{"id":60451,"date":"2026-05-12T21:00:35","date_gmt":"2026-05-12T19:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-6-osterwoche-joh-1612-15\/"},"modified":"2026-05-12T23:09:16","modified_gmt":"2026-05-12T21:09:16","slug":"mittwoch-der-6-osterwoche-joh-1612-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-6-osterwoche-joh-1612-15\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 6. Osterwoche (Joh 16,12-15)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">12In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr k\u00f6nnt es jetzt nicht tragen. 13Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er h\u00f6rt, und euch verk\u00fcnden, was kommen wird.<br \/>\n14Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verk\u00fcnden. 15Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verk\u00fcnden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6aa3a;\">\u201eNoch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr k\u00f6nnt es jetzt nicht tragen\u201c (Joh 16,12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist verlor sich in den vielen Kenntnissen des H\u00f6chsten Willens, und ich dachte mir: \u201eWarum hat Jesus so viel Interesse daran, dass man diesen G\u00f6ttlichen Willen kennt und dass Er mitten unter den Menschen herrscht?\u201c Da trat mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du wissen, warum Mir so viel daran liegt, meinen Willen bekannt zu machen, und daran, dass Er inmitten der Gesch\u00f6pfe regiert? Weil nur Er das Mittel ist, um die Gesch\u00f6pfe wieder herzustellen, und Er Mich in die Lage versetzt, um geben, und sie, um empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSolange mein Wille nicht triumphierend und herrschend inmitten der Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckkehrt, werde Ich nicht geben k\u00f6nnen, was Ich m\u00f6chte. Und in ihnen wird die Fassungskraft, der Platz fehlen, um das aufnehmen zu k\u00f6nnen, was Ich geben kann und will.<br \/>\nDenn nur mein Wille allein hat diese Kraft und Macht, dass Er, indem Er die Ordnung und das Gleichgewicht zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf herstellt, alle Verbindungswege zwischen ihnen \u00f6ffnet.<br \/>\nGott hat seinen k\u00f6niglichen Weg, um seine Gaben gefahrlos \u00fcbersenden zu k\u00f6nnen, um herabsteigen zu k\u00f6nnen, wann immer Er will, und den Menschen pers\u00f6nlich die gr\u00f6\u00dften G\u00fcter \u00fcberbringen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd das Gesch\u00f6pf, das denselben Weg besitzt, kann Ihn empfangen, oder aufsteigen und gehen, um selbst entgegenzunehmen, was sein Herr ihm geben will.<br \/>\nWie reich und m\u00e4chtig ein K\u00f6nig auch ist, wenn er niemanden findet, dem er geben kann, wird er nie das Gl\u00fcck und die Befriedigung haben, schenken zu k\u00f6nnen. Seine Reicht\u00fcmer werden unwirksam, einsam und verlassen sein.<br \/>\nEr wird vielleicht in seinen Reicht\u00fcmern ersticken, doch wird er nie das Gl\u00fcck und die Seligkeit besitzen, zu geben und die anderen seine G\u00fcter genie\u00dfen zu lassen, weil er niemanden findet, dem er sie geben k\u00f6nnte.<br \/>\nDieser K\u00f6nig wird ein einsamer, verlassener K\u00f6nig sein, ohne Gefolge. Er wird niemanden haben, der ihm zul\u00e4chelt, der ihm Danke sagt. Es wird nie ein Fest f\u00fcr ihn geben, denn das Fest entsteht durch Geben und Empfangen. So wird dieser K\u00f6nig mit all seinen Reicht\u00fcmern einen Nagel im Herzen sp\u00fcren: die Verlassenheit, die Eint\u00f6nigkeit. Er wird reich sein, doch ohne Ehre, ohne Heldentum, ohne Namen. Welcher Schmerz f\u00fcr diesen K\u00f6nig, samt seinen ganzen Reicht\u00fcmern!<br \/>\nNun, meine Tochter, der Grund, warum Wir die Sch\u00f6pfung hervorbrachten und den Menschen schufen, war der, um unsere Reicht\u00fcmer zu geben, damit sich mit der inneren Herrlichkeit und dem unermesslichen Gl\u00fcck, das Wir besa\u00dfen, die \u00e4u\u00dfere Herrlichkeit unserer Werke vereinige.<br \/>\nDa aber das Gesch\u00f6pf nicht in unserem Willen ist, empfinden Wir es als fern von Uns, und es gibt auch niemanden, der Uns mit seinem Dank umgibt, noch einen, der Uns mit Wohlgefallen wegen unserer Werke zul\u00e4chelt.<br \/>\nAlles ist Einsamkeit, Wir sind von unermesslichen Reicht\u00fcmern umgeben, aber weil unsere Gesch\u00f6pfe weit weg von Uns sind, haben Wir niemanden, dem Wir sie geben k\u00f6nnten, niemanden, der unsere Werke bewundert, um sich ihrer zu erfreuen.<br \/>\nWir sind gl\u00fccklich, aber wegen Uns selbst! Es gibt niemanden, der unsere Seligkeit im Geringsten tr\u00fcben k\u00f6nnte, doch sind Wir gezwungen, das Ungl\u00fcck der Gesch\u00f6pfe anzusehen: denn da sie von Uns getrennt sind, k\u00f6nnen sie nicht empfangen, und Wir k\u00f6nnen nicht geben.<br \/>\nDer menschliche Wille hat Gitter errichtet und die Verbindungstore mit Schl\u00fcsseln versperrt. Das Geben bedeutet Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, Heldentum, Liebe, das Empfangen ist Gnade. Aber indem das Gesch\u00f6pf den eigenen Willen tut, behindert es unsere Freigebigkeit, unseren Heroismus und unsere Liebe.<br \/>\nUnd wenn etwas gegeben wird, ist es stets eingeschr\u00e4nkt, mittels Anstrengungen und Intrigen, denn da zwischen ihnen und Uns die Ordnung fehlt, flie\u00dfen die Dinge nicht frei.<br \/>\nWir sind nicht leidensf\u00e4hig, und unser Wesen ist unantastbar f\u00fcr alle \u00dcbel, aber wenn Wir Schmerzen leiden k\u00f6nnten, w\u00fcrde das Gesch\u00f6pf unsere Existenz vergiften.<br \/>\nDies ist also der Grund f\u00fcr unser ganzes Interesse daran, unseren Willen bekanntzumachen und unter den Menschen herrschen zu lassen: Wir wollen geben, Wir wollen die Gesch\u00f6pfe gl\u00fccklich machen mit unserer eigenen Seligkeit, und nur unser Wille kann all das tun, d.h., den Zweck der Sch\u00f6pfung verwirklichen und Uns erlauben, unsere G\u00fcter zusammenzulegen.\u201c<br \/>\nO Wille Gottes, wie bewundernswert, machtvoll und ersehnenswert bist Du! Ach, besiege doch alle mit deiner Herrschaft, gib Dich zu erkennen und mache, dass wir uns alle Dir beugen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 21. Februar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #e3b342;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Nun, Tochter meines Willens, wisse, dass Ich Ordnung bin und meine Werke daher alle geordnet sind. Schau, wie geordnet die Sch\u00f6pfung ist. Der Mensch war der Zweck der Sch\u00f6pfung, und doch erschuf Ich den Menschen nicht zuerst, sonst h\u00e4tte Ich die Ordnung nicht eingehalten.<br \/>\nWo h\u00e4tte Ich diesen Menschen hinsetzen sollen, worauf h\u00e4tte er sich st\u00fctzen sollen? Ohne Sonne, die ihn erleuchtet, ohne den Himmelspavillon, der ihm als Raum dienen sollte und ohne Pflanzen zur Nahrung war alles ungeordnet.<br \/>\nMein Fiat ordnete neu und schuf alles, und nachdem Es die sch\u00f6nste Wohnst\u00e4tte errichtet hatte, schuf Es den Menschen. Sieht man darin nicht die Ordnung deines Jesus? Nun, auch bei dir sollte Ich die Ordnung einhalten.<br \/>\nEs war zwar unser erster Zweck, dir unseren G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen, damit Er in dir wie ein K\u00f6nig in seinem eigenen Palast herrsche. Zudem solltest du, nachdem Er dir seine g\u00f6ttlichen Unterweisungen gab, das Sprachrohr sein, um anderen sein Reich zu verk\u00fcnden.<br \/>\nDennoch war \u2013 wie in der Sch\u00f6pfung \u2013 die Vorbereitung des Himmels deiner Seele n\u00f6tig, der wie mit Sternen mit meinen vielen Worten \u00fcber die sch\u00f6nen Eigenschaften meines Willens \u00fcbers\u00e4t war.<br \/>\nIch musste auf die niedrige Ebene deines menschlichen Willens herabsteigen, um ihn leer zu machen, zu l\u00e4utern, zu versch\u00f6nern und in allem neu zu ordnen. Man kann sagen, dass Ich viele Arten von Sch\u00f6pfungen in dir vollbrachte: Ich musste die alte ungeordnete Erde deines menschlichen Willens verschwinden lassen, um die Ordnung des G\u00f6ttlichen Fiat tief in deinem Inneren zur\u00fcckzurufen.<br \/>\nIndem Es die alte Erde deines ganzen Wesens verschwinden lie\u00df, sollte Es mit seiner Sch\u00f6pferkraft Himmel, Sonnen und Meere erstaunlicher Wahrheiten wiedererstehen lassen.<br \/>\nDu selbst wei\u00dft, wie all dies durch das Kreuz heranreifte, indem Ich dich von allem absonderte und dich so auf Erden leben lie\u00df, als w\u00e4re sie keine Erde mehr f\u00fcr dich, sondern Himmel \u2013 indem Ich dich stets in Mir oder in der Sonne meines G\u00f6ttlichen Fiat versenkt hielt.<br \/>\nSo war all mein Wirken an dir nichts anderes als die n\u00f6tige [vorbereitende] Ordnung, damit Ich dir die gro\u00dfe Gabe meines G\u00f6ttlichen Willens geben konnte, wie sie der erste Mensch am Anfang seiner Erschaffung erhalten hatte.<br \/>\nDaher waren so viele Vorbereitungen n\u00f6tig, da sie diesem Menschen dienen sollten, der das gro\u00dfe Geschenk unseres Willens als sein bevorzugtes Erbe besitzen sollte \u2013 Symbol der gro\u00dfen Vorbereitungen, die Ich in deiner Seele wirkte.<br \/>\nBete deshalb meine Verf\u00fcgungen an und danke Mir, indem du Mir treu bist. Ein anderes Beispiel daf\u00fcr, wie zweitrangige Werke n\u00f6tig sind, um den Zweck zu erreichen, die erstrangigen Werke eines Zieles, das Wir Uns vorgenommen hatten, heranzubilden, ist meine Erl\u00f6sung.<br \/>\nAls Ich auf die Erde kam und menschliches Fleisch annahm, war genau dies mein Ziel: die Menschheit wieder zu erheben und meinem G\u00f6ttlichen Willen das Recht auf die Regentschaft in dieser Menschheit zu \u00fcbertragen.<br \/>\nIndem Er n\u00e4mlich in meiner Menschheit herrschen konnte, wurden die Rechte auf beiden Seiten, der menschlichen und g\u00f6ttlichen, wieder in Kraft gesetzt. Und doch kann man sagen, dass Ich nichts dar\u00fcber verlauten lie\u00df, kaum einige Worte, und ihnen zu verstehen gab, dass Ich allein daf\u00fcr in die Welt gekommen war, um den Willen des Vaters im Himmel zu tun und dessen gro\u00dfe Bedeutung begreiflich zu machen.<br \/>\nBei einer anderen Gelegenheit sagte Ich: \u2018Wer den Willen meines Vaters tut \u2013 der ist Mir Bruder, Schwester und Mutter und geh\u00f6rt zu Mir.\u2019 \u00dcber alles andere schwieg Ich, w\u00e4hrend doch der Zweck genau jener war, das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens unter den Menschen zu errichten.<br \/>\nEs war n\u00e4mlich angemessen, nicht nur das Heil der Gesch\u00f6pfe sicherzustellen. Vielmehr sollte Ich auch meinen G\u00f6ttlichen Willen in Sicherheit bringen, indem Ich Ihm seine Rechte \u00fcber alles Fleisch zur\u00fcckgab, wie Ich es Ihm \u00fcber das Meine verliehen hatte; sonst h\u00e4tte es im Erl\u00f6sungswerk eine Unordnung gegeben.<br \/>\nWie k\u00f6nnte Ich das Heil der Menschen sicherstellen und dabei die g\u00f6ttlichen Rechte unseres Fiat au\u00dfer Acht lassen? Das konnte nicht sein. Doch obwohl das erste Ziel der Ausgleich aller [\u201ebuchhalterischen\u201c] Posten meines G\u00f6ttlichen Willens war, hielt Ich Mich als Himmlischer Arzt daran, ihnen Medizin und Heilmittel zu verabreichen.<br \/>\nIch sprach zu ihnen \u00fcber Vergebung und Lossch\u00e4lung, setzte Sakramente ein und litt schreckliche Schmerzen bis hin zum Tod. Ich bereitete dadurch sozusagen die neue Sch\u00f6pfung, damit die Gesch\u00f6pfe meinen G\u00f6ttlichen Willen als K\u00f6nig und Herrscher mitten unter seinem Volk aufnehmen konnten.<br \/>\nSo verfuhr Ich mit dir: als erstes sprach Ich als Vorbereitung zu dir \u00fcber Kreuze, Tugenden und Liebe, um dich f\u00fcr die Anh\u00f6rung der Lehren \u00fcber mein Fiat zu disponieren, damit du Es kennenlernen und dadurch lieben solltest.<br \/>\nWenn du dann in dir selbst den gro\u00dfen Schatz seines Lebens wahrnimmst, w\u00fcrdest du danach verlangen, sein Leben allen zu schenken, damit mein Wille bekannt und geliebt werde und zur Herrschaft gelange.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 27; 20. November 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6aa3a;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du kennst noch immer nicht die gro\u00dfe Wohltat, welche die Seele durch das Leben in meinem Willen empf\u00e4ngt, und die gro\u00dfe Herrlichkeit, die sie ihrem Sch\u00f6pfer darbringt. Jeder Akt, den sie in meinem Willen tut, ist eine St\u00fctze, wo sich Gott auf sein Gesch\u00f6pf aufst\u00fctzt, St\u00fctze seiner Macht, Liebe und Heiligkeit.<br \/>\nJe \u00f6fter die Seele ihre Akte wiederholt, desto mehr vertrauen Wir Uns ihr an und desto mehr k\u00f6nnen Wir Uns auf das st\u00fctzen, was Uns geh\u00f6rt, weil hier n\u00e4mlich unser Wille ist, welcher der Seele die Kapazit\u00e4t und Kraft verleiht, das aufnehmen zu k\u00f6nnen, was Wir geben wollen.<br \/>\nWenn Wir aber nicht unseren Willen und die wiederholten Akte der Seele in Ihm vorfinden, k\u00f6nnen Wir Uns nirgends aufst\u00fctzen. Die Seele besitzt dann weder Kraft noch Fassungskraft noch den Platz, wo sie unsere Gaben aufnehmen k\u00f6nnte, noch die Gnade, dass Wir Uns ihr anvertrauen k\u00f6nnten.<br \/>\nWie arm ist der Mensch ohne unseren Willen! Diese Seele ist die wahre Zitadelle ohne Tore, ohne W\u00e4chter zur Verteidigung, allen Gefahren ausgesetzt.<br \/>\nWollten Wir etwas geben, so hie\u00dfe das, unsere Gaben und sogar unser eigenes Leben der Nutzlosigkeit und den Gefahren auszusetzen, Beleidigungen und Undankbarkeiten zu erhalten, und dies w\u00fcrde Uns zwingen, die Gaben und Gnaden in Z\u00fcchtigungen zu verwandeln.<br \/>\nDu sollst n\u00e4mlich wissen, dass Wir, wenn die Seele unseren Willen tut, unsere Interessen festlegen, sie sicherstellen und nie zu unserem Nachteil arbeiten. Zuerst bringen Wir unsere Interessen und unsere Glorie in Sicherheit, und dann erst werden Wir t\u00e4tig.<br \/>\nSonst s\u00e4he es aus, als w\u00fcrden Wir Uns nicht um unsere Heiligkeit k\u00fcmmern oder unsere Gaben und Taten nicht wertsch\u00e4tzen, und es schiene, als w\u00fcrden Wir weder Uns selbst, noch unsere Macht, noch unsere M\u00f6glichkeiten kennen.<br \/>\nWer geht jemals an ein Unternehmen, ohne zuerst seine Interessen in Sicherheit zu bringen? Niemand! Es k\u00f6nnte n\u00e4mlich passieren, dass sein Unternehmen ungl\u00fccklicherweise einige Verluste einbringt.<br \/>\nWenn er aber seine Interessen zuerst in Sicherheit gebracht hat, wird ihm dies dazu dienen, dass er von seinem [Lebens]Stand[ard] keine Abstriche machen muss, sondern ihn halten kann. H\u00e4tte er aber seine Interessen nicht in Sicherheit gebracht, so k\u00f6nnte er schlie\u00dflich sogar vor Hunger sterben.<br \/>\nDaher wollen Wir also, dass der Mensch in unserem Willen lebe, weil Wir unsere Interessen in Sicherheit bringen wollen. Unser Wille \u00fcbernimmt die Verpflichtung, alles, was Wir [der Seele] geben, die Liebe, Heiligkeit, G\u00fcte usw., Uns als ebenso viele g\u00f6ttliche Akte wieder zur\u00fcckzuerstatten.<br \/>\nSo haben Wir g\u00f6ttliche Liebe gegeben, und g\u00f6ttliche Liebe gibt Uns unser Wille zur\u00fcck. Er wandelt die Seele in unsere Heiligkeit und G\u00fcte um und macht, dass die Seele Uns heilige und gute Akte [zur\u00fcck]gibt, sodass selbst ihr Atem, ihre Bewegung und ihre Schritte rein und heilig sind.<br \/>\nWir empfinden ihre Akte \u00e4hnlich den Unseren, weil unser Wille sie so f\u00fcr Uns gestaltet. Und wenn wir das, was Uns geh\u00f6rt, von der Seele empfangen \u2013 durch unser FIAT ins G\u00f6ttliche umgewandelt \u2013 so bleiben unsere Interessen gewahrt; unsere Liebe feiert, unsere Herrlichkeit triumphiert, und Wir bereiten neue \u00dcberraschungen an Liebe, Gaben und Gnaden vor.<br \/>\nWenn Wir unseren Gewinn erhalten, sorgen Wir Uns um nichts mehr, halten Uns nicht mehr zur\u00fcck, sondern wirken und geben so \u00fcberflie\u00dfend, dass die Himmel staunen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 36; 26. Oktober 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60451","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60451"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60451\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}