{"id":60587,"date":"2026-05-22T21:00:51","date_gmt":"2026-05-22T19:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-7-osterwoche-joh-2120-25\/"},"modified":"2026-05-22T14:11:55","modified_gmt":"2026-05-22T12:11:55","slug":"samstag-der-7-osterwoche-joh-2120-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-7-osterwoche-joh-2120-25\/","title":{"rendered":"Samstag der 7. Osterwoche (Joh 21,20-25)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah, wie der J\u00fcnger, den Jesus liebte, diesem folgte. Es war der J\u00fcnger, der sich bei jenem Mahl an die Brust Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird? 21Als Petrus diesen J\u00fcnger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?<br \/>\n22Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach! 23Da verbreitete sich unter den Br\u00fcdern die Meinung: Jener J\u00fcnger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?<br \/>\n24Dieser J\u00fcnger ist es, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist. 25Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so k\u00f6nnte, wie ich glaube, die ganze Welt die B\u00fccher nicht fassen, die man schreiben m\u00fcsste.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c2a640;\">\u201eEs gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so k\u00f6nnte, wie ich glaube, die ganze Welt die B\u00fccher nicht fassen, die man schreiben m\u00fcsste\u201c (Joh 21,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Liebe m\u00f6chte sich ergie\u00dfen und das \u00dcberma\u00df zu erkennen geben, das meine Gottheit in meiner Menschheit zum Wohl der Gesch\u00f6pfe gewirkt hat; dieses \u00dcberma\u00df \u00fcbertrifft bei weitem jenes, das meine Menschheit im \u00c4u\u00dferen gewirkt hat.<br \/>\nDies ist also der Grund, warum Ich oft zu dir vom Leben in meinem Willen spreche, das Ich bis jetzt noch keinem geoffenbart habe; sie haben h\u00f6chstens den Schatten meines Willens erkannt, die Gnade und S\u00fc\u00dfigkeit, die das Vollbringen meines Willens in sich schlie\u00dft.<br \/>\nAber in Ihn einzudringen, seine Unermesslichkeit zu umfangen, sich mit Mir zu vervielf\u00e4ltigen und \u00fcberall einzudringen \u2013 sogar noch w\u00e4hrend man auf Erden weilt \u2013 in den Himmel und in die Herzen, die menschliche Wirkungsweise abzulegen und auf g\u00f6ttliche Art zu wirken, dies ist noch nicht bekannt; deshalb wird es nicht wenigen sonderbar erscheinen.<br \/>\nUnd wer seinen Geist nicht f\u00fcr das Licht der Wahrheit \u00f6ffnet, wird nichts davon verstehen. Aber nach und nach werde Ich Mich durchsetzen, indem Ich bald die eine Wahrheit, bald die andere \u00fcber dieses Leben in meinem Willen offenbare, sodass sie schlie\u00dflich verstehen werden.<br \/>\nNun, der erste Verbindungsring, der das wahre Leben in meinem Willen zusammenf\u00fcgte, war meine Menschheit. Meine mit der Gottheit vereinte Menschheit schwamm im ewigen Willen und sp\u00fcrte alle Akte der Menschen auf, um sie sich anzueignen und dem Vater seitens der Gesch\u00f6pfe eine g\u00f6ttliche Ehre zu erweisen und allen Akten der Gesch\u00f6pfe den Wert, die Liebe und den Kuss des ewigen Willens zu verleihen.<br \/>\nIn dieser Sph\u00e4re des ewigen Willens sah Ich alle gesch\u00f6pflichen Akte, die m\u00f6glich waren und nicht getan wurden, auch die guten Akte, die schlecht verrichtet wurden, und Ich tat die, die nicht getan wurden und stellte jene wieder her, die schlecht getan waren.<br \/>\nDiese nicht verrichteten Akte nun und jene, die nur von Mir getan wurden, sind alle in meinem Willen verspart. Ich warte auf die Gesch\u00f6pfe, dass sie kommen, um in meinem Willen zu leben und in meinem Willen das wiederholen, was Ich tat.<br \/>\nDeswegen habe Ich dich als zweiten Ring der Verbindung mit meiner Menschheit auserw\u00e4hlt, welcher \u2013 indem du in meinem Willen lebst und meine eigenen Akte wiederholst \u2013 mit dem meinen zu einem einzigen wird; ansonsten w\u00fcrde meiner Liebe von jener Seite die M\u00f6glichkeit, sich zu ergie\u00dfen, fehlen, sowie die Verherrlichung seitens der Gesch\u00f6pfe f\u00fcr das, was meine Menschheit in meiner Gottheit gewirkt hat, und es w\u00fcrde die vollkommene Bestimmung der Sch\u00f6pfung nicht erreicht, die in meinem Willen eingeschlossen und vervollkommnet werden muss.<br \/>\nEs w\u00e4re so, als h\u00e4tte Ich all mein Blut vergossen, soviel gelitten, und niemand h\u00e4tte es gewusst: wer h\u00e4tte Mich geliebt, welches Herz w\u00e4re dar\u00fcber ersch\u00fcttert worden? Keines, und folglich h\u00e4tte Ich in niemandem die Fr\u00fcchte meines Leidens geerntet und die Glorie der Erl\u00f6sung erhalten.&#8220;<br \/>\nDa unterbrach ich Jesus und sagte: \u201eMeine Liebe, wenn dieses Leben im G\u00f6ttlichen Willen so gro\u00dfen Nutzen bringt, warum hast Du es nicht schon fr\u00fcher geoffenbart?&#8220;<br \/>\nDarauf Er: \u201eMeine Tochter, Ich musste zuerst offenbaren, was meine Menschheit im \u00c4u\u00dferen tat und litt, um die Seelen bereiten zu k\u00f6nnen, das zu erkennen, was meine Gottheit im Inneren wirkte. Das Gesch\u00f6pf ist unf\u00e4hig, mein ganzes Wirken zugleich zu verstehen, daher offenbare Ich Mich nach und nach.<br \/>\nSp\u00e4ter werden deinem Ring der Verbindung mit Mir die anderen Ringe der Gesch\u00f6pfe hinzugef\u00fcgt werden, und Ich werde eine Schar von Seelen besitzen, die in meinem Willen leben und alle Akte der Gesch\u00f6pfe wiederherstellen werden; und Ich werde die Ehre erhalten, dass so viele versparte Akte, die nur von Mir getan wurden, auch von den Gesch\u00f6pfen verrichtet werden.<br \/>\nDiese Seelen werden aus allen Schichten kommen: Jungfrauen, Priester, Weltleute, je nach ihrer Aufgabe. Sie werden nicht mehr auf menschliche Weise wirken, sondern in meinen Willen eindringend, werden sich ihre Akte auf ganz g\u00f6ttliche Weise f\u00fcr alle vervielf\u00e4ltigen, und Ich werde seitens der Gesch\u00f6pfe die g\u00f6ttliche Ehre erhalten f\u00fcr so viele Sakramente, die in blo\u00df menschlicher Weise empfangen und gespendet, f\u00fcr wieder andere, die profaniert, f\u00fcr andere, die von Eigennutz beschmutzt wurden; die Verherrlichung f\u00fcr so viele gute Werke, die Mir mehr zur Unehre als zur Ehre gereichen.<br \/>\nWie sehr Ich diese Zeit herbeisehne! Und du bete und ersehne sie zusammen mit Mir und trenne deinen Ring der Verbindung nicht von dem meinen, sondern beginne damit, als Erste.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 29. Januar 1919)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e8c546;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eH\u00f6re, meine Tochter, wieder-Gezeugt in meinem H\u00f6chsten Wollen, was Ich aus dir und in dir machen will: was meine Menschheit im G\u00f6ttlichen Willen tat, das m\u00f6chte Ich wiederholen, doch will Ich deinen Willen mit dem Meinen vereint, damit er gemeinsam mit Mir das wiederhole, was Ich tat und noch immer tue.<br \/>\nIn meinem Willen sind alle Akte vorhanden, die meine Menschheit vollbrachte, seien es \u00e4u\u00dfere oder innere. Von den \u00e4u\u00dferen Akten wei\u00df man mehr oder weniger, was Ich tat, und wenn das Gesch\u00f6pf es w\u00fcnscht, kann es sich mit Mir vereinigen und an dem Gut teilnehmen, das Ich tat; und dies freut Mich, denn Ich sehe mein Gut inmitten der Gesch\u00f6pfe, kraft der Einheit, die sie mit Mir bilden, gleichsam vervielf\u00e4ltigt; meine Akte werden wie auf die Bank gelegt, und Ich hebe die Zinsen davon ein.<br \/>\nVon den inneren Akten hingegen, die meine Menschheit im G\u00f6ttlichen Willen aus Liebe f\u00fcr alle tat, wei\u00df man wenig oder nichts, und da das Gesch\u00f6pf weder die Macht dieses Willens kennt, noch wei\u00df, wie meine Seele in Ihm wirkte, noch was Ich tat, wie k\u00f6nnte es sich mit Mir vereinigen und an diesem Gut Anteil haben?<br \/>\nDie Kenntnis bringt den Wert, die Wirkungen, das Leben dieses Gutes mit sich. Ein Gegenstand ist so n\u00fctzlich, wie er bekannt ist; oft geschieht es, dass zwei Gegenst\u00e4nde gleich wertvoll sind, doch jemand, der den Wert genauer kennt, erwirbt beim Verkauf mehr, ein anderer, der nicht diese Kenntnis besitzt, gibt ihn f\u00fcr weniger her.<br \/>\nWie viel bewirkt die Kenntnis! Viele werden reich, weil sie sich bem\u00fchen, die Dinge zu erkennen, andere finden sich in denselben Umst\u00e4nden, doch weil sie die Dinge nicht gut kennen, sind sie arm.<br \/>\nDa Ich dich nun zusammen mit Mir auch in meinen inneren Akten haben will, die meine Menschheit in diesem H\u00f6chsten Willen tat, ist es gerecht, dass Ich dich die Vorz\u00fcge, den Wert, die Wirkungen, die Macht, die Art wissen lasse, die dieser mein Wille enth\u00e4lt, und dem entsprechend, wie Ich sie dir mitteile, er\u00f6ffne Ich zwischen dir und Mir die Teilnahme an dem, was Ich dich wissen lasse: zu welchem Zweck w\u00fcrde Ich es dir sonst sagen?<br \/>\nEtwa, um dir eine einfache Nachricht zu \u00fcbermitteln? Nein, nein; wenn Ich etwas bekannt mache, dann deshalb, weil Ich geben will; wie viele Werte und Wirkungen du also kennst, so viele habe Ich dir gegeben.<br \/>\nDu siehst daher das gro\u00dfe Gut, das Ich tun m\u00f6chte, nicht nur an dir, sondern auch an den anderen, denn wie sich diese Kenntnis des Lebens in meinem Willen den Weg bahnen wird, wird Er mehr geliebt werden, und die Liebe wird sie all das Gut absorbieren lassen, welche die Kenntnis wie eine fruchtbare Mutter ihnen geboren hat.<br \/>\nIch bin nicht der einsame Gott, nein, Ich will das Gesch\u00f6pf gemeinsam mit Mir, mein Echo muss in dem seinen widerhallen und seines in Meinem und daraus ein einziges bilden; und wenn Ich so viele Jahrhunderte lang gewartet habe, um meinen im Gesch\u00f6pf wirkenden Willen bekanntzumachen, und den seinen, der in meinem wirkt, ihn beinahe auf meine eigene Ebene erhebend, so deshalb, weil Ich die Gesch\u00f6pfe vorbereiten und disponieren sollte, von den geringeren zu den gr\u00f6\u00dferen Kenntnissen \u00fcberzugehen; Ich musste wie ein Lehrer handeln, der zuerst die Vokale und Konsonanten lehrt und dann zu den Aufs\u00e4tzen weitergeht.<br \/>\nBisher wusste man nichts anderes von meinem Willen als die Vokale und die Konsonanten; es war n\u00f6tig, dass Ich zu den Aufs\u00e4tzen fortschreite, und dies wird das Leben meines Willens ausf\u00fchren.<br \/>\nDen ersten Aufsatz will Ich von dir: Wenn du aufmerksam bist, wirst du es gut machen, sodass du Mir die Ehre eines Essays erweist, den dir dein Jesus gegeben hat, das vornehmste Aufsatzthema, das Thema des Ewigen Wollens, das Mir die gr\u00f6\u00dfte Ehre einbringen, und der, die Verbindung mit den Gesch\u00f6pfen bildend, neue Horizonte, neue Himmel und neue \u00dcberma\u00dfe meiner Liebe bekannt machen wird.<br \/>\nSiehst du, in meinem H\u00f6chsten Willen sind alle inneren Akte, die meine Menschheit tat, wie in Erwartung, um als Boten herauszutreten und sich auf den Weg zu machen; diese Akte wurden f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe getan und wollen sich schenken und sich bekannt machen; und da sie sich nicht geben [k\u00f6nnen], f\u00fchlen sie sich wie eingekerkert und bitten und flehen, dass mein Wille sie bekannt macht, um das Gute geben zu k\u00f6nnen, das sie enthalten&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 19. Oktober 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #e8c546;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eJedes meiner Worte oder Blicke bilden verst\u00e4rkte Bande zwischen Mir und dem Gesch\u00f6pf. Jedes Wort stellt eine gr\u00f6\u00dfere Einheit und engere N\u00e4he dar, und wenn die Seele sich angeblickt f\u00fchlt, beginnt die Gnade ihr Werk.<br \/>\nWenn der Blick oder das Wort sanft, g\u00fctig war, sagt sich die Seele: \u201eWie sch\u00f6n, durchdringend, mild, klangvoll sind sie \u2013 wie sollte ich Jesus nicht lieben?\u201d Wenn es sodann ein Blick oder ein Wort waren, majest\u00e4tisch und strahlend von Licht, sagt die Seele: \u201eWel-che Majest\u00e4t, welche Gr\u00f6\u00dfe, welch durchdringendes Licht!<br \/>\nWie klein f\u00fchle ich mich, wie elend bin ich, welche Finsternis ist in mir angesichts dieses so strahlenden Lichtes!\u201d Wenn Ich dir die Macht, die Gnade, die Sch\u00e4tze schildern wollte, die mein Wort oder Blick mit sich bringen, wie viele B\u00fccher w\u00fcrde Ich dich nieder-schreiben lassen!<br \/>\nDu siehst also, welche Wohltat Ich dir erwiesen habe, als Ich dich so oft angesehen und dich in vertrauter Unterhaltung mit Mir gehalten habe; es waren nicht nur Worte, sondern vollst\u00e4ndige Gespr\u00e4che\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 24. November 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #e8c546;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Leben hier unten war sehr kurz, und den gr\u00f6\u00dften Teil davon verbrachte Ich im Verborgenen. Doch obwohl es sehr kurz war, meine Menschheit aber von einem G\u00f6ttlichen Willen beseelt war, wie viele Wohltaten vollbrachte Ich nicht? Die ganze Kirche h\u00e4ngt von meinem Leben ab, sie trinkt bis zur S\u00e4ttigung an der Quelle meiner Lehre.<br \/>\nJedes meiner Worte ist eine Quelle, die alle Christen n\u00e4hrt, jedes meiner Beispiele ist mehr als die Sonne, die erleuchtet und w\u00e4rmt, befruchtet und die gr\u00f6\u00dften Arten von Heiligkeit heranreifen l\u00e4sst, sodass alle Heiligen, alle Guten, all ihre Leiden und ihr Heroismus im Vergleich zu meinem sehr kurzen Leben, wie kleine Fl\u00e4mmchen angesichts der gro\u00dfen Sonne w\u00e4ren.<br \/>\nDa in Mir der G\u00f6ttliche Wille regierte, dienten alle Leiden, die Dem\u00fctigungen, die Verlegenheit, die Widerspr\u00fcche, die Anklagen, welche Mir die Feinde im Laufe meines Lebens und meiner Passion bereiteten, zu ihrer Schmach und zu ihrer eigenen gr\u00f6\u00dferen Verwirrung, denn da in Mir ein G\u00f6ttlicher Wille war, glich Ich der Sonne: wenn sich die Wolken am unteren Teil der Atmosph\u00e4re ausbreiten, scheinen sie der Sonne Schande zu bereiten, indem sie die Erdoberfl\u00e4che verfinstern und f\u00fcr einen Augenblick das leb-hafte Sonnenlicht verdunkeln.<br \/>\nDoch die Sonne lacht \u00fcber die Wolken, da deren Leben in der Luft nicht von Dauer und ihre Existenz fl\u00fcchtig ist. Es reicht ein leichter Wind, um sie zu vertreiben, und die Sonne triumphiert stets mit ihrer Lichtf\u00fclle, die die ganze Erde beherrscht und erf\u00fcllt.<br \/>\nSo war es auch bei Mir: Alles, was meine Feinde mir antaten und auch mein Tod selbst, waren wie viele Wolken, die meine Menschheit bedeckten, doch die Sonne meiner Gottheit konnten sie nicht antasten.<br \/>\nKaum wehte der Wind der Macht meines G\u00f6ttlichen Willens, so verschwanden die Wolken, und Ich erstand, mehr als die Sonne, herrlich und triumphierend, und meine Feinde waren noch besch\u00e4mter als zuvor.<br \/>\nMeine Tochter, in der Seele, in der mein Wille in seiner ganzen F\u00fclle regiert, sind die Minuten des Lebens wie Jahrhunderte, und Jahrhunderte der F\u00fclle an allen G\u00fctern. Wo Er aber nicht regiert, sind die Jahrhunderte des Lebens kaum Minuten an G\u00fctern, die sie enthalten.<br \/>\nWenn die Seele, in der mein Wille regiert, je Dem\u00fctigungen, Widerspr\u00fcche und Leiden ertr\u00e4gt, so sind diese wie Wolken, die der Wind des G\u00f6ttlichen FIAT mit ihrer Schande \u00fcber jene entl\u00e4dt, die es gewagt haben, den Tr\u00e4ger meines Ewigen Willens anzutasten.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 16. April 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60587","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60587"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60587\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}