{"id":61545,"date":"2026-08-09T21:00:50","date_gmt":"2026-08-09T19:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-laurentius-joh-12-24-26-4\/"},"modified":"2026-08-09T21:11:32","modified_gmt":"2026-08-09T19:11:32","slug":"fest-des-hl-laurentius-joh-12-24-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-laurentius-joh-12-24-26\/","title":{"rendered":"Fest des Hl. Laurentius (Joh 12,24-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">24In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. 25Wer an seinem Leben h\u00e4ngt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.<br \/>\n26Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b31717;\">\u201eAmen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde f\u00e4llt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht\u201c (Joh 12,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich \u00fcber das Leben zweier Heiliger gelesen hatte, von denen sich die eine sehr nach dem Leiden sehnte und die andere ganz klein sein wollte, dachte ich in meinem Inneren dar\u00fcber nach, welche von beiden die bessere sei, um sie nachzuahmen.<br \/>\nDa ich dies nicht f\u00fcr mich entscheiden konnte, f\u00fchlte ich mich irgendwie in der Klemme. Um frei zu sein und nur daran denken zu k\u00f6nnen, Ihn zu lieben, sagte ich mir: \u201eIch will nach nichts trachten, als Ihn zu lieben und seinen Heiligsten Willen vollkommen zu erf\u00fcllen.\u201c<br \/>\nIn diesem Augenblick sprach der Herr in meinem Inneren zu mir: \u201eUnd Ich m\u00f6chte dich hier haben \u2013 in meinem Willen. Solang das Weizenkorn nicht in der Erde begraben ist und ganz stirbt, kann es nicht zu neuem Leben erstehen, sich vervielf\u00e4ltigen und anderen K\u00f6rnern das Leben spenden.<br \/>\nSo kann auch die Seele, solange sie sich nicht in meinem Willen begr\u00e4bt, bis sie g\u00e4nzlich stirbt, indem sie ihren Willen ganz in dem Meinem zunichtemacht, nicht zu neuem G\u00f6ttlichen Leben auferstehen mit dem Wiederaufleben aller Tugenden Christi, welche die wahre Heiligkeit [in sich] enthalten.<br \/>\nDaher sei mein Wille das Siegel, der dein Inneres und \u00c4u\u00dferes besiegelt, und wenn mein Wille g\u00e4nzlich in dir auferstanden ist, wirst du die wahre Liebe vorfinden.<br \/>\nDies ist die gr\u00f6\u00dfte unter allen anderen Heiligkeiten, die man anstreben kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 20. Januar 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #b31717;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verabgr\u00fcndete mich im unermesslichen Meer des G\u00f6ttlichen Willens, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus trat mich segnend, aus meinem Inneren hervor; nachdem Er mich gesegnet hatte, umschlang Er meinen Hals mit seinen Armen und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich segne dein Herz, deine Herzschl\u00e4ge, deine Gef\u00fchle, deine Worte, deine Gedanken, bis hin zu deiner kleinsten Bewegung, damit alle durch meinen Segen mit g\u00f6ttlicher Kraft erf\u00fcllt werden.<br \/>\nSo werden sie, wenn sie in meinen Willen eintreten, kraft meines Segens diese g\u00f6ttliche Kraft mit sich bringen und die Macht haben, sich in alle zu verstr\u00f6men, sich allen zu geben, Mich f\u00fcr jeden zu vervielf\u00e4ltigen, um Mir die Liebe und Ehre zu bringen, wie wenn alle mein Leben in sich h\u00e4tten.<br \/>\nTritt daher in meinen Willen ein, durchdringe Himmel und Erde, gehe zu allen hin. Mein Wille ist reinstes Licht, und dieses Licht enth\u00e4lt die Allsicht \u2013 den Pass, um in die geheimsten Verstecke und Fasern einzudringen, in den tiefsten Abgrund und in die R\u00e4ume in h\u00f6chsten H\u00f6hen.<br \/>\nDieser Pass braucht keine Unterschrift, um g\u00fcltig zu sein, sondern enth\u00e4lt in sich selbst diese Macht, denn da Er Licht ist, das von der H\u00f6he herabsteigt, kann Ihm niemand den Schritt und den Eintritt verwehren. Und \u00fcberdies ist Er K\u00f6nig \u00fcber alles und hat die Herrschaft \u00fcberall inne.<br \/>\nSetze daher in meinem Willen deine Gedanken in Umlauf, deine Worte, deine Herzschl\u00e4ge, deine Leiden, dein ganzes Sein, lasse nichts in dir selbst [zur\u00fcck], damit du mit dem Pass des Lichtes meines Willens und meiner g\u00f6ttlichen Kraft in jeden Akt der Gesch\u00f6pfe eintrittst und mein Leben in jedem von ihnen vervielf\u00e4ltigst.<br \/>\nO, wie werde Ich gl\u00fccklich sein zu sehen, wie das Gesch\u00f6pf kraft meines Willens Himmel und Erde mit so vielen meiner Leben erf\u00fcllt, als Gesch\u00f6pfe existieren!\u201d<br \/>\nSo gab ich mich dem H\u00f6chsten Willen hin, und in Ihm umhergehend, lie\u00df ich meine Gedanken, meine Worte, meine S\u00fchneakte usw., in jeder geschaffenen Intelligenz und in allen \u00fcbrigen menschlichen Aktivit\u00e4ten flie\u00dfen, und [in dem Ma\u00df,] wie ich meine Akte verrichtete, wurde Jesus gebildet. O wie sch\u00f6n und bezaubernd war es, so viele Jesus zu sehen, wo immer der Pass des Lichtes des Ewigen Willens vor\u00fcberging!<br \/>\nDann befand ich mich wieder in mir selbst und sah Jesus neben mir, der meinen Hals umarmte und mich fest dr\u00fcckte; Er schien ganz festlich gestimmt, als w\u00e4re ich die Ursache der Vervielf\u00e4ltigung seines Lebens, die Ihm die Ehre und Herrlichkeit so vieler weiterer g\u00f6ttlicher Leben darbringt.<br \/>\nSo sagte ich zu Ihm: \u201eMeine Liebe, mir scheint es nicht wirklich so, dass ich dein Leben vervielf\u00e4ltigen konnte, um Dir die gro\u00dfe Ehre so vieler g\u00f6ttlicher Leben darzubringen.<br \/>\nUnd au\u00dferdem bist Du \u00fcberall gegenw\u00e4rtig, so liegt es in Dir selbst, dass dieses Leben in jedem Akt hervorgeht, nicht in meiner Kraft. Ich bleibe stets das kleine M\u00e4dchen, das zu nichts n\u00fctze ist.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 19. M\u00e4rz 1924)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b31717;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich bedr\u00fcckt, und ein Gedanke wollte die Heiterkeit meines Geistes tr\u00fcben: \u201eWenn du jetzt sterben m\u00fcsstest, und dir Zweifel und Bef\u00fcrchtungen \u00fcber dein Verhalten im Leben k\u00e4men, sodass du sogar um dein Heil f\u00fcrchten m\u00fcsstest \u2013 was dann?\u201d<br \/>\nDoch als ich dar\u00fcber nachsinnen wollte, lie\u00df mir mein s\u00fc\u00dfer Jesus keine Zeit mehr, diesen Gedanken weiter zu spinnen noch eine Antwort zu finden. Er bewegte sich in meinem Inneren und sprach kopfsch\u00fcttelnd und gleichsam \u00fcber meinen Gedanken betr\u00fcbt, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, was sagst du? Diese Gedanken sind eine Beleidigung f\u00fcr meinen Willen. In meinen Willen dringen weder Bef\u00fcrchtungen noch Zweifel noch irgendeine Gefahr ein &#8211; all dies ist Ihm fremd; dies sind vielmehr die elenden Lumpen des menschlichen Willens.<br \/>\nMein Wille ist dieses ruhige Meer, das Friede, Seligkeit, Sicherheit und Gewissheit murmelt, und die Wellen, die seinem Scho\u00df entstr\u00f6men, sind Wellen der Freude und endlosen Gl\u00fcckes. Daher haben Mich diese deine Gedanken ersch\u00fcttert.<br \/>\nMein Wille ist nicht f\u00e4hig zu \u00c4ngsten, Zweifeln, Gefahren, und die Seele, die in Ihm lebt, entfernt sich von den elenden Fetzen des menschlichen Willens. Au\u00dferdem, wovor sollte sich mein Wille f\u00fcrchten?<br \/>\nWer k\u00f6nnte je an seinem Wirken zweifeln, wenn vor der Heiligkeit der Akte meines Willens alle zittern und in Anbetung seines Wirkens die Stirn beugen m\u00fcssen? Ich sagte dir vielmehr etwas, das f\u00fcr dich ganz tr\u00f6stlich und f\u00fcr Mich sehr ehrenvoll ist: wenn du in der [irdischen] Zeit stirbst, wird es dir so gehen, wie es Mir bei meinem Tod erging.<br \/>\nIn meinem Leben arbeitete, betete und predigte Ich, Ich setzte Sakramente ein und litt unglaubliche Peinen, ja den Tod selbst. Doch Ich kann behaupten, dass meine Menschheit fast [keine Fr\u00fcchte, ja] nichts sah, verglichen mit all dem vielen Guten, das sie gewirkt hatte, nicht einmal die Sakramente selbst wurden lebendig praktiziert, solange Ich auf Erden weilte. Als Ich gestorben war, besiegelte der Tod mein ganzes Werk, meine Worte, meine Leiden und die Sakramente.<br \/>\nDie Frucht meines Todes best\u00e4tigte alles, was Ich tat und lie\u00df meine Werke, Leiden, Worte und die von Mir eingesetzten Sakramente wieder zum Leben erstehen, sowie die Fortsetzung ihres Lebens, bis zum Ende der Jahrhunderte.<br \/>\nSo brachte mein Tod alle meine Werke in Gang und lie\u00df sie zu immerw\u00e4hrendem Leben auferstehen. All dies war gerecht, da meine Menschheit das ewige WORT einschloss, sowie einen Willen, der weder Anfang noch Ende hat, noch dem Tod unterworfen ist.<br \/>\nVon all dem, was Er gewirkt hatte, durfte nichts verloren gehen, nicht einmal ein einziges Wort, sondern alles sollte eine Fortsetzung bis zum Ende der Jahrhunderte haben, um in den Himmel zu gelangen und alle Seligen ewig gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nSo wird es auch mit dir sein: mein Wille, Der in dir lebt und zu dir spricht, Der dich in Ihm wirken und leiden l\u00e4sst, wird nichts, kein einziges Wort von den vielen Wahrheiten, die Ich dir \u00fcber meinen Willen geoffenbart habe, verloren gehen lassen, sondern Er wird alles in Bewegung setzen und wiederaufleben lassen.<br \/>\nDein Tod wird all das best\u00e4tigen, was Ich dir mitgeteilt habe; und da das Leben in meinem Willen bewirkt, dass alles, was die Seele tut, leidet, betet, spricht, einen Akt des G\u00f6ttlichen Willens enth\u00e4lt, wird all dies keinem Tod unterworfen sein, sondern diese Akte werden wie viele Leben in der Welt bleiben \u2013 alle im Akt, den Menschen Leben zu schenken.<br \/>\nSo wird dein Tod die Schleier \u00fcber allen Wahrheiten, die Ich dir mitgeteilt habe, zerrei\u00dfen, und sie werden wie ebenso viele Sonnen wieder aufsteigen und die Nebel aller Zweifel und Schwierigkeiten aufl\u00f6sen, mit denen sie im Leben zugedeckt schienen.<br \/>\nSolange du also auf dieser Welt hier unten lebst, wirst du in den anderen wenig bis nichts von all dem vielen Guten bemerken, das mein Wille durch dich tun m\u00f6chte; doch nach deinem Tod wird alles seine volle Wirkung entfalten.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 29. Juni 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #b31717;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eEin anderes Bild f\u00fcr das Wirken der Seele in meinem Willen ist die Erde. Die Seelen, die in meinem Willen leben, sind wie Pflanzen, Blumen, B\u00e4ume und Samen. Mit wie viel Liebe tut sich die Erde nicht auf, um den Samen aufzunehmen?<br \/>\nJa, mehr noch, sie spaltet sich, um sich dann dar\u00fcberzulegen und dem Samen dabei zu helfen, mit ihr zu Staub zu zerfallen, damit sie aus ihrem Scho\u00df leichter die Pflanze hervorbringen kann, die dieser Same enth\u00e4lt.<br \/>\nSobald sie aus ihrem Scho\u00df hervorsprie\u00dft, dr\u00e4ngt sich die Erde um sie, stellt ihr die Feuchtigkeit bereit, die sie hat \u2013 gleichsam als Speise, um sie wachsen zu lassen&#8230;<br \/>\nKeine Mutter kann so z\u00e4rtlich sein wie die Mutter Erde, denn diese h\u00e4lt ihr Neugeborenes nicht immer in ihrem Scho\u00df, noch reicht sie ihm stets die Milch.<br \/>\nDoch mehr als eine Mutter, l\u00f6st die Erde die Pflanze nie von ihrem Scho\u00df, sondern je h\u00f6her sie emporw\u00e4chst, desto mehr sinkt die Erde hinunter und l\u00e4sst sich \u201aaufschlitzen\u2018, um den Wurzeln Platz zu machen, damit die Pflanze sch\u00f6ner und st\u00e4rker heranwachsen kann.<br \/>\nIhre Liebe und Eifersucht sind so gro\u00df, dass sie sie stets an ihrer Brust l\u00e4sst, um ihr st\u00e4ndig Leben und Nahrung zu spenden. Doch die Pflanzen, die Blumen usw. sind die sch\u00f6nste Zierde der Erde, ihre Seligkeit, ihre Ehre und ihr Reichtum und versorgen die Menschengeschlechter mit Nahrung.<br \/>\nMehr als die Mutter Erde ist mein Wille f\u00fcr die Seele, die in meinem Willen lebt und wirkt. Mehr als eine z\u00e4rtliche Mutter verberge Ich sie in meinem Willen, helfe ihr dabei, den Samen des eigenen Willens sterben zu lassen, damit sie mit dem Meinigen wiedererstehe und mache aus ihr meine bevorzugte Pflanze.<br \/>\nIch n\u00e4hre sie mit der himmlischen Milch meiner Gottheit, und meine Eifersucht ist so gro\u00df, dass Ich sie an meiner Brust belasse und Mich eng an sie dr\u00fccke, damit sie sch\u00f6n, stark und Mir ganz \u00e4hnlich heranwachse.<br \/>\nSei daher aufmerksam, meine Tochter, und wirke stets in meinem Willen, wenn du deinen geliebten Jesus zufrieden stellen m\u00f6chtest. Ich w\u00fcnsche, dass du alles andere aufgibst und nur diesen einen Punkt beherzigst, st\u00e4ndig in meinem Willen zu leben und zu wirken.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 9. August 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b31717;\">\u201eWer an seinem Leben h\u00e4ngt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben\u201c (Joh 12,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine gesegnete Tochter, absolute, notwendige und h\u00f6chst wichtige Bedingungen, die lebendig und substantiell das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens zusichern, sind die, dass Ich von den Menschen gro\u00dfe Opfer w\u00fcnsche \u2013 und langdauernde Opfer.<br \/>\nSo muss unsere G\u00fcte kraft des verlangten Opfers, der Seele, von der sie es verlangt hat, \u00fcberraschende Gnaden gew\u00e4hren. Somit wird der Seele, die von meiner Liebe, von meinen Gaben und Gnaden fasziniert ist, das Opfer, das Ich von ihr fordere, wie ein Nichts erscheinen, obwohl sie wei\u00df, dass ihr [selbst\u00e4ndiges] Leben [nun] zu Ende ist.<br \/>\nSie wird kein Recht mehr \u00fcber sich selbst haben, sondern alle Rechte werden bei Dem liegen, der das Opfer von ihr fordert. W\u00fcrde sie nicht die ganze Intensit\u00e4t des akzeptierten Opfers kennen, dann h\u00e4tte es nicht den ganzen Wert.<br \/>\nJe besser man n\u00e4mlich die Gr\u00f6\u00dfe und das Gewicht des Opfers erkennt, umso gr\u00f6\u00dferer Wert wird hineingelegt. Die Kenntnis legt den genauen und vollendeten Wert in das Opfer.<br \/>\nWer hingegen nicht die ganze Belastung eines Opfers kennt \u2013 o, wie stark vermindert sich dann der Wert, die Gnade und die Wohltat, die man erlangen soll! Zudem bleibt unsere Liebe verwundet, und unsere Macht f\u00fchlt sich machtlos vor einer Seele, von der Wir gro\u00dfe Opfer erbitten und ihr die Last zeigen, der sie sich unterwerfen soll; und diese akzeptiert alles \u2013 rein aus Liebe zu Uns und um unseren Willen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nDas langandauernde Opfer bringt ein langandauerndes Gebet mit sich. Wir sind ganz Ohr, ganz aufmerksam, und unsere Blicke sind hingerissen, wenn die Seele mitten im Feuerbrand des von Uns gew\u00fcnschten Opfers betet \u2013 und worum betet sie und was w\u00fcnscht sie?<br \/>\nDas, was Wir wollen: dass unser \u201aWille geschehe, wie im Himmel so auf Erden\u2018. Ach, wenn sie k\u00f6nnte, w\u00fcrde sie Himmel und Erde umdrehen und h\u00e4tte gern alles in ihrer Macht, damit alle um das bitten, was sie will, damit ihr Opfer die Absicht erreicht und die von Gott gew\u00fcnschte Frucht tr\u00e4gt!<br \/>\nUnsere Vaterg\u00fcte ist so gro\u00df, dass es Uns unm\u00f6glich ist, die Absicht eines langen Opfers und eines ausgedehnten Gebetes nicht zu gew\u00e4hren. Das sind die Bedingungen seitens der Gesch\u00f6pfe.<br \/>\nDies haben Wir mit dir getan und Wir w\u00fcnschen, dass du es wei\u00dft. Wir geben unsere Dinge n\u00e4mlich keinen Blinden, die wegen ihrer Blindheit die G\u00fcter nicht kennen, die Wir ihnen oder ihrer Umgebung gew\u00e4hren, noch weniger Stummen, die in ihrer Stummheit keine Worte finden, um unsere Wahrheiten und Gnaden kundzutun.<br \/>\nZun\u00e4chst schenken Wir die Kenntnis von dem, was Wir mit der Seele tun m\u00f6chten, und dann schenken und tun Wir das, was Wir verf\u00fcgt haben.<br \/>\nDie Kenntnis kann man den Anfang, den leeren Platz, den Samen nennen: hierin werden das Opfer und unsere Dinge deponiert, und die Kenntnis ruft das sch\u00f6ne Gebet [der Seele] hervor, das Uns schwach macht, mit Ketten und unzertrennlichen Banden fesselt und bewirkt, dass Wir der Seele das Erw\u00fcnschte gew\u00e4hren; zudem wollte unser Wille, der Leben und Werk ist, und allem und allen das Leben gibt, seitens der Menschheitsfamilie das Leben einer Seele zu seiner Verf\u00fcgung haben, die ohne sich zu widersetzen in der Macht seines Willens bleibe, damit Er mit ihr tun k\u00f6nne, was Er will.<br \/>\nDies brauchte Er, um auf Erden herrschen zu k\u00f6nnen, und das wird Ihm als St\u00fctze und Bedingung dienen, damit Er seitens der Gesch\u00f6pfe sein Reich garantiere.<br \/>\nJetzt kommen die Bedingungen f\u00fcr die Garantie seitens Gottes. Doch wem k\u00f6nnte Er sie geben, wenn nicht der [Seele], von der Er das Opfer verlangt hat?<br \/>\nSo waren meine langdauernden Offenbarungen \u00fcber die Wahrheiten meines Willens, meine vielen Worte \u00fcber sein Reich und das Gute, das Er tun will und tun soll, seinen langen, ca. sechstausend Jahre w\u00e4hrenden Kummer, dass Er regieren m\u00f6chte, aber zur\u00fcckgewiesen wurde, die vielen Verhei\u00dfungen an G\u00fctern, Gl\u00fcck und Freuden, die Er geben m\u00f6chte, wenn sie Ihn regieren lassen \u2013 nichts anders als Zusicherungen, die Ich den Menschen bez\u00fcglich dieses Reiches meines Fiat gew\u00e4hrte.<br \/>\nDiese Garantien wurden im sch\u00f6nsten, heiligsten, kostbarsten Gegenstand gegeben und besiegelt, d.h. im Zentrum des Feuerbrandes deines von Uns gew\u00fcnschten Opfers.<br \/>\nIch kann sagen, dass Ich nie m\u00fcde werde, Garantien abzugeben \u2013 Ich rede, Ich spreche stets von neuem, auf neue Weisen, und teile neue Wahrheiten mit, neue Formen, \u00fcberraschende Gleichnisse, stets \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nIch h\u00e4tte nie so viel gesagt, wenn Ich nicht sicher w\u00e4re, dass mein Reich auf Erden herrschen soll. So ist es fast unm\u00f6glich, dass meine so lang dauernden Kundgebungen und ein so lang andauerndes Opfer von dir nicht die ersehnten Fr\u00fcchte seitens Gottes und seitens der Gesch\u00f6pfe erbringen sollen.<br \/>\nSetze daher deinen Flug in jenem Fiat fort, das die Macht hat, sich seinen Weg zu bahnen, alle Schwierigkeiten zu \u00fcberwinden und kraft der Liebe seine grausamsten Feinde zu seinen treuesten Freunden und Verteidigern zu machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 27. M\u00e4rz 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61545","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61545","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61545"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61545\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61545"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61545"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61545"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}