{"id":61051,"date":"2025-06-29T21:00:26","date_gmt":"2025-06-29T19:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-818-22\/"},"modified":"2025-06-29T22:53:28","modified_gmt":"2025-06-29T20:53:28","slug":"montag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-818-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-818-22\/","title":{"rendered":"Montag der 13. Woche im Jahreskreis (Mt 8,18-22)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die um ihn waren, befahl er, ans andere Ufer zu fahren. 19Da kam ein Schriftgelehrter zu ihm und sagte: Meister, ich will dir folgen, wohin du auch gehst. 20Jesus antwortete ihm: Die F\u00fcchse haben ihre H\u00f6hlen und die V\u00f6gel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.<br \/>\n21Ein anderer aber, einer seiner J\u00fcnger, sagte zu ihm: Herr, lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben! 22Jesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDer Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann\u201c (Mt 8, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen Willen fortsetze, ergie\u00dft sich seine sanfte Herrschaft, seine unwiderstehliche Kraft, seine Liebe und sein unausl\u00f6schliches Licht \u00fcber meine Kleinheit, die wie hingerissen im Meer des G\u00f6ttlichen Willens ist. Welch s\u00fc\u00dfe \u00dcberraschungen, seine stets neuen Weisen, seine entz\u00fcckende Sch\u00f6nheit und Unermesslichkeit, die alle und alles gleichsam in seinem Scho\u00df tr\u00e4gt! Doch was noch mehr ber\u00fchrt, ist seine Liebe zum Menschen: Er scheint ganz Auge, ihn anzusehen, ganz Herz, ihn zu lieben, ganz Hand und Fu\u00df, ihn an seine Brust zu dr\u00fccken und ihm die Schritte zu verleihen.<br \/>\nO, wie sehnt Er sich danach, dem Gesch\u00f6pf sein Leben zu geben, damit es vom Leben meines Willens lebe. Er scheint danach zu schmachten, Er hat sich gleichsam dazu verpflichtet, es ist wie ein Sieg, den Er um jeden Preis erringen will: dass sein Leben das Leben der Seele heranbilde. So ging mein Geist in diesem Schauspiel der Liebe des G\u00f6ttlichen Willens auf, und mein guter Jesus sprach voller Z\u00e4rtlichkeit zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der Mensch b\u00fc\u00dfte mit dem Tun des eigenen Willens das Haupt, den g\u00f6ttlichen Verstand, die Regelung und Ordnung seines Sch\u00f6pfers ein. Da er das Haupt verloren hat, wollten alle Glieder als Kopf handeln, doch weil es nicht Aufgabe der Glieder war, wie das Haupt zur Handlung bef\u00e4higt zu sein, vermochten sie weder System noch Ordnung untereinander zu wahren. Ein Glied stellte sich gegen das andere, sie wurden untereinander gespalten und blieben ohne die Einheit des Hauptes wie zerstreute Glieder. Doch unser H\u00f6chstes Wesen liebte den Menschen. Es schmerze Uns, ihn ohne Haupt zu sehen, und es war auch die gr\u00f6\u00dfte Schmach f\u00fcr unser Sch\u00f6pfungswerk. Auch konnten Wir eine solche Zerfleischung in jenem nicht dulden, den Wir so sehr liebten.<br \/>\nSo setzte sich unser G\u00f6ttlicher Wille bei Uns durch, und unsere Liebe besiegte Uns, lie\u00df Mich vom Himmel auf die Erde herabkommen und setzte Mich als Haupt des Menschen ein und vereinte von neuem alle zerstreuten Glieder unter meinem Haupt. Die Glieder aber erwarben das System, die Ordnung, Einheit und den Adel des Hauptes. So waren meine Menschwerdung, Taten und Leiden und selbst mein Tod nichts anderes als Wege, die Ich auf der Suche nach diesen zerstreuten Gliedern beschritt. Ich wollte kraft meines G\u00f6ttlichen Hauptes Leben, W\u00e4rme und Auferstehung in die toten Glieder str\u00f6men lassen, um aus allen Menschengeschlechtern unter meinem G\u00f6ttlichen Haupt einen einzigen Leib zu machen. Wie viel kostete Mich dies! Aber meine Liebe lie\u00df Mich alles \u00fcberwinden, Mich allen Leiden stellen und \u00fcber alles triumphieren.<br \/>\nNun, meine Tochter, du siehst, was es hei\u00dft, nicht meinen Willen zu tun: das Haupt zu verwirken, sich von meinem Leib zu trennen und als getrennte Glieder m\u00fchsam und tastend hier unten wie Ungeheuer dahin zu wandern, dass es Mitleid erregt. Alles Gute des Menschen ist in meinem G\u00f6ttlichen Willen konzentriert, Er ist unsere Glorie und die der Menschheit. Daher also unsere Sehnsucht und unser Engagement: Wir m\u00f6chten mittels Liebe und unerh\u00f6rter Opfer siegreich sein, damit der Mensch in unserem Willen lebe. Sei also aufmerksam und stelle deinen Jesus zufrieden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 24. Februar 1934)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!\u201c (Mt 8,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine arme Kleine, was f\u00fcrchtest du? Mut, Ich bin es, der alles in meiner kleinen Tochter tun wird. Du wirst nichts anderes tun, als Mir treu zu folgen, nicht wahr? Du hast recht, dass du zu klein bist und nichts kannst, doch Ich werde alles in dir tun. Siehst du nicht, wie Ich in dir bin und dass du nichts anderes bist als der Schatten, der Mich bedeckt?<br \/>\nIch bin es, der in dir die ewigen und endlosen Grenzen meines Willens durchsegeln wird; Ich bin es, der alle Geschlechter umfangen wird, um sie zusammen mit deinem Schatten zu F\u00fc\u00dfen des Ewigen zu bringen, damit die beiden Willen, der menschliche und der G\u00f6ttliche, einander k\u00fcssen und zul\u00e4cheln m\u00f6gen und sich nicht mehr wie Fremde betrachten, in Spaltung und Feindschaft, sondern der eine mit dem anderen verschmelze und einen einzigen bilden.<br \/>\nEs ist die Macht deines Jesus, welche dies tun muss, du brauchst nichts anderes tun, als treu zuzustimmen. Ich wei\u00df, Ich wei\u00df, dass du nichts bist und nichts kannst, daher betr\u00fcbst du dich, doch es ist die Macht meines Armes, der wirken will und wirken kann, und es gef\u00e4llt Mir, gro\u00dfe Dinge in den Kleinsten zu tun.<br \/>\nZudem war das Leben meines Willens schon auf der Erde \u2013 es ist nicht ganz neu, obwohl es gleichsam wie vor\u00fcbergehend war. Es existierte in meiner unzertrennlichen und teuren Mutter.<br \/>\nW\u00e4re das Leben meines Willens nicht in ihr gewesen, so h\u00e4tte Ich, das Ewige Wort, nicht vom Himmel herabsteigen k\u00f6nnen, Mir h\u00e4tte der Weg gefehlt, auf dem Ich herabsteigen, der Raum, in den Ich eintreten, die Menschheit, die meine Gottheit bedecken, die Speise, die Mich n\u00e4hren konnte \u2013 Mir h\u00e4tte alles gefehlt, denn alles andere ist nicht angemessen f\u00fcr Mich.<br \/>\nDa Ich aber meinen Willen in meiner geliebten Mutter vorfand, fand Ich meinen eigenen Himmel, meine Freuden und meine Wonnen. Ich habe h\u00f6chstens die Wohnung gewechselt, vom Himmel auf die Erde, doch was das \u00dcbrige betrifft \u2013 da habe Ich nichts ver\u00e4ndert: was Ich im Himmel hatte, das fand Ich kraft meines Willens, den sie besa\u00df, auf der Erde, und deshalb stieg Ich mit ganzer Liebe herab, um in ihr menschliches Fleisch anzunehmen.<br \/>\nDann f\u00fchrte mein Wille sein Leben auf Erden in meiner Menschheit; kraft dieses meines Willens wirkte Ich nicht nur die Erl\u00f6sung, sondern erstreckte Mich \u00fcber das gesamte Wirken aller Menschengeschlechter, besiegelte es mit meinen g\u00f6ttlichen Akten, und erflehte von meinem Himmlischen Vater nicht nur die Erl\u00f6sung des Menschen, sondern dass der Mensch zur gegebenen Zeit in die Gnade unseres Willens eintrete, wie damals, als er erschaffen wurde, um gem\u00e4\u00df dem von Uns gew\u00fcnschten Zweck zu leben: dass n\u00e4mlich der Wille im Himmel und auf Erden nur \u201eeiner\u201c sei.<br \/>\nSo wurde alles von Mir bewerkstelligt: die Ebene der Erl\u00f6sung und jene des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201d. Es w\u00e4re kein Werk gewesen, das Meiner w\u00fcrdig ist, wenn Ich den Menschen nicht in allem wiederhergestellt h\u00e4tte, wie er geschaffen wurde.<br \/>\nEs w\u00e4re ein halbes, und kein vollst\u00e4ndiges Werk gewesen, und dein Jesus vermag keine unvollst\u00e4ndigen Werke zu tun; es kann h\u00f6chstens sein, dass Ich Jahrhunderte lang abwarte, bevor Ich das vollst\u00e4ndige Gut schenke, das Ich vorbereitet habe. Willst du also nicht mit Mir zusammen dem Menschen das Werk geben, das Ich mit meinem Kommen auf Erden vervollst\u00e4ndigt habe?<br \/>\nSei daher aufmerksam und treu und f\u00fcrchte dich nicht, Ich werde dich immer klein halten, um meine Pl\u00e4ne mit dir im gr\u00f6\u00dften Ma\u00df vervollst\u00e4ndigen zu k\u00f6nnen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 10. November 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, das Leben in meinem Willen bringt den Verlust eines jeglichen Rechtes auf den eigenen Willen mit sich: alle Rechte geh\u00f6ren dem G\u00f6ttlichen Willen, und solange die Seele ihre eigenen Rechte nicht verliert, kann nicht von einem wahren Leben in meinem Willen die Rede sein, sondern h\u00f6chstens davon, dass sie ergeben und meinem Willen gleichf\u00f6rmig ist; das Leben in meinem Willen hei\u00dft n\u00e4mlich nicht, dass die Seele blo\u00df gem\u00e4\u00df meinem Willen handelt, sondern dass das ganze Innere der Seele weder einem Gef\u00fchl, noch einem Gedanken, noch einem Wunsch, nicht einmal einem einzigen Atemzug Raum gibt, wo mein Wille nicht seinen Platz h\u00e4tte.<br \/>\nMein Wille w\u00fcrde auch keine menschliche Anh\u00e4nglichkeit dulden, dessen Leben nicht Er selbst w\u00e4re. Ihn w\u00fcrde davor ekeln, die Seele mit ihren eigenen Neigungen, Gedanken und anderem, was ein menschlicher Wille ohne den G\u00f6ttlichen haben k\u00f6nnte, in meinem Willen leben zu lassen. Glaubst du, dass es leicht ist, dass eine Seele freiwillig auf ihre eigenen Rechte verzichtet? O, wie schwierig ist das!<br \/>\nEs gibt sogar Seelen, die, wenn sie soweit gelangen, alle Rechte \u00fcber ihren Willen zu verlieren, sich zur\u00fcckziehen und sich mit einem mittelm\u00e4\u00dfigen Leben begn\u00fcgen, denn der Verlust der eigenen Rechte ist das gr\u00f6\u00dfte Opfer, das eine Seele bringen kann, und doch ist es jenes, das meine G\u00fcte dazu bringt, ihr die Pforten meines Willens zu \u00f6ffnen, sie in Ihm leben zu lassen und ihr daf\u00fcr meine g\u00f6ttlichen Rechte zu geben. Sei deshalb aufmerksam, und verlasse nie die Grenzen meines Willens.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 22. September 1924)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61051","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61051","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61051"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61051\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61051"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61051"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}