{"id":61024,"date":"2026-06-12T21:00:20","date_gmt":"2026-06-12T19:00:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/gedenktag-des-unbefleckten-herz-mariens-lk-241-51-3\/"},"modified":"2026-06-12T21:53:22","modified_gmt":"2026-06-12T19:53:22","slug":"gedenktag-des-unbefleckten-herz-mariens-lk-241-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/gedenktag-des-unbefleckten-herz-mariens-lk-241-51\/","title":{"rendered":"GEDENKTAG DES UNBEFLECKTEN HERZ MARIENS (Lk 2,41-51)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">41Die Eltern Jesu gingen jedes Jahr zum Paschafest nach Jerusalem. 42Als er zw\u00f6lf Jahre alt geworden war, zogen sie wieder hinauf, wie es dem Festbrauch entsprach. 43Nachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten.<br \/>\n44Sie meinten, er sei irgendwo in der Pilgergruppe, und reisten eine Tagesstrecke weit; dann suchten sie ihn bei den Verwandten und Bekannten. 45Als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zur\u00fcck und suchten ihn dort. 46Nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel; er sa\u00df mitten unter den Lehrern, h\u00f6rte ihnen zu und stellte Fragen.<br \/>\n47Alle, die ihn h\u00f6rten, waren erstaunt \u00fcber sein Verst\u00e4ndnis und \u00fcber seine Antworten. 48Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen, und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.<br \/>\n49Da sagte er zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater geh\u00f6rt? 50Doch sie verstanden nicht, was er damit sagen wollte. 51Dann kehrte er mit ihnen nach Nazaret zur\u00fcck und war ihnen gehorsam. Seine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab33;\">\u201eNachdem die Festtage zu Ende waren, machten sie sich auf den Heimweg. Der junge Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass seine Eltern es merkten\u201c (Lk 2,43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eGeliebte Tochter, deine Gesellschaft und deine Bereitwilligkeit, meine himmlischen Lehren anzuh\u00f6ren, um mich nachzuahmen, sind die reinsten Freuden f\u00fcr mein Mutterherz.<br \/>\nIch freue mich, weil ich mit dir die unermesslichen Reicht\u00fcmer meines Erbes teilen kann. H\u00f6re mir aufmerksam zu, w\u00e4hren du einmal einen Blick auf Jesus und einmal auf mich richtest.<br \/>\nIch erz\u00e4hle dir eine Episode meines Lebens, die, obwohl sie tr\u00f6stlich ausging, dennoch sehr schmerzlich f\u00fcr mich war. Wenn der G\u00f6ttliche Wille mir nicht mit st\u00e4ndiger und neuer Kraft und Gnade beigestanden w\u00e4re, so w\u00e4re ich vor lauter Schmerz gestorben.<br \/>\nWir setzten unser Leben fort im stillen H\u00e4uschen von Nazareth, und mein teurer Sohn nahm zu an Gnade und Weisheit. Seine s\u00fc\u00dfe und wohlklingende Stimme, der Liebreiz seiner Augen und seiner ganzen Person schlugen uns in seinen Bann.<br \/>\nJa, mein Sohn war wirklich in h\u00f6chstem Ma\u00dfe sch\u00f6n! Vor kurzem hatte er das Alter von zw\u00f6lf Jahren erreicht, als wir dem Brauch gem\u00e4\u00df nach Jerusalem zogen, um Ostern zu feiern.<br \/>\nWir begaben uns auf den Weg, er, der heilige Josef und ich. Als wir gesammelt und and\u00e4chtig dahinschritten, unterbrach mein Sohn \u00f6fters das Schweigen und sprach zu uns von seinem Himmlischen Vater oder von der unendlichen Liebe, die er in seinem Herzen f\u00fcr die Seelen trug.<br \/>\nIn Jerusalem begaben wir uns der Reihe nach zum Tempel, und mit dem Angesicht zu Boden geworfen, beteten wir Gott aus tiefstem Herzen lange an.<br \/>\nUnser Gebet war derma\u00dfen inbr\u00fcnstig und gesammelt, dass es die Himmel durchdrang und den himmlischen Vater gleichsam n\u00f6tigte, die Vers\u00f6hnung zwischen sich und den Menschen zu beschleunigen.<br \/>\nMeine Tochter, ich m\u00f6chte dir einen Schmerz anvertrauen, der mich qu\u00e4lt: Leider gibt es so viele, die in die Kirche gehen, um zu beten, aber das Gebet, das sie an Gott richten, bleibt auf ihren Lippen stecken, weil ihr Herz und ihr Geist weit weg von ihm sind.<br \/>\nWie viele gehen aus blo\u00dfer Gewohnheit in die Kirche oder um ihre Zeit unn\u00fctz zu verbringen! Diese verschlie\u00dfen den Himmel statt ihn zu \u00f6ffnen.<br \/>\nUnd wie zahlreich sind die Unehrerbietigkeiten, die im Hause Gottes begangen werden! Wie viele Gei\u00dfeln k\u00f6nnten der Welt erspart bleiben und wie viele Strafen sich in Gnaden verwandelten, wenn sich alle Seelen bem\u00fchten, unserem Beispiel zu folgen!<br \/>\nNur das Gebet einer Seele, in der der G\u00f6ttliche Wille regiert, wirkt unwiderstehlich auf das Herz Gottes. Es ist so m\u00e4chtig, dass es ihn besiegt und die gr\u00f6\u00dften Gnaden von ihm erlangt.<br \/>\nAchte daher darauf, im G\u00f6ttlichen Willen zu leben, und deine Mama, die dich liebt, wird deinem Gebet die Rechte ihrer m\u00e4chtigen F\u00fcrbittgewalt verleihen.<br \/>\nNachdem wir unsere Pflicht im Tempel erf\u00fcllt und Ostern gefeiert hatten, machten wir uns auf den Heimweg. In der Menge verloren wir uns; ich blieb bei den Frauen und der heilige Josef ging mit den M\u00e4nnern.<br \/>\nIch schaute umher, um mich zu vergewissern, ob mein Jesus mit mir gekommen w\u00e4re; da ich ihn nicht sah, dachte ich, er sei bei seinem Vater Josef geblieben.<br \/>\nWie gro\u00df war hingegen das Erstaunen und Erschrecken, als ich ihn nicht bei ihm entdeckte, an dem Ort, wo wir uns alle wieder treffen sollten!<br \/>\nDa wir nicht wussten, was vorgefallen war, verstummten wir beide vor Schrecken und Schmerz. Eilig kehrten wir zur\u00fcck und fragten besorgt alle, denen wir begegneten: \u201eSagt uns doch, habt ihr Jesus, unseren Sohn gesehen, ohne den wir nicht mehr leben k\u00f6nnen!\u201c<br \/>\nUnd unter Tr\u00e4nen beschrieben wir sein Aussehen: \u201eer ist ganz liebensw\u00fcrdig, seine sch\u00f6nen blauen Augen strahlen vor Licht und sprechen zum Herzen; sein Blick trifft, fesselt und entz\u00fcckt; seine Stirn ist majest\u00e4tisch, sein Angesicht von einer bezaubernden Sch\u00f6nheit; seine sanfte Stimme geht zu Herzen und vers\u00fc\u00dft alle Bitterkeit; seine lockigen Haare, wie reinstes Gold, verleihen ihm ein liebreizendes, anmutiges Aussehen.<br \/>\nAlles an ihm ist Majest\u00e4t, W\u00fcrde und Heiligkeit: Er ist das sch\u00f6nste unter den Menschenkindern!\u201c Trotz unseres Suchens konnte uns jedoch niemand Auskunft geben. Mein Schmerz wurde heftiger, sodass ich bitter weinte und in meiner Seele sich in jedem Augenblick neue, tiefe Wunden auftaten, die mir wahre Todesschmerzen bereiteten.<br \/>\nLiebe Tochter, wenn Jesus mein Sohn war, so war er auch mein Gott; daher war mein Schmerz ganz in der g\u00f6ttlichen Ordnung, d. h. so m\u00e4chtig und unermesslich, dass er alle anderen m\u00f6glichen Qualen zusammen \u00fcbertraf.<br \/>\nWenn das Fiat, das ich besa\u00df, mich nicht st\u00e4ndig mit seiner g\u00f6ttlichen Kraft gest\u00e4rkt h\u00e4tte, w\u00e4re ich vor Best\u00fcrzung gestorben. Da uns niemand Auskunft geben konnte, fragte ich besorgt die Engel, die mich umgaben: \u201eAber sagt mir doch, wo ist mein geliebter Jesus?<br \/>\nWohin muss ich meine Schritte lenken, um ihn zu finden? Ach, sagt ihm, dass ich nicht mehr kann, bringt ihn mir auf euren Fl\u00fcgeln in meine Arme! Meine Engel, erbarmt euch meiner Tr\u00e4nen, helft mir, bringt mir Jesus!\u201c Da wir ihn nicht fanden, kehrten wir nach Jerusalem zur\u00fcck.<br \/>\nNach drei Tagen bitterster Seufzer, Tr\u00e4nen und \u00c4ngste betraten wir den Tempel; meine Augen durchforschten alles, als ich endlich, wie \u00fcberw\u00e4ltigt von Jubel, meinen Sohn erblickte, der sich inmitten der Gesetzeslehrer aufhielt.<br \/>\nEr sprach mit solcher Weisheit und Majest\u00e4t, dass alle erstaunt und betroffen waren, die ihn h\u00f6rten. Ich brauchte ihn nur anzusehen, da f\u00fchlte ich das Leben zur\u00fcckkehren und sofort verstand ich den verborgenen Grund f\u00fcr seinen Verlust.<br \/>\nJetzt ein Wort an dich, liebste Tochter. In diesem Geheimnis wollte mein Sohn mir und auch dir eine erhabene Lehre erteilen. Glaubst du etwa, er wusste nicht, was ich litt?<br \/>\nIm Gegenteil, meine Tr\u00e4nen, mein Suchen, meine grausamen und intensiven Schmerzen fanden Widerhall in seinem Herzen.<br \/>\nUnd doch opferte er w\u00e4hrend dieser so leidvollen Stunden seinem G\u00f6ttlichen Willen seine eigene Mutter auf, die er so sehr liebte, um mir zu zeigen, wie auch ich eines Tages sein Leben dem H\u00f6chsten Willen opfern m\u00fcsste.<br \/>\nIn dieser unbeschreiblichen Qual verga\u00df ich dich nicht, meine Geliebte. Da ich glaubte, dass dieser Schmerz dir als Beispiel dienen k\u00f6nnte, bewahrte ich ihn zu deiner Verf\u00fcgung, damit auch du im geeigneten Augenblick die Kraft f\u00e4ndest, alles dem G\u00f6ttlichen Willen zu opfern.<br \/>\nKaum hatte Jesus zu sprechen aufgeh\u00f6rt, n\u00e4herten wir uns ehrf\u00fcrchtig und richteten einen sanften Vorwurf an ihn: \u201eSohn, warum hast du uns das angetan?\u201c<br \/>\nUnd er antwortete uns mit g\u00f6ttlicher Majest\u00e4t: \u201eWarum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in die Welt gekommen bin, um meinen Vater zu verherrlichen?\u201c wir verstanden die erhabene Bedeutung dieser Antwort und beteten darin den G\u00f6ttlichen Willen an, dann kehrten wir nach Nazareth zur\u00fcck.<br \/>\nTochter meines Mutterherzens, h\u00f6re zu: Als ich meinen Jesus verlor, war mein Schmerz \u00fcberaus gro\u00df; und doch kam noch ein Zweiter hinzu, n\u00e4mlich dass ich dich verlor.<br \/>\nIn der Tat, als ich voraussah, dass du dich vom G\u00f6ttlichen Willen entfernen w\u00fcrdest, f\u00fchlte ich mich zugleich meines Sohnes und meiner Tochter beraubt, und mein Mutterherz erlitt einen zweifachen Schlag.<br \/>\nMeine Tochter, wenn du dabei bist, deinen Willen statt den G\u00f6ttlichen zu tun, so bedenke, dass du damit Jesus und mich verlierst und in den Abgrund des Elends und der Laster st\u00fcrzt.<br \/>\nHalte daher dein Versprechen, das du mir gegeben hast, unaufl\u00f6slich mit mir vereint zu bleiben, und ich werde dir die Gnade verleihen, dich nicht mehr von deinem Willen beherrschen zu lassen, sondern ausschlie\u00dflich vom G\u00f6ttlichen.<br \/>\n<em><strong>Die Seele<\/strong><\/em><br \/>\nHeilige Mama, ich zittere, wenn ich an die Abgr\u00fcnde denke, in die mein Wille mich st\u00fcrzen kann. Um seinetwillen k\u00f6nnte ich dich verlieren, Jesus, und alle himmlischen Sch\u00e4tze.<br \/>\nMama, wenn du mir nicht hilfst und mich nicht mit der Macht des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens umgibst, bin ich nicht in der Lage, best\u00e4ndig im G\u00f6ttlichen Willen zu leben.<br \/>\nDaher setze ich meine ganze Hoffnung auf dich, auf dich vertraue ich, von dir erhoffe ich alles\u2026 (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: F\u00fcnfte Betrachtung)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab33;\">\u201eSeine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht\u201c (Lk 2,48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine kleine Tochter, du selbst sagst, wie notwendig die Kenntnis ist. Wenn sie f\u00fcr dich notwendig ist, so noch viel mehr f\u00fcr die anderen.<br \/>\nNun wisse, bei der Bildung des Reiches der Erl\u00f6sung war jene, die sich am meisten im Leiden auszeichnete, meine Mutter. Scheinbar litt Sie keine Schmerzen, wie sie die anderen Gesch\u00f6pfe erfuhren \u2013 au\u00dfer meinem Tod, den doch alle kennen, und der f\u00fcr ihr Mutterherz mehr als der schmerzlichste Tod ein t\u00f6dlicher und qualvoller Schlag war.<br \/>\nUnd doch war es so, dass, da Sie die Einheit des Lichtes meines Willens besa\u00df, dieses Licht ihrem durchbohrten Herzen nicht nur die sieben Schwerter brachte, wie es die Kirche darstellt, sondern alle Schwerter, Lanzen und Stiche aller S\u00fcnden und die Leiden aller Seelen, die auf qualvolle Art ihr m\u00fctterliches Herz marterten.<br \/>\nDoch dies ist nichts, dieses Licht f\u00fchrte Ihr alle meine Leiden zu, meine Dem\u00fctigungen, Qualen, Dornen, N\u00e4gel, die innersten Leiden meines Herzens.<br \/>\nDas Herz meiner Mutter war eine wahre Sonne: w\u00e4hrend man in der Sonne nur Licht sieht, enth\u00e4lt dieses Licht alle G\u00fcter und Wirkungen, welche die Erde empf\u00e4ngt und besitzt. So kann man sagen, dass die Erde in die Sonne eingeschlossen ist. So war es bei der erhabenen K\u00f6nigin.<br \/>\nMan sah nur ihre Person, doch das Licht meines H\u00f6chsten Willens schloss in Ihr alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Leiden ein, und je verborgener und unbekannter diese Leiden waren, umso kostbarer und m\u00e4chtiger waren sie \u00fcber das Herz Gottes, um den ersehnten Erl\u00f6ser zu erflehen.<br \/>\nEffektiver als das Sonnenlicht stiegen sie in die Herzen der Menschen hinab, um sie zu erobern und im Reich der Erl\u00f6sung zu binden.<br \/>\nSo kennt die Kirche von den Leiden der Himmlischen Herrin so wenig, sozusagen nur die sichtbaren Leiden, und spricht deshalb von sieben Schwertern.<br \/>\nDoch wenn sie w\u00fcsste, dass ihr Mutterherz der Zuflucht- und Verwahrungsort aller Leiden war \u2013 und das Licht meines Willens trug Ihr alle zu und ersparte Ihr nichts \u2013 dann h\u00e4tte sie nicht von sieben Schwertern, sondern von Millionen von Schwertern gesprochen.<br \/>\nUmso mehr da nur Gott die Intensit\u00e4t des Schmerzes kannte, weil es innere Leiden waren. So wurde Sie zu Recht zur K\u00f6nigin der M\u00e4rtyrer und aller Schmerzen.<br \/>\nDie Menschen k\u00f6nnen den \u00e4u\u00dferen Leiden Gewicht und Wert verleihen, doch den inneren verstehen sie nicht den rechten Preis beizumessen.<br \/>\nNun, um in meiner Mutter zuerst das Reich meines Willens und dann das der Erl\u00f6sung zu errichten, waren so viele Leiden nicht n\u00f6tig, denn da Sie keine S\u00fcnde hatte, war das Erbe der Leiden nicht f\u00fcr Sie, sondern ihr Erbe war das Reich meines Willens.<br \/>\nDoch um den Gesch\u00f6pfen das Reich der Erl\u00f6sung zu geben, musste Sie sich so vielen Leiden unterwerfen. So reiften die Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung im Reich meines Willens heran, das in meinem und im Besitz meiner Mutter war.<br \/>\nEs gibt nichts Sch\u00f6nes, Gutes und N\u00fctzliches, das nicht aus meinem Willen hervorgeht\u2026.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 11. Juli 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #d6ab33;\">\u201eSeine Mutter bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen\u201c (Lk 2,51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an die Leiden meiner Himmlischen Mutter, da bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der erste K\u00f6nig der Schmerzen war Ich, und da Ich Mensch und Gott bin, musste Ich alles in Mir konzentrieren, um das Vorrecht \u00fcber alles, auch \u00fcber die Schmerzen zu haben.<br \/>\nJene meiner Mutter waren nichts anderes als der Widerschein der Meinen, die sich in ihr spiegelten und sie an all meinen Schmerzen teilhaben lie\u00dfen, die sie durchbohrten und mit solcher Bitterkeit und Pein erf\u00fcllten, dass sie bei jedem Widerhall meiner Schmerzen [in ihr] zu sterben glaubte.<br \/>\nDoch die Liebe unterst\u00fctzte sie und gab ihr das Leben zur\u00fcck, deshalb war sie nicht nur ehrenhalber, sondern aus Anspruch der Gerechtigkeit die erste K\u00f6nigin \u00fcber das unermessliche Meer ihrer Schmerzen.\u201d<br \/>\nAls Jesus so sprach, schien ich meine Mutter vor Jesus stehen zu sehen, und alles, was Jesus enthielt, die Schmerzen und Durchbohrungen dieses heiligsten Herzens, spiegelten sich im Herzen der Schmerzensk\u00f6nigin wider.<br \/>\nDiese Widerspiegelungen formten so viele Schwerter im Herzen der durchbohrten Mutter, und jene Schwerter wurden von einem FIAT aus Licht besiegelt, die sie ganz umgaben, sodass sie wie inmitten so vieler FIAT aus strahlendstem Licht war, die ihr so viel Glorie verliehen, dass mir die Worte fehlen, dies zu schildern.<br \/>\nDa nahm Jesus seine Rede wieder auf und sagte:<br \/>\n\u201eEs waren nicht die Schmerzen, die meine Mutter zur K\u00f6nigin machten und sie in solcher Herrlichkeit erstrahlen lie\u00dfen, sondern mein allm\u00e4chtiges FIAT, das in jedem ihrer Akte und Schmerzen mit hinein verflochten war und sich zum Leben eines jeden ihrer Schmerzen machte. So war mein FIAT der erste Akt, der das Schwert bildete, und ihm die gew\u00fcnschte Intensit\u00e4t des Schmerzes verlieh.<br \/>\nMein FIAT konnte in dieses durchbohrte Herz so viele Schmerzen hineinlegen, wie Es wollte, neue Durchbohrungen, Peinen \u00fcber Peinen hinzuf\u00fcgen, ohne den Schatten eines kleinsten Widerstands, im Gegenteil, sie f\u00fchlte sich vielmehr geehrt, dass Es sich sogar zum Leben jedes ihrer Herzschl\u00e4ge machte; und mein FIAT gab meiner Mutter die vollst\u00e4ndige Ehre und machte sie zur wahren und rechtm\u00e4\u00dfigen K\u00f6nigin.<br \/>\nNun, wer werden die Seelen sein, in denen sich der Widerschein meiner Schmerzen und meines eigenen Lebens spiegeln wird k\u00f6nnen?<br \/>\nJene, die mein FIAT als Leben besitzen; jenes FIAT wird sie diese meine Widerspiegelungen absorbieren lassen, und Ich werde sie gro\u00dfz\u00fcgig an dem teilhaben lassen, was mein Wollen in Mir wirkt.<br \/>\nDeshalb warte Ich in meinem Willen auf die Seelen, um ihnen die wahre Herrschaft und die vollst\u00e4ndige Herrlichkeit von jedem Akt und jedem Schmerz zu schenken, den sie erleiden m\u00f6gen.<br \/>\nAu\u00dferhalb meines Willens erkenne Ich das Wirken und Leiden der Seelen nicht an, und Ich k\u00f6nnte sagen: \u201aIch habe dir nichts zu geben. Welcher Wille hat dich angetrieben, dies zu tun und zu leiden? Hole dir deinen Lohn von diesem.\u2018<br \/>\nOft k\u00f6nnte es sein, dass das Gutestun oder Leiden \u2013 ohne dass mein Wille dabei im Mittelpunkt steht \u2013 zur elenden Sklaverei wird und in Leidenschaften ausartet, w\u00e4hrend nur mein Wille wahre Herrschaft, wahre Tugenden, wahre Glorie verleiht, sodass Menschliches in G\u00f6ttliches verwandelt wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 23. M\u00e4rz 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6ab33;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du gleichst einem Beh\u00e4lter voller Wasser oder anderer Fl\u00fcssigkeit. Gibt man ein St\u00fcck Brot [oder anderes] hinein, so flie\u00dft das Wasser \u00fcber und benetzt den Ort, wo der Beh\u00e4lter steht \u2013 oder wenn der Wind das Wasser des Meeres anschwellen und daraus Wellen entstehen l\u00e4sst, als wollte er allen die Wasser des Meeres sichtbar machen.<br \/>\nSo ist es bei dir: wenn du in die Akte meines Willens eintrittst und Rundg\u00e4nge in Ihm machst, ist dies mehr als Brot, das im Beh\u00e4lter voller Wasser versenkt wird und mehr als der Wind, der das Licht meines Willens anschwellen l\u00e4sst, das ansteigt und aus dir \u00fcberstr\u00f6mt. Indem Er dir mit seiner Sprache aus Licht von eben demselben Licht erz\u00e4hlt, von dem du erf\u00fcllt bist, will Er mit seinen Wellen aus Licht zu erkennen geben, Wer Er ist, was Er tun kann und was Er tun will.<br \/>\nWenn du den Wind deiner Akte in meinen Willen legst, so bewegt sich sein Licht, bildet seine Wellen aus Licht, bis sie aus dir \u00fcberstr\u00f6men, um nicht nur dir, sondern auch den anderen seine Wellen aus Licht, d.h. seine Wahrheiten, kundzutun.<br \/>\nAlles, was Ich dir \u00fcber meinen Willen gesagt habe, wurde auch der Himmelsk\u00f6nigin mitgeteilt, denn Sie tat nichts anderes, als Ihn best\u00e4ndig anschwellen zu lassen, um [daraus] seine Manifestationen zu sch\u00f6pfen, sie kennenzulernen, zu lieben und sie mehr als das eigene Leben besitzen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDoch flossen diese Wellen nicht aus Ihr \u00fcber, sondern blieben in Ihr [eingeschlossen], da Sie nicht den Auftrag hatte, meinen Willen bekannt zu machen. Dies war nicht ihre Mission, sondern Sie bewahrte sie in ihrem Herzen \u2013 die kleinsten, wie auch die gr\u00f6\u00dften Wahrheiten, als kostbare Reliquien und heilige Pf\u00e4nder.<br \/>\nSie wartete auf dich und deine ganz besondere Sendung, um dir auch ihren Wind zur Verf\u00fcgung zu stellen, damit du die Wellen des Lichtes des G\u00f6ttlichen Willens ansteigen lassen k\u00f6nnest, und \u2013 wenn diese dann aus dir \u00fcberflie\u00dfen \u2013 die Himmelsk\u00f6nigin ihren Anteil bei der Bekanntmachung meines Willens habe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 29. Juni 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61024","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61024","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61024"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61024\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}