{"id":61325,"date":"2026-07-21T21:00:01","date_gmt":"2026-07-21T19:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-der-hl-maria-magdalena-joh-201-2-11-18\/"},"modified":"2026-07-21T21:23:19","modified_gmt":"2026-07-21T19:23:19","slug":"fest-der-hl-maria-magdalena-joh-201-2-11-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-der-hl-maria-magdalena-joh-201-2-11-18\/","title":{"rendered":"Fest der Hl. Maria Magdalena (Joh 20,1-2.11-18)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala fr\u00fchmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war. 2Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem J\u00fcnger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen, und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.<br \/>\n11Maria aber stand drau\u00dfen vor dem Grab und weinte. W\u00e4hrend sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein. 12Da sah sie zwei Engel in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die F\u00fc\u00dfe des Leichnams Jesu gelegen hatten.<br \/>\n13Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich wei\u00df nicht, wohin man ihn gelegt hat. 14Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.<br \/>\n15Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der G\u00e4rtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen. 16Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf hebr\u00e4isch zu ihm: Rabbuni!, das hei\u00dft: Meister.<br \/>\n17Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Br\u00fcdern, und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott. 18Maria von Magdala ging zu den J\u00fcngern und verk\u00fcndete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a340;\">\u201eDa lief sie schnell\u2026\u201c (Joh 20,2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Flug im Fiat dauert an. Ja, ich sp\u00fcre sogar, dass Er mir in jedem Augenblick entgegenkommt, in allem, was ich ber\u00fchre, was ich tue, in den Leiden und Freuden, in allem Geschaffenen, mit dem Er mich umgibt, damit ich es gebrauche.<br \/>\nEr scheint gleichsam auf der Lauer zu liegen, um sich zu erkennen zu geben und mir zu sagen: \u201aHier bin Ich, sag mir, was du willst; du machst Mich noch gl\u00fccklicher, wenn du Mir Gelegenheit gibst, dir noch reichlicher zu geben, so dass Ich wegen der Gl\u00fcckseligkeit meiner Tochter, die Ich gl\u00fccklich mache, noch seliger bin.\u201c<br \/>\nAls nun mein Geist in seinem g\u00f6ttlichen Meer wie versenkt war, \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus mit einem kurzen Besuch und sprach mit einer Liebe, die Er nicht zur\u00fcckhalten konnte, zu mir: \u201eMeine gesegnete Tochter, die \u00fcbergro\u00dfe Liebe des G\u00f6ttlichen Willens ist unglaublich.<br \/>\nWenn das Gesch\u00f6pf in Ihm lebt und sein kleines Meer des Fiat in seiner Seele gebildet hat, m\u00f6chte mein Wille, angezogen von seiner eigenen Macht, dieses sein kleines Meer im Bereich der Seele immer weiter ausdehnen. H\u00f6re nun, was Er tut: Erfasst von unwiderstehlicher Liebe, flie\u00dft und wirkt Er stets in jedem Akt, den die Seele verrichtet.<br \/>\nWenn Er sieht, dass sie vom Wort Gebrauch machen [, also sprechen] will, eilt Er ihr entgegen, umh\u00fcllt ihr Wort mit seinem Fiat und vermehrt seine g\u00f6ttliche Macht im Wort der Seele. Wenn sie arbeiten m\u00f6chte, eilt Er hin, nimmt ihre H\u00e4nde, dr\u00fcckt sie an Sich, erf\u00fcllt sie mit seinem Fiat und steigert seine g\u00f6ttliche Macht in ihren Werken.<br \/>\nWenn Er sieht, dass sie gehen und Schritte tun will, eilt Er hin, umh\u00fcllt diese und verleiht ihr die gro\u00dfe Macht, immer auf Den zuzueilen, Der ihr stets entgegenkommt. Wenn sie liebt, beeilt Er sich, ihr neue Liebe zu schenken, Wenn Er sieht, dass sie immer besser zu werden verlangt, eilt Er und steigert ihre G\u00fcte.<br \/>\nEs gibt keinen Gedanken, Herzschlag und Atemzug, den Er nicht mit seinem Fiat erf\u00fcllt, damit seine Weisheit, seine Sch\u00f6nheit und der Herzschlag seiner ewigen Liebe [in der Seele] intensiver werde. Doch das ist noch nicht alles.<br \/>\nGlaubst du, dass mein Wille in seinem Lauf auf die Seele zu, die sein Wollen besitzt, innehalten kann? Um ihr entgegenzueilen, bedient Er sich tats\u00e4chlich aller Dinge: wenn z.B. die Sonne das Gesch\u00f6pf umh\u00fcllt, beeilt Er sich, dem Gesch\u00f6pf [noch] mehr Licht zu spenden; und da das Gesch\u00f6pf mehr als die Sonne ist, verleiht Er ihm die Eigenschaften des Lichtes, ja intensiviert diese noch.<br \/>\nEr verleiht der Seele seine g\u00f6ttliche S\u00fc\u00dfigkeit, seine Fruchtbarkeit, seine mannigfaltigen himmlischen D\u00fcfte, den Geschmack seiner g\u00f6ttlichen Aromen, seine erhabenen Eigenschaften als sch\u00f6nste Farbenvielfalt.<br \/>\nEr tut dies mit der Macht seines Fiat auf eine Weise, dass Er nichts anderes mehr hat als Licht und Glut, mit denen Er sein geliebtes Gesch\u00f6pf, mehr als die Sonne, erf\u00fcllt, und dieses sich [damit] erf\u00fcllen l\u00e4sst.<br \/>\nWenn der Wind das Gesch\u00f6pf anbl\u00e4st, beeilt Er sich, es zu erf\u00fcllen und vermehrt mit seinem Fiat die Macht seiner beherrschenden Liebe, seine g\u00f6ttlichen Seufzer, damit das Gesch\u00f6pf mit Seinem eigenen Seufzen und St\u00f6hnen nach der Ankunft seines Reiches auf Erden verlange.<br \/>\nEr k\u00fcsst und liebkost es, dr\u00fcckt es fest an Sich, damit es f\u00fchlt, wie sehr Er es liebt und wiedergeliebt werden m\u00f6chte. Wenn es Wasser trinkt, beeilt Er sich, es mit Seiner Frische und himmlischen Erquickungen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nNimmt es Nahrung zu sich, beeilt Er sich, es mit der Speise seines Willens zu n\u00e4hren, damit das g\u00f6ttliche Leben im Gesch\u00f6pf wachse, sich festige und sich noch mehr in ihm best\u00e4tige.<br \/>\nMit einem Wort, es gibt nichts, worin mein Wille nicht wirksam w\u00e4re. O, welches Fest feiert Er, wenn Er sieht, dass das Gesch\u00f6pf diese liebliche Begegnung akzeptiert und das Gute annimmt, das Er ihm unaufh\u00f6rlich anbietet!<br \/>\nUnd wenn die Seele ebenfalls in allem auf Den zueilt, Der ihr entgegenl\u00e4uft, o, dann ist mein Fiat von solcher Liebe ergriffen, dass sein grenzenloses Meer anschwillt; dieses bildet \u00fcberaus hohe Wellen und entl\u00e4dt sie in dem kleinen Meer, wobei Er auf wunderbare und au\u00dferordentliche Weise die Fassungskraft und Ausdehnung seines Meeres im kleinen Meer der Seele vergr\u00f6\u00dfert.<br \/>\nMeine Tochter, so ist unsere g\u00f6ttliche Handlungsweise: immer und unaufh\u00f6rlich zu lieben, immer und unaufh\u00f6rlich zu geben. W\u00e4re das nicht so, m\u00fcssten Wir unserer Macht eine Grenze setzen, unsere Liebe einschr\u00e4nken.<br \/>\nDoch dazu sind Wir nicht einmal f\u00e4hig, denn da unser Wesen unendlich ist, eilt es von selbst auf die Suche nach Seelen, die Wir lieben und von denen Wir wiedergeliebt werden wollen.<br \/>\nDarum sind Grenzen f\u00fcr Uns bedeutungslos, und es gibt kein \u201aGenug\u2019. Es k\u00f6nnte h\u00f6chstens einige Undankbare geben, die Uns nicht anerkennen wollen und somit Blinden gleichen: Obwohl die Sonne ihnen ihr Licht nicht verweigert, sondern sie \u00fcberall einh\u00fcllt, k\u00f6nnen sie die Sonne weder sehen noch erkennen; und doch k\u00f6nnen sie nicht leugnen, dass sie ihre W\u00e4rme versp\u00fcren.<br \/>\nDies kann jedoch der Seele, die in unserem Willen lebt, nicht passieren. Er selbst wacht schon \u00fcber sie und wartet st\u00e4ndig darauf, ihr zu begegnen. Wir eilen ihr entgegen, dass sie Uns entgegenl\u00e4uft.<br \/>\nUnd wenn unsere Liebe \u2013 obwohl Wir ihr entgegenlaufen \u2013 ihr dies verbirgt, damit sie [noch mehr angetrieben wird und Uns] noch schneller entgegenl\u00e4uft, o, wie verzehrt sich dann unsere arme Tochter [nach Uns], sodass Wir gen\u00f6tigt sind, sogleich den verh\u00fcllenden Schleier zu zerrei\u00dfen und ihr zu beteuern: \u201aWir sind da, beruhige dich.<br \/>\nF\u00fcrchte nicht, dass Wir jemals unsere Tochter verlassen, die Tochter unseres Wollens.\u2019 Um sie zu beruhigen, lassen Wir sie unsere Liebe noch lebhafter f\u00fchlen und \u00fcberh\u00e4ufen sie mit noch gr\u00f6\u00dferen Gnaden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 18. April 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a340;\">\u201eMan hat meinen Herrn weggenommen, und ich wei\u00df nicht, wohin man ihn gelegt hat\u201c (Joh 20, 13)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich machte meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen Willen, und w\u00e4hrend mein armer Geist durch alle geschaffenen Dinge wanderte, pr\u00e4gte ich mein \u201eIch liebe Dich\u201d sogar in die h\u00f6chsten Berge und tiefsten T\u00e4ler ein, in die finstersten Abgr\u00fcnde der Erde und die tiefsten Meeresozeane, mit einem Wort, \u00fcberall.<br \/>\nDabei jedoch war mein armer Geist durch die Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus gequ\u00e4lt. Mein armes gemartertes Herz konnte Ihn nicht wiederfinden \u2013 wie oft ich Ihn auch mit meiner Liebe rief. O Gott, welche Pein! Ich dachte mir: \u201eIst es m\u00f6glich, dass Jesus mich nicht mehr h\u00f6rt?<br \/>\nW\u00e4hrend ich Himmel und Erde mit meinen \u201eIch liebe Dich\u201d f\u00fcllte, packt Ihn denn keines meiner \u201eIch liebe Dich\u201d, damit es Ihn verwundet und Ihn meine Wunde und meine Qual sp\u00fcren l\u00e4sst?<br \/>\nSo m\u00f6ge Er \u2013 meine eigenen Leiden empfindend \u2013 beschlie\u00dfen, sich von jener finden zu lassen, die Ihn so sehr ersehnt, um diese Qual nicht l\u00e4nger zu sp\u00fcren. Ach Jesus, wie viel kostet es mich, Dich gekannt zu haben und Dich nicht zu besitzen, Dich zu lieben und nicht wiedergeliebt zu werden! Es sind unbeschreibliche Leiden, und es fehlen die Worte, um sie auszudr\u00fccken.\u201c<br \/>\nIn diesem Augenblick bewegte sich mein lieber Jesus in meinem Inneren, und in Tr\u00e4nen ausbrechend, sagte Er mir schluchzend \u2013 sein Schluchzen war so stark und so durchdringend f\u00fcr meine leiblichen Ohren, dass auch ich gemeinsam mit Ihm weinte: \u201eMeine Tochter, wie kannst du Mich ferne glauben?<br \/>\nWie kannst du denken, dass du von deinem Jesus nicht wiedergeliebt wirst? Jedes deiner \u201eIch liebe Dich\u201d war eine weitere Wunde f\u00fcr mein Herz, die Mich sprechen lie\u00df: \u201eMeine Tochter, von \u00fcberall her l\u00e4sst du Mich dein \u201eIch liebe Dich\u201d vernehmen, von den Bergen, aus den T\u00e4lern, aus dem Meer, von den bl\u00fchenden Wiesen, aus der Sonne, von \u00fcberallher\u201c; und obwohl verborgen in dir, wiederholte Ich: \u201eIch liebe dich, meine Tochter.\u201c<br \/>\nDoch f\u00fchlte Ich Mich empfindlich getroffen, als du dachtest, Ich w\u00fcrde dich nicht wiederlieben. Das kann nicht sein, meine Tochter! Es entspricht weder der Natur deines Jesus, nicht wiederzulieben, noch kann Ich das tun\u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 10. Juli 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6b947;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich lebe mit der st\u00e4ndigen Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus. Ach, ohne Ihn finde ich mein Zentrum nicht, wohin ich mich aufschwingen und in Dem ich ruhe k\u00f6nnte; finde ich den F\u00fchrer nicht, auf den ich vertrauen k\u00f6nnte, finde Den nicht, der mir mit so viel Liebe als Lehrer die erhabensten Lehren gab.<br \/>\nSeine Worte waren Str\u00f6me von Freuden, von Liebe und Gnade \u00fcber meine arme Seele, und jetzt ist alles tiefes Schweigen\u2026 Ich w\u00fcnschte, der Himmel, die Sonne, das Meer und die ganze Erde w\u00fcrden sich in Tr\u00e4nen aufl\u00f6sen, um Den zu beweinen, den ich nicht mehr finde \u2013 ich wei\u00df nicht, wohin Er seine Schritte gelenkt hat.<br \/>\nDoch, ach, niemand weist mich zu Ihm, niemand ist zum Mitleid mit mir bewegt. Ach, Jesus, kehre zur\u00fcck! Komm zur\u00fcck zu jener, der Du selbst sagtest, dass sie nur f\u00fcr Dich und mit Dir leben solle \u2013 und nun ist alles zu Ende&#8230;<br \/>\nMein armes Herz ist voll \u2013 und m\u00f6chte doch so viel \u00fcber die Leiden wegen der Beraubung seines Jesus, seines Lebens, seines Alles sagen. Daher gehe ich weiter und mache hier Schluss.<br \/>\nAls ich mich in dieser Bitterkeit befand, folgte ich weiter den Akten des G\u00f6ttlichen Willens. In einem Augenblick war alles vor mir gegenw\u00e4rtig, und mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus zeigte sich voller Z\u00e4rtlichkeit und sprach zu mir: \u201eMeine Tochter, Mut.<br \/>\nMeine Liebe hat keine Grenzen, daher liebe Ich das Gesch\u00f6pf mit unendlicher und un\u00fcbertrefflicher Liebe. Du sagst, dass du Mich liebst, doch welcher Unterschied besteht zwischen der geschaffenen und der erschaffenden Liebe?<br \/>\nDie Sch\u00f6pfung vermittelt dir ein Bild dieses Unterschiedes. Schau die Sonne an: ihr Licht und ihre Glut erf\u00fcllen dein Auge und umh\u00fcllen deine ganze Person \u2013 und doch, wie viel Licht nimmst du davon?<br \/>\nSehr wenig; kaum einen Schatten ihres Lichtes, und das restliche Sonnenlicht ist so umfassend, dass es die ganze Erde erf\u00fcllen kann: Symbol deiner kleinen geschaffenen Liebe, die stets klein ist, auch wenn du dich bis zum Rand damit angef\u00fcllt f\u00fchlst.<br \/>\nDie Liebe deines Sch\u00f6pfers bleibt, mehr als die Sonne, immer unermesslich und unendlich. Sie \u00fcbertrifft alles und tr\u00e4gt das Gesch\u00f6pf in ihrem Triumph der Liebe, indem sie es unter der kontinuierlichen Ausgie\u00dfung ihrer erschaffenden Liebe leben l\u00e4sst.<br \/>\nEin anderes Symbol ist das Wasser. Du trinkst es, doch wie viel trinkst du im Vergleich zum Wasser, das im Meer, in den Fl\u00fcssen, den Brunnen, im Inneren der Erde ist? Man kann sagen, ganz wenig.<br \/>\nDas Wasser, das zur\u00fcckbleibt, symbolisiert die erschaffende Liebe, die in ihrer eigenen Kraft unermessliche Meere besitzt und das kleine Gesch\u00f6pf mit unermesslicher Liebe zu lieben vermag. Selbst die Erde erz\u00e4hlt dir von deiner kleinen Liebe.<br \/>\nWie viel Raum ben\u00f6tigen deine F\u00fc\u00dfe, um auf der Erde zu stehen? Kaum ein wenig Platz \u2013 und wie viel bleibt doch \u00fcbrig! So besteht zwischen der Liebe des Sch\u00f6pfers und des Gesch\u00f6pfs ein ausgedehnter und nicht messbarer Unterschied.<br \/>\nAu\u00dferdem stattete der Sch\u00f6pfer den Menschen bei seiner Erschaffung mit seinem eigenen Besitz aus, d.h. mit seiner Liebe, seiner Heiligkeit, G\u00fcte, Intelligenz und Sch\u00f6nheit.<br \/>\nKurzum, Wir statteten ihn mit allen unseren G\u00f6ttlichen Eigenschaften aus und verliehen ihm den freien Willen, damit er mit unserer Mitgift Handel treiben und sie seinem eigenen Wachstum gem\u00e4\u00df stets erweitern k\u00f6nne.<br \/>\nWir \u00fcbertrugen ihm sogar die Aufgabe, seine eigenen Akte in unsere G\u00f6ttlichen Eigenschaften selbst hineinzulegen, um die Mitgift, die Wir ihm verliehen hatten, zu bewahren und zu vergr\u00f6\u00dfern.<br \/>\nUnsere unendliche Weisheit wollte n\u00e4mlich das Werk unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde, unseren Spross und unseren Sohn, nicht ausklammern, sondern ihm von dem Unsrigen geben.<br \/>\nUnsere Liebe h\u00e4tte es nicht ertragen, ihn nackt und besitzlos ins Dasein zu rufen, es w\u00e4re kein unserer Sch\u00f6pferh\u00e4nde w\u00fcrdiger Akt gewesen. Wenn Wir ihm nichts gegeben h\u00e4tten, so h\u00e4tte sich unsere Liebe nicht so gedr\u00e4ngt gef\u00fchlt, ihn zu lieben.<br \/>\nWeil er Uns geh\u00f6rt und besitzt, was Uns geh\u00f6rt, und unserer Liebe so viel kostet, lieben Wir ihn so sehr, dass Ich f\u00fcr ihn sogar mein Leben gab.<br \/>\nWenn die Dinge nichts kosten und man nichts f\u00fcr sie einsetzt, werden sie nicht geliebt \u2013 und genau dies h\u00e4lt das brennende Feuer unserer Liebe stets entz\u00fcndet und lebendig: weil Wir dem Menschen viel gaben und immer noch geben.<br \/>\nSiehst du nun den gro\u00dfen Unterschied zwischen der Liebe des Gesch\u00f6pfs und des Sch\u00f6pfers? Wenn die Seele Uns liebt, nimmt sie von unserem Besitz, den Wir ihr gegeben hatten, damit sie Uns liebe.<br \/>\nSie liebt, und wenn die geschaffene Liebe im Vergleich zur erschaffenden Liebe auch klein ist, so w\u00fcnschen Wir diese kleine Liebe, sehnen Uns sogar danach und begehren sie. Und wenn Wir sie von der Seele nicht erhalten, geraten Wir in Fieberwahn.<br \/>\nWir gleichen einem liebenden Vater, der seinen Sohn mit seinem Besitz ausstattet, und dieser Sohn, der seinen Vater liebt, sendet diesem ganz oft als Geschenk die Ertr\u00e4ge von seinem Besitz, der ihm gegeben wurde.<br \/>\nO, wie freut sich der Vater an den Gaben, selbst wenn er sie nicht n\u00f6tig h\u00e4tte, und f\u00fchlt sich in ihnen vom Sohn geliebt, weil die Gaben die ausdrucksstarke und wirksame Liebe seines Sohnes sind!<br \/>\nSo wird die Liebe des Vaters zu ihm st\u00e4ndig gr\u00f6\u00dfer, und der Vater f\u00fchlt sich geehrt und befriedigt, dass er dem, der ihn liebt und Zuneigung f\u00fcr seinen Vater hegt, den Besitz \u00fcberlassen hat. Doch wie gro\u00df w\u00e4re der Schmerz dieses Vaters, wenn der Sohn ihm nie etwas von den ihm geschenkten G\u00fctern sendet?<br \/>\nEr w\u00fcrde seine heiligste Pflicht verraten, n\u00e4mlich die Liebe zwischen Sohn und Vater, und die Freude und das Gl\u00fcck der Vaterschaft in Kummer verwandeln.<br \/>\nMehr als ein Vater lieben Wir das Gesch\u00f6pf, und unser ganzes Gl\u00fcck ist es, daf\u00fcr wiedergeliebt zu werden. Wenn Uns der Mensch nicht liebt, w\u00fcrde sich unsere Vaterschaft in Kummer verwandeln, wenn dies m\u00f6glich w\u00e4re. Je mehr du Uns also liebst, meine Tochter, umso mehr Geschenke sendest du deinem Himmlischen Vater.<br \/>\nSie sind Uns so wohlgef\u00e4llig, weil es Ertr\u00e4ge aus unseren g\u00f6ttlichen Besitzt\u00fcmern sind, die dir dein Sch\u00f6pfer mit so viel Liebe geschenkt hat.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 9. November 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c7a340;\">\u201eJesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der G\u00e4rtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen\u201c (Joh 20,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, sehnte ich mich nach meinem geliebten Jesus und suchte Ihn. Nachdem ich lange Zeit auf Ihn gewartet hatte, kam Er dann und sagte mir: \u201eMeine Tochter, warum suchst du Mich au\u00dferhalb von dir, w\u00e4hrend du Mich leichter in dir selbst finden kannst?<br \/>\nWenn du Mich finden willst, tritt in dich ein, steige tief in dein \u201aNichts\u2019 hinab, und dort, ohne dich, im kleinsten Kreis deines Nichts, wirst du die Fundamente erblicken, welche das G\u00f6ttliche Sein in dir gelegt hat, genauso wie die Fabriken, die Es in dir errichtet hat. Schau und sieh.\u201c<br \/>\nIch schaute wieder und sah feste Fundamente und sehr hohe Mauern, die bis zum Himmel reichten; doch was mich am meisten erstaunte, war zu sehen, dass der Herr dieses sch\u00f6ne Werk auf meinem Nichts errichtet hatte; die W\u00e4nde waren ganz zugemauert, ohne \u00d6ffnungen.<br \/>\nMan konnte nur eine \u00d6ffnung im Gew\u00f6lbe sehen, die mit dem Himmel im Einklang stand, und in dieser \u00d6ffnung wohnte Unser Herr auf einer festen S\u00e4ule, die sich aus den Grundfesten erhob, die \u00fcber dem Nichts gebildet waren. Nun, w\u00e4hrend ich ganz erstaunt schaute, f\u00fcgte der gebenedeite Jesus hinzu:<br \/>\n\u201eDie \u00fcber dem Nichts errichteten Fundamente bedeuten, dass die G\u00f6ttliche Hand dort wirkt, wo das Nichts ist, und Sie vermischt ihre Werke niemals mit materiellen Werken.<br \/>\nDie W\u00e4nde ohne \u00d6ffnungen rundherum bedeuten, dass die Seele keine \u00dcbereinstimmung mit irdischen Dingen haben darf, sodass keine Gefahr besteht, dass auch nur ein klein wenig Staub eindringen k\u00f6nnte, da alles gut zugemauert ist.<br \/>\nDie einzige Verbindung, welche diese W\u00e4nde erlauben, ist jene zum Himmel \u2013 das bedeutet, vom Nichts zum Himmel, vom Himmel zum Nichts; dies ist die Bedeutung der \u00d6ffnung im Gew\u00f6lbe.<br \/>\nDie Festigkeit der S\u00e4ule sagt aus, dass die Seele im Guten so feststeht, dass es keinen entgegengesetzten Wind gibt, der sie bewegen k\u00f6nnte. Und meine Wohnung auf ihr ist das sichere Zeichen, dass das vollbrachte Werk ganz g\u00f6ttlich ist.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 3. August 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #d6b947;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Nacht verbrachte ich gemeinsam mit Jesus im Gef\u00e4ngnis; ich bemitleidete Ihn, umarmte seine Knie um Ihn zu st\u00fctzen, und Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, in meiner Passion wollte ich auch das Gef\u00e4ngnis erleiden, um die Gesch\u00f6pfe vom Kerker der Schuld zu befreien. O, welch schreckliches Gef\u00e4ngnis ist die S\u00fcnde f\u00fcr den Menschen!<br \/>\nSeine Leidenschaften fesseln ihn wie einen niedrigen Sklaven, und meine Kerkerhaft und meine Ketten befreiten ihn aus dem Kerker und l\u00f6sten seine Ketten.<br \/>\nF\u00fcr die liebenden Seelen wurde ihnen mein Kerker zum Liebesgef\u00e4ngnis, in dem sie in Sicherheit und gegen alles und alle besch\u00fctzt w\u00e4ren.<br \/>\nIch befreite sie, um sie als Gefangene und als lebendige Tabernakel zu haben, die Mich gegen die K\u00e4lte der Tabernakel aus Stein w\u00e4rmen sollten, und noch viel mehr wegen der K\u00e4lte der Gesch\u00f6pfe, die Mich in sich einkerkern und vor K\u00e4lte und Hunger sterben lassen.<br \/>\nDeshalb verlasse Ich sehr oft die Kerker der Tabernakel und komme in dein Herz, um Mich von der K\u00e4lte zu erw\u00e4rmen und mit deiner Liebe zu erquicken, und wenn Ich dich sehe, wie du Mich in den Tabernakeln der Kirchen aufsuchst, sage Ich zu dir: &#8222;Bist du nicht das wahre Gef\u00e4ngnis der Liebe f\u00fcr Mich?<br \/>\nSuche Mich in deinem Herzen und liebe Mich.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 4. Dezember 1918)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61325","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61325","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61325"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61325\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}