{"id":60547,"date":"2026-05-20T21:00:30","date_gmt":"2026-05-20T19:00:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-7-osterwoche-joh-1720-26\/"},"modified":"2026-05-20T21:41:36","modified_gmt":"2026-05-20T19:41:36","slug":"donnerstag-der-7-osterwoche-joh-1720-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-7-osterwoche-joh-1720-26\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 7. Osterwoche (Joh 17,20-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Heiliger Vater, ich bitte nicht nur f\u00fcr diese hier, sondern auch f\u00fcr alle, die durch ihr Wort an mich glauben. 21Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.<br \/>\n22Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind, 23ich in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit, damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast und sie ebenso geliebt hast, wie du mich geliebt hast.<br \/>\n24Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin. Sie sollen meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, weil du mich schon geliebt hast vor Grundlegung der Welt.<br \/>\n25Gerechter Vater, die Welt hat dich nicht erkannt, ich aber habe dich erkannt und sie haben erkannt, dass du mich gesandt hast. 26Ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen ist und ich in ihnen bin.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c79b34;\">\u2026 \u201eWie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, &#8230;\u201c (Joh 17,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine Tochter, Adam war die erste menschliche Sonne, die in unseren Willen eingeh\u00fcllt war. Seine Akte waren gl\u00e4nzender als Sonnenstrahlen, die sich gleichsam verl\u00e4ngerten und ausweiteten, um das ganze Menschengeschlecht zu erf\u00fcllen, worin man die vielen \u2013 wie pulsierend in diesen Strahlen \u2013 in dem einen sehen sollte.<br \/>\nAlle sollten ihr Zentrum in dieser ersten menschlichen Sonne konzentriert haben, und alle [Menschen] sollten die Eigenschaft besitzen, ihre eigenen Sonnen zu bilden, ohne je von ihrer Verbindung mit der ersten Sonne getrennt zu werden.<br \/>\nDa n\u00e4mlich das Leben eines jeden den Anfang in dieser Sonne hatte, w\u00fcrde jeder eine Sonne f\u00fcr sich selbst sein k\u00f6nnen. Wie sch\u00f6n war die Erschaffung des Menschen! Wie \u00fcbertraf sie das ganze Universum!<br \/>\nDas Band der Einheit des einen in den vielen war das gr\u00f6\u00dfte Wunder unserer Allmacht, in dem unser Wille, Der in sich eins ist, die Untrennbarkeit aller Dinge aufrechterhalten sollte.<br \/>\nUnd zwar durch unsere kommunikative und einigende Kraft, die allen Gesch\u00f6pfen Leben schenkt. Die Erschaffung des Menschen war das Symbol und Abbild unserer Gottheit, da Wir, die Drei G\u00f6ttlichen Personen, unzertrennlich und stets \u2013 obwohl Wir Drei sind \u2013 Eins sind, denn einer ist der Wille, eine ist die Heiligkeit, eine ist unsere Macht.<br \/>\nDeshalb wird der Mensch von Uns stets so betrachtet, als w\u00e4re er einer allein, und obwohl er seine sehr lange Generation [von Nachkommen] haben sollte, sollte er immer in dem einen seinen Mittelpunkt haben.<br \/>\nEs war die unerschaffene Liebe, die von Uns im Menschen erschaffen wurde, und deshalb sollte er von dem Unsrigen geben und Uns \u00e4hnlich sein.<br \/>\nUnser Wille, der Einzige, Der in Uns handelt, sollte [auch] im Menschen der einzig Handelnde sein, um die Einheit unter allen zu bilden und das Band der Untrennbarkeit eines jeden.<br \/>\nDaher wurde der Mensch mit dem R\u00fcckzug aus unserem G\u00f6ttlichen FIAT verunstaltet und geriet in Unordnung und empfand nicht mehr die Kraft der Einheit und Untrennbarkeit, weder mit seinem Sch\u00f6pfer noch mit allen Generationen.<br \/>\nEr f\u00fchlte sich wie ein zerteilter K\u00f6rper, gebrochen in seinen Gliedern, der nicht mehr die volle Kraft seines ganzen Leibes besa\u00df. Daher m\u00f6chte mein Wille wieder von neuem als erster Akt in den Menschen eintreten, um die auseinander gebrochenen Glieder wieder zu vereinen und ihm die Einheit und Untrennbarkeit zu verleihen, wie er aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangen ist.<br \/>\nWir gleichen einem Bildhauer, der eine so sch\u00f6ne Statue gefertigt hat, dass sie Himmel und Erde staunen l\u00e4sst. Der K\u00fcnstler liebt diese Statue so sehr, dass er sein eigenes Leben in sie hineingelegt hat \u2013 sodass bei jedem Akt oder Bewegung von ihr, er in sich selbst das Leben, den Akt und die Bewegung seiner sch\u00f6nen Statue wahrnimmt. Der K\u00fcnstler liebt sie gleichsam wie im Fieberwahn und kann auch seinen Blick nicht von ihr abwenden.<br \/>\nDoch trotz so viel Liebe erh\u00e4lt die Statue einen Sto\u00df, sie schl\u00e4gt am Boden auf und zerbricht in ihren Gliedern und in ihrem vitalen Teil, in welchem sie mit dem K\u00fcnstler verbunden und vereint war. Wie gro\u00df wird nicht dessen Schmerz sein?<br \/>\nWas wird er nicht alles tun, um seine sch\u00f6ne Statue wiederherzustellen, zumal er sie immer noch liebt \u2013 zus\u00e4tzlich zu seiner schmachtenden Liebe nun mit einer schmerzvollen Liebe.<br \/>\nSo ist die Beziehung der Gottheit mit dem Menschen: er treibt Uns aus Liebe und Schmerz zum \u201eFieberwahn\u201c, weil Wir die sch\u00f6ne Statue des Menschen wiederherstellen wollen.<br \/>\nDa der [verh\u00e4ngnisvolle] Aufprall im vitalen Teil unseres Willens geschah, den der Mensch besa\u00df, wird unsere sch\u00f6ne Statue \u2013 wenn unser Wille in ihr wieder fest eingesetzt ist \u2013 wiederhergestellt sein und unsere Liebe befriedigt sein.<br \/>\nDaher will Ich von dir nichts anderes, als dass mein G\u00f6ttlicher Wille sein Leben habe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 25. Dezember 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfa32b;\">\u201eUnd ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast\u201c (Joh 17,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, genau dies ist das Leben in meinem Willen: die Seele erwirbt das Recht einer Tochter, und Gott erlangt die Vorherrschaft, Befehlsgewalt und das Recht als Vater.<br \/>\nNur mein Wille vermag beide miteinander zu vereinen und aus ihnen ein einziges Leben zu machen. Nun wisse, dass die in meinem G\u00f6ttlichen Wollen lebende Seele drei Vorrechte erwirbt: erstens, das Recht des G\u00f6ttlichen Lebens.<br \/>\nAlles, was sie tut, ist Leben, das sie f\u00fchlt: wenn sie liebt, empfindet sie das Leben der Liebe, und als Leben f\u00fchlt sie es im Geist, im Atem, im Herzen, in allem str\u00f6men.<br \/>\nSie f\u00fchlt die lebendige Kraft, die in sich nicht einen endlichen Akt bildet, der wieder aufh\u00f6ren w\u00fcrde, sondern die Fortsetzung eines Aktes, welche das Leben ausmacht; wenn sie betet, anbetet, s\u00fchnt, f\u00fchlt sie das unaufh\u00f6rliche Leben des g\u00f6ttlichen, nicht menschlichen, Gebetes, g\u00f6ttlicher Anbetung, g\u00f6ttlicher Wiedergutmachung, das keine Unterbrechung kennt.<br \/>\nSo ist jeder in meinem Willen getaner Akt, ein lebendiger Akt, den die Seele erwirbt. In Ihm ist alles Leben, und die Seele erwirbt das Leben des Guten, das sie in Ihm tut.<br \/>\nWelch gro\u00dfer Unterschied besteht zwischen einem Gut, dessen Leben die Seele besitzt, und einem Gut oder Akt, dessen Leben endet, wenn man ihn tut! Als Leben hat die Seele das Gut in ihrer Macht und f\u00fchlt das fortdauernde Leben dieses Gutes.<br \/>\nAls Akt hingegen hat sie ihn nicht in ihrer Macht und kann auch nicht sein Fortdauern f\u00fchlen, und was nicht kontinuierlich ist, kann nicht Leben genannt werden.<br \/>\nNur in meinem Willen finden sich diese Akte voller Leben, weil sie als Prinzip das G\u00f6ttliche Leben haben, das nicht enden kann, und daher kann Er allem und allen Leben schenken.<br \/>\nAu\u00dferhalb von Ihm hingegen finden alle Dinge, sogar die gr\u00f6\u00dften Werke, ein Ende. O, welch sch\u00f6nes Vorrecht ist dies, das nur mein Wille verleihen kann, dass die Seele in sich ihre Akte in unverlierbares G\u00f6ttliches Leben umgewandelt f\u00fchlt!<br \/>\nNun geht aus dem ersten Vorrecht das zweite hervor, d.h. das Recht des Besitzes. Doch wer ist es, der die Seele ausstattet? Wer macht sie zur Besitzerin?<br \/>\nMein Wille selbst, denn in Ihm gibt es keine Armut, sondern alles ist \u00dcberf\u00fclle: \u00dcberf\u00fclle an Heiligkeit, an Licht, an Gnaden, an Liebe. Und da die Seele diese als Leben besitzt, ist es gerecht, dass sie diese G\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmer als die ihren besitzt, sodass sie sich als Herrin \u00fcber die Heiligkeit, \u00fcber das Licht, die Gnade, die Liebe und alle G\u00f6ttlichen G\u00fcter f\u00fchlt.<br \/>\nNur in meinem Willen gibt es dieses Eigentumsrecht, au\u00dferhalb von Ihm wird [den Seelen] alles nur abgemessen gegeben und ohne sie zu Besitzern zu machen. Wie gro\u00df ist der Unterschied zwischen beiden! Aus dem zweiten geht das dritte Vorrecht hervor: Das Recht auf die Glorie.<br \/>\nNichts tut die Seele, sei es klein oder gro\u00df, nat\u00fcrlich oder \u00fcbernat\u00fcrlich, bei dem ihr nicht das Recht der Glorie verliehen wird: das Recht, ihren Sch\u00f6pfer in allem zu verherrlichen, selbst im Atem und Herzschlag, und das Recht, selbst verherrlicht zu werden, in der Herrlichkeit Dessen, bei Dem es keine Glorie gibt, die nicht von Ihm ausginge.<br \/>\nDaher wirst du in meinem Willen alles und alle zu deiner Verf\u00fcgung finden, und zwar mit g\u00f6ttlichem, nicht menschlichem Recht. Mein Wille selbst m\u00f6chte dir diese seine G\u00f6ttlichen Rechte gew\u00e4hren, da Er das Gesch\u00f6pf als seine wahre Tochter liebt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 20. Januar 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfa32b;\">\u201eIch in ihnen und du in mir. So sollen sie vollendet sein in der Einheit\u201c (Joh 17, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich betete, vereinte ich meinen Geist mit dem Geist Jesu, meine Augen mit Jesu Augen, und so mit allem \u00fcbrigem, indem ich die Meinung machte, das zu tun, was Jesus tat &#8211; mit seinem Geist, mit seinen Augen, mit seinem Mund, mit seinem Herzen, und so mit allem \u00fcbrigen; und wie es schien, als breiteten sich der Geist Jesu, die Augen Jesu, usw. zum Wohl aller aus, so schien es, dass auch ich mich zum Wohl aller ausbreitete, mich vereinigend und eins werdend mit Jesus.<br \/>\nNun dachte ich bei mir: \u2018Was ist das f\u00fcr eine Meditation? Was f\u00fcr ein Gebet? Ach, ich bin zu nichts gut, ich kann nicht einmal \u00fcber etwas reflektieren.\u2018 Aber w\u00e4hrend ich so dachte, sprach mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, warum betr\u00fcbst du dich dar\u00fcber? Anstatt dar\u00fcber traurig zu sein, solltest du dich freuen, denn als du meditiertest und in deinem Verstand viele sch\u00f6ne \u00dcberlegungen auftauchten, hast du nichts anderes getan als von Mir einen Teil meiner Eigenschaften und Tugenden zu nehmen.<br \/>\nNun, da es dir nur mehr m\u00f6glich ist, dich mit Mir vereinigen und eins werden zu k\u00f6nnen, nimmst du Mich ganz auf, und w\u00e4hrend du zu nichts gut bist, bist du mit Mir zu allem n\u00fctze, weil du mit Mir das Gute f\u00fcr alle willst; und allein das Gute zu ersehnen und es zu wollen, erzeugt in der Seele eine St\u00e4rke, die sie wachsen l\u00e4sst und im g\u00f6ttlichen Leben festigt.<br \/>\nWenn sich die Seele dann mit Mir vereint und identifiziert, und sich mit meinem Geist vereinigt, bringt sie auf diese Weise so viele Leben der heiligen Gedanken im Geist der menschlichen Gesch\u00f6pfe hervor; wenn sie sich mit meinen Augen vereint, bringt sie in den Gesch\u00f6pfen so viele Leben der heiligen Blicke hervor; wenn sie sich mit meinem Mund vereint, wird sie den Worten Leben verleihen, wenn sie sich mit meinem Herzen, meinem W\u00fcnschen, meinen H\u00e4nden und Schritten vereint, wird sie jedem Herzschlag ein Leben verleihen, Leben den W\u00fcnschen, den Handlungen, den Schritten; und zwar heilige Leben, denn da Ich in Mir die sch\u00f6pferische Kraft enthalte, erschafft die Seele gemeinsam mit Mir und tut das, was Ich tue.<br \/>\nDiese Vereinigung mit Mir nun, Teil um Teil, Geist f\u00fcr Geist, Herz um Herz, usw., bringt in dir im h\u00f6chsten Grad das Leben meines Willens und meiner Liebe hervor; und in diesem Willen wird der Vater gebildet, in der Liebe der Hl. Geist, und aus dem Wirken, aus den Worten, den Werken, den Gedanken und aus allem \u00fcbrigem, was aus diesem Willen und dieser Liebe hervorgehen kann, wird der Sohn gebildet, und siehe da: die Dreifaltigkeit in den Seelen.<br \/>\nWenn Wir also wirken sollen, ist es gleichg\u00fcltig, ob Wir in der Dreifaltigkeit im Himmel oder in der Trinit\u00e4t der Seelen auf Erden wirken.<br \/>\nDas ist der Grund, warum Ich dir stets alles \u00dcbrige wegnehme, wenngleich es auch gute, heilige Dinge w\u00e4ren, um dir das Beste und Heiligste geben zu k\u00f6nnen, das Ich Selbst bin, und aus dir ein anderes Ich-Selbst machen zu k\u00f6nnen, soweit es f\u00fcr ein Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist. Ich glaube, du wirst dich nicht mehr beklagen, nicht wahr?&#8220;<br \/>\nUnd ich: \u201aAch, Jesus, mir kommt es hingegen vor, dass ich ganz schlecht geworden bin, und das Schlimmste ist, dass ich nicht wei\u00df, wie ich diese meine Bosheit finden kann, da ich wenigstens alles m\u00f6gliche tun w\u00fcrde, um sie beseitigen.\u2018<br \/>\nUnd Jesus: \u201eEs gen\u00fcgt, es reicht! Du willst zu sehr in den Gedanken an dich selbst eindringen; denk an Mich, und Ich werde auch an deine Schlechtigkeit denken, hast du verstanden?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 12. Juni 1913)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfa32b;\">\u201eVater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin\u201c (Jhn 17, 24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um auf das Leben im G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcckzukehren: mir wurde gesagt, dass dies so viel bedeute wie leben im Zustand der Vereinigung mit Gott, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus kam und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, es ist ein gro\u00dfer Unterschied zwischen dem Leben in Vereinigung mit Mir und dem Leben in meinem Willen.\u201c<br \/>\nUnd w\u00e4hrend Er dies sagte, breitete Er die Arme zu mir aus und sprach zu mir: \u201eKomm auch nur f\u00fcr einen einzigen Augenblick in meinen Willen und du wirst den gro\u00dfen Unterschied sehen.\u201c<br \/>\nIch befand mich in Jesus, mein kleines Atom schwamm im Ewigen Willen, und da dieser Wille ein einziger Akt ist, der alle Akte umfasst, die vergangenen, gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen, nahm ich, da ich im ewigen Willen war, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist an jenem einzigen Akt teil, der alle Akte einschlie\u00dft.<br \/>\nIch nahm auch Teil an allen Akten, die nicht existieren und die noch existieren sollten bis ans Ende der Zeiten und solange Gott, Gott ist; und auch daf\u00fcr liebte ich Ihn, dankte Ihm, lobpries Ihn, usw.<br \/>\nEs gab keinen Akt, der mir entgangen w\u00e4re, und nun nahm ich die Liebe des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und machte sie mir zu eigen, wie ihr Wille mein eigen war, und ich gab sie Ihnen als die meine; wie freute ich mich, Ihnen ihre Liebe als die meine geben zu k\u00f6nnen, und wie sehr fanden Sie die F\u00fclle des Wohlgefallens und den vollkommenen Erguss darin, ihre Liebe von mir als die meine zu empfangen!<br \/>\nAber wer k\u00f6nnte alles sagen? Mir fehlen die Worte. Dann sagte der gebenedeite Jesus zu mir: \u201eHast du gesehen, was es hei\u00dft, in meinem Willen zu leben?<br \/>\nEs bedeutet, zu verschwinden, einzutreten in die Sph\u00e4re der Ewigkeit, einzudringen in die Allsicht des Ewigen, in den unerschaffenen Geist, es hei\u00dft an allem, und an jedem g\u00f6ttlichen Akt, teilzunehmen, soweit es einem Gesch\u00f6pf m\u00f6glich ist; es bedeutet, sogar w\u00e4hrend man noch auf Erden weilt, alle g\u00f6ttlichen Eigenschaften zu genie\u00dfen, das B\u00f6se auf g\u00f6ttliche Weise zu hassen, es bedeutet, sich auf alle zu erstrecken, ohne sich zu ersch\u00f6pfen, weil der Wille, der jenes Gesch\u00f6pf belebt, g\u00f6ttlich ist; es ist die noch nicht bekannte Heiligkeit, die Ich bekannt machen werde, die den letzten, sch\u00f6nsten und gl\u00e4nzendsten Schmuck aller anderen Heiligkeiten bilden wird, und sie wird die Krone und Vollendung aller anderen Heiligkeiten sein.<br \/>\nNun, Leben in Vereinigung mit Mir bedeutet nicht, zu verschwinden: man sieht zwei Wesen zusammen; und wer nicht verschwindet, kann nicht in die Sph\u00e4re der Ewigkeit eintreten, um an allen g\u00f6ttlichen Akten teilzunehmen; erw\u00e4ge dies gut und du wirst den gro\u00dfen Unterschied merken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 12; 8. April 1918)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60547","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60547\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}