{"id":61610,"date":"2026-08-18T20:45:45","date_gmt":"2026-08-18T18:45:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-20-woche-im-jahreskreis-mt-201-16\/"},"modified":"2026-08-18T20:45:53","modified_gmt":"2026-08-18T18:45:53","slug":"mittwoch-der-20-woche-im-jahreskreis-mt-201-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-20-woche-im-jahreskreis-mt-201-16\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 20. Woche im Jahreskreis (Mt 20,1-16)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit erz\u00e4hlte Jesus seinen J\u00fcngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der fr\u00fch am Morgen sein Haus verlie\u00df, um Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg anzuwerben. 2Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar f\u00fcr den Tag und schickte sie in seinen Weinberg.<br \/>\n3Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. 4Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist.<br \/>\n5Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. 6Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag unt\u00e4tig herum?<br \/>\n7Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! 8Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten.<br \/>\n9Da kamen die M\u00e4nner, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. 10Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar.<br \/>\n11Da begannen sie, \u00fcber den Gutsherrn zu murren, 12und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag \u00fcber die Last der Arbeit und die Hitze ertragen.<br \/>\n13Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? 14Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebensoviel geben wie dir. 15Darf ich mit dem, was mir geh\u00f6rt, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen g\u00fctig bin?<br \/>\n16aSo werden die Letzten die Ersten sein.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201e\u2026 Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg\u201c (Mt 20, 1)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand, da sah ich gerade nur den Schatten des gebenedeiten Jesus. Er war ganz betr\u00fcbt, gleichsam als wollte Er Z\u00fcchtigungen senden.<br \/>\nAls ich Ihn sah, sagte ich: \u201eBei der Art, wie es jetzt gekommen ist (oder: wie Er erschienen ist ??), wer wird da nicht nur den Strafen entgehen, sondern auch nur sein Heil erlangen k\u00f6nnen?\u201c<br \/>\nDa ver\u00e4nderte Jesus sein Aussehen und sagte: \u201eMeine Tochter, die Vereinigung der menschlichen Werke mit den Meinen ist die Garantie daf\u00fcr, gerettet zu werden, denn wenn zwei Personen am selben Feld arbeiten, ist ihre Arbeit auf diesem Feld die Garantie, dass beide von ihnen ernten sollen.<br \/>\nWer also seine Werke mit den Meinen vereint, ist wie einer, der auf meinem Feld arbeitet, wird er daher nicht in meinem Reich ernten m\u00fcssen?<br \/>\nWird er etwa mit Mir vereint auf meinem Feld arbeiten und dann in einem Reich ernten m\u00fcssen, das Mir ganz fremd ist? Sicher nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 7; 9. Februar 1906)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarf ich mit dem, was mir geh\u00f6rt, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen g\u00fctig bin?\u201c (Mt 20,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fuhr in meinem gewohnten Zustand fort und gr\u00fcndete mich ganz im G\u00f6ttlichen Willen und sagte mir: &#8222;Mein Jesus, ich will Dich lieben und zwar mit so viel Liebe, dass ich f\u00fcr die Liebe aller Geschlechter, die gewesen sind und sein werden, Ersatz leiste; aber wer kann mir so viel Liebe geben, um f\u00fcr alle lieben zu k\u00f6nnen?<br \/>\nMeine Liebe, in deinem Willen ist die sch\u00f6pferische Kraft, daher will ich selbst in deinem Willen so viel Liebe erschaffen, um die Liebe aller zu ersetzen und zu \u00fcbertreffen, und alles, was alle Gesch\u00f6pfe Gott als ihrem Sch\u00f6pfer zu geben verpflichtet sind.<br \/>\nW\u00e4hrend ich das tat, sagte ich: &#8218;Wie viel Unsinn rede ich doch!&#8216; Und mein s\u00fc\u00dfer Jesus bewegte sich in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Sicher, meine Tochter, in meinem Willen ist die sch\u00f6pferische Kraft: aus einem einzigen Fiat von Mir gingen Milliarden und Milliarden Sterne hervor, aus dem Fiat mihi meiner Mutter, mit dem die Erl\u00f6sung begann, entsprangen Milliarden und Milliarden von Akten der Gnade, die sich den Seelen mitteilen.<br \/>\nDiese Gnadenakte sind sch\u00f6ner, gl\u00e4nzender und vielgestaltiger als die Sterne, und w\u00e4hrend die Sterne fest stehen und sich nicht vervielf\u00e4ltigen, so vermehren sich die Gnadenakte ins Unendliche, in jedem Augenblick eilen sie dahin, ziehen die Gesch\u00f6pfe an, begl\u00fccken sie, st\u00e4rken sie und bringen ihnen Leben.<br \/>\nAch, wenn die Gesch\u00f6pfe in die \u00fcbernat\u00fcrliche Ordnung der Gnade sehen k\u00f6nnten, w\u00fcrden sie solche Harmonien vernehmen, ein solch zauberhaftes Schauspiel erblicken, dass sie glaubten, es w\u00e4re ihr Paradies.<br \/>\nNun muss auch das dritte Fiat zusammen mit den zwei anderen Fiat str\u00f6men, es muss sich ins Unendliche vervielf\u00e4ltigen und in jedem Augenblick so viele Akte setzen, als Akte der Gnade meinem Inneren entspringen, als Sterne, als Wassertropfen und geschaffene Dinge aus dem Fiat der Sch\u00f6pfung hervorgingen.<br \/>\nDas dritte Fiat muss sich nun mit den anderen verschmelzen und sagen: &#8218;Wie viele Akte ihr seid, so viele lasse auch ich entstehen.&#8216;<br \/>\nDiese drei Fiat haben denselben Wert und die gleiche Macht; du verschwindest, aber es ist das Fiat, das wirkt und handelt, deshalb kannst auch du in meinem allm\u00e4chtigen Fiat sagen: \u201eIch m\u00f6chte f\u00fcr meinen Gott so viel Liebe, Anbetung, Lobpreis und Verherrlichung erschaffen, um f\u00fcr alle und f\u00fcr alles Ersatz zu leisten.\u201c Deine Akte werden Himmel und Erde erf\u00fcllen, sich mit den Akten der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung vervielf\u00e4ltigen und zu einem einzigen Akt werden.<br \/>\nEinigen wird das alles \u00fcberraschend und unglaublich scheinen, aber dann m\u00fcssten sie meine Sch\u00f6pferkraft in Zweifel ziehen. Und au\u00dferdem, wenn Ich es bin, der es will und diese Macht verleiht, h\u00f6rt jeder Zweifel auf.<br \/>\nBin Ich etwa nicht frei zu tun, was Ich will, und zu geben, wem Ich will? Du sei aufmerksam, Ich werde bei dir sein, dich mit meiner sch\u00f6pferischen Kraft umgeben und das vollbringen, was Ich mit dir vorhabe.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 2. Februar 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein armer Geist verlor sich in den vielen Kenntnissen des H\u00f6chsten Willens, und ich dachte mir: \u201eWarum hat Jesus so viel Interesse daran, dass man diesen G\u00f6ttlichen Willen kennt und dass Er mitten unter den Menschen herrscht?\u201c<br \/>\nDa trat mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, willst du wissen, warum Mir so viel daran liegt, meinen Willen bekannt zu machen, und daran, dass Er inmitten der Gesch\u00f6pfe regiert?<br \/>\nWeil nur Er das Mittel ist, um die Gesch\u00f6pfe wieder herzustellen, und Er Mich in die Lage versetzt, um geben, und sie, um empfangen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSolange mein Wille nicht triumphierend und herrschend inmitten der Gesch\u00f6pfe zur\u00fcckkehrt, werde Ich nicht geben k\u00f6nnen, was Ich m\u00f6chte. Und in ihnen wird die Fassungskraft, der Platz fehlen, um das aufnehmen zu k\u00f6nnen, was Ich geben kann und will.<br \/>\nDenn nur mein Wille allein hat diese Kraft und Macht, dass Er, indem Er die Ordnung und das Gleichgewicht zwischen Sch\u00f6pfer und Gesch\u00f6pf herstellt, alle Verbindungswege zwischen ihnen \u00f6ffnet.<br \/>\nGott hat seinen k\u00f6niglichen Weg, um seine Gaben gefahrlos \u00fcbersenden zu k\u00f6nnen, um herabsteigen zu k\u00f6nnen, wann immer Er will, und den Menschen pers\u00f6nlich die gr\u00f6\u00dften G\u00fcter \u00fcberbringen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd das Gesch\u00f6pf, das denselben Weg besitzt, kann Ihn empfangen, oder aufsteigen und gehen, um selbst entgegenzunehmen, was sein Herr ihm geben will.<br \/>\nWie reich und m\u00e4chtig ein K\u00f6nig auch ist, wenn er niemanden findet, dem er geben kann, wird er nie das Gl\u00fcck und die Befriedigung haben, schenken zu k\u00f6nnen. Seine Reicht\u00fcmer werden unwirksam, einsam und verlassen sein.<br \/>\nEr wird vielleicht in seinen Reicht\u00fcmern ersticken, doch wird er nie das Gl\u00fcck und die Seligkeit besitzen, zu geben und die anderen seine G\u00fcter genie\u00dfen zu lassen, weil er niemanden findet, dem er sie geben k\u00f6nnte.<br \/>\nDieser K\u00f6nig wird ein einsamer, verlassener K\u00f6nig sein, ohne Gefolge. Er wird niemanden haben, der ihm zul\u00e4chelt, der ihm Danke sagt. Es wird nie ein Fest f\u00fcr ihn geben, denn das Fest entsteht durch Geben und Empfangen.<br \/>\nSo wird dieser K\u00f6nig mit all seinen Reicht\u00fcmern einen Nagel im Herzen sp\u00fcren: die Verlassenheit, die Eint\u00f6nigkeit. Er wird reich sein, doch ohne Ehre, ohne Heldentum, ohne Namen. Welcher Schmerz f\u00fcr diesen K\u00f6nig, samt seinen ganzen Reicht\u00fcmern!<br \/>\nNun, meine Tochter, der Grund, warum Wir die Sch\u00f6pfung hervorbrachten und den Menschen schufen, war der, um unsere Reicht\u00fcmer zu geben, damit sich mit der inneren Herrlichkeit und dem unermesslichen Gl\u00fcck, das Wir besa\u00dfen, die \u00e4u\u00dfere Herrlichkeit unserer Werke vereinige.<br \/>\nDa aber das Gesch\u00f6pf nicht in unserem Willen ist, empfinden Wir es als fern von Uns, und es gibt auch niemanden, der Uns mit seinem Dank umgibt, noch einen, der Uns mit Wohlgefallen wegen unserer Werke zul\u00e4chelt.<br \/>\nAlles ist Einsamkeit, Wir sind von unermesslichen Reicht\u00fcmern umgeben, aber weil unsere Gesch\u00f6pfe weit weg von Uns sind, haben Wir niemanden, dem Wir sie geben k\u00f6nnten, niemanden, der unsere Werke bewundert, um sich ihrer zu erfreuen.<br \/>\nWir sind gl\u00fccklich, aber wegen Uns selbst! Es gibt niemanden, der unsere Seligkeit im Geringsten tr\u00fcben k\u00f6nnte, doch sind Wir gezwungen, das Ungl\u00fcck der Gesch\u00f6pfe anzusehen: denn da sie von Uns getrennt sind, k\u00f6nnen sie nicht empfangen, und Wir k\u00f6nnen nicht geben.<br \/>\nDer menschliche Wille hat Gitter errichtet und die Verbindungstore mit Schl\u00fcsseln versperrt. Das Geben bedeutet Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, Heldentum, Liebe, das Empfangen ist Gnade. Aber indem das Gesch\u00f6pf den eigenen Willen tut, behindert es unsere Freigebigkeit, unseren Heroismus und unsere Liebe.<br \/>\nUnd wenn etwas gegeben wird, ist es stets eingeschr\u00e4nkt, mittels Anstrengungen und Intrigen, denn da zwischen ihnen und Uns die Ordnung fehlt, flie\u00dfen die Dinge nicht frei.<br \/>\nWir sind nicht leidensf\u00e4hig, und unser Wesen ist unantastbar f\u00fcr alle \u00dcbel, aber wenn Wir Schmerzen leiden k\u00f6nnten, w\u00fcrde das Gesch\u00f6pf unsere Existenz vergiften.<br \/>\nDies ist also der Grund f\u00fcr unser ganzes Interesse daran, unseren Willen bekanntzumachen und unter den Menschen herrschen zu lassen: Wir wollen geben, Wir wollen die Gesch\u00f6pfe gl\u00fccklich machen mit unserer eigenen Seligkeit, und nur unser Wille kann all das tun, d.h., den Zweck der Sch\u00f6pfung verwirklichen und Uns erlauben, unsere G\u00fcter zusammenzulegen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 21. Februar 1927)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8211;<\/strong><\/span>&#8212;&#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Flug im G\u00f6ttlichen Willen dauert an. Ich f\u00fchle mich in seinen Armen getragen, aber mit solcher Liebe und Z\u00e4rtlichkeit, dass ich Besch\u00e4mung empfinde, mich so sehr geliebt und \u00fcberall von seiner m\u00fctterlichen G\u00fcte umgeben zu sehen.<br \/>\nUnd mein guter Jesus, der seinen kurzen Besuch bei mir wiederholte, sprach mit einer Liebe und G\u00fcte, dass mein Herz zu brechen glaubte, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter meines Wollens, wenn du w\u00fcsstest, welch gro\u00dfes Wohlgefallen Uns die Seele bereitet, wenn sie in unseren Willen eintritt! Man kann sagen, dass sie auf Uns zueilt und Wir zu ihr.<br \/>\nWenn Wir einander begegnen, erf\u00fcllt unser Wille sie mit Licht; unsere Liebe k\u00fcsst sie, unsere Macht nimmt sie auf den Arm, unsere Weisheit leitet sie, unsere Heiligkeit erf\u00fcllt sie und legt sich als Siegel auf sie, unsere Sch\u00f6nheit versch\u00f6nert sie, kurz, unser ganzes Wesen stellt sich um die Seele in der Bereitschaft auf, ihr von dem Unsrigen zu geben. Doch wei\u00dft du, warum?<br \/>\nWeil Wir dann, wenn sie in unseren Willen eintritt, um nicht [mehr] aus ihrem [Willen], sondern aus dem unsrigen zu leben, das erhalten, was aus Uns hervorgegangen ist. Wenn Wir dann merken, wie Uns die Bestimmung, f\u00fcr die Wir die Seele erschaffen haben, zur\u00fcckerstattet wird, feiern Wir ein Fest.<br \/>\nEs gibt keinen sch\u00f6neren Akt, keine bezauberndere Szene, als wenn die Seele in unseren Willen eintritt. Wir erneuern sie in unserem G\u00f6ttlichen Sein und schenken ihr neue Charismen der Liebe, sooft sie in Ihn eintritt.<br \/>\nSo h\u00e4lt Uns die Seele, die in unserem Willen lebt, best\u00e4ndig am Feiern. Sie f\u00fchlt das Bed\u00fcrfnis, in unserem Willen zu leben, um von ihrem Sch\u00f6pfer verw\u00f6hnt zu werden, und [auch] Wir verlangen danach, von ihr verw\u00f6hnt zu werden und ihr neue heroische Gnaden und Heiligkeit zu schenken.\u201c<br \/>\nJesus schwieg, und ich f\u00fchlte mich in das ewige Wollen versenkt und war \u00fcberrascht, als ich die Liebe empfand, mit der die Seelen von Gott geliebt werden, die in seinem Willen leben.<br \/>\nTausende Gedanken kamen mir in den Sinn, und mein geliebter Jesus nahm seine Rede wieder auf und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wundere dich nicht \u00fcber meine Worte, ja Ich werde dir sogar noch \u00fcberraschendere Dinge mitteilen.<br \/>\nWie sehr w\u00fcnschte Ich aber, dass alle sie vernehmen, damit alle sich entschlie\u00dfen, in meinem Willen zu leben! Du sp\u00fcrst, wie tr\u00f6stlich und sch\u00f6n das ist, was meine Liebe Mich dr\u00e4ngt, dir zu sagen.<br \/>\nSo gro\u00df ist diese Liebe, dass ich dir mitteilen m\u00f6chte, wie weit Wir f\u00fcr den gehen, der in unserem Willen lebt. Wisse nun dies: wenn sich die Seele wiederholt und fest dazu entschlie\u00dft, nicht mehr von ihrem Willen, sondern von dem Unsrigen zu leben, so wird ihr Name mit unausl\u00f6schlichen Buchstaben aus Licht im Himmel eingeschrieben.<br \/>\nSie wird in die Himmlische Armee einberufen, als Erbin und Tochter des Reiches des G\u00f6ttlichen Willens. Doch dies gen\u00fcgt unserer Liebe noch nicht.<br \/>\nWir befestigen sie im Guten, dass sie einen derartigen Schrecken vor jeder geringsten S\u00fcnde empfindet, dass sie nicht mehr in der Lage sein wird, in S\u00fcnde zu fallen; zudem wird sie in den G\u00fctern, in der Liebe, in der Heiligkeit usw. ihres Sch\u00f6pfers best\u00e4tigt bleiben und mit dem Privileg der Himmelsbewohner beschenkt sein und nicht mehr als eine Verbannte angesehen werden.<br \/>\nUnd wenn sie auf Erden verbleibt, wird sie einer Seele gleichen, die ihren Dienst im Himmlischen Heer leistet, nicht einer Verbannten.<br \/>\nSie wird alle G\u00fcter zu ihrer Verf\u00fcgung haben und kann sagen: \u201aDa sein Wille ganz mir geh\u00f6rt, geh\u00f6rt das, was Gottes ist, mir.\u2019<br \/>\nSie wird sich sogar als Besitzerin ihres Sch\u00f6pfers f\u00fchlen, und da sie nicht mehr mit ihrem Willen, sondern mit dem Meinen wirkt, sind alle Barrieren niedergerissen, die sie daran hinderten, ihren Sch\u00f6pfer zu f\u00fchlen.<br \/>\nDie Entfernungen sind verschwunden, es gibt keine Un\u00e4hnlichkeit mehr zwischen ihr und Gott.<br \/>\nSie wird sich von ihrem Sch\u00f6pfer so sehr geliebt f\u00fchlen, dass ihr Herz vor Liebe zu Dem, der sie liebt, zu brechen glaubt. Sich von Gott geliebt zu f\u00fchlen, ist die gr\u00f6\u00dfte Freude, Ehre und Herrlichkeit f\u00fcr das Gesch\u00f6pf.<br \/>\nMeine Tochter, wundere dich nicht, dies sind unsere Absichten, der Zweck, wof\u00fcr das Gesch\u00f6pf erschaffen wurde, dass Wir in ihm unser Leben, unseren herrschenden Willen, unsere Liebe finden, um geliebt zu werden und es zu lieben. W\u00e4re das nicht so, dann w\u00e4re die ganze Sch\u00f6pfung ein Werk, das Unser nicht w\u00fcrdig ist.\u201c<br \/>\nIch f\u00fchlte, wie mein Herz vor Freude zersprang, als ich diese Worte meines geliebten Jesus h\u00f6rte und sagte mir: \u201aIst all dieses Wunderbare wirklich m\u00f6glich?\u2019 Und der s\u00fc\u00dfe Jesus f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, bin Ich nicht der Eigent\u00fcmer und kann tun und geben, was Ich will? Es gen\u00fcgt, wenn Ich es will, und alles ist erledigt.<br \/>\nAuch in d[ies]er niedrigen Welt gibt es \u00c4hnliches: wenn ein Mann sich mit seinem Namen in die Armee der Regierung einschreibt, so l\u00e4sst diese, um sich seiner sicher zu sein, ihn den Treueeid auf die Regierung schw\u00f6ren.<br \/>\nDieser Eid bewirkt die Verbundenheit mit dem Heer, und der Mann kleidet sich in eine Milit\u00e4runiform, sodass er von allen als Armeeangeh\u00f6riger erkannt wird.<br \/>\nWenn er F\u00e4higkeit und Treue bewiesen hat, bekommt er den Sold auf Lebenszeit. Mit diesem Sold, den ihm niemand nehmen kann, fehlt es ihm an nichts.<br \/>\nEr kann Diener haben, die ihn bedienen, er kann alle Annehmlichkeiten des Lebens genie\u00dfen, auch dann, wenn er sich in den Ruhestand zur\u00fcckzieht.<br \/>\nUnd was hat er der Regierung gegeben? Es ist nur der \u00e4u\u00dfere Teil seines Lebens, der ihn dazu berechtigt hat, lebensl\u00e4ngliche Bezahlung zu erhalten.<br \/>\nWer Mir hingegen mit festem Entschluss seinen Willen gegeben hat, hat Mir den edelsten, kostbarsten Teil gegeben, n\u00e4mlich seinen Willen.<br \/>\nDamit hat er Mir das ganze Innere und \u00c4u\u00dfere \u00fcbergeben, sogar den Atem, und hat somit verdient, in die Armee Gottes eingeschrieben zu werden, sodass ihn alle als Angeh\u00f6rigen unseres Heeres erkennen. Wie k\u00f6nnte Ich es ihm an etwas fehlen lassen oder ihn nicht lieben?<br \/>\nWenn das m\u00f6glich w\u00e4re, so w\u00e4re dies f\u00fcr deinen Jesus der gr\u00f6\u00dfte Schmerz und h\u00e4tte Mir den Frieden geraubt, den Ich von Natur aus besitze: wenn Ich n\u00e4mlich jene Seele nicht lieben w\u00fcrde, die Mir alles gegeben hat und die Ich mit unbeschreiblicher Liebe besitze, die Ich in meinem Herzen bewahre und mein eigenes Leben f\u00fchren lasse.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 28. Juni 1937)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, unser H\u00f6chstes Wesen ist ganz Liebe, und diese ist so gro\u00df, dass Wir das Bed\u00fcrfnis f\u00fchlen, diese Liebe aus Uns hervortreten zu lassen.<br \/>\nDabei beachten Wir nicht, ob das Gesch\u00f6pf sie verdient oder nicht, denn h\u00e4tten Wir auf die Verdienste geachtet, so w\u00e4re die ganze Sch\u00f6pfung noch immer in unserem Scho\u00df. Wenn Wir lieben, dann wirken, arbeiten Wir.<br \/>\nIn der Tat, Wir liebten und schufen die Sch\u00f6pfung, und machten daraus ein Geschenk f\u00fcr den Menschen, als Gabe unserer Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und des \u00dcberma\u00dfes unserer t\u00e4tigen Liebe.<br \/>\nEs gef\u00e4llt Uns nicht, unsere Gaben als Lohn oder Verdienst zu gew\u00e4hren. Wo k\u00f6nnte der Mensch [zudem] genug \u201aGeld\u2018 hernehmen, um unsere Gaben zu bezahlen, oder so viele Akte, um sie zu verdienen?<br \/>\nDas w\u00fcrde unsere Liebe behindern und in Uns zur\u00fcckdr\u00e4ngen, und w\u00fcrde bedeuten, dass Wir dem Gesch\u00f6pf nichts geben, ja es nicht einmal lieben, denn wenn Wir lieben, m\u00fcssen Wir arbeiten und geben.<br \/>\nUnser H\u00f6chstes Sein befindet sich sehr oft in solchem \u201aLiebeswahn\u2018, dass Wir w\u00fcnschen, die Gesch\u00f6pfe mit Gaben und Gnaden aus unserem g\u00f6ttlichen Scho\u00df zu \u00fcberh\u00e4ufen. Doch um diese Gaben zu bilden, m\u00fcssen Wir lieben und sie offenbaren, um sie bekannt zu machen.<br \/>\nWenn Wir also lieben, dann arbeiten Wir, wenn Wir sprechen, dann \u00fcberreicht unser sch\u00f6pferisches Wort die Gabe, best\u00e4tigt sie und stattet das Gesch\u00f6pf mit unseren Gaben aus.<br \/>\nUnser Wort ist der Tr\u00e4ger [der Gabe] und gew\u00e4hrt unserer unterdr\u00fcckten Liebe ein Ventil, um sich zu entladen. Doch willst du wissen, warum Wir unsere Gaben nicht als Lohn oder als Verdienst geben?<br \/>\nWeil Wir sie n\u00e4mlich unseren Kindern schenken; und wenn man den S\u00f6hnen und T\u00f6chtern Geschenke macht, so schaut man nicht darauf, ob sie diese verdienen, sondern gibt sie, weil man sie liebt.<br \/>\nMan achtet h\u00f6chstens darauf, dass sie die Gaben verstehen [k\u00f6nnen], und so ist also das Wort n\u00f6tig, damit sie die Gaben sch\u00e4tzen und bewahren und Den lieben, Der sie ihnen gegeben hat und sie so sehr liebt.<br \/>\nWenn man hingegen Dienern oder Fremden die Gaben als Lohn oder Verdienst gibt \u2013 o, wie viele Bemessungen und Restriktionen werden da angewendet! So gestalteten Wir im \u00dcberma\u00df unserer Liebe, ohne dass Uns jemand darum gebeten oder sie verdient h\u00e4tte, die Sch\u00f6pfung, um sie dem Menschen zu schenken.<br \/>\nIn einem weiteren \u00dcberma\u00df schufen Wir die Hl. Jungfrau und schenkten sie [den Menschen]. In einem anderen \u00dcberma\u00df stieg Ich, das Ewige Wort, vom Himmel herab, um Mich selbst zu geben und zur s\u00fc\u00dfen Beute des Menschen zu machen.<br \/>\nIn einem neuen, noch gr\u00f6\u00dferen \u00dcberma\u00df der Liebe werde Ich ihm das gro\u00dfe Geschenk des Reiches meines Willens geben.<br \/>\nDie Himmlische Jungfrau, Erbin dieses Reiches, wird die Menschen, ihre Kinder herbeirufen, damit diese ihr gro\u00dfes Erbe als Gabe empfangen.<br \/>\nNun, meine Tochter, wenn die Seele meinen G\u00f6ttlichen Willen herrschen l\u00e4sst, wird ihre Liebe nicht mehr unfruchtbar, sondern fruchtbar sein und sich nicht auf blo\u00dfe Worte oder Werke beschr\u00e4nken.<br \/>\nSie wird in sich die sch\u00f6pferische Kraft unserer Liebe f\u00fchlen und sich in unsere eigene Lage versetzen, dass Wir arbeiten, wenn Wir lieben, dass Wir geben, wenn Wir arbeiten. Doch was geben Wir? Die gro\u00dfe Gabe unseres G\u00f6ttlichen Wesens.<br \/>\nUnsere Liebe ist so gro\u00df, dass Wir, wenn Wir geben, alles, sogar Uns selbst, in die Macht der Seele legen m\u00f6chten.<br \/>\nUnsere Liebe w\u00e4re nicht zufrieden, wenn sie nicht sagen kann: \u201aIch habe [der Seele] alles gegeben und besitze nichts, was Ich ihr noch geben k\u00f6nnte\u2019; zumal Wir, wenn die Seele unseren Willen besitzt, in Sicherheit und gleichsam im eigenen Haus daheim sind, mit aller Zierde, den Ehren und der W\u00fcrde, die Uns geb\u00fchren.<br \/>\nSo wird die Seele, die ja unsere eigene sch\u00f6pferische Kraft besitzt, Uns, wenn sie Uns liebt, in ihrer Liebe als Vergeltung f\u00fcr unsere Gabe, das Geschenk ihres Lebens machen \u2013 es ist also Leben, das Wir einander schenken.<br \/>\nJedes Mal, wenn die Seele Uns liebt, wird unsere sch\u00f6pferische Kraft ihr Leben vervielf\u00e4ltigen, damit sie es Uns zum Geschenk macht. Ihre Liebe wird nicht isoliert sein, sondern sich mit der F\u00fclle ihres Lebens in die Gewalt ihres Sch\u00f6pfers begeben.<br \/>\nSo werden die beiden Seiten zwischen dem Sch\u00f6pfer und dem Gesch\u00f6pf ausgeglichen: Leben empfangen beide Seiten als Gabe, und Leben geben sie. Wenn die Seele [auch] ihre Grenzen hat, so gleicht mein Wille dies aus, zumal sie Uns mit dem Geschenk ihres Lebens ja alles gibt und nichts f\u00fcr sich zur\u00fcckbeh\u00e4lt; so bleibt unsere Liebe befriedigt und vergolten.<br \/>\nWenn du Uns daher alles geben und alles von Uns empfangen m\u00f6chtest, so lasse unseren Willen in dir herrschen, und es wird dir alles gew\u00e4hrt werden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 25. Juli 1937)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61610","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61610","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61610"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61610\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61610"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61610"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61610"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}