{"id":60534,"date":"2026-05-19T21:00:21","date_gmt":"2026-05-19T19:00:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-7-osterwoche-joh-176a-11b-19\/"},"modified":"2026-05-19T21:49:25","modified_gmt":"2026-05-19T19:49:25","slug":"mittwoch-der-7-osterwoche-joh-176a-11b-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-7-osterwoche-joh-176a-11b-19\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 7. Osterwoche (Joh 17,6a.11b-19)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6aIn jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.<br \/>\n11bHeiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. 12Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie beh\u00fctet, und keiner von ihnen ging verloren, au\u00dfer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erf\u00fcllt.<br \/>\n13Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in F\u00fclle in sich haben. 14Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.<br \/>\n15Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem B\u00f6sen bewahrst. 16Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.<br \/>\n17Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. 18Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt. 19Und ich heilige mich f\u00fcr sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c79738;\">\u201eHeiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen\u2026\u201c (Joh 17,11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, f\u00fchlte ich mich wegen der Beraubung meines gebenedeiten Jesus sehr bedr\u00fcckt. Da kam Er ganz kurz und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alle anderen Tugenden bilden im Gesch\u00f6pf eine Mauer von gewisser H\u00f6he, doch die Mauer der Seele, die im Willen Gottes lebt, ist eine so hohe und tiefe Mauer, dass man weder ihre Tiefe noch ihre H\u00f6he erkennen kann, sie ist ganz aus purem und massivem Gold, keinem Unheil ausgesetzt, denn da diese Mauer im G\u00f6ttlichen Wollen ist, d.h., in Gott, bewacht Er sie selbst, und gegen Gott kommt keine Macht auf.<br \/>\nW\u00e4hrend die Seele in diesem G\u00f6ttlichen Wollen lebt, wird sie mit einem Licht bekleidet, das Dem ganz \u00e4hnlich ist, in Dem sie lebt, so wird sie auch im Himmel mehr als alle anderen erstrahlen, sodass sie sogar f\u00fcr die Heiligen selbst Anlass zu gr\u00f6\u00dferer Glorie ist.<br \/>\nAch, meine Tochter, denke ein wenig dar\u00fcber nach, welche Atmosph\u00e4re von Frieden und Gutem allein die Worte \u201aWille Gottes\u2019 enthalten!<br \/>\nBeim blo\u00dfen Gedanken daran, in dieser Atmosph\u00e4re leben zu wollen, f\u00fchlt sich die Seele bereits verwandelt, eine g\u00f6ttliche Atmosph\u00e4re umgibt sie, sie sp\u00fcrt, wie sich ihr menschliches Sein verliert und f\u00fchlt sich verg\u00f6ttlicht: war sie ungeduldig, wird sie geduldig, war sie hochm\u00fctig, wird sie dem\u00fctig, gef\u00fcgig, liebevoll, gehorsam.<br \/>\nMit einem Wort, die da arm war, wird reich, und schon erheben sich alle anderen Tugenden, um diese hohe Wand, die keine Begrenzung hat, wie eine Krone zu umgeben.<br \/>\nDenn wie Gott keine Grenzen hat, so bleibt auch die Seele verloren in Gott, sie verliert ihre eigenen Grenzen und gewinnt jene des Willens Gottes.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 12. Februar 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #dba539;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen gewohnten Zustand fort, da kam mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus. Ich war sehr betr\u00fcbt wegen der st\u00e4ndigen Drohungen von noch schlimmeren Z\u00fcchtigungen und wegen seiner Beraubungen, und Er sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, erhebe dich, gr\u00e4me dich nicht zu sehr, mein Wille macht die Seele gl\u00fccklich, auch inmitten schwerer St\u00fcrme, ja vielmehr erhebt sie sich derma\u00dfen in die H\u00f6he, dass die St\u00fcrme sie nicht ber\u00fchren k\u00f6nnen, obwohl sie sie sieht und h\u00f6rt.<br \/>\nDer Ort, wo sie wohnt, ist keinen Unwettern ausgesetzt, sondern immer heiter und die Sonne lacht, denn ihr Ursprung ist im Himmel, ihr Adel ist g\u00f6ttlich, ihre Heiligkeit ist in Gott, wo sie von Gott selbst bewacht wird.<br \/>\nEifers\u00fcchtig auf die Heiligkeit jener Seele, die in meinem Willen lebt, wache Ich \u00fcber sie im Innersten meines Herzens und sage: &#8222;Niemand soll sie ber\u00fchren, denn mein Wille ist unantastbar und heilig, und alle m\u00fcssen meinem Willen Ehre erweisen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 6. August 1917)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c79738;\">\u201eHeiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen\u201c (Joh 17,11b)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an den G\u00f6ttlichen Willen dauert an, obgleich unter dem Alptraum der Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus. Mein armes Herz ist so gemartert und unruhig, weil es Den nicht findet, Der es seine himmlische Luft einatmen und mit dem Leben seines eigenen Herzschlags pochen l\u00e4sst!<br \/>\nMein Jesus, mein Leben, hast Du mir nicht selber gesagt, dass ich deine g\u00f6ttliche Luft atmen und in ihr leben m\u00f6ge; und dass Du mein Leben in deinem Herzschlag bildest, damit mein Leben in dem Deinen aufgel\u00f6st sei und von deinem Herzschlag lebe, und daher von deiner Liebe, von deinen Leiden und ganz von Dir selbst?<br \/>\nDoch als mein armes Herz seinen Kummer \u00fcber die Entbehrung meines geliebten Jesus ergoss, sp\u00fcrte ich, wie Er sich in meinem Inneren f\u00fchlbar bewegte. Mit klarer Stimme klangen seine Worte an mein Ohr, die mit unbeschreiblicher Z\u00e4rtlichkeit sagten:<br \/>\n\u201eHeiliger Vater, Ich bitte Dich f\u00fcr meine Kinder und f\u00fcr all jene, die Du Mir gegeben hast und die Ich als die Meinen erkenne. Mit diesen meinen Armen dr\u00fccke Ich sie an Mich, damit sie vor dem Sturm besch\u00fctzt und in Sicherheit seien, der dabei ist, sich gegen meine Kirche zu entfesseln.\u201d<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, wie viel Gesinnungswechsel wird es geben, wie viele Masken werden demaskiert! Ich konnte ihre Heuchelei nicht mehr ertragen.<br \/>\nMeine Gerechtigkeit war erf\u00fcllt mit so viel Verstellung, und daher konnten sie die Maske nicht mehr behalten, die sie aufgesetzt hatten. Bete daher mit Mir, dass jene, die meiner Ehre dienen sollen, in Sicherheit bleiben, und jene, die meine Kirche treffen wollen, verwirrt werden.\u201d<br \/>\nJesus verstummte und mein armer Geist sah so viel Unheilbringendes und Tragisches. Als ich betete, wiederholte Jesus, mein h\u00f6chstes Gut:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um anderen etwas Gutes mitzuteilen, muss man selbst die F\u00fclle jenes Gutes besitzen, denn durch den Besitz lernt die Seele die Wirkungen [dieses Gutes] und dessen Substanz kennen, und wie man dieses Gut praktisch erwirbt.<br \/>\nSomit wird sie es den andere einfl\u00f6\u00dfen und die Sch\u00f6nheiten, Vorrechte und Fr\u00fcchte aufz\u00e4hlen k\u00f6nnen, welche dieses Gut hervorbringt.<br \/>\nHat die Seele jedoch kaum einen Schluck von einem Gut oder einer Tugend erworben, so wird sie nicht in der Tiefe die F\u00fclle dieser Tugend erkennen.<br \/>\nWill sie nun anfangen, die anderen dar\u00fcber zu belehren, so wird sie weder den gro\u00dfen Nutzen der Tugend wiedergeben noch die Praxis des Erwerbs dieser Tugend zeigen k\u00f6nnen.<br \/>\nSie wird einem Kind gleichen, das kaum die Vokale gelernt hat und sich als Lehrer \u00fcber andere aufspielen, erheben m\u00f6chte. Armes Kind, es wird einen \u201aSpott-Lehrer\u2018 abgeben, da es keine weiteren Belehrungen zu geben vermag!<br \/>\nDeswegen haben sich die wahren Heiligen zuerst selbst mit Liebe, mit g\u00f6ttlichen Kenntnissen, unbesiegbarer Geduld und anderem angef\u00fcllt.<br \/>\nAls sie so ausgef\u00fcllt waren, dass sie nicht mehr in sich fassen konnten, teilten sie den V\u00f6lkern den \u00dcberfluss aus den G\u00fctern mit, die sie besa\u00dfen. Ihr Wort war Feuer und Licht. Sie lehrten nicht auf oberfl\u00e4chliche Weise, sondern auf eine praktische und substantielle Weise das Gute, das sie besa\u00dfen.<br \/>\nDas ist der Grund, warum so viele als Lehrer handeln wollen und dennoch nichts Gutes bewirken: da ihnen n\u00e4mlich die ausreichende Nahrung fehlt.<br \/>\nWie k\u00f6nnten sie dann andere ern\u00e4hren?\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 16. Juni 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c79738;\">\u201eUnd ich heilige mich f\u00fcr sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind\u201c (Joh 17, 19)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich opferte mich beim Heiligen Messopfer zusammen mit Jesus auf, damit auch ich seine Konsekration selbst an mir erfahren k\u00f6nne; da bewegte Er sich in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, tritt in meinen Willen ein, damit Ich dich in allen Hostien finden k\u00f6nne, nicht nur in den gegenw\u00e4rtigen, sondern auch in den zuk\u00fcnftigen, und so wirst du mit Mir so viele Konsekrationen an dir erfahren, als Ich erfahre.<br \/>\nIn jede Hostie lege Ich ein Leben von Mir hinein, und als Vergeltung daf\u00fcr will Ich ein anderes. Aber wie viele geben es Mir nicht! Andere empfangen Mich, und Ich schenke Mich ihnen, aber sie schenken sich Mir nicht, und meine Liebe leidet, wird blockiert, gleichsam erstickt und bleibt ohne Vergeltung.<br \/>\nKomm daher in meinen Willen, um alle Konsekrationen an dir geschehen zu lassen, die an Mir geschehen, und Ich werde in jeder Hostie als Vergeltung dein Leben vorfinden; dies wird nicht nur geschehen, solange du auf Erden weilst, sondern auch wenn du im Himmel bist.<br \/>\nDenn da du in Vorwegnahme in meinem Willen schon auf Erden konsekriert worden bist, wirst du, so wie auch Ich bis zum letzten Tag die Konsekrationen an Mir erfahren werde, sie auch an dir erfahren, und Ich werde bis zum j\u00fcngsten Tag in deinem Leben meine Vergeltung finden.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 28.5.1920)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60534","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60534"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60534\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}