{"id":60904,"date":"2026-06-16T20:45:26","date_gmt":"2026-06-16T18:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-11-woche-im-jahreskreis-mt-61-6-16-18\/"},"modified":"2026-06-16T20:48:07","modified_gmt":"2026-06-16T18:48:07","slug":"mittwoch-der-11-woche-im-jahreskreis-mt-61-6-16-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-11-woche-im-jahreskreis-mt-61-6-16-18\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 11. Woche im Jahreskreis (Mt 6,1-6.16-18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: H\u00fctet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten. 2Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.<br \/>\n3Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut. 4Dein Almosen soll verborgen bleiben, und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.<br \/>\n5Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Stra\u00dfenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. 6Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schlie\u00df die T\u00fcr zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.<br \/>\n16Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein tr\u00fcbseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.<br \/>\n17Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, 18damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eH\u00fctet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; sonst habt ihr keinen Lohn von eurem Vater im Himmel zu erwarten\u201c (Mt 6,1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als Er das sagte, sah ich, ich wei\u00df nicht wie, den Beichtvater in Jesu N\u00e4he; und der Herr sprach zu ihm:<br \/>\n\u201eSieh, alles, was du tust, steigt zum Himmel auf. Deshalb beachte, mit welcher Reinheit du wirken musst und denke daran, dass all deine Schritte, Worte und Werke in meine Gegenwart kommen: wenn sie rein sind, d.h., wenn sie f\u00fcr Mich getan sind, habe Ich gr\u00f6\u00dftes Wohlgefallen an ihnen und empfinde sie um Mich herum wie viele Boten, die Mich st\u00e4ndig an dich erinnern, aber wenn sie niedrige und irdische Zwecke haben, f\u00fchle Ich Mich davon angeekelt.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend dieser Worte schien Er seine H\u00e4nde zu nehmen und zum Himmel emporzuheben, und Er sprach zu ihm: \u201eErhebe die Augen stets nach oben; du bist vom Himmel \u2013 arbeite f\u00fcr den Himmel!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 28. Februar 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Person ist von allen Werken, welche die Seelen verrichten, wie von einem Gewand umgeben; und je nach der Reinheit der Absicht und Intensit\u00e4t der Liebe, die sie dabei haben, geben sie Mir mehr Glanz, und Ich werde ihnen mehr Glorie schenken, sodass Ich am Tag des Gerichtes sie der ganzen Welt zeigen werde, um alle wissen zu lassen, wie meine Kinder Mich geliebt und geehrt haben, und wie Ich sie ehre.\u201c<br \/>\nDann nahm Er eine betr\u00fcbtere Haltung an und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, was wird mit so vielen, auch guten, Werken geschehen, die ohne reine Absicht getan wurden, aus Gewohnheit und Eigennutz?<br \/>\nWelche Besch\u00e4mung wird am Tag des Gerichtes nicht auf sie fallen, so viele Werke zu sehen, die gut sind in sich, doch verdorben durch ihre Absicht, so dass dieselben Handlungen, anstatt ihnen Ehre zu verleihen, wie es f\u00fcr viele andere der Fall sein wird, ihnen zur Besch\u00e4mung gereichen werden?<br \/>\nTats\u00e4chlich achte Ich nicht auf die Gr\u00f6\u00dfe der Werke, sondern auf die Absicht, mit der sie getan wurden. Hier liegt meine ganze Aufmerksamkeit.\u201c<br \/>\nJesus blieb eine kurze Zeit still, und ich dachte \u00fcber die Worte nach, die Er zu mir gesprochen hatte, ich meditierte in meinem Geist besonders \u00fcber die Reinheit der Absicht und \u00fcber die Tatsache, dass, wenn man den Gesch\u00f6pfen Gutes tut, diese [f\u00fcr die Seele gleichsam] verschwinden m\u00fcssen, und die Seele das Gesch\u00f6pf mit dem Herrn Selbst gleichsetzen m\u00fcsse, als ob die Gesch\u00f6pfe nicht existierten.<br \/>\nDann fuhr Jesus fort: \u201eUnd doch ist es so. Sieh, mein Herz ist so gro\u00df, doch die T\u00fcr ist sehr eng. Niemand kann den Leerraum in diesem Herzen f\u00fcllen, als Seelen, die losgesch\u00e4lt sind, nackt und einfach.<br \/>\nDenn da, wie du siehst, die T\u00fcr klein ist, hindert jedes Hindernis, sogar das kleinste \u2013 z.B. ein Schatten von Anh\u00e4nglichkeit, eine unaufrichtige Absicht, ein Werk ohne den Zweck, Mir zu gefallen \u2013 sie daran, einzutreten und sich in meinem Herzen zu erfreuen.<br \/>\nViel Liebe zum N\u00e4chsten tritt in mein Herz ein, aber sie muss so mit Meiner vereint sein, dass sie eine einzige Liebe bildet, solcherart, dass eine von der anderen nicht unterschieden werden kann.<br \/>\nDoch jene andere N\u00e4chstenliebe, die nicht in Liebe zu Mir umgewandelt ist, sehe Ich nicht als etwas an, das zu Mir geh\u00f6rt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 2; 7. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, nur dann ist die N\u00e4chstenliebe vollkommen, wenn sie aus dem einzigen Grund ge\u00fcbt wird, um Mich zu erfreuen; und nur dann wird sie wahre Liebe genannt und von Mir anerkannt, wenn sie von allem losgel\u00f6st ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 12. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine s\u00fc\u00dfeste Liebe, ich biete Dir diese Bewegungen meines K\u00f6rpers an, die Du selbst mich tun l\u00e4sst, wie auch die anderen, welche ich selbst tun kann, zu dem einzigen Zweck, Dir zu gefallen und Dich zu verherrlichen.<br \/>\nAch, ja! Ich w\u00fcnsche, dass auch die Bewegungen meiner Augenlider, meiner Augen, meiner Lippen und alles von mir, nur dazu getan werden, um Dir allein zu gefallen.<br \/>\nGib, o guter Jesus, dass alle meine Knochen und meine Nerven untereinander erklingen und mit klaren Stimmen Dir meine Liebe beweisen m\u00f6gen.\u201c<br \/>\nUnd Er sagte zu mir: \u201eAlles, was einzig deshalb getan wird, um Mir zu gefallen, strahlt vor Mir in solcher Weise, dass es meine g\u00f6ttlichen Blicke anzieht und Mir so sehr gef\u00e4llt, dass ich diesen Akten, und sei es nur ein Lidschlag, den Wert verleihe, als w\u00e4ren sie von Mir getan worden.<br \/>\nAndererseits sind diese oder andere Handlungen, die in sich gut und sogar gro\u00df sind, aber nicht f\u00fcr Mich alleine verrichtet werden, wie Gold, das schmutzig und voller Rost ist und nicht strahlt, und Ich lasse Mich nicht einmal herab, sie anzusehen.\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eAch Herr, wie leicht k\u00f6nnen unsere Handlungen mit Staub beschmutzt werden!\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eMan muss nicht auf den Staub achten, denn er kann abgesch\u00fcttelt werden, doch worauf man achten muss, ist die Absicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 6. November 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war und meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nicht fand, musste ich auf der Suche nach Ihm lange umhergehen. Schlie\u00dflich fand ich Ihn in den Armen der K\u00f6nigin Mutter, wie Er Milch aus ihrer Brust saugte.<br \/>\nDoch was ich auch sagte oder tat, Er schien mir keine Aufmerksamkeit zu schenken; oder vielmehr, Er schaute mich nicht einmal an. Wer kann die Pein meines armen Herzens beschreiben, als ich sah, dass Jesus mich nicht beachtete?<br \/>\nAls ich meinen Tr\u00e4nen freien Lauf gelassen hatte, hatte Er Mitleid mit mir, kam in meine Arme und goss aus seinem Mund ein wenig von jener Milch, die Er von der K\u00f6nigin Mama gesaugt hatte.<br \/>\nDa blickte ich in seine Brust, und dort hatte Er eine kleine, so strahlende Perle, dass sie die heiligste Menschheit Unseres Herrn mit Licht erf\u00fcllte.<br \/>\nIch wollte deren Bedeutung wissen und fragte daher Jesus, was diese Perle war, die so viel Licht verbreitete, w\u00e4hrend sie so klein schien.<br \/>\nUnd Jesus: \u201eEs ist die Reinheit deiner Leiden, welche die Ursache von so viel Licht ist, denn deine Leiden sind zwar klein, doch du leidest allein aus Liebe zu Mir und w\u00e4rest bereit, mehr zu leiden, wenn Ich es dir gew\u00e4hren w\u00fcrde.<br \/>\nMeine Tochter, Reinheit im Tun ist so gro\u00df, dass jemand, der mit der einzigen Absicht handelt, Mir alleine zu gefallen, nichts anderes tut, als in all seinem Tun Licht zu verbreiten. Wer jedoch nicht aufrichtig handelt, so bewirkt selbst das Gute nichts anderes als Finsternis zu verbreiten.\u201c<br \/>\nDann schaute ich in die Brust Unseres Herrn, und Er hatte einen \u00fcberaus klaren Spiegel: es schien mir, dass jene, die ihren Weg aufrichtig gingen, vollkommen in diesem Spiegel aufgenommen waren, w\u00e4hrend jene, die es nicht taten, au\u00dferhalb blieben, ohne irgendeine Pr\u00e4gung des Bildes des gebenedeiten Jesus empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAch Herr, halte mich ganz in diesem g\u00f6ttlichen Spiegel absorbiert, damit mein Handeln keinen Schatten einer anderen Absicht habe. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 25. April 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Im G\u00f6ttlichen Willen nehmen die Tugenden ihren Platz in der g\u00f6ttlichen Ordnung ein, au\u00dferhalb des Willens Gottes hingegen, in der menschlichen Ordnung, sind sie der Selbstgef\u00e4lligkeit, der Ruhmsucht sowie den Leidenschaften unterworfen.<br \/>\nO, wie viele gute Werke, wie viel Sakramentenempfang sind vor Gott zu beweinen und m\u00fcssen ges\u00fchnt werden, weil sie leer vom G\u00f6ttlichen Willen und folglich ohne Frucht sind. G\u00e4be der Himmel, dass alle die wahre Heiligkeit verst\u00fcnden!<br \/>\nO, wie schnell w\u00fcrde alles andere verschwinden! Viele befinden sich also auf dem falschen Weg zur Heiligkeit, viele verlegen sie auf fromme \u00dcbungen, und Wehe dem, der sie davon abbringt!<br \/>\nO, wie sehr t\u00e4uschen sie sich doch! Wenn ihr Wille nicht mit Jesus vereint und sogar in Ihn umgewandelt ist, der best\u00e4ndiges Gebet ist, ist ihre Heiligkeit trotz aller ihrer frommen \u00dcbungen falsch, und man sieht, wie diese Seelen leicht aus ihren frommen \u00dcbungen in Fehler fallen, wie sie zu Zerstreuungen \u00fcbergehen, zu Stiftung von Zwistigkeiten, usw.<br \/>\nO, wie unehrenhaft ist diese Art der Heiligkeit! Andere lassen die Heiligkeit darin bestehen, in die Kirche zu gehen und allen Liturgien beizuwohnen, aber ihr Wille ist weit von Jesus entfernt, und man sieht, dass sich jene Seelen wenig um die eigenen Pflichten k\u00fcmmern; wenn sie verhindert werden, \u00e4rgern sie sich, weinen, und so l\u00f6st sich ihre Heiligkeit in Luft auf; sie beklagen sich dar\u00fcber, sind ungehorsam und die Plagen ihrer Familie.<br \/>\nO, was f\u00fcr eine falsche Heiligkeit! Andere glauben, die Heiligkeit bestehe im h\u00e4ufigen Beichten, in genauen Anweisungen, indem sie sich \u00fcber alles Skrupel machen, aber dar\u00fcber machen sie sich dann keine Skrupel, dass ihr Wille nicht mit dem Willen Jesu \u00fcbereinstimmt: wehe dem, der ihnen widerspricht!<br \/>\nDiese Seelen sind wie aufgeblasene B\u00e4lle, deren Luft entweicht, sobald man ein kleines Loch macht, und ihre Heiligkeit l\u00f6st sich in Rauch auf und f\u00e4llt zur Erde; diese armen Ballons haben immer etwas zu reden, sind auf h\u00f6chste Weise zur Traurigkeit geneigt, leben immer im Zweifel und w\u00fcrden daher einen geistlichen Leiter ben\u00f6tigen, der sie in jeder Kleinigkeit ber\u00e4t, ihnen Frieden bringt, sie tr\u00f6stet, aber schnell sind sie noch mehr aufgeregt als zuvor: arme Heiligkeit, wie ist sie verf\u00e4lscht!<br \/>\nH\u00e4tte ich die Tr\u00e4nen meines Jesus, um zusammen mit Ihm jene falschen Heiligkeiten zu beweinen, und allen bekannt zu machen, dass die wahre Heiligkeit darin besteht, den G\u00f6ttlichen Willen zu tun und im G\u00f6ttlichen Willen zu leben.<br \/>\nDiese Heiligkeit hat solch tiefe Wurzeln, dass sie nicht Gefahr l\u00e4uft, wankend zu werden, weil sie Himmel und Erde ausf\u00fcllt und \u00fcberall ihre St\u00fctze findet; sie ist fest, keinen Unbest\u00e4ndigkeiten und freiwilligen Fehlern unterworfen, sie ist auf die eigenen Pflichten bedacht, sie ist die am meisten geopferte, losgel\u00f6st von allem und allen, sogar von der eigenen geistlichen Leitung; und da die Wurzeln tief sind, erhebt sie sich so sehr in die H\u00f6he, dass die Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte im Himmel aufbl\u00fchen, und sie ist so in Gott verborgen, dass die Erde wenig oder nichts von dieser Seele bemerkt.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille hat sie ganz in sich absorbiert, nur Jesus ist das Leben, der K\u00fcnstler, die Form der Heiligkeit dieses beneidenswerten Gesch\u00f6pfes; diese Seele besitzt nichts Eigenes, sondern alles gemeinsam mit Jesus, ihre Leidenschaft ist der G\u00f6ttliche Wille, ihr Merkmal ist der Wille ihres Jesus und das Fiat ihr st\u00e4ndiges Motto.<br \/>\nDie armselige und unechte Heiligkeit der Ballons ist hingegen dauernder Unbest\u00e4ndigkeit unterworfen, und w\u00e4hrend es scheint, dass sich diese B\u00e4lle so sehr mit ihrer Heiligkeit aufbl\u00e4hen, dass sie scheinbar auf einer gewissen H\u00f6he in der Luft schweben, sodass viele und selbst die geistlichen Leiter voller Bewunderung sind, werden sie aber pl\u00f6tzlich entt\u00e4uscht.<br \/>\nUm diesen Ballons die Luft auszulassen, gen\u00fcgt eine Dem\u00fctigung, oder wenn die Leiter irgendeine andere Person bevorzugen, dann glauben sie, dies w\u00e4re ein Diebstahl an ihnen, da sie sich f\u00fcr die bed\u00fcrftigsten halten.<br \/>\nW\u00e4hrend sie sich also \u00fcber ihre Kleinigkeiten Skrupel machen, kommen sie dann soweit, dass sie ungehorsam werden; die Eifersucht ist der Holzwurm dieser Ballons, der das Gute, das sie tun, annagt, ihnen die Luft wegnimmt, und der arme Ballon schrumpft, f\u00e4llt zur Erde und beschmutzt sich schlie\u00dflich mit Erde, und dann sieht man die Heiligkeit, die im Ball drin war und was findet man?<br \/>\nEigenliebe, Empfindlichkeit, unter dem Anschein des Guten verborgene Leidenschaften; ja man k\u00f6nnte fast sagen: \u201aSie sind zum Spielzeug des D\u00e4mons geworden.\u2018<br \/>\nHinter der ganzen Heiligkeit befand sich also nichts anderes als eine Menge Fehler, dem Anschein nach mit Tugenden maskiert. Und au\u00dferdem, wer kann alles schildern?<br \/>\nNur Jesus kennt die schlimmsten \u00dcbel dieser falschen Heiligkeit, dieses frommen Lebens ohne Fundament, weil auf falsche Fr\u00f6mmigkeit gest\u00fctzt.<br \/>\nDiese falschen Arten von Heiligkeit sind die geistlichen Weinreben ohne Frucht, unfruchtbar, die meinen liebensw\u00fcrdigen Jesus wer wei\u00df, wie sehr zum Weinen bringen; sie sind die Missstimmung der Gesellschaft, der Kummer ihrer eigenen geistlichen Leiter und der Familien.<br \/>\nMan k\u00f6nnte sagen, dass sie um sich eine unheilvolle Atmosph\u00e4re verbreiten, die allen schadet. O, wie ganz verschieden davon ist die Heiligkeit der Seele, die im G\u00f6ttlichen Willen lebt!<br \/>\nDiese Seelen sind das L\u00e4cheln Jesu, sie sind weit weg von allen, auch von den geistlichen Leitern selbst, nur Jesus ist alles f\u00fcr sie; daher \u00e4rgert sich niemand ihretwegen, die wohltuende Atmosph\u00e4re, die ihnen eigen ist, ist wie Balsam f\u00fcr alle, sie sind die Ordnung und Harmonie aller.<br \/>\nJesus, der auf diese Seelen eifers\u00fcchtig ist, macht sich zum Handelnden und zum Zuschauer dessen, was sie tun: nicht einen Herzschlag, einen Atemzug, einen Gedanken gibt es, den Jesus nicht regelt und beherrscht.<br \/>\nJesus h\u00e4lt sie derma\u00dfen in seinem G\u00f6ttlichen Willen absorbiert, dass es ihnen kaum zum Bewusstsein kommt, dass sie in der irdischen Verbannung leben. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 14. August 1917)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten\u201c (Mt 6,4+6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die inneren Akte einer Seele, die den Willen Gottes tut, sind frei von jedem \u00dcbel und Schatten eines Mangels.<br \/>\nNur Gott ist Zeuge eines inneren Aktes: w\u00e4hrend niemand auf ihn hinzeigt, niemand ihn betrachtet, niemand davon spricht, so weist Gott als Zeuge des Wirkens der Seele, in deren Inneres es niemandem gegeben ist einzutreten, auf diesen Akt hin.<br \/>\nEr betrachtet ihn und spricht zum ganzen Himmel und sehr oft auch zur Erde von den gro\u00dfen Wundern des inneren Wirkens dieser Seele. Es ist der gr\u00f6\u00dfte Akt und die gr\u00f6\u00dfte Ehre f\u00fcr eine Seele, wenn Gott auf sie hinweist, sie betrachtet und von ihr spricht, und kann nicht von den gro\u00dfen Werken ausgeschlossen werden, die Gott durch sie vollbringen wird.<br \/>\nDie inneren Akte sind wie Wunden, Pfeile, Stiche f\u00fcr die Brust Gottes, wie himmlische Boten, die aus dem Gesch\u00f6pf hervorgehen und eilends zu ihrem Sch\u00f6pfer fliegen und die Pr\u00e4gung der Glorie und der Liebe tragen und [des Wunsches,] nur Dem zu gefallen, Der es erschaffen hat.<br \/>\nTats\u00e4chlich, wer sieht, h\u00f6rt und sch\u00e4tzt all das, was du in deinem Inneren tust? Niemand, nur Ich bin Zeuge davon, ich h\u00f6re und sch\u00e4tze sie.<br \/>\nDeshalb w\u00e4hlen Wir bei unseren gr\u00f6\u00dften Werken Seelen, die scheinbar nichts Gro\u00dfes und Wunderbares an sich haben, sondern innerliche Seelen, die weder von menschlichem Ansehen beeintr\u00e4chtigt sind, noch von l\u00e4rmender Gro\u00dfartigkeit, Ehre und Selbstsch\u00e4tzung, welche \u00e4u\u00dferliche Werke mit sich bringen.<br \/>\nIn der Tat erw\u00e4hlten Wir bei der Erl\u00f6sung eine einfache Jungfrau, ohne \u00e4u\u00dferen Glanz, doch ihr Inneres war [so] beredt, dass Sie ihrem Sch\u00f6pfer stets von Du zu Du etwas zu sagen wusste, dass Sie Ihn besiegte und die Erl\u00f6sung erlangte.<br \/>\nSo handelten Wir auch beim Reich des G\u00f6ttlichen FIAT. Wir haben eine weitere, ganz innerliche Seele auserw\u00e4hlt, die Uns viel sagen und Gott anflehen wird, das hei\u00df ersehnte Reich zu gew\u00e4hren.<br \/>\nDie \u00e4u\u00dferen Akte, auch die guten und heiligen, k\u00f6nnen Mir nicht so wie die inneren Akte gefallen, denn die \u00e4u\u00dferen sind fast immer von der Luft der eigenen Ehre, der menschlichen Wertsch\u00e4tzung und zuweilen auch vom Tadel durchtr\u00e4nkt.<br \/>\nUnd ein armes Herz f\u00fchlt in sich die Wirkungen des Lobes wie auch des Tadels, nachdem es Opfer gebracht hat. Das [ungeordnet] Menschliche tritt auf und erf\u00fcllt mit seiner dunklen Aura die Akte der Seele, und diese Akte erreichen Mich nicht so rein, wie sie sein sollten.<br \/>\nEin innerlicher Akt jedoch wird weder getadelt, noch gelobt, und nichts Menschliches kann da eintreten. Da sich die Seele selbst von niemandem beobachtet sieht, kommt es ihr vor, als tue sie nichts Gro\u00dfes, und daher sind ihre Akte alle von himmlischer Luft getr\u00e4nkt.<br \/>\nSei daher aufmerksam und lass dein Inneres stets in meinem Willen kreisen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 30. Juli 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60904","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60904","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60904"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60904\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60904"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60904"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60904"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}