{"id":60576,"date":"2025-06-07T12:00:07","date_gmt":"2025-06-07T10:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/pfingsten-am-tag-c-joh-14-15-16-23b-26\/"},"modified":"2025-06-07T13:42:26","modified_gmt":"2025-06-07T11:42:26","slug":"pfingsten-am-tag-c-joh-14-15-16-23b-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/pfingsten-am-tag-c-joh-14-15-16-23b-26\/","title":{"rendered":"PFINGSTEN \u2013 AM TAG \u2013 C \u2013 (Joh 14, 15\u201316.23b\u201326)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: 15Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. 16Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der f\u00fcr immer bei euch bleiben soll.<br \/>\n23bWenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen. 24Wer mich nicht liebt, h\u00e4lt meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr h\u00f6rt, stammt nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat.<br \/>\n25Das habe ich zu euch gesagt, w\u00e4hrend ich noch bei euch bin. 26Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cf2d2d;\">\u201eWenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten\u201c (Joh 14, 15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Ein freier Wille, der Mich liebt und freiwillig den eigenen annulliert, um den Meinen zu tun und in Ihm zu wirken, ist das gro\u00dfe Wunder der Sch\u00f6pfung, wof\u00fcr alle Dinge erschaffen wurden, denn sie sollten diesem Willen dienen, der Mich frei und ungezwungen liebt.<br \/>\nUnd er [, der menschliche Wille], der die Herrschaft \u00fcber alle Dinge hat und sich an der ganzen Sch\u00f6pfung erfreut, sollte allen geschaffenen Dingen gleichsam als Willen dienen, da diese keinen Willen besa\u00dfen.<br \/>\nSo sollte ihnen das [menschliche] Gesch\u00f6pf als Willen dienen, um der Wille jedes geschaffenen Dinges zu sein und ihre freie Liebe gegen ihren Sch\u00f6pfer. Nur in meinem Willen kann sich der menschliche (Wille) \u00fcberallhin ausbreiten, um seinem Sch\u00f6pfer diese so gro\u00dfe Liebe zu schenken.<br \/>\nMeine Tochter, ein Wille, der Mich nicht freiwillig, sondern gezwungenerma\u00dfen liebt, zeugt von einer Distanz zwischen Gesch\u00f6pf und Sch\u00f6pfer, von Sklaverei und Dienerschaft, von Un\u00e4hnlichkeit. Ein freier Wille hingegen, der den Meinen tut, zeugt von der Einheit zwischen der Seele und Gott, von Kindschaft.<br \/>\nEr bezeugt, dass das, was Gottes ist, auch der Seele geh\u00f6rt, er zeugt von der \u00c4hnlichkeit in der Heiligkeit, der Liebe, den Eigenschaften, den Handlungsweisen, da das, was der eine tut, der andere tut, wo der eine ist, auch der andere ist; was Gott geh\u00f6rt, geh\u00f6rt dieser Seele.<br \/>\nIch schuf den Menschen mit freiem Willen, um diese gro\u00dfe Ehre zu erhalten, die einem Gott geb\u00fchrt. Mit einem erzwungenen Wille, der Mich liebt und sich opfert, wei\u00df Ich nichts anzufangen, ja Ich erkenne ihn nicht einmal, noch verdient er irgendwelchen Lohn.<br \/>\nDaher geht all mein Trachten dahin, dass die Seele spontan in meinem Willen lebt. Erzwungene Liebe gibt es bei den Menschen, nicht bei Gott, denn diese begn\u00fcgen sich mit dem Schein und steigen nicht auf den goldenen Grund des Willens hinab, um eine aufrichtige und treue Liebe zu erhalten.<br \/>\nWenn sich der K\u00f6nig mit der Untert\u00e4nigkeit der Soldaten begn\u00fcgt, wenn er nur sein Heer aufgestellt hat, und sich nicht darum k\u00fcmmert, ob der Wille seiner Soldaten ganz vom Willen des K\u00f6nigs abweicht, wird er zwar eine Armee besitzen, aber dennoch nicht in Sicherheit sein.<br \/>\nEs kann das Heer sein, das ihn um Krone und Leben bringt. Ein Herr kann viele Sklaven haben, doch wenn sie ihm nicht willig dienen, sondern aus Zwang, um des Vorteils willen, aus Furcht oder wegen des Lohnes, k\u00f6nnten diese Diener, die von seinem Brot essen, seine ersten Feinde sein.<br \/>\nDoch dein Jesus, der auf den Grund des Willens sieht, gibt sich nicht mit dem Anschein zufrieden. Wenn dieser Wille aus freien St\u00fccken (spontan) den Meinen w\u00fcnscht und in Ihm lebt, ist meine Herrlichkeit, ja die ganze Sch\u00f6pfung sichergestellt.<br \/>\nDann sind es n\u00e4mlich nicht Diener, sondern meine Kinder, die Ihn besitzen und die Herrlichkeit ihres himmlischen Vaters so sehr lieben, dass sie bereit w\u00e4ren und sich geehrt f\u00fchlten, ihr Leben aus Liebe zu Ihm hinzugeben.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 3. April 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cf2d2d;\">\u201eIch werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der f\u00fcr immer bei euch bleiben soll\u201c (Joh 14,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAls mein Sohn in den Himmel auffuhr, blieb ich weiter gemeinsam mit den Aposteln im Z\u00f6nakulum und erwartete die Ausgie\u00dfung des Hl. Geistes. Wir beteten gemeinsam und alle waren eng um mich geschart; sie taten nichts ohne meinen Rat.<br \/>\nUnd wenn ich das Wort ergriff, um sie zu belehren, oder irgendeine Anekdote aus dem Leben meines Sohnes zu erz\u00e4hlen, die sie nicht kannten &#8211; wie z.B. die Einzelheiten seiner Geburt, seine kindlichen Tr\u00e4nen, sein liebevolles Wesen, die Ereignisse in \u00c4gypten, die vielen Wunder seines verborgenen Lebens in Nazareth &#8230; &#8211; o wie aufmerksam h\u00f6rten sie mir dann zu, und waren ganz ger\u00fchrt, so viele \u00fcberraschende Einzelheiten zu h\u00f6ren und so viele Belehrungen, die er mir zu ihrem Nutzen gegeben hatte; denn mein Sohn hatte wenig oder gar nichts von sich selbst zu den Aposteln gesprochen, und \u00fcberlie\u00df mir die Aufgabe, ihnen zu offenbaren, wie sehr er sie geliebt hatte und ihnen all die Einzelheiten zu erz\u00e4hlen, die nur seine Mutter kannte &#8230; meine Tochter, so war ich inmitten meiner Apostel mehr als die Sonne, die sie erleuchtete, f\u00fcr sie war ich der Anker, das Steuer, die Arche, wo sie Zuflucht und Schutz in jeder Gefahr fanden.<br \/>\nDaher kann ich behaupten, dass ich die junge Kirche auf meinen m\u00fctterlichen Knien geboren habe, und meine Arme die Arche, in der ich sie zum sicheren Hafen geleitete und noch immer geleite. Inzwischen kam der Tag, da der Hl. Geist, wie von meinem Sohn versprochen, in das Z\u00f6nakulum herabkam.<br \/>\nWelche Umwandlung geschah an diesem Pfingsttage, meine Tochter! Kaum kam der Hl. Geist auf sie herab, da erlangten sie neue Wissenschaft, unbesiegbare St\u00e4rke, brennende Liebe; ein neues Leben beseelte sie und machte sie unerschrocken und mutig, dass sie in die ganze Welt hinausgingen, um die Erl\u00f6sung bekannt zu machen und das Leben f\u00fcr ihren Meister hinzugeben.<br \/>\nIch verblieb mit dem geliebten Johannes und sah mich dann gezwungen, Jerusalem zu verlassen, weil der Sturm der Verfolgung begann. Meine liebste Tochter, wisse, dass ich noch immer die Lehrerin in der Kirche bin; es gibt nichts, das ihr nicht von mir geschenkt wird.<br \/>\nIch kann sagen, dass ich mich aus Liebe f\u00fcr meine Kinder verzehre und sie mit meiner m\u00fctterlichen Milch ern\u00e4hre. In diesen Zeiten jedoch will ich ihnen eine ganz besondere Liebe erweisen, und ihnen zeigen, wie mein ganzes Leben sich im Reich des G\u00f6ttlichen Willens gestaltet hat.<br \/>\nDaher lade ich dich ein, auf meinen Scho\u00df und in meine m\u00fctterlichen Arme zu kommen, die wie eine Arche dich sicher im Meer des G\u00f6ttlichen Willens leben lassen. Eine gr\u00f6\u00dfere Gnade k\u00f6nnte ich dir nicht erweisen &#8230; ich flehe dich an, stelle deine Mutter zufrieden.<br \/>\nKomm und lebe in diesem so heiligen Reich! Und wenn du bemerkst, dass dein Wille etwas begehrt, komm und fl\u00fcchte dich in die sichere Arche meiner Arme und sage zu mir: \u201aMeine Mutter, mein Wille will mich verraten, und ich \u00fcbergebe ihn dir, damit du an seine Stelle den G\u00f6ttlichen Willen setzt.\u2018<br \/>\nO wie werde ich gl\u00fccklich sein, wenn ich sagen kann: \u201eMeine Tochter ist ganz mein, weil sie im G\u00f6ttlichen Willen lebt!\u201c Und ich werde den Hl. Geist in deine Seele herabkommen lassen, damit er alles Menschliche in dir verzehrt, und mit seinem erfrischenden Atem \u00fcber dir herrsche und dich im G\u00f6ttlichen Willen befestige.\u201c\u2026 (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 30. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cf2d2d;\">\u201eWenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen\u201c (Joh 14,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Hingabe an das Fiat dauert an. Ich f\u00fchle seinen allm\u00e4chtigen Atem, der mich anhaucht. Er m\u00f6chte sein Leben in mir zunehmen und wachsen lassen und mich so sehr erf\u00fcllen, dass mein menschliches Sein nichts anderes als die H\u00fclle bleibe, die Ihn bedeckt.<br \/>\nDa \u00fcberlegte ich: \u201aWas gewinnt denn dieser G\u00f6ttliche Wille, der solches Interesse daran hat, sein Leben im Gesch\u00f6pf zu bilden, dass Er Himmel und Erde in Bewegung setzt, um seine Absicht zu erreichen? Und welcher Unterschied besteht zwischen dem G\u00f6ttlichen Willen als Leben und dem G\u00f6ttlichen Willen als Wirkung?\u2019<br \/>\nDa nahm mich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in seine Arme und sprach mit unbeschreiblicher G\u00fcte zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, es gibt nichts Sch\u00f6neres, Heiligeres, Willkommeneres, nichts was Uns mehr gef\u00e4llt und verherrlicht, als wenn Wir das Leben unseres G\u00f6ttlichen Willens in der Seele heranbilden: Wir schaffen in ihr unser kleines Paradies, in das es unserem H\u00f6chsten Sein gef\u00e4llt, hinabzusteigen und seinen Aufenthalt in ihm zu nehmen.<br \/>\nDu siehst, anstatt eines Paradieses haben Wir [nun] deren zwei, in denen Wir unsere Harmonien, die Sch\u00f6nheit, die Uns entz\u00fcckt und die reinen Freuden finden, die unsere Seligkeit verdoppeln, weil Wir ein weiteres Leben von Uns im begrenzten Umkreis des Gesch\u00f6pfs herangebildet haben.<br \/>\nIn diesem \u2013 wenn auch kleinem \u2013 Paradies finden Wir alles, soweit ein Gesch\u00f6pf dazu imstande ist. Alles geh\u00f6rt Uns, ja Wir finden sogar die Kleinheit vor, die Uns noch mehr verliebt macht.<br \/>\nWir bewundern unsere g\u00f6ttliche Kunst, die kraft unserer Gewalt das Gro\u00dfe in das Kleine eingeschlossen hat. Wir haben sozusagen durch unser Labyrinth der Liebe die Dinge verwandelt: das Gro\u00dfe in das Kleine und das Kleine in das Gro\u00dfe.<br \/>\nOhne ein g\u00f6ttliches Wunder von unserer Seite k\u00f6nnten Wir weder unser Leben noch unser Paradies in der Seele bilden. Scheint es dir unbedeutend, dass Wir ein weiteres Leben von Uns und ein doppeltes Paradies zur Verf\u00fcgung haben, damit Wir eine noch gr\u00f6\u00dfere Seligkeit genie\u00dfen k\u00f6nnen?<br \/>\nDu sollst wissen, dass weder der Himmel, noch die Sonne, noch die ganze Sch\u00f6pfung Uns so viel kostet, und Wir auch weder so viel Meisterhaftigkeit und Kunst, noch so viel Liebe aufwenden, wie dann, wenn Wir unser Leben in der Seele heranbilden.<br \/>\nDieses Leben besteht ganz aus unserem Willen und ist f\u00fcr Uns ein weiteres Paradies, wo Wir nach unserem Belieben herrschen und unsere Wonnen verkosten k\u00f6nnen. Himmel, Sonne, Meer, Wind und alles andere erz\u00e4hlen von Dem, Der sie erschaffen hat, sie weisen hin auf Uns, machen Uns bekannt und verherrlichen Uns.<br \/>\nSie geben Uns jedoch weder ein Leben von Uns, noch bereiten sie Uns ein weiteres Paradies. Sie sind vielmehr dem- oder derjenigen zu Diensten, in dem oder der unsere Vaterg\u00fcte die Aufgabe \u00fcbernommen hat, unser Leben heranzubilden.<br \/>\nUnser Leben in jener Seele heranzubilden, kostet Uns sehr viel: unser Fiat wendet die wirkende und wiederholende Eigenschaft seines kontinuierlichen einen Aktes unseres Willens \u00fcber diese begl\u00fcckte Seele an, um sie mit seiner Macht zu \u00fcberschatten, auf eine Weise, dass ein Fiat [nicht die \u201aBeendigung\u2018] des n\u00e4chsten abwartet: [sondern,] wenn das Fiat die Seele anhaucht, spricht Es Fiat zu ihr, wenn Es sie ber\u00fchrt, wiederholt Es Fiat, wenn Es die Seele umf\u00e4ngt, bedient Es sich seines wirkenden Fiat und modelliert und durchwirkt sie gleichsam mit seinem g\u00f6ttlichen Leben.<br \/>\nMit seinem Hauch bildet Es sozusagen sein Leben in der Seele, und mit seiner sch\u00f6pferischen Kraft stellt Es die Seele wieder her und schafft in ihr sein kleines Paradies. Was finden Wir nicht alles darin? Es gen\u00fcgt, dir zu sagen, dass Wir alles vorfinden, was Wir wollen, und dies bedeutet alles f\u00fcr Uns.<br \/>\nDu siehst also den gro\u00dfen Unterschied zwischen dem G\u00f6ttlichen Willen als Leben und dem als Wirkung: als Leben verwandeln sich alle G\u00fcter und Tugenden, Gebet, Liebe und Heiligkeit in die Natur der Seele.<br \/>\nEs sind Quellen, die in ihr entstehen und stets sprudeln, sodass sie in sich selbst die Natur der Liebe, Geduld und Heiligkeit versp\u00fcrt. Es ist \u00e4hnlich der Art und Weise, wie sie ganz nat\u00fcrlich und m\u00fchelos den Geist wahrnimmt, der denkt, das Auge, das sieht, den Mund, der spricht.<br \/>\nAll dies hat Gott ja in ihre Natur hineingelegt, und die Seele kann diese als Besitzerin gebrauchen, wie sie will. So ist, wenn sie den G\u00f6ttlichen Willen als Leben besitzt, alles heilig und sakral, die M\u00fchsale enden und die Neigung zum B\u00f6sen gibt es nicht mehr.<br \/>\nWenn die Seele auch verschiedene Akte vollbringt und einmal dies und einmal jenes tut, so vereint die einigende Eigenschaft meines Willens all diese Handlungen miteinander und macht einen einzigen Akt daraus.<br \/>\nDieser nun hat so viele verschiedene Sch\u00f6nheiten, wie die Seele Akte getan hat. Die Seele nimmt schlie\u00dflich sogar wahr, wie Gott ganz ihr geh\u00f6rt, und wie Er sich im \u00dcberma\u00df seiner Liebe kraft des G\u00f6ttlichen Willens, den sie als Leben besitzt, in die Gewalt der Seele begeben hat.<br \/>\nSie empfindet Ihn als ihre [\u201aLeibes]Frucht\u2018, quasi ihren Spross und zieht Ihn mit solch delikater Liebe und tiefer Anbetung gro\u00df, dass sie wie nat\u00fcrlich in ihrem Sch\u00f6pfer absorbiert bleibt, der ja schon ganz ihr geh\u00f6rt.<br \/>\nSie empfindet eine solch gro\u00dfe Liebe und Seligkeit, dass sie diese nicht fassen kann und daher gern allen den G\u00f6ttlichen Willen als Leben schenken m\u00f6chte, damit alle gl\u00fccklich und heilig w\u00fcrden. Nicht so ist es bei der Seele, die Ihn nicht als Leben besitzt, sondern nur als Tugend und Wirkung. Alles ist m\u00fchsam f\u00fcr sie, und sie f\u00fchlt das Gute [nur] zeitweise und je nach den Umst\u00e4nden.<br \/>\n\u00c4ndern sich die Umst\u00e4nde, f\u00fchlt sie sich leer an Gutem, und diese Leere bringt Unbest\u00e4ndigkeit, wechselhaften Charakter und M\u00fcdigkeit hervor. Sie f\u00fchlt ihren ungl\u00fccklichen menschlichen Willen und genie\u00dft weder Frieden noch kann sie anderen Frieden geben.<br \/>\nSie f\u00fchlt das Gute gleichsam wie \u201aausgekugelte\u2018 oder teilweise abgetrennte Glieder, die sie nicht benutzen kann, und ist darauf angewiesen, andere Glieder zu gebrauchen.<br \/>\nWenn man nicht in meinem Willen lebt, macht man sich zum Sklaven und versp\u00fcrt die ganze Last der Sklaverei.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 15. Oktober 1933)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #cf2d2d;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, meine Liebe bei der Menschwerdung im Scho\u00df meiner Himmlischen Mutter war so gro\u00df, dass Himmel und Erde sie nicht fassen konnten.<br \/>\nDer Akt meiner Inkarnation geschah in einem so intensiven, starken und gro\u00dfartigen Liebesakt, dass es mehr als hinreichend war, um alles und alle in Liebe zu verzehren, zu verbrennen.<br \/>\nDu musst wissen, dass mein Himmlischer Vater vor meiner Menschwerdung in sich selbst blickte und in seiner brennenden Liebe, die Er nicht zur\u00fcckhalten konnte, unermessliche Ozeane der Liebe aus Sich selbst ergoss. In diesem Liebesfeuer blickte Er auf seinen Sohn, und Ich befand mich in denselben Liebesflammen, worauf Er Mir den Befehl gab, dass Ich Mich inkarniere.<br \/>\nIch wollte das [ebenfalls], und in einem Liebeserguss vollzog sich das gro\u00dfe Wunder der Inkarnation, ohne dass Ich Mich von meinem Vater oder dem Heiligen Geist getrennt h\u00e4tte. Ich blieb bei meinem Vater und stieg zugleich in den Scho\u00df meiner Mutter hinab.<br \/>\nDa die Drei G\u00f6ttlichen Personen nicht getrennt werden k\u00f6nnen, kann man sagen, dass Ich im Himmel blieb und [zugleich] auf die Erde hinabstieg; und der Vater, und der Heilige Geist stiegen zusammen mit Mir auf die Erde hernieder und blieben zugleich im Himmel.<br \/>\nSo also floss unser G\u00f6ttliches Wesen in diesem so gro\u00dfen Akt vor Liebe \u00fcber, dass die Himmel staunten und die Engel \u00fcberrascht verstummten, alle eingeh\u00fcllt in unseren Liebesflammen.<br \/>\nDie Menschwerdung war nichts anderes als ein Akt unseres G\u00f6ttlichen Willens. Was vermag Er nicht zu tun und kann Er nicht tun? Alles! Mit seiner Macht und unendlichen Liebe geht Er sogar so weit, das unerh\u00f6rte, nie geschehene Wunder zu wirken: dass Wir im Himmel blieben und [zugleich] in das Gef\u00e4ngnis des m\u00fctterlichen Scho\u00dfes herabstiegen. So wollte es unser Wille, und so geschah es.<br \/>\nNun, meine Tochter, wann immer die Seele meinen Willen tun m\u00f6chte, blickt mein Himmlischer Vater zuerst in Sich selbst hinein, und ruft, wie bei einem Konzil, die Heiligste Dreifaltigkeit zusammen, um diesen Akt [der Seele] mit unserem Willen und mit allen m\u00f6glichen und vorstellbaren G\u00fctern anzureichern.<br \/>\nDann setzt Er den [g\u00f6ttlichen] Akt der Seele aus sich selbst frei und umh\u00fcllt die Seele mit seinem wirkenden, kommunikativen und umformenden Willen.<br \/>\nUnd wie bei der Menschwerdung die Drei G\u00f6ttlichen Personen im Himmel blieben und [mit dem Sohn] in den Scho\u00df der Unbefleckten Jungfrau herniederstiegen, so transportiert mein Wille mit seiner Macht und seinem operativen Akt die G\u00f6ttliche Dreifaltigkeit in die Seele des Menschen.<br \/>\nW\u00e4hrend Sie im Himmel bleibt, formt Er im menschlichen Willen seinen g\u00f6ttlichen Akt. Nun, wer schildert dir die Wunder, die in diesem Akt unseres Willens eingeschlossen sind?<br \/>\nUnsere Liebe erhebt sich und dehnt sich so sehr aus, dass sie keinen Ort findet, wohin sie sich begeben k\u00f6nnte. Wenn sie alles ausgef\u00fcllt hat, zieht sie sich in unsere Quelle zur\u00fcck.<br \/>\nUnsere Heiligkeit f\u00fchlt sich mit g\u00f6ttlichem Akt von unserem eigenen Willen geehrt, der in der Seele wirkt und breitet sich mit \u00fcberraschenden Gnaden aus, um seine Heiligkeit allen Gesch\u00f6pfen mitzuteilen.<br \/>\nMein Wille vollbringt unaussprechliche Wunder, wenn Ihn die Seele ruft, in ihr zu wirken.<br \/>\nMach also, dass alles in meinem Willen verschwindet, und Wir werden alles in deine Gewalt geben, und du wirst Uns alles geben k\u00f6nnen, sogar Uns selbst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 1. M\u00e4rz 1936)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cf2d2d;\">\u201eDer Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird\u2026\u201c (Joh 14, 26)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, sieh die \u00fcberschw\u00e4ngliche Liebe meines Willens, stets fest, stets wirksam, immer dabei, zu geben, ohne je zur\u00fcckzuweichen von dem, was Er zu tun beschlossen hat, als das H\u00f6chste FIAT in der Sch\u00f6pfung widerhallte.<br \/>\nEr \u00fcbernahm die Verpflichtung, alle K\u00fcnste auszu\u00fcben, alle \u00c4mter zu versehen, alle Dienste zu tun, jegliche Form anzunehmen, um den Menschen gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nJa, Er handelte noch z\u00e4rtlicher als eine Mutter und disponierte alle geschaffenen Dinge beinahe wie ebenso viele Br\u00fcste, in denen Er sich verbarg, damit der Menschen daran sauge.<br \/>\nEr machte sich zur Sonne, um die Menschen sein Licht trinken zu lassen, zum Himmel, um sie die vitale Liebe der Unwandelbarkeit saugen zu lassen, machte sich zu den Sternen, um sie die Vielfalt der G\u00fcter aufnehmen zu lassen, die seine Werke enthalten.<br \/>\nEr machte sich zum Wasser, zu Pflanzen und Blumen, um sie das Wasser der Gnade trinken zu lassen und ihren Durst zu l\u00f6schen, um sie seine S\u00fc\u00dfigkeit und seine keuschen D\u00fcfte inhalieren zu lassen.<br \/>\nAlle Formen nahm mein Wille an: die des Vogels, des Lammes, der Taube, kurzum \u2013 alles, um sich in den Mund des Menschen zu legen und von ihm getrunken zu werden, um ihm das Gut zu geben, das jedes geschaffene Ding enthielt.<br \/>\nNur ein G\u00f6ttlicher Wille, der in einem seiner Liebeserg\u00fcsse alles erschuf, konnte so viele Gestalten annehmen, so viele Dienste aus\u00fcben, so ausdauernd seine Akte tun, ohne je aufzuh\u00f6ren.<br \/>\nUnd doch, wer versucht, in jedes geschaffene Ding einzudringen, um zu sehen, wer Der ist, Der ihm seine Brust reicht, um seine Milch zu geben, um die Gesch\u00f6pfe zu stillen, zu laben und sie gl\u00fccklich zu machen? Fast niemand.<br \/>\nEr ersch\u00f6pft sich st\u00e4ndig f\u00fcr sie, gibt sein Leben in jedem geschaffenen Ding, um Leben zu geben, und sie lassen sich nicht einmal herab, Ihn zu betrachten, um zu sehen, wer Jener ist, Der sie so sehr liebt und das Leben ihres Lebens ist!<br \/>\nDeshalb ist der Schmerz meines Willens gro\u00df, von den Gesch\u00f6pfen so verkannt zu werden. Er wartet mit g\u00f6ttlicher und unbesiegbarer Geduld auf seine Kinder, die Ihn erkennend, den Schleier von den geschaffenen Dingen wegziehen, die Ihn verh\u00fcllen und die Brust ihrer Mama erkennen und dankbar an diesen g\u00f6ttlichen Br\u00fcsten saugen, als seine wahren Kinder.<br \/>\nDann erst wird die Herrlichkeit der ganzen Sch\u00f6pfung, der ganzen Erl\u00f6sung, deines Jesus und des ewigen FIAT vollendet sein, wenn sich die Kinder seines Reiches an seine Brust h\u00e4ngen werden, um an seinen Br\u00fcsten zu saugen.<br \/>\nSie werden Ihn anerkennen und sich nicht aus seinem Scho\u00df entfernen. Und Er wird alle G\u00fcter schenken und den Ruhm und die Genugtuung haben, alle seine Kinder gl\u00fccklich zu sehen.<br \/>\nUnd diese Kinder werden die Ehre und Glorie besitzen, in sich selbst die Mutter abzubilden, die sie mit so viel Liebe in ihrem Scho\u00df h\u00e4lt, um sie mit ihrer G\u00f6ttlichen Milch zu n\u00e4hren.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 3. Februar 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79285,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60576","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60576","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60576"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60576\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}