Uns nicht kennen und Uns beleidigen! Sie sind in unserem Willen, aufgrund der Sch\u00f6pfung und wegen unserer Unermesslichkeit, denn auch wenn sie nicht in Ihm sein wollten, g\u00e4be es keinen [anderen] Platz f\u00fcr sie, da unser Wille \u00fcberall im Himmel und auf Erden ist.<br \/>\nDamit die Seele nun behaupten kann, in unserem Willen zu leben, muss sie Ihn wollen und [an]erkennen. Wenn die Seele Ihn will, f\u00fchlt sie, dass alles Wille Gottes f\u00fcr sie ist, und indem sie Ihn erkennt, f\u00fchlt sie unseren wirkenden Akt \u00fcber sich.<br \/>\nDarin besteht das Leben im G\u00f6ttlichen Willen, dass die Seele unsere wirkende Macht in und au\u00dferhalb von sich selbst wahrnimmt, und, sobald sie sein Wirken versp\u00fcrt, mit Ihm zusammenarbeitet. Wenn sie f\u00fchlt, dass Wir lieben, liebt sie mit Uns.<br \/>\nWenn Wir Uns noch mehr bekannt machen wollen, h\u00f6rt sie Uns ganz aufmerksam zu und nimmt in Liebe das neue Leben unserer Wahrheit auf. Mit einem Wort, sie f\u00fchlt unser wirkendes Leben und will tun, was Wir tun und tut es auch und folgt Uns in allem.<br \/>\nDas ist das Leben in unserem Willen: Unser Leben zu f\u00fchlen, welches der Seele das Leben gibt, unseren wirkenden Akt wahrzunehmen, der sich in ihrem Wesen bewegt, atmet und arbeitet.<br \/>\nDiese Seelen sind unsere Himmelsbewohner, unsere Glorie in unserer Wohnung. Wir leben zusammen wie Kinder und Vater \u2013 was Uns geh\u00f6rt, geh\u00f6rt ihnen, aber sie erkennen es und sind nicht blind und auch keine Diebe, die weder Augen f\u00fcr unser Licht, noch Ohren f\u00fcr unsere v\u00e4terliche F\u00fcrsorglichkeit haben, noch unseren wirkenden Akt \u00fcber sich wahrnehmen.<br \/>\nWer aber in unserem Willen lebt, f\u00fchlt die T\u00e4tigkeit, die Kraft unseres wirkenden Aktes, was die gr\u00f6\u00dfte Gabe ist, die Wir dem Gesch\u00f6pf machen k\u00f6nnen.<br \/>\nSei also aufmerksam und erkenne, dass dein Leben von Uns kommt, die Wir dir alles geben, Atmung und Bewegung, um gemeinsam mit dir zu leben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 5. Juni 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60407","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60407","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60407"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60407\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60407"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60407"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60407"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}