{"id":61486,"date":"2026-08-06T21:00:42","date_gmt":"2026-08-06T19:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1624-28\/"},"modified":"2026-08-06T22:19:34","modified_gmt":"2026-08-06T20:19:34","slug":"freitag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1624-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-18-woche-im-jahreskreis-mt-1624-28\/","title":{"rendered":"Freitag der 18. Woche im Jahreskreis (Mt 16,24-28)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">24In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Wer mein J\u00fcnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. 25Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.<br \/>\n26Was n\u00fctzt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einb\u00fc\u00dft? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zur\u00fcckkaufen? 27Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen.<br \/>\n28Amen, ich sage euch: Von denen, die hier stehen, werden einige den Tod nicht erleiden, bis sie den Menschensohn in seiner k\u00f6niglichen Macht kommen sehen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer mein J\u00fcnger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach\u201c (Mt 16,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin weiterhin in meinem armen Zustand der Beraubung und unaussprechlicher Bitterkeit, und Jesus l\u00e4sst sich h\u00f6chstens im Schweigen sehen; diesen Morgen sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Kennzeichen meiner Kinder sind: Liebe zum Kreuz, Liebe zur Ehre Gottes und Liebe zur Glorie der Kirche, dass sie schlie\u00dflich sogar ihr Leben daf\u00fcr hingeben.<br \/>\nOhne diese drei Merkmale nennt sich einer vergeblich mein Sohn. Wer es zu behaupten wagt, ist ein L\u00fcgner und Verr\u00e4ter, der Gott und sich selbst verr\u00e4t. Gehe kurz in dich und sieh, ob du sie hast.\u201c Dann verschwand Er. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 8. Februar 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDie Bewegung ist das Kennzeichen des Lebens. Wo keine Bewegung ist, kann kein Leben sein. Deshalb ist das Zeichen, ob das Gesch\u00f6pf meinen Willen besitzt, dass es im Inneren seiner Seele meinen Willen allein als prim\u00e4re Bewegung von allem wahrnimmt, was in ihr vonstattengeht.<br \/>\nDa Er n\u00e4mlich die prim\u00e4re Bewegung ist, wird Er in der Seele, in der Er herrscht, seine prim\u00e4re g\u00f6ttliche Bewegung versp\u00fcren lassen, von der alle inneren und \u00e4u\u00dferen Akte wie vom Zentrum der prim\u00e4ren Bewegung meines G\u00f6ttlichen Willens abh\u00e4ngen.<br \/>\nSo wird Er die prim\u00e4re Bewegung, das Befehlswort, der Befehlshaber und Herrscher sein, sodass jeder Akt in Erwartung der prim\u00e4ren Bewegung sein wird, damit er sich bewegen und wirken kann.<br \/>\nNimmt nun die Seele in ihren Akten die erste Bewegung meines Willens wahr, zeigt dies an, dass Er in ihr regiert. F\u00fchlt sie aber in ihrer ersten Bewegung eine menschliche Absicht, ihr eigenes Vergn\u00fcgen, nat\u00fcrliche Befriedigungen oder Freude daran, anderen zu gefallen, so wird mein Wille nicht nur nicht herrschen, sondern wird vom K\u00f6nig zum Diener.<br \/>\nAls solcher muss Er der Seele in ihren Akten dienen, da der Mensch keinen Akt tun kann, in dem mein G\u00f6ttlicher Wille nicht mitwirkt, entweder als Herrscher \u00fcber die Seele oder als ihr Diener.<br \/>\nWisse, meine Tochter, dass der Pass f\u00fcr den Eintritt in mein Reich der entschiedene Wille[nsentschluss] ist, nie den eigenen Willen zu tun \u2013 selbst um den Preis des eigenen Lebens und jeglichen Opfers.<br \/>\nDieser entschiedene, aber wahre Akt, ist wie die Unterschrift der Seele unter den Pass f\u00fcr die Abreise in das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens. W\u00e4hrend die Seele ihre Unterschrift f\u00fcr die Abreise setzt, unterzeichnet Gott den Pass, um die Seele aufzunehmen.<br \/>\nDiese letztere Unterschrift wird so gro\u00dfe Bedeutung haben, dass sich alle Himmelsbewohner aufmachen und der Seele entgegengehen, um sie im Reich des G\u00f6ttlichen Fiat aufzunehmen, in dem sie [selbst] leben. Sie werden ganz Auge f\u00fcr jene Seele auf der Erde sein, die denselben Willen als Leben und Herrscher hat, den sie im Himmel haben.<br \/>\nDoch der Pass allein reicht nicht. Die Seele muss die Sprache, die Umgangsweisen und Gewohnheiten dieses G\u00f6ttlichen Reiches studieren, sie muss lernen, welche Wahrheiten, Vorrechte, Sch\u00f6nheiten und Werte mein Wille in sich birgt; sonst w\u00e4re die Seele wie eine Fremde, die weder Liebe empfangen noch geliebt werden k\u00f6nnte.<br \/>\nW\u00fcrde sich die Seele nicht opferbereit dem Studium eben jener Sprache der Bewohner dieses so heiligen Reiches widmen und sich nicht an ihre Umgangsformen anpassen, dann wird sie einsam sein; denn wenn man sie nicht versteht, wird man ihr aus dem Weg gehen \u2013 und die Einsamkeit macht niemanden gl\u00fccklich.<br \/>\nAu\u00dferdem muss sie vom Studium zur praktischen Aus\u00fcbung des Gelernten fortschreiten, sodass sie nach l\u00e4ngerer Zeit der Praxis schlie\u00dflich zum B\u00fcrger des Reiches meines G\u00f6ttlichen Willens erkl\u00e4rt wird.<br \/>\nErst dann wird sie alle Wonnen verkosten, die in einem so heiligen Reich zu finden sind. Ja, sie werden vielmehr ihre eigenen Besitzt\u00fcmer sein, und sie wird das Recht erwerben, darin wie in ihrem Heimatland zu leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 13. Juli 1931)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen\u201c (Mt 16,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem armseligen Zustand, da schien es, dass Er \u00f6fter als einmal kam, und ich schien Ihn als Kind zu sehen, wie von einem Schatten umgeben. Er sagte zu mir: \u201eTochter, empfindest du nicht die Frische meines Schattens? Ruhe darin aus, dann wirst du Erholung finden.\u201c<br \/>\nWir schienen gemeinsam in seinem Schatten zu ruhen, und ich f\u00fchlte mich in seiner N\u00e4he wieder ganz gest\u00e4rkt. Dann fuhr Er fort:<br \/>\n\u201eMeine Geliebte, wenn du Mich liebst, m\u00f6chte Ich, dass du weder in dich, noch au\u00dferhalb von dir blickst, noch darauf schaust, ob du warm oder kalt bist, ob du viel oder wenig tust, ob du leidest oder dich freust.<br \/>\nAll das muss in dir vernichtet werden und du sollst deine Augen allein darauf richten, ob du f\u00fcr Mich so viel tust, wie du kannst und alles, um Mir zu gefallen. Die anderen Gesinnungen k\u00f6nnen Mir nicht gefallen, so hoch, erhaben und betriebsam sie auch sein m\u00f6gen, noch meine Liebe zufriedenstellen.<br \/>\nO wie viele Seelen verf\u00e4lschen die wahre Andacht und profanieren die heiligsten Werke mit ihrem eigenen Willen, indem sie immer sich selbst suchen!<br \/>\nUnd wenn die Seele auch in den heiligen Dingen ihre eigene Art und ihren Geschmack und ihre eigene Befriedigung sucht und somit sich selbst findet, fl\u00fcchtet sie vor Gott und findet Ihn nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 31. Juli 1904)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Bitterkeit nimmt zu und ich mache nichts anderes als mich bei meinem stets liebensw\u00fcrdigen Jesus zu beklagen, indem ich Ihm sage: &#8222;Erbarmen, meine Liebe, habe Mitleid, siehst du nicht, wie weit ich gekommen bin?<br \/>\nIch f\u00fchle mich, als h\u00e4tte ich kein Leben mehr, noch W\u00fcnsche, noch Gef\u00fchle, noch Liebe; mein ganzes Inneres ist wie tot. Ach! Jesus, wo ist in mir die Frucht deiner vielen Lehren?\u201c Als ich dies sagte, f\u00fchlte ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nahe bei mir, und mit starken Ketten band Er mich \u00fcber und \u00fcber und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das sicherste Zeichen und die Besiegelung meiner Lehren in dir ist, dass du nichts Eigenes mehr f\u00fchlst, und \u00fcberdies, ist nicht genau dies das Leben in meinem Willen, sich in Mir zu verlieren? Was suchst du deine W\u00fcnsche, Gef\u00fchle und anderes, wenn du sie in meinem Willen verloren hast?<br \/>\nMein Wille ist unermesslich, und um sie zu finden, w\u00fcrde es zu viel brauchen, und um von Mir zu leben, ist es angemessen, nicht mehr das eigene Leben zu leben, sonst w\u00fcrdest du zu verstehen geben, dass du nicht damit zufrieden bist, von meinem Leben und ganz verloren in Mir zu leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 13. September 1919)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61486","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61486\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}