{"id":61230,"date":"2026-07-15T21:00:10","date_gmt":"2026-07-15T19:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1128-30\/"},"modified":"2026-07-15T21:06:07","modified_gmt":"2026-07-15T19:06:07","slug":"donnerstag-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1128-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-15-woche-im-jahreskreis-mt-1128-30\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 15. Woche im Jahreskreis (Mt 11,28-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">28In jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. 29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. 30Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIn jener Zeit sprach Jesus: Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen\u201c (Mt 11,28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich halte dich immer auf meinen Knien, so nah bei Mir, dass Ich dir keine Zeit lasse, an dich selbst zu denken. Ich halte dich wie ein Vater sein kleines Kind auf seinen Knien h\u00e4lt, dem er bald einen Kuss, bald eine Liebkosung gibt, das er bald mit seinen eigenen H\u00e4nden fu\u0308ttert, bald daran denkt, das kleine Kind zu reinigen, wenn es sich unvorsichtigerweise beschmutzt.<br \/>\nWenn sich der Vater betru\u0308bt zeigt, tr\u00f6stet ihn das Kleine und trocknet seine Tr\u00e4nen. Wenn er sich erzu\u0308rnt zeigt, beruhigt ihn das Kleine.<br \/>\nMit einem Wort, der Vater ist das Leben des Kleinen und l\u00e4sst ihn nicht den geringsten Gedanken an sich selbst finden, ob es etwas es-sen soll, ob es sich beschmutzt, ob es sich kleiden muss und nicht einmal, ob es schlafen muss, da er mit seinen Armen eine Wiege macht und das Kleine wiegt, bis es einschl\u00e4ft, und der Vater es auf seinem eigenen Scho\u00df schlafen l\u00e4sst.<br \/>\nDas Kleine ist der ganze Trost und das Leben des Vaters, w\u00e4hrend die anderen gro\u00dfen Kinder sich darum ku\u0308mmern, das Haus in Ordnung zu halten, sich selber zu waschen und all die anderen Dinge zu tun.<br \/>\nSo mache Ich es mit dir und halte dich wie eine kleine Tochter auf meinen Knien, so vertraut mit Mir vereint, dass du dich selber gar nicht spu\u0308rst.<br \/>\nIch denke an dich und sorge in allem fu\u0308r dich: Ich reinige dich, wenn du befleckt bist, n\u00e4hre dich, wenn du Speise brauchst. Mit einem Wort, Ich komme dir in allem zuvor, auf eine Weise, dass du deine Bedu\u0308rfnisse gar nicht wahrnimmst.<br \/>\nUnd wenn Ich dich ganz innig an Mich dru\u0308cke, ist es eine Gnade, die Ich dir gebe, da du vielen, vielen Fehlern entgehst. Wenn du n\u00e4mlich Gedanken an dich selbst h\u00e4ttest, o, in wie viele Fehler w\u00e4rest du gefallen!<br \/>\nDenke daher daran, deine Aufgabe als kleine Tochter fu\u0308r Mich zu erfu\u0308llen, und an nichts anderes.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 2. September 1906)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in ganz leidendem Zustand erblicken und sprach zu mir: \u201eMei-ne Tochter, sie wollen nicht verstehen, dass alles darauf ankommt, sich Mir ganz hinzugeben und in allem und immer meinen Willen zu tun.<br \/>\nWenn Ich dies erreicht habe, dr\u00e4nge Ich selbst die Seelen, indem Ich zu jeder von ihnen sage: &#8222;Mein Kind, nimm diese Freude, diesen Komfort, diese Erleichterung, diese Erquickung an; der Unterschied besteht darin: bevor sie sich ganz Mir hingibt und in allem und stets meinen Willen tut, gestattete sie sich jene erlaubten Befriedigungen, und dies waren menschliche Dinge; nachher hingegen sind es g\u00f6ttliche.<br \/>\nUnd da diese Dinge Mir geh\u00f6ren, empfinde Ich keine Eifersucht mehr und sage Mir: \u201eWenn sie sich dieses erlaubte Vergn\u00fcgen nimmt, so tut sie es, weil Ich es will. Wenn sie mit Personen zu tun hat, wenn sie sich erlaubterweise unterh\u00e4lt, usw. so deshalb, weil Ich es will.<br \/>\nWenn Ich es nicht wollte, w\u00e4re sie bereit, alles aufzugeben\u201c. Daher stelle Ich ihr die Dinge zur Verf\u00fcgung, denn alles, was sie tut, ist Wirkung meines Willens, nicht mehr des ihren.<br \/>\nSag Mir, meine Tochter, was hat dir gefehlt, seitdem du dich ganz Mir hingegeben hast? Ich habe dir meine Wonnen, Freuden und Mich Selbst ganz geschenkt zu deinem Gl\u00fcck, und zwar in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung.<br \/>\nNicht einmal in der nat\u00fcrlichen Ordnung habe Ich es dir an etwas fehlen lassen: Beichtv\u00e4ter, Kommunionen und alles andere. Im Gegenteil, da du nur nach Mir verlangtest, wolltest du die Beichtv\u00e4ter nicht so h\u00e4ufig, aber Ich habe dir darin kein Geh\u00f6r geschenkt, da Ich will, dass alle, die sich um Meinetwillen aller Dinge ent\u00e4u\u00dfern wollen, \u00dcberfluss an allem habe.<br \/>\nTochter, welchen Kummer f\u00fchle Ich im Herzen, wenn Ich sehe, dass die Seelen dies nicht verstehen wollen, auch jene, die als die besten gelten!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 20. M\u00e4rz 1912)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Meer des G\u00f6ttlichen Willens \u00fcberflutet mich weiterhin. Da ich aber unzul\u00e4nglich und zu allem unf\u00e4hig bin, scheint Er es zu genie\u00dfen, mich mit seinen H\u00e4nden, z\u00e4rtlicher als eine Mutter, wie ein ganz kleines Kind mit der Speise seines Fiat zu f\u00fcttern und mich, Wort um Wort, Silbe f\u00fcr Silbe, die ersten Vokale der Wissenschaft des G\u00f6ttlichen Willens zu lehren.<br \/>\nWenn ich Ihn dann irgendwie verstanden zu haben scheine, jubelt Er \u00fcber seine Gewissheit, dass Er eine Seele im G\u00f6ttlichen Willen heranbilden kann! Ich bin gl\u00fccklich \u00fcber seine m\u00fctterliche Besorgtheit und danke Ihm von Herzen, und mein geliebter Jesus sagte als Sprachrohr seines Willens voll G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, jede Wahrheit, die Ich dir \u00fcber mein Fiat offenbare, l\u00e4sst dich ein weiteres St\u00fcck in Ihm wachsen, ist ein weiterer \u201aHappen\u2018, um dir Kraft zu geben, dich zu w\u00e4rmen und noch mehr in Ihm zu best\u00e4rken.<br \/>\nEs ist ein neuer Schluck, den du aus dem unermesslichen Meer meines Willens trinkst, es ist ein weiterer g\u00f6ttlicher Besitz, den du erwirbst.<br \/>\nNun musst du wissen, dass Wir dir f\u00fcr jeden weiteren Akt, den du in Ihm tust, unsere Himmlische Tafel decken: wenn du liebst, n\u00e4hrt Er dich mit unserer Liebe; wenn du so weit kommst, Uns zu verstehen, n\u00e4hrt Er dich mit unserer Weisheit und schenkt dir so viele sch\u00f6ne Neuheiten und Kenntnisse \u00fcber deinen Sch\u00f6pfer!<br \/>\nSo wird dein Gott zu deiner bevorzugten Speise und n\u00e4hrt dich bei allem, was du tust, bald mit unserer Macht, bald mit unserer G\u00fcte, bald mit unserer Milde, mit unserer St\u00e4rke, Barmherzigkeit und unserem Licht.<br \/>\nDeshalb absorbiert Uns die menschliche Begrenztheit, wenn sie in unserem Ewigen Willen lebt, Schluck f\u00fcr Schluck, H\u00e4ppchen um H\u00e4ppchen.<br \/>\nDa das Gesch\u00f6pf n\u00e4mlich klein ist, kann es, auch wenn es so viel nimmt, wie einem Gesch\u00f6pf nur m\u00f6glich ist, nicht alles zugleich aufnehmen, was es von un-serem G\u00f6ttlichen Sein aufnehmen sollte; zumal es dazu dient, Uns gegenseitig gl\u00fcck-lich zu machen: Wir beim Geben und das Gesch\u00f6pf beim Empfangen.<br \/>\nWir geben von dem Unsrigen, und das Gesch\u00f6pf schenkt Uns seine kleine Begrenztheit. Wir bearbeiten es nach unserem Wunsch, und es ist bereit, Uns an sich wirken zu lassen.<br \/>\nEs ist dieser beiderseitige Austausch, das gegenseitige Zusammenwachsen, das Miteinander-Sprechen, das unsere sch\u00f6nsten Werke bildet, und Wir entfalten das Leben unseres Willens im Gesch\u00f6pf.<br \/>\nVon Nichts kommt nichts, daher m\u00fcssen Wir aktiv sein, sprechen, Uns verst\u00e4ndlich machen, arbei-ten, um die sch\u00f6nen Statuen heranzubilden, die unser Le-ben wiederholen.<br \/>\nWenn Wir also jemanden finden, der Uns anh\u00f6ren und sich Uns hingeben m\u00f6chte, um [Gnaden] zu erhalten, dann halten Wir nichts von dem zur\u00fcck, was Wir f\u00fcr die Seelen tun k\u00f6nnen und zu tun verm\u00f6gen.<br \/>\nNun, meine Tochter, wenn die Seele sich mit unserem Fiat ern\u00e4hrt hat, sodass sie keine andere Speise mehr kennt, und die Kette ihrer Akte gebildet hat, die alle mit den Kennzeichen der g\u00f6ttlichen Tugenden gesiegelt sind, dann bleibt Gott in seinen g\u00f6ttlichen Tugenden in der Seele \u201agefangen\u2018.<br \/>\nWenn sie dann liebt, ist es Gott, der die Macht seiner Liebe, G\u00fcte, Heiligkeit usw. in den Akten der Seele zur Schau stellt. Die Macht, die mittels dieser Akte, die Gott in der Seele vollbringt, zutage tritt, ist daher so gro\u00df, dass sie Himmel und Erde erf\u00fcllt und \u00fcber allen Seelen schwebt.<br \/>\nSie erf\u00fcllt sie mit seiner machtvollen Liebe, \u00fcberw\u00e4ltigt sie und l\u00e4sst sie den Kuss des G\u00f6ttlichen Willens empfangen, in einer Weise, dass die Menschheitsfamilie seine Macht und Liebe f\u00fchlt, die herrschen m\u00f6chte; zumal ihnen diese Rechte von Gott gew\u00e4hrt werden, der in einem Gesch\u00f6pf verborgen ist, das zu ihrer menschlichen Rasse geh\u00f6rt: diese Rechte werden sie nicht aberkennen k\u00f6nnen, au\u00dfer einige Treulose, die jedoch meine Macht zu \u00fcberw\u00e4ltigen und zu besiegen vermag.<br \/>\nLass Mich also das Werk meines Willens in dir vollenden, widersetze dich in nichts, und Wir werden beide \u00fcber seine Herrschaft in den anderen Seelen froh sein.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 10. Mai 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin g\u00fctig und von Herzen dem\u00fctig; so werdet ihr Ruhe finden f\u00fcr eure Seele. Denn mein Joch dr\u00fcckt nicht, und meine Last ist leicht\u201c (Mt 11, 29-30)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen sagte der gebenedeite Jesus bei seinem Kommen zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Kreuze und Abt\u00f6tungen sind wie ebenso viele Taufbecken, und jede Art von Kreuz, das in den Gedanken meiner Passion eingetaucht wird, verliert die H\u00e4lfte seiner Bitterkeit und verringert seine Last um die H\u00e4lfte.\u201c Dann verschwand Er wie ein Blitz, und ich blieb zur\u00fcck und verrichtete gewisse Akte der Anbetung und Wiedergutmachung in meinem Inneren; Er kam von neuem und f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eWelch ein Trost ist es f\u00fcr Mich zu sehen, dass du das von neuem tust, was meine Menschheit vor vielen Jahrhunderten getan hat! Denn alles, was Ich f\u00fcr jede Seele zu tun festgesetzt habe, wurde vorher in meiner Menschheit getan. Und wenn die Seele Mir entspricht, dann tut sie das wieder, was Ich f\u00fcr sie getan habe, in sich selbst.<br \/>\nWenn aber nicht, bleibt es nur in Mir selbst getan, was Mir unaussprechliche Bitterkeit bereitet.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 5. Juni 1905)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61230","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61230","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61230"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61230\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61230"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61230"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61230"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}