{"id":61436,"date":"2025-08-02T12:00:48","date_gmt":"2025-08-02T10:00:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/18-sonntag-im-jahreskreis-lk-1213-21\/"},"modified":"2025-08-03T12:19:15","modified_gmt":"2025-08-03T10:19:15","slug":"18-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1213-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/18-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1213-21\/","title":{"rendered":"18. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 12,13-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen. 14Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Schlichter bei euch gemacht?<br \/>\n15Dann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, h\u00fctet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines gro\u00dfen Verm\u00f6gens im \u00dcberfluss lebt. 16Und er erz\u00e4hlte ihnen folgendes Beispiel: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte.<br \/>\n17Da \u00fcberlegte er hin und her: Was soll ich tun? Ich wei\u00df nicht, wo ich meine Ernte unterbringen soll. 18Schlie\u00dflich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abrei\u00dfen und gr\u00f6\u00dfere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorr\u00e4te unterbringen.<br \/>\n19Dann kann ich zu mir selber sagen: Nun hast du einen gro\u00dfen Vorrat, der f\u00fcr viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink, und freu dich des Lebens! 20Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zur\u00fcckfordern. Wem wird dann all das geh\u00f6ren, was du angeh\u00e4uft hast?<br \/>\n21So geht es jedem, der nur f\u00fcr sich selbst Sch\u00e4tze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDann sagte er zu den Leuten: Gebt acht, h\u00fctet euch vor jeder Art von Habgier. Denn der Sinn des Lebens besteht nicht darin, dass ein Mensch aufgrund seines gro\u00dfen Verm\u00f6gens im \u00dcberfluss lebt\u201c (Lk 12,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Eines Morgens \u2013 es war der Tag der Kreuzerh\u00f6hung \u2013 brachte mich mein lieber Jesus an die heiligen St\u00e4tten; zuerst sagte Er mir viele Dinge \u00fcber den Wert des Kreuzes. Ich erinnere mich nicht mehr an alles, es ist kaum einiges:<br \/>\n&#8222;Meine Geliebte, willst du sch\u00f6n sein? Das Kreuz gibt dir die sch\u00f6nsten Z\u00fcge, die im Himmel wie auf Erden gefunden werden k\u00f6nnen, sodass Gott sich darin verliebt, der alle Sch\u00f6nheit in Sich enth\u00e4lt.&#8220;<br \/>\nJesus fuhr fort: &#8222;Willst du mit unermesslichen Reicht\u00fcmern erf\u00fcllt werden \u2013 nicht f\u00fcr eine kurze Zeit, sondern f\u00fcr die ganze Ewigkeit? Gut dann, &#8211; das Kreuz wird dir all diese Arten von Reicht\u00fcmern verleihen, von den kleinsten Cents, was die kleinen Kreuze sind, bis hin zu den gr\u00f6\u00dften Betr\u00e4gen, den schwersten Kreuzen.<br \/>\nUnd doch sind die Menschen so habgierig, einen zeitlichen Sold zu verdienen, den sie bald wieder hergeben m\u00fcssen, und denken nicht daran, ewige &#8222;M\u00fcnzen&#8220; zu verdienen. Und wenn Ich aus Mitleid mit ihnen, der Ich ihre Sorglosigkeit um alles, was die Ewigkeit betrifft, sehe, ihnen g\u00fctig die Gelegenheit biete, [f\u00fcr den Himmel Sch\u00e4tze zu sammeln, indem Ich ihnen ein Kreuz gebe], dann werden sie w\u00fctend und beleidigen Mich, anstatt das Kreuz zu lieben.<br \/>\nWelch menschliche Torheit, sie scheinen es verkehrt zu verstehen. Meine Geliebte, im Kreuz sind all die Triumphe, alle Siege und die gr\u00f6\u00dften Gewinne, und du darfst kein anderes Ziel haben als das Kreuz, und es wird dir in allem gen\u00fcgen.<br \/>\nHeute will Ich dich zufrieden stellen; das Kreuz, das bisher nicht gen\u00fcgte, um dich auszustrecken, und dich vollst\u00e4ndig zu kreuzigen, ist das Kreuz, das du bis jetzt getragen hast; aber da Ich dich ganz kreuzigen muss, ben\u00f6tigst du neue Kreuze, die Ich auf dich herabkommen lasse, daher werde Ich das Kreuz, das du bisher hattest, mit Mir in den Himmel nehmen, und es dem ganzen Himmlischen Hof als ein Pfand deiner Liebe zeigen; und Ich werde ein anderes, gr\u00f6\u00dferes vom Himmel herabsteigen lassen, um die brennenden W\u00fcnsche, die Ich mit dir habe, erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; 14. September 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die m\u00e4chtigsten Feinde des Menschen sind die Liebe zum Vergn\u00fcgen, zu den Reicht\u00fcmern und zu den Ehren. Diese machen den Menschen ungl\u00fccklich, denn sie dringen sogar bis in sein Herz ein und nagen st\u00e4ndig an ihm; sie verbittern ihn und sind so niederdr\u00fcckend, dass er sein ganzes Gl\u00fcck verliert.<br \/>\nIch habe auf Kalvaria diese drei Feinde geschlagen und dem Menschen die Gnade erworben, sie auch zu besiegen, und stellte die verlorene Gl\u00fcckseligkeit f\u00fcr ihn wieder her.<br \/>\nDoch der Mensch, stets undankbar und unachtsam, weist meine Gnade zur\u00fcck und liebt diese Feinde verbissen, die das menschliche Herz in eine ununterbrochene Qual versetzen.\u201c<br \/>\nNachdem Er dies gesagt hatte entschwand Er, und ich verstand die Wahrheit dieser Worte mit solcher Klarheit, dass ich Abscheu und Hass f\u00fcr diese Feinde empfand. M\u00f6ge der Herr stets gepriesen sein, und m\u00f6ge alles zu seiner Ehre sein. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 12. Oktober 1900)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, befand ich mich zusammen mit dem gebenedeiten Jesus, der ein B\u00fcndel von Kreuzen und Dornen in seinen Armen trug, ganz m\u00fcde und ersch\u00f6pft. Als ich Ihn in diesem Zustand sah, fragte ich: \u201eHerr, zu welchem Zweck m\u00fchst Du Dich so sehr mit diesem B\u00fcndel in den Armen ab?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eMeine Tochter, dies sind die Kreuze der Entt\u00e4uschung, die Ich stets bereithalte, um die Gesch\u00f6pfe zu ern\u00fcchtern.\u201c<br \/>\nAls Er dies sagte, befanden wir uns mitten unter Menschen, und sobald der gebenedeite Jesus einen sah, der sich an die Gesch\u00f6pfe h\u00e4ngte, nahm Er das Kreuz der Verfolgung aus diesem B\u00fcndel und gab es ihm; und als sich diese Person verfolgt und unbeliebt sah, war sie entt\u00e4uscht und begriff, was die Gesch\u00f6pfe waren, und dass Gott allein verdient, geliebt zu werden.<br \/>\nWenn jemand dem Reichtum gegen\u00fcber anh\u00e4nglich wurde, nahm Jesus aus diesem B\u00fcndel das Kreuz der Armut und reichte es ihm; und als jener sah, dass sich seine Reicht\u00fcmer zerschlagen hatten und er nun arm war, verstand er, dass alles hier unten Rauch ist und die wahren Reicht\u00fcmer jene sind, die ewig bleiben, und so h\u00e4ngte er sein Herz an alles, was ewig ist.<br \/>\nWenn jemand anderer an seine Selbstsch\u00e4tzung und an Wissen gebunden war, nahm der gebenedeite Jesus voller Milde das Kreuz der Verleumdungen und Dem\u00fctigungen und gab es ihm; und jener, besch\u00e4mt und verleumdet, nahm sich gleichsam eine Maske ab und verstand seine eigene Nichtigkeit, sein Wesen und ordnete sein ganzes Inneres in der Ordnung auf Gott hin und nicht mehr auf sich selbst. Und so war es mit allen anderen Kreuzen.<br \/>\nDann sprach mein gebenedeiter Jesus: \u201eHast du den Grund gesehen, weshalb Ich dieses B\u00fcndel von Kreuzen in meinen Armen trage? Die Liebe zu den Gesch\u00f6pfen zwingt Mich dazu, der Ich in st\u00e4ndiger Bereitschaft f\u00fcr sie bin.<br \/>\nTats\u00e4chlich, das Kreuz ist die erste Ern\u00fcchterung und das Erste, das die Werke der Gesch\u00f6pfe richtet, sodass, wenn das Gesch\u00f6pf sich ergibt, das Kreuz bewirkt, dass die Seele das Gericht Gottes umgehen kann, da Ich befriedigt bin, wenn sich jemand w\u00e4hrend seines Lebens dem Urteil des Kreuzes unterwirft.<br \/>\nWenn er sich dann aber nicht ergibt, wird er sich in der Sph\u00e4re der zweiten Ern\u00fcchterung des Todes wiederfinden und mit h\u00e4rterer Strenge von Gott gerichtet werden; umso mehr, da er dem Urteil des Kreuzes ausgewichen ist, welches ein Gericht voller Liebe ist.\u201c<br \/>\nDann verschwand Er, und ich verstand auch, dass es zwar stimmt, dass Jesus das Kreuz liebt, doch oft ist es der Mensch selbst, der Jesus antreibt und provoziert, ihm das Kreuz zu geben; denn wenn der Mensch geordnet w\u00e4re, in Ordnung mit Gott, mit sich selbst und mit den Gesch\u00f6pfen, w\u00e4re der Herr, keine Unordnung in ihm erblickend, befriedigt und w\u00fcrde ihm Frieden verleihen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 5. M\u00e4rz 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Tochter, du bist allein mit Mir, Ich bin allein mit dir. Da du mit Mir allein bist, konzentriere Ich mein ganzes Selbst in dir, denn da du allein mit Mir bist, kann Ich dich ganz mit Mir ausf\u00fcllen.<br \/>\nEs gibt nichts in dir, wo Ich nicht meinen Platz einnehmen k\u00f6nnte, Ich wandle dich in Mich um, und wie ganz nat\u00fcrlich tritt die au\u00dferordentliche Gnade in dich ein. Wenn die Seele allein mit Mir ist, bin Ich frei zu tun, was Ich will, dann genie\u00dfe Ich allein sie, und meine Liebe l\u00e4sst Mich so viel in ihr tun, dass Ich bis zur Torheit gehe.<br \/>\nIch wirke so viele meiner verliebten Kunstgriffe, dass, wenn man sie sehen oder h\u00f6ren k\u00f6nnte, alle Gesch\u00f6pfe sagen w\u00fcrden: \u201aNur Jesus versteht es und kann auf so \u00fcberraschende Art, so genial und so gro\u00dfartig lieben.\u2018<br \/>\nIch mache das mit der Seele, die allein mit Mir lebt, wie es die Sonne t\u00e4te, wenn sie ihr ganzes Licht \u00fcber eine Pflanze fokussieren k\u00f6nnte. Diese Pflanze w\u00fcrde in sich das ganze Leben der Sonne aufnehmen und alle ihre Wirkungen genie\u00dfen, w\u00e4hrend die anderen Pflanzen jeweils nur eine Wirkung empfangen, die f\u00fcr die Natur ihrer Pflanze reicht.<br \/>\nDa die erste jedoch das ganze Leben der Sonne empf\u00e4ngt, empf\u00e4ngt sie zugleich alle Wirkungen, die das Licht enth\u00e4lt. So handle Ich: Ich konzentriere in ihr mein ganzes Leben, und es gibt nichts von Mir, das Ich sie nicht genie\u00dfen lasse.<br \/>\nWer jedoch nicht allein mit Mir ist, ist ohne Licht, da Ich mein Leben nicht [in ihm] konzentrieren kann, er f\u00fchlt die Last der Finsternis, sein Wesen ist in ebenso viele Teile gespalten, wie viele Dinge er liebt.<br \/>\nWenn er also die Erde liebt, f\u00fchlt er sich gespalten mit der Erde, wenn er die Gesch\u00f6pfe, die Vergn\u00fcgungen, die Reicht\u00fcmer liebt, f\u00fchlt er sich wie in St\u00fcckchen zerteilt, sodass er bald von der einen, bald von der anderen Seite her angezogen wird, und sein armes Herz zwischen \u00c4ngsten und Bef\u00fcrchtungen und bitteren Entt\u00e4uschungen lebt. Das ganze Gegenteil gilt f\u00fcr den, der nur mit Mir lebt.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 23; 10. November 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eNoch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zur\u00fcckfordern\u201c (Lk 12, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen war ich ganz bedr\u00fcckt und leidend, als ich meinen geliebten Jesus kurz sah, und auch viele Leute inmitten von gro\u00dfem Elend. Dann unterbrach Er sein, schon mehrere Tage andauerndes Schweigen und sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der Mensch wird zuerst in Mir geboren und empf\u00e4ngt daraus die Pr\u00e4gung der Gottheit; wenn er dann aus Mir heraustritt, um aus dem Mutterscho\u00df wiedergeboren zu werden, trage Ich ihm auf, einen kleinen Abschnitt des Weges zu gehen; am Ende dieses Weges lasse Ich Mich von ihm finden und empfange ihn von neuem in Mir und lasse ihn ewig mit Mir leben.<br \/>\nDu siehst also, wie vornehm der Mensch ist, woher er kommt und wohin er geht, und was seine Bestimmung ist. Wie gro\u00df sollte also die Heiligkeit dieses Menschen sein, der aus einem so Heiligen Gott hervorgeht?<br \/>\nDoch auf diesem Weg zu Mir zur\u00fcck, zerst\u00f6rt der Mensch in sich das G\u00f6ttliche, das er empfangen hat; er pervertiert sich selbst auf eine Art, dass Ich ihn bei der Begegnung, bei der Ich ihn wieder in Mir aufnehmen m\u00f6chte, nicht mehr erkenne und die g\u00f6ttliche Pr\u00e4gung nicht mehr in ihm erblicke; Ich finde in ihm nichts von Mir, und da Ich ihn nicht wiedererkenne, verurteilt ihn meine Gerechtigkeit dazu, auf dem Weg der Verdammnis zu wandeln.\u201c&#8230; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 17. Februar 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, je mehr Dinge sich die Seele hier versagt, umso mehr davon wird sie dort, im Himmel besitzen; je \u00e4rmer sie also auf Erden ist, umso reicher ist sie im Himmel; auf je mehr Gen\u00fcsse, Vergn\u00fcgungen, Unterhaltungen, Reisen und Spazierg\u00e4nge sie auf Erden verzichtet, umso mehr Wonnen und Freuden wird sie in Gott erhalten.<br \/>\nO, wie wird sie in den Weiten des Himmels umher spazieren, besonders in den unermesslichen Himmels der Eigenschaften Gottes, da n\u00e4mlich jedes Attribut ein weiterer Himmel, ein weiteres Paradies ist.<br \/>\nUnd von den Seligen, treten einige gleichsam an den Anfang der Attribute Gottes ein, einige gehen in deren Mitte, andere noch h\u00f6her; und je mehr sie sich darin ergehen, umso mehr Freuden und Vergn\u00fcgen genie\u00dfen sie und unterhalten sie sich.<br \/>\nWer also die Erde verl\u00e4sst, ergreift den Himmel, und sei es nur in den kleinesten Dingen. Daraus folgt: wer mehr verachtet ist, ist dort mehr geehrt, wer kleiner ist, ist gr\u00f6\u00dfer, wer sich mehr unterwirft, besitzt mehr Herrschaft usw.<br \/>\nUnd doch, wer von den Sterblichen denkt daran, auf etwas auf Erden zu verzichten, um es im Himmel ewig zu besitzen? Fast niemand.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 7. September 1908)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSo geht es jedem, der nur f\u00fcr sich selbst Sch\u00e4tze sammelt, aber vor Gott nicht reich ist\u201c (Lk 12,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich segelte im Lichtmeer des G\u00f6ttlichen FIAT und folgte seinen Akten: o, wie gut begriff ich, dass alles Gute in Ihm ist! Da bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, solange die Seele nicht den G\u00f6ttlichen Willen in sich herrschen l\u00e4sst, wird sie stets ungl\u00fccklich und unruhig sein; denn wie gut, heilig, gelehrt, reich sie auch sei, wird sie sp\u00fcren, dass ihr die F\u00fclle der Seligkeit und das Meer des Friedens fehlt, damit sie von keiner Seite beunruhigt und ihre Freude geschm\u00e4lert werden kann.<br \/>\nSo wird ihre Gl\u00fcckseligkeit nur halb so gro\u00df und ihr Friede vermindert sein, und da er nicht vollst\u00e4ndig ist, wird die fehlende H\u00e4lfte die T\u00fcr f\u00fcr Traurigkeit und Beunruhigung offenhalten. Siehst du, auch in der nat\u00fcrlichen Ordnung ist dies so.<br \/>\nWenn einer reich ist und ihm nichts fehlt und seine zehn, zwanzig Millionen oder Milliarden besitzt, aber wei\u00df, dass er noch mehr erwerben und noch reicher sein k\u00f6nnte, ist er unruhig und ungl\u00fccklich.<br \/>\nSeine Reicht\u00fcmer gleichsam zur Seite stellend, ist er ganz Fu\u00df, ganz Werk, ganz Wort, ganz Auge f\u00fcr den Erwerb weiterer Reicht\u00fcmer. Der Arme, wie k\u00f6nnte er gl\u00fccklich und zufrieden sein, wenn ihm die Quelle der G\u00fcter fehlt, die zu ihm sagt: \u201eRuhe dich aus, alles ist dein, und alles, was du willst, ist in deiner Macht\u201c?<br \/>\nEin anderer ist K\u00f6nig, aber wie ungl\u00fccklich ist er unter dieser Krone: Angst um den Verlust seines Reiches, Hoffnung und Begierde, weitere Reiche zu erwerben, auf Kosten von Kriegen die ganze Welt zu beherrschen! So ist der Besitz eines Reiches nichts anderes als ein Einfallstor, um den armen K\u00f6nig ungl\u00fccklich und unruhig zu machen.<br \/>\nEin dritter ist gelehrt, doch da er nicht alle Wissenschaften besitzt und sich bewusst ist, dass er sich noch weitere aneignen k\u00f6nnte, ruht er nicht und f\u00fchlt sich weder gl\u00fccklich noch zufrieden. Wie oft f\u00fchlt er sich vor einem anderen, gebildeterem als er selbst, gedem\u00fctigt und ist ungl\u00fccklich, da ihm die F\u00fclle der Wissenschaft fehlt!<br \/>\nSo ist es auch in der \u00fcbernat\u00fcrlichen Ordnung. Einer ist gut, aber nimmt in sich nicht den Besitz der Quelle der G\u00fcte wahr, da er f\u00fchlt, dass bei Gelegenheit seine Geduld schwach, seine Best\u00e4ndigkeit im Guten unregelm\u00e4\u00dfig ist, seine N\u00e4chstenliebe sehr oft hinkt, sein Gebet unbest\u00e4ndig ist.<br \/>\nDas macht ihn ungl\u00fccklich und unruhig, denn er sieht, dass seine G\u00fcte nicht vollst\u00e4ndig ist, sie ist gleichsam halbiert, und die fehlende H\u00e4lfte gereicht ihm zur Qual und macht ihn ungl\u00fccklich. Der \u00c4rmste! Wie klar erkennt man, dass ihm das Reich meines Willens fehlt, denn wenn Er in ihm regieren w\u00fcrde, bes\u00e4\u00dfe er die Quelle der G\u00fcte, die zu ihm spr\u00e4che: \u201eRuh dich aus, alles ist in deiner Macht: die Quelle der Geduld, der Festigkeit, der N\u00e4chstenliebe, des Gebetes.\u201c<br \/>\nWenn er in sich die Quelle wahrnimmt, w\u00fcrde er sp\u00fcren, wie sich in und au\u00dferhalb von ihm das Meer der Seligkeit und des Friedens ausbreitet, und Traurigkeit und Unruhe f\u00e4nden keinen Weg mehr in sein Inneres.<br \/>\nWieder ein anderer ist heilig, doch in gewissen Umst\u00e4nden f\u00fchlt er die Quelle der Heiligkeit nicht in sich, das Licht, das alles erkennen l\u00e4sst und ihm alles zeigt \u2013 den Weg und die Seligkeit. Seine Gotteserkenntnis ist nicht vollst\u00e4ndig, der Heroismus der Tugenden schwankt in ihm.<br \/>\nSo ist er bei all seiner Heiligkeit weder gl\u00fccklich noch friedvoll, denn da ihm die totale Herrschaft meines G\u00f6ttlichen FIAT fehlt, mangelt ihm die Quelle des Lichtes, welche den Keim aller \u00dcbel in den Schatten stellt und diesen durch die Quelle des Gl\u00fccks und des Friedens ersetzt.<br \/>\nSolange also die Gesch\u00f6pfe nicht meinen Willen herrschen lassen, wird man in der Welt nicht einmal eine Idee, noch wahre Kenntnis davon haben, was der wahre Friede und die F\u00fclle der Seligkeit bedeuten.<br \/>\nKeine Dinge, so gut und heilig sie auch seien, werden ihre F\u00fclle besitzen, denn da ihnen die Herrschaft und Regierung meines H\u00f6chsten Willens fehlt, fehlt ihnen das, was ihnen die Quelle aller Gl\u00fcckseligkeit mitteilt. Da Er n\u00e4mlich die Quelle ist, kann man [aus ihr] das entnehmen, was man will und wie man will.<br \/>\nDies ist der Grund f\u00fcr meine Bem\u00fchungen, dass mein Wille bekannt werde und sein Reich unter den Menschen errichte: weil Ich sie gl\u00fccklich sehen m\u00f6chte mit jener Seligkeit, die Ich ihnen bei ihrer Erschaffung verlieh, als sie aus dem Scho\u00df ihres Sch\u00f6pfers hervorgingen, Der alle m\u00f6glichen und vorstellbaren Gl\u00fcckseligkeiten besitzt.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 22; 3. September 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61436","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61436"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61436\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}