{"id":60946,"date":"2025-06-19T21:00:58","date_gmt":"2025-06-19T19:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-11-woche-im-jahreskreis-mt-619-23\/"},"modified":"2025-06-19T17:18:40","modified_gmt":"2025-06-19T15:18:40","slug":"freitag-der-11-woche-im-jahreskreis-mt-619-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-11-woche-im-jahreskreis-mt-619-23\/","title":{"rendered":"Freitag der 11. Woche im Jahreskreis (Mt 6,19-23)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">19In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Sammelt euch nicht Sch\u00e4tze hier auf der Erde, wo Motte und Wurm sie zerst\u00f6ren und wo Diebe einbrechen und sie stehlen, 20sondern sammelt euch Sch\u00e4tze im Himmel, wo weder Motte noch Wurm sie zerst\u00f6ren und keine Diebe einbrechen und sie stehlen. 21Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.<br \/>\n22Das Auge gibt dem K\u00f6rper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird dein ganzer K\u00f6rper hell sein. 23Wenn aber dein Auge krank ist, dann wird dein ganzer K\u00f6rper finster sein. Wenn nun das Licht in dir Finsternis ist, wie gro\u00df muss dann die Finsternis sein!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSammelt euch Sch\u00e4tze im Himmel\u201c (Mt 6,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand befand, sah ich meinen anbetungsw\u00fcrdigen Jesus mit einem Kreuz in der Hand, ganz voller wei\u00dfer Perlen. Er gab es mir zum Geschenk und legte es auf meine Brust, worauf es in mein Herz wie in einen Raum hinein sank. Dann sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Kreuz ist ein Schatz, und der sicherste Ort, wo man diesen wertvollen Schatz aufbewahren kann, ist die eigene Seele, d.h., es ist dann ein sicherer Ort, wenn die Seele mit Geduld, Ergebung und den anderen Tugenden disponiert ist, diesen Schatz anzunehmen, denn die Tugenden sind wie so viele Schl\u00fcssel, die ihn verwahren, um ihn nicht zu verschwenden oder Dieben auszusetzen.<br \/>\nWenn n\u00e4mlich insbesondere der goldene Schl\u00fcssel der Geduld fehlt, wird dieser Schatz viele Diebe anziehen, die ihn stehlen und vergeuden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 11. August 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gewohnten Zustand und dachte an das enorme Gewicht, das Jesus beim Tragen des Kreuzes versp\u00fcrte und sagte in meinem Inneren: \u201eHerr, auch das Leben ist eine Last \u2013 und was f\u00fcr eine Last, besonders wenn Du, mein H\u00f6chstes Gut, abwesend bist!\u201c Da kam Er und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es stimmt, dass das Leben eine Last ist, aber wenn der Mensch diese Last mit Mir tr\u00e4gt und er entdeckt, dass er diese Last am Ende seines Lebens bei Mir abladen kann, wird er sehen, dass sich dieses Gewicht in einen Schatz verwandelt hat, in dem er Edelsteine, Pretiosen, Brillanten und alle m\u00f6glichen Reicht\u00fcmer findet, die ihn in Ewigkeit gl\u00fccklich machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 7. Februar 1908)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz\u201c (Mt 6,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der freie Raum ist mein Wille, dem nicht entsprochen wurde, und der dir zur Verfu\u0308gung gestellt wird, damit er mit so vielen [g\u00f6ttlichen] Akten gefu\u0308llt werde, welche die Gesch\u00f6pfe getan h\u00e4tten, wenn sie alle unseren Willen vollbracht h\u00e4tten.<br \/>\nDieser unermessliche leere Raum, den du siehst, und der unseren Willen repr\u00e4sentiert, ging aus unserer Gottheit hervor zum Wohle der ganzen Sch\u00f6pfung, um alles und alle glu\u0308cklich zu machen: Deshalb war es gleichsam eine logische Konsequenz, dass alle Seelen diesen freien Raum mit der Erwiderung ihrer Akte und der Hingabe ihres Willens an ihren Sch\u00f6pfer fu\u0308llen sollten, und da sie es nicht taten und Uns dadurch mit der schwersten Beleidigung betru\u0308bten, die man sich vorstellen kann, beriefen Wir dich zu einer besonderen Sendung, damit diese Leere vergolten werde und mit dem erfu\u0308llt werde, was die anderen Uns h\u00e4tten geben sollen.<br \/>\nUnd dies ist der Grund, weshalb Wir dich zuerst mit einer langen Kette von Gnaden (Anmerkung von Dr. Joseph Iannuzzi, Dissertation: Nota bene: Die \u201eKette von Gnaden\u201c die Jesus hier anspricht, ist abh\u00e4ngig von der best\u00e4ndigen und beharrlichen Mitarbeit der Seele. \u201eAlles, ja alles h\u00e4ngt davon ab, wie beharrlich die Seele wirkt. Meine Kette von Gnaden ist an ausdauernde (Mit)Arbeit gebunden. Wenn die Seele also dem nun ausweicht, unterbricht sie diese Kette, und wer kann ihr die Sicherheit geben, dass sie wieder zusammengefu\u0308gt wird? Meine Pl\u00e4ne verwirklichen sich nur in Seelen, die ihre Werke mit Ausdauer, Vollkommenheit und Heiligkeit besiegeln, alles, alles h\u00e4ngt an der Beharrlichkeit.<br \/>\nWenn aber die Seele wankelmu\u0308tig und ohne Best\u00e4ndigkeit \u2013 wie ein intermittierendes Fieber \u2013 wirkt, vereitelt sie Gottes Pl\u00e4ne, macht seine Werke der Vervollkommnung bedeutungslos und verfehlt ihre Heiligkeit (L. Piccarreta, Band VI, 29. Oktober 1904). Wenn wankelmu\u0308tige Seelen gerettet werden, wie viel Arbeit werden dann die Flammen des Fegefeuers an ihnen leisten mu\u0308ssen!, ebd., Band VII, 30. Januar 1906) disponierten und dich dann fragten, ob du in unserem Willen leben willst; und du hast mit einem festen und unab\u00e4nderlichen Ja akzeptiert, indem du deinen Willen an unseren Thron bandest, ohne ihn weiterhin kennen zu wollen, da der menschliche und der g\u00f6ttliche Wille sich nicht miteinander vers\u00f6hnen, noch zusammen leben k\u00f6nnen.<br \/>\nSo existiert dieses Ja, d.h. dein Wille, fest an unseren Thron gebunden. Daher wird deine Seele wie ein kleines M\u00e4dchen gleichsam vor die h\u00f6chste Majest\u00e4t hingezogen, da dein Wille, der schon Uns geh\u00f6rt und zu Uns aufsteigt, dir vorausgeht, und du fu\u0308hlst unseren Willen, der dich wie ein m\u00e4chtiger Magnet anzieht; und anstatt deinen Willen anzusehen, besch\u00e4ftigst du dich nur damit, Uns all deine Aktivit\u00e4ten in unserem Willen zu bringen (w\u00f6rtl.: all das auf unseren Scho\u00df zu bringen, was du in unserem Willen tun konntest), und legst Uns unseren eigenen Willen in den Scho\u00df, als die gr\u00f6\u00dfte Verehrung, die Uns gebu\u0308hrt, und als wohlgef\u00e4lligste Vergeltung.<br \/>\nSo versetzen Uns deine Gleichgu\u0308ltigkeit gegen deinen eigenen Willen, den du schon aus dem Blick verloren hast, und unser Wille, der allein in dir lebt, in Festfreude. Deine in unserem Willen getanen kleinen Akte bringen Uns die Freuden der ganzen Sch\u00f6pfung, sodass es scheint, dass alles Uns zul\u00e4chelt und alle geschaffenen Dinge Uns feiern. Und wenn Wir sehen, wie du von unserem Thron hinabsteigst, ohne deinen Willen, der wie verloren ist in dem Unseren, auch nur anzusehen, und auf die Erde zuru\u0308ckkehrst und unseren Willen mitbringst, bereitet Uns dies unendliche Freude.<br \/>\nDeswegen sage Ich stets zu dir: \u201aSei aufmerksam in unserem Willen\u2018, denn in Ihm gibt es viel zu tun, und je mehr du tust, umso mehr festliche Freude wirst du Uns darbringen, und unser Wollen wird sich in Str\u00f6men in dich und au\u00dferhalb von dir ergie\u00dfen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 10. Mai 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein armer Geist verlor sich weiterhin im G\u00f6ttlichen Willen, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, mein G\u00f6ttlicher Wille verwahrt alles, was Wir, sowie die Gesch\u00f6pfe je getan haben; nicht einmal ein Gedanke entgeht Ihm, weder ein Wort, noch die gr\u00f6\u00dften oder kleinsten Werke, Schritte, Herzschl\u00e4ge, Atemz\u00fcge, Leiden \u2013 alles h\u00e4lt Er in Sich verwahrt. So nehmen all deine Akte ihren Platz in meinem Willen ein, und du kannst nichts verbergen.<br \/>\nIn der Tat, mit seiner Unermesslichkeit h\u00fcllt Er dich ein, mit seiner Macht wirkt Er alles, was du tust. Und mit seinen g\u00f6ttlichen HerrscherRechten besitzt, kennt und bewahrt Er das gesamte Wirken der Menschengeschlechter und ist Herr \u00fcber ihre Belohnung und Strafe, je nach ihren Verdiensten.<br \/>\nSeine G\u00fcte und Macht sind beide so gro\u00df: wie Er weder einen Stern noch einen Lichttropfen der Sonne, noch einen Wassertropfen im Meer verliert, so kann Er auch nicht einen einzigen Gedanken des Gesch\u00f6pfs verlieren; selbst wenn Er ihn verlieren wollte, kann Er es nicht, denn seine Allsicht f\u00e4nde ihn in seinem Willen im Akt.<br \/>\nO, wenn die Gesch\u00f6pfe begriffen, dass ein G\u00f6ttlicher Wille alle ihre Gedanken und Taten zur Aufbewahrung empf\u00e4ngt, wie w\u00fcrden sie darauf achten, dass alles heilig und recht sei!<br \/>\nSie w\u00fcrden diesen H\u00f6chsten Willen als Leben all ihrer Akte anrufen, die sie vollbringen; und zwar, damit diese Akte nicht streng gerichtet w\u00fcrden, damit sie ja in eben diesem Willen als seine Akte und Wirkungen verwahrt blieben, die niemand zu beurteilen sich erk\u00fchnen kann, sondern wie Akte eines G\u00f6ttlichen Willens belohnt w\u00fcrden, der im Gesch\u00f6pf wirkt!<br \/>\nWie der G\u00f6ttliche Wille der Verwahrer von allen und allem ist, so ist der menschliche Wille das \u201aDepot\u2018 aller Gedanken, Worte, Werke, Schritte usw. des Menschen. Er verliert keinen seiner Akte, sondern diese bilden eine Einheit mit seinem Willen, und alle Gedanken, Worte und Leiden bleiben mit unausl\u00f6schlichen Buchstaben in ihm eingeschrieben und besiegelt.<br \/>\nVielleicht ist sich das Ged\u00e4chtnis nicht \u00fcber alles bewusst und hat schon vieles vergessen, doch der Wille verbirgt alles und verliert nichts, sodass er der Verwahrer und Tr\u00e4ger all seiner Akte ist. So ist der G\u00f6ttliche Wille Verwahrer und Tr\u00e4ger von allen und allem, und der menschliche Wille ist der individuelle Verwahrer und Tr\u00e4ger seiner selbst.<br \/>\nWie herrlich werden der Triumph, die Ehre und Glorie einer Seele in der Ewigkeit sein, die heilig gedacht und gehandelt hat! Und wie besch\u00e4mt wird jener sein, der in seinem menschlichen Wollen S\u00fcnden, Leidenschaften und unw\u00fcrdige Werke hinterlegt hat und sich sein eigenes Verderben bereiten wird!<br \/>\nIst das ver\u00fcbte B\u00f6se sehr schwerwiegend, wird die Seele in die Flammen der H\u00f6lle st\u00fcrzen; ist es weniger schwer, wird sie die Flammen der L\u00e4uterung ertragen m\u00fcssen, die mit Feuer und Schmerz diesen verschmutzten menschlichen Willen reinigen, aber ihr weder das Gute noch die unterlassenen heiligen Werke ersetzen k\u00f6nnen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam, da alles gez\u00e4hlt und aufgeschrieben wird. M\u00f6gen weder du noch Wir etwas verlieren; jeder Gedanke, jedes Wort wird sein unverlierbares Leben besitzen und wie treue und unzertrennliche Freunde der Seele sein.<br \/>\nDeshalb musst du dir heilige und gute Freunde schaffen, damit sie dir Frieden, Gl\u00fcck und ewige Herrlichkeit bereiten k\u00f6nnen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 19. M\u00e4rz 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-60946","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60946","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60946"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60946\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60946"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60946"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60946"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}