{"id":61642,"date":"2025-08-23T12:00:45","date_gmt":"2025-08-23T10:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/21-sonntag-im-jahreskreis-lk-1322-30\/"},"modified":"2025-08-20T18:12:53","modified_gmt":"2025-08-20T16:12:53","slug":"21-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1322-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/21-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-1322-30\/","title":{"rendered":"21. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 13,22-30)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">22In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. 23Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: 24Bem\u00fcht euch mit allen Kr\u00e4ften, durch die enge T\u00fcr zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.<br \/>\n25Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die T\u00fcr verschlie\u00dft, dann steht ihr drau\u00dfen, klopft an die T\u00fcr und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich wei\u00df nicht, woher ihr seid. 26Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Stra\u00dfen gelehrt.<br \/>\n27Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich wei\u00df nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan! 28Da werdet ihr heulen und mit den Z\u00e4hnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid.<br \/>\n29Und man wird von Osten und Westen und von Norden und S\u00fcden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. 30Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDa fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden?\u201c (Lk 13,23)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich voller Zweifel und vernichtet wegen all dem, was mein Jesus \u00fcber seinen G\u00f6ttlichen Willen sagt und dachte mir: \u201eWie ist es m\u00f6glich, dass Er so viele Jahrhunderte vergehen hat lassen, ohne diese Wunder des G\u00f6ttlichen Willens bekannt zu machen, und dass Er nicht unter so vielen Heiligen einen gew\u00e4hlt hatte, der dieser ganz G\u00f6ttlichen Heiligkeit den Beginn geben sollte?<br \/>\nEs hat doch die Apostel gegeben, so viele andere gro\u00dfe Heilige, die die ganze Welt in Staunen versetzten.\u201d<br \/>\nW\u00e4hrend ich nun dar\u00fcber nachdachte, kam Er, und ohne mir Zeit zu lassen, unterbrach Er meine Gedanken und sagte zu mir: \u201eDie kleine Tochter meines Wollens will sich nicht \u00fcberzeugen, warum zweifelst du noch daran?\u201d<br \/>\n\u201eWeil ich mich als schlecht erkenne, und je mehr Du sagst, umso mehr f\u00fchle ich mich vernichtet.\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eDas ist es, was Ich will: deine Vernichtung. Und je mehr Ich zu dir von meinem Willen spreche, erschafft mein Wort, da es sch\u00f6pferisch ist, meinen Willen in dem deinen, und der deine bleibt angesichts der Macht des Meinigen vernichtet und aufgel\u00f6st, deshalb deine Vernichtung. Wisse, dass dein Wille sich in Meinem aufl\u00f6sen muss, wie der Schnee unter den Strahlen einer brennenden Sonne zunichte wird.<br \/>\nNun, du musst wissen, je gr\u00f6\u00dfer das Werk ist, das Ich tun will, umso mehr Vorbereitungen sind n\u00f6tig. Wie viele Prophezeiungen, wie viele Vorbereitungen, wie viele Jahrhunderte sind nicht meiner Erl\u00f6sung vorausgegangen? Wie viele Symbole und Zeichen haben nicht die Empf\u00e4ngnis meiner Himmlischen Mutter vorweggenommen?<br \/>\nNach vollbrachter Erl\u00f6sung nun musste Ich den Menschen in den G\u00fctern der Erl\u00f6sung festigen, und daf\u00fcr w\u00e4hlte Ich die Apostel aus als Best\u00e4rker der Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung, die mit den Sakramenten den verlorenen Menschen aufsuchen und ihn in Sicherheit bringen sollten.<br \/>\nDeshalb ist die Erl\u00f6sung Rettung, es bedeutet, den Menschen vor jedem Abgrund zu retten. Aus diesem Grund habe Ich dir ein anderes Mal gesagt, dass es etwas Gr\u00f6\u00dferes als selbst die Erl\u00f6sung ist, die Seele in meinem Willen leben zu lassen: Denn sich zu retten, indem man ein mittelm\u00e4\u00dfiges Leben f\u00fchrt, bald f\u00e4llt und bald wieder aufsteht, ist nicht so schwierig, und dies hat meine Erl\u00f6sung erfleht, denn Ich wollte den Menschen um jeden Preis retten.<br \/>\nDies habe Ich meinen Aposteln als Schatzwaltern der Erl\u00f6sungsfr\u00fcchte anvertraut. Da Ich also noch das Geringere tun musste, bewahrte Ich das Gr\u00f6\u00dfere f\u00fcr sp\u00e4ter auf, und behielt Mir andere Epochen vor zur Vollendung meiner hohen Pl\u00e4ne.<br \/>\nNun, das Leben in meinem Willen ist nicht nur Rettung, sondern es ist Heiligkeit, die sich \u00fcber alle anderen Arten von Heiligkeit erheben muss, welche den Stempel der Heiligkeit ihres Sch\u00f6pfers tragen muss. Deshalb mussten zuerst die geringeren Heiligkeiten einander folgen, wie ein Gefolge, Tr\u00e4ger, Boten und Vorbereiter dieser Heiligkeit, die ganz g\u00f6ttlich ist.<br \/>\nUnd wie Ich bei der Erl\u00f6sung meine unvergleichliche Mutter als Verbindungsglied mit Mir erw\u00e4hlte, von dem alle Fr\u00fcchte der Erl\u00f6sung herabsteigen sollten, so w\u00e4hlte Ich dich als Verbindungsring, aus dem die Heiligkeit des Lebens in meinem Willen ihren Anfang nehmen sollte.<br \/>\nUnd da sie aus meinem Willen hervorgegangen ist, um Mir die vollst\u00e4ndige Glorie des Zweckes zu bringen, f\u00fcr den der Mensch erschaffen wurde, muss er auf demselben Weg meines Willens zur\u00fcckkehren, um zu seinem Sch\u00f6pfer heimzukehren. Was wunderst du dich also? Das sind seit Ewigkeit festgesetzte Dinge, und niemand wird es zuwege bringen, dass Ich davon abr\u00fccke.<br \/>\nUnd da diese Angelegenheit gro\u00df ist \u2013 es geht um die Errichtung meines Reiches in der Seele auch auf Erden \u2013 ging Ich vor wie ein K\u00f6nig, der ein Reich in Besitz nehmen soll: Er geht nicht als Erster hin, sondern l\u00e4sst zuerst seinen K\u00f6nigspalast vorbereiten, dann schickt er seine Soldaten, um das Reich zu bereiten und die V\u00f6lker als seine Untertanen zu disponieren. Dann folgen die Ehrengarden und die Minister, und der Letzte ist der K\u00f6nig: das ist ehrenvoll f\u00fcr einen K\u00f6nig.<br \/>\nSo tat Ich es: Ich lie\u00df meinen Palast bereiten, welcher die Kirche ist; die Soldaten waren die Heiligen, um Mich bei den V\u00f6lkern bekannt zu machen; dann folgten die Heiligen, die Wunder s\u00e4ten, als meine vertrautesten Minister; und nun komme Ich als K\u00f6nig, um zu herrschen, deshalb musste Ich eine Seele ausw\u00e4hlen, wo Ich meine erste Wohnst\u00e4tte errichten sollte, und dieses Reich meines Willens gr\u00fcnden.<br \/>\nLass Mich deshalb herrschen und gib Mir volle Freiheit.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 13; 3. Dezember 1921)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann setzte ich meinen Rundgang im G\u00f6ttlichen FIAT fort und sammelte alle geschaffenen Dinge, wo \u00fcberall Akte des G\u00f6ttlichen FIAT herrschen. Den Himmel, die Sonne, das Meer und die ganze Sch\u00f6pfung miteinander vereinend, brachte ich alles vor die H\u00f6chste Majest\u00e4t, um Sie mit allen ihren Werken zu umgeben und Sie von den Akten ihres eigenen Willens um das Reich des G\u00f6ttlichen FIAT auf Erden flehen zu lassen. Da bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, h\u00f6re, wie der ganze Himmel den Widerhall auf deine Bitte bildet, und alle, die Engel, die Heiligen, die Erhabene K\u00f6nigin einm\u00fctig wiederholen: \u201eFIAT! FIAT! Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden!\u201c<br \/>\nDa es eine Bitte des Himmels und das Reich ist, das allen am Herzen liegt, f\u00fchlen sich alle verpflichtet, um das zu bitten, was du willst. Sie f\u00fchlen in sich die gleiche Kraft der Gewalt meines G\u00f6ttlichen Willens selbst, von dem alle beseelt sind, und wiederholen: \u201eDer Wille des Himmels sei eins mit dem der Erde.\u201c<br \/>\nO wie sch\u00f6n ist es, und wie harmonisch hallt es wider, wenn ein Echo von der Erde den ganzen Himmel erf\u00fcllt und ein einziges Echo, einen einzigen Willen, eine einzige Bitte bildet!<br \/>\nAlle Seligen fragen einander, ergriffen von Bewunderung: \u201eWer ist jene, die das ganze Gefolge der Werke Gottes vor die Gottheit bringt und mit der Macht des G\u00f6ttlichen FIAT, das sie besitzt, uns alle mitrei\u00dft und dr\u00e4ngt, um ein so heiliges Reich zu bitten?<br \/>\nNiemand hatte je diese Macht, niemand hat bis jetzt das Reich des FIAT mit solcher Macht und Herrschaft erfleht, h\u00f6chstens haben einige um die Ehre Gottes, andere um die Rettung der Seelen, wie andere um die Wiedergutmachung f\u00fcr so viele Beleidigungen gebetet, alles Dinge, die sich auf die \u00e4u\u00dferen Werke Gottes beziehen.<br \/>\nDas Reich des G\u00f6ttlichen Willens zu erflehen, betrifft jedoch seine inneren Werke, die innersten Akte Gottes, es ist die Vernichtung der S\u00fcnde, nicht nur die Rettung, sondern die G\u00f6ttliche Heiligkeit in den Gesch\u00f6pfen. Es ist die Befreiung von allen geistigen und leiblichen \u00dcbeln, es ist die \u00dcbertragung der Erde in den Himmel, um den Himmel auf die Erde steigen zu lassen.\u201c<br \/>\nDeshalb ist die Bitte um das Reich meines G\u00f6ttlichen Willens das Gr\u00f6\u00dfte, Vollkommenste, Heiligste, und so antworten alle voll Ehrfurcht auf dein Echo, und in der Himmlischen Heimat hallt die sch\u00f6ne Harmonie wider: FIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 23; 23. November 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eBem\u00fcht euch mit allen Kr\u00e4ften, durch die enge T\u00fcr zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen\u201c (Lk 13,24)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich meine Meditation w\u00e4hrend des Tages hielt, lie\u00df sich Jesus weiterhin in meiner N\u00e4he sehen und sagte zu mir: \u201eMeine Person ist von allen Werken, welche die Seelen verrichten, wie von einem Gewand umgeben; und je nach der Reinheit der Absicht und Intensit\u00e4t der Liebe, die sie dabei haben, geben sie Mir mehr Glanz, und Ich werde ihnen mehr Glorie schenken, sodass Ich am Tag des Gerichtes sie der ganzen Welt zeigen werde, um alle wissen zu lassen, wie meine Kinder Mich geliebt und geehrt haben, und wie Ich sie ehre.\u201c<br \/>\nDann nahm Er eine betr\u00fcbtere Haltung an und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, was wird mit so vielen, auch guten, Werken geschehen, die ohne reine Absicht getan wurden, aus Gewohnheit und Eigennutz?<br \/>\nWelche Besch\u00e4mung wird am Tag des Gerichtes nicht auf sie fallen, so viele Werke zu sehen, die gut sind in sich, doch verdorben durch ihre Absicht, so dass dieselben Handlungen, anstatt ihnen Ehre zu verleihen, wie es f\u00fcr viele andere der Fall sein wird, ihnen zur Besch\u00e4mung gereichen werden? Tats\u00e4chlich achte Ich nicht auf die Gr\u00f6\u00dfe der Werke, sondern auf die Absicht, mit der sie getan wurden. Hier liegt meine ganze Aufmerksamkeit.\u201c<br \/>\nJesus blieb eine kurze Zeit still, und ich dachte \u00fcber die Worte nach, die Er zu mir gesprochen hatte, ich meditierte in meinem Geist besonders \u00fcber die Reinheit der Absicht und \u00fcber die Tatsache, dass, wenn man den Gesch\u00f6pfen (Menschen) Gutes tut, diese [f\u00fcr die Seele gleichsam] verschwinden m\u00fcssen, und die Seele das Gesch\u00f6pf mit dem Herrn Selbst gleichsetzen m\u00fcsse, als ob die Gesch\u00f6pfe nicht existierten. Dann fuhr Jesus fort:<br \/>\n\u201eUnd doch ist es so. Sieh, mein Herz ist so gro\u00df, doch die T\u00fcr ist sehr eng. Niemand kann den Leerraum in diesem Herzen f\u00fcllen, als Seelen, die losgesch\u00e4lt sind, nackt und einfach.<br \/>\nDenn da, wie du siehst, die T\u00fcr klein ist, hindert jedes Hindernis, sogar das kleinste \u2013 z.B. ein Schatten von Anh\u00e4nglichkeit, eine unaufrichtige Absicht, ein Werk ohne den Zweck, Mir zu gefallen \u2013 sie daran, einzutreten und sich in meinem Herzen zu erfreuen.<br \/>\nViel Liebe zum N\u00e4chsten tritt in mein Herz ein, aber sie muss so mit Meiner vereint sein, dass sie eine einzige Liebe bildet, solcherart, dass eine von der anderen nicht unterschieden werden kann.<br \/>\nDoch jene andere N\u00e4chstenliebe, die nicht in Liebe zu Mir umgewandelt ist, sehe Ich nicht als etwas an, das zu Mir geh\u00f6rt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 7. Mai 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDie Eintrittspforte zum Leben im G\u00f6ttlichen Willen, das erste Verbindungsglied, meine Menschheit ist. Sie war das erste und wahre S\u00fchneopfer, das wegen des Mir von meinem Himmlischen Vater verliehenen Amtes, geopfert und vollst\u00e4ndig gekreuzigt im G\u00f6ttlichen Willen lebte; und in der Macht meines Ewigen Willens konnte Ich mein Leben f\u00fcr alle und f\u00fcr jeden einzelnen vervielf\u00e4ltigen.<br \/>\nWie Ich in der Macht eines einzigen FIAT so viele geschaffene Dinge vermehrte, wobei Ich jeden Menschen berechtigte, sie sich zu eigen zu machen, so vervielf\u00e4ltigte die Macht meines Willens ein einziges Leben, damit jeder Mich f\u00fcr sich allein als Hilfe, Verteidigung und Zuflucht habe \u2013 wie immer er Mich wollte.<br \/>\nDarin besteht die ganze Gr\u00f6\u00dfe, der Nutzen, das Alles, der unendliche Abstand zwischen dem Leben in meinem Willen und einem anderen, wenn auch guten und heiligen Leben: \u201eDie Vervielf\u00e4ltigung eines Aktes in ebenso viele Akte, wie man will, gen\u00fcgend f\u00fcr so viele, wie viele es sich zu Nutze machen m\u00f6chten\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 15; 10. Juni 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEr aber wird euch antworten: Ich wei\u00df nicht, woher ihr seid\u201c (Lk 13, 25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als mich diesen Morgen der Beichtvater fragte, ob ich den Wunsch versp\u00fcrte zu leiden, antwortete ich ihm: \u201eJa, doch ich f\u00fchlte mich ruhiger und erfreute mich gr\u00f6\u00dferen Friedens und mehr Befriedigung, wenn ich nichts wollte als was Gott will, deshalb wollte ich damit aufh\u00f6ren.\u201c<br \/>\nAls dann der gebenedeite Jesus kam, sagte Er zu mir: \u201eMeine Tochter, du hast das Beste gew\u00e4hlt; denn wer stets in meinem Willen ist, bindet Mich auf eine solche Weise, dass er bewirkt, dass eine st\u00e4ndige Kraft aus Mir hervorgeht, welche die Seele in st\u00e4ndiger Aufmerksamkeit auf Mich hin bewahrt, sodass sie meine Nahrung bildet, und Ich die ihre.<br \/>\nWenn die Seele andererseits sogar gro\u00dfe, heilige und gute Dinge t\u00e4te, kann es f\u00fcr Mich, da es keine aus Mir hervorgegangene Kraft ist, keine k\u00f6stliche Nahrung sein, denn Ich erkenne diese Taten nicht als Werk meines Willens an.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 18. M\u00e4rz 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich wegen seiner Beraubung ganz betr\u00fcbt und beinahe vom Schmerz versteinert war, dass mich mein geliebter Jesus gleichsam vergessen habe, trat Er aus meinem Inneren heraus, st\u00fctzte seine H\u00e4nde auf meine Schultern, legte seinen Kopf an meine Brust, atmete tief und sprach:<br \/>\n\u201eAlle erwarten deine Akte\u201d, und als Er einatmete, zog Er alle meine, in seinem G\u00f6ttlichen Willen verrichteten Akte in sich hinein und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, die in meinem Willen getanen Akte sind meine Akte, deshalb bin Ich gekommen, um sie mit meinem Atem aufzunehmen, w\u00e4hrend Ich auf deiner Brust atmete; denn da alle diese deine Akte die Meinen sind, warten alle auf sie und ebenso auch Ich, der Ich sie in der ganzen Sch\u00f6pfung ausbreiten m\u00f6chte, um im ganzen Universum die Ehre eines freien gesch\u00f6pflichen Aktes empfangen zu k\u00f6nnen. Dieser Wille eines Gesch\u00f6pfes kommt freiwillig und nicht erzwungen in den Meinigen und wirkt.<br \/>\nUnd Ich empfange die Ehre eines freien Willens, was f\u00fcr Mich die gr\u00f6\u00dfte W\u00fcrde, die Mir als Gott geb\u00fchrt. Ein freier Wille, der Mich liebt und freiwillig den eigenen annulliert, um den Meinen zu tun und in Ihm zu wirken, ist das gro\u00dfe Wunder der Sch\u00f6pfung, wof\u00fcr alle Dinge erschaffen wurden, denn sie sollten diesem Willen dienen, der Mich frei und ungezwungen liebt.<br \/>\nUnd er [, der menschliche Wille], der die Herrschaft \u00fcber alle Dinge hat und sich an der ganzen Sch\u00f6pfung erfreut, sollte allen geschaffenen Dingen gleichsam als Willen dienen, da diese keinen Willen besa\u00dfen.<br \/>\nSo sollte ihnen das [menschliche] Gesch\u00f6pf als Willen dienen, um der Wille jedes geschaffenen Dinges zu sein und ihre freie Liebe gegen ihren Sch\u00f6pfer. Nur in meinem Willen kann sich der menschliche (Wille) \u00fcberallhin ausbreiten, um seinem Sch\u00f6pfer diese so gro\u00dfe Liebe zu schenken.<br \/>\nMeine Tochter, ein Wille, der Mich nicht freiwillig, sondern gezwungenerma\u00dfen liebt, zeugt von einer Distanz zwischen Gesch\u00f6pf und Sch\u00f6pfer, von Sklaverei und Dienerschaft, von Un\u00e4hnlichkeit. Ein freier Wille hingegen, der den Meinen tut, zeugt von der Einheit zwischen der Seele und Gott, von Kindschaft.<br \/>\nEr bezeugt, dass das, was Gottes ist, auch der Seele geh\u00f6rt, er zeugt von der \u00c4hnlichkeit in der Heiligkeit, der Liebe, den Eigenschaften, den Handlungsweisen, da das, was der eine tut, der andere tut, wo der eine ist, auch der andere ist; was Gott geh\u00f6rt, geh\u00f6rt dieser Seele. Ich schuf den Menschen mit freiem Willen, um diese gro\u00dfe Ehre zu erhalten, die einem Gott geb\u00fchrt.<br \/>\nMit einem erzwungenen Wille, der Mich liebt und sich opfert, wei\u00df Ich nichts anzufangen, ja Ich erkenne ihn nicht einmal, noch verdient er irgendwelchen Lohn. Daher geht all mein Trachten dahin, dass die Seele spontan in meinem Willen lebt.<br \/>\nErzwungene Liebe gibt es bei den Menschen, nicht bei Gott, denn diese begn\u00fcgen sich mit dem Schein und steigen nicht auf den goldenen Grund des Willens hinab, um eine aufrichtige und treue Liebe zu erhalten.<br \/>\nWenn sich der K\u00f6nig mit der Untert\u00e4nigkeit der Soldaten begn\u00fcgt, wenn er nur sein Heer aufgestellt hat, und sich nicht darum k\u00fcmmert, ob der Wille seiner Soldaten ganz vom Willen des K\u00f6nigs abweicht, wird er zwar eine Armee besitzen, aber dennoch nicht in Sicherheit sein. Es kann das Heer sein, das ihn um Krone und Leben bringt.<br \/>\nEin Herr kann viele Sklaven haben, doch wenn sie ihm nicht willig dienen, sondern aus Zwang, um des Vorteils willen, aus Furcht oder wegen des Lohnes, k\u00f6nnten diese Diener, die von seinem Brot essen, seine ersten Feinde sein. Doch dein Jesus, der auf den Grund des Willens sieht, gibt sich nicht mit dem Anschein zufrieden.<br \/>\nWenn dieser Wille aus freien St\u00fccken (spontan) den Meinen w\u00fcnscht und in Ihm lebt, ist meine Herrlichkeit, ja die ganze Sch\u00f6pfung sichergestellt. Dann sind es n\u00e4mlich nicht Diener, sondern meine Kinder, die Ihn besitzen und die Herrlichkeit ihres himmlischen Vaters so sehr lieben, dass sie bereit w\u00e4ren und sich geehrt f\u00fchlten, ihr Leben aus Liebe zu Ihm hinzugeben.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 3. April 1927)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61642","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61642","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61642"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61642\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61642"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61642"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61642"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}