{"id":61445,"date":"2025-08-03T21:00:24","date_gmt":"2025-08-03T19:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/montag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1413-21\/"},"modified":"2025-08-03T21:51:35","modified_gmt":"2025-08-03T19:51:35","slug":"montag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1413-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/montag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1413-21\/","title":{"rendered":"Montag der 18. Woche im Jahreskreis (Mt 14,13-21)-(Jahre B und C)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13In jener Zeit, als Jesus h\u00f6rte, dass Johannes enthauptet worden war, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den St\u00e4dten h\u00f6rten davon und gingen ihm zu Fu\u00df nach. 14Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.<br \/>\n15Als es Abend wurde, kamen die J\u00fcnger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon sp\u00e4t geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die D\u00f6rfer gehen und sich etwas zu essen kaufen k\u00f6nnen. 16Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!<br \/>\n17Sie sagten zu ihm: Wir haben nur f\u00fcnf Brote und zwei Fische bei uns. 18Darauf antwortete er: Bringt sie her!<br \/>\n19Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die f\u00fcnf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den J\u00fcngern; die J\u00fcnger aber gaben sie den Leuten, 20und alle a\u00dfen und wurden satt. Als die J\u00fcnger die \u00fcbriggebliebenen Brotst\u00fccke einsammelten, wurden zw\u00f6lf K\u00f6rbe voll.<br \/>\n21Es waren etwa f\u00fcnftausend M\u00e4nner, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!\u201c (Mt 14,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus schenkt uns in seiner G\u00fcte sein Fleisch als Speise, und wir wollen ihm als Speise die Liebe, den Willen, die Neigungen, die Gedanken und Empfindungen schenken. So wetteifern wir mit Jesus an Liebe. Lassen wir nichts in uns Eingang finden, was nicht ihm geweiht ist!<br \/>\nJesus, meine s\u00fc\u00dfe Liebe! Zu dieser Stunde hast du Brot und Wein in dich selbst verwandelt. So mach doch, dass all das, was ich sage und tue, eine best\u00e4ndige Wandlung deiner selbst in mich und alle Seelen sei.<br \/>\nMein teures Leben! Wenn du zu mir kommst, so bewirke, dass jeder Herzschlag, jede Neigung, jede Empfindung, jeder Gedanke, jedes Wort die Macht der sakramentalen Wandlung erfahre. Gib, dass mein ganzes armseliges Wesen, von dir konsekriert, zu ebenso vielen Hostien werde, um dich allen Seelen schenken zu k\u00f6nnen.<br \/>\nJesus, lass mich deine kleine Hostie sein, um in mir dich selbst einschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 20 bis 21 Uhr: Das eucharistische Mahl)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte gerade an Jesus, wie Er mit seinen J\u00fcngern das letzte Abendmahl hielt, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus sprach in meinem Inneren zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, w\u00e4hrend Ich beim Mahl mit meinen J\u00fcngern war, hatte Ich nicht nur diese, sondern die ganze menschliche Familie rund um Mich; jede einzelne Seele war Mir nahe, Ich kannte sie alle, Ich rief sie mit Namen; Ich rief auch dich und gab dir den Ehrenplatz zwischen Mir und Johannes und bestimmte dich zur kleinen Sekret\u00e4rin meines Willens.<br \/>\nUnd als Ich das Lamm zerteilte und es meinen Aposteln reichte, gab Ich es allen und jedem einzelnen; dieses ausgeblutete, ger\u00f6stete, in St\u00fccke zerteilte Lamm sprach von Mir, es war das Symbol meines Lebens und daf\u00fcr, wie weit Ich Mich aus Liebe f\u00fcr alle zurichten lassen sollte; und Ich wollte es allen als k\u00f6stliche Speise geben, die meine Passion darstellte, weil meine Liebe alles, was Ich tat, sagte und litt, in Nahrung f\u00fcr den Menschen umwandelte.<br \/>\nAber wei\u00dft du, warum Ich alle rief und allen das Lamm gab? Weil auch Ich die Speise von ihnen wollte; alles, was sie taten, sollte f\u00fcr Mich Speise sein. Ich wollte die Speise ihrer Liebe, ihrer Werke, ihrer Worte, von allem.&#8220;<br \/>\nUnd ich sagte zu Ihm: &#8222;Meine Liebe, wie kann es sein, dass unser Wirken zur Speise f\u00fcr Dich wird?&#8220;<br \/>\nDarauf Jesus: &#8222;Man lebt nicht vom Brot allein, sondern von dem, wozu mein Wille die Kraft gibt, um leben zu lassen, und wenn das Brot den Menschen n\u00e4hrt, so deswegen, weil Ich es will.<br \/>\nNun, das was das Gesch\u00f6pf mit seinem Willen veranlasst, mit seinem Wirken f\u00fcr Mich zu formen, diese Form nimmt es an; wenn es aus seinem Wirken f\u00fcr Mich Speise bilden will, erzeugt es Speise, wenn Liebe, schenkt es Mir Liebe, und wenn S\u00fchneleistung, dann bildet es f\u00fcr Mich Wiedergutmachung; wenn es Mich in seinem Willen beleidigen will, formt es aus seinem Handeln das Messer um Mich zu verletzen und vielleicht auch um Mich zu t\u00f6ten.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eDer Wille des Menschen ist es, der am meisten seinem Sch\u00f6pfer \u00e4hnlich ist: in den menschlichen Willen habe Ich einen Teil meiner Unermesslichkeit und Macht gelegt; und indem Ich ihm den Ehrenplatz gab, habe Ich ihn zum K\u00f6nig \u00fcber den ganzen Menschen eingesetzt und zur Schatzkammer seines ganzen Wirkens.<br \/>\nWie die Menschen Kisten haben, um ihre Sachen aufzubewahren, so hat die Seele ihren Willen, um alles, was sie denkt, sagt und arbeitet, aufzubewahren und zu beh\u00fcten, nicht einen Gedanken wird sie verlieren.<br \/>\nWas sie nicht mit dem Auge, mit dem Mund und den Werken tun kann, das kann sie mit dem Willen tun; in einem Augenblick kann sie tausend gute und tausend b\u00f6se Dinge wollen.<br \/>\nDer Wille l\u00e4sst den Gedanken zum Himmel fliegen, in die entferntesten Gebiete, und sogar in die Abgr\u00fcnde. Man kann die Seele am Arbeiten, Sehen und Sprechen hindern, aber all dies kann sie in ihrem Willen tun; alles jedoch, was sie will und tut, bildet einen Akt, der in ihrem eigenen Willen hinterlegt bleibt. O, wie weit kann sich der Wille ausbreiten, wie viel Gutes und wie viel B\u00f6ses kann er einschlie\u00dfen!<br \/>\nDaher will Ich vor allem den Willen des Menschen, denn wenn Ich diesen habe, habe Ich alles: die Festung ist besiegt.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 9. Oktober 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meine Runden in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens fort und dachte mir: \u2018Welchen Nutzen bringen meine vielen wiederholten Rundg\u00e4nge im H\u00f6chsten Fiat, wo ich seinen Akten folge?\u2019<br \/>\nDa erwiderte mein s\u00fc\u00dfer Jesus:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, jedes Leben muss ern\u00e4hrt werden. Ohne Nahrung kann der Mensch weder gebildet werden, noch heranwachsen. Fehlt ihm die Nahrung, so ist er in Gefahr zu sterben.<br \/>\nIndem du nun meinem Willen nachfolgst, dich mit seinen Akten vereinst und stets deine Rundg\u00e4nge in Ihm machst, bereitest du damit die Speise, um das Leben meines Willens in deiner Seele zu n\u00e4hren, zu bilden und heranwachsen zu lassen.<br \/>\nMein Wille vermag sich nur von jenen Akten zu n\u00e4hren, die in seinem Willen getan werden. Er kann auch nicht im Gesch\u00f6pf gebildet werden oder heranwachsen, wenn das Gesch\u00f6pf nicht in Ihn eintritt. Durch die Einheit der gesch\u00f6pflichen Akte [mit meinem Willen] bildet mein Wille seinen Spr\u00f6ssling aus Licht, um das Leben des G\u00f6ttlichen Willens im Gesch\u00f6pf heranzubilden.<br \/>\nJe mehr Akte des G\u00f6ttlichen Willens die Seele tut und je mehr sie sich mit den Akten meines Willens vereint und in Ihm lebt, umso \u00fcberreichlichere Nahrung bereitet sie, um das Leben meines Willens zu ern\u00e4hren und noch schneller in der Seele wachsen zu lassen.<br \/>\nIndem du also deine Rundg\u00e4nge machst, bereitest du Leben und Nahrung f\u00fcr die Entwicklung des Lebens meines G\u00f6ttlichen Willens in deiner Seele, und f\u00fcr die Bereitung der Speise zur Nahrung meines Willens in anderen Seelen.<br \/>\nSei daher aufmerksam und bleibe nicht stehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 1. April 1930)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAlle a\u00dfen und wurden satt\u201c (Mt 14,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und f\u00fchlte mich mehr denn je wegen seiner Beraubung betr\u00fcbt. Da empfand ich mich in einem Augenblick im Willen Gottes wie aufgesogen und mein ganzes Inneres war beruhigt, sodass ich mich nicht mehr selbst sp\u00fcrte, sondern nur den G\u00f6ttlichen Willen in allem, sogar in Jesu Beraubung selbst. Ich sagte mir: \u201eWelche Kraft, welcher Zauber, welchen Magneten enth\u00e4lt dieser G\u00f6ttliche Wille, dass Er mich meine eigene Person vergessen und das G\u00f6ttliche Wollen in allem flie\u00dfen l\u00e4sst.\u201c<br \/>\nIn diesem Augenblick bewegte sich Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, da der G\u00f6ttliche Wille die einzige nahrhafte Speise ist, die alle Aromen und Geschmacksrichtungen zugleich enth\u00e4lt, die der Seele angepasst sind, findet die Seele ihre k\u00f6stliche Nahrung [in Ihm] und ist befriedigt.<br \/>\nIhr Verlangen wird gestillt, und sie denkt nur daran, langsam zu weiden, und bleibt stehen, ohne etwas anderes zu begehren. Ihre Neigung hat nichts mehr, wohin sie zielen k\u00f6nnte, denn sie hat die Speise gefunden, die sie befriedigt.<br \/>\nIhr eigener Wille hat nichts mehr, was er w\u00fcnschen k\u00f6nnte, denn indem er sich selbst verlassen hat, das, was seine Qual darstellte, hat er den G\u00f6ttlichen Willen gefunden, der sein Gl\u00fcck bildet.<br \/>\nEr hat die Armut zur\u00fcckgelassen und den Reichtum gefunden, keinen menschlichen, sondern einen G\u00f6ttlichen. Kurz, all das Innere der Seele findet [im G\u00f6ttlichen Willen] seine Nahrung, d.h., die Arbeit, welche die Seele besch\u00e4ftigt und ganz in Anspruch nimmt, sodass sie nicht mehr weitergehen kann.<br \/>\nDenn w\u00e4hrend sie in dieser Speise und Arbeit all ihre Befriedigung findet, findet sie darin auch so viel zu tun und zu lernen und stets neue Dinge zu verkosten, dass die Seele ausgehend von einer geringeren Wissenschaft h\u00f6here Kenntnisse erlernt und es stets noch mehr zu lernen gibt.<br \/>\nVon den kleinen Dingen schreitet sie fort zu gro\u00dfen, von einem Wohlgeschmack zu anderen, und es bleibt f\u00fcr sie in dieser Sph\u00e4re des G\u00f6ttlichen Willens immer etwas Neues zu verkosten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 15. Dezember 1906)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":80941,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61445","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61445"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61445\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/80941"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}