{"id":60509,"date":"2026-07-01T21:00:48","date_gmt":"2026-07-01T19:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-mariae-heimsuchung-lk-1-39-56-3\/"},"modified":"2026-07-02T05:44:34","modified_gmt":"2026-07-02T03:44:34","slug":"fest-maria-heimsuchung-lk-1-39-56","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-maria-heimsuchung-lk-1-39-56\/","title":{"rendered":"Fest Mari\u00e4 Heimsuchung (Lk 1,39-56)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">39In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begr\u00fc\u00dfte Elisabeth. 41Als Elisabeth den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erf\u00fcllt 42und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.<br \/>\n43Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44In dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. 45Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df.<br \/>\n46Da sagte Maria: Meine Seele preist die Gr\u00f6\u00dfe des Herrn, 47und mein Geist jubelt \u00fcber Gott, meinen Retter. 48Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.<br \/>\n49Denn der M\u00e4chtige hat Gro\u00dfes an mir getan, und sein Name ist heilig. 50Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht \u00fcber alle, die ihn f\u00fcrchten. 51Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. 52Er st\u00fcrzt die M\u00e4chtigen vom Thron und erh\u00f6ht die Niedrigen.<br \/>\n53Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und l\u00e4sst die Reichen leer ausgehn. 54Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen. 55das er unsern V\u00e4tern verhei\u00dfen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. 56Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbab39;\">\u201eUnd rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes\u2026\u201c (Lk 1,42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meines Willens, die Akte meiner Himmlischen Mutter waren so wertvoll, weil sie aus dem unermesslichen Scho\u00df meines G\u00f6ttlichen Willens hervorgingen, dessen Reich und Leben Sie besa\u00df.<br \/>\nEs gab keine Bewegung, Akt, Atem noch Herzschlag von Ihr, die nicht voll des H\u00f6chsten Willens waren, sodass sie schlie\u00dflich nach au\u00dfen \u00fcberflossen. Ihre liebenden K\u00fcsse entsprangen aus seiner<br \/>\nQuelle, ihre keuschen Umarmungen, mit denen Sie meine kindliche Menschheit umfing, enthielten seine Unermesslichkeit. Als Ich ihre reinste Milch aus ihrer jungfr\u00e4ulichen Brust trank, mit der Sie Mich n\u00e4hrte, saugte Ich an der unermesslichen Brust meines Fiat.<br \/>\nSo bezog Ich in dieser Milch aus dem unermesslichen Abgrund meines G\u00f6ttlichen Willens dessen unendliche Freuden und unaussprechliche S\u00fc\u00dfigkeit, die Nahrung, die Substanz und das Wachstum meiner kindlichen Menschheit. Daher nahm Ich in ihren K\u00fcssen den ewigen Kuss meines Willens wahr, der den Akt, den Er tut, unaufh\u00f6rlich tut.<br \/>\nIn ihren Umarmungen f\u00fchlte Ich, wie Mich die Unermesslichkeit Gottes umfing; und mit ihrer Milch n\u00e4hrte Sie Mich auf g\u00f6ttliche und menschliche Weise und schenkte Mir erneut meine himmlischen Wonnen und die Freuden meines G\u00f6ttlichen Willens, der Sie ganz erf\u00fcllte.<br \/>\nH\u00e4tte die H\u00f6chste K\u00f6nigin nicht einen G\u00f6ttlichen Willen in ihrer Macht gehabt, so h\u00e4tten Mich ihre K\u00fcsse, ihre Liebe, ihre Umarmungen und ihre Milch nicht befriedigen k\u00f6nnen \u2013 h\u00f6chstens meine Menschheit h\u00e4tte sich damit begn\u00fcgt.<br \/>\nDoch meine Gottheit, Ich, das Wort des Vaters, der Ich die Unendlichkeit und Unermesslichkeit in meiner Macht hatte, w\u00fcnschte unendliche K\u00fcsse, unermessliche Umarmungen, eine Milch voll g\u00f6ttlicher Freuden und S\u00fc\u00dfigkeiten.<br \/>\nNur so war Ich zufrieden, da meine Mutter, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, Mir K\u00fcsse, Umarmungen, Liebe und alle ihre Akte geben konnte, die etwas vom Unendlichen an sich hatten.<br \/>\nNun, du musst wissen, dass alle Akte, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen getan werden, nicht von Ihm getrennt werden k\u00f6nnen. Der Akt und mein Wille bilden sozusagen einen einzigen Gegenstand.<br \/>\nMein Wille kann Licht, und der Akt kann W\u00e4rme genannt werden, die man nicht trennen kann. So werden alle, die mein Fiat als Leben besitzen, alle Akte der Himmlischen Mutter in ihrer Macht haben.<br \/>\nSie wiederum hatte alle Akte dieser Seelen in ihrer Macht, sodass Ich Mich in ihren K\u00fcssen und Umarmungen von all jenen gek\u00fcsst und umarmt f\u00fchlte, die in meinem Willen leben sollen. Und in diesen, [die in meinem Willen leben sollen], f\u00fchle Ich Mich wieder von meiner Mutter gek\u00fcsst und umarmt.<br \/>\nIn meinem Willen ist alles gemeinsam und in vollkommener \u00dcbereinstimmung. Jeder menschliche Akt steigt aus seinem Scho\u00df herab, und mein Wille l\u00e4sst ihn in seiner Macht wieder zum Mittelpunkt, von dem er ausgegangen ist, hinaufsteigen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam und lasse dir nichts entgehen, das nicht in meinen G\u00f6ttlichen Willen eintritt, wenn du Mir alles geben und alles empfangen willst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 18. Oktober 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbab39;\">\u201eWer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?\u201c (Lk 1,43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Leben im G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Seine Liebe ist so gro\u00df, dass Er mich in seinem Licht verbirgt, damit ich nichts anderes sehe, h\u00f6re oder ber\u00fchre als seinen Heiligsten Willen.<br \/>\nJa, vielmehr machte mir an diesem Morgen meine Himmlische Mutter eine s\u00fc\u00dfe und teure \u00dcberraschung: als ich die Heilige Kommunion empfangen hatte, zeigte Sie sich in meinem Inneren, wie verschmolzen mit dem Jesuskind.<br \/>\nSie hielt Jesus ganz fest an ihr m\u00fctterliches Herz und mit ihren Armen bedeckt. So musste ich, um Ihn zu sehen und mit meiner kleinen Liebe zu erfreuen, mich ihren Armen hingeben, damit auch ich mit Ihnen ganz innig vertraut sei und lieben k\u00f6nne, wie sich Jesus und die K\u00f6nigin Mutter liebten.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich waren Sie, dass ich zusammen mit Ihnen leben wollte! W\u00e4hrend ich mich fest an Sie dr\u00fcckte, sprach die Erhabene K\u00f6nigin voller G\u00fcte und Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, wisse, dass ich die Tr\u00e4gerin Jesu bin. Das war ein Geschenk, das mir das H\u00f6chste Wesen anvertraute.<br \/>\nAls sich der H\u00f6chste sicher war, dass Ich [die n\u00f6tige] Gnade, Liebe, Macht und den G\u00f6ttlichen Willen selbst hatte, um Ihn zu bewachen, zu verteidigen und zu lieben, da \u00fcbergab Er Mir das Geschenk, d.h. das Ewige Wort, das in meinem Scho\u00df Fleisch wurde, mit den Worten: \u201aUnsere Tochter, Wir machen Dir das gro\u00dfe Geschenk des Lebens des Gottessohnes, damit Du dar\u00fcber verf\u00fcgst und es schenkst, wem immer Du willst.<br \/>\nWisse Ihn jedoch zu verteidigen, lasse Ihn niemals allein in dem, dem Du Ihn schenkst, um Ersatz zu leisten, wenn sie Ihn nicht lieben, Wiedergutmachung zu leisten, wenn sie Ihn beleidigen.<br \/>\nDu wirst so handeln, dass nichts dem Anstand, der Heiligkeit, der Reinheit fehle, die Ihm geb\u00fchren. Gib acht, es ist das gr\u00f6\u00dfte Geschenk, das Wir Dir bereiten.<br \/>\nWir verleihen Dir die Macht, Ihn so oft Du willst zu bilokieren, sodass jeder, der m\u00f6chte, dieses gro\u00dfe Geschenk empfangen und besitzen kann.\u2019<br \/>\nNun ist dieser Sohn Mein, Er ist mein Geschenk, und als das Meinige kenne Ich seine Liebesgeheimnisse, seine \u00c4ngste und Sehns\u00fcchte.<br \/>\nDiese sind so gl\u00fchend, dass sie Ihn zum Weinen bringen und Er unter wiederholtem Schluchzen zu Mir sagt: \u201aMeine Mama, gib Mich den Seelen, Ich will Seelen.\u2019<br \/>\nIch will das, was Er w\u00fcnscht und kann sagen, dass Ich zugleich mit Ihm seufze und weine, da Ich m\u00f6chte, dass alle meinen Sohn besitzen, doch muss Ich sein Leben in Sicherheit bringen, das gro\u00dfe Geschenk, das Gott Mir anvertraut hat.<br \/>\nSiehe, das ist also der Grund, warum Ich, wenn Er sakramental in die Herzen herabsteigt, gemeinsam mit Ihm herabsteige, als Sicherstellung meines Geschenkes. Ich kann Ihn nicht alleine lassen.<br \/>\nWenn mein armer Sohn nicht seine Mama h\u00e4tte, die zusammen mit Ihm hinabsteigt, wie schlecht w\u00fcrden sie Ihn behandeln! Manche sagen Ihm nicht einmal ein herzliches \u201aIch liebe Dich\u2019, und Ich muss Ihn [daf\u00fcr] lieben.<br \/>\nEinige empfangen Ihn zerstreut und ohne einen Gedanken an das gro\u00dfe Geschenk, das sie erhalten, und Ich ergie\u00dfe mich \u00fcber Ihn, damit Er ihre Zerstreuungen und K\u00e4lte nicht empfinde.<br \/>\nAndere bringen Ihn zum Weinen, und Ich muss seine Tr\u00e4nen trocknen und sanft die Seele tadeln, Ihn nicht [mehr] zu betr\u00fcben. Wie viele bewegende Szenen spielen sich in den Herzen ab, die Ihn im Sakrament empfangen!<br \/>\nEs gibt Seelen, die Ihn nie genug lieben k\u00f6nnen, und Ich gebe ihnen meine Liebe und auch die Seinige, damit sie Ihn lieben. Das sind himmlische Szenen, und die Engel selbst sind davon hingerissen, und Wir tr\u00f6sten Uns [gleichzeitig] f\u00fcr die Leiden, welche die anderen Gesch\u00f6pfe Uns zugef\u00fcgt haben.<br \/>\nDoch wer kann dir alles sagen? Ich bin die Tr\u00e4gerin Jesu, Er m\u00f6chte auch nicht ohne Mich gehen, sodass, wenn sich der Priester anschickt, die Konsekrationsworte \u00fcber die Heilige Hostie zu sprechen, Ich mit meinen Mutterh\u00e4nden Fl\u00fcgel bilde, damit Er durch meine H\u00e4nde zur Konsekration herabsteige.<br \/>\nWenn unw\u00fcrdige H\u00e4nde Ihn ber\u00fchren, lasse ich Ihn die Meinen f\u00fchlen, die Ihn verteidigen und mit meiner Liebe bedecken.<br \/>\nDoch das ist noch nicht genug: Ich wache stets, um zu sehen, ob die Gesch\u00f6pfe meinen Sohn wollen, sodass, wenn z.B. ein S\u00fcnder seine schweren S\u00fcnden bereut und das Gnadenlicht in seinem Herz aufbricht, Ich ihm als Bekr\u00e4ftigung der Vergebung sofort Jesus bringe und an alles N\u00f6tige denke, damit Er in diesem bekehrten Herzen bleibt.<br \/>\nIch bin die Bringerin Jesu, und zwar deshalb, weil Ich in Mir das Reich seines G\u00f6ttlichen Willens besitze. Dieser offenbart Mir, wer Ihn w\u00fcnscht, und Ich eile, ja fliege, um Ihn zu bringen, ohne Ihn jedoch je zu verlassen. Ich bin nicht nur seine Tr\u00e4gerin, sondern beobachte und h\u00f6re auch auf alles, was Er in den Seelen tut und zu ihnen sagt.<br \/>\nGlaubst du, dass Ich nicht bei den so zahlreichen Lektionen anwesend war und zuh\u00f6rte, die mein geliebter Sohn dir \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen gab?<br \/>\nIch war dabei und h\u00f6rte jedes Wort, das Er dir sagte. In jedem Wort dankte Ich meinem Sohn und f\u00fchlte Mich doppelt verherrlicht, dass Er von dem Reich sprach, das Ich bereits besa\u00df, welches mein ganzes Gl\u00fcck und der Grund f\u00fcr das gro\u00dfe Geschenk meines Sohnes war.<br \/>\nAls Ich Ihn sprechen h\u00f6rte, sah Ich, wie das Gl\u00fcck meiner Kinder mit dem Meinen verbunden, gleichsam auf das Meine aufgepfropft wurde.<br \/>\nO, wie freute Ich Mich! Alle Lehren, die Er dir gegeben hat und noch mehr, alles ist bereits in mein Herz eingeschrieben. Als Ich sah, wie Jesus sie dir wiederholte, genoss Ich in jeder Lehre ein weiteres Paradies.<br \/>\nUnd wann immer du unaufmerksam und vergesslich warst, bat Ich um Vergebung f\u00fcr dich und ersuchte Ihn, seine Lehren zu wiederholen.<br \/>\nUm mich zufriedenzustellen, wiederholte Er, da Er seiner Mama nichts verweigern kann, dir seine sch\u00f6nen Lehren. Meine Tochter, Ich bin immer mit Jesus, manchmal jedoch verberge Ich Mich in Ihm, und Er scheint alles ohne Mich zu tun.<br \/>\nIch bin aber in seinem Inneren, wirke mit und bin \u00fcber das informiert, was Er tut. Ein andermal verbirgt Er Sich in seiner Mama und l\u00e4sst Mich alleine handeln, doch wirkt Er immer zugleich mit.<br \/>\nDann wiederum enth\u00fcllen Wir Uns beide gemeinsam, und die Seelen sehen die Mutter und den Sohn, die sie so sehr lieben, und zwar je nachdem, wie die Umst\u00e4nde und ihr Wohl es erfordern.<br \/>\nOft k\u00f6nnen Wir Uns aus Liebe nicht zur\u00fcckhalten und handeln im \u00dcberma\u00df an ihnen. Doch sei dir sicher, dass dort, wo mein Sohn ist, Ich bin, und dort, wo Ich bin, mein Sohn ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist dies ein Auftrag, der Mir vom H\u00f6chsten Sein gegeben wurde, dessen Ich Mich weder entledigen kann noch will; umso mehr, als dies die Freuden meiner Mutterschaft sind, die Fr\u00fcchte meiner Schmerzen, die Herrlichkeit des Reiches, das Ich besitze, der Wille und das Wohlgefallen der Heiligsten Dreifaltigkeit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 28. Mai 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dbab39;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gebenedeite Tochter, wie s\u00fc\u00df ist mir deine Gesellschaft. Es bringt mir Erleichterung in meinen verzehrenden Liebesflammen, wenn ich sehe, dass du mir folgen willst, um mich nachzuahmen.<br \/>\nO ja, wenn du in meiner N\u00e4he bist, kann ich dich leichter lehren im G\u00f6ttlichen Willen zu leben. W\u00e4hrend du mir folgst, h\u00f6re mir zu: Kaum wurde ich Mutter Jesu und deine Mutter, da verdoppelten sich meine Ozeane der Liebe, und weil ich sie nicht mehr alle in mir einschlie\u00dfen konnte, f\u00fchlte ich mich gedr\u00e4ngt, sie auszubreiten und die Erste zu sein, die Jesus den Seelen bringt, auch auf Kosten gro\u00dfer Opfer. Aber was sage ich, Opfer \u2026?<br \/>\nWenn man wahrhaft liebt, dann sind die Opfer und Leiden Erfrischungen, Erleichterungen und Erg\u00fcsse der Liebe, die man in sich f\u00fchlt.<br \/>\nO meine Tochter, wenn du nicht die Wohltat eines Opfers verkostet und nicht erfahren hast, welch innerste Freuden es mit sich bringt, so ist das ein Zeichen, dass die g\u00f6ttliche Liebe nicht deine ganze Seele ausf\u00fcllt und daher der G\u00f6ttliche Wille nicht als K\u00f6nig in dir herrscht.<br \/>\nEr allein gibt der Seele solche Kraft, dass sie unbesiegbar wird und f\u00e4hig, jeglichen Schmerz zu ertragen. Leg deine Hand auf dein Herz und schau, wie viel Liebe darin mangelt.<br \/>\n\u00dcberlege: Diese geheime Selbstgef\u00e4lligkeit, jene Best\u00fcrzung bei jeder kleinsten Widerw\u00e4rtigkeit, diese deine kleinen Anh\u00e4nglichkeiten an Dinge und Personen, deine M\u00fcdigkeit im Guten, jener \u00c4rger, wenn etwas nicht so geht, wie du es gerne h\u00e4ttest, das sind alles Bereiche in deinem Herzen, wo die Liebe fehlt; kleine Leerr\u00e4ume, die dir &#8211; wie Fieberschauer &#8211; die Kraft und das Verlangen rauben, dich mit dem G\u00f6ttlichen Willen restlos anzuf\u00fcllen.<br \/>\nOh wie sehr k\u00f6nntest auch du die erquickende und bezwingende Kraft in deinen Opfern erfahren, wenn du diese Leerr\u00e4ume mit Liebe ausf\u00fcllen w\u00fcrdest! Meine Tochter, gib mir jetzt die Hand und folge mir, denn ich will dich weiter unterweisen.<br \/>\nIch brach also von Nazareth auf, begleitet von St. Josef, und begab mich auf eine lange Reise \u00fcber die Berge, um in Jud\u00e4a Elisabeth zu besuchen, die in sp\u00e4tem Alter wunderbarerweise Mutter geworden war.<br \/>\nIch begab mich zu ihr, nicht einfach um sie zu besuchen, sondern weil ich brannte vor Verlangen, ihr Jesus zu bringen. Die F\u00fclle der Gna den, des Lichtes, der Liebe, die ich in mir f\u00fchlte, trieb mich an, den Gesch\u00f6pfen das Leben meines Sohnes zu bringen, es zu vervielf\u00e4ltigen, zu verhundertfachen.<br \/>\nJa, meine Tochter, die Liebe einer Mutter, die ich f\u00fcr alle Menschen und f\u00fcr dich im Besonderen hatte, war so gro\u00df, dass ich ein gro\u00dfes Verlangen hatte, allen meinen teuren Jesus zu schenken, damit alle ihn besitzen und lieben k\u00f6nnten.<br \/>\nDas Recht als Mutter, das mir vom Fiat verliehen worden war, stattete mich mit solcher Macht aus, dass ich Jesus soviel Mal vermehren konnte, als es Gesch\u00f6pfe gab, die ihn empfangen wollen.<br \/>\nDas war das gr\u00f6\u00dfte Wunder, das ich vollbringen konnte: Jesus bereitzuhalten, um ihn jedem zu geben, der ihn begehrte. Wie war ich gl\u00fccklich!<br \/>\nWie sehr w\u00fcnschte ich, dass auch du, meine Tochter, wenn du zu den Menschen gehst und Besuche machst, immer die Tr\u00e4gerin Jesu seiest, f\u00e4hig, ihn bekannt zu machen und voll Verlangen, dass er geliebt werde.<br \/>\nNach einigen Tagen der Reise kamen wir schlie\u00dflich in Jud\u00e4a an, und eilig begab ich mich zum Haus Elisabeths. Sie kam mir freudig entgegen. Beim Gru\u00df, den ich ihr entbot, geschahen wunderbare Dinge.<br \/>\nMein kleiner Jesus jubelte auf in meinem Scho\u00df und \u00fcberflutete mit den Strahlen der Gottheit den kleinen Johannes im Scho\u00df seiner Mutter, heiligte ihn, verlieh ihm den Gebrauch der Vernunft und lie\u00df ihn erkennen, dass er der Sohn Gottes war.<br \/>\nDa fuhr Johannes so stark auf vor Liebe und Freude, dass Elisabeth ersch\u00fcttert wurde. Auch sie wurde vom Licht der Gottheit meines Sohnes getroffen und erkannte, dass ich Muttergottes geworden war, und zitternd vor Dankbarkeit rief sie in bewegter Liebe aus.<br \/>\n\u201eWoher kommt mir die Ehre, dass die Mutter des Herrn zu mir kommt?\u201c Ich leugnete nicht dieses erhabene Geheimnis, sondern bekr\u00e4ftigte es dem\u00fctig.<br \/>\nIch lobpries Gott mit dem Gesang des Magnifikat, jenem erhabenen Hymnus, mit dem die Kirche mich fortw\u00e4hrend ehrt, wo ich bekundete, dass der Herr Gro\u00dfes an mir, seiner Magd, getan hatte, und deshalb mich alle Geschlechter seligpreisen w\u00fcrden.<br \/>\nMeine Tochter, ich war wie vernichtet vom Wunsche, meine Liebesflammen, die mich verzehrten, mitzuteilen und mein Geheimnis Elisabeth anzuvertrauen, die ebenfalls den Messias auf die Erde herbeisehnte.<br \/>\nDas Geheimnis ist ein Bed\u00fcrfnis der Herzen, das sich unwiderstehlich den Personen enth\u00fcllt, die einander verstehen. Wer k\u00f6nnte dir je schildern, wieviel Segen mein Besuch Elisabeth, Johannes und dem ganzen Haus gebracht hat?<br \/>\nAlle wurden geheiligt, sie blieben voll Heiterkeit, erfuhren ungew\u00f6hnliche Freuden, verstanden unerh\u00f6rte Dinge; besonders Johannes empfing alle n\u00f6tigen Gnaden, um sich auf das Amt des Vorl\u00e4ufers meines Sohnes vorzubereiten.<br \/>\nMeine liebste Tochter, der G\u00f6ttliche Wille tut gro\u00dfe und unerh\u00f6rte Dinge, wo immer er regiert. Wenn ich also so viele Wunder wirkte, so deshalb, weil er seinen k\u00f6niglichen Platz in mir innehatte.<br \/>\nWenn auch du den G\u00f6ttlichen Willen in deiner Seele herrschen l\u00e4sst, so wirst auch du Jesus den Menschen bringen k\u00f6nnen und das unwiderstehliche Verlangen f\u00fchlen, ihn allen zu geben.\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: Erste Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbab39;\">\u201eSelig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df\u201c (Lk 1, 45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn mein Wille sein Reich auf Erden hat und die Seelen in Ihm leben werden, wird der Glaube keinen Schatten und keine R\u00e4tsel mehr haben, sondern alles wird Klarheit und Sicherheit sein.<br \/>\nDas Licht meines Willens wird in den geschaffenen Dingen selbst die klare Vision ihres Sch\u00f6pfers bringen, und die Seelen werden Ihn in allem, was Ich aus Liebe zu ihnen gemacht habe, mit H\u00e4nden greifen k\u00f6nnen.<br \/>\nGegenw\u00e4rtig ist der menschliche Wille ein Schatten f\u00fcr den Glauben, die Leidenschaften sind wie Wolken, welche sein klares Licht verdunkeln, und dem Glauben geschieht es wie der Sonne: obwohl die Sonne scheint, verdunkeln die dichten Wolken, die sich in den unteren Luftschichten bilden, ihr Licht, und es scheint so finster, als w\u00e4re es Nacht.<br \/>\nWer die Sonne nie gesehen hat, der k\u00f6nnte meinen, dass sie nicht da sei. Doch wenn ein heftiger Wind die Wolken zerstreut, und die Menschen ihr strahlendes Licht sozusagen greifen k\u00f6nnen \u2013 wer w\u00fcrde da noch zu behaupten wagen, die Sonne existiere nicht!<br \/>\nIn diesen Umst\u00e4nden befindet sich der Glaube, da mein Wille nicht regiert. Die Menschen sind fast wie Blinde, die den anderen Glauben schenken m\u00fcssen, dass es einen Gott gibt.<br \/>\nWenn aber mein G\u00f6ttliches FIAT regiert, wird sein Licht sie die Existenz ihres Sch\u00f6pfers mit H\u00e4nden greifen lassen, und so wird es nicht mehr notwendig sein, dass die anderen es ihnen sagen.<br \/>\nSo wird es keine Schatten und Wolken mehr geben.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 29. Juni 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #dbab39;\">\u201eDenn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut\u201c (Lk 1, 48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen kam der gebenedeite Jesus nur kurz und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Demut ist eine Blume ohne Dornen, und da sie ohne Dornen ist, kann man sie in die Hand nehmen, an sich dr\u00fccken, hinlegen, wo man will, ohne Angst vor Bel\u00e4stigung oder Stichen.<br \/>\nSo ist die dem\u00fctige Seele. Man kann sagen, dass sie nicht die Stiche der Fehler hat, und da sie nicht sticht, kann man mit ihr tun, was man will; da sie keine Dornen hat, sticht oder behelligt sie andere nat\u00fcrlich nicht. Denn die Dornen gibt nur einer weiter, der sie besitzt. Wer jedoch keine hat, wie k\u00f6nnte er sie geben?<br \/>\nNicht nur das, sondern die Demut ist eine Blume, die die Sicht st\u00e4rkt und kl\u00e4rt. Mit ihrer Klarheit versteht sie es, sich von den Dornen selbst fernzuhalten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 24. Februar 1905)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60509","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60509"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60509\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}