{"id":61285,"date":"2026-07-19T21:00:53","date_gmt":"2026-07-19T19:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1238-42\/"},"modified":"2026-07-19T21:10:15","modified_gmt":"2026-07-19T19:10:15","slug":"montag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1238-42","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1238-42\/","title":{"rendered":"Montag der 16. Woche im Jahreskreis (Mt 12,38-42)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">38In jener Zeit sagten einige Schriftgelehrte und Pharis\u00e4er zu Jesus: Meister, wir m\u00f6chten von dir ein Zeichen sehen. 39Er antwortete ihnen: Diese b\u00f6se und treulose Generation fordert ein Zeichen, aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Propheten Jona.<br \/>\n40Denn wie Jona drei Tage und drei N\u00e4chte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei N\u00e4chte im Innern der Erde sein. 41Die M\u00e4nner von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.<br \/>\n42Die K\u00f6nigin des S\u00fcdens wird beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu h\u00f6ren. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMeister, wir m\u00f6chten von dir ein Zeichen sehen\u201c (Mt 12,38)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, lie\u00df sich mein s\u00fc\u00dfester Jesus eine kurze Weile sehen, ganz in mich \u201eeingegossen\u201c; und Er sagte mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, willst du die Zeichen kennen, um zu wissen, ob die Seele meine Gnade besitzt?\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eHerr, wie es deiner heiligsten G\u00fcte gef\u00e4llt.\u201c<br \/>\nSo erwiderte Er: \u201eDas erste Zeichen, um zu sehen, ob die Seele meine Gnade besitzt, ist, dass sie bei allem, was zu Gott geh\u00f6rt, das sie \u00e4u\u00dferlich h\u00f6ren oder sehen kann, eine S\u00fc\u00dfigkeit, eine ganz g\u00f6ttliche Lieblichkeit in ihrem Inneren wahrnimmt, was mit nichts Menschlichem oder Irdischem vergleichbar ist.<br \/>\nSie ist wie eine Mutter, welche die Frucht ihres Leibes in der Person eines Sohnes sogar an seinem Atem oder seiner Stimme erkennt, und vor Freude jubelt.<br \/>\nOder wie zwei vertraute Freundinnen, die sich miteinander unterhalten und sich dabei gegenseitig dieselben Gef\u00fchle, Neigungen, Freuden, Betr\u00fcbnisse kundtun; und da jede von ihnen ihre eigenen Dinge in der anderen eingepr\u00e4gt findet, f\u00fchlen sie solches Wohlgefallen und solche Freude darin und schlie\u00dfen die andere so in ihr Herz, dass sie sich nicht voneinander trennen k\u00f6nnen.<br \/>\nSo ist es mit der inneren Gnade, die in der Seele wohnt: wenn sie im \u00c4u\u00dferen die Frucht ihres eigenen Scho\u00dfes sieht, d.h. wenn sie sich selbst in jenen Dingen erkennt, welche ihr eigenes Wesen bilden, dann stimmt sie mit ihnen \u00fcberein und l\u00e4sst die Seele solche Freude und S\u00fc\u00dfigkeit erfahren, dass man sie nicht ausdr\u00fccken kann.<br \/>\nDas zweite Zeichen ist dies: wenn die Seele, welche die Gnade besitzt, spricht, sind ihr Worte friedvoll und haben die Kraft, den Frieden in anderen zu s\u00e4en; sodass die selben Dinge, gesagt von einem, der die Gnade nicht besitzt, keinen Eindruck machten und keinen Frieden brachten, w\u00e4hrend sie dann, wenn sie von jemand ausgesprochen werden, der Gnade besitzt, in wunderbarer Weise wirkten, und den Frieden in die Herzen zur\u00fcckbrachten.<br \/>\nZudem, meine Tochter, ent\u00e4u\u00dfert die Gnade die Seele von allem und macht aus ihrer Menschheit einen Schleier, mit dem sie sich bedeckt, sodass man, wenn der Schleier zerrei\u00dft, das Paradies in der Seele findet, die sie besitzt.<br \/>\nSo ist es kein Wunder, dass wahre Demut, Gehorsam und \u00c4hnliches in der Seele zu finden sind, denn von ihr bleibt nichts \u00fcbrig als ein einfacher Schleier, und man kann mit Klarheit sehen, wie es ganz die Gnade ist, die in ihr wirkt und alle Tugenden f\u00fcr sie in Ordnung h\u00e4lt und sie in st\u00e4ndiger Ausrichtung auf Gott hin leben l\u00e4sst. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 30. Juni 1901)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr antwortete ihnen: Diese b\u00f6se und treulose Generation fordert ein Zeichen\u2026\u201c (Mt 12,39)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, gew\u00f6hnlich w\u00e4hle Ich die am meisten verachteten, die unf\u00e4higsten und \u00e4rmsten Seelen f\u00fcr meine gr\u00f6\u00dften Werke aus. An meiner Mutter selbst war nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches in ihrem \u00e4u\u00dferen Leben; es gab keine Wunder, keine Zeichen, die sie von den anderen Frauen unterschieden h\u00e4tten.<br \/>\nIhr einziges Unterscheidungsmerkmal war ihre vollkommene Tugend, auf die fast niemand achtete. Und wenn Ich anderen Heiligen als Besonderheit die Wundergabe verlieh, und wieder anderen meine Wundmale einpr\u00e4gte \u2013 meiner Mutter nichts, gar nichts.<br \/>\nUnd doch war sie das Wunder aller Wunder, die wahre und vollkommene Gekreuzigte, niemand anderer ist ihr \u00e4hnlich. Ich mache es f\u00fcr gew\u00f6hnlich wie ein Herr, der zwei Diener hat: der eine gleicht einem Riesen, ist kr\u00e4ftig, f\u00e4hig zu allem; der andere ist klein, niedrig, unt\u00fcchtig.<br \/>\nEs scheint, dass er nichts versteht und keinen bedeutenden Dienst ausf\u00fchren kann: wenn der Herr ihn anstellt, dann mehr aus Erbarmen und auch zum Spa\u00df.<br \/>\nWenn nun der Herr einen Millionen- oder Milliardenbetrag in eine andere Stadt schicken soll, was tut er?<br \/>\nEr ruft den kleinen, unf\u00e4higen herbei, vertraut ihm die gro\u00dfe Summe an und sagt sich: &#8218;Wenn ich sie dem Riesen anvertraue, so werden alle auf ihn aufmerksam.<br \/>\nDiebe werden ihn \u00fcberfallen, k\u00f6nnen ihn ausrauben, und wenn er sich mit seinen Herkuleskr\u00e4ften zur Wehr setzt, k\u00f6nnte er verletzt werden.<br \/>\nIch wei\u00df, dass er tapfer ist, aber ich will ihn verschonen, ich will ihn nicht der offensichtlichen Gefahr aussetzen. Niemand wird hingegen auf diesen Geringen achten, von dem man wei\u00df, dass er unt\u00fcchtig ist.<br \/>\nNiemand wird vermuten k\u00f6nnen, dass ich ihm eine so bedeutende Summe anvertrauen k\u00f6nnte, und er wird heil und gesund zur\u00fcckkehren.&#8216;<br \/>\nDer arme, unf\u00e4hige wundert sich, dass der Herr ihm dies anvertraut, w\u00e4hrend er sich des Riesen bedienen k\u00f6nnte. Und zitternd und voll Demut wird er die gro\u00dfe Summe zustellen, ohne dass jemand sich herabgelassen h\u00e4tte, ihn auch nur anzusehen; und gesund und heil wird er zu seinem Herrn zur\u00fcckkehren, noch zitternder und dem\u00fctiger als zuvor.<br \/>\nSo handle Ich. Je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich ausf\u00fchren will, umso eher w\u00e4hle Ich niedrige, arme und unwissende Seelen ohne jegliche \u00e4u\u00dfere Erscheinung, die sie exponieren, auf sie hindeuten k\u00f6nnte.<br \/>\nDas Niedrig- und Unbeachtetsein ist ein sicherer Schutz f\u00fcr mein Werk. Die R\u00e4uber des Eigend\u00fcnkels und der Eigenliebe werden ihr keine Aufmerksamkeit widmen, da sie ihre Unf\u00e4higkeit kennt.<br \/>\nUnd die Seele f\u00fchrt dem\u00fctig und zitternd den Auftrag aus, den Ich ihr anvertraut habe, wohl wissend, dass nicht sie, sondern Ich alles in ihr vollbracht habe.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 17. Januar 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.\u201d (Mt 12, 41)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz in das G\u00f6ttliche Wollen versenkt, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sagte zu mir, als Er kam:<br \/>\nTochter meines Wollens, schau in dein Inneres, wie friedvoll das unermessliche Meer meines Willens flie\u00dft, doch denke nicht, dass dieses Meer in dir seit kurzer Zeit flie\u00dft, weil du mich oft \u00fcber meinen Willen reden h\u00f6rst, sondern seit langer, langer Zeit, da es meine Gewohnheit ist, zuerst zu handeln und dann zu sprechen.<br \/>\nEs ist wahr, dass dein Anfang das Meer meiner Passion war, denn es gibt keine Heiligkeit, die nicht durch den Hafen meiner Menschheit geht, vielmehr gibt es Heilige, die im Hafen meiner Menschheit bleiben, w\u00e4hrend andere weitergehen.<br \/>\nDoch dann pfropfte Ich gleich das Meer meines Wollens auf, und als Ich dich disponiert sah und du Mir deinen Willen \u00fcbergabst, nahm der Meinige Leben in dir an und das Meer floss und wuchs stetig.<br \/>\nJeder deiner Akte in meinem Wollen war ein gr\u00f6\u00dferes Wachstum. Ich sprach wenig mit dir dar\u00fcber, unsere Willen waren miteinander verbunden und kannten sich ohne Worte aus, und dann verstanden Wir uns allein beim Anschauen.<br \/>\nIch erfreute Mich in dir und f\u00fchlte die Freuden des Himmels, in nichts verschieden von dem, was die Heiligen Mir geben, die Mich beseligen, w\u00e4hrend Ich ihre Wonne darstelle.<br \/>\nVersenkt in mein Wollen k\u00f6nnen sie nichts Geringeres tun, als Mir Freude und Wonnen zu bereiten. Doch meine Seligkeit war nicht vollst\u00e4ndig, Ich wollte mit meinen anderen Kindern ein so gro\u00dfes Gut teilen.<br \/>\nSo begann Ich zu dir auf \u00fcberraschende Art von meinem Wollen zu sprechen, und wie viele Wahrheiten, Wirkungen und Werte Ich dir mitteilte, so viele Kan\u00e4le \u00f6ffnete Ich von dem Meer zum Wohl der anderen, damit diese Kan\u00e4le \u00fcberflie\u00dfendes Wasser f\u00fcr die ganze Erde bereitstellen m\u00f6gen.<br \/>\nMein Wirken ist kommunikativ und stets im Akt, ohne je aufzuh\u00f6ren, aber oft werden diese Kan\u00e4le von den Gesch\u00f6pfen mit Schlamm verschmutzt, andere Male werfen sie Steine hinein und das Wasser flie\u00dft nicht oder nur m\u00fchsam.<br \/>\nEs ist nicht das Meer, das kein Wasser geben m\u00f6chte, oder dass das Wasser nicht \u00fcberall eindringen k\u00f6nnte, weil es nicht klar w\u00e4re. Vielmehr sind es die Gesch\u00f6pfe, die sich einem so gro\u00dfen Gut widersetzen.<br \/>\nWenn sie deshalb diese Wahrheiten lesen und nicht disponiert sind, werden sie nichts verstehen. Sie werden verwirrt und geblendet sein von dem Licht meiner Wahrheiten.<br \/>\nF\u00fcr die Disponierten wird es Licht sein, das sie erleuchtet und Wasser, das ihren Durst l\u00f6scht, und sie werden sich niemals von diesen Kan\u00e4len entfernen wollen, wegen des gro\u00dfen Gutes, das sie wahrnehmen und des neuen Lebens, das in ihnen flie\u00dft.<br \/>\nDeshalb solltest auch du zufrieden sein, diese Kan\u00e4le zum Nutzen deiner Br\u00fcder aufzutun und nichts von meinen Wahrheiten vernachl\u00e4ssigen, auch nicht das Kleinste, denn so klein es auch sein mag, kann es einem deiner Br\u00fcder dazu dienen, Wasser zu sch\u00f6pfen.<br \/>\nSei daher aufmerksam, diese Kan\u00e4le zu \u00f6ffnen und deinen Jesus zufrieden zu stellen, der so viel f\u00fcr dich getan hat.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 23. Oktober 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61285","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61285","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61285"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61285\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61285"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61285"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61285"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}