{"id":61567,"date":"2026-08-13T21:00:37","date_gmt":"2026-08-13T19:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/freitag-der-19-woche-im-jahreskreis-mt-193-12\/"},"modified":"2026-08-14T06:17:49","modified_gmt":"2026-08-14T04:17:49","slug":"freitag-der-19-woche-im-jahreskreis-mt-193-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/freitag-der-19-woche-im-jahreskreis-mt-193-12\/","title":{"rendered":"Freitag der 19. Woche im Jahreskreis (Mt 19,3-12)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3In jener Zeit kamen Pharis\u00e4er zu Jesus, die ihm eine Falle stellen wollten, und fragten: Darf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen? 4Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Sch\u00f6pfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat 5und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein?<br \/>\n6Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen. 7Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man der Frau eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will?<br \/>\n8Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so. 9Ich sage euch: Wer seine Frau entl\u00e4sst, obwohl kein Fall von Unzucht vorliegt, und eine andere heiratet, der begeht Ehebruch.<br \/>\n10Da sagten die J\u00fcnger zu ihm: Wenn das die Stellung des Mannes in der Ehe ist, dann ist es nicht gut, zu heiraten. 11Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle k\u00f6nnen dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist.<br \/>\n12Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unf\u00e4hig, manche sind von den Menschen dazu gemacht, und manche haben sich selbst dazu gemacht &#8211; um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarf man seine Frau aus jedem beliebigen Grund aus der Ehe entlassen?\u201c (Mt 19,3)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Da ich sah, dass die gesellschaftlichen \u00dcbel immer schlimmer wurden, sagte ich zu Ihm: \u201eMein s\u00fc\u00dfes Gut, sag mir, was wird mit dieser Scheidung geschehen, von der sie sprechen? Werden sie dieses gottlose Gesetz einf\u00fchren oder nicht?\u201c<br \/>\nEr antwortete: \u201eMeine Tochter, das Innere des Menschen birgt einen brandigen Tumor, gef\u00fcllt mit F\u00e4ulnis, als ob er schon eitrig geworden w\u00e4re; und nicht imstande, ihn weiterhin in sich einzuschlie\u00dfen, wollen sie diesen Tumor aufschneiden \u2013 doch nicht, um geheilt zu werden, sondern um einen Teil dieser F\u00e4ulnis herauszulassen und damit die ganze Gesellschaft zu vergiften und anzustecken.<br \/>\nDoch die G\u00f6ttliche Sonne, gleichsam inmitten der Gesellschaft schwimmend, ruft ununterbrochen aus und sagt: \u201eO Mensch, erinnerst du dich nicht, aus welcher Quelle der Reinheit du kamst? Mit welcher Aura des Lichtes Ich dich auf deinen Weg zur\u00fcckrief? Wie kann dies sein?<br \/>\nDu hast dich nicht nur angesteckt, sondern willst so weit gehen, gegen deine Natur zu handeln, beinahe der Natur eine andere Form geben zu wollen als Ich sie dir gab, und der Art, wie sie von Mir eingerichtet wurde?\u201c<br \/>\nDann sprach Er zu mir \u00fcber viele andere Dinge, die ich nicht wiedergeben kann, und Er sagte dies mit solcher Bitterkeit, dass ich es nicht ertrug, Ihn so zu sehen und sagte: \u201eHerr, ziehen Wir Uns zur\u00fcck, siehst Du nicht, wie die Menschen Dich erbittern und Dir beinahe keinen Frieden geben?\u201c<br \/>\nSo zogen wir uns in mein Bett zur\u00fcck, und da ich meinen guten Jesus erfreuen wollte, sagte ich zu Ihm: \u201eDa Du so betr\u00fcbt w\u00e4rest, wenn die Menschen das t\u00e4ten, biete ich Dir mein Leben an, jeden Schmerz zu leiden, um zu erlangen, dass sie nicht so weit kommen.<br \/>\nUnd damit ich auf keine Weise zur\u00fcckgewiesen werde, vereinige ich es mit deinem Opfer, um den Gnadenerlass mit Sicherheit zu erlangen.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend ich dies sagte, schien es, dass der Herr mein Angebot verwendete, um es der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit vorzustellen. Er verschwand, und ich befand mich in mir selbst.<br \/>\nEs scheint, dass die Menschen um jeden Preis wenigstens ein paar Artikel dieses Gesetzes in Kraft setzen wollen, da sie nicht in der Lage sind, es vollst\u00e4ndig, wie sie es wollen und es ihnen gef\u00e4llt, zu best\u00e4tigen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 3. Februar 1902)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eHerr, was ist mit diesem Scheidungsgesetz, \u00fcber das sie sprechen, ist es sicher, dass sie es nicht best\u00e4tigen werden?\u201c<br \/>\nUnd Er: \u201eEinstweilen ist es sicher. In f\u00fcnf, zehn oder zwanzig Jahren ab heute, wenn Ich deinen Opferzustand aufhebe oder dich in den Himmel rufe, m\u00f6gen sie imstande sein, es zu tun; doch das Wunder, ihren Willen zu fesseln und sie zu verwirren, habe Ich f\u00fcrs Erste gewirkt.<br \/>\nWenn du die Wut der D\u00e4monen s\u00e4hest, und jener, die dieses Gesetz wollten und sicher waren, es zu erlangen \u2013 sie ist so gro\u00df, dass sie, wenn sie k\u00f6nnten, jegliche Autorit\u00e4t zerst\u00f6ren und \u00fcberall ein Gemetzel machen w\u00fcrden\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 24. Februar 1902)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden ein Fleisch sein\u201c (Mt 19,5)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, siehe nun, wie weit die Blindheit der Menschen reicht, bis zu dem Punkt, dass sie ungerechte Gesetze machen wollen, die gegen sie selber und ihre eigene soziale Wohlfahrt gerichtet sind.<br \/>\nMeine Tochter, deshalb rufe Ich dich wieder zum Leiden, damit du dich mit Mir der G\u00f6ttlichen Gerechtigkeit anbieten kannst, und jene, die dieses Scheidungsgesetz bek\u00e4mpfen m\u00fcssen, Licht und wirksame Gnade erhalten m\u00f6ge, um siegreich zu sein.<br \/>\nMeine Tochter, Ich erlaube, dass sie Kriege und Revolutionen machen, und dass das Blut der neuen M\u00e4rtyrer die Welt \u00fcberflutet \u2013 dies ist eine Ehre f\u00fcr Mich und f\u00fcr meine Kirche; doch dieses brutale Gesetz ist eine Beleidigung meiner Kirche, und es ist abscheulich und unertr\u00e4glich f\u00fcr Mich.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 12. Januar 1902)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWas aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen\u201c (Mt 19,6)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eIst es nicht der Unterschied des Standes, der die Heiligkeit bestimmt, sondern das Fehlen des G\u00f6ttlichen Willens und die Nichterf\u00fcllung der eigenen Pflicht in dem Stand, zu dem Gott die Kreatur berufen hat.<br \/>\nAlle St\u00e4nde sind heilig, auch die Ehe, wenn nur der G\u00f6ttliche Wille da ist und das exakte Opfer der eigenen Pflichten; der gr\u00f6\u00dfte Teil der Kreaturen ist gleichg\u00fcltig und tr\u00e4ge, sie gelangen nicht nur nicht zur Heiligkeit, sondern machen aus dem eigenen Stand ein Fegefeuer oder eine H\u00f6lle\u2026\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 17. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eManche haben sich selbst dazu gemacht &#8211; um des Himmelreiches willen\u201c (Mt 19, 12)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einer langen Zeit des Schweigens an diesem Morgen sprach mein liebensw\u00fcrdiger Jesus zu mir: \u201eIch bin der Bl\u00fctenboden (das Aufnahmegef\u00e4\u00df) f\u00fcr die reinen Seelen.\u201c<br \/>\nIn diesen seinen Worten empfing ich ein intellektuelles Licht, das mich vieles \u00fcber die Reinheit verstehen lie\u00df, doch ich kann nur wenig oder nichts in Worten kleiden von dem, was ich in meinem Intellekt f\u00fchle.<br \/>\nDie sehr geehrte Herrin Gehorsam w\u00fcnscht jedoch, dass ich etwas schreibe \u2013 auch wenn es Unsinn ist \u2013 und nur um sie zufrieden zu stellen, werde ich meine Ungereimtheiten \u00fcber die Reinheit \u00e4u\u00dfern.<br \/>\nEs schien mir, dass Reinheit die vornehmste Perle ist, die eine Seele besitzen kann. Die Seele, welche Reinheit besitzt, ist erf\u00fcllt mit schneewei\u00dfem Licht, derart, dass der gebenedeite Gott im Blick auf sie, sein eigenes Bild in ihr findet und sich gedr\u00e4ngt f\u00fchlt, sie zu lieben, sodass Er sich sogar in sie verliebt.<br \/>\nEr ist von so viel Liebe ergriffen, dass Er ihr sein reinstes Herz als Zufluchtsort gibt, denn nur das, was rein und ganz sauber ist, tritt in Gott ein; nichts Beflecktes kann in diesen reinsten Scho\u00df eintreten.<br \/>\nDie Seele, welche Reinheit besitzt, bewahrt in sich den urspr\u00fcnglichen Glanz, den Gott ihr bei der Erschaffung verliehen hat; nichts ist entstellt oder entw\u00fcrdigt in ihr; vielmehr bewahrt sie ihren Adel wie eine K\u00f6nigin, die sich nach der Verm\u00e4hlung mit dem himmlischen K\u00f6nig sehnt, bis diese edle Blume in die himmlischen G\u00e4rten verpflanzt wird.<br \/>\nO, wie diese jungfr\u00e4uliche Blume mit einem besonderen Wohlgeruch duftet! Sie erhebt sich stets \u00fcber alle andere Blumen und sogar \u00fcber die Engel selbst. Wie sticht sie durch mannigfaltige Sch\u00f6nheit hervor!<br \/>\nSo sind alle von Wertsch\u00e4tzung und Liebe erfasst und machen ihr den Weg frei, dass sie zu ihrem G\u00f6ttlichen Br\u00e4utigam gelangt, sodass der erste Platz rings um Unseren Herrn diesen edlen Blumen geh\u00f6rt.<br \/>\nUnd Unser Herr genie\u00dft es sehr, inmitten dieser Lilien zu wandeln, welche Himmel und Erde mit ihrem Duft erf\u00fcllen; und Er freut sich noch viel mehr, von diesen Lilien umgeben zu sein, denn da Er die erste edle Lilie und das Vorbild ist, ist Er das Muster f\u00fcr alle anderen.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist der Anblick einer jungfr\u00e4ulichen Seele! Ihrem Herzen entstr\u00f6mt kein anderer Hauch als der von Reinheit und Unschuld; es ist nicht einmal \u00fcberschattet von einer anderen Liebe au\u00dfer der zu Gott, und sogar ihr Leib str\u00f6mt einen Duft der Reinheit aus.<br \/>\nAlles ist rein in ihr, sie ist rein in ihren Schritten, rein im Handeln, im Sprechen, in ihren Blicken, sogar in den Bewegungen. So nimmt man beim blo\u00dfen Anblick den Duft wahr und erkennt eine wahrhaft jungfr\u00e4uliche Seele.<br \/>\nWelche Charismen, welche Gnaden, welch gegenseitige Liebe und liebevolle Kunstgriffe zwischen dieser Seele und ihrem Br\u00e4utigam Jesus!<br \/>\nNur eine Seele, die dies [selbst] erf\u00e4hrt, kann etwas dar\u00fcber sagen, und nicht einmal sie kann alles erz\u00e4hlen; ich halte es nicht f\u00fcr meine Pflicht, dar\u00fcber zu sprechen, deshalb bleibe ich still und gehe weiter. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 3; 21. Dezember 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mir scheint, der G\u00f6ttliche Wille ist inner- und au\u00dferhalb von mir und \u00fcberrascht mich gerade dann, wenn ich meine kleinen Handlungen verrichten und mein kleines &#8218;Ich liebe Dich&#8216; sagen will, damit Er sie mit seinem Licht einh\u00fclle und sich zu eigen mache.<br \/>\nEr besitzt eine unglaublich bewunderungswerte und unnachahmliche Aufmerksamkeit, und Er leidet so sehr darunter, wenn Ihm die Seele nicht ganz aufmerksam ihre kleinen Akte schenkt! O, wie gern w\u00e4re auch ich ganz aufmerksam, um Ihn nachzuahmen und mir nichts entgehen zu lassen, damit Wir Uns gegenseitig \u00fcberraschen k\u00f6nnten!<br \/>\nAls ich dar\u00fcber nachdachte, sagte mein s\u00fc\u00dfer Jesus beim Besuch meiner kleinen Seele voll Liebe zu mir: \u201eMeine geliebte Tochter, die Seele, die in meinem Willen leben m\u00f6chte, wird zum Gegenstand seiner st\u00e4ndigen Erwartung. Er wartet auf sie, wenn sie liebt, weil Er gemeinsam mit ihr lieben m\u00f6chte.<br \/>\nWenn sie arbeitet, erwartet Er sie, weil Er Handelnder und Zuseher dabei sein will. Mein Wille ist also in st\u00e4ndiger brennender Sehnsucht und Erwartung all dessen, was die Seele tut, um ihre Akte zu umh\u00fcllen, damit Er in ihr handle und sich ihre Akte aneigne.<br \/>\nZudem sollst du dies wissen: sobald die Seele in Ihn eintritt, findet sie die Heiligkeit Gottes, die sie umh\u00fcllt, seine Sch\u00f6nheit, die sie schm\u00fcckt, seine Liebe, die sie in Gott umwandelt.<br \/>\nSeine Reinheit macht sie so strahlend rein, dass sie sich nicht wiedererkennt, und sein Licht verleiht ihr die \u00c4hnlichkeit mit Gott. O, wie sehr vermag die Macht meines Willens das Los des Menschen zu wenden!<br \/>\nDarum also wird Er zum Zuseher [der Akte] der Seele, weil Er seine Arbeit ausf\u00fchren will, die Er seit Ewigkeit her (ab aeterno) f\u00fcr jenes Gesch\u00f6pf zu tun bereith\u00e4lt. Mein Wille m\u00f6chte in seiner unaufh\u00f6rlichen Bewegung nicht behindert werden.<br \/>\nEr geht soweit, dass Er die Seele in seine ewige Bewegung einschlie\u00dft, damit sie empfange und gebe, und Er nicht leidvoll warten muss.<br \/>\nEr ertr\u00e4gt es n\u00e4mlich nicht, dass eine Seele in seinem Willen ist und [dennoch] nicht in enger Verbundenheit mit Ihm lebe. Wenn Er die Seele nicht in seiner g\u00f6ttlichen Bewegung wahrnimmt, f\u00fchlt Er seine Heiligkeit geteilt, seine Liebe gehemmt und unterdr\u00fcckt.<br \/>\nDeshalb haben Wir in der Seele, die in unserem Fiat lebt, unser kleines g\u00f6ttliches Wirkungsfeld, wo Wir unsere Arbeit ausf\u00fchren k\u00f6nnen. Unser Wille reicht Uns die passende Materie dar, damit Wir die sch\u00f6nsten Werke gestalten k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn Wir n\u00e4mlich auf dem kleinen Acker der Seele arbeiten m\u00f6chten, wollen Wir den Baustoff unserer Heiligkeit vorfinden, weil Wir unsere heiligen H\u00e4nde nie in den menschlichen Schlamm legen.<br \/>\nF\u00fcr die Ausf\u00fchrung unserer sch\u00f6nsten Werke wollen Wir unsere Reinheit vorfinden, die Uns anzieht, unsere entz\u00fcckende Sch\u00f6nheit und unsere Liebe, die Uns zum Wirken dr\u00e4ngt.<br \/>\nEs ist allein unser Wille, der Uns diese unsere g\u00f6ttliche Materie f\u00fcr die Arbeit zu reichen vermag: alles k\u00f6nnen Wir verwenden, und so schaffen Wir Werke, die Himmel und Erde in Staunen versetzen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 20. November 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61567","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61567\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}