{"id":61220,"date":"2026-07-14T21:00:07","date_gmt":"2026-07-14T19:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1125-27\/"},"modified":"2026-07-14T21:31:05","modified_gmt":"2026-07-14T19:31:05","slug":"mittwoch-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1125-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1125-27\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 15. Woche im Jahreskreis (Mt 11,25-27)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">25In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast. 26Ja, Vater, so hat es dir gefallen.<br \/>\n27Mir ist von meinem Vater alles \u00fcbergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unm\u00fcndigen aber offenbart hast\u201c (Mt 11,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus in einer traurigen Verfassung. Er hatte seine H\u00e4nde eng gefesselt, sein Gesicht mit Speichel bedeckt, und viele Leute schlugen Ihn f\u00fcrchterlich.<br \/>\nDoch Er blieb ruhig, sanft, ohne eine Bewegung zu machen oder eine Klage auszusto\u00dfen; nicht einmal einen Lidschlag tat Er, um anzuzeigen, dass Er diese Schm\u00e4hungen zu leiden w\u00fcnschte, und dies nicht nur \u00e4u\u00dferlich, sondern auch innerlich. Was f\u00fcr ein r\u00fchrendes Schauspiel, dass es die h\u00e4rtesten Herzen brach!<br \/>\nWie viel sagte dieses Antlitz, behangen mit Speichel, beschmutzt mit Dreck! Ich f\u00fchlte Erschrecken, ich zitterte, ich sah mich selbst voller Stolz vor Jesus. W\u00e4hrend Er so erschien, sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, nur mit den Kleinen kann man umgehen, wie man will; nicht jene, die an menschlicher Vernunft klein sind, sondern die klein, aber erf\u00fcllt von g\u00f6ttlicher Vernunft sind. Ich allein kann sagen, dass Ich dem\u00fctig bin, denn im Menschen sollte das, was Demut hei\u00dft, sich eher Selbsterkenntnis nennen; und wer sich nicht selbst kennt, geht bereits in der Unwahrheit.\u201c<br \/>\nJesus blieb f\u00fcr Minuten still, und ich stand da und betrachtete Ihn. W\u00e4hrenddessen sah ich eine Hand, die ein Licht trug, welche in meinem Inneren die intimsten verborgenen Orte durchsuchte, um zu sehen, ob in mir Selbsterkenntnis und Liebe zur Erniedrigung, Dem\u00fctigung und Schmach zu finden sei.<br \/>\nJenes Licht fand einen Leerraum in meinem Inneren, und ich sah auch, dass er mit Dem\u00fctigungen und Besch\u00e4mung gef\u00fcllt werden sollte nach dem Beispiel des gebenedeiten Jesus.<br \/>\nO, wie viel lie\u00dfen mich dieses Licht und dieses heilige Angesicht, das vor mir war, verstehen! \u2026(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 12. Januar 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich betr\u00fcbt wegen der gewohnten Entbehrungen meines s\u00fc\u00dfen Jesus, war aber ganz hingegeben in seinen liebenswerten Willen.<br \/>\nSo dachte ich mir: \u201eIn diesen Tagen hat mein H\u00f6chstes Gut, Jesus, mir nichts gesagt, alles war nur tiefes Schweigen, Er lie\u00df mich in meinem Inneren kaum einige Bewegungen von sich wahrnehmen, ohne jedoch etwas zu sagen.\u201c<br \/>\nAls ich dies dachte, bewegte Er sich in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wenn Gott keine weiteren Wahrheiten kundtut, ist der G\u00f6ttliche Wille wie in der Schwebe, Er gibt den Gesch\u00f6pfen keine weiteren Gaben, somit herrscht f\u00fcr Gott und das Gesch\u00f6pf hier keine Festfeier, welche die Wahrheit mit sich bringt.\u201d<br \/>\nAls ich das h\u00f6rte, sagte ich: \u201eF\u00fcr Dich ist immer ein Fest, da Du alle Wahrheiten bei Dir hast. Hingegen ist das Fest f\u00fcr das arme Gesch\u00f6pf unterbrochen, da es nicht die Quelle aller Wahrheiten besitzt.<br \/>\nWenn ihm daher sein Sch\u00f6pfer keine weiteren Wahrheiten mitteilt, werden neue Festlichkeiten f\u00fcr das Gesch\u00f6pf eingestellt, und es genie\u00dft h\u00f6chstens die bereits von Dir bekannt gegebenen Feste, doch die \u00dcberraschungen neuer Feste stehen nicht in seiner Macht \u2013 f\u00fcr Dich jedoch ist es nicht so.\u201c<br \/>\nJesus f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, sicher herrscht f\u00fcr Uns immer Festfeier, und es kann niemand auch nur im Geringsten den Ozean unserer neuen Freuden und endlosen Wonnen ermessen, die unser G\u00f6ttliches Wesen in Sich Selbst enth\u00e4lt.<br \/>\nAber es gibt ein Fest [f\u00fcr Uns], das in dem Akt gebildet wird, wenn unser G\u00f6ttliches Wesen von Liebe zum Gesch\u00f6pf \u00fcberflie\u00dft und seine Wahrheiten mitteilt: es ist f\u00fcr Uns ein neues Fest, das Gesch\u00f6pf doppelt und ebenso viel gl\u00fccklicher zu sehen, wie viele weitere Wahrheiten Wir ihm kundtun.<br \/>\nEs ist f\u00fcr Uns ein neues Fest, unsere Wahrheiten bekanntzumachen, die aus der Quelle unserer Wonnen entspringen, den Tisch unserer Gl\u00fcckseligkeit, welche die Wahrheit einschlie\u00dft, f\u00fcr das Gesch\u00f6pf zu decken, es zusammen mit Uns feiern zu sehen, an unserem eigenen Tisch sitzend, um sich von unserer eigenen Speise zu ern\u00e4hren.<br \/>\nDie Feste und Freuden haben ihren Ursprung in der Kommunikation; das isolierte Gut l\u00e4sst keine Festlichkeit aufkommen, die Freude alleine l\u00e4chelt nicht, die Gl\u00fcckseligkeit, die allein ist, tafelt nicht und kommt nicht in Schwung; mit wem sollte sie \u00fcberdies ein Fest feiern, l\u00e4cheln, ein Bankett halten, wenn sie niemanden findet, mit dem sie feiern kann, gemeinsam lachen, sich berauschen k\u00f6nnte?<br \/>\nDeshalb bewirkt die Verbundenheit das Fest, ein anderes Gesch\u00f6pf gl\u00fccklich zu machen stellt das eigene Gl\u00fcck dar. Siehst du also, wenn Wir auch unsere neuen Feste haben, die Uns nie fehlen, fehlt Uns doch das neue Fest, insofern Wir dem Gesch\u00f6pf nicht[s] geben [k\u00f6nnen].<br \/>\nW\u00fcrdest du unsere Freude und Gl\u00fcckseligkeit kennen, wenn Wir deine Kleinheit sehen, die sich an unseren Tisch setzt und sich von den Wahrheiten unseres H\u00f6chsten Willens ern\u00e4hrt; die im Angesicht seines Lichtes l\u00e4chelt und unsere Freuden annimmt, um aus dir selbst die Schatzwalterin unserer eigenen Reicht\u00fcmer zu machen; wenn Wir sehen, wie du dich mit unserer Sch\u00f6nheit schm\u00fcckst und wie trunken von so viel Wonne wiederholst: \u201eIch will das Reich deines FIAT!\u201c \u2013 dann w\u00fcrdest du Himmel und Erde auf den Kopf stellen, um Mich um mein FIAT zu bitten, um dein Ziel zu erreichen, und warum?<br \/>\nUm mit deiner eigenen Gl\u00fcckseligkeit die ganze Menschheitsfamilie gl\u00fccklich zu machen. Dein Fest scheint nicht vollst\u00e4ndig zu sein, wenn du die anderen nicht mit deiner eigenen Gl\u00fcckseligkeit gl\u00fccklich machst, die du kraft meines Willens besitzt.<br \/>\nWenn du allen all das, was du von Ihm wei\u00dft, verk\u00fcnden und die ganze Gl\u00fcckseligkeit verkosten lassen k\u00f6nntest, die Er besitzt, w\u00e4re dies f\u00fcr dich nicht ein weiteres Fest und w\u00e4rest du nicht doppelt so gl\u00fccklich \u00fcber die Seligkeit der anderen, die du ihnen vermittelt hast?\u201d<br \/>\nUnd ich: \u201eSicher, meine Liebe, wenn ich alle in deinen Heiligen Willen mitrei\u00dfen k\u00f6nnte, w\u00e4re ich gl\u00fccklicher und zufriedener!\u201c<br \/>\nUnd Jesus: \u201eGenauso bin Ich. Zu unserer Gl\u00fcckseligkeit, die sich nie ersch\u00f6pft und Uns stets in Feststimmung h\u00e4lt, w\u00fcrde bei unserem Fest noch die Gl\u00fcckseligkeit des Gesch\u00f6pfs hinzukommen.<br \/>\nWenn Ich also sehe, dass du die Kenntnis meiner Wahrheiten ersehnst, f\u00fchle Ich Mich gedr\u00e4ngt, sie mitzuteilen und sage: \u201eIch will mein neues Fest mit meiner kleinen Tochter genie\u00dfen, Ich will gemeinsam mit ihr l\u00e4cheln und sie mit meiner eigenen Gl\u00fcckseligkeit trunken machen.\u201c So hat dir in diesen Tagen des Schweigens unser neues Fest gefehlt, und Uns das deine.\u201d<br \/>\nDann schwieg Er und f\u00fcgte danach hinzu: \u201eMeine Tochter, sobald du dich entschlie\u00dft, dich in mein G\u00f6ttliches FIAT zu ergie\u00dfen und in Ihm deine Gedanken, Worte und Werke zu bilden, rufst du meinen Willen an.<br \/>\nDa Er sich gerufen f\u00fchlt, antwortet Er auf den Ruf, indem Er sein Licht in deinem Akt widerstrahlen l\u00e4sst. Sein Licht hat die Kraft, diesen Akt von allem leer zu machen, was an [ungeordnet] Menschlichem darin sein kann und erf\u00fcllt ihn mit allem, was G\u00f6ttlich ist.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille f\u00fchlt sich also von deinen Gedanken, von deinen Worten, deinen H\u00e4nden, deinen F\u00fc\u00dfen und deinem Herzen gerufen, und reflektiert sein Licht in jedem von ihnen, entleert sie von allem und gestaltet darin sein lichtvolles Leben.<br \/>\nDa das Licht alle Farben enth\u00e4lt, legt mein G\u00f6ttlicher Wille eine von seinen G\u00f6ttlichen Farben in die Gedanken hinein, eine andere in die Worte, eine weitere in die H\u00e4nde usw. mit all deinen \u00fcbrigen Akten. Im Ma\u00df, wie du deine Akte vermehrst, vervielf\u00e4ltigt Er seine g\u00f6ttlichen, vom Licht meines Willens erf\u00fcllten Farben.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist es, dich von so vielen Farben und g\u00f6ttlichen Schattierungen umkleidet zu sehen, wie viele Gedanken, Akte und Schritte du tust!<br \/>\nAll diese Farben und das G\u00f6ttliche Licht verleihen dir eine solche Sch\u00f6nheit, dass dein Anblick bezaubert, und alle Himmelsbewohner solche Sch\u00f6nheiten genie\u00dfen m\u00f6chten, mit denen mein FIAT deine Seele bekleidet hat.<br \/>\nRufe daher st\u00e4ndig meinen G\u00f6ttlichen Willen [zur\u00fcck].\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 18. November 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eKleine Tochter meines Willens, den Kleinen sind Wir geneigt, unsere unaussprechlichen und unendlichen Geheimnisse mitzuteilen. Wir wollen unsere Geschichte erz\u00e4hlen, umso mehr, als der Ursprung dieser Seelen selbst darin miteinbezogen ist, damit sie am eigenen Leib versp\u00fcren, mit welcher Liebe ihre Kleinheit von Uns geliebt und wiedergeliebt wurde.<br \/>\nDenn sie war gegenw\u00e4rtig und war schon in Uns im Akt der Erschaffung des Menschen \u2013 damit sie, und Wir gemeinsam mit ihr, den feierlichen Akt ihrer Erschaffung feiern k\u00f6nnten.<br \/>\nWisse, dass unser h\u00f6chstes Wesen im Akt der Erschaffung des Menschen in einer Art tiefer Ekstase war. Unsere Liebe riss unser G\u00f6ttliches Wesen hin, unsere Liebe entz\u00fcckte Uns, und unser Fiat ging daran, mit seiner Sch\u00f6pferkraft zu wirken.<br \/>\nEs war gerade in dieser liebenden Ekstase, da Wir alle Gnaden, Gaben, Tugenden, Sch\u00f6nheiten, Heiligkeiten usw. aus Uns hervorbrachten, mit denen alle Gesch\u00f6pfe ausgestattet und bereichert werden sollten.<br \/>\nUnsere Liebe gab sich erst dann zufrieden, als sie alles au\u00dferhalb von Uns geordnet hatte, was allen und jeder einzelnen Seele dienen sollte, alle verschiedenartigen Heiligkeiten und besonderen Sch\u00f6nheiten und Gaben, damit eine jede das Faksimile ihres Sch\u00f6pfers sein k\u00f6nne.<br \/>\nDiese Gaben und Reicht\u00fcmer stehen schon allen zur Verf\u00fcgung, so dass jeder Mensch, der ins Dasein tritt, seine Ausstattung fertig vorfindet, die Gott seit der Erschaffung des Menschen f\u00fcr jeden einzelnen aus Sich Selbst hervorbrachte.<br \/>\nDoch wie viele kennen sie nicht und machen keinen Gebrauch von den Rechten, die Gott ihnen verliehen hat! W\u00e4hrend sie [in Wirklichkeit] reich sind, f\u00fchren sie ein Leben in Armut und sind so weit von der wahren Heiligkeit entfernt, als w\u00e4ren sie keine Wesen, die aus diesem dreimal heiligen Gott hervorgegangen sind, der nur heilige, sch\u00f6ne und gl\u00fcckliche, Ihm \u00e4hnliche Gesch\u00f6pfe machen kann.<br \/>\nDoch die Jahrhunderte werden nicht vergehen, noch wird der j\u00fcngste Tag kommen, bevor die Menschen nicht alles bekommen, was Wir in unserer Liebesekstase hervorbrachten.<br \/>\nMan kann n\u00e4mlich behaupten, dass sie nur ganz wenig von der F\u00fclle genommen haben, die Wir ihnen zur Verf\u00fcgung gestellt haben. Doch vernimm, gute Tochter, ein weiteres \u00dcberma\u00df unserer gl\u00fchenden Liebe. Als Wir die Gaben, Gnaden und Geschenke aus Uns hervorbrachten, trennten Wir Uns nicht von ihnen.<br \/>\nWir brachten sie zwar aus Uns hervor, aber sie waren unzertrennlich von Uns, damit die Seele, die unsere Gaben empf\u00e4ngt, zugleich mit dieser Unzertrennlichkeit von Uns die st\u00e4ndige Nahrung empfange, um [damit] unsere Gaben, Heiligkeit, Sch\u00f6nheit und Gnaden zu n\u00e4hren.<br \/>\nSo machten Wir die Seele zugleich mit unseren Gaben unzertrennlich von Uns, da sie [selbst] nicht die n\u00f6tigen und heiligen N\u00e4hrmittel besitzt, um unsere Gaben am Leben zu halten.<br \/>\nUnd Wir bieten Uns selbst an, ihr die [n\u00f6tigen] Gaben und Speisen zu reichen, um unsere Heiligkeit und himmlischen Gnaden mit Nahrung zu versorgen.<br \/>\nSo sind Wir st\u00e4ndig mit der Seele zusammen, um ihr bald die Nahrung f\u00fcr unsere Heiligkeit zu reichen, bald die Speise f\u00fcr die Ern\u00e4hrung unserer St\u00e4rke, bald jene besondere Speise f\u00fcr den Unterhalt unserer Sch\u00f6nheit.<br \/>\nKurzum, Wir sind um die Seele herum und stets damit besch\u00e4ftigt, jede Gabe, die Wir ihr geschenkt haben, mit den verschiedenen Speisen zu versorgen. Dies dient dazu, unsere Gaben zu bewahren, zunehmen zu lassen und zu kr\u00f6nen \u2013 und die gl\u00fcckliche Seele wird zugleich mit und in unseren Gaben gekr\u00f6nt.<br \/>\nWenn Wir daher der Seele eine Gabe geben, so n\u00fctzt Uns dies, dass Wir Uns mit ihr verbinden, nicht nur dass Wir die Gabe n\u00e4hren, sondern Wir geben der Seele als Unterpfand unsere Arbeit, die Untrennbarkeit und unser Leben selbst.<br \/>\nIn der Tat, wenn Wir die Seele Uns \u00e4hnlich w\u00fcnschen, m\u00fcssen Wir [ihr] unser Leben geben, um die \u00c4hnlichkeit mit Uns in ihr hervorbringen zu k\u00f6nnen. Und das tun Wir gerne \u2013 ja vielmehr wiederholt unsere Liebe die Ekstase f\u00fcr Uns und dr\u00e4ngt Uns, alles zu schenken, damit Wir die Kleinheit der Seele bekommen, die nichtsdestotrotz Uns geh\u00f6rt und aus Uns hervorging.<br \/>\nDaraus kannst du verstehen, wie gro\u00df unsere Sorgfalt und unsere Liebesekstasen sind, wenn Wir der Seele nicht eine Gabe, sondern unseren eigenen Willen als Leben schenken m\u00f6chten. Unsere Gaben zu n\u00e4hren ist das eine, unseren Willen zu n\u00e4hren etwas [ganz] anderes.<br \/>\nSchon Seinetwegen entz\u00fcckt Uns die Seele best\u00e4ndig und l\u00e4sst Uns stete Liebesekstasen erfahren, in denen Wir nichts anderes tun, als Liebe in Str\u00f6men, Meere von Licht und unbeschreibliche Gnaden auszugie\u00dfen. Nichts schenken Wir [blo\u00df] nach Ma\u00df, da Wir die Seele nicht nur n\u00e4hren, sondern unseren Willen im Gesch\u00f6pf geleiten und mit g\u00f6ttlichen W\u00fcrden ehren m\u00fcssen.<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter, und lasse nichts [ungeordnet] Menschliches aus dir hervortreten, damit auch du meinen Willen mit g\u00f6ttlichen Akten in dir ehren kannst.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 30. Januar 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNiemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will\u201c (Mt 11, 27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditierte weiter \u00fcber die vielen Wahrheiten \u00fcber den G\u00f6ttlichen Willen, seine vielen Freuden und g\u00f6ttlichen Umwandlungen! Gerade sie haben das H\u00f6chste Wesen geoffenbart.<br \/>\nNie h\u00e4tte ich meinen Sch\u00f6pfer, meinen Vater im Himmel kennengelernt, wenn diese heiligen Wahrheiten mir nicht als Boten so viele sch\u00f6ne Nachrichten \u00fcber seine anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t gebracht h\u00e4tten.<br \/>\nDoch als mir die vielen Wahrheiten in den Sinn kamen, stieg ein Zweifel in mir auf: War es wirklich Jesus, der mir so viele Wahrheiten mitteilte, oder etwa der Feind oder meine Phantasie? Da \u00fcberraschte mich Jesus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter, wie kannst du zweifeln? Allein die Vielzahl der so zahlreichen Wahrheiten \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen ist der sichere Beweis, dass nur dein Jesus mit starken und verschiedenen Argumenten so lange \u00fcber dieses selbe Thema sprechen konnte.<br \/>\nDa Ich n\u00e4mlich die Quelle dieser Wahrheiten besitze, ist es kein Wunder, dass Ich dir \u2013 und zwar auf viele verschiedene Weisen \u2013 sozusagen die kleinen Lichttropfen der Wahrheiten \u00fcber meinen anbetungsw\u00fcrdigen Willen mitgeteilt habe.<br \/>\nIch sage \u2018Tropfen\u2019, verglichen mit dem Vielen und dem unendlichen Meer, das Ich noch sagen k\u00f6nnte; in der Tat, wollte Ich die ganze Ewigkeit sprechen, h\u00e4tte Ich so viel \u00fcber die Wahrheiten meines H\u00f6chsten Fiat zu sagen, dass Ich nie ans Ende k\u00e4me. Doch f\u00fcr dich waren meine Mitteilungen wie Meere, weil das, was f\u00fcr Mich \u2013 ein unendliches Wesen \u2013 Tropfen sind, das sind f\u00fcr dich Meere, die du ein endliches Gesch\u00f6pf bist.<br \/>\nDaher sind die blo\u00dfe Weitschweifigkeit und meine so langen Reden der sicherste und \u00fcberzeugendste Beweis, dass nur dein Jesus so viele Gr\u00fcnde haben, und dass nur Er so viel \u00fcber das wissen kann, was meinen eigenen Willen betrifft.<br \/>\nDer Feind besitzt nicht die Quelle; zudem w\u00fcrde er damit ein Thema anschneiden, das ihn noch mehr qu\u00e4lt, da mein G\u00f6ttlicher Wille das ist, was Er am meisten hasst und was ihn am meisten qu\u00e4lt. St\u00fcnde es in seiner Macht, dann w\u00fcrde er die Erde auf den Kopf stellen und alle K\u00fcnste und Raffinessen anwenden, damit niemand meinen Willen kennt und tut.<br \/>\nNoch weniger h\u00e4tte dir deine Phantasie, die so begrenzt und klein ist, diese Wahrheiten offenbaren k\u00f6nnen. O, wie bald w\u00e4re das Licht des Verstandes verl\u00f6scht!<br \/>\nNachdem du zwei oder drei Argumente vorgebracht hast, w\u00e4rest du wie jemand, der sprechen m\u00f6chte, dann aber keinen Ton mehr herausbringt und nicht weiterwei\u00df, sodass du besch\u00e4mt verstummt w\u00e4rest.<br \/>\nDaher besitzt nur dein Jesus das stets neue, durchdringende Wort, voll g\u00f6ttlicher Frische, wunderbarer Lieblichkeit und \u00fcberraschenden Wahrheiten, vor denen der menschliche Intellekt die Stirn beugen und bekennen muss: \u201aHier ist der Finger Gottes.\u2019<br \/>\nAnerkenne daher eine solche Wohltat, und dein Mittelpunkt sei in allem nur mein Wille.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 9. April 1932)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So folgte ich dem himmlischen Kind in \u00c4gypten und kam zu der Episode, als Es seine ersten Schritte tat. Ich k\u00fcsste seine Schritte, legte mein &#8218;Ich liebe Dich&#8216; auf jeden seiner Schritte und erbat von Ihm die ersten Schritte seines Willens f\u00fcr alle Menschengeschlechter. Ich suchte, Ihm in allem nachzufolgen: wenn Er betete oder weinte, bat ich, dass sein Wille alle Gebete der Seelen beleben und seine Tr\u00e4nen das Leben seines Fiat in der Menschheitsfamilie wiederaufleben lassen m\u00f6gen.<br \/>\nW\u00e4hrend ich Ihm also in allem aufmerksam nachzufolgen suchte, besuchte der kleine K\u00f6nig Jesus meine arme Seele und sagte zu mir: &#8222;Tochter meines Wollens, wie gl\u00fccklich bin Ich, wenn das Gesch\u00f6pf Mich nicht alleine l\u00e4sst! Ich f\u00fchle es hinter Mir, vor Mir und in all meinen Akten.<br \/>\nDu sollst nun wissen, dass mein Exil in \u00c4gypten nicht ohne Eroberungen war. Als Ich das Alter von ca. drei Jahren erreicht hatte, h\u00f6rte Ich von unserer kleinen H\u00fctte aus die Kinder, die mitten auf der Stra\u00dfe spielten und schrien, und klein wie Ich war, ging Ich in ihre Mitte hinaus.<br \/>\nsie Mich sahen, umringten sie Mich und wollten m\u00f6glichst nahe an Mich herankommen, weil sie sich von meiner Sch\u00f6nheit, vom Zauber meines Blickes und meiner lieblichen Stimme hingerissen f\u00fchlten, Mich zu lieben.<br \/>\nDarum dr\u00e4ngten sie sich um Mich und liebten Mich so sehr, dass sie sich nicht von Mir trennen konnten. Nun liebte auch Ich diese Kinder, und da die Liebe, wenn sie wahrhaftig ist, sich nicht nur zu erkennen zu geben sucht, sondern auch das schenken m\u00f6chte, was sie in Zeit und Ewigkeit gl\u00fccklich machen kann, richtete Ich nun meine erste kurze Predigt an diese Kleinen.<br \/>\nDa Ich Mich an ihre geringe Fassungskraft anpasste, konnten sie Mich \u2013 umso mehr, da sie die Unschuld besa\u00dfen \u2013 leichter verstehen. Willst du den Inhalt meiner Predigt wissen? Ich sagte zu ihnen:<br \/>\n&#8222;Meine Kinder, h\u00f6rt Mich an: Ich liebe euch sehr und m\u00f6chte euch euren Ursprung zu erkennen geben. Schaut zum Himmel, dort oben habt ihr einen Himmlischen Vater, der euch \u00fcberaus liebt.<br \/>\nAber Er liebt euch so sehr, dass Er sich nicht damit zufriedengab, an euch als Vater im Himmel zu handeln, euch zu leiten, f\u00fcr euch eine Sonne, ein Meer, eine bl\u00fchende Erde zu erschaffen, um euch gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nDa Er euch n\u00e4mlich mit \u00fcberstr\u00f6mender Liebe liebt, wollte Er herabsteigen in eure Herzen und seinen K\u00f6nigspalast am Grunde eurer Seele errichten, indem Er sich zum s\u00fc\u00dfen Gefangenen jedes einzelnen von euch machte.<br \/>\nAber was wollte Er damit bezwecken? Eurem Herzschlag, eurem Atem und eurer Bewegung Leben zu geben! So geht Er, wenn ihr geht, also in euren Schritten, Er bewegt sich in euren kleinen H\u00e4nden und spricht in eurer Stimme.<br \/>\nUnd w\u00e4hrend ihr lauft oder euch bewegt, macht Er folgendes, da Er euch \u00fcberaus liebt: einmal k\u00fcsst Er euch, ein andermal dr\u00fcckt Er euch an Sich oder umarmt euch und tr\u00e4gt euch wie im Triumph, weil ihr seine geliebten Kinder seid.<br \/>\nWie viele verborgene K\u00fcsse und Umarmungen schenkt euch nicht dieser unser Himmlischer Vater! Doch weil ihr unaufmerksam wart, habt ihr seinen Kuss nicht mit dem euren erwidert und seine v\u00e4terlichen Umarmungen nicht mit euren Umarmungen.<br \/>\nSo blieb Er mit dem Schmerz zur\u00fcck, dass Ihn seine Kinder weder k\u00fcssten noch umarmten. Nun, meine lieben Kinder, wisst ihr, was dieser Himmlische Vater von euch will? Er m\u00f6chte, dass ihr Ihn in euch anerkennt, dass Er seinen Wohnsitz im Mittelpunkt eurer Seele hat.<br \/>\nDa Er euch alles gibt \u2013 und es nichts gibt, was Er euch nicht gibt \u2013 so will Er eure Liebe in allem, was ihr tut. Liebt Ihn also! Die Liebe gehe nie weg aus eurem kleinen Herzen, von euren Lippen, von euren Werken, von allem. Dies wird die k\u00f6stliche Speise sein, die ihr seiner V\u00e4terlichkeit darreicht.<br \/>\nEr liebt euch \u00fcber alles und m\u00f6chte geliebt werden. Niemand kann euch so lieben, wie Er euch liebt! Es ist wahr, dass ihr auch einen irdischen Vater habt, aber wie sehr ist die Liebe dieses irdischen Vaters verschieden von der Liebe des Vaters im Himmel!<br \/>\nEr folgt euch nicht immer \u00fcberall hin nach, er wacht nicht \u00fcber eure Schritte, er schl\u00e4ft weder zusammen mit euch, noch schl\u00e4gt er in eurem Herzen, und wenn ihr hinfallt, wei\u00df er nicht einmal etwas davon. Euer Himmlischer Vater hingegen verl\u00e4sst euch nie.<br \/>\nWenn ihr zu fallen droht, reicht Er euch die Hand, damit ihr nicht st\u00fcrzt, wenn ihr schlaft, wacht Er \u00fcber euch. Auch wenn ihr spielt und ungezogen seid, ist Er bei euch und wei\u00df alles, was ihr tut. Liebt Ihn daher sehr, sehr!\u201c<br \/>\nMeine Liebe entflammte Mich noch mehr, und Ich sagte zu ihnen: &#8218;Gebt Mir das Wort, dass ihr Ihn immer, immer lieben werdet! Sagt gemeinsam mit Mir: &#8218;Wir lieben Dich, unser Vater, der Du im Himmel bist, wir lieben Dich, unser Vater, der Du in unseren Herzen wohnst!&#8217;\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 10. Januar 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61220","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61220","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61220"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61220\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61220"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61220"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61220"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}