{"id":61032,"date":"2022-06-25T13:00:15","date_gmt":"2022-06-25T11:00:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/13-sonntag-im-jahreskreis-lk-951-62\/"},"modified":"2022-06-23T20:50:18","modified_gmt":"2022-06-23T18:50:18","slug":"13-sonntag-im-jahreskreis-lk-951-62","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/13-sonntag-im-jahreskreis-lk-951-62\/","title":{"rendered":"13. Sonntag im Jahreskreis (Lk 9,51-62)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">51Als die Zeit herankam, in der Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, entschloss er sich, nach Jerusalem zu gehen. 52Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft f\u00fcr ihn besorgen.<br \/>\n53Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. 54Als die J\u00fcnger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel f\u00e4llt und sie vernichtet?<br \/>\n55Da wandte er sich um und wies sie zurecht. 56Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf. 57Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.<br \/>\n58Jesus antwortete ihm: Die F\u00fcchse haben ihre H\u00f6hlen und die V\u00f6gel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. 59Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben.<br \/>\n60Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verk\u00fcnde das Reich Gottes! 61Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen. 62Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zur\u00fcckblickt, taugt f\u00fcr das Reich Gottes.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war\u201c (Lk 9,53)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich sehr zu k\u00e4mpfen hatte, lie\u00df sich der gebenedeite Jesus in meinem Inneren sehen und sagte: \u201eGehen Wir nachschauen, ob Mich die Gesch\u00f6pfe lieben?\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eSicher werden sie Dich lieben, da Du das liebenswerteste Wesen bist; wer w\u00e4re so verwegen, Dich nicht zu lieben?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eGehen Wir, dann wirst du sehen, was sie tun.\u201c<br \/>\nSo machten Wir Uns auf, und als Wir an einem Ort mit vielen Menschen ankamen, streckte Er seinen Kopf aus meinem Inneren und sprach jene Worte, die Pilatus gesprochen hatte, als er Ihn dem Volk zeigte: \u201aEcco Homo\u2019.<br \/>\nIch verstand, dass diese Worte bedeuten, dass sie gefragt wurden, ob sie den Herrn als ihren K\u00f6nig wollten, und Er die Herrschaft in ihren Herzen, ihrem Geist und ihren Werken habe. Und sie antworteten: \u201eNehmt Ihn weg, wir wollen Ihn nicht, vielmehr, kreuzigt Ihn, damit jede Erinnerung an Ihn zerst\u00f6rt werde.\u201c O, wie oft wiederholten sich diese Szenen!<br \/>\nSo sagte der Herr zu jedem: \u201eEcce Homo\u201c.<br \/>\nDa erhob sich ein Gemurmel und eine Verwirrung. Manche sagten: \u201eIch will Ihn nicht als meinen K\u00f6nig, ich m\u00f6chte Reicht\u00fcmer\u201c, andere wollten Vergn\u00fcgen, Ehre, W\u00fcrden und viele andere Dinge.<br \/>\nMit Schauder h\u00f6rte ich ihre Stimmen, und der Herr sagte zu mir: \u201eHast du gesehen, wie niemand Mich will? Und doch ist dies noch nichts; wenden Wir Uns dem religi\u00f6sen Stand zu und schauen Wir, ob sie Mich wollen.\u201c<br \/>\nDa befand ich mich unter Priestern, Bisch\u00f6fen, gottgeweihten Frauen und Frommen, und mit klangvoller Stimme wiederholte Jesus: \u201eEcce Homo!\u201c. Und jene sagten: \u201eWir lieben Ihn, doch wir wollen auch unsere Bequemlichkeit\u201c, andere: \u201eWir wollen Ihn, doch zusammen mit unseren Interessen\u201c, wieder andere antworteten: \u201eWir lieben Ihn, doch zugleich mit Wertsch\u00e4tzung und Ehre; was tut ein Gottgeweihter ohne Wertsch\u00e4tzung?\u201c<br \/>\nAndere erwiderten: \u201eWir wollen Ihn, doch zusammen mit einigen Befriedigungen durch die Gesch\u00f6pfe; wie kann man allein leben, und ohne dass uns jemand Befriedigung verschafft?\u201c Manche gingen soweit, dass sie zumindest im Sakrament der Beichte eine Befriedigung wollten, doch allein wollte Ihn fast niemand haben, und es fehlte auch nicht einer, der sich um Jesus Christus \u00fcberhaupt nicht k\u00fcmmerte.<br \/>\nDa sprach Er ganz betr\u00fcbt zu mir: \u201eMeine Tochter, ziehen Wir Uns zur\u00fcck; hast du gesehen, wie niemand Mich will oder h\u00f6chstens zusammen mit etwas, das ihm gef\u00e4llt? Ich bin damit nicht zufrieden, denn wahre Herrschaft ist es, wenn man alleine regiert.\u201c<br \/>\nAls Er dies sagte, befand ich mich in mir selbst. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 6. M\u00e4rz 1903)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus antwortete ihm: Die F\u00fcchse haben ihre H\u00f6hlen und die V\u00f6gel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann\u201c (Lk 9,58)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wisse, wer in meinem Willen lebt, der bereitet allen Arbeit. Wenn mein Vater im Himmel die Seele in seinem G\u00f6ttlichen Wollen sieht, umgibt Er sie, um in ihr sein Abbild und die \u00c4hnlichkeit mit Sich herauszuarbeiten; zumal Er seinen Willen in ihr findet und damit die anpassungsf\u00e4hige, flexible Materie, die sich bearbeiten l\u00e4sst, um daraus das sch\u00f6nste Bild zu gestalten, das Ihm \u00e4hnlich ist.<br \/>\nO, welch gro\u00dfes Wohlgefallen empfindet Er, dass Er mit seiner Arbeit Abbilder Seiner Selbst erzeugen kann! Diese Seele macht auch der Himmlischen Mutter Arbeit, denn wenn Maria meinen Willen im Gesch\u00f6pf vorfindet, hat Sie eine Seele, die Ihr Gesellschaft leistet, die als Tochter ihre M\u00fctterlichkeit aufnimmt, der Sie ihre Fruchtbarkeit und ihre in meinem Willen vollbrachten Akte mitteilen kann.<br \/>\nSie findet eine Seele, aus der Sie ihr Modell und ihr treues Abbild machen kann. O, wie gro\u00df ist die Freude dieser Himmlischen Mutter, ihre emsige Arbeit, ihre F\u00fcrsorge und m\u00fctterliche Sorgfalt, da Sie als wahre Mutter handeln und der Seele ihr Erbe schenken kann! Da der Wille von Mutter und Tochter eins sind, kann sie sich verst\u00e4ndlich machen und ihre Gnaden, ihre Liebe, ihre Heiligkeit gemeinsam teilen!<br \/>\nSie f\u00fchlt sich bei ihrer Arbeit gl\u00fccklich, weil Sie eine Seele findet, die ihr Gefolge bildet, ihr \u00e4hnlich ist und mit ihrem G\u00f6ttlichen Willen selbst lebt. Jene, die in Ihm leben, sind ihre bevorzugten T\u00f6chter, ihre Lieblinge und Sekret\u00e4rinnen. Man kann sagen, dass diese kraft meines G\u00f6ttlichen Willens einen machtvollen Magneten besitzen, der die Blicke dieser Himmlischen Mutter so stark anzieht, dass Sie ihre Augen nicht mehr von ihnen abwenden kann.<br \/>\nUm die Seele in Sicherheit zu bewahren, arbeitet die gro\u00dfe Herrin, indem Sie sie mit ihren Tugenden, ihren Schmerzen, ihrer Liebe und dem Leben ihres Sohnes selbst umgibt. Doch das ist nicht alles. Wenn Ich, dein Jesus, sehe, dass die Seele ihren Willen beiseitegestellt hat, um von dem Meinen zu leben, begebe Ich Mich an die Arbeit, um meine Glieder zu bilden.<br \/>\nMein Haupt ist heilig, und Ich f\u00fchle das Bed\u00fcrfnis nach heiligen Gliedern, um mein Haupt darauf zu st\u00fctzen und ihnen so seine F\u00e4higkeiten mitteilen zu k\u00f6nnen. Wer aber kann Mir je heilige Glieder gestalten, wenn nicht mein Wille? Deshalb h\u00f6rt meine Arbeit f\u00fcr die in Ihm lebende Seele nie auf. Ich stelle Mich sozusagen selbst als Wache auf, um sie innen und au\u00dfen zu beh\u00fcten, damit niemand eindringt und mein Werk unterbricht.<br \/>\nUm Mir diese Glieder heranzubilden, wiederhole Ich das Werk meiner Empf\u00e4ngnis, um sie wiederherzustellen; Ich werde neu geboren, um sie wiedergeboren werden zu lassen, Ich weine, leide, predige, sterbe, um diesen Gliedern meine lebendigen und g\u00f6ttlichen S\u00e4fte mitzuteilen, sodass sie gest\u00e4rkt und verg\u00f6ttlicht und meines Heiligsten Hauptes w\u00fcrdig werden.<br \/>\nWie gro\u00df ist meine Freude, dass Ich \u2013 obgleich Ich arbeite \u2013 mein Leben wiederhole[n kann] und Seelen heranbilde, die [dieses Leben] wiederholen. Doch was w\u00fcrde Ich nicht alles an der Seele tun und ihr geben, in der mein Wille lebt? Er schlie\u00dft Mich in die Seele ein, um Mich arbeiten und Glieder gestalten zu lassen, die meiner sch\u00f6pferischen H\u00e4nde w\u00fcrdig sind.<br \/>\nSobald die Seele meine Arbeit annimmt, f\u00fchle Ich Mich gl\u00fccklich und f\u00fcr das Werk der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung vergolten. Nun wollen auch die Engel und Heiligen, die den Himmlischen Vater, die Erhabene K\u00f6nigin und ihren K\u00f6nig voller Hingebung in dieser Seele arbeiten sehen, Uns bei der Arbeit helfen. Sie stellen sich um die gl\u00fcckliche Seele auf und arbeiten, indem sie sie verteidigen, die Feinde vertreiben, sie aus Gefahren befreien und starke Mauern bilden, damit niemand sie bel\u00e4stigen kann.<br \/>\nDu siehst daher, wie die in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebende Seele allen Arbeit bereitet, und alle sich mit ihr besch\u00e4ftigen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 14. Mai 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zur\u00fcckblickt, taugt f\u00fcr das Reich Gottes\u201c (Lk 9,62)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Leben in meinem Willen bringt den Verlust eines jeglichen Rechtes auf den eigenen Willen mit sich: alle Rechte geh\u00f6ren dem G\u00f6ttlichen Willen, und solange die Seele ihre eigenen Rechte nicht verliert, kann nicht von einem wahren Leben in meinem Willen die Rede sein, sondern h\u00f6chstens davon, dass sie ergeben und meinem Willen gleichf\u00f6rmig ist; das Leben in meinem Willen hei\u00dft n\u00e4mlich nicht, dass die Seele blo\u00df gem\u00e4\u00df meinem Willen handelt, sondern dass das ganze Innere der Seele weder einem Gef\u00fchl, noch einem Gedanken, noch einem Wunsch, nicht einmal einem einzigen Atemzug Raum gibt, wo mein Wille nicht seinen Platz h\u00e4tte.<br \/>\nMein Wille w\u00fcrde auch keine menschliche Anh\u00e4nglichkeit dulden, dessen Leben nicht Er selbst w\u00e4re. Ihn w\u00fcrde davor ekeln, die Seele mit ihren eigenen Neigungen, Gedanken und anderem, was ein menschlicher Wille ohne den G\u00f6ttlichen haben k\u00f6nnte, in meinem Willen leben zu lassen. Glaubst du, dass es leicht ist, dass eine Seele freiwillig auf ihre eigenen Rechte verzichtet?<br \/>\nO, wie schwierig ist das! Es gibt sogar Seelen, die, wenn sie soweit gelangen, alle Rechte \u00fcber ihren Willen zu verlieren, sich zur\u00fcckziehen und sich mit einem mittelm\u00e4\u00dfigen Leben begn\u00fcgen, denn der Verlust der eigenen Rechte ist das gr\u00f6\u00dfte Opfer, das eine Seele bringen kann, und doch ist es jenes, das meine G\u00fcte dazu bringt, ihr die Pforten meines Willens zu \u00f6ffnen, sie in Ihm leben zu lassen und ihr daf\u00fcr meine g\u00f6ttlichen Rechte zu geben.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam, und verlasse nie die Grenzen meines Willens.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 22. September 1924)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61032","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61032","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61032"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61032\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61032"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61032"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61032"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}