{"id":61310,"date":"2025-07-23T21:00:07","date_gmt":"2025-07-23T19:00:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1310-17\/"},"modified":"2025-07-22T20:55:42","modified_gmt":"2025-07-22T18:55:42","slug":"donnerstag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1310-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-16-woche-im-jahreskreis-mt-1310-17\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 16. Woche im Jahreskreis (Mt 13,10-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">10In jener Zeit kamen die J\u00fcnger zu Jesus und sagten: Warum redest du zu ihnen in Gleichnissen? 11Er antwortete: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Himmelreichs zu erkennen; ihnen aber ist es nicht gegeben.<br \/>\n12Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im \u00dcberfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. 13Deshalb rede ich zu ihnen in Gleichnissen, weil sie sehen und doch nicht sehen, weil sie h\u00f6ren und doch nicht h\u00f6ren und nichts verstehen.<br \/>\n14An ihnen erf\u00fcllt sich die Weissagung Jesajas: H\u00f6ren sollt ihr, h\u00f6ren, aber nicht verstehen; sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. 15Denn das Herz dieses Volkes ist hart geworden, und mit ihren Ohren h\u00f6ren sie nur schwer, und ihre Augen halten sie geschlossen, damit sie mit ihren Augen nicht sehen und mit ihren Ohren nicht h\u00f6ren, damit sie mit ihrem Herzen nicht zur Einsicht kommen, damit sie sich nicht bekehren und ich sie nicht heile.<br \/>\n16Ihr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren h\u00f6ren. 17Amen, ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben sich danach gesehnt zu sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen, und zu h\u00f6ren, was ihr h\u00f6rt, und haben es nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer hat, dem wird gegeben, und er wird im \u00dcberfluss haben\u201c (Mt 13, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte gerade meinen Rundgang in der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung. Meine geringe Intelligenz machte dort Halt, als das anmutige Jesuskindlein gerade aus dem Scho\u00df der Mutter hervortrat und sich in die Arme der Himmlischen Mama warf.<br \/>\nDa Es das Bed\u00fcrfnis nach dem ersten Liebeserguss versp\u00fcrte, schlang Es seine kleinen Arme um den Hals der Mutter und k\u00fcsste Sie.<br \/>\nAuch die G\u00f6ttliche K\u00f6nigin empfand den Wunsch, ihr Herz zum ersten Mal dem G\u00f6ttlichen Kind in Liebe auszusch\u00fctten und gab Ihm ihren Kuss als Mutter mit so gro\u00dfer Zuneigung zur\u00fcck, dass Sie ihr Herz gleichsam aus ihrer Brust entrissen werden f\u00fchlte.<br \/>\nDies waren die ersten Liebeserg\u00fcsse zwischen Mutter und Sohn. Ich dachte mir: \u2018Wer wei\u00df, wie viele G\u00fcter Sie doch in diesem Liebeserguss einschlossen!\u2019 Da erschien mein s\u00fc\u00dfer Jesus als kleines Baby, das gerade seine Mama k\u00fcsste und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wie gro\u00df war mein Verlangen, Mich bei meiner Mama auszugie\u00dfen! Tats\u00e4chlich war alles, was unser H\u00f6chstes Wesen tat, nichts anderes als ein Liebeserguss, und Ich konzentrierte in der Jungfr\u00e4ulichen K\u00f6nigin unsere ganze Liebesausgie\u00dfung, die Wir in der Sch\u00f6pfung wirkten.<br \/>\nDa n\u00e4mlich mein G\u00f6ttlicher Wille in Ihr war, konnte Sie diesen unseren so gewaltigen Liebeserguss mit meinem Kuss aufnehmen und ihn Mir erwidern. Denn nur die Seele, die in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, konzentriert in sich selbst den fortgesetzten Akt der ganzen Sch\u00f6pfung und die Bereitschaft, ihn in Gott zur\u00fcck zu ergie\u00dfen.\u201d<br \/>\n\u201eDer Seele, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besitzt, kann Ich alles geben, und sie kann Mir alles geben \u2013 umso mehr, als die Sch\u00f6pfung, die Wir in einem Liebeserguss hervorbrachten, um sie dem Menschen zu geben, andauert und stets bleiben wird. Wer in meinem G\u00f6ttlichen Willen lebt, befindet sich gleichsam in unserem eigenen Haus und empf\u00e4ngt diese unsere fortgesetzte Ausgie\u00dfung mit dem fortgesetzten Akt der ganzen Sch\u00f6pfung.<br \/>\nUm sie n\u00e4mlich so zu erhalten, wie Wir sie erschaffen haben, ist es so, als w\u00e4ren Wir stets dabei, sie zu erschaffen und zum Gesch\u00f6pf zu sagen: \u2018Dieser unser Liebeserguss, in dem Wir so viele Dinge geschaffen haben, sagt dir: \u2018Ich habe dich geliebt, Ich liebe dich und werde dich immer lieben.\u2019<br \/>\nUnd die Seele, die sich von unserem G\u00f6ttlichen Willen beherrschen l\u00e4sst, sch\u00fcttet auf den Fl\u00fcgeln meines Willens ebenfalls ihr Herz aus, da sie diesen unseren so gewaltigen Liebeserguss nicht einschlie\u00dfen kann und wiederholt Uns unseren eigenen Refrain: \u2018In deinem Willen habe ich Dich geliebt, liebe ich Dich und werde Dich immer, immer lieben.\u2019<br \/>\nSind nicht alle geschaffenen Dinge in der Tat Liebesaussch\u00fcttungen, die unser Fiat als erster dem Gesch\u00f6pf bewiesen hat? Eine Liebesausgie\u00dfung ist der azurblaue Himmel, der sich stets sternen\u00fcbers\u00e4t ausdehnt, ohne je seine frische Farbe zu verlieren oder sich zu \u00e4ndern. Dadurch ist er ein Ventil f\u00fcr unsere ununterbrochene Liebe zum Gesch\u00f6pf.<br \/>\nEin Liebeserguss ist die Sonne, die unsere st\u00e4ndige Liebe ausgie\u00dft, indem sie die ganze Erde mit Licht f\u00fcllt, und all die unz\u00e4hligen Wirkungen, die sie hervorbringt, sind st\u00e4ndige und wiederholte Ausgie\u00dfungen, die sie dem Gesch\u00f6pf bezeugt.<br \/>\nEin Liebeserguss von Uns ist das Meer, das in seinem Gemurmel seine riesigen, bald friedlichen, bald st\u00fcrmischen Wellen wiederholt. Die vielen Fische, die es hervorbringt, sind nichts anderes als unsere st\u00e4ndigen Liebeserg\u00fcsse.<br \/>\nEin Erguss unserer Liebe ist die Erde, und wenn sie aufrei\u00dft, um Blumen, Pflanzen, B\u00e4ume und Fr\u00fcchte hervorzubringen, setzt unsere Liebe ihre gl\u00fchende Ausgie\u00dfung fort. Mit einem Wort, es gibt kein einziges von Uns erschaffenes Ding, in dem Wir nicht st\u00e4ndig unsere Liebe ausgie\u00dfen w\u00fcrden.<br \/>\nDoch wer ist dieser so vielen Ausgie\u00dfungen gewahr? Wer f\u00fchlt sich erf\u00fcllt von unserer sch\u00f6pferischen Kraft und kann gleichsam mit eigenen H\u00e4nden unsere unausl\u00f6schlichen Flammen greifen, sodass er schlie\u00dflich auch das Verlangen empfindet, seinem Sch\u00f6pfer mit seinen eigenen Liebeserg\u00fcssen zu vergelten? Jene Seele, die in unserem G\u00f6ttlichen Fiat lebt: f\u00fcr sie dauert die Sch\u00f6pfung an.<br \/>\nSie versp\u00fcrt die Macht unserer sch\u00f6pferischen Kraft, die in ihr wirkt und sie mit eigenen H\u00e4nden greifen l\u00e4sst, wie ihr Sch\u00f6pfer st\u00e4ndig aus Liebe zu ihr erschafft und die Seele seine ununterbrochenen Liebeserg\u00fcsse f\u00fchlen l\u00e4sst, damit die Seele Ihm daf\u00fcr vergelte.<br \/>\nDoch wer beschreibt dir unsere Freude, wenn Wir sehen, dass das Gesch\u00f6pf, das unser G\u00f6ttliches Fiat besitzt, diese unsere Liebesaussch\u00fcttungen annimmt und anerkennt?<br \/>\nUnd wenn die Seele \u2013 da sie die \u00fcberschw\u00e4ngliche Liebe unserer g\u00f6ttlichen Ausgie\u00dfungen nicht fassen kann \u2013 ihren eigenen Liebeserguss f\u00fcr ihren Sch\u00f6pfer in unserem Liebeserguss selbst aussch\u00fcttet?<br \/>\nDann f\u00fchlen Wir uns gleichsam f\u00fcr alles abgegolten, was Wir in der Sch\u00f6pfung getan haben, und h\u00f6ren sie in ihrem Delirium der Liebe zu Uns sprechen: \u2018Anbetungsw\u00fcrdige Majest\u00e4t, w\u00e4re es in meiner Macht, so w\u00fcrde auch ich f\u00fcr Dich einen Himmel, eine Sonne, ein Meer erschaffen, und alles, was Du gemacht hast.<br \/>\nDamit m\u00f6chte ich Dir sagen, dass ich Dich mit deiner eigenen Liebe und deinen eigenen Werken liebe, denn eine unt\u00e4tige Liebe kann man nicht Liebe nennen.<br \/>\nDoch da dein G\u00f6ttlicher Willen mir alles schenkte, was Du erschaffen hast, gebe ich es Dir zur\u00fcck, um dir zu sagen: \u2018Ich liebe Dich \u2013 ich liebe Dich.\u2019<br \/>\nSo kehrt die Harmonie, der Austausch der Gaben und die Ordnung wieder zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf zur\u00fcck, wie Gott es bei der Sch\u00f6pfung festgesetzt hat.<br \/>\nDu sollst nun wissen, dass der Mensch, als er den eigenen Willen tat, die Ordnung und Harmonie verlor, sowie den Anspruch auf das Geschenk der Sch\u00f6pfung.<br \/>\nIn der Tat, nur einem Menschen, in dem mein G\u00f6ttlicher Wille regiert, Welcher der Sch\u00f6pfer der ganzen Sch\u00f6pfung ist, in Der Er herrscht und die Ihm geh\u00f6rt, gibt Er sie zu Recht.<br \/>\nEine Seele aber, in der Er nicht regiert, kann man als Eindringling in seine Werke bezeichnen. Sie kann daher weder Besitzerin [der Sch\u00f6pfung] sein, noch Gott das geben, was ihr nicht geh\u00f6rt, noch alle Liebeserg\u00fcsse wahrnehmen, die es in der Sch\u00f6pfung gibt, da sie nicht unseren G\u00f6ttlichen Willen besitzt, der ihr seine Liebesgeschichte erz\u00e4hlen w\u00fcrde.<br \/>\nOhne unseren G\u00f6ttlichen Willen ist der Mensch der wahre Ignorant seines Sch\u00f6pfers, [einer, der seinen Sch\u00f6pfer nicht kennt], der kleine Sch\u00fcler ohne Lehrer.<br \/>\nO wie schmerzt es Uns, den Menschen ohne unser Fiat zu sehen! &#8211; Umso mehr, da unsere Sch\u00f6pfung unser Sprachrohr ist und dem Menschen unsere liebevollen K\u00fcsse und Umarmungen bringt.<br \/>\nO, wie stark nahm meine Menschheit all dies wahr, als sie auf Erden lebte! Als ich nach drau\u00dfen ging, gab Mir die Sonne den Kuss, den mein eigener Wille in ihr Licht hineingelegt hatte, damit sie ihn den Gesch\u00f6pfen gebe.<br \/>\nDer Wind lie\u00df Mir die Liebkosungen und Umarmungen zuteilwerden, die mein eigener G\u00f6ttlicher Wille in ihm hinterlegt hatte. Die ganze Sch\u00f6pfung ist voller g\u00f6ttlicher Charismen als Geschenk f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nMeine Menschheit empfing und erwiderte sie alle, um so vielen jahrhundertelang zur\u00fcckgehaltenen K\u00fcssen, abgewiesenen Umarmungen und nicht erkannter Liebe freien Lauf zu lassen.<br \/>\nDa n\u00e4mlich mein G\u00f6ttlicher Wille nicht an der Herrschaft war, war der Mensch unf\u00e4hig, das Gute zu empfangen, das mein Wille selbst in die ganze Sch\u00f6pfung gelegt hatte.<br \/>\nMeine Menschheit, die meinen G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, verschaffte Ihm das erste Ventil und empfing und erwiderte all das, was mein G\u00f6ttlicher Wille in die gesamte Sch\u00f6pfung gelegt hatte.<br \/>\nDeshalb feierten alle Dinge in festlicher Freude, wenn Ich ins Freie trat, und wetteiferten darin, Mir das zu geben, was sie besa\u00dfen.<br \/>\nSei deshalb aufmerksam, und lass dir nur das eine angelegen sein, n\u00e4mlich in meinem G\u00f6ttlichen Willen zu leben, wenn du lebendig empfinden m\u00f6chtest, was dein Jesus dir \u00fcber sein H\u00f6chstes Fiat erz\u00e4hlt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 28. September 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIhr aber seid selig, denn eure Augen sehen und eure Ohren h\u00f6ren\u201c (Mt 13, 16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer alle Beziehungen zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf kennen, und seine Bande instand halten m\u00f6chte, muss meinen G\u00f6ttlichen Willen in sich selbst mit absoluter Herrschaft regieren lassen; denn da sein Leben in der ganzen Sch\u00f6pfung pr\u00e4sent ist, wird diese Seele ein einziges Leben f\u00fcr alle geschaffenen Dinge bilden.<br \/>\nDa das Leben eines ist, wird sie die Sprache der Sch\u00f6pfung und die Beziehungen mit ihrem Sch\u00f6pfer verstehen. Jedes geschaffene Ding spricht von seinem Sch\u00f6pfer und besitzt die lesbaren Buchstaben meines G\u00f6ttlichen FIAT.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, wer f\u00e4hig ist, ihre Stimme zu vernehmen, ihre himmlische Sprache zu verstehen und die g\u00f6ttlichen Buchstaben zu lesen, die in jedes geschaffene Ding eingepr\u00e4gt sind? Wer meinen Willen besitzt!<br \/>\nEr hat das Geh\u00f6r, um ihre Stimme zu vernehmen und die Intelligenz, um sie zu verstehen, Augen, um die g\u00f6ttlichen Buchstaben zu lesen, die der Sch\u00f6pfer mit so viel Liebe jedem geschaffenen Ding einpr\u00e4gt.<br \/>\nWer indessen meinen Willen nicht herrschen l\u00e4sst, gleicht einem Tauben, der nicht h\u00f6rt, einem Schwachsinnigen, der nicht versteht, einem, der nicht vielf\u00e4ltige Sprachen studiert hat und daher nichts vom Gesagten versteht.<br \/>\nSo muss man auch, um die Beziehungen zwischen Erl\u00f6ser und Erl\u00f6sten aufrecht zu halten und zu erkennen, mein Leben, jedes meiner Worte, Werke, Schritte, Herzschl\u00e4ge und Leiden studieren \u2013 welches alle Bande darstellten, mit denen Ich alle Erl\u00f6sten zu binden kam.<br \/>\nDoch wer bleibt verbunden? Wer mein Leben studiert und Mich nachzuahmen sucht; wenn er Mich nachahmt, bleibt er mit meinen Worten, Werken, Schritten usw. verbunden, empf\u00e4ngt das Leben dieser meiner Akte und wird das Geh\u00f6r besitzen, um alle meine Lehren zu vernehmen, den Geist, um sie zu verstehen, und Augen, um alle Buchstaben zu lesen, die Mir eingepr\u00e4gt waren, als Ich zur Erl\u00f6sung des Menschengeschlechtes kam.<br \/>\nWenn die Seele dies nicht tut, werden die Buchstaben der Erl\u00f6sung unleserlich f\u00fcr sie sein und wie eine fremde Sprache bleiben, und die Beziehungen und Bande der Erl\u00f6sung werden nicht in Kraft sein. Das Gesch\u00f6pf wird immer wie ein Blindgeborener hinsichtlich aller unserer G\u00fcter sein, mit denen Wir es bereichern wollen.<br \/>\nWer alle Beziehungen und Bande der Heiligkeit kennen und empfangen will, muss den Heiligmacher lieben, und der Heilige Geist \u00fcberstr\u00f6mt den mit seinen Flammen, der wahrhaft liebt und bindet ihn mit den Beziehungen seiner Heiligkeit.<br \/>\nOhne Liebe gibt es keine Heiligkeit, da die Bande der wahren Heiligkeit bereits zerbrochen sind.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 12. Juni 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich beginne stets von vorne in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens zu kreisen. W\u00e4hrend ich scheinbar seine Werke durchwandert und die ganze Sch\u00f6nheit, Heiligkeit und die unendlichen G\u00fcter verstanden habe, die sie umfassen, komme ich mir beim n\u00e4chsten Rundgang wie eine Analphabetin, eine kleine Unwissende vor.<br \/>\nIch sehe, dass es bei den Werken des H\u00f6chsten Willens noch immer so viel zu verstehen, zu erhalten und zu lernen gibt. Doch als mein kleiner Intellekt wie entz\u00fcckt die Pracht seiner Werke betrachtete, besuchte Jesus, mein Himmlischer K\u00f6nig, meine arme Seele und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, all meine Werke enthalten unendliche Werte und G\u00fcter. W\u00e4hrend du nun glaubst, alles verstanden zu haben, bemerkst du, wenn du von neuem mitten unter unsere Werke zur\u00fcckkehrst, dass dir noch viel mehr bleibt, was du erst begreifen musst.<br \/>\nDies ist so, weil das Unendliche nicht vom Endlichen eingeschlossen werden kann. Das Gesch\u00f6pf kann sich h\u00f6chstens anf\u00fcllen, doch die ganze Unendlichkeit einzuschlie\u00dfen, ist ihm unm\u00f6glich.<br \/>\nDa nun dein Intellekt begrenzt ist, ersch\u00f6pft er sich vor dem Unendlichen. Er f\u00fcllt sich an und hat scheinbar alles verstanden, doch das stimmt nicht.<br \/>\nVielmehr hat er, da er schon voll ist, keinen Platz mehr, wo er weitere g\u00f6ttliche Erkenntnisse verwahren k\u00f6nnte. Doch wenn die Seele diese dann \u201awiderk\u00e4ut\u2018 und meditiert, bereitet sie in ihrem Verstand einen neuen kleinen Platz und findet, wenn sie wieder mitten unter unseren Werken ist, erneut etwas, das sie nehmen und lernen kann.<br \/>\nSo wirst du dich vor der Pracht unserer g\u00f6ttlichen Werke stets als Analphabetin f\u00fchlen. Du musst wissen, dass Wir sowohl in alle Werke der Sch\u00f6pfung wie auch der Erl\u00f6sung die F\u00fclle des Gl\u00fcckes, des Lichtes, der Gnade, G\u00fcte und aller anderen g\u00f6ttlichen Eigenschaften hineingelegt haben. All diese Vorrechte waren im Akt, sich \u00fcber das Gesch\u00f6pf zu ergie\u00dfen, um es gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nDie Seligkeit unserer Werke erf\u00fcllt alle, die sich ihnen n\u00e4hern, um sie zu verstehen, wie eine himmlische Luft mit Duft und g\u00f6ttlichem Balsam. Unsere Werke flie\u00dfen \u00fcber und teilen die unendlichen G\u00fcter mit, die sie besitzen.<br \/>\nWir stellten mittels unserer Werke das Gesch\u00f6pf unter die Ausstr\u00f6mung unserer Gl\u00fcckseligkeit, um es gl\u00fccklich zu machen; doch da die Seelen nicht n\u00e4herkommen, um sie zu verstehen, sind sie ungl\u00fccklich und nehmen die giftige Luft ihres menschlichen Willens wahr.<br \/>\nNiemand arbeitet mit der Absicht, ungl\u00fccklich zu werden oder Ungl\u00fcck zu bringen und nicht den Gewinn und das Gute aus seinem Werk zu ziehen \u2013 umso mehr das H\u00f6chste Wesen, welches alles geschaffen hat, damit es f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe eine Treppe der Gl\u00fcckseligkeit bilde.<br \/>\nJetzt ist es unsere einzigartige Freude, das Gesch\u00f6pf inmitten unserer Werke zu sehen, damit es sich mit ihnen vereinige, sie genie\u00dfe und verstehe und daraus die Norm f\u00fcr sein Handeln inmitten der Werke meines Willens ableite.<br \/>\nUnd da unser Wille keine un\u00e4hnlichen Dinge zu tun vermag, wiederholt Er im Gesch\u00f6pf das Faksimile unserer Werke.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 20. November 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61310"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61310\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}