{"id":60482,"date":"2026-05-14T21:00:10","date_gmt":"2026-05-14T19:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-6-osterwoche-joh-1620-23a\/"},"modified":"2026-05-14T21:09:03","modified_gmt":"2026-05-14T19:09:03","slug":"freitag-der-6-osterwoche-joh-1620-23a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-6-osterwoche-joh-1620-23a\/","title":{"rendered":"Freitag der 6. Osterwoche (Joh 16,20-23a)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bek\u00fcmmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln. 21Wenn die Frau geb\u00e4ren soll, ist sie bek\u00fcmmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not \u00fcber der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.<br \/>\n22So seid auch ihr jetzt bek\u00fcmmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude. 23aAn jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbb235;\">\u201eWenn die Frau geb\u00e4ren soll, ist sie bek\u00fcmmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not \u00fcber der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist\u201c (Joh 16,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, meine Menschheit erwies meinem Willen vollkommene Herrlichkeit und vollst\u00e4ndige Ehre. Es war genau in meinem Inneren, im Mittelpunkt dieses Herzens, wo Ich das Reich des H\u00f6chsten Willens formte.<br \/>\nDa der Mensch es verloren hatte und auch keine Hoffnung bestand, es zur\u00fcckerwerben zu k\u00f6nnen, so kaufte es meine Menschheit mit inneren und unerh\u00f6rten Leiden zur\u00fcck, indem sie Ihm alle geschuldeten Ehren und die Ihm von den Gesch\u00f6pfen geraubte Herrlichkeit erwies, um es von neuem dem Menschen zur\u00fcckzugeben.<br \/>\nSo wurde das Reich meines Willens in[nerhalb] meiner Menschheit gebildet, deshalb trug all das, was in ihr gebildet wurde und aus ihr hervortrat, die Pr\u00e4gung des FIAT.<br \/>\nJeder meiner Gedanken, Blicke, Atemz\u00fcge, Herzschl\u00e4ge, jeder Tropfen meines Blutes, alles, alles trug das Siegel des FIAT meines h\u00f6chsten Reiches.<br \/>\nDies verlieh Mir so viel Herrlichkeit und schm\u00fcckte Mich so sehr, dass Himmel und Erde dahinter zur\u00fcckblieben und vor Mir gleichsam in den Schatten gestellt wurden, weil mein G\u00f6ttlicher Wille allem \u00fcberlegen ist, und Ihm alles als sein Schemel zu F\u00fc\u00dfen liegt.<br \/>\nNun, beim Rundgang durch die Jahrhunderte schaute Ich aus, wem Ich dieses Reich anvertrauen k\u00f6nnte, und Ich war wie eine schwangere Mutter, die schmachtet und Schmerzen leidet, weil sie ihre Leibesfrucht zur Welt bringen m\u00f6chte und es nicht kann.<br \/>\nArme Mutter, wie leidet sie, weil sie sich nicht an der Frucht ihres Leibes erfreuen kann, umso mehr, als diese Geburt reif geworden ist und nicht hervortritt; so ist ihre Existenz immer gef\u00e4hrdet. Mehr als eine schwangere Mutter war Ich, viele Jahrhunderte lang.<br \/>\nWie viel habe Ich gelitten! Wie bin Ich fast umgekommen, als Ich die Interessen meiner Herrlichkeit in Gefahr sah, sowohl in der Sch\u00f6pfung wie auch der Erl\u00f6sung!<br \/>\nUmso mehr, als Ich dieses Reich wie im Geheimen und in meinem Herzen verborgen hielt, ohne mein Herz aussch\u00fctten zu k\u00f6nnen, um es kundzutun.<br \/>\nDies lie\u00df Mich noch mehr schmachten, denn da Ich in den Menschen nicht die wahre Bereitschaft sah, dass Ich ihnen diese meine Geburt geben k\u00f6nne, und sie nicht alle G\u00fcter des Reiches der Erl\u00f6sung angenommen hatten, konnte Ich es nicht riskieren, ihnen das Reich meines Willens zu schenken, das noch gr\u00f6\u00dfere G\u00fcter enth\u00e4lt.<br \/>\nUmso mehr, als die G\u00fcter der Erl\u00f6sung als Aussteuer und Gegengift dienen sollten, damit sich beim Eintritt der Menschen ins Reich meines Willens nicht ein zweiter Fall wiederhole, wie es bei Adam war.<br \/>\nWenn daher alle diese G\u00fcter nicht ganz angenommen, sondern diese Sch\u00e4tze im Gegenteil gepl\u00fcndert und zertreten wurden, wie konnte diese Geburt meines Reiches aus meiner Menschheit hervortreten?<br \/>\nDeshalb begn\u00fcgte Ich Mich damit, Mich mehr als eine Mutter zu verzehren, zu leiden und zu warten, um die teure Geburt meines Reiches nicht der Gefahr auszusetzen.<br \/>\nSo schmachtete Ich, weil Ich sie zur Welt bringen wollte, um die Gesch\u00f6pfe damit zu beschenken und die gef\u00e4hrdeten Interessen der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung alle in Sicherheit zu bringen; denn solange der Mensch nicht ins Reich des H\u00f6chsten Willens zur\u00fcckkehrt, werden unsere und seine Gewinne stets in Gefahr sein.<br \/>\nAu\u00dferhalb unseres Willens ist der Mensch allezeit eine Unordnung in unserem sch\u00f6pferischen Werk, er ist eine misst\u00f6nende Note, die der Heiligkeit unserer Werke die vollkommene Harmonie raubt.<br \/>\nSo betrachtete Ich den Verlauf von Jahrhunderten und wartete auf meine kleine Neugeborene des Reiches meines Willens, und stellte alle G\u00fcter der Erl\u00f6sung um sie herum auf, um das Reich meines Willens abzusichern.<br \/>\nMehr als eine leidende Mutter, die so viel geschmachtet hat, vertraue Ich dir diese meine Geburt und die Geschicke dieses meines Reiches an.<br \/>\nUnd nicht nur meine Menschheit ist es, die diese Geburt zur Welt bringen will, die Mich so viel kostet, sondern die ganze Sch\u00f6pfung ist schwanger von meinem Willen und schmachtet, weil sie Ihn f\u00fcr die Menschen geb\u00e4ren m\u00f6chte, um das Reich ihres Gottes inmitten der Gesch\u00f6pfe wiederherzustellen.<br \/>\nDeshalb ist die Sch\u00f6pfung wie ein Schleier, der meinen Willen wie eine Geburt [dahinter] verbirgt, aber die Menschen nehmen den Schleier und verwerfen die Geburt, die darin ist.<br \/>\nSchwanger von meinem Willen ist die Sonne: w\u00e4hrend die Menschen die Wirkungen des Lichtes, das wie ein Schleier meinen Willen verh\u00fcllt, und die G\u00fcter, die es hervorbringt, annehmen, weisen sie dann meinen Willen zur\u00fcck, erkennen Ihn nicht an und lassen sich auch nicht von Ihm beherrschen.<br \/>\nSo nehmen sie die nat\u00fcrlichen G\u00fcter, die in der Sonne sind, aber die G\u00fcter der Seele, das Reich meines Willens, das in der Sonne herrscht und sich ihnen schenken will, weisen sie zur\u00fcck.<br \/>\nO, wie schmachtet mein Wille in der Sonne, Den sie in der H\u00f6he ihrer Sph\u00e4re geb\u00e4ren will, damit Er inmitten der Gesch\u00f6pfe herrsche! Schwanger von meinem Willen ist der Himmel, der mit seinen Augen aus Licht, welche die Sterne sind, auf die Gesch\u00f6pfe schaut, ob sie Ihn aufnehmen m\u00f6chten, damit Er in ihrer Mitte herrsche.<br \/>\nSchwanger von meinem Willen ist das Meer, das sich mit seinen tosenden Wellen vernehmen l\u00e4sst, und dessen Wassermassen Ihn wie ein Schleier verbergen. Aber der Mensch bedient sich des Meeres, entnimmt seine Fische und k\u00fcmmert sich nicht um meinen Willen, er l\u00e4sst Ihn schmachten wie eine in die Eingeweide des Wassers zur\u00fcckgedr\u00e4ngte Geburt.<br \/>\nSo sind alle Elemente schwanger von meinem Willen: der Wind, das Feuer, die Blumen, die ganze Erde, sie sind alle wie Schleier, die Ihn verbergen. Nun, wer wird meiner Menschheit ein Ventil und eine Erleichterung verschaffen?<br \/>\nWer wird diese H\u00fcllen so vieler erschaffener Dingen zerrei\u00dfen, die meinen Willen verbergen? Wer wird in allen Dingen den Tr\u00e4ger meines Willens erkennen, Ihm die schuldige Ehre erweisen, Ihn in seiner Seele herrschen lassen, Ihm die Herrschaft geben und sich Ihm unterwerfen?<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter, bereite deinem Jesus diese Freude, der bis jetzt so lange geschmachtet hat, um diese Geburt meines H\u00f6chsten Reiches zur Welt zu bringen; gemeinsam mit Mir wird die ganze Sch\u00f6pfung, wie in einem einzigen Akt, die Schleier zerrei\u00dfen und in dir die Geburt meines Willens niederlegen, Den alle Dinge verh\u00fcllen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 19; 14. Juli 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbb235;\">\u201eSo seid auch ihr jetzt bek\u00fcmmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude\u201c (Joh 16,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich einige Tage der Beraubung Jesu durchgemacht hatte \u2013 Er kam h\u00f6chstens manchmal wie ein Schatten und entschwand dann \u2013 f\u00fchlte ich solche Pein, dass ich mich in Tr\u00e4nen verzehrte. Aus Mitleid mit meinem Kummer kam der gebenedeite Jesus, blickte mich immer wieder an und sagte dann zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht, denn Ich verlasse dich nicht. Wenn du jedoch einmal ohne meine Gegenwart bist, will Ich nicht, dass du mutlos wirst, sondern w\u00fcnsche vielmehr, dass du, wenn du Meiner beraubt bist, von heute an meinen Willen annimmst und dich in Ihm erfreust, Mich liebst und Mich in meinem Willen verherrlichst, und meinen Willen so ansiehst, als w\u00e4re Er meine Person selbst.<br \/>\nWenn du so tust, wirst du Mich in deinen eigenen H\u00e4nden behalten. Was macht die Seligkeit des Paradieses aus? Sicherlich meine Gottheit. Nun, was macht die Seligkeit meiner Geliebten auf Erden aus? Gewiss mein Wille.<br \/>\nMein Wille kann dir niemals entfliehen; du wirst Ihn stets in deinem Besitz haben, und wenn du im Kreis meines Willens bleibst, wirst du hier die unaussprechlichsten Freuden und die reinsten Wonnen finden.<br \/>\nWenn die Seele niemals aus dem Kreis meines Willens heraustritt, wird sie edel, verg\u00f6ttlicht, und all ihre Werke strahlen zur\u00fcck in das Zentrum der g\u00f6ttlichen Sonne, wie die Sonnenstrahlen auf dem Angesicht der Erde zur\u00fcckstrahlen \u2013 nicht eine von diesen[Handlungen] tritt aus ihrem Zentrum heraus, das Gott ist.<br \/>\nDie Seele, die meinen Willen tut, ist alleine die edle K\u00f6nigin, die sich von meinem Atem ern\u00e4hrt, denn sie nimmt ihre Speise und Getr\u00e4nke von nichts anderem als meinem Willen, und indem sie sich von meinem Allheiligen Willen ern\u00e4hrt, wird ganz reines Blut in ihren Adern flie\u00dfen, und ihr Atem wird einen wohlriechenden Duft verstr\u00f6men, der Mich ganz und gar erfreuen wird, da er von meinem eigenen Atem hervorgebracht wird.<br \/>\nDeshalb will Ich nichts anderes von dir, als dass du deine Seligkeit im Kreis meines Willens gestaltest, ohne jemals aus Ihm herauszutreten, auch nicht f\u00fcr einen kurzen Augenblick.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 3; 26. Februar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbb235;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich in das Heilige G\u00f6ttliche Wollen und begleitete seine Akte, die Es in der Sch\u00f6pfung getan hat, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus bewegte sich in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201cMeine Tochter, alle Dinge wurden von Uns mit einem eigenen Quantum an Gl\u00fcckseligkeit erschaffen, wobei eine sich von der anderen unterscheidet, sodass alles Geschaffene dem Menschen den Kuss, die beseligende Luft und das Leben unserer Seligkeit bringt.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer all die Wirkungen unserer vielen in der Sch\u00f6pfung verstreuten Wonnen, in sein Inneres herabsteigen f\u00fchlt, bis er von ihnen wie ein Schwamm durchtr\u00e4nkt wird? Die Seele, die in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebt!<br \/>\nUnsere Seligkeiten sind ihr nicht fremd, denn da ihr Geschmack von unserem FIAT gel\u00e4utert wurde und nicht [mehr] vom menschlichen Willen verdorben ist, besitzt sie seinen Geschmack. Alle ihre Sinne haben die Kraft, alle Gl\u00fcckseligkeiten zu verkosten, die in den geschaffenen Dingen pr\u00e4sent sind.<br \/>\nWir empfinden so gro\u00dfes Gl\u00fcck und solche Freude, wenn Wir die Seele sehen, die unseren Willen tut: sie setzt sich gleichsam an die Tafel unserer Wonnen und kostet so viele verschiedene Leckerbissen, wie es Gl\u00fcckseligkeiten in den geschaffenen Dingen gibt. O wie sch\u00f6n ist es, das Gesch\u00f6pf gl\u00fccklich zu sehen!\u201d<br \/>\nIn diesem Moment verstummte Jesus, und ich h\u00f6rte den Klang des Harmoniums, das in der Kapelle gespielt wurde. Jesus spitzte die Ohren, um zuzuh\u00f6ren und f\u00fcgte dann hinzu: \u201cO, wie gl\u00fccklich bin Ich, da dieser Klang die kleine Tochter meines Willens erfreut.<br \/>\nWenn Ich ihn h\u00f6re, freue Ich Mich gemeinsam mit ihr. O wie sch\u00f6n ist es, gemeinsam gl\u00fccklich zu sein! Jemanden, der Mich liebt, gl\u00fccklich zu machen, ist meine gr\u00f6\u00dfte Seligkeit.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u201eJesus, meine Liebe, meine Gl\u00fcckseligkeit bist Du allein, alle anderen Dinge haben keine Anziehungskraft auf mich.\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201cSicher bin Ich die gr\u00f6\u00dfte Wonne f\u00fcr dich, da Ich die Quelle aller Freuden und Seligkeiten in Mir enthalte. Und doch genie\u00dfe Ich es, dir kleine Freuden zu bereiten, und da Ich sie empfinde und genie\u00dfe, w\u00fcnsche Ich, dass auch du sie empfindest und dich zusammen mit Mir freust.\u201d<br \/>\nDann \u00fcberlegte ich: \u201eJesus freut sich so sehr, wenn ich die vielen Gl\u00fcckseligkeiten genie\u00dfe, die Er in der Sch\u00f6pfung verstreut hat. Warum bereitet Er mir dann so viel Schmerz und macht mich ungl\u00fccklich, sodass ich mich ohne Ihn sogar wie leblos f\u00fchle? Wenn ich mich ohne Leben f\u00fchle, verlieren alle Seligkeiten das Leben f\u00fcr meine arme Seele!\u201c<br \/>\nDa erwiderte Jesus: \u201cMeine Tochter, wenn du den Nutzen meiner Entbehrungen kennen w\u00fcrdest! Du f\u00fchlst dich ohne Mich leblos und quasi tot, und doch wird genau \u00fcber diesem Schmerz und diesem Tod mein neues Leben gestaltet. Dieses neue Leben bringt dir die neuen Mitteilungen des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens.<br \/>\nDa n\u00e4mlich dein Leid ein G\u00f6ttliches Leid ist, das die Eigenschaft besitzt, dich den Tod erleiden zu lassen, ohne jedoch zu sterben \u2013 so hat dieses Leid [auch] die Kraft, mein eigenes Leben mit dem Zauber meiner Wahrheiten wieder erstehen zu lassen.<br \/>\nDer Schmerz meiner Entbehrung bereitet meinem neuen Leben den Platz und disponiert deine Seele zur Anh\u00f6rung und zum Verst\u00e4ndnis der wichtigen Wahrheiten \u00fcber mein FIAT.<br \/>\nH\u00e4tte Ich dich nicht so oft Meiner beraubt, so h\u00e4ttest du die neuen \u00dcberraschungen deines Jesus und seine vielen Lehren nicht bekommen. Hast du nicht selbst gesehen, wie du, nachdem du Meiner beraubt warst und dachtest, dass alles f\u00fcr dich zu Ende sei, mein Leben in dir wieder erstand, und Ich Mich voller Liebe und ganz festlich daran machte, dir meine Lehren zu geben?<br \/>\nWenn Ich dich also Meiner beraube, bleibe Ich verborgen in dir und bereite die Arbeit f\u00fcr dich vor, sowie mein neues Leben, das wiedererstehen soll. Auch Ich erlitt die Todespein, um alle Menschen in der Pein meines Todes wieder erstehen zu lassen.<br \/>\nDer Tod, der in der G\u00f6ttlichen Ordnung und zur Erf\u00fcllung des G\u00f6ttlichen Willens erlitten wird, bringt G\u00f6ttliches Leben hervor, damit alle Gesch\u00f6pfe dieses G\u00f6ttliche Leben empfangen m\u00f6gen.<br \/>\nUnd nachdem Ich so viele Tode erlitten hatte, wollte Ich wirklich sterben \u2013 wie viele G\u00fcter brachte meine Auferstehung nicht hervor? Man kann behaupten, dass mit meiner Auferstehung alle Sch\u00e4tze der Erl\u00f6sung wieder auferstanden, und so erstanden alle G\u00fcter f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe zugleich wieder auf, sowie ihr eigenes Leben.<br \/>\nSei daher aufmerksam und lass Mich machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 13. Dezember 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbb235;\">\u201eAmen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben\u201c (Jhn 16, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, wie s\u00fc\u00df, tr\u00f6stlich und machtvoll ist es, meinen Willen mit all seinen Akten im kleinen Akt, in der Liebe und Anbetung des Gesch\u00f6pfs um die Herrschaft des Fiat auf Erden bitten zu h\u00f6ren!<br \/>\nEr bedient sich als Sprachrohr der kleinen Liebe der Seele, damit diese in all seinen Akten widerhalle und um sein Reich bitte. Er will es nicht alleine tun, sondern w\u00fcnscht daf\u00fcr die Vermittlung der Seele.<br \/>\nDoch willst du wissen, wozu dieses Gebet dient, das m\u00e4chtig, wertvoll und mit g\u00f6ttlichen Waffen bewehrt ist, die Uns beharrlich bekriegen? Es dient dazu, Gott auf die Erde zu rufen, damit Er in jeder Seele Leben annehme. Es dient dazu, meinen G\u00f6ttlichen Willen selbst und all seine Werke um seine Herrschaft auf Erden beten zu lassen.<br \/>\nEs dient dazu, den Platz f\u00fcr das Gesch\u00f6pf in Gott selbst zu bereiten. Es ist ein g\u00f6ttliches und wunderbares Gebet, das alles zu erlangen vermag.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 33; 25. M\u00e4rz 1934)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60482","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60482"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60482\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}