{"id":61584,"date":"2025-08-16T12:00:11","date_gmt":"2025-08-16T10:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/20-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1249-53\/"},"modified":"2025-08-16T17:50:31","modified_gmt":"2025-08-16T15:50:31","slug":"20-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1249-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/20-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1249-53\/","title":{"rendered":"20. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 12,49-53)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">49In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh w\u00e4re ich, es w\u00fcrde schon brennen! 50Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedr\u00fcckt, solange sie noch nicht vollzogen ist. 51Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.<br \/>\n52Denn von nun an wird es so sein: Wenn f\u00fcnf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei, 53der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh w\u00e4re ich, es w\u00fcrde schon brennen!\u201c (Lk 12, 49)<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Liebe ist Feuer, aber nicht wie das materielle Feuer, das die Dinge vernichtet und sie zu Asche macht; mein Feuer macht lebendig, vervollkommnet, und wenn es verbrennt und verzehrt, dann alles, was nicht heilig ist, die W\u00fcnsche, Affekte und Gedanken, die nicht gut sind.<br \/>\nDas ist die Kraft meines Feuers: es verbrennt das B\u00f6se und verleiht dem Guten Leben. Wenn die Seele also in sich keinerlei Neigung zum B\u00f6sen versp\u00fcrt, kann sie sicher sein, dass mein Feuer in ihr ist.<br \/>\nWenn sie aber in sich Feuer vermischt mit B\u00f6sem wahrnimmt, ist es sehr zweifelhaft, ob dies mein wahres Feuer ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 10.April 1913)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann meditierte ich \u00fcber viele Mitteilungen meines gebenedeiten Jesus \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen, \u00fcber seine gl\u00fchenden W\u00fcnsche, Ihn bekannt zu machen, und wie trotz der gro\u00dfen Sehnsucht Jesu sich noch kein Erfolg seiner Absichten abzeichnet.<br \/>\nDa sagte ich mir: \u2018Welche Weisheit Gottes, welch tiefe Geheimnisse! Wer kann sie je ergr\u00fcnden? Er w\u00fcnscht es und leidet darunter, weil es niemanden gibt, der seinem Willen den Weg auftut, um Ihn bekannt zu machen.<br \/>\nEr zeigt sein sehnsuchtsvolles Herz, das danach verlangt, dass sich sein G\u00f6ttlicher Wille Bahn bricht, um sich bekannt zu machen und unter den V\u00f6lkern sein Reich zu errichten. Und dann sind, als w\u00e4re Gott machtlos, die Wege versperrt und die T\u00fcren verschlossen.<br \/>\nDoch Jesus ertr\u00e4gt es und wartet mit unbesiegbarer und unaussprechlicher Geduld, dass sich die Tore und Wege \u00f6ffnen, und klopft an die Herzen, um jene zu finden, die sich um die Bekanntmachung seines Willens k\u00fcmmern werden.\u2019 Als ich dar\u00fcber nachsann, zeigte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus voller G\u00fcte und Z\u00e4rtlicheit, dass Er die h\u00e4rtesten Herzen erweichen k\u00f6nnte, und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich leide: Ich m\u00f6chte meine Werke gestalten und sie den Gesch\u00f6pfen bekanntmachen, um ihnen das Gut zu geben, das sie in sich bergen.<br \/>\nDoch finde Ich keinen, der wahre Begeisterung, aufrichtige Sehnsucht und den Willen hat, mein Werk zu seinem Leben zu machen, um es bekannt zu machen und den anderen den lebendigen Schatz meines Werkes zu geben, den er in sich selbst wahrnimmt!<br \/>\nWenn Ich diese Voraussetzungen in einer Seele finde, die sich damit befassen soll, die Ich mit so viel Liebe rufe und zu den Werken, die Mein Eigen sind, auserw\u00e4hle, f\u00fchle Ich Mich sehr zu ihr hingezogen.<br \/>\nDamit sie nun das, was Ich will, m\u00f6glichst gut tue, lasse Ich Mich herab, steige in sie hinab und verleihe ihr meinen Geist, meinen Mund, meine H\u00e4nde und sogar meine F\u00fc\u00dfe, damit sie in allem das Leben meines Werkes f\u00fchle.<br \/>\nSo kann sie es als lebendig empfundenes Leben, nicht als etwas, das ihr fremd ist, den anderen voll Sehnsucht weitergeben. Meine Tochter, wenn man etwas Gutes nicht in sich selbst als Leben sp\u00fcrt, endet alles in Worten, nicht in Werken, und Ich bleibe au\u00dferhalb, und nicht in ihnen.<br \/>\nDaher bleiben sie wie arme Kr\u00fcppel, ohne Intelligenz, blind, stumm, ohne H\u00e4nde und ohne F\u00fc\u00dfe. Ich m\u00f6chte Mich in meinen Werken aber nicht armer Kr\u00fcppel bedienen, sondern stelle diese zur Seite.<br \/>\nOhne auf die [L\u00e4nge der] Zeit zu achten, suche Ich weiter nach Bereitwilligen, die meinem Werk dienen sollen. Ich wurde nicht m\u00fcde, die Jahrhunderte und die ganze Erde zu durchwandern, um die Kleinste zu finden und in ihrer Kleinheit den gro\u00dfen Schatz der Kenntnisse \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen niederzulegen.<br \/>\nIn gleicher Weise werde Ich nicht nachlassen, immer wieder die Erde zu durchwandern, bis Ich die wahrhaft Disponierten finde, die das, was Ich \u00fcber das G\u00f6ttliche Fiat offenbarte, als Leben wertsch\u00e4tzen werden. Diese werden jedes Opfer bringen, um Es bekannt zu machen.<br \/>\nDeshalb bin Ich keineswegs der machtlose Gott, sondern vielmehr jener geduldige Gott, der seine Werke mit Zierde getan sehen will und von bereitwilligen Menschen \u2013 ohne Zwang.<br \/>\nDenn was Ich in meinen Werken am meisten verabscheue, ist die [unwillige] Anstrengung der Seele, als w\u00fcrde Ich ihre kleinen Opfer nicht verdienen. Zur W\u00fcrde eines so gro\u00dfen Werkes, n\u00e4mlich jenes, meinen G\u00f6ttlichen Willen bekannt zu machen, will Ich keine armen Kr\u00fcppel verwenden. Hat man n\u00e4mlich nicht den aufrichtigen Willen, etwas Gutes zu tun, so f\u00fcgt man seiner Seele stets eine Verst\u00fcmmelung zu.<br \/>\nVielmehr m\u00f6chte Ich Menschen einsetzen, denen Ich meine G\u00f6ttlichen Glieder verleihe, und die mein Werk dann mit W\u00fcrde ausf\u00fchren werden, wie es ein Werk verdient, das den Gesch\u00f6pfen so viel Gutes und meiner Majest\u00e4t so gro\u00dfe Herrlichkeit bringen soll.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 27; 2. Oktober 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, du sollst wissen, dass unsere Liebe auf unglaubliche Weise handelt. Unser G\u00f6ttlicher Wille ist wie ein Spion, der die Seele ausspioniert, wann sie [gen\u00fcgend] disponiert ist, um unseren Hauch der zur\u00fcckgehaltenen Liebe zu empfangen.<br \/>\nEr wei\u00df n\u00e4mlich, dass das Gesch\u00f6pf keine gro\u00dfe Quantit\u00e4t an g\u00f6ttlicher Liebe besitzt, sondern kaum das kleine Partikel der unendlichen Liebe seiner Erschaffung. Wird dieses nicht gespeist, dann gleicht es dem Feuer unter der Asche: obwohl das Feuer da ist, deckt die Asche das Feuer zu und dr\u00e4ngt es so zur\u00fcck, dass man nicht einmal W\u00e4rme sp\u00fcrt. \u2013<br \/>\nWir wollen keine menschliche Liebe, daher wendet unser Wille seine Liebes-Strategien an, sp\u00e4ht die Disposition der Seele aus und haucht [in sie] hinein. Sein Atem vertreibt wie eine leichte Brise die Asche, die der menschliche Wille hervorgebracht hat. Das Partikel unserer unendlichen Liebe wird neu belebt und f\u00e4ngt Feuer.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille bl\u00e4st weiter und erteilt [der Seele] noch mehr g\u00f6ttliche Liebe, und die Seele f\u00fchlt sich leer gemacht und entflammt. Sie erf\u00e4hrt die Erquickungen der Liebe, und vom Inneren des Anteils der unendlichen Liebe heraus, den sie besitzt, liebt sie Uns und schenkt Uns unsere g\u00f6ttliche Liebe, die ihr [eigener] Besitz geworden ist.<br \/>\nDu musst wissen, dass die Liebe meines G\u00f6ttlichen Willens so gro\u00df ist, dass Er alle K\u00fcnste anwendet, die Seele ausspioniert und sie anhaucht, sie m\u00fctterlich in seinen Armen wiegt, sie als W\u00e4chter beh\u00fctet, als K\u00f6nig beherrscht, als Sonne erleuchtet und ihr sogar zu dienen gewillt ist.<br \/>\nUnd wenn Er in dir seine Kenntnisse und Wahrheiten \u2013 und sei es nur ein einziges Wort \u2013 deponieren m\u00f6chte, was macht Er da? Er haucht dich so stark an, dass Er in dir zuerst seine St\u00fctze der Liebe und des Lichtes bildet, um seine Wahrheiten in diese St\u00fctze der Liebe und des Lichts einzuschlie\u00dfen, die Er in dir errichtet hat.<br \/>\nSo vertraut Er seine Wahrheiten seiner eigenen Liebe und seinem Licht an, wohl wissend, dass nur seine Liebe wahres Interesse daran hat, diese Wahrheiten zu bewahren und dich anzutreiben, sie nicht geheim zu halten.<br \/>\nO w\u00e4re da nicht diese St\u00fctze meiner Liebe, die alle Wahrheiten \u00fcber mein Fiat einschlie\u00dft \u2013 wie viele Dinge h\u00e4ttest du in deiner Seele begraben, ohne dass jemand etwas davon w\u00fcsste!<br \/>\nSiehe, daher bereitet dich mein Wille, bevor Er dir seine Wahrheiten mitteilt, voller Eifer und Gesch\u00e4ftigkeit vor, um neue Liebe in dich zu legen, eine neue St\u00fctze f\u00fcr seine Wahrheiten zu errichten und diese auf die sichere Bank seiner G\u00f6ttlichen Liebe zu legen.<br \/>\nWenn Wir dich mit so gro\u00dfer Liebe in seinen Akten erwarten, so sind dies unsere \u00fcblichen Vorw\u00e4nde und Gelegenheiten, wo Wir die [kleinen Werke der] Beistriche und Punkte der Seele finden wollen, um ihr neue Liebe und neue Gnaden zu gew\u00e4hren \u2013 aber noch viel mehr, weil Wir ihre Gesellschaft w\u00fcnschen.<br \/>\nWir k\u00f6nnen nicht ohne die Seele sein, die unseren Willen tun m\u00f6chte. Unser Wille selbst bringt sie schon in seinen Armen in unsere Akte hinein, damit sie bei Uns sei und in allem, was Wir tun.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 30. Januar 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedr\u00fcckt, solange sie noch nicht vollzogen ist\u201c (Lk 12,50)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich erinnere mich, dass, als ich weiterhin um die Kreuzigung bat und Jesus mich aus mir herausholte, Er mich an die heiligen St\u00e4tten von Jerusalem brachte, wo unser Herr seine schmerzhafte Passion gelitten hatte, und dort trafen wir auf viele Kreuze. Mein geliebter Jesus sagte zu mir:<br \/>\n&#8222;Wenn du w\u00fcsstest, welches Gut das Kreuz in sich enth\u00e4lt, wie kostbar es die Seele macht, und was f\u00fcr eine Perle von unsch\u00e4tzbarem Wert einer damit erwirbt, der die Wohltat empf\u00e4ngt, Leiden zu besitzen!<br \/>\nEs gen\u00fcgt, dir nur dies zu sagen, dass ich, als Ich auf die Erde kam, nicht Reicht\u00fcmer oder Annehmlichkeiten w\u00e4hlte, sondern Ich sch\u00e4tzte als liebe und vertraute Schwestern das Kreuz, Armut, Leiden und Schmach.&#8220;<br \/>\nAls Er das sagte, bekundete Er einen solchen Geschmack und solche Freude am Leiden, dass diese Worte wie viele brennende Pfeile mein Herz von Seite zu Seite durchbohrten, bis ich sogar mein Leben dahinschwinden f\u00fchlte, wenn der Herr mir nicht Leiden gew\u00e4hren w\u00fcrde. Und mit der ganzen Stimme und Kraft, die ich hatte, tat ich nichts anderes als Ihm zu sagen:<br \/>\n&#8222;Heiliger Br\u00e4utigam, gew\u00e4hre mir Leiden, gib mir Kreuze; daran allein werde ich erkennen, ob Du mich wahrhaft liebst, wenn Du mich mit Kreuzen und Leiden zufriedenstellst&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1; (261) &#8211; (263))<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Erblickte ich meinen s\u00fc\u00dfen Jesus, ganz wie eine Flamme, die Ihn verzehrte und Ihm f\u00fcr jeden einzelnen Menschen den Tod bereitete, mehr noch, ich sah, dass jeder Gedanke, jedes Wort, jede Bewegung, jedes Werk, jeder Schritt usw. ebenso viele Flammen waren, die Jesus verzehrten und Ihn belebten. Dann f\u00fcgte Jesus hinzu:<br \/>\n\u201eM\u00f6chtest du nicht Mir \u00e4hnlich sein? M\u00f6chtest du nicht die Tode der Liebe akzeptieren, wie du die Tode des Schmerzes angenommen hast?\u201c<br \/>\nUnd ich: \u201eAch, mein Jesus, ich wei\u00df nicht, was mit mir passiert ist! Ich f\u00fchle noch einen gro\u00dfen Widerwillen, dass ich jene des Schmerzes akzeptiert habe, wie k\u00f6nnte ich jene der Liebe annehmen, die mir noch h\u00e4rter scheinen? Ich zittere beim blo\u00dfen Gedanken daran, meine arme Natur wird noch mehr vernichtet, ja sie ist zerst\u00f6rt. Hilf mir, gib mir Kraft, denn ich sp\u00fcre, dass ich nicht mehr weiter kann.\u201c<br \/>\nUnd Jesus f\u00fcgte voller G\u00fcte, aber auch Bestimmtheit, hinzu: \u201eMeine arme Tochter, Mut, f\u00fcrchte dich nicht, und beunruhige dich nicht wegen des Widerwillens, den du versp\u00fcrst; um dich zu beruhigen, sage Ich dir vielmehr, dass auch dies eine \u00c4hnlichkeit mit Mir ist.<br \/>\nDu sollst wissen, dass auch meine Menschheit, so heilig sie war und aufs H\u00f6chste nach dem Leiden verlangend, diesen Widerwillen empfand; doch war es nicht der Meine, es waren all die Widerst\u00e4nde der Gesch\u00f6pfe, die sie beim Tun des Guten und beim Annehmen der Leiden empfanden, die sie verdienten, und Ich musste diese Leiden erdulden, die Mich nicht wenig qu\u00e4lten, um ihnen die Neigung zum Guten zu verleihen und die Leiden zu vers\u00fc\u00dfen, sodass Ich am \u00d6lberg zum Vater rief: \u201eWenn es m\u00f6glich ist, lasse diesen Kelch an Mir vor\u00fcbergehen!\u201c<br \/>\nDenkst du, dass Ich das war? Ach, nein, du t\u00e4uscht dich! Ich liebte das Leiden bis zur Torheit, Ich liebte den Tod, um meinen Kindern das Leben zu geben. Es war der Schrei der ganzen Menschheitsfamilie, der in meiner Menschheit widerhallte, und Ich rief gemeinsam mit ihnen, um ihnen Kraft zu geben und wiederholte drei Mal: \u201eWenn es m\u00f6glich ist, lasse diesen Kelch an Mir vor\u00fcbergehen.\u201c<br \/>\nIch sprach im Namen aller, als w\u00e4re es meine Angelegenheit, doch Ich f\u00fchlte Mich zermalmt. Deshalb ist der Widerstand, den du f\u00fchlst, nicht der deine, sondern das Echo des Meinigen. Wenn es der deine w\u00e4re, h\u00e4tte Ich Mich zur\u00fcckgezogen.<br \/>\nDa Ich also, meine Tochter, aus Mir ein anderes Bild von Mir selbst erzeugen will, m\u00f6chte Ich, dass du einwilligst, und Ich selbst will diese meine Liebestode in deinem Willen, der in dem Meinen ausgebreitet und verzehrt wurde, kennzeichnen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 28. Juli 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein misshandelter Jesus! Ich s\u00fchne mit dir, ich leide mit dir. Jetzt sehe ich, dass deine Feinde dich die Treppe hinuntersto\u00dfen, wo das Volk mit Wut und Gier auf dich wartet. Schon bringen die Schergen das Kreuz, nach dem du so sehns\u00fcchtig Ausschau h\u00e4ltst und das du mit Liebe betrachtest.<br \/>\nEntschlossenen Schrittes n\u00e4herst du dich ihm, umarmst und k\u00fcsst es. Deine ganze Menschheit erschaudert vor Freude. Immer wieder schaust du es an und ermisst seine L\u00e4nge und Breite.<br \/>\nAn ihm bestimmst du schon den Anteil, den du allen Menschen zugedacht hast, einen Anteil, der gen\u00fcgt, sie durch das Band mystischer Verm\u00e4hlung an die Gottheit zu fesseln und zu Erben des Himmelreichs einzusetzen.<br \/>\nJetzt kannst du deine Liebe, mit der du die Seelen liebst, nicht mehr zur\u00fcckalten. Darum k\u00fcsst du aufs Neue das Kreuz, wobei du sprichst: \u201eErsehntes Kreuz! Endlich kann ich dich umarmen. Du bist das Verlangen meines Herzens, das Martyrium meiner Liebe. Lange hast du gewartet, w\u00e4hrend ich meine Schritte stets zu dir lenkte.<br \/>\nHeiliges Kreuz! Du bist das Ziel meiner W\u00fcnsche, der Abschluss meiner Laufbahn hienieden. In dich lege ich mein ganzes Wesen hinein, in dich alle meine Kinder. Du wirst ihr Leben, ihr Licht, ihre Verteidigung, ihr Schutz, ihre Kraft, ihnen in allem eine St\u00fctze sein und sie triumphierend in den Himmel f\u00fchren.<br \/>\nO Kreuz, Lehrstuhl der Weisheit! Du allein wirst die wahre Heiligkeit lehren, du allein die Tugendhelden, die M\u00e4rtyrer, die Heiligen bilden. Sch\u00f6nes Kreuz, du bist mein Thron! Da ich von der Erde scheiden muss, bleibst du an meiner statt zur\u00fcck. Dir gebe ich zum Erbe alle Seelen. Bewahre sie mir, rette sie mir, dir vertraue ich sie an.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend du so sprichst, mein Jesus, l\u00e4sst du dir das Kreuz auf die Schultern legen. Es ist f\u00fcr deine Liebe noch zu leicht, aber zu seinem Gewicht gesellt sich noch das unserer riesengro\u00dfen S\u00fcndenschuld, so weit und breit der Himmel reicht\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 9 bis 10 Uhr: Jesus mit Dornen gekr\u00f6nt, verspottet und verh\u00f6hnt. Ecce homo! Von Pilatus zum Tode verurteilt)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":79198,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61584","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61584"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61584\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/79198"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61584"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}