{"id":61212,"date":"2026-07-13T21:00:43","date_gmt":"2026-07-13T19:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1120-24\/"},"modified":"2026-07-13T21:53:18","modified_gmt":"2026-07-13T19:53:18","slug":"dienstag-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1120-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1120-24\/","title":{"rendered":"Dienstag der 15. Woche im Jahreskreis (Mt 11,20-24)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit begann Jesus den St\u00e4dten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorw\u00fcrfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten: 21Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen w\u00e4ren, die bei euch geschehen sind &#8211; man h\u00e4tte dort in Sack und Asche Bu\u00dfe getan.<br \/>\n22Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch. 23Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen w\u00e4ren, die bei dir geschehen sind, dann st\u00fcnde es noch heute.<br \/>\n24Ja, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit begann Jesus den St\u00e4dten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorw\u00fcrfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten\u201c (Mt 11,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, und nachdem ich bitterste Beraubungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus durchlitten hatte, zeigte Er sich schlie\u00dflich. Ohne mir auch nur ein Wort zu sagen, versetzte Er mich in eine schmerzvolle Stellung, in vollkommene Unbeweglichkeit\u2026<br \/>\nIch f\u00fchlte das Leben und konnte mich nicht bewegen, ich nahm den Atem wahr und konnte nicht atmen. Meine ganze arme Person konnte sich nicht im mindesten bewegen, und w\u00e4hrend ich den Schmerz litt, war ich nicht in der Lage, mich wegen des Schmerzes, den ich empfand, zu kr\u00fcmmen, sondern war durch die Gegenwart Jesu und seines Heiligsten Willens gezwungen, unbeweglich zu bleiben.<br \/>\nAls es nun meinem gebenedeiten Jesus gefiel, streckte Er seine Arme aus, wie um mich zu nehmen und an seine Brust zu dr\u00fccken und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, hast du bemerkt, wie schmerzlich der Zustand der Unbeweglichkeit ist?<br \/>\nEs ist der h\u00e4rteste Zustand, denn sogar, wenn man die bittersten Schmerzen erleidet, bereitet die Bewegung Erleichterung und ist Zeichen des Lebens; die Verkr\u00fcmmungen sind stumme Stimmen, die um Hilfe bitten und von den Umstehenden Mitleid erheischen.<br \/>\nDu hast erfahren, wie schmerzvoll das ist: doch wei\u00dft du, warum Ich dich in diesen Zustand der Unbeweglichkeit versetzte?<br \/>\nUm dir den Zustand vor Augen zu f\u00fchren, in dem sich meine Gnade befindet und von dir eine Wiedergutmachung zu haben. O, in welchem Zustand der Unbeweglichkeit befindet sich meine Gnade!<br \/>\nSie ist Leben und dauernde Bewegung und st\u00e4ndig dabei, sich den Menschen zu schenken.<br \/>\nDie Gesch\u00f6pfe weisen sie zur\u00fcck und machen sie reglos; sie f\u00fchlt das Leben, will das Leben geben, und ist von der menschlichen Undankbarkeit gen\u00f6tigt, bewegungslos und ohne Regung zu bleiben.<br \/>\nWelche Pein! Meine Gnade ist Licht und breitet sich so nat\u00fcrlich wie das Licht aus, und die Gesch\u00f6pfe tun nichts anderes, als Finsternis auszustr\u00f6men.<br \/>\nW\u00e4hrend mein Licht in sie eintreten will, l\u00e4hmt die Finsternis, die sie verbreiten, mein Licht und macht es wie unbeweglich und leblos f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nMeine Gnade ist Liebe und enth\u00e4lt die Kraft, alle zu entfachen, doch die Menschen lieben etwas anders und machen diese Liebe f\u00fcr sie gleichsam zunichte \u2013 und meine Gnade empfindet den qualvollsten Schmerz wegen der Unbeweglichkeit, in welche die Gesch\u00f6pfe sie versetzen. O, in welch schmerzlichsten Bedr\u00e4ngnissen befindet sich meine Gnade!<br \/>\nUnd dies nicht nur von denen, die offen als schlecht bezeichnet werden, sondern die man religi\u00f6se, fromme Seelen nennt; und oftmals wegen einer unbedeutenden Kleinigkeit, wegen einer Sache, die ihnen nicht liegt, einer Laune, einer ganz unedlen Anh\u00e4nglichkeit oder weil sie selbst in den heiligen Dingen nicht die Befriedigung ihres eigenen Willens finden; w\u00e4hrend meine Gnade ganz beweglich und lebendig f\u00fcr sie ist, schr\u00e4nken sie sie ein bis zur Bewegungslosigkeit und klammern sich an das, was ihnen passt, an Launen und menschliche Anh\u00e4nglichkeiten und alles, worin sie die Befriedigung ihres eigenen Ich finden.<br \/>\nSo setzen sie an Stelle meiner Gnade das eigene Ich als Leben und eigenen G\u00f6tzen ein. Doch kennst du die Tr\u00f6sterin, die unzertrennliche Begleiterin, jene, welche die Bewegung und das Leben meiner Gnade hinrei\u00dft, ja deren Bewegung noch mehr beschleunigt und sie keinen Augenblick bewegungslos sein l\u00e4sst?<br \/>\nEs ist die Seele, die in meinem Willen lebt. Wo mein Wille herrscht, ist meine Gnade immer in Bewegung, stets in Feststimmung, immer am Werk und bleibt niemals verdrossen und unt\u00e4tig.<br \/>\nDie Seele, in der mein Wille herrscht, ist der Liebling, der Benjamin der Gnade, ihre kleine Sekret\u00e4rin, in der sie die Geheimnisse ihrer Schmerzen und ihrer Freuden niederlegt und der sie alles anvertraut, da mein Wille genug Platz hat, um das Depot aufzunehmen, das meine Gnade fasst, denn sie ist nichts anderes als ein st\u00e4ndiger Spross aus meinem h\u00f6chsten Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 20. Juli 1925)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWeh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen w\u00e4ren, die bei euch geschehen sind &#8211; man h\u00e4tte dort in Sack und Asche Bu\u00dfe getan\u201c (Mt 11, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Wieder vernehme ich deine sanfte Stimme, die, w\u00e4hrend du ihnen entgegengehst, an deine Feinde die Frage stellt: \u201eWen suchet ihr?\u201c Und sie antworten: \u201eJesus von Nazareth.\u201c Und du entgegnest: \u201eIch bin es!\u201c<br \/>\nMit diesen wenigen Worten sagst du alles und gibst dich als den zu erkennen, der du wirklich bist, so dass deine Feinde vor Schrecken erzittern und wie tot zu Boden st\u00fcrzen.<br \/>\nDu, meine Liebe, der seinesgleichen nicht hat, rufst sie mit einem zweiten \u201eIch bin es!\u201c zum Bewusstsein zur\u00fcck und \u00fcberlieferst dich ihren H\u00e4nden.<br \/>\nAber anstatt sich zu dem\u00fctigen und ersch\u00fcttert zu deinen F\u00fc\u00dfen niederzuwerfen, misstrauen die Treulosen und Undankbaren deiner G\u00fcte, missachten deine Gnaden und Wunder, legen dir die H\u00e4nde auf den R\u00fccken, binden und fesseln dich mit Stricken und Ketten, werfen dich auf den Boden, treten dich mit F\u00fc\u00dfen und raufen dir die Haare aus.<br \/>\nDu aber schweigst mit unerh\u00f6rter Geduld, ertr\u00e4gst und s\u00fchnst alle diese Unbilden, die man dir ungeachtet deiner Wunder mit immer gr\u00f6\u00dferer Hartn\u00e4ckigkeit zuf\u00fcgt.<br \/>\nMit den Stricken und Ketten, die dich binden, sprengst du die Ketten unserer S\u00fcndenschuld und fesselst uns mit den s\u00fc\u00dfen Banden der Liebe an dich.<br \/>\nLiebevoll tadelst du Petrus, der dich mit dem Schwert verteidigen will und Malchus ein Ohr abschl\u00e4gt, das jedoch von dir wieder geheilt wird.<br \/>\nDamit willst du Ersatz leisten f\u00fcr jene guten Werke, die nicht mit heiliger Klugheit verrichtet werden, und f\u00fcr jene s\u00fchnen, die aus allzu gro\u00dfem Eifer in Schuld fallen\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von Mitternacht bis 1 Uhr: Gefangennahme Jesu im Garten Gethsemane)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin wieder vom Alptraum meiner gewohnten Leiden heimgesucht. Nach einem Monat der Unterbrechung beginnen sie wieder, und ich stehe wieder am Anfang. Zuerst f\u00fchlte ich mich frei von allen Leiden, da mein s\u00fc\u00dfer Jesus mich nicht mehr in den Zustand der Steifheit und Unbeweglichkeit versetzte.<br \/>\n[Fr\u00fcher, als Er so gehandelt hatte] hatte ich das Gef\u00fchl gehabt, als w\u00fcrde mein Leben enden, als ich bewegungslos und steif war. Und doch war ich am Leben, aber gleichsam erdrosselt und ohne die geringste Herrschaft \u00fcber mich selbst, und wartete mit einer Geduld, die nur Jesus mir geben konnte, auf den [Priester], der mir im Namen des Gehorsams wieder Bewegung verleihen und mich aus dem Abgrund ziehen sollte, in dem ich mich befand.<br \/>\nAls ich mich aber [jetzt] [leidens]frei sah, so f\u00fchlte ich \u2013 wie gerne ich die Leiden mit Jesus auch teilen wollte \u2013 dennoch meine Natur triumphieren, zumal ich [jetzt] niemanden mehr brauchte [,der mich aus meinem Zustand befreien musste].<br \/>\nAls ich mich daher wieder gefesselt und in dem fr\u00fcheren Abgrund festgehalten fand, empfand meine arme Natur einen so gro\u00dfen Widerwillen: wenn mein geliebter Jesus mir nicht hilft, mich nicht st\u00e4rkt und mit besonderen Gnaden anlockt, wei\u00df ich nicht, was ich alles t\u00e4te, damit ich nicht in diesen Leidenszustand falle.<br \/>\nAch, mein Jesus, hilf mir, Du, der Du mich so viele Jahre lang in diesem leidvollen Zustand unterst\u00fctzt hast! Wenn ich darin weitermachen soll, so unterst\u00fctze mich weiter und sei barmherzig mit dieser armen S\u00fcnderin, damit ich mich deinem heiligsten Willen nicht widersetze!<br \/>\nAls ich zwischen Widerwillen und \u00c4ngsten schwebte, von meinen gewohnten Leiden \u00fcberrascht zu werden, zeigte sich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus in gro\u00dfen Leiden und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was ist los, willst du nicht mehr gemeinsam mit Mir leiden? Willst du Mich denn alleine lassen? Willst du Mir die Rechte verweigern, die du Mir so oft gegeben hast, dass Ich mit dir tun kann, was Ich will? Gute Tochter, f\u00fcge Mir nicht dieses Leid zu, sondern gib dich meinen Armen hin und lasse Mich tun, was Ich will.\u201d<br \/>\nUnd ich: \u201eMeine Liebe, vergib mir. Du wei\u00dft, in welchen K\u00e4mpfen ich mich befinde und wie tief ich gedem\u00fctigt bin. Wenn die Dinge so st\u00fcnden wie zuvor \u2013 wann habe ich Dir jemals etwas verweigert?<br \/>\nBeachte dies und denk daran, o Jesus, was Du mir antust und in welches Labyrinth Du mich wirfst, wenn Du mich in die gewohnten Leiden fallen l\u00e4sst. Und wenn ich Dir mein Fiat sage, so muss ich mir dabei so viel Gewalt antun, dass ich zu sterben meine. Jesus, Jesus, hilf mir!\u2019<br \/>\nUnd Jesus: \u201eMeine gute Tochter, f\u00fcrchte dich nicht. Die Dem\u00fctigung bringt die Herrlichkeit mit sich, der Verachtung durch die Gesch\u00f6pfe folgt die Wertsch\u00e4tzung Gottes; und von den Menschen verlassen zu sein, ruft die treue Gesellschaft deines Jesus herbei.<br \/>\nLasse Mich deshalb tun. Wenn du w\u00fcsstest, wie die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit bewaffnet bereitsteht, w\u00fcrdest du dich nicht widersetzen, sondern Mich um Leiden bitten, um deine Br\u00fcder teilweise zu verschonen.<br \/>\nEs werden noch mehr Gebiete verw\u00fcstet werden, und das Elend steht schon an den Pforten der St\u00e4dte und Nationen. Mein Herz ist voller Z\u00e4rtlichkeit bewegt \u00fcber den Zustand der Trostlosigkeit und Ersch\u00fctterung auf Erden; doch diese meine so feinf\u00fchlige Z\u00e4rtlichkeit f\u00fcr die Menschen wird von ihrer Hartherzigkeit so sehr beleidigt.<br \/>\nO wie unertr\u00e4glich ist Mir diese Herzensh\u00e4rte \u2013 umso mehr gegen mein Herz, das ganz liebende Z\u00e4rtlichkeit und G\u00fcte f\u00fcr sie ist!<br \/>\nEin hartes Herz ist zu allem B\u00f6sen f\u00e4hig und kann sogar so weit gehen, sich \u00fcber die Leiden der anderen lustig zu machen. Es verwandelt die Z\u00e4rtlichkeiten meines Herzens zu ihm in Schmerz und tiefe Wunden.<br \/>\nDas sch\u00f6nste an meinem Herzen ist die Z\u00e4rtlichkeit: alle Fasern, Affekte, W\u00fcnsche, die Liebe und mein Herzschlag besitzen das Prinzip der Z\u00e4rtlichkeit, so dass meine Fasern z\u00e4rtlich sind, meine Affekte und W\u00fcnsche \u00fcberaus z\u00e4rtlich sind.<br \/>\nUnd meine Liebe und mein Herzschlag sind so z\u00e4rtlich, dass sie mein Herz aus Z\u00e4rtlichkeit sogar zerschmelzen lassen, und diese z\u00e4rtliche Liebe l\u00e4sst Mich die Gesch\u00f6pfe so sehr lieben, dass lieber Ich leide, als sie leiden zu sehen.<br \/>\nEine Liebe, die nicht z\u00e4rtlich ist, ist wie eine Speise ohne W\u00fcrze, wie eine alt gewordene Sch\u00f6nheit, die niemanden anziehen kann, um geliebt zu werden; ist wie eine Blume ohne Duft, wie eine trockene Frucht ohne Saft und S\u00fc\u00dfigkeit.<br \/>\nEine harte Liebe ohne Z\u00e4rtlichkeit ist inakzeptabel und h\u00e4tte nicht die Kraft, sich von jemandem lieben zu lassen.<br \/>\nDaher leidet mein Herz so sehr, wenn es die H\u00e4rte der Gesch\u00f6pfe sieht, die meine Gnaden schlie\u00dflich in Gei\u00dfeln verwandeln.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 30. M\u00e4rz 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJa, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir\u201c (Mt 11, 24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich sprach mit meinem Beichtvater, und dieser bemerkte: \u201eWie furchtbar wird es sein, den Zorn Gottes zu sehen, sodass die B\u00f6sen am Tag des Gerichts sprechen werden: \u201eIhr Berge, begrabet uns, fallt \u00fcber uns her, damit wir nicht das Angesicht des erz\u00fcrnten Gottes sehen m\u00fcssen\u201c!<br \/>\nUnd ich sprach: \u201eIn Gott kann es keinen Zorn geben, sondern es ist vielmehr je nach dem Zustand der Seele: wenn sie gut ist, werden die Gegenwart Gottes, seine Eigenschaften und Attribute sie ganz zu Gott hinziehen, und sie vergeht vor Verlangen, sich ganz in Gott zu versenken; wenn sie b\u00f6se ist, dann zerschmettert sie die Gottes Gegenwart, und vertreibt sie weit von sich, und wenn sich die Seele abgewiesen f\u00fchlt und in sich keinen Keim der Liebe zu einem so heiligen, sch\u00f6nen Gott wahrnimmt, und sich selbst so h\u00e4sslich und schlecht sieht, dann w\u00fcrde sie gerne aus seiner Gegenwart verschwinden, wenn m\u00f6glich auch, indem sie sich selbst vernichtet.<br \/>\nIn Gott gibt es also keine Ver\u00e4nderung, aber je nachdem, wie wir sind, erfahren wir verschiedene Auswirkungen.\u201c<br \/>\nDanach dachte ich mir: \u201eWie viel Unsinn habe ich gesagt!\u201c Als ich dann untertags meine Meditation machte, kam Jesus kurz und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du hast es gut gesagt, Ich \u00e4ndere Mich nicht, aber je nachdem, wie sich der Mensch ver\u00e4ndert, f\u00fchlt er die verschiedenen Auswirkungen meiner Gegenwart.<br \/>\nIn der Tat, wie k\u00f6nnte Mich der f\u00fcrchten, der Mich liebt, wenn er mein ganzes Wesen in dem seinem f\u00fchlt, und dieses sein ganzes Leben ausmacht? Wie sollte er meine Heiligkeit f\u00fcrchten, wenn er an der Heiligkeit selbst teilhat?<br \/>\nKann er sich vor meiner Sch\u00f6nheit sch\u00e4men, wenn er danach strebt, immer sch\u00f6ner zu werden, um Mir zu gefallen und Mir \u00e4hnlich zu werden?<br \/>\nWenn er in seinem Blut, in seinen H\u00e4nden, seinen F\u00fc\u00dfen, in seinem Herzen, im Verstand, \u00fcberall das ganze G\u00f6ttliche Wesen flie\u00dfen f\u00fchlt, sodass es sein Eigen, und ganz sein Eigen ist, kann sich dieser vor sich selbst sch\u00e4men? Das ist unm\u00f6glich.<br \/>\nAch, meine Tochter, die S\u00fcnde ist es, die den Menschen in solche Unordnung versetzt, dass er sich sogar selbst vernichten m\u00f6chte, um meine Gegenwart nicht ertragen zu m\u00fcssen!<br \/>\nDer Tag des Gerichtes wird schrecklich sein f\u00fcr die B\u00f6sen: da meine Gerechtigkeit in ihnen nicht den Keim der Liebe, sondern Hass gegen Mich erblickt, gebietet sie Mir, diese nicht zu lieben.<br \/>\nUnd Personen, die sich nicht lieben, werden einander nicht nahe sein wollen und Mittel anwenden, um sie [von sich] zu entfernen; Ich werde sie nicht bei Mir haben wollen, und jene wollen nicht bei Mir bleiben \u2013 so gehen Wir Uns gegenseitig aus dem Weg.<br \/>\nDie Liebe allein ist es, die alles vereint und beseligt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 5. September 1908)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61212","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61212","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61212"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61212\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61212"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61212"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61212"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}