{"id":61365,"date":"2026-07-24T21:00:26","date_gmt":"2026-07-24T19:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-jakobus-apostel-mt-20-20-28-3\/"},"modified":"2026-07-24T21:26:47","modified_gmt":"2026-07-24T19:26:47","slug":"fest-des-hl-jakobus-apostel-mt-20-20-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-jakobus-apostel-mt-20-20-28\/","title":{"rendered":"Fest des Hl. Jakobus, Apostel (Mt 20,20-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit kam die Frau des Zebed\u00e4us mit ihren S\u00f6hnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte. 21Er fragte sie: Was willst du? Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden S\u00f6hne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen d\u00fcrfen.<br \/>\n22Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. K\u00f6nnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? Sie sagten zu ihm: Wir k\u00f6nnen es. 23Da antwortete er ihnen: Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, f\u00fcr die mein Vater diese Pl\u00e4tze bestimmt hat.<br \/>\n24Als die zehn anderen J\u00fcnger das h\u00f6rten, wurden sie sehr \u00e4rgerlich \u00fcber die beiden Br\u00fcder. 25Da rief Jesus sie zu sich und sagte: Ihr wisst, dass die Herrscher ihre V\u00f6lker unterdr\u00fccken und die M\u00e4chtigen ihre Macht \u00fcber die Menschen missbrauchen.<br \/>\n26Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch gro\u00df sein will, der soll euer Diener sein, 27und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein. 28Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als L\u00f6segeld f\u00fcr viele.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b81f1f;\">\u201eDen Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, f\u00fcr die mein Vater diese Pl\u00e4tze bestimmt hat\u201c (Mt 20, 23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich gerade betete und mich ganz in Jesus versenkte, w\u00fcnschte ich jeden Gedanken Jesu in meiner Macht, um das Leben in jedem Gedanken der Gesch\u00f6pfe haben zu k\u00f6nnen, um mit dem Gedanken Jesu selbst S\u00fchne leisten zu k\u00f6nnen, und so mit allem \u00fcbrigem; und mein s\u00fc\u00dfer Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, meine Menschheit auf Erden tat nichts anderes als alle Gedanken der Gesch\u00f6pfe mit den meinen zu verkn\u00fcpfen, sodass alle Gedanken der Gesch\u00f6pfe in meinem Geist widerhallten, jedes Wort in meiner Stimme, jeder Herzschlag in meinem Herzen, jede Handlung in meinen H\u00e4nden, jeder Schritt in meinen F\u00fc\u00dfen, und so mit allem \u00fcbrigem. Damit erwies Ich dem Vater g\u00f6ttliche S\u00fchneleistungen.<br \/>\nNun, alles, was Ich auf Erden tat, setze Ich im Himmel fort, und wenn die Gesch\u00f6pfe denken, ergie\u00dfen sich ihre Gedanken in meinen Verstand, wenn sie schauen, nehme Ich ihre Blicke in den meinen wahr, sodass zwischen ihnen und Mir eine andauernde &#8218;Elektrizit\u00e4t&#8216; durchflie\u00dft, wie die Glieder in st\u00e4ndiger Kommunikation mit dem Haupt stehen, und Ich sage zum Vater: Mein Vater, nicht allein Ich bin es, der Dich bittet, der S\u00fchne leistet, der genugtut und Dich bes\u00e4nftigt, sondern es sind weitere Gesch\u00f6pfe, die in Mir das tun, was Ich tue, ja sie erg\u00e4nzen mit ihrem Leiden an meiner Menschheit, die glorreich und leidensunf\u00e4hig ist.<br \/>\nDie Seele, die sich in Mich versenkt, wiederholt das, was Ich tat und noch immer tue; aber wie gro\u00df wird die Freude jener Seelen sein, die ihr Leben in Mir gelebt haben, indem sie gemeinsam mit Mir alle Gesch\u00f6pfe und alle S\u00fchneleistungen umfangen, &#8211; wenn sie mit Mir im Himmel sein werden?<br \/>\nSie werden ihr Leben in Mir fortsetzen; und wenn die Seelen [auf Erden] denken oder Mich mit ihren Gedanken beleidigen, so werden diese [Seelen im Himmel] auf den Geist jener Seelen einwirken und die S\u00fchneleistungen, die sie auf Erden getan haben, fortsetzen; sie werden zusammen mit Mir vor dem g\u00f6ttlichen Thron die Ehrenw\u00e4chter sein, und wenn Mich die Gesch\u00f6pfe auf Erden beleidigen, werden sie im Himmel die entgegengesetzten Akte verrichten, sie werden meinen Thron bewachen und den Ehrenplatz einnehmen, sie werden jene sein, die Mich am besten verstehen, die Glorreichsten: ihre Glorie wird ganz mit der Meinen verschmolzen sein, und die Meine mit der ihren.<br \/>\nSo sei dein Leben auf Erden ganz in Mich versenkt, verrichte keinen Akt, ohne ihn in Mich hin\u00fcberflie\u00dfen zu lassen; und jedes Mal, wenn du dich in Mich versenkst, werde Ich neue Gnade und neues Licht in dich eingie\u00dfen und Mich zum wachsamen Besch\u00fctzer deines Herzens machen, um jeden Schatten der S\u00fcnde von dir fernzuhalten; Ich werde dich wie meine eigene Menschheit beh\u00fcten, Ich werde den Engeln befehlen, dass sie einen Kranz um dich bilden, damit du vor allem und von allen besch\u00fctzt seist.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 18. M\u00e4rz 1917)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b81f1f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war dabei, mich im Heiligsten Willen zu verabgr\u00fcnden, da sprach mein s\u00fc\u00dfer Jesus zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, nur von dem, der in meinem Willen lebt, f\u00fchle Ich Mich wie vergolten f\u00fcr die Sch\u00f6pfung, die Erl\u00f6sung und die Heiligung, und dieser verherrlicht Mich so, wie das Gesch\u00f6pf Mich verherrlichen soll; daher werden diese Seelen die Edelsteine meines Thrones sein und in sich alle Wonnen aufnehmen, und die Glorie, die jeder Selige f\u00fcr sich allein hat.<br \/>\nDiese Seelen werden wie K\u00f6niginnen rings um meinen Thron stehen, und alle Seligen werden um sie herum sein, und wie die Seligen ebenso viele Sonnen sind, die im Himmlischen Jerusalem strahlen werden, so werden die Seelen, die in meinem Willen gelebt haben, in meiner eigenen Sonne selbst strahlen, sie werden wie von meiner Sonne umschlossen sein und werden die Seligen von meinem Inneren aus erblicken.<br \/>\nEs ist n\u00e4mlich gerecht, dass sie, nachdem sie auf Erden mit Mir, mit meinem Willen, vereint, und kein eigenes Leben gelebt haben, im Himmel einen von allen anderen abgesonderten Platz einnehmen und das Leben weiterf\u00fchren, das sie auf Erden gelebt haben, ganz in Mich umgewandelt und versenkt in den Abgrund meiner Wonnen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11;12. August 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b81f1f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, mein Wille im Himmel schlie\u00dft den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist ein.<br \/>\nEiner ist der Wille der Drei G\u00f6ttlichen Personen; w\u00e4hrend Sie untereinander verschieden sind, ist doch der Wille nur einer, und da Er der einzige Wille ist, der in Uns handelt, stellt Er unsere ganze Seligkeit, das Gleichma\u00df der Liebe, Macht und Sch\u00f6nheit usw., dar.<br \/>\nWenn es statt eines Willens drei Willen w\u00e4ren, k\u00f6nnten Wir nicht gl\u00fccklich sein und noch weniger andere gl\u00fccklich machen. Wir w\u00e4ren an Macht, Weisheit, Heiligkeit usw. ungleich.<br \/>\nSo ist dieser unser einer Wille, der in Uns handelt, unser ganzer Schatz, aus dem so viele Meere der Seligkeit hervorsprudeln, dass niemand bis auf den Grund eindringen kann.<br \/>\nDa nun unser Wille den gro\u00dfen Nutzen des alleinigen Handelns in drei verschiedenen Personen sieht, m\u00f6chte Er alleine in drei verschiedenen Personen auf Erden handeln, und diese sind: die Mutter, der Sohn, die Braut.<br \/>\nAus diesen will Er weitere Meere der Gl\u00fcckseligkeit hervorsprudeln lassen, die allen pilgernden Seelen unermessliche G\u00fcter bringen werden.\u201d<br \/>\nIch fragte ganz verwundert: \u201eMeine Liebe, wer wird diese gl\u00fcckliche Mutter, der Sohn und die Braut sein, die die Dreifaltigkeit auf Erden andeuten, und in denen dein Wille \u201aeiner\u2018 ist?\u201c Und Jesus: \u201eWie, du hast es nicht verstanden?<br \/>\nZwei sind bereits auf ihrem Ehrenplatz: meine G\u00f6ttliche Mutter, und Ich, das Ewige Wort, der Sohn des Himmlischen Vaters und der Sohn der Himmlischen Mutter. Mit meiner Inkarnation in ihrem Scho\u00df wurde Ich ihr eigener Sohn.<br \/>\nDie Braut ist die kleine Tochter meines Willens. Ich bin in der Mitte, meine Mutter ist rechts und die Braut links. Wenn mein Wille in Mir handelt, hallt Er wider zur Rechten und zur Linken und bildet nur einen einzigen Willen.<br \/>\nDeshalb habe Ich so viele Gnaden in dich ausgegossen, dir die Pforten meines Willens ge\u00f6ffnet und die Geheimnisse und Wunder enth\u00fcllt, die Er enth\u00e4lt, damit das Echo meines Willens auf vielerlei Weisen zu dir dringen kann, und du, deinen Willen verlierend, allein mit dem Meinem leben kannst. Bist du dar\u00fcber nicht gl\u00fccklich?\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eDanke, o Jesus! Und gib, ich bitte Dich, dass ich deinem Willen folge.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 24. Januar 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b81f1f;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eSo handelte Ich an meiner Himmlischen Mutter, die unter allen Generationen die Kleinste ist, denn nie handelte ihr Wille in ihr, sondern stets mein Ewiger Wille, und Dieser bewahrte sie nicht nur klein, sch\u00f6n, frisch, wie sie von Uns ausgegangen war, sondern machte sie zur Gr\u00f6\u00dften von allen.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n war sie, klein in sich selbst, doch gro\u00df und allen \u00fcberlegen durch Uns selbst! Nur wegen ihrer Kleinheit wurde sie zur Erhabenheit der Mutter Dessen erhoben, Der sie geschaffen hatte.<br \/>\nWie du also siehst, liegt alles Gute des Menschen darin beschlossen, dass er meinen Willen tut, und alles \u00dcbel, dass er den seinen tut.<br \/>\nF\u00fcr mein erl\u00f6sendes Kommen auf die Erde erw\u00e4hlte Ich daher meine Mutter, weil sie klein war, und gebrauchte sie als Kanal, durch den Ich alle G\u00fcter und Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung auf die Menschheit herabsteigen lassen wollte.<br \/>\nDamit nun mein Wille bekannt werde und sich der Himmel auftue, damit Er auf die Erde herabsteige und hier wie im Himmel regiere, musste Ich eine andere Kleine unter allen Geschlechtern ausw\u00e4hlen.<br \/>\nDa dies das gr\u00f6\u00dfte Werk ist, das Ich tun will \u2013 n\u00e4mlich den Menschen in seinem Ursprung wiederherzustellen, von dem er ausging, ihm jenen G\u00f6ttlichen Willen wieder zu \u00f6ffnen, den er zur\u00fcckwies, ihm meine Arme zu \u00f6ffnen und ihn von neuem im Scho\u00df meines Willens zu empfangen \u2013 ruft meine unendliche Weisheit die Kleinste aus dem Nichts.<br \/>\nEs war gerecht, dass sie klein war; wenn Ich eine Kleine gleichsam an den Anfang der Erl\u00f6sung setzte, musste Ich eine andere Kleine an die Spitze des [Werkes des] \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201d setzen.<br \/>\nZwischen zwei Kleinen sollte Ich den Zweck der Erschaffung des Menschen einschlie\u00dfen und meine Pl\u00e4ne mit ihm verwirklichen; mittels der Einen sollte Ich ihn erl\u00f6sen, mit meinem Blut von seiner H\u00e4sslichkeit reinwaschen und ihm Vergebung gew\u00e4hren.<br \/>\nMittels der Anderen sollte er zu seinem Ursprung und Anfang zur\u00fcckkehren, zu seinem verlorenen Adel, zu den von ihm zerbrochenen Verbindungen mit meinem Willen und ihn von neuem zum L\u00e4cheln meines Ewigen Willens zulassen, damit sich sein und mein Wille gegenseitig den Kuss geben und der eine das Leben des anderen sein m\u00f6gen.<br \/>\nDies allein war der Zweck der Erschaffung des Menschen, und niemand wird sich dem entgegensetzen k\u00f6nnen, was Ich beschlossen habe. Jahrhunderte um Jahrhunderte werden vergehen, wie bei der Erl\u00f6sung, so auch hier bei diesem Werk, doch der Mensch wird [schlie\u00dflich] in meine Arme zur\u00fcckkehren, wie er von Mir erschaffen wurde.<br \/>\nAber daf\u00fcr muss Ich zuerst jene erw\u00e4hlen, die als Erste in meinem Ewigen Willen leben soll, muss in ihr alle Beziehungen der Sch\u00f6pfung verkn\u00fcpfen und mit ihr leben, ohne dass es einen Riss zwischen unseren Willen g\u00e4be, vielmehr sind ihr Wille und der Unsere nur einer.<br \/>\nDaraus ergibt sich die Notwendigkeit, dass sie die Kleinste sei, die Wir erschaffen damit sie, wenn sie sich so klein sieht, vor ihrem [eigenen] Willen fliehe, ja ihn vielmehr so fest an den Unsrigen binde, um nie den ihren zu tun, und \u2013 wenn sie auch klein ist \u2013 gemeinsam mit Uns lebe, mit dem Hauch des Atems, mit den Wir den Menschen erschufen.<br \/>\nUnser Wille bewahrt sie frisch, sch\u00f6n, und sie stellt unser L\u00e4cheln, unsere Unterhaltung dar, Wir tun mit ihr, was immer Wir m\u00f6chten.<br \/>\nO, wie gl\u00fccklich ist sie, und indem sie ihre Kleinheit und ihr gl\u00fcckliches Los genie\u00dft, wird sie \u00fcber ihre Br\u00fcder weinen und sich mit nichts anderem besch\u00e4ftigen, als dass sie Uns, im Namen aller und f\u00fcr jeden einzelnen, f\u00fcr das Unrecht entsch\u00e4digt, das sie begehen, wenn sie sich von unserem Willen zur\u00fcckziehen.<br \/>\nDie Tr\u00e4nen einer Seele, die in unserem Willen lebt, werden m\u00e4chtig sein, umso mehr, da sie nichts will, als was Wir wollen, und Wir werden durch sie, neben dem Kanal der Erl\u00f6sung, den zweiten Kanal des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201d \u00f6ffnen.\u201d<br \/>\nAls ich dies h\u00f6rte, sagte ich: \u201eMeine Liebe und mein Alles, sag mir, wer wird diese kleine Gl\u00fcckliche sein? O, wie gerne m\u00f6chte ich sie kennenlernen.\u201c<br \/>\nEr antwortete sofort: \u201eWie, du hast nicht verstanden, wer es ist? Du bist meine Kleine, dir habe Ich so oft gesagt, dass du die Kleine bist, und deshalb liebe Ich dich.\u201c<br \/>\nDoch als Er dies sagte, f\u00fchlte ich, wie ich aus meinem Leib heraus transportiert wurde und in einem \u00fcberaus reinen Licht war, in dem alle Generationen zu sehen waren, wie in zwei Fl\u00fcgel aufgespalten, einer zur Rechten und der andere zur Linken des Thrones Gottes.<br \/>\nAn der Spitze des einen Fl\u00fcgels stand die erhabene K\u00f6nigin Mutter, von der alle G\u00fcter der Erl\u00f6sung herabstiegen\u2026 O, wie sch\u00f6n war ihre Kleinheit, eine wunderbare, gro\u00dfartige Kleinheit!<br \/>\nSie ist klein und zugleich machtvoll, klein und gro\u00df, klein und K\u00f6nigin, klein und an ihrer Kleinheit h\u00e4ngen alle, w\u00e4hrend sie \u00fcber alles verf\u00fcgt, \u00fcber alle regiert; und nur weil sie klein ist, h\u00fcllt sie das WORT in ihre Kleinheit ein und l\u00e4sst Es vom Himmel auf die Erde herabsteigen, um Es aus Liebe zu den Menschen sterben zu lassen!<br \/>\nAn der Spitze des anderen Fl\u00fcgels konnte man eine andere Kleine sehen \u2013 ich sage es, zitternd und um zu gehorchen \u2013 es war jene, die Jesus \u201eseine kleine Tochter des G\u00f6ttlichen Willens\u201c genannt hatte.<br \/>\nMein s\u00fc\u00dfer Jesus stellt sich in die Mitte dieser beiden Fl\u00fcgel, zwischen die zwei Kleinen, die an der Spitze standen, nahm mit der einen Hand die meine und mit der anderen jene der K\u00f6nigin Mutter, legte sie zusammen und sprach:<br \/>\n\u201eMeine kleinen T\u00f6chter, reicht einander die Hand vor unserem Thron und umfanget mit euren kleinen Armen die Ewige G\u00f6ttliche Majest\u00e4t.<br \/>\nEuch allein, da ihr klein seid, ist es gegeben, den Ewigen, Unendlichen einzuschlie\u00dfen und in Ihn einzutreten. Und wenn die erste Kleine von der Liebe des Ewigen die Erl\u00f6sung entriss, so wird die zweite, der ersten die Hand reichend, mit deren Hilfe der Ewigen Liebe das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201d abringen.\u201d<br \/>\nNun, wer kann sagen, was geschah? Ich habe keine Worte, um mich auszudr\u00fccken, ich kann nur sagen, dass ich noch mehr gedem\u00fctigt und verwirrt war, und beinahe wie ein launenhaftes, kleines M\u00e4dchen meinem Jesus meine \u00c4ngste und Zweifel sagen wollte.<br \/>\nIch betete, dass Er all dies von mir entfernen m\u00f6ge \u2013 da ich f\u00fcrchtete, der blo\u00dfe Gedanke daran sei ein subtiler Stolz \u2013 und dass Er mir die Gnade verleihen m\u00f6ge, Ihn wahrhaft zu lieben und in allem seinen Heiligsten Willen erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 10. November 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b81f1f;\">\u201eDer Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu diene\u201c (Mt 20, 28)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Danach nun wurde mein Geist so vom Schmerz des H\u00f6chsten Willens durchdrungen, dass ich, w\u00e4hrend die ganze Sch\u00f6pfung vor meinem Geist weiterhin gegenw\u00e4rtig blieb, zu meinem h\u00f6chsten Schmerz diesen edlen K\u00f6nig in jedem geschaffenen Ding verh\u00fcllt sah, wie Er allen Gesch\u00f6pfen diente.<br \/>\nEr diente in der Sonne, indem Er ihnen Licht und Hitze spendete. Er machte den Diener im Wasser, indem Er es ihren Lippen reichte, um ihren Durst zu l\u00f6schen.<br \/>\nEr diente ihnen im Meer, um ihnen die Fische zu reichen, Er diente in der Erde, indem Er ihnen Fr\u00fcchte, Speise jeder Art, Blumen und vieles andere gab. Mit einem Wort, Er war in allen Dingen mit Trauer verh\u00fcllt, denn es war nicht w\u00fcrdig f\u00fcr Ihn, den Gesch\u00f6pfen zu dienen.<br \/>\nEs war im Gegenteil ungeb\u00fchrlich f\u00fcr seinen Adel als K\u00f6nig, den Diener f\u00fcr undankbare und niedertr\u00e4chtige Gesch\u00f6pfe zu machen, die seine Knechtschaft benutzten, ohne Ihn auch nur anzuschauen, ohne Ihm Dank zu sagen noch Ihm irgendeinen Lohn zu gew\u00e4hren, wie man es normalerweise bei Dienern tut.<br \/>\nWer kann beschreiben, was ich \u00fcber diesen so langen und intensiven Schmerz des ewigen FIAT verstand? Doch w\u00e4hrend ich in diesem Schmerz vertieft war, trat mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus, und mich an sich dr\u00fcckend, sagte Er ganz z\u00e4rtlich zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es ist sehr schmerzlich und dem\u00fctigend f\u00fcr meinen H\u00f6chsten Willen, dass Er den Diener f\u00fcr die Gesch\u00f6pfe macht, die Ihn nicht in sich regieren lassen.<br \/>\nUmso mehr f\u00fchlt Er sich verherrlicht und gl\u00fccklich in dem, der Ihn [in sich] herrschen l\u00e4sst. Betrachte Ihn in dir, wie gl\u00fccklich ist Er, dir zu dienen!<br \/>\nEr herrscht in dir, w\u00e4hrend du schreibst und f\u00fchlt sich geehrt und begl\u00fcckt, dir zu dienen, deine Hand beim Schreiben zu leiten, damit du die Worte zu Papier bringst, um Ihn bekanntzumachen.<br \/>\nEr stellt in deinem Geist seine Heiligkeit zu Diensten, um dir die Ideen, die Begriffe, die r\u00fchrendsten Beispiele einzugeben, die meinen H\u00f6chsten Willen betreffen, damit Er sich den Weg zu den Menschen bahne, um sein Reich zu bilden.<br \/>\nEr dient deinem Sehverm\u00f6gen, um dich das Geschriebene anschauen zu lassen, deinem Mund, um dir die Worte einzugeben, deinem Herzen, damit es mit meinem eigenen Willen poche. Welch ein Unterschied!<br \/>\nEr ist gl\u00fccklich, dir zu dienen, weil Er Sich selbst dient, Er dient, um sein Leben zu bilden, dient seiner Kenntnis, seiner Heiligkeit, um sein Reich zu gestalten.<br \/>\nMein Wille regiert in dir, wenn du betest und dient dir, indem Er dich in Ihn selbst fliegen l\u00e4sst, um dich seine Akte tun und dich Besitz von seinen G\u00fctern nehmen zu lassen.<br \/>\nDiese Art der Dienerschaft meines Willens ist glorreich, triumphierend und herrschend, und Er w\u00fcrde nur dann leiden, wenn die Seele sich nicht ganz und in allem von Ihm bedienen lie\u00dfe.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 29. November 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61365","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61365","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61365"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61365\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}