{"id":61089,"date":"2025-07-03T21:00:06","date_gmt":"2025-07-03T19:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-99-13\/"},"modified":"2025-07-03T21:06:42","modified_gmt":"2025-07-03T19:06:42","slug":"freitag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-99-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-13-woche-im-jahreskreis-mt-99-13\/","title":{"rendered":"Freitag der 13. Woche im Jahreskreis (Mt 9,9-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9In jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matth\u00e4us am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matth\u00e4us auf und folgte ihm. 10Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, kamen viele Z\u00f6llner und S\u00fcnder und a\u00dfen zusammen mit ihm und seinen J\u00fcngern.<br \/>\n11Als die Pharis\u00e4er das sahen, sagten sie zu seinen J\u00fcngern: Wie kann euer Meister zusammen mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern essen? 12Er h\u00f6rte es und sagte: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.<br \/>\n13Darum lernt, was es hei\u00dft: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer. Denn ich bin gekommen, um die S\u00fcnder zu rufen, nicht die Gerechten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sah Jesus einen Mann namens Matth\u00e4us am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Matth\u00e4us auf und folgte ihm\u201c (Mt 9, 9)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, verliere keine Zeit, denn jedes Mal, wenn du dich mit dir selbst besch\u00e4ftigst, ist es ein Akt, den du in meinem Willen verlierst. Wenn du w\u00fcsstest, was es bedeutet, in meinem Willen einen einzigen Akt zu verlieren!<br \/>\nDu verlierst einen g\u00f6ttlichen Akt, jenen Akt, der alles und alle umf\u00e4ngt und der alle G\u00fcter enth\u00e4lt, die es im Himmel und auf Erden gibt, zumal mein Wille ein andauernder Akt ist, der in seinem Lauf nie inneh\u00e4lt, noch auf dich warten kann, wann du mit deinen \u00c4ngsten aufh\u00f6rst.<br \/>\nEs ziemt sich eher f\u00fcr dich, Ihm in seinem ununterbrochenen Lauf nachzufolgen, statt dass Er auf dich wartet, wenn du dich auf den Weg begibst, um Ihm zu folgen.<br \/>\nUnd du verlierst nicht nur Zeit dabei, sondern zwingst Mich \u2013 da Ich dich beschwichtigen und von deinen \u00c4ngsten wieder erheben muss, um dich auf den Weg meines Willens zu stellen \u2013 Mich mit Dingen zu besch\u00e4ftigen, die nicht den H\u00f6chsten Willen betreffen.<br \/>\nUnd selbst dein Engel, der dir nahe ist, geht leer aus. Jeder Akt n\u00e4mlich, den du im G\u00f6ttlichen Willen tust und wenn du seinem Lauf folgst, ist eine au\u00dferwesentliche Seligkeit mehr, die der Engel genie\u00dft, der dir nahesteht, ein verdoppeltes Paradies von Freuden, das du ihm anbietest, sodass er gl\u00fccklich dar\u00fcber ist, dich als seine Schutzbefohlene zu haben.<br \/>\nUnd da die Freuden des Himmels gemeinschaftlich sind, bietet dein Engel die akzidentielle Seligkeit, die er von dir empfangen hat, sein verdoppeltes Paradies, dem ganzen Himmlischen Hof dar, als Frucht des G\u00f6ttlichen Willens seiner Schutzbefohlenen. Alle feiern ein Fest und erh\u00f6hen und loben die Macht, Heiligkeit und Unermesslichkeit meines Willens.<br \/>\nSei also aufmerksam: in meinem Willen kann man keine Zeit verlieren, es gibt viel zu tun, es geb\u00fchrt sich f\u00fcr dich, dem niemals unterbrochenen Akt eines Gottes nachzufolgen.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. Februar 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich kehre stets in den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen zur\u00fcck und kann auch nicht anders, denn da Er Leben ist, sp\u00fcrt man das Leben immer \u2013 man f\u00fchlt den Atem, die Bewegung und W\u00e4rme. So ist es auch mit dem G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nWenn man Ihn versp\u00fcrt, nimmt man sein Leben wahr, seine W\u00e4rme, seine Bewegung und alles, was Er in sich schlie\u00dft \u2013 mit diesem einzigen Unterschied, dass man bald dieser Sache Augenmerk schenkt, die Er als Leben einschlie\u00dft, und bald einer anderen.<br \/>\nDa dachte ich mir: \u2018Wie kann der Mensch je so sch\u00f6n und heilig werden, wie er aus den Sch\u00f6pferh\u00e4nden Gottes hervorging, um das Reich seines Fiat in der Menschheitsfamilie zu verwirklichen?\u2019<br \/>\nDa \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, alle Werke unseres H\u00f6chsten Seins sind vollkommen und vollst\u00e4ndig, keines von ihnen ist nur halb.<br \/>\nDie Sch\u00f6pfung ist ganz vollst\u00e4ndig und vollkommen, ja vielmehr gibt es vieles, was nicht absolut n\u00f6tig, sondern quasi Glanz und Pracht unserer Macht, Liebe und Herrlichkeit ist.<br \/>\nSollte nur der Mensch, f\u00fcr den alles geschaffen wurde, ein fehlerhaftes und unvollst\u00e4ndiges Werk von Uns bleiben, ohne den Zweck, f\u00fcr den er geschaffen wurde, dass n\u00e4mlich unser Fiat in jedem Menschen sein Reich habe?<br \/>\nUnd dies deshalb, weil er s\u00fcndigte und befleckt und degradiert blieb, was ihn zu einem eingest\u00fcrzten Haus machte, das seinen Dieben und Feinden ausgesetzt ist \u2013 so als w\u00e4re unsere Gewalt begrenzt und k\u00f6nnte nicht in Vollmacht tun, was, wie und wann sie will.<br \/>\nWer meint, dass das Reich unseres Willens nicht kommen kann, zweifelt an der H\u00f6chsten Macht selbst. Wir k\u00f6nnen alles tun; es kann sein, dass Wir nicht gewillt sind, etwas zu tun, aber wenn Wir etwas wollen, ist unsere Macht so gro\u00df, dass Wir tun, was Wir wollen \u2013 nichts kann sich unserer Macht widersetzen.<br \/>\nDaher haben Wir die Macht, den Menschen wiederherzustellen, ihn sch\u00f6ner als zuvor zu machen, und sein eingest\u00fcrztes Haus zu festigen und zu zementieren, sodass es st\u00e4rker als vorher wird.<br \/>\nUnd Wir k\u00f6nnen mit unserem m\u00e4chtigen Hauch seine Diebe und Feinde in die finsteren Abgr\u00fcnde einschlie\u00dfen. Wie weit der Mensch auch aus unserem G\u00f6ttlichen Willen abglitt, so h\u00f6rte er doch nicht auf, unser Werk zu sein.<br \/>\nObwohl er sich selbst in Unordnung brachte, wird unsere Macht zur Zierde unseres Werkes, das nach unserem Wunsch perfekt und vollst\u00e4ndig sein muss, mit ihrem machtvollen Einfluss seiner Unordnung und seinen Schw\u00e4chen eine Grenze setzen und mit seiner Herrschaft zu ihm sprechen: \u2018Genug bis hierher \u2013 tritt wieder in die Ordnung ein, nimm deinen Ehrenplatz als w\u00fcrdiges Werk deines Sch\u00f6pfers ein.\u2019<br \/>\nUnser Wille wird Wunder unserer Allmacht wirken, denen der Mensch nicht widerstehen kann \u2013 jedoch ohne Zwang, spontan, angelockt und angezogen von einer h\u00f6chsten Kraft und einer unbesiegbaren Liebe.<br \/>\nWar die von unserem Willen gewollte Erl\u00f6sung nicht ein Wunder unserer Macht und unserer Liebe, die alles zu \u00fcberwinden wei\u00df, selbst den schw\u00e4rzesten Undank, die schwerste Schuld, und in Liebe vergilt, wo der undankbare Mensch sie am meisten beleidigt hat?<br \/>\nWas den Menschen betrifft \u2013 so wird er sich trotz aller Hilfen meiner Erl\u00f6sung gewiss nicht wieder erheben k\u00f6nnen, weil er nicht bereit ist, sie [alle] in Anspruch zu nehmen; viele sind weiterhin S\u00fcnder, schwach und mit schwerster Schuld befleckt.<br \/>\nGeht es aber um meine Macht und Liebe, ist es so: wenn die zwei Waagschalen ein wenig \u00fcberflie\u00dfen und den Menschen mit meinem Willen, ihn zu besiegen, ber\u00fchren, dann wird er total ersch\u00fcttert und \u00fcberw\u00e4ltigt sein: er wird vom B\u00f6sen zum Guten erstehen und wieder in unseren G\u00f6ttlichen Willen eintreten, von Dem er ausgegangen ist, um sein verlorenes Erbe anzutreten.<br \/>\nWei\u00dft du, worauf alles ankommt? Alles kommt darauf an, dass unser Wille es w\u00fcnscht und mit g\u00f6ttlichem Ratschluss angeordnet hat; ist das der Fall, dann ist alles erledigt, und diese Entscheidung ist so wahr, dass es Tatsachen sind.<br \/>\nWisse dies: als Ich auf Erden mein Erl\u00f6seramt versah, schloss meine Heilige Menschheit zugleich alles, was sie tat, als ebenso viele Akte meines Willens als Vorrat ein, der den Seelen gegeben werden sollte. Ich brauchte das nicht, da Ich der G\u00f6ttliche Wille selbst war.<br \/>\nSo handelte meine Menschheit wie eine \u00fcberaus z\u00e4rtliche Mutter: sie schloss in sich so viele Spr\u00f6sslinge meines Willens ein, wie sie Akte vollbrachte, um sie im Scho\u00df der Akte der Seelen zur Welt zu bringen und zu geb\u00e4ren, um in den Akten der Seelen das Reich der Akte meines Fiat zu bilden.<br \/>\nSie gleicht einer Mutter, die mit einer Liebe, die sie dahin-schmachten l\u00e4sst, darauf wartet, diese ihre g\u00f6ttlichen Spr\u00f6sslinge auf die Welt zu bringen.<br \/>\nDie andere Tatsache ist, dass Ich selbst das Vaterunser lehrte, damit alle darum beten, dass mein Reich komme, und mein Wille wie im Himmel so auf Erden geschehe. Wenn es nicht kommen sollte, w\u00e4re es nutzlos gewesen, ein solches Gebet zu lehren \u2013 und Ich vermag keine unn\u00fctzen Dinge zu tun.<br \/>\nSagen \u00fcberdies nicht die vielen \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen geoffenbarten Wahrheiten ganz klar aus, dass sein Reich auf die Erde kommen wird \u2013 nicht durch menschliche Bem\u00fchungen, sondern durch das Wirken unserer Allmacht? Alles ist m\u00f6glich, wenn Wir es nur wollen.<br \/>\nMit derselben Leichtigkeit tun Wir die kleinen wie die gro\u00dfen Dinge, denn alle Kraft und Macht ist in unserem Akt, nicht in dem Gut, das der Akt unserer Macht empf\u00e4ngt. In der Tat, als Ich auf Erden war, str\u00f6mte in all meinen Akten meine Macht, daher wurde die Ber\u00fchrung meiner H\u00e4nde, die Herrschaft meiner Stimme usw. machtvoll.<br \/>\nMit Leichtigkeit rief Ich das junge M\u00e4dchen zum Leben, das vor wenigen Stunden gestorben war, und mit derselben Leichtigkeit rief Ich Lazarus zum Leben, der vor vier Tagen gestorben war, weshalb er bereits verwest war und unertr\u00e4glichen Gestank verbreitete.<br \/>\nIch ordnete an, ihm die Binden zu l\u00f6sen und rief ihn dann mit der Herrschaftsgewalt meiner Stimme: \u2018Lazarus, komm heraus!\u2019<br \/>\nAuf meine beherrschende Stimme hin stand Lazarus wieder auf, die Verwesung verschwand, der Gestank h\u00f6rte auf. Er kehrte gesund und bl\u00fchend zur\u00fcck, als w\u00e4re er nicht gestorben \u2013 ein wahres Beispiel, wie meine Macht das Reich meines Fiat unter den Menschen wiedererstehen lassen kann.<br \/>\nDas ist ein handgreifliches und sicheres Beispiel meiner Macht: Der Mensch ist gleichsam verwest, und der Gestank seiner S\u00fcnden verseucht ihn mehr als ein Leichnam.<br \/>\nMan k\u00f6nnte ihn ein armes Wesen nennen, das mit g\u00f6ttlicher Herrschaft von den Banden seiner Leidenschaften gel\u00f6st werden muss. Dennoch wird, wenn die Herrschaft meiner Macht ihn erf\u00fcllt und es will, seine Verwesung zu Ende sein, und er wird gesund und sch\u00f6ner als zuvor auferstehen.<br \/>\nSo k\u00f6nnte man h\u00f6chstens daran zweifeln, ob mein G\u00f6ttlicher Wille dazu gewillt ist \u2013 denn die Menschen k\u00f6nnten eine solche Wohltat nicht verdienen, aber es kann nie sein, dass meine Macht nicht dazu f\u00e4hig w\u00e4re.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 2. April 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken&#8230; Ich bin gekommen, um die S\u00fcnder zu rufen, nicht die Gerechten\u201c (Mt 9, 12-13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du siehst also die Notwendigkeit, warum Ich bei meinem Kommen auf die Erde das Reich meines Willens noch nicht einsetzte, noch es bekannt machte.<br \/>\nIch wollte die Menschen aufs neue pr\u00fcfen und ihnen geringere Dinge geben als jene, welche Ich ihnen bei der Sch\u00f6pfung gegeben hatte, Heilmittel und G\u00fcter, um sie zu heilen.<br \/>\nDenn bei seiner Erschaffung war der Mensch nicht krank gewesen, sondern gesund und heilig, daher konnte er sehr gut im Reich meines Willens leben.<br \/>\nDoch als er sich aus dem H\u00f6chsten Willen zur\u00fcckzog, wurde er krank, und Ich kam als himmlischer Arzt auf die Erde, um zu sehen, ob er die Heilmittel und Medizin f\u00fcr seine Krankheit annehmen w\u00fcrde.<br \/>\nNachdem Ich sie so auf die Probe gestellt h\u00e4tte, w\u00fcrde Ich ihnen die \u00dcberraschung bereiten, das Reich meines Willens kundzutun, das Ich in meiner Menschheit f\u00fcr sie vorbereitet hatte.<br \/>\nEs t\u00e4uschen sich jene, die denken, dass unsere h\u00f6chste G\u00fcte und unendliche Weisheit den Menschen allein in den G\u00fctern der Erl\u00f6sung zur\u00fcckgelassen h\u00e4tte, ohne ihn von neuem zu dem ersten von Uns erschaffenen Zustand zu erheben.<br \/>\nSo w\u00e4re unsere Sch\u00f6pfung ohne ihren Zweck geblieben und folglich ohne ihre volle Wirkung, was in den Werken eines Gottes nie der Fall sein kann.<br \/>\nWir w\u00fcrden h\u00f6chstens so handeln, dass Wir die Jahrhunderte vor\u00fcbergehen lassen, wobei Wir ihnen bald diese \u00dcberraschung machen, bald eine andere, bald dem Menschen das kleine Gut und bald ein weiteres, gr\u00f6\u00dferes, anvertrauen.<br \/>\nWir werden es wie ein Vater machen, der seinen Kindern den Besitz geben m\u00f6chte; diese Kinder haben zwar viel von den G\u00fctern des Vaters vergeudet, doch trotz allem ist er entschlossen, seinen Kindern den Besitz zu geben.<br \/>\nNun denkt er sich eine andere Erfindung aus: er gibt den Kindern keine gro\u00dfen Summen mehr, sondern nach und nach, Pfennig um Pfennig, und wenn er sieht, dass die Kinder das wenige bewahren, so wird er die geringen Betr\u00e4ge erh\u00f6hen.<br \/>\nDadurch erkennen sie schlie\u00dflich die Liebe des Vaters und sch\u00e4tzen die G\u00fcter, die er ihnen anvertraut \u2013 was sie nicht taten, als sie die gro\u00dfen Summen hatten.<br \/>\nSo werden sie gest\u00e4rkt und lernen, die empfangenen G\u00fcter zu erkennen. Nach diesem Training best\u00e4tigt der Vater seine Entscheidung und gibt den Kindern seinen Besitz.<br \/>\nNun, so handelt auch die G\u00fcte des Vaters. In der Sch\u00f6pfung setzte Ich den Menschen in die \u00dcberf\u00fclle der G\u00fcter ein, ohne irgendeine Einschr\u00e4nkung; doch nur, weil Ich ihn in einer Sache pr\u00fcfen wollte, die ihn nicht viel kostete, vergeudete er mit einem Akt seines Willens, der dem Meinen entgegengesetzt war, all diese G\u00fcter.<br \/>\nAber meine Liebe lie\u00df sich nicht aufhalten. Ich begann, mehr als ein Vater, dem Menschen nach und nach ein wenig zu geben, zuerst um ihn zu heilen.<br \/>\nF\u00fcr das Wenige hat man oftmals mehr Aufmerksamkeit als wenn man gro\u00dfe Dinge besitzt, denn wenn man gro\u00dfe Besitzt\u00fcmer hat und sie vergeudet, gibt es immer etwas, wovon man nehmen kann, aber wenn man das Wenige vergeudet, bleibt man hungrig.<br \/>\nDoch die Entscheidung, dem Menschen das Reich meines Willens zu geben, habe Ich nicht ge\u00e4ndert. Der Mensch \u00e4ndert sich, Gott \u00e4ndert sich nicht.<br \/>\nNun ist die Sache leichter, denn die G\u00fcter der Erl\u00f6sung haben sich schon ihren Weg gebahnt und ihnen viele \u00dcberraschungen meiner Liebe zum Menschen bekanntgemacht: wie sehr Ich ihn geliebt habe, nicht nur allein mit dem FIAT, sondern indem Ich ihm mein eigenes Leben gegeben habe \u2013 obwohl mein FIAT Mich mehr kostet als meine eigene Menschheit, denn das FIAT ist g\u00f6ttlich, unermesslich und ewig, w\u00e4hrend meine Menschheit menschlich und begrenzt ist und ihren Anfang in der Zeit hat.<br \/>\nDoch da der menschliche Geist nicht in der Tiefe erkennt, was das FIAT bedeutet und tun kann, seinen Wert und seine Macht, l\u00e4sst er sich eher von all dem erobern, was Ich bei der Erl\u00f6sung tat und litt, ohne zu wissen, dass unter meinen Leiden und meinem Tod mein FIAT verborgen war, das meinen Leiden Leben verlieh.<br \/>\nH\u00e4tte Ich nun das Reich meines Willens kundtun wollen, sowohl als Ich auf die Erde kam, wie auch bevor die G\u00fcter der Erl\u00f6sung bekannt und vom Gro\u00dfteil der Menschen in Anspruch genommen waren, w\u00e4ren meine gr\u00f6\u00dften Heiligen erschrocken.<br \/>\nAlle h\u00e4tten sich gedacht und gemeint: \u201eDer unschuldige und heilige Adam hat es nicht vermocht, in diesem Reich des unendlichen Lichtes und der g\u00f6ttlichen Heiligkeit zu leben, noch sich darin gehalten &#8211; wie sollen wir das k\u00f6nnen?\u201d<br \/>\nUnd wie oft bist du nicht als erste erschrocken? Zitternd vor den unermesslichen G\u00fctern und der ganz g\u00f6ttlichen Heiligkeit des Reiches des H\u00f6chsten FIAT wolltest du dich zur\u00fcckziehen und sagtest Mir: \u201eJesus, denke an ein anderes Gesch\u00f6pf, ich bin unf\u00e4hig.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 18. Juli 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, alle Zeiten sind in meinen H\u00e4nden, Ich gebe, wem Ich will, und Ich gebrauche, wen Ich will.<br \/>\nIch h\u00e4tte sehr wohl die Seligkeit auf die Erde bringen k\u00f6nnen, die mein Wille enth\u00e4lt, doch Ich fand keinen menschlichen Willen, der ein st\u00e4ndiges Leben in dem Meinigen h\u00e4tte f\u00fchren wollen, um die Bande der Sch\u00f6pfung wieder zu verkn\u00fcpfen und Mir alle Akte des ersten Menschen zur\u00fcckzugeben, wie wenn er sie alle, mit meinem H\u00f6chsten Willen besiegelt, vollbracht h\u00e4tte, und so die verlorene Seligkeit [wieder] ins Spiel zu bringen.<br \/>\nEs stimmt, dass Ich meine teure Mutter hatte, doch sie sollte gemeinsam mit Mir an der Erl\u00f6sung mitwirken. Der Mensch war zudem ein Sklave, von seinen eigenen S\u00fcnden gefangen, krank, mit den absto\u00dfendsten Wunden bedeckt, und Ich kam als liebender Vater, um mein Blut zu seiner Rettung zu vergie\u00dfen, als Arzt, um ihn zu heilen, als Lehrmeister, um ihm den Weg \u2013 den Ausweg \u2013 aufzuzeigen, damit er nicht in die H\u00f6lle st\u00fcrze.<br \/>\nDer arme Kranke, wie h\u00e4tte er sich in den ewigen Aufschw\u00fcngen meines Willens ausbreiten k\u00f6nnen, wenn er nicht einmal gehen konnte? H\u00e4tte Ich ihm die Seligkeit schenken wollen, die mein Wille enth\u00e4lt, so w\u00e4re es so, als g\u00e4be man sie den Toten, und lasse sie mit F\u00fc\u00dfen treten.<br \/>\nEr war nicht bereit f\u00fcr den Empfang einer solchen Wohltat, und daher wollte Ich das Gebet lehren, um ihn vorzubereiten; Ich begn\u00fcgte Mich damit, auf k\u00fcnftige Zeitalter zu warten und viele Jahrhunderte vergehen zu lassen, um das Leben in meinem Willen bekannt zu machen und den Anfang f\u00fcr diese Seligkeit zu setzen.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 25. April 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61089","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61089","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61089"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61089\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61089"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61089"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61089"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}