{"id":61165,"date":"2026-07-09T21:00:55","date_gmt":"2026-07-09T19:00:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-14-woche-im-jahreskreis-mt-1016-23\/"},"modified":"2026-07-09T22:36:39","modified_gmt":"2026-07-09T20:36:39","slug":"freitag-der-14-woche-im-jahreskreis-mt-1016-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-14-woche-im-jahreskreis-mt-1016-23\/","title":{"rendered":"Freitag der 14. Woche im Jahreskreis (Mt 10,16-23)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->16In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln: Seht, ich sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe; seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben! 17Nehmt euch aber vor den Menschen in acht! Denn sie werden euch vor die Gerichte bringen und in ihren Synagogen auspeitschen.<br \/>\n18Ihr werdet um meinetwillen vor Statthalter und K\u00f6nige gef\u00fchrt, damit ihr vor ihnen und den Heiden Zeugnis ablegt. 19Wenn man euch vor Gericht stellt, macht euch keine Sorgen, wie und was ihr reden sollt; denn es wird euch in jener Stunde eingegeben, was ihr sagen sollt.<br \/>\n20Nicht ihr werdet dann reden, sondern der Geist eures Vaters wird durch euch reden. 21Br\u00fcder werden einander dem Tod ausliefern und V\u00e4ter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken.<br \/>\n22Und ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. 23Wenn man euch in der einen Stadt verfolgt, so flieht in eine andere. Amen, ich sage euch: Ihr werdet nicht zu Ende kommen mit den St\u00e4dten Israels, bis der Menschensohn kommt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eArglos wie die Tauben\u201c (Mt 10, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Einfachheit ist f\u00fcr die Tugenden das, was die W\u00fcrze f\u00fcr die Speisen ist.<br \/>\nEine einfache Seele braucht weder Schl\u00fcssel noch T\u00fcren, um in Mich einzutreten, noch brauche Ich diese, um in sie einzutreten, da sie von allen Seiten in Mich eintreten kann und Ich in sie.<br \/>\nOder besser gesagt, sie befindet sich in Mir, ohne einzutreten, denn durch ihre Einfachheit gleicht sie Mir, der Ich h\u00f6chst einfacher Geist bin; und nur weil Ich der Einfachste bin, bin Ich \u00fcberall gegenw\u00e4rtig und kann nichts meiner Hand entfliehen.<br \/>\nEine einfache Seele ist wie das Licht der Sonne, das trotz des Nebels oder der Tatsache, dass ihre Strahlen durch irgendeine Unreinheit hindurchgehen, stets Licht bleibt, allen Licht spendet und sich nie \u00e4ndert.<br \/>\nSo h\u00f6rt eine einfache Seele, egal, welche Dem\u00fctigung oder welches Missfallen ihr angetan wird, nie auf, Licht f\u00fcr sich selber und f\u00fcr jene zu sein, die sie gedem\u00fctigt haben; und wenn sie Schlechtes sieht, wird sie davon nicht befleckt, sondern bleibt immer Licht und \u00e4ndert sich nie, denn die Einfachheit ist jene Tugend, die dem G\u00f6ttlichen Wesen am meisten \u00e4hnelt.<br \/>\nNur durch diese Tugend kann man an den anderen G\u00f6ttlichen Eigenschaften teilnehmen, und nur in der einfachen Seele gibt es keine Behinderungen oder Hindernisse, dass die G\u00f6ttliche Gnade eintreten und wirken kann; denn da die Eine wie die andere Licht sind, vereinigt sich das eine Licht leicht mit dem anderen und verwandelt sich in das andere.\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 31. Juli 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr werdet um meinetwillen vor Statthalter und K\u00f6nige gef\u00fchrt\u201c (Mt 10, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin im Meer des G\u00f6ttlichen Willens in unermesslichen Bitternissen und erniedrigendsten Dem\u00fctigungen, wie eine arme Verurteilte (am 31. August 1938 erlie\u00df das Heilige Offizium das Dekret der Verurteilung und setzte die drei B\u00fccher Luisas auf den Index der verbotenen B\u00fccher, die bis dahin ver\u00f6ffentlicht worden waren; am 11. September wurde dieses Dekret im Osservatore Romano zusammen mit einem inoffiziellen und anonymen Kommentar ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\nDie Verurteilung wurde 1994 wieder aufgehoben), und wenn mein Jesus mir nicht St\u00fctze, Kraft und Hilfe w\u00e4re, w\u00fcsste ich nicht, wie ich weiterleben k\u00f6nnte. Mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der an meinen Leiden teilnahm, litt zusammen mit mir und sprach im Feuer seines Schmerzes und seiner Liebe zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine liebe Tochter, wenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich leide! K\u00f6nntest du es sehen, so w\u00fcrdest du vor Schmerz sterben; Ich muss die ganze Qual und Grausamkeit der Leiden, die Ich erdulde, verbergen, um dich nicht noch mehr zu martern.<br \/>\nWisse, dass sie nicht dich verurteilt haben, sondern Mich zusammen mit dir. Ich f\u00fchle mich erneut verdammt. Wenn man das Gute verurteilt, hei\u00dft das, dass man Mich verurteilt.<br \/>\nDu jedoch vereinige in meinem Willen deine und meine Verurteilung mit jener, der sie Mich vor meiner Kreuzigung unterzogen, und Ich werde dir das Verdienst meiner Verurteilung geben und alle Wohltaten, die sich daraus ergeben.<br \/>\nSie brachte Mir den Tod und rief dann meine Auferstehung zum Leben, in welcher alle das Leben und die Auferstehung aller G\u00fcter finden sollten.<br \/>\nMit ihrer Verurteilung glauben sie, alle meine Offenbarungen \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen verschwinden zu lassen, aber Ich werde so gro\u00dfe Z\u00fcchtigungen und traurige Ereignisse zulassen, dass Ich dadurch meine Wahrheiten noch sch\u00f6ner und majest\u00e4tischer unter den V\u00f6lkern wiedererstehen lasse.<br \/>\nIch Meinerseits und du deinerseits also \u2013 \u00e4ndern Wir unser Handeln nicht, sondern tun Wir auch weiterhin, was Wir getan haben, auch wenn sich alle gegen Uns stellen.<br \/>\nDies ist meine g\u00f6ttliche Handlungsweise: wie viel B\u00f6ses die Menschen auch tun m\u00f6gen, so \u00e4ndere Ich doch nie meine Werke, sondern erhalte sie stets mit meiner Macht und Sch\u00f6pferkraft aus Liebe zu denen, die Mich beleidigen und liebe sie stets und unaufh\u00f6rlich.<br \/>\nIndem Wir uns nie vom Platz bewegen, werden unsere Werke vollendet, bleiben immer sch\u00f6n und tun allen Gutes. W\u00fcrden Wir davon abr\u00fccken, so w\u00fcrden alle Dinge zugrunde gehen und kein Gut w\u00e4re vollendet.<br \/>\nDaher m\u00f6chte Ich, dass du Mich auch darin nachahmst, dass du stets fest bist und dich nie vom Inneren meines Willens trennst und das tust, was du bis jetzt getan hast, n\u00e4mlich Mir aufmerksam zuzuh\u00f6ren, um \u00fcber meinen Willen erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMeine Tochter, was heute nichts n\u00fctzt, wird morgen angebracht sein. Was heute Dunkelheit zu sein scheint, weil es auf blinde Geister trifft, wird sich morgen f\u00fcr andere, die Augen haben, in eine Sonne verwandeln, die viel Gutes stiften wird!<br \/>\nTun Wir also weiterhin das, was Wir getan haben, tun Wir von unserer Seite alles N\u00f6tige, damit nichts an Hilfe, an Licht, an Gutem, an \u00fcberraschenden Wahrheiten f\u00fcr die Erkenntnis und Herrschaft meines Willens fehle.<br \/>\nIch werde Mich aller Mittel der Liebe, Gnaden und Strafen bedienen, Ich werde die Gesch\u00f6pfe von allen Seiten beeinflussen, um meinen Willen zur Herrschaft zu bringen.<br \/>\nUnd wenn das wahre Gut zu sterben scheint, wird es sch\u00f6ner und majest\u00e4tischer wieder auferstehen.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 18. September 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eBr\u00fcder werden einander dem Tod ausliefern und V\u00e4ter ihre Kinder, und die Kinder werden sich gegen ihre Eltern auflehnen und sie in den Tod schicken\u201c (Mt 10, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, f\u00fchlte ich mich ganz bedr\u00fcckt und voller Angst, Verfolgungen, Widerspr\u00fcche und Verleumdungen zu erfahren \u2013 nicht nur mich betreffend, denn ich mache mir nichts aus mir, weil ich ein armes Gesch\u00f6pf bin, das nichts wert ist, sondern wegen des Beichtvaters und anderer Priester.<br \/>\nSo f\u00fchlte ich mein Herz unter dieser Last zermalmt und unf\u00e4hig, Ruhe zu finden. Inzwischen kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus und sagte mir: \u201eMeine Tochter, warum bist du aufgeregt und ruhelos und willst damit Zeit verlieren?<br \/>\nWas deine Angelegenheiten betrifft, gibt es hier nichts, und zudem ist alles g\u00f6ttliche Vorsehung, die Verleumdungen, Verfolgungen und Widerspr\u00fcche zul\u00e4sst, um den Menschen zu rechtfertigen und zur Einheit mit seinem Sch\u00f6pfer zur\u00fcckkehren zu lassen, den Menschen ganz allein zu Gott allein, ohne menschliche St\u00fctze, wie er bei seiner Erschaffung aus Ihm hervorging.<br \/>\nWie gut und heilig ein Mensch auch sein kann, so bleibt stets etwas vom menschlichen Geist in seinem Inneren; und auch in seinem \u00c4u\u00dferen ist er nicht vollkommen frei, er h\u00e4lt stets an etwas Menschlichem fest, auf das er hofft, vertraut und sich st\u00fctzt, und durch das er Wertsch\u00e4tzung und Respekt erlangen will.<br \/>\nDoch lass den Wind der Verleumdungen, Verfolgungen und Widerspr\u00fcche ein wenig dar\u00fcber wehen&#8230; O, welch vernichtenden Hagel erf\u00e4hrt dann der menschliche Geist!<br \/>\nIn der Tat, wenn sich der Mensch von den Gesch\u00f6pfen widersprochen, ungeliebt, verachtet sieht, findet er keine Befriedigung mehr unter ihnen, sondern es fehlt ihm im Gegenteil jetzt alles \u2013 Hilfe, Unterst\u00fctzung, Vertrauen und Wertsch\u00e4tzung; und wenn er zuvor auf die Suche nach ihnen ging, meidet er selbst sie nachher, denn wo immer er sich hinwendet, findet er nichts als Bitterkeit und Dornen. So bleibt er, auf solchen Zustand heruntergekommen, allein.<br \/>\nDoch der Mensch kann nicht allein sein, noch ist er dazu gemacht. Was wird der \u00c4rmste tun? Er wird sich vollkommen und ohne das geringste Hindernis Gott, seinem Zentrum zuwenden, und Gott wird sich ganz ihm schenken, und der Mensch sich ganz Gott hingeben, wobei er seinen Verstand bet\u00e4tigt, um Ihn zu erkennen, sein Ged\u00e4chtnis, um sich an Gott und seine Wohltaten zu erinnern, und seinen Willen, um Ihn zu lieben.<br \/>\nUnd so, meine Tochter, wird der Mensch gerechtfertigt, geheiligt, und der Zweck, wozu er erschaffen wurde, wird in seiner Seele wiederhergestellt.<br \/>\nUnd wenn er auch sp\u00e4ter mit den Gesch\u00f6pfen zu tun haben mag, und man ihm Hilfe, Unterst\u00fctzung und Wertsch\u00e4tzung anbietet, nimmt er sie mit Gleichg\u00fcltigkeit entgegen, da er aus seiner Erfahrung wei\u00df, wer sie sind; und wenn er sich ihrer bedient, tut er es nur, wenn er die Ehre und Verherrlichung Gottes darin sieht, wobei er aber stets mit Gott allein bleibt. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 26. Dezember 1902)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden; wer aber bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet\u201c (Mt 10,22)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 (229) &#8222;Die Hoffnung&#8220;, sagte Jesus, &#8222;verleiht der Seele ein Kleid der St\u00e4rke, beinahe von Eisen, sodass die Feinde mit all ihren Pfeilen sie nicht nur nicht verwunden k\u00f6nnen, sondern ihr nicht einmal die geringste St\u00f6rung verursachen k\u00f6nnen. Alles ist Ruhe in ihr, alles ist Friede.<br \/>\nO! Es ist sch\u00f6n, diese Seele mit sch\u00f6ner Hoffnung erf\u00fcllt zu sehen, ganz auf ihren Geliebten gest\u00fctzt, sich selbst ganz misstrauend und ganz auf Gott vertrauend.<br \/>\nSie fordert die w\u00fctendsten Feinde heraus, sie ist die K\u00f6nigin ihrer Leidenschaften; sie regelt ihr ganzes Inneres, ihre Neigungen, W\u00fcnsche, Herzschl\u00e4ge, Gedanken mit solcher Meisterhaftigkeit, dass Jesus Selbst in sie verliebt ist, weil Er sieht, dass diese Seele mit solchem Mut und solcher St\u00e4rke wirkt, die sie aber von Ihm sch\u00f6pft, und alles von Ihm erhofft; Jesus kann also dieser Seele nichts verweigern, wenn Er diese feste Hoffnung sieht.<br \/>\n(230) Nun, w\u00e4hrend Jesus \u00fcber die Hoffnung sprach, zog Er sich ein wenig zur\u00fcck und lie\u00df ein Licht in meinem Verstand zur\u00fcck. Wer kann sagen, was ich \u00fcber die Hoffnung verstand?<br \/>\nWenn alle anderen Tugenden dazu dienen, die Seele zu schm\u00fccken, k\u00f6nnen sie uns dennoch wankend und unbest\u00e4ndig machen \u2013 die Hoffnung hingegen verleiht der Seele St\u00e4rke und Festigkeit, wie diese hohen Berge, die auch nicht im Geringsten bewegt werden k\u00f6nnen.<br \/>\nMir scheint, dass eine Seele, die von Hoffnung erf\u00fcllt ist, mit gewissen \u00fcberaus hohen Bergen verglichen werden kann, die trotz allem Ungewitter in der Luft keinerlei Schaden erleiden; weder Schnee noch Winde noch Hitze dringt in jene Berge ein; welcher Gegenstand auch auf ihren Gipfel gebracht wird, man kann sicher sein, ihn dort zu finden, wohin er gebracht worden ist, sogar nach hundert Jahren.<br \/>\nGenauso ist die Seele, die mit Hoffnung bekleidet ist: nichts kann ihr schaden, weder Drangsale noch Armut noch die verschiedenen Wechself\u00e4lle des Lebens.<br \/>\nSie ist einen Augenblick best\u00fcrzt, und sagt zu sich selbst &#8222;Ich kann alles tun, alles ertragen, alles erleiden \u2013 hoffend auf Jesus, welcher der Gegenstand all meiner Hoffnung ist.&#8220;<br \/>\nDie Hoffnung macht die Seele beinahe allm\u00e4chtig, unbesiegbar und verleiht ihr die Beharrlichkeit bis zum Ende, sodass sie erst dann zu hoffen und zu beharren aufh\u00f6rt, wenn sie das Himmelreich in Besitz genommen hat.<br \/>\nDann legt sie die Hoffnung nieder und st\u00fcrzt sich in den unermesslichen Ozean der G\u00f6ttlichen Liebe\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da mein Zustand der Beraubung andauerte, f\u00fchlte ich so etwas wie \u00dcberdruss und M\u00fcdigkeit \u00fcber meine armselige Lage, und meine armselige Natur wollte sich aus diesem Zustand befreien.<br \/>\nDa mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus Mitleid mit mir hatte, kam Er und sprach: \u201eMeine Tochter, wenn du dich von meinem Willen zur\u00fcckziehst, beginnst du aus dir selbst zu leben; wenn du jedoch in meinem Willen feststehst, wirst du stets von Mir selbst leben und dir selbst ganz absterben.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eMeine Tochter, hab Geduld, ergib dich meinem Willen in allem, und nicht nur eine kleine Weile, sondern immer, immer, denn nur die Ausdauer im Guten offenbart, ob eine Seele wirklich tugendhaft ist; diese allein ist es, die alle Tugenden vereinigt.<br \/>\nMan kann sagen, dass die Beharrlichkeit allein Gott und die Seele, die Tugenden und Gnaden st\u00e4ndig vereinigt und sich wie eine Kette um sie legt; und alles zusammenbindend, bildet sie den sichersten Knoten der Rettung.<br \/>\nDoch wo keine Ausdauer herrscht, muss man vieles bef\u00fcrchten.\u201c Nach diesen Worten verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 30. M\u00e4rz 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war wegen der Beraubung meines anbetungsw\u00fcrdigen Jesus sehr bedr\u00fcckt und sagte mir: \u201eWie grausam ist Er gegen mich geworden! Ich kann selbst nicht begreifen, wie sein gutes Herz soweit kommen kann.<br \/>\nUnd \u00fcberdies, wenn Ihm die Ausdauer so wohlgef\u00e4llt, so kann dennoch meine Ausdauer sein gutes Herz nicht bewegen.\u201c Als ich diesen und anderen Unsinn sagte, kam Er ganz unvorhergesehen und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eSicher gef\u00e4llt Mir die Ausdauer am meisten an einer Seele, denn die Ausdauer ist das Siegel des ewigen Lebens und die Entfaltung des Lebens Gottes.<br \/>\nDenn wie Gott stets alt und stets neu und unwandelbar ist, so ist die Seele alt, indem sie die Beharrlichkeit stets ge\u00fcbt hat, und zugleich immer neu durch die Haltung der st\u00e4ndigen \u00dcbung.<br \/>\nUnd jedes Mal, wenn sie diese praktiziert, wird sie in Gott erneuert und bleibt unwandelbar, ohne es zu bemerken. Da sie durch die Ausdauer st\u00e4ndig G\u00f6ttliches Leben in sich selbst erwirbt, wird sie, indem sie Gott erwirbt, mit Ewigem Leben besiegelt.<br \/>\nKann es ein Siegel geben, das noch sicherer ist als Gott selbst?\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 11. April 1905)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61165","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61165","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61165"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61165\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61165"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61165"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61165"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}