{"id":61596,"date":"2026-08-14T21:00:18","date_gmt":"2026-08-14T19:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/hochfest-mariae-aufnahme-in-den-himmel-lk-1-39-56-3\/"},"modified":"2026-08-14T21:42:47","modified_gmt":"2026-08-14T19:42:47","slug":"hochfest-mariae-aufnahme-in-den-himmel-lk-1-39-56","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/hochfest-mariae-aufnahme-in-den-himmel-lk-1-39-56\/","title":{"rendered":"Hochfest Mari\u00e4 Aufnahme in den Himmel (Lk 1,39-56)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">39In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Jud\u00e4a. 40Sie ging in das Haus des Zacharias und begr\u00fc\u00dfte Elisabeth. 41Als Elisabeth den Gru\u00df Marias h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erf\u00fcllt 42und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.<br \/>\n43Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? 44In dem Augenblick, als ich deinen Gru\u00df h\u00f6rte, h\u00fcpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. 45Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erf\u00fcllt, was der Herr ihr sagen lie\u00df.<br \/>\n46Da sagte Maria: Meine Seele preist die Gr\u00f6\u00dfe des Herrn, 47und mein Geist jubelt \u00fcber Gott, meinen Retter. 48Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut. Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.<br \/>\n49Denn der M\u00e4chtige hat Gro\u00dfes an mir getan, und sein Name ist heilig. 50Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht \u00fcber alle, die ihn f\u00fcrchten. 51Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind. 52Er st\u00fcrzt die M\u00e4chtigen vom Thron und erh\u00f6ht die Niedrigen. 53Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben und l\u00e4sst die Reichen leer ausgehn.<br \/>\n54Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen. 55das er unsern V\u00e4tern verhei\u00dfen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig. 56Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfad40;\">\u201eGesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes\u201c (Lk 1,42)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e\u2026 Mein Wille wollte der erste Handelnde im Menschen sein, nur deswegen, weil Er ihm neue \u00dcberraschungen der Liebe, der Freude, der Seligkeit, des Lichtes, der Reicht\u00fcmer bereiten wollte; Er w\u00fcnschte stets zu geben, und deshalb wollte Er handeln.<br \/>\nDoch der Mensch wollte seinen eigenen Willen tun und brach mit dem G\u00f6ttlichen\u2026 H\u00e4tte er es doch nie getan! Mein Wille zog sich zur\u00fcck, und er st\u00fcrzte in den Abgrund aller \u00dcbel.<br \/>\nUm nun von neuem diese beiden Willen zu verkn\u00fcpfen, war Einer notwendig, der einen G\u00f6ttlichen Willen in sich enthielt; und da Ich, das Ewige Wort, diesen Menschen mit ewiger Liebe liebte, so beschlossen Wir im Rat der Drei G\u00f6ttlichen Personen, dass Ich menschliches Fleisch annehme, um zu kommen, ihn zu retten und die zwei auseinander gebrochenen Willen wieder zu verkn\u00fcpfen.<br \/>\nDoch wohin sollte Ich hinabsteigen? Wer sollte Jene sein, die ihr Fleisch ihrem Sch\u00f6pfer darbieten sollte? Siehe, daher erw\u00e4hlten Wir ein Gesch\u00f6pf, das kraft der vorausgesehenen Verdienste des k\u00fcnftigen Erl\u00f6sers von der Schuld der Erbs\u00fcnde ausgenommen wurde; ihr Wille und der Unsere waren nur ein einziger.<br \/>\nDiesem himmlischen Gesch\u00f6pf, das die Geschichte unseres Willens verstand, erz\u00e4hlten Wir wie einem kleinen Kind alles: den Schmerz unseres Willens, und wie der undankbare Mensch durch die Abspaltung seines Willens von Unserem, unseren Willen in den G\u00f6ttlichen Kreis eingeschr\u00e4nkt hatte, und Ihn gleichsam in seinen Pl\u00e4nen hemmte und Ihn daran hinderte, dass Er ihm seine G\u00fcter mitteilen k\u00f6nne und den Zweck, wof\u00fcr der Mensch geschaffen worden war.<br \/>\nZu geben hei\u00dft f\u00fcr Uns, Uns selbst und den gl\u00fccklich zu machen, der von Uns empf\u00e4ngt; es bedeutet, [den anderen] zu bereichern, ohne selbst arm zu werden; es bedeutet, das zu geben, was Wir von Natur aus sind, um dies durch die Gnade im Gesch\u00f6pf zu bilden, und hei\u00dft, aus Uns herauszugehen, um zu geben, was Wir besitzen\u2026. Beim Geben findet unsere Liebe ein Ventil, um sich zu ergie\u00dfen und feiert unser Wille ein Fest!<br \/>\nWenn Wir nicht geben k\u00f6nnten, wozu w\u00fcrden Wir dann die Sch\u00f6pfung machen? So war allein die Unm\u00f6glichkeit, unsere Kinder, unsere geliebten Abbilder beschenken zu k\u00f6nnen, wie eine Trauerzeit f\u00fcr unseren H\u00f6chsten Willen; unser Wille gab seinem Kummer Ausdruck, blo\u00df weil Er den Menschen ohne Verbindung mit unserem Wollen, die der Mensch unterbrochen hatte, wirken, sprechen und gehen sah, und weil jene Str\u00f6me von Gnade, Licht, Heiligkeit, Wissenschaft usw., die zu ihm hin flie\u00dfen sollten, wenn er mit Uns gewesen w\u00e4re, es [jetzt] aber nicht konnten.<br \/>\nJeder Akt des Gesch\u00f6pfes war ein Schmerz f\u00fcr Uns, da Wir diesen Akt leer an g\u00f6ttlichem Wert erblickten, der Sch\u00f6nheit und der Heiligkeit beraubt und unseren Akten ganz un\u00e4hnlich. O, wie verstand die himmlische Kleine diesen unseren h\u00f6chsten Schmerz und das gro\u00dfe \u00dcbel f\u00fcr den Menschen, als er sich aus unserem Willen zur\u00fcckzog!<br \/>\nWie oft weinte sie hei\u00dfe Tr\u00e4nen \u00fcber unseren Kummer und das gro\u00dfe Ungl\u00fcck des Menschen! Da sie Furcht empfand, wollte sie ihrem Willen auch nicht einen einzigen Akt des [eigenen] Lebens zugestehen; so blieb sie klein, weil ihr Wille kein Leben in ihr hatte \u2013 wie h\u00e4tte sie erwachsen werden k\u00f6nnen?<br \/>\nDoch was sie nicht tat, bewirkte unser Wille: Er lie\u00df sie ganz sch\u00f6n, heilig und g\u00f6ttlich heranwachsen und bereicherte sie so sehr, dass Er sie zur Gr\u00f6\u00dften unter allen Gesch\u00f6pfen machte.<br \/>\nSie war ein Wunder unseres Willens, ein Wunder an Gnade, Sch\u00f6nheit und Heiligkeit. Doch sie blieb stets klein, sodass sie nie von unseren Armen herabstieg, und da sie sich unsere Verteidigung zu Herzen nahm, vergalt sie alle schmerzvollen Akte des H\u00f6chsten Willens.<br \/>\nNicht nur war sie ganz in der Ordnung meines Willens, sondern sie machte sich alle Akte der Seelen zu eigen, und indem sie unseren, von ihnen zur\u00fcckgewiesenen Willen ganz in sich absorbierte, leistete sie Ihm Wiedergutmachung und liebte Ihn, und da sie Ihn in ihrem jungfr\u00e4ulichen Herzen wie in Verwahrung hielt, bereitete sie die Speise unseres Willens f\u00fcr alle Seelen.<br \/>\nSiehst du nun, mit welcher Speise diese \u00fcber alles liebevolle Mutter ihre Kinder ern\u00e4hrt? Es kostete sie ihr ganzes Leben, unerh\u00f6rte Leiden und selbst das Leben ihres eigenen Sohnes, dass sie in sich den \u00fcberreichen Vorrat der Speise meines Willens anlegte, um sie bereitzuhalten, all ihre Kinder als z\u00e4rtliche und liebende Mutter damit zu ern\u00e4hren.<br \/>\nSie h\u00e4tte ihre Kinder nicht mehr lieben k\u00f6nnen! Im Geben dieser Speise erreichte ihre Liebe den h\u00f6chsten Grad. Daher ist unter den vielen Titeln, die sie besitzt, der sch\u00f6nste, den man ihr geben kann: \u201aMutter und K\u00f6nigin des G\u00f6ttlichen Willens\u2018\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 24. November 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfad40;\">\u201eMeine Seele preist die Gr\u00f6\u00dfe des Herrn\u2026\u201c (Lk 1,46)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich meditierte \u00fcber die Aufnahme meiner Himmlische Mutter in den Himmel und opferte meine kleinen Akte, die ich im G\u00f6ttlichen Fiat tat, auf, um Ihr meine Huldigung und meinen Lobpreis zu ihrer Ehre und Glorie darzubringen. Als ich das tat, sagte mein s\u00fc\u00dfer Jesus zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Herrlichkeit, Gr\u00f6\u00dfe und Macht meiner Himmlischen Mutter in unserer Heimat [hier oben] ist un\u00fcbertrefflich; und wei\u00dft du, warum?<br \/>\nSie lebte ihr Leben auf Erden im Inneren unserer G\u00f6ttlichen Sonne und verlie\u00df dieses Gemach ihres Sch\u00f6pfers nie. Sie kannte nichts anderes als unseren Willen, liebte nichts anderes als unsere Interessen und betete um nichts anderes als um unsere Ehre.<br \/>\nSie gestaltete die Sonne ihres Lebens sozusagen in der Sonne ihres Sch\u00f6pfers. Wer die Erhabene K\u00f6nigin also in den Gem\u00e4chern des Himmels finden will, muss in unsere Sonne kommen, wo Sie ihre Sonne gebildet hat.<br \/>\nIn dieser breitet Sie nun ihre m\u00fctterlichen Strahlen zum Wohle aller aus. Diese Sonne erstrahlt in solcher Sch\u00f6nheit, dass sie den ganzen Himmel entz\u00fcckt und seine Bewohner doppelt gl\u00fccklich sind, eine so heilige Mutter und eine so glorreiche und m\u00e4chtige K\u00f6nigin zu haben.<br \/>\nDie Jungfrau ist die erste Tochter und die Einzigartige, die ihren Sch\u00f6pfer besitzt, und die einzige, die ihr Leben in der Sonne des H\u00f6chsten Wesens f\u00fchrte.<br \/>\nDa Sie ihr Leben aus dieser Ewigen Sonne sch\u00f6pfte, ist es kein Wunder, dass Sie, die vom Licht lebte, ihre strahlende Sonne bildete, die jetzt den ganzen Himmlischen Hof erfreut.<br \/>\nDas Leben in meinem G\u00f6ttlichen Willen bedeutet eben genau dies, vom Licht zu leben und sein Leben in unserer Sonne selbst zu f\u00fchren.<br \/>\nDies war der Zweck der Sch\u00f6pfung: dass die von Uns erschaffenen Gesch\u00f6pfe, unsere geliebten Kinder, in unserer eigenen Wohnst\u00e4tte leben sollten, dass Wir sie mit unserer eigenen Speise n\u00e4hren, mit k\u00f6niglichen Gew\u00e4ndern kleiden und unsere eigenen G\u00fcter genie\u00dfen lassen.<br \/>\nWelcher irdische Vater, welche Mutter kommt auf den Gedanken, ihr eigenes Fleisch und Blut, ihre geliebten Kinder, aus ihrer Wohnung zu vertreiben und ihr Erbe nicht den eigenen Kindern zu geben?<br \/>\nIch glaube, niemand, sondern sie bringen im Gegenteil viele Opfer, um die eigenen Kinder reich und gl\u00fccklich zu machen. Wenn irdische Eltern so weit gehen, umso mehr dann der Vater im Himmel.<br \/>\nEr w\u00fcnschte und liebte es, dass seine Kinder bei Ihm wohnen sollten, um sie um Sich zu haben, mit ihnen gl\u00fccklich zu sein und sie als Kr\u00f6nung seiner Sch\u00f6pferh\u00e4nde zu besitzen.<br \/>\nDoch der undankbare Mensch verlie\u00df unsere Wohnst\u00e4tte, wies unsere G\u00fcter zur\u00fcck und begn\u00fcgte sich damit, umherzuirren und in der Finsternis seines menschlichen Willens zu leben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 28; 15. August 1930)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfad40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201cMeine geliebte Tochter, wie sch\u00f6n ist das Leben in meinem Willen! Diese Seele gibt Uns immer Grund zum Feiern. Sie kennt nichts anderes mehr als blo\u00df unseren Willen, und alles wird f\u00fcr sie Wille Gottes: der Schmerz ist Wille Gottes, die Freude, ihr Herzschlag, der Atemzug, die Bewegung werden G\u00f6ttlicher Wille.<br \/>\nIhre Schritte, ihre Werke, f\u00fchlen die Schritte meines Willens und die Heiligkeit der Werke meines Fiat. Die Nahrung, die sie zu sich nimmt, der Schlaf, die nat\u00fcrlichsten Dinge werden f\u00fcr sie zum Willen Gottes.<br \/>\nIn dem, was sie sieht, f\u00fchlt und ber\u00fchrt, sieht, f\u00fchlt und greift sie das pulsierende Leben meines Willens. Mein Wille h\u00e4lt sie so g\u00e4nzlich besch\u00e4ftigt und umh\u00fcllt von Ihm, dass Er voll Eifersucht nicht zul\u00e4sst, dass selbst die Luft nicht G\u00f6ttlicher Wille sei.<br \/>\nWie nun f\u00fcr die Seele alles unser Wille ist, so ist es [auch] f\u00fcr Uns: Wir f\u00fchlen sie in unserem ganzen G\u00f6ttlichen Wesen, im Herzschlag, in der Bewegung. Wir k\u00f6nnen nichts, noch wollen Wir etwas tun ohne die Seele, die in unserem Willen lebt.<br \/>\nUnsere Liebe ist so gro\u00df, dass Wir sie in all unseren Werken wirken lassen, und zusammen mit Uns unterh\u00e4lt sie und nimmt sie an unserem schaffenden und bewahrenden Akt teil.<br \/>\nSo tut sie also zugleich mit Uns das, das was Wir tun und will, was das Gesch\u00f6pf von Uns will. Wir k\u00f6nnen sie auch nicht beiseitestellen, da unser beider Wille nur einer ist, eine die Liebe, einer der Akt, den Wir vollbringen.<br \/>\nGenau dies ist n\u00e4mlich das Leben in unserem Willen: immer zusammen zu leben, eine einzige Einheit zu bilden. Auch unsere Liebe empfand diesen Wunsch, die Gesellschaft der Seele zu verkosten, sich gemeinsam zu erfreuen, sie in unserem Scho\u00df zu halten, um zusammen gl\u00fccklich zu sein.<br \/>\nDa nun die Seele klein ist, wollen Wir ihr unseren Willen geben, um Gelegenheit zu haben, ihr in jedem ihrer Akte unser Leben, unseren Akt, unsere Handlungsweisen mitzuteilen \u2013 Wir von Natur aus, der Seele aus Gnade. Dies ist unsere Freude und die gr\u00f6\u00dfte Ehre f\u00fcr Uns.<br \/>\nScheint es dir unbedeutend zu sein, dass Wir unser Wesen geben, welches die Seele \u2013 da sie zu klein ist, um Es aufnehmen zu k\u00f6nnen \u2013 Uns von neuem, zusammen mit sich selbst, zur\u00fcckgibt, und Wir Uns von neuem wieder hingeben?<br \/>\nEs ist ein st\u00e4ndiges gegenseitiges Geben, welches Uns so viel Liebe und Herrlichkeit darbringt, dass Wir Uns vom Gesch\u00f6pf wie vergolten daf\u00fcr f\u00fchlen, dass Wir ihm das Leben gegeben haben.<br \/>\nSo f\u00fchlen Wir in allem, was die Seele ohne Einbeziehung unseres Willens tut, einen Riss, es ist ein Anspruch, dessen Wir Uns beraubt f\u00fchlen, eine Ehre, eine Freude, die Wir einb\u00fc\u00dfen. Sei daher aufmerksam und mach, dass alles f\u00fcr Dich Wille Gottes werde.<br \/>\nZudem verdoppeln Wir bei jedem Akt, den die Seele in unserem Willen tut, unsere Liebe zu ihr. Im Ma\u00df, wie diese unsere Liebe die Seele erf\u00fcllt, bringt sie ihr unsere Heiligkeit, G\u00fcte und Weisheit, sodass die Heiligkeit der Seele, ihre G\u00fcte und Erkenntnis des Sch\u00f6pfers verdoppelt wird.<br \/>\nUnd wie Wir sie mit doppelter Liebe lieben, so liebt auch sie Uns mit doppelt so gro\u00dfer Liebe, Heiligkeit und G\u00fcte. Unsere Liebe ist t\u00e4tig wirkend.<br \/>\nWie sie von unserem H\u00f6chsten Sein ausgeht, um die Gesch\u00f6pfe mit doppelter Liebe zu lieben, so gibt sie ihnen die Gnade, [auch] Uns mit stets wachsender Liebe zu lieben. Es ist Uns unm\u00f6glich, einem so gro\u00dfen, in unserem Willen getanen Akt, nicht etwas noch Gr\u00f6\u00dferes [als Erwiderung] zu geben.<br \/>\nDiese Akte sind gleichsam die \u201aEntf\u00fchrer\u2018 unserer Liebe, sie entz\u00fccken unsere Heiligkeit und bahnen sich ihren Weg, um [den Seelen] zu zeigen, wer Wir sind und wie sehr Wir die Gesch\u00f6pfe lieben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 12. Oktober 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfad40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine liebste Tochter, heute ist deine Mama festlich gestimmt, denn ich will dir erz\u00e4hlen von meiner Reise von der Erde in den Himmel, an dem Tag, als ich aufh\u00f6rte, den G\u00f6ttlichen Willen auf der Erde zu erf\u00fcllen.<br \/>\nJa, in meinem ganzen Leben gab es keinen Atemzug, keinen Herzschlag, keinen Schritt, an dem das G\u00f6ttliche Fiat nicht Anteil gehabt h\u00e4tte mittels seines vollst\u00e4ndigen Aktes; und dies schm\u00fcckte, bereicherte und heiligte mich derma\u00dfen, dass selbst die Engel verwundert waren.<br \/>\nDu sollst wissen, dass ich vor meiner Himmelfahrt mit meinem geliebten Johannes wieder nach Jerusalem zur\u00fcckkehrte.<br \/>\nEs war zum letzten Mal, dass ich im sterblichen Fleisch \u00fcber die Erde ging, und die ganze Sch\u00f6pfung, warf sich, wie intuitiv, mir zu F\u00fc\u00dfen, bis zu den Fischen im Meer, das ich \u00fcberquerte, und zu den kleinsten V\u00f6glein; alle wollten von ihrer K\u00f6nigin den Segen empfangen, und ich segnete alle und gab ihnen den letzten Abschiedsgru\u00df.<br \/>\nSo kamen wir in Jerusalem an, und ich zog mich an einen abgesonderten Ort zur\u00fcck, wo mich Johannes hinf\u00fchrte, und schloss mich dort ein, um nicht mehr von dort wegzugehen.<br \/>\nMeine gebenedeite Tochter, wisse, dass ich begann, in mir ein solches Liebesmartyrium zu empfinden, und solch brennende Sehnsucht, mit meinem Sohn im Himmel vereint zu werden, dass ich davon verzehrt und krank vor Liebe wurde, und ich litt an starken \u201eLiebesohnmachten\u201c &#8230; ich hatte vorher nie Krankheiten oder auch nur leichte Unp\u00e4sslichkeiten gekannt, da es in meiner, ohne S\u00fcnde empfangenen und ganz im G\u00f6ttlichen Willen gelebten, menschlichen Natur den Keim der nat\u00fcrlichen \u00dcbel nicht gab.<br \/>\nWohl war ich w\u00e4hrend meines ganzen Lebens begleitet von Leiden, aber dies waren alle von \u00fcbernat\u00fcrlicher Ordnung, und bedeuteten f\u00fcr deine Himmlische Mutter Triumphe und Ehren und bewirkten, dass meine Mutterschaft nicht unfruchtbar, sondern mit vielen Kindern gesegnet war. Siehst du also, liebe Tochter, was es bedeutet, im G\u00f6ttlichen Willen zu leben?<br \/>\nDen Keim der nat\u00fcrlichen \u00dcbel zu verlieren, die nicht Ehren und Triumphe, sondern Schw\u00e4chen, Elend und Niederlagen mit sich bringen. H\u00f6re deshalb, liebste Tochter, das letzte Wort deiner Mutter, die daran ist, in den Himmel einzugehen.<br \/>\nIch w\u00e4re nicht zufrieden, wenn ich meine Tochter nicht in Sicherheit w\u00fcsste. Bevor ich gehe, m\u00f6chte ich dir mein Testament \u00fcbergeben, und lasse dir als Mitgift denselben G\u00f6ttlichen Willen, den deine Mutter besitzt und der mich mit solchen Gnaden \u00fcberh\u00e4uft hat, dass ich dahin gelangte, Mutter des Wortes, Herrin und K\u00f6nigin des Herzens Jesu, und Mutter und K\u00f6nigin aller zu werden.<br \/>\nLiebste Tochter, dies ist der letzte Tag des mir geweihten Monats. Ich habe dir mit m\u00fctterlicher Liebe erz\u00e4hlt, was der G\u00f6ttliche Wille in mir gewirkt hat, das Gro\u00dfe, das er vollbringt, und was es bedeutet, sich von ihm beherrschen zu lassen; und von den schweren \u00dcbeln des menschlichen Willens.<br \/>\nAber glaubst du, dass ich dir dabei eine einfache Erz\u00e4hlung vortragen wollte? Nein, nein. Deine Mutter will das, was sie spricht und lehrt, immer zugleich schenken.<br \/>\nIm Feuer meiner Liebe, band ich deine Seele, bei jedem Wort, das ich an dich richtete, an das G\u00f6ttliche Fiat und bereitete dir die Aussteuer, mit der du reich und gl\u00fccklich leben k\u00f6nntest, mit g\u00f6ttlicher Kraft ausgestattet.<br \/>\nJetzt, da ich weggehe, empfange mein Testament; deine Seele sei das Papier, worauf ich mit der goldenen Feder des G\u00f6ttlichen Willens und der Tinte meiner brennenden Liebe, die mich verzehrt, die Bezeugung der Mitgift niederschreibe, die ich dir hinterlasse.<br \/>\nGesegnete Tochter, versichere mir, dass du niemals mehr deinen Willen tun wirst, lege deine Hand auf mein Mutterherz und gelobe, deinen Willen in mein Herz einzuschlie\u00dfen, sodass du ihn nicht mehr versp\u00fcrst und daher keine Gelegenheit hast, ihn zu bet\u00e4tigen, und ich nehme ihn mit in den Himmel als Triumph und Siegespreis meiner Tochter (\u00fcber meine Tochter).<br \/>\nLiebe Tochter, h\u00f6re das letzte Wort deiner Mutter, die aus reiner Liebe stirbt; empfange meinen letzten Segen als Besiegelung des Lebens des G\u00f6ttlichen Willens, den ich in dir zur\u00fccklasse, und das deinen Himmel, deine Sonne, dein Meer der Liebe und Gnade bilden wird.<br \/>\nIn diesen letzten heiligen Augenblicken will ich, deine Himmlische Mutter, dich mit Z\u00e4rtlichkeiten \u00fcberh\u00e4ufen, mich in dich verstr\u00f6men, wenn ich nur von deinen Lippen als letztes Wort die Beteuerung vernehme, dass du jedes Opfer und auch den Tod vorziehen w\u00fcrdest, als deinem Willen einen Akt des Lebens zu gew\u00e4hren.<br \/>\nSage es mir, meine Tochter, sage es mir!\u201c (aus \u201eDie Jungfrau Maria im Reich des G\u00f6ttlichen Willens\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta: 31. Tag)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfad40;\">\u201eSiehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter\u201c (Lk 1,48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, die Glorie der Himmlischen Mutter ist un\u00fcbertrefflich. Kein anderer Himmelsbewohner besitzt Meere der Gnade, des Lichtes, Ozeane der Sch\u00f6nheit und Heiligkeit, Meere der Macht, Weisheit und Liebe.<br \/>\nWas noch mehr ist, Sie besitzt diese Meere im grenzenlosen Meer ihres Sch\u00f6pfers. Die anderen Bewohner des Seligen Vaterlandes besitzen h\u00f6chstens kleine Fl\u00fcsschen, andere Tr\u00f6pfchen, andere wiederum kleine Quellen.<br \/>\nNur Sie ist einzigartig, da Sie die einzige war, die ihr Leben im G\u00f6ttlichen FIAT lebte. Nie hatte der menschliche Wille in Ihr einen Platz, ihr Leben war ganz im G\u00f6ttlichen Willen.<br \/>\nIn seiner Kraft konzentrierte Sie alle Gesch\u00f6pfe in sich, indem Sie sie in ihrem Mutterherzen empfing, und ihren Sohn Jesus ebenso oft vervielfachte, um Ihn jedem Gesch\u00f6pf zu geben, das Sie in ihrem Jungfr\u00e4ulichen Herzen empfangen hatte.<br \/>\nDaher breitet sich ihre Mutterschaft \u00fcber alle aus, und alle k\u00f6nnen sich r\u00fchmen und sagen: \u201eDie Mutter Jesu ist auch meine Mutter, und diese so s\u00fc\u00dfe, liebenswerte, liebende Mutter gibt einem jeden von uns ihren geliebten Sohn als Pfand ihrer Mutterliebe.\u201c<br \/>\nNur mein Wille konnte Sie bef\u00e4higen, alle Gesch\u00f6pfe als ihre Kinder zu empfangen, und ihren Jesus so oft zu vervielf\u00e4ltigen, als Sie Kinder hatte.<br \/>\nDa Sie nun ihre Meere besitzt, tut diese erhabene Mutter im Himmel nichts anderes, als \u00fcberaus hohe Wellen von Licht, Heiligkeit, Liebe usw., aufzut\u00fcrmen und sie \u00fcber dem Thron des H\u00f6chsten Wesens zu entladen.<br \/>\nUm sich nun von Ihr nicht an Liebe \u00fcbertreffen zu lassen, bildet Gott, der sein eigenes, noch ausgedehnteres und tieferes Meer hat, seine eigenen, noch h\u00f6heren Wellen, aus dem Grund der Meere der Jungfr\u00e4ulichen K\u00f6nigin, und gie\u00dft sie \u00fcber Sie aus.<br \/>\nDie Jungfrau wiederum bereitet weitere Wellen, und Gott bereitet noch mehr: auf diese Weise wird der ganze Himmel von diesen Wellen des Lichtes, der Sch\u00f6nheit, der Liebe usw. \u00fcberflutet, sodass alle daran teilnehmen und sich daran erfreuen.<br \/>\nWenn die Seligen sehen, dass sie diese Wellen nicht bilden k\u00f6nnen, da sie keine Meere besitzen, verstehen sie doch, dass ihre Mutter und K\u00f6nigin all das besitzt, weil Sie ihr Leben und ihre Heiligkeit im G\u00f6ttlichen Willen bildete.<br \/>\nSo wissen die Heiligen am Beispiel (an Hand) der Jungfrau, was Heiligkeit des G\u00f6ttlichen Willens im Gesch\u00f6pf bedeutet. Darum sehnen sie sich nach weiteren Seelen, die diese Meere in die Himmlische Heimat mitbringen, um die Bildung weiterer Wellen zu sehen \u2013 was sie bezaubert und ihnen noch mehr Freude bringt.<br \/>\nDie Erde kennt die Heiligkeit in meinem Willen noch nicht, daher m\u00f6chte Ich sie so gerne bekanntmachen; doch im Himmel ist sie gut bekannt, weil hier die H\u00f6chste K\u00f6nigin ist, die durch ihren blo\u00dfen Anblick die Heiligkeit meines FIAT enth\u00fcllt.<br \/>\nSo war Sie also in seiner Kraft ein Wunder der Gnade auf Erden f\u00fcr sich selbst und die ganze Menschheitsfamilie, und Sie ist ein Wunder der Glorie in der Himmlischen Heimat, der kein anderes Gesch\u00f6pf \u00e4hnlich genannt werden kann.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 24; 15. August 1928)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfad40;\">\u201eDenn der M\u00e4chtige hat Gro\u00dfes an mir getan\u201c (Lk 1,49)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach schickte ich mich an, \u00fcber das Fest meiner in den Himmel aufgenommenen Himmlischen Mutter zu meditieren, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus f\u00fcgte mit z\u00e4rtlichem und r\u00fchrendem Tonfall hinzu: \u201eMeine Tochter, der wahre Name dieses Festes m\u00fcsste hei\u00dfen \u2018Das Fest des G\u00f6ttlichen Willens\u2019!<br \/>\nEs war der menschliche Wille, der den Himmel verschloss und die Bande mit seinem Sch\u00f6pfer zerbrach, der die Armseligkeiten und den Schmerz aufkommen lie\u00df und den Festfeiern, die das Gesch\u00f6pf im Himmel genie\u00dfen sollte, ein Ende machte.<br \/>\nNun, dieses Gesch\u00f6pf, die K\u00f6nigin aller, \u00f6ffnete, indem sie stets und in allem den Willen des Ewigen tat, den Himmel, ja man kann sagen, dass ihr Leben allein der G\u00f6ttliche Wille war; sie verband sich mit dem Ewigen und lie\u00df die Festfeiern im Himmel mit dem Gesch\u00f6pf wiederkehren; jeder Akt, den sie im H\u00f6chsten Willen vollbrachte, war ein Fest, das sie im Himmel begann, waren Sonnen, die sie als Zierde dieses Festes bildete, waren Melodien, die sie aussandte, um das Himmlische Jerusalem zu erfreuen.<br \/>\nSo ist also die wahre Ursache dieses Festes der Ewige Wille, der in meiner Himmlischen Mutter wirkte und ausgef\u00fchrt wurde, und der solche Wunder in ihr wirkte, dass Er Himmel und Erde in Staunen versetzte, den Ewigen mit unaufl\u00f6slichen Banden der Liebe ankettete, und das WORT bis in ihren Scho\u00df herabzog; selbst die Engel wiederholten voller Entz\u00fccken untereinander:<br \/>\n\u201eWoher kommen so viel Herrlichkeit, so viel Ehre, solche Gr\u00f6\u00dfe und solche noch nie gesehenen Wunder in diesem auserlesenen Gesch\u00f6pf?<br \/>\nUnd doch kommt sie aus der Verbannung!\u201d Ersch\u00fcttert erkannten sie den Willen ihres Sch\u00f6pfers als wirksames Leben in ihr und sprachen zitternd: \u201eHeilig, heilig, heilig, Ehre und Herrlichkeit dem Willen unseres H\u00f6chsten Herrn! Und Ehre sei Maria, und dreimal heilig Jene, die diesen H\u00f6chsten Willen handeln lie\u00df!\u201d<br \/>\nSo ist es mein Wille, der mehr als alles am Tag der Aufnahme Mariens in den Himmel gefeiert wurde und wird. Allein mein Wille war es, der meine Heiligste Mutter so hoch steigen lie\u00df, dass sie sich von allen unterschied; alles \u00dcbrige w\u00e4re wie nichts gewesen, wenn sie nicht das Wunder meines Willens besessen h\u00e4tte.<br \/>\nEs war mein Wille, der ihr die g\u00f6ttliche Fruchtbarkeit verlieh und sie zur Mutter des WORTES machte; es war mein Wille, der sie alle Gesch\u00f6pfe zusammen sehen und umfangen lie\u00df, indem Er sie zur Mutter aller machte, dass sie alle mit einer Liebe von g\u00f6ttlicher M\u00fctterlichkeit liebte, und sie zur K\u00f6nigin \u00fcber alle machend, lie\u00df Er sie herrschen und regieren.<br \/>\nSo empfing mein Wille an diesem Tag die ersten Ehren, die Herrlichkeit und die \u00fcberreiche Frucht seiner Arbeit in der Sch\u00f6pfung, und Er begann das Fest, das Er nie [mehr] unterbricht wegen der Verherrlichung seines Wirkens in meiner geliebten Mutter.<br \/>\nObwohl der Himmel von Mir ge\u00f6ffnet wurde und viele Heilige bereits im Besitz der Himmlischen Heimat waren, so war, als die Himmelsk\u00f6nigin zum Himmel auffuhr, doch die Erstursache von dem gerade sie, die in allem den H\u00f6chsten Willen erf\u00fcllt hatte.<br \/>\nDaher wartete Er auf sie, die Ihn so sehr geehrt hatte und die das wahre Wunder des Heiligsten Willens in sich einschloss, um das erste Fest f\u00fcr den H\u00f6chsten Willen zu feiern.<br \/>\nO wie r\u00fchmte, pries und lobte der ganze Himmel den Ewigen Willen, als er diese erhabene K\u00f6nigin ins Empyreum eintreten sah, inmitten des himmlischen Hofes, ganz umgeben von der Ewigen Sonne des H\u00f6chsten Willens!<br \/>\nSie sahen sie ganz eingeh\u00fcllt von der Macht des H\u00f6chsten FIAT, da es in ihr auch nicht einen Herzschlag gab, der nicht dieses FIAT eingepr\u00e4gt hatte.<br \/>\nErsch\u00fcttert betrachteten sie sie und sagten zu ihr: \u201eSteige, steige noch mehr in die H\u00f6he; es ist gerecht, dass Jene, die das h\u00f6chste FIAT so sehr geehrt hat, dass wir uns durch sie im himmlischen Vaterland befinden, den h\u00f6chsten Thron innehabe und unsere K\u00f6nigin sei.\u201d<br \/>\nUnd die gr\u00f6\u00dfte Ehre f\u00fcr meine Mutter war es, den G\u00f6ttlichen Willen verherrlicht zu sehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 15. August 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfad40;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als mein Geist im Meer des G\u00f6ttlichen Willens schwamm, hielt ich beim Akt an, da meine Mutter und K\u00f6nigin in den Himmel aufgenommen wurde: wie viele Wunder, wie viele hinrei\u00dfende \u00dcberraschungen der Liebe sah ich!<br \/>\nDa sagte mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der gleichsam das Bed\u00fcrfnis f\u00fchlte, von seiner Himmlischen Mutter zu sprechen, ganz feierlich zu mir:<br \/>\n\u201eMeine gesegnete Tochter, das heutige Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel ist das sch\u00f6nste, erhabenste und gr\u00f6\u00dfte Fest, durch das Wir am meisten verherrlicht, geliebt und geehrt werden.<br \/>\nHimmel und Erde sind von einer ungew\u00f6hnlichen, nie empfundenen Freude erf\u00fcllt. Die Engel und Heiligen f\u00fchlen sich von Ozeanen neuer Freuden und neuer Gl\u00fcckseligkeiten umh\u00fcllt und huldigen mit neuen Ges\u00e4ngen der Erhabenen K\u00f6nigin, die in ihrer Herrschaft \u00fcber alle regiert und alle erfreut.<br \/>\nHeute ist das Fest der Feste, das einzigartige und neue, das sich nie mehr wiederholt hat. Heute, am Tag Mari\u00e4 Himmelfahrt, wurde zum ersten Mal der in der H\u00f6chsten K\u00f6nigin und Herrin wirkende G\u00f6ttliche Wille [im Himmel] gefeiert.<br \/>\nWelch bezaubernde Wunder fanden in jedem ihrer kleinsten Akte statt, auch in ihrem Atemzug, in jeder ihrer Bewegungen.<br \/>\nMan sieht so viele g\u00f6ttliche Leben von Uns, die wie ebenso viele K\u00f6nige aus ihren Akten flie\u00dfen und Sie gl\u00e4nzender als Sonnen \u00fcberfluten, umgeben und schm\u00fccken und Sie so sch\u00f6n machen, dass Sie das Entz\u00fccken der Himmlischen Gefilde darstellt.<br \/>\nScheint es dir gering zu sein, dass jeder ihrer Atemz\u00fcge, Bewegungen, Werke und Leiden von unseren vielen g\u00f6ttlichen Leben erf\u00fcllt waren? Gerade dies ist das gro\u00dfe Wunder des Wirkens meines Willens im Gesch\u00f6pf: jedes Mal ein g\u00f6ttliches Leben von Uns zu bilden, wie oft mein Wille Eingang in die Bewegungen und Akte der Seele hat.<br \/>\nDa mein Fiat die bilokative und wiederholende Eigenschaft besitzt und stets ohne Unterlass das wiederholt, was die Seele tut, so f\u00fchlt die gro\u00dfe Herrin, wie sich diese g\u00f6ttlichen Leben in Ihr vermehren, die nichts anderes tun, als ihre Meere der Liebe, Sch\u00f6nheit, Macht und unendlichen Weisheit noch weiter auszudehnen.<br \/>\nDu sollst wissen, dass unsere g\u00f6ttlichen Leben und die vielf\u00e4ltigen Akte des G\u00f6ttlichen Willens, die Sie besitzt, so gro\u00df und zahlreich sind, dass Sie bei ihrem Eintritt in den Himmel die ganze Himmelsregion mit ihnen bev\u00f6lkerte.<br \/>\nDa die Himmel sie nicht fassen konnten, f\u00fcllten sie [auch] die ganze Sch\u00f6pfung aus. So gibt es in der Tat keinen Ort, wo ihre Meere der Liebe und Macht nicht hingelangen, zugleich mit unseren vielen [g\u00f6ttlichen] Leben, deren Besitzerin und K\u00f6nigin Sie ist.<br \/>\nWir k\u00f6nnen sagen, dass Sie Uns beherrscht und Wir Sie beherrschen. Indem Sie sich mit unserer Unermesslichkeit, Macht und Liebe bekleidete, erf\u00fcllte Sie all unsere Eigenschaften mit ihren Akten und mit unseren vielen g\u00f6ttlichen Leben, die Sie erworben hatte!<br \/>\nSo f\u00fchlen Wir Uns von \u00fcberall und allerorten von diesem Himmlischen Gesch\u00f6pf und von unseren g\u00f6ttlichen Leben selbst, die unser Fiat in Ihr gebildet hat, geliebt und geehrt, inner- und au\u00dferhalb von Uns, aus der Mitte der geschaffenen Dinge und in den fernsten Verstecken.<br \/>\nO, Macht unseres Willens, Du allein kannst solche Wunder tun, dass Du sogar so viele Leben von Uns in jener Seele erschaffst, die Dich herrschen l\u00e4sst, damit Wir geliebt und verherrlicht werden, wie Wir es verdienen und w\u00fcnschen!<br \/>\nDarum also kann Sie ihren Gott allen geben, weil Sie Ihn selbst besitzt. Ja mehr noch, ohne irgendeines unserer g\u00f6ttlichen Leben zu verlieren, kann Sie \u2013 sobald Sie die Seele, die unser Leben empfangen m\u00f6chte, dazu bereit sieht \u2013 vom Inneren unseres Lebens, das sie besitzt, ein weiteres g\u00f6ttliches Leben reproduzieren, um es dem zu geben, der es will.<br \/>\nDiese Jungfr\u00e4uliche K\u00f6nigin ist ein andauerndes Wunder: was Sie auf Erden tat, setzt Sie im Himmel fort, weil unser Wille, wenn Er \u2013 sowohl im Gesch\u00f6pf als auch in Uns \u2013 wirkt, diesen Akt nie beendet.<br \/>\nObgleich Er in der Seele bleibt, kann Er sich allen schenken. H\u00f6rt die Sonne etwa auf, ihr Licht zu spenden, weil sie den Menschen schon so viel davon gegeben hat? Durchaus nicht!<br \/>\nAuch wenn sie schon so viel geschenkt hat, ist sie immer [noch] reich an ihrem Licht, ohne auch nur einen Tropfen Lichtes zu verlieren. Daher ist die Glorie dieser K\u00f6nigin un\u00fcbertrefflich, weil Sie unseren wirkenden Willen besitzt, der in der Seele ewige und unendliche Akte zu bilden vermag.<br \/>\nSie liebt Uns immer und unaufh\u00f6rlich mit unseren Leben, die Sie besitzt. Sie liebt Uns mit unserer [eigenen] Liebe, Sie liebt Uns \u00fcberall, an jedem Ort.<br \/>\nIhre Liebe f\u00fcllt Himmel und Erde aus und ergie\u00dft sich eilends in unseren g\u00f6ttlichen Scho\u00df, und Wir lieben Sie so sehr, dass Wir nicht sein k\u00f6nnen, ohne Sie zu lieben.<br \/>\nW\u00e4hrend Sie Uns liebt, liebt Sie alle und bewirkt, dass Wir alle lieben. Wie k\u00f6nnten Wir Ihr widerstehen und Ihr nicht geben, was Sie w\u00fcnscht? Zudem ist es unser Wille selbst, der das verlangt, was Sie will, die mit seinen ewigen Banden Uns \u00fcberall bindet \u2013 so k\u00f6nnen Wir Ihr nichts verweigern.<br \/>\nDaher ist das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel das sch\u00f6nste, da es das Fest meines in dieser Erhabenen Herrin wirkenden Willens ist, der Sie so reich und sch\u00f6n machte, dass die Himmel Sie nicht fassen k\u00f6nnen. Selbst die Engel sind sprachlos und verm\u00f6gen nicht zu beschreiben, was mein Wille im Gesch\u00f6pf wirkt.\u201c<br \/>\nDa war mein Geist voll Staunen \u00fcber die gro\u00dfen Wunder, die das G\u00f6ttliche Fiat in der Himmelsk\u00f6nigin gewirkt hat und fortf\u00e4hrt zu wirken, und mein geliebter Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, ihre Sch\u00f6nheit ist unerreichbar, sie bezaubert, fasziniert, erobert; ihre Liebe ist so gro\u00df, dass Sie sich allen darreicht, alle liebt und Meere der Liebe hinter sich zur\u00fcckl\u00e4sst. Man kann Sie K\u00f6nigin der Liebe, Siegerin der Liebe nennen, die so sehr liebte, dass Sie ihren Gott durch die Liebe besiegte.<br \/>\nDu musst wissen, dass der Mensch durch das Tun seines eigenen Willens die Bande mit seinem Sch\u00f6pfer und mit allen geschaffenen Dingen zerbrach.<br \/>\nDiese Himmlische K\u00f6nigin hat mit der Macht unseres Fiat, das Sie besa\u00df, ihren Sch\u00f6pfer mit den Gesch\u00f6pfen verbunden. Sie verband alle Wesen zugleich, vereinigte sie, ordnete sie aufs Neue und verlieh mit ihrer Liebe den Menschengeschlechtern das Neue Leben.<br \/>\nSo gro\u00df war ihre Liebe, dass Sie in ihren Liebesmeeren die Schw\u00e4chen, \u00dcbel, S\u00fcnden und die Seelen selbst bedeckte und verbarg. O, wenn diese Heilige Jungfrau nicht so viel Liebe bes\u00e4\u00dfe, fiele es Uns schwer, die Erde zu betrachten!<br \/>\nAber ihre Liebe l\u00e4sst sie Uns nicht nur ansehen, sondern Wir wollen auch die Herrschaft unseres Willens unter den Menschen errichten, weil Sie es so will.<br \/>\nSie m\u00f6chte ihren Kindern das geben, was Sie selbst besitzt, und auf dem Weg der Liebe wird Sie Uns und ihre Kinder besiegen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 15. August 1938)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61596","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61596"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61596\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}