{"id":60825,"date":"2025-06-12T20:55:20","date_gmt":"2025-06-12T18:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-10-woche-im-jahreskreis-mt-527-32\/"},"modified":"2025-06-12T20:57:33","modified_gmt":"2025-06-12T18:57:33","slug":"freitag-der-10-woche-im-jahreskreis-mt-527-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-10-woche-im-jahreskreis-mt-527-32\/","title":{"rendered":"Freitag der 10. Woche im Jahreskreis (Mt 5,27-32)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">27In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ihr habt geh\u00f6rt, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen. 28Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur l\u00fcstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.<br \/>\n29Wenn dich dein rechtes Auge zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann rei\u00df es aus und wirf es weg! Denn es ist besser f\u00fcr dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die H\u00f6lle geworfen wird. 30Und wenn dich deine rechte Hand zum B\u00f6sen verf\u00fchrt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Denn es ist besser f\u00fcr dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die H\u00f6lle kommt.<br \/>\n31Ferner ist gesagt worden: Wer seine Frau aus der Ehe entl\u00e4sst, muss ihr eine Scheidungsurkunde geben. 32Ich aber sage euch: Wer seine Frau entl\u00e4sst, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch aber sage euch: Wer eine Frau auch nur l\u00fcstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen\u201c (Mt 5, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen rang ich sehr, als ich auf meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus wartete; w\u00e4hrend ich auf Ihn wartete, tat ich jedoch so viel ich konnte, um alle meine inneren Aktivit\u00e4ten mit dem Inneren unseres Herrn zu vereinigen und beabsichtigte dabei, Ihm all die Verherrlichung und Genugtuung zu geben, welche seine Heiligste Menschheit Ihm gegeben hatte. W\u00e4hrend ich dies nun tat, kam der gebenedeite Jesus und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn eine Seele sich meiner Menschheit bedient als ein Mittel um zu wirken, und sei es auch nur ein Gedanke, ein Atemzug, oder irgendein Akt, sind sie (diese Akte) wie ebenso viele Perlen, die aus meiner Menschheit hervortreten und sich der Gottheit vorstellen. Und da sie mittels meiner Menschheit herauskommen, haben sie dieselben Wirkungen wie mein Wirken, als Ich auf der Erde war.\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eAch, Herr, ich versp\u00fcre fast einen Zweifel: wie kann es sein, dass mit der einfachen Intention im Handeln \u2013 m\u00f6ge es sogar in den kleinsten Dingen sein, welche in sich selbst betrachtet, trivial, leer sind \u2013 es scheint, dass die blo\u00dfe Intention der Vereinigung mit Dir und der Absicht, Dir alleine zu gefallen, sie f\u00fcllt, und Du sie auf diese erhabene Weise erhebst und somit als etwas ganz Gro\u00dfartiges erscheinen l\u00e4sst?\u201c<br \/>\n\u201eAch, meine Tochter, die Aktivit\u00e4t des Gesch\u00f6pfes ist leer, sei es auch ein gro\u00dfes Werk; es ist vielmehr die Vereinigung mit Mir und die einfache Absicht, Mir zu gefallen, die es erf\u00fcllt. Und da mein Wirken, sei es auch nur ein Atemzug, alle Werke der Gesch\u00f6pfe zusammen auf unendliche Weise \u00fcbersteigt, deshalb macht es dies so gro\u00df.<br \/>\nAu\u00dferdem, wei\u00dft du nicht, dass einer, der meine Menschheit als Mittel gebraucht, um seine Akte zu verrichten, sich von den Fr\u00fcchten meiner Menschheit selbst ern\u00e4hrt und sich von meiner eigenen Speise ern\u00e4hrt?<br \/>\nIst es \u00fcberdies etwa nicht die gute Meinung, die einen Menschen heilig macht, und die b\u00f6se Absicht, die ihn verdirbt? Man tut nicht immer verschiedene Dinge, sondern bei derselben Aktivit\u00e4t wird der eine geheiligt und der andere verdorben.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend seiner Worte sah ich in Unserem Herrn einen bl\u00fchenden Baum voller sch\u00f6ner Fr\u00fcchte, und ich erblickte die Seelen, die allein zum Wohlgefallen Gottes und mittels seiner Menschheit wirkten, im Inneren Unseres Herrn, \u00fcber diesem Baum, und seine Menschheit diente diesen Seelen als Wohnung.<br \/>\nDoch wie ganz gering war ihre Anzahl. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 8. Oktober 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meine Akte im G\u00f6ttlichen Fiat fort, und als ich bei dem Akt ankam, als das Fiat die Herrin des Himmels ins Leben rief, dachte ich mir: \u2018Bei der Erschaffung der Heiligsten Jungfrau bereicherte Gott nicht nur ihre sch\u00f6ne Seele mit so vielen Vorz\u00fcgen, sondern musste auch ihre Natur umwandeln, um Sie so rein und heilig zu machen, wie Sie ist.\u2019<br \/>\nDa bewegte sich mein geliebter Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, ihrer Natur war nichts hinzuzuf\u00fcgen, denn es war nicht die menschliche Natur, die s\u00fcndigte, sondern der menschliche Wille.<br \/>\nIn der Tat blieb die menschliche Natur an ihrem Platz, wie sie aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangen war, daher bedienten Wir Uns bei der Erschaffung der Jungfrau derselben Natur wie die der anderen Gesch\u00f6pfe. Was im Menschen verseucht wurde, das war sein Wille.<br \/>\nDa diese menschliche Natur von diesem rebellischen Willen beseelt war, der in der menschlichen Natur wohnte, hatte sie daran Anteil und wurde auch verseucht.<br \/>\nWenn aber einmal der G\u00f6ttliche und der menschliche Wille in Einklang kommen, und dieser dem G\u00f6ttlichen Willen die Herrschaft und Ordnung \u00fcberl\u00e4sst, wie Wir es w\u00fcnschen, dann wird die menschliche Natur ihre traurigen Wirkungen los und bleibt so sch\u00f6n, wie sie aus unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervorgegangen ist.<br \/>\nNun, bei der K\u00f6nigin des Himmels konzentrierten Wir unser ganzes Wirken auf ihren menschlichen Willen, der freudig die Herrschaft des Unseren annahm.<br \/>\nDa Er keinen Widerstand von ihrer Seite vorfand, wirkte Er Wunder der Gnaden. Kraft meines G\u00f6ttlichen Willens wurde Sie geheiligt und erfuhr nicht die tristen Wirkungen und \u00dcbel, die die anderen Gesch\u00f6pfe versp\u00fcren. Daher, meine Tochter, enden auch die Auswirkungen, wenn erst einmal die Ursache beseitigt ist.<br \/>\nO, wenn mein G\u00f6ttlicher Wille in die Gesch\u00f6pfe eintritt und in ihnen herrscht, wird Er alle \u00dcbel in ihnen verbannen und ihnen alle G\u00fcter mitteilen \u2013 der Seele und dem Leib!\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 30. Juli 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Sobald der Mensch seinen Willen wie einen Schemel dem Unsrigen zu F\u00fc\u00dfen legt, um Ihn herrschen zu lassen, werden Wir ihm die Pforten auftun und ihn eintreten lassen. Es war n\u00e4mlich der menschliche Wille, der dem unsrigen die T\u00fcren verschloss und sich dadurch die Pforten zum Elend, den Schw\u00e4chen und Leidenschaften auftat.<br \/>\nEs waren nicht das Ged\u00e4chtnis oder der Intellekt der Seele, die sich gegen ihren Sch\u00f6pfer stellten, obwohl sie dabei mitwirkten, doch der menschliche Wille hatte dabei seinen prim\u00e4ren Akt und brach alle Bande, alle Beziehungen mit einem so heiligen Willen ab.<br \/>\nUmso mehr, als alles Gute oder alles B\u00f6se in ihn eingeschlossen ist, die Regierung, die Herrschaft ist sein. Als der Wille sich also im Guten verfehlte, ging alles fehl f\u00fcr den Menschen, er verlor die Ordnung, stieg von seinem Ursprung herab und wurde h\u00e4sslich.<br \/>\nDa es der menschliche Wille war, der sich gegen den Meinen stellte und den Menschen alle G\u00fcter verwirken lie\u00df, so m\u00f6chte Ich seinen Willen, und als Austausch daf\u00fcr will Ich ihm den Meinen geben, um Ihm alle verspielten G\u00fcter zu ersetzen.<br \/>\nDeshalb sei aufmerksam, meine Tochter, gew\u00e4hre deinem Willen niemals Leben, wenn du willst, dass der Meine in dir herrscht.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 31. August 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn es ist besser f\u00fcr dich, dass eines deiner Glieder verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die H\u00f6lle geworfen wird\u201c (Mt 5, 29)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem gewohnten Zustand und sagte , zu meinem stets liebenswu\u0308rdigen Jesus: &#8218;Wie ist dies m\u00f6glich? Du hast alles fu\u0308r uns getan, hast fu\u0308r alles genuggetan, hast in allem die Ehre des Vaters von Seiten der Gesch\u00f6pfe wiederhergestellt, sodass Du uns alle wie mit einem Mantel der Liebe, der Gnaden, der Segnungen bedeckt hast, und trotz alledem fallen die Gei\u00dfeln hernieder, fast als zerrissen sie den Schutzmantel, mit dem Du uns bedeckt hast.<br \/>\nUnd mein su\u0308\u00dfer Jesus unterbrach meine Rede und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, alles ist wahr, was du sagst; alles, alles habe Ich fu\u0308r die Gesch\u00f6pfe getan, die Liebe trieb Mich so sehr an, dass Ich, um sie sicher zu retten, sie in mein Wirken, wie in einen Mantel der Verteidigung einhu\u0308len wollte; aber die undankbaren Gesch\u00f6pfe brechen mit der freiwilligen Su\u0308nde diesen Schutzmantel auf, fliehen vor meinen Segnungen, Gnaden und meiner Liebe, und indem sie sich unter freien Himmel begeben, werden sie von den Blitzen der g\u00f6ttlichen Gerechtigkeit getroffen; nicht Ich bin es, der den Menschen schlage, er ist es, der mit der Su\u0308nde gegen Mich tritt, um die Schl\u00e4ge zu erhalten.<br \/>\nBete, bete fu\u0308r die gro\u00dfe Blindheit der Gesch\u00f6pfe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 12. Juni 1918)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79897,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60825","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60825"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60825\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79897"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}