{"id":61277,"date":"2025-07-19T12:00:12","date_gmt":"2025-07-19T10:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/16-sonntag-im-jahreskreis-lk-1038-42\/"},"modified":"2025-07-17T21:10:51","modified_gmt":"2025-07-17T19:10:51","slug":"16-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1038-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/16-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1038-42\/","title":{"rendered":"16. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 10,38-42)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">38In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. 39Sie hatte eine Schwester, die Maria hie\u00df. Maria setzte sich dem Herrn zu F\u00fc\u00dfen und h\u00f6rte seinen Worten zu.<br \/>\n40Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, f\u00fcr ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, k\u00fcmmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein \u00fcberl\u00e4sst? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!<br \/>\n41Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und M\u00fchen. 42Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gew\u00e4hlt, der wird ihr nicht genommen werden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie hatte eine Schwester, die Maria hie\u00df. Maria setzte sich dem Herrn zu F\u00fc\u00dfen und h\u00f6rte seinen Worten zu\u201c (Lk 10,39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze meine u\u0308beraus bitteren Tage fort, bin aber ergeben in den Willen Gottes. Wenn sich mein stets liebenswu\u0308rdiger Jesus zeigt, dann ist Er stets traurig und schweigsam. Es scheint, dass Er mir in keiner Sache mehr Aufmerksamkeit schenken will. Diesen Morgen erschien Er und legte zwei Ohrringe an meinen Ohren an \u2013 strahlend wie zwei Sonnen. Dann sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, wer ganz darauf bedacht ist, Mich anzuh\u00f6ren, fu\u0308r den ist mein Wort eine Sonne, die nicht nur das Geh\u00f6r erfreut, sondern den Geist n\u00e4hrt und das Herz mit Mir und meiner Liebe s\u00e4ttigt. Ach, sie wollen nicht begreifen, dass Ich euch ganz auf Mich ausgerichtet haben m\u00f6chte, ohne einer anderen Sache Aufmerksamkeit zu schenken!<br \/>\nBetrachte diese Person (er wies auf eine Person hin), wie sie mit ihrer Art, alles zu untersuchen (pru\u0308fen), allen Dingen Aufmerksamkeit schenkt und sich von allem \u2013 bis zum \u00dcberma\u00df \u2013 beeindrucken l\u00e4sst, sogar von heiligen Dingen: doch dies ist nichts anderes als ein Leben au\u00dferhalb von Mir, und eine Seele, die au\u00dferhalb von Mir lebt, fu\u0308hlt sich selbst notwendigerweise sehr stark. Sie denkt, sie wu\u0308rde Mir Ehre erweisen, doch das Gegenteil ist der Fall.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 10; 14. Dezember 1911)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, du wei\u00dft nicht, was es Mir bedeutet, meine Wahrheiten mitzuteilen, daher wunderst du dich u\u0308ber meine Freude und die unwiderstehliche Kraft, die Mich dr\u00e4ngt, Mich dem Gesch\u00f6pf mitzuteilen; und wer Mich bereitwillig anh\u00f6rt, stellt meine Freude und Wonne dar, wenn Ich mit ihm spreche.<br \/>\nDu sollst dies wissen: wenn Ich eine meiner Wahrheiten offenbare, die noch nicht bekannt ist, so ist dies eine neue Sch\u00f6pfung, die Ich schaffe, und es ist meine gro\u00dfe Freude, die vielen Gu\u0308ter und Geheimnisse aus Mir hervorgehen zu lassen, die Ich in Mir berge.<br \/>\nDoch so viel Ich daru\u0308ber auch spreche, m\u00f6chte Ich \u2013 da Ich dieser stets neue Akt bin, der sich nie wiederholt \u2013 stets weiterreden; und wenn Ich rede, bleibt stets noch etwas Neues, das Ich erz\u00e4hlen m\u00f6chte, denn die Neuheit geht nie in Mir aus; Ich bin immer neu in der Liebe, neu in der Sch\u00f6nheit, neu in den Freuden und in den Harmonien, Ich bin neu in allem und immerdar, und daher ermu\u0308de Ich niemanden und habe stets Neues zu geben und zu sagen, und die unwiderstehliche Kraft, die Mich dr\u00e4ngt, Mich zu offenbaren, ist meine unermessliche Liebe.<br \/>\nAus einem Liebeserguss brachte Ich meine Sch\u00f6pfung hervor; alles, was man im ganzen Universum sehen kann, war in Mir drinnen, und die Liebe lie\u00df aus meinem Inneren den Schatten meines Lichtes u\u0308berflie\u00dfen, und Ich schuf die Sonne, den Schatten meiner Unermesslichkeit und Harmonie, und Ich breitete die Himmel aus, mit den dazu passenden zahlreichen Sternen und Himmelsk\u00f6rpern.<br \/>\nDies und anderes, was Ich schuf, war nichts anderes als Schatten, die aus Mir hervortraten; meine Liebe hatte darin ihr Ventil, und Ich fand so viel Wonne daran, das, was in Mir enthalten gewesen war, in kleinen Partikeln verstreut, u\u0308ber der ganzen Sch\u00f6pfung schweben zu sehen.<br \/>\nNun, wie gro\u00df wird meine Freude sein, meine Wahrheiten kundzutun, die nicht Schatten von Mir sind, welche aus Mir hervortreten, sondern die Substanz der Gu\u0308ter, die Ich in Mir enthalte, und die nicht in stummer Sprache \u2013 wie alle geschaffenen Dinge \u2013 von Mir reden, sondern klar, klangvoll und beredt von Mir sprechen, und die \u2013 da mein Wort sch\u00f6pferisch ist \u2013 in der Seele wie eine neue Sch\u00f6pfung die Wahrheiten erschaffen, die Ich mitteile?<br \/>\nW\u00e4hrend Ich mit einem FIAT so viele Dinge schuf, so spreche Ich bei der Offenbarung meiner Wahrheiten nicht nur ein einziges FIAT aus, sondern so viele Worte, wie n\u00f6tig sind, um das mitzuteilen und verst\u00e4ndlich zu machen, was Ich sie begreifen lassen m\u00f6chte.<br \/>\nStell dir daher meine gro\u00dfe Freude vor, wenn Ich der Seele meine Wahrheiten offenbare, die nicht in stummer Sprache, sondern mit sprechender Stimme den anderen meine Sch\u00e4tze und Wahrheiten mitteilen wird, um ihnen das Gute einzufl\u00f6\u00dfen, das sie empfangen hat.<br \/>\nDeshalb findet meine Liebe in der Mitteilung meiner Wahrheiten ihr eigenes Ventil und ger\u00e4t in festliche Freude, und Ich liebe die Seele so sehr, die Mich bereitwillig anh\u00f6rt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 1. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Jesus verstummte, und ich dachte \u00fcber seine Worte nach. Ich erblickte alle Leiden in mir aufgereiht, die ich erduldet hatte: sie sandten Lichtstrahlen aus und bildeten, in die Leiden Jesu umgewandelt, die g\u00f6ttliche St\u00fctze und Verteidigung f\u00fcr die Seelen und flehten und seufzten st\u00e4ndig um das Kommen und die Herrschaft des G\u00f6ttlichen Willens. Dann nahm Er seine Rede wieder auf:<br \/>\n\u201eMeine gute Tochter, unsere Liebe ist so gro\u00df, dass sie \u00fcberall und allerorts, auch im kleinen Grashalm, in der Luft, die das Gesch\u00f6pf einatmet, im Wasser, das es trinkt, und sogar unter seinen Schritten, wenn es auf der Erde geht, unsere Stimmen h\u00f6ren l\u00e4sst, die vor Liebe schmachtend ausrufen: \u201aIch liebe dich, Ich liebe dich, Ich liebe dich!\u2018<br \/>\nDoch unsere Liebe findet keine Ruhe, wenn sie sich nicht vom Gesch\u00f6pf erh\u00f6rt sieht, das ihr sein \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich\u2019 wiederholt. In unserem Liebestaumel und unserem Schmerz sagen Wir: \u201aAch, h\u00f6rt Uns denn niemand? Ach, niemand wiederholt Uns: \u201aIch liebe Dich, ich liebe Dich?\u2018 Wozu sagen Wir \u201aIch liebe dich, Ich liebe dich\u2019, wenn niemand es Uns erwidert und vergilt?<br \/>\nZu wem sagen Wir \u201aIch liebe dich\u2019? Zur Luft, zum Wind, in die Leere? Unser \u201aIch liebe dich\u2019 findet niemanden, an den es sich richten, auf den es sich st\u00fctzen kann, wenn es nicht das \u201aIch liebe Dich\u2019 des Menschen findet, das unseren Liebesakt aufnimmt, um mit dem seinen zu vergelten, damit seine Liebe in unserer unermesslichen Liebe Zuflucht findet, um sich aufzust\u00fctzen und immer mehr zu wachsen.<br \/>\nWenn das Gesch\u00f6pf unser \u201aIch liebe dich\u2019 h\u00f6rt und es Uns erwidert, sagen Wir in unserer Liebesglut und wie vers\u00f6hnt von seiner Liebe: \u201aDa Wir geh\u00f6rt worden sind, hat unsere Liebe jemanden gefunden, an den sie sich richten, wo sie Zuflucht finden kann. Wir sind anerkannt worden, denn Wir haben eine Seele gefunden, die Uns ihre Liebe beteuert, und unsere Liebe feiert ein Fest.<br \/>\nFinden Wir jedoch niemanden, der Uns einen Liebesakt schenkt, dann haben Wir niemanden, der Uns weder erkennt, noch Uns anh\u00f6rt, noch Uns liebt. Wie hart ist es, zu lieben und nicht geliebt zu werden!<br \/>\nWie gerne m\u00f6chte Ich, dass alle wissen, dass Ich sie mit meiner Liebe st\u00fctze und umarme: sie liebe und atmen lasse, sie liebe und ihnen den Herzschlag gebe, sie liebe und ihnen das Wort verleihe, sie liebe und ihnen den Schritt gebe, sie liebe und ihnen Bewegung, Gedanken, Nahrung und Wasser schenke.<br \/>\nAlles, was sie sind und empfangen, ist die Wirkung meiner t\u00e4tigen Liebe. Ist es daher nicht eine schreckliche Undankbarkeit, Mich nicht zu lieben? Es bedeutet, dass sie unsere Liebe zur M\u00e4rtyrin machen, da Wir lieben und nicht wiedergeliebt werden.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 29. November 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMaria hat den guten Teil gew\u00e4hlt, der wird ihr nicht genommen werden\u201c (Lk 10, 42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich diesen Morgen au\u00dferhalb meiner selbst war, hatte ich das Jesuskind in meinen Armen; und w\u00e4hrend ich mich daran erfreute, Ihn anzusehen, kam, ich wei\u00df nicht wie, aus demselben Kind ein zweites heraus, und nach wenigen Augenblicken, ein drittes Kind, beide von Ihnen dem ersten \u00e4hnlich, obwohl untereinander verschieden. Von diesem Anblick erstaunt sagte ich:<br \/>\n\u201eO, wie kann man das heilige Geheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit gleichsam mit H\u00e4nden greifen, dass, w\u00e4hrend Ihr Einer seid, Ihr auch Drei seid!\u201c Mir schien, dass alle Drei von Ihnen zu mir sprachen, doch als das Wort herauskam, wurde es eine einzige Stimme:<br \/>\n\u201eUnsere Natur ist aus reinster, einfachster, und mitteilsamer Liebe gebildet, und der Natur der wahren Liebe ist dies zu eigen: sie bringt v\u00f6llig \u00e4hnliche Bilder von sich hervor, \u00e4hnlich an Macht, an G\u00fcte, an Sch\u00f6nheit und an allem, was sie enth\u00e4lt; und nur damit unsere Allmacht noch erhabener erscheint, setzt sie das Zeichen der Unterscheidung, dass n\u00e4mlich diese unsere Natur sich gleichsam in Liebe verfl\u00fcssigt \u2013 und da sie einfach ist, gibt es keinerlei Materie, welche die Vereinigung verhindern k\u00f6nnte \u2013 und Drei Personen bildet, dann verfl\u00fcssigt sie sich wieder und bildet somit Einen Gott.<br \/>\nSo wahr ist es, dass die Natur der wahren Liebe dieses Vorrecht hat, Abbilder hervorzubringen, die ihr v\u00f6llig gleichen, oder das Bild des Geliebten anzunehmen, dass die Zweite Person bei der Erl\u00f6sung der Menschheit, die Natur und das Bild des Menschen annahm, und dem Menschen die Gottheit mitteilte.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend die Drei Kinder dies sagten, konnte ich meinen geliebten Jesus sehr gut unterscheiden und erkannte das Bild der menschlichen Natur in Ihm, und nur Seinetwegen hatte ich das Vertrauen, in ihrer Gegenwart zu bleiben; wer h\u00e4tte es sonst gewagt?<br \/>\nAch ja, mir schien, dass die von Jesus angenommene Menschheit den Handel[sverkehr] f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe er\u00f6ffnet hat, damit diese zum Thron der Gottheit aufsteigen k\u00f6nnten, um zur Unterhaltung mit Ihr zugelassen zu werden und Gnadenerl\u00e4sse zu erhalten. O, welch gl\u00fcckliche Augenblicke verkostete ich, wie viele Dinge verstand ich!<br \/>\nDoch um etwas niederzuschreiben, m\u00fcsste ich es dann tun, wenn meine Seele mit meinem lieben Jesus zusammen ist, da sie [dann] vom Leib befreit zu sein scheint. Doch wenn ich wieder eingesperrt bin, machen mich die Finsternis der Gefangenschaft, die Entfernung von meiner mystischen Sonne, der Schmerz, Ihn nicht zu sehen, unf\u00e4hig, es zu beschreiben, und lassen mich sterbend leben.<br \/>\nDennoch, ich bin gezwungen zu leben, angebunden und eingekerkert in diesem elenden Leib. Ach, Herr, hab Mitleid mit einer elenden S\u00fcnderin, die gebrechlich und gefangen lebt!<br \/>\nZerbrich die Mauer dieses Kerkers bald, damit ich zu Dir fliegen kann und nicht mehr zur\u00fcckkehre. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 23. Dezember 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus nimmt sie zum Himmel, und die Engel bitten Ihn, sie den V\u00f6lkern zu zeigen. Sie schwimmt in Gott und versucht, das Innere Gottes zu verstehen.<br \/>\nDiesen Morgen kam mein gebenedeiter Jesus und brachte mich aus mir heraus, mitten unter die V\u00f6lker. Wer kann die \u00dcbel und Schrecken beschreiben, die zu sehen waren? So sagte Er ganz betru\u0308bt zu mir: \u201eMeine Tochter, welch ein Gestank geht von der Erde aus! Sie sollte eigentlich mit dem Himmel eins sein, und da sie im Himmel nichts tun als Mich zu lieben, Mich zu preisen und Mir zu danken, sollte das Echo des Himmels die Erde absorbieren und daraus ein einziges bilden; doch die Erde ist unertr\u00e4glich geworden, daher komme du und vereinige dich mit dem Himmel, und komme im Namen aller, um Mir fu\u0308r sie genugzutun.\u201c<br \/>\nIn einem Augenblick fand ich mich inmitten von Engeln und Heiligen. Ich kann nicht sagen wie, doch ich fu\u0308hlte, wie das, was die Engel und Heiligen sangen und sagten, in mich einfloss; und ich machte, gleich wie sie, meinen Teil im Namen der ganzen Erde. Mein Jesus war ganz zufrieden und wandte sich dann an alle mit den Worten: \u201eSeht eine engelhafte Note von der Erde! Wie befriedigt fu\u0308hle Ich Mich!\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend Er dies sagte, nahm Er mich, um mich gleichsam zu belohnen, in seine Arme, ku\u0308sste mich u\u0308ber und u\u0308ber und zeigte mich dem ganzen Himmlischen Hof als einen Gegenstand seines teuersten Wohlgefallens.<br \/>\nAls sie das sahen, sagten die Engel: \u201eHerr, wir bitten Dich, zeige den V\u00f6lkern, was Du in dieser Seele gewirkt hast, mit einem wunderbaren Zeichen deiner Allmacht, zu deiner Ehre und zum Wohle der Seelen; halte die in ihr eingegossenen Sch\u00e4tze nicht l\u00e4nger verborgen, damit dies, wenn sie selbst deine Allmacht in einem anderen Gesch\u00f6pf sehen und greifen, fu\u0308r die B\u00f6sen Ansto\u00df zur Besserung sein m\u00f6ge, und zu gr\u00f6\u00dferem Eifer fu\u0308r jene guten Willens.\u201c<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, fu\u0308hlte ich mich von Angst erfasst, und mich v\u00f6llig vernichtend, bis zu dem Punkt, dass ich mich wie einen winzig kleinen Fisch sah, warf ich mich in das Herz Jesu und sagte: \u201eHerr, ich will nichts als Dich, und dass ich in Dir verborgen sei; das ist es, was ich stets von Dir erbeten habe, und was ich Dich bitte, in mir zu best\u00e4tigen.\u201c<br \/>\nAls ich dies gesagt hatte, schloss ich mich selber im Inneren Jesu ein und schwamm gleichsam in den ausgedehntesten Meeren im Inneren Gottes. Da sprach Jesus zu allen: \u201eHabt ihr das geh\u00f6rt? Sie will nichts als Mich, und in Mir verborgen zu sein; das ist ihre gr\u00f6\u00dfte Freude.<br \/>\nWenn Ich eine so reine Intention sehe, fu\u0308hle Ich mich noch mehr zu ihr hingezogen; und da Ich ihr Missfallen sehe, wenn Ich mein Werk den V\u00f6lkern mit einem wunderbaren Zeichen zeigen wu\u0308rde, werde Ich, um sie nicht traurig zu machen, nicht gew\u00e4hren, worum Ihr mich gebeten habt.\u201c<br \/>\nDie Engel schienen darauf zu bestehen, doch ich schenkte niemandem mehr Aufmerksamkeit; ich tat nichts als in Gott zu schwimmen&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 2. Oktober 1901)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":82273,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61277","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61277"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61277\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/82273"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}