{"id":61678,"date":"2026-08-23T21:00:19","date_gmt":"2026-08-23T19:00:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-des-hl-bartholomaeus-apostel-joh-1-45-51-3\/"},"modified":"2026-08-23T21:38:25","modified_gmt":"2026-08-23T19:38:25","slug":"fest-des-hl-bartholomaeus-apostel-joh-1-45-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-des-hl-bartholomaeus-apostel-joh-1-45-51\/","title":{"rendered":"Fest des Hl. Bartholom\u00e4us, Apostel (Joh 1,45-51)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">45In jener Zeit traf Philippus Natana\u00ebl und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, \u00fcber den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. 46Da sagte Natana\u00ebl zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!<br \/>\n47Jesus sah Natana\u00ebl auf sich zukommen und sagte \u00fcber ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit. 48Natana\u00ebl fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.<br \/>\n49Natana\u00ebl antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der K\u00f6nig von Israel! 50Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Gr\u00f6\u00dferes sehen. 51Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel ge\u00f6ffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen \u00fcber dem Menschensohn.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c41818;\">\u201eWoher kennst du mich?\u201c (Joh 1,48)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei seinem Kommen zog mich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus fest an sich, in ein unermessliches Licht hinein und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, dieses unermessliche Licht, das du siehst, ist mein H\u00f6chster Wille, dem nichts entgeht. Wisse, als Ich den Himmel, die Sonne, die Sterne usw. erschuf, setzte Ich f\u00fcr alle die Grenzen, den Platz, die Anzahl fest, sie k\u00f6nnen weder zu- noch abnehmen.<br \/>\nAlle Dinge halte Ich gleichsam in meiner Hand. So schuf Ich, als Ich den Menschen erschuf, zugleich jeden Verstand, jeden Gedanken, alle Worte, Werke, Schritte und alles \u00dcbrige, was von den Menschen, vom ersten bis zum letzten, der existiert, ausgef\u00fchrt werden sollte.<br \/>\nUnd das war wie ganz nat\u00fcrlich in Mir, umso mehr, als Ich selbst Handelnder und Zuschauer selbst eines Gedankens sein sollte. Wenn der Mensch ihn nicht ohne Mich vollbringen konnte, wie sollte Ich ihn nicht kennen und auch deren Anzahl? So schwimmt in meinem Willen das ganze Wirken der Gesch\u00f6pfe, wie die Fische in einem gro\u00dfen Meer schwimmen.<br \/>\nDoch da Ich den Menschen nicht als Sklaven, sondern frei erschuf \u2013 es w\u00e4re n\u00e4mlich weder eine Zierde f\u00fcr Mich, noch ein w\u00fcrdiges Werk, das aus meinen H\u00e4nden hervorgegangen ist, wenn Ich diesen Menschen gehemmt und ohne Freiheit ins Dasein treten h\u00e4tte lassen, und Ich h\u00e4tte auch nicht sagen k\u00f6nnen: \u201eLasst ihn Uns machen nach unserem Bild und Gleichnis\u201d, wenn Ich ihn nicht frei gemacht h\u00e4tte \u2013 wollte Ich ihn mit Freiheit ausstatten; Ich war frei, frei sollte auch er sein; und au\u00dferdem gibt es auch nichts, was eine Person mehr martert, als eine erzwungene Liebe zu geben, was Misstrauen, Verd\u00e4chtigungen, \u00c4ngste und beinahe Abscheu in dem bewirkt, der sie empf\u00e4ngt.<br \/>\nSiehst du, wo jeder Akt des Gesch\u00f6pfes, auch ein Gedanke, seinen Ursprung hat? In der Heiligkeit meines Willens, mit diesem Unterschied: wenn der Mensch will, kann er diesen Gedanken, dieses Wort usw. in guter oder b\u00f6ser Weise verrichten, heilig oder schlecht.<br \/>\nMein Wille war also bek\u00fcmmert, dass Er die Akte so vieler, in denen Er der Handelnde war, in todbringende Akte f\u00fcr Mich und f\u00fcr sie verwandelt sah.<br \/>\nDeshalb wollte Ich, dass mein Wille, der sich auf doppelte Weise zum Handelnden eines jeden Aktes machte, einen weiteren g\u00f6ttlichen Akt \u00fcber alle breiten sollte, der Mir gem\u00e4\u00df der Heiligkeit meines Willens mit ebenso vielen g\u00f6ttlichen Akten vergelten sollte.<br \/>\nDoch brauchte es jemanden, um dies zu tun. Und hier ist meine Menschheit, heilig und auch frei, die kein anderes Leben w\u00fcnschte als allein den G\u00f6ttlichen Willen, und in diesem unermesslichen Meer schwimmend ging sie daran, jeden Gedanken, jedes Wort und Werk der Gesch\u00f6pfe zu verdoppeln und breitete \u00fcber alle einen Akt des G\u00f6ttlichen Willens aus.<br \/>\nUnd dies erwies Gott dem Vater Genugtuung und Verherrlichung auf eine Art, dass Er den Menschen ansehen und ihm die Pforten des Himmels \u00f6ffnen konnte. Und Ich verkn\u00fcpfte den menschlichen Willen noch st\u00e4rker, wobei Ich ihn stets frei lie\u00df, damit er sich nicht vom Willen seines Sch\u00f6pfers losl\u00f6se \u2013 was der Grund war, warum er in so viel Unheil gest\u00fcrzt war.<br \/>\nDoch damit war Ich nicht zufrieden. Ich wollte, dass auch meine Mutter, die ebenfalls Heilig war, Mir in das unermessliche Meer des H\u00f6chsten Willens folgte, und gemeinsam mit Mir alle menschlichen Akte verdoppelte, indem sie auf alle Akte der Gesch\u00f6pfe das doppelte Siegel, nach dem Meinen, der in meinem Willen getanen Akte aufpr\u00e4gte.<br \/>\nWie s\u00fc\u00df war f\u00fcr Mich die Gesellschaft meiner unzertrennlichen Mutter in meinem Willen! Die Gemeinschaft im Wirken erzeugt das Gl\u00fcck, das Wohlgefallen, die z\u00e4rtliche Liebe, den Wettbewerb, die \u00dcbereinstimmung, die Heldenhaftigkeit; die Einsamkeit bringt das Gegenteil hervor.<br \/>\nWie Ich also gemeinsam mit meiner lieben Mutter wirkte, so erhoben sich Meere der Wonne und des Wohlgefallens von beiden Seiten: Meere der Liebe, die miteinander wetteiferten, wobei eines sich im anderen versenkte und gro\u00dfen Heroismus hervorbrachte.<br \/>\nUnd nicht nur f\u00fcr Uns allein erhoben sich diese Meere, sondern auch f\u00fcr jene, die Uns in unserem Willen Gesellschaft leisten w\u00fcrden. Mehr noch, Ich k\u00f6nnte sagen, dass sich diese Meere in ebenso viele Stimmen verwandelten, die den Menschen riefen, in unserem Willen zu leben, um ihm die Gl\u00fcckseligkeit, die urspr\u00fcngliche Natur und alle G\u00fcter zur\u00fcckzuerstatten, die er mit seinem R\u00fcckzug aus unserem Willen verloren hatte.<br \/>\nNun komme Ich zu dir; nach meiner Himmlischen Mutter rief Ich dich, damit alle menschlichen Akte ihr erstes Siegel haben, das von Mir verfertigt war, als zweites das von meiner Mutter gemachte, und das dritte von einem Gesch\u00f6pf aus gemeinschaftlichem Stamm.<br \/>\nMeine ewige Liebe war nicht zufrieden, wenn sie nicht eine aus dem gemeinsamen Stamm erhob, die jenen die Pforten \u00f6ffnen sollte, die sich daf\u00fcr disponieren, um einzutreten und in unserem Willen zu leben.<br \/>\nDas ist der Grund f\u00fcr meine vielen Mitteilungen, die mannigfachen Werte und Wirkungen \u00fcber meinen Willen, die Ich dir kundgetan habe: diese werden machtvolle Magnete sein, die dich und dann die anderen anziehen, in Ihm zu leben.<br \/>\nDoch um in unseren Willen einzutreten und dem erhabenen Flug meiner Akte und jener meiner unzertrennlichen Mutter zu folgen, k\u00f6nntest du, da du vom gemeinschaftlichen Stamm bist, nicht in unseren Willen eintreten, wenn du nicht wenigstens die Natur h\u00e4ttest oder in sie umgewandelt worden w\u00e4rest, die aus meinen H\u00e4nden hervorgegangen ist, bevor der Mensch sich aus unserem Wollen zur\u00fcckgezogen hatte.<br \/>\nDaher meine vielen Gnaden, um deine Natur, deine Seele, in diesen urspr\u00fcnglichen Zustand zur\u00fcckzuf\u00fchren. Als Ich dich mit Gnaden \u00fcberh\u00e4ufte, entfernte Ich die Keime, Neigungen und Leidenschaften der rebellischen Natur, wobei Ich deinen Willen stets frei lie\u00df.<br \/>\nDa Ich dich in die Mitte meines Willens rufen sollte, um ein gemeinsames Leben in Ihm zu f\u00fchren, und um dich alle von Mir vollbrachten Akte durchlaufen zu lassen, die den Gesch\u00f6pfen noch nicht bekannt sind, war es zu meiner Zierde, Heiligkeit und W\u00fcrde notwendig, dass Ich deine Natur in diesen gl\u00fccklichen Zustand zur\u00fcckbringe, sonst h\u00e4ttest du nicht mit Mir in den endlosen Akten meines Wollens flie\u00dfen, noch mit dieser Vertrautheit bei Mir sein k\u00f6nnen, die f\u00fcr ein gemeinsames Wirken n\u00f6tig ist: die Leidenschaften, die Keime der unguten Neigungen w\u00e4ren wie ebenso viele Schranken der Trennung zwischen Mir und dir gewesen.<br \/>\nDu w\u00e4rest h\u00f6chstens unter den Befehlen meines Willens gestanden, wie viele andere meiner Getreuen; doch du w\u00e4rest weit davon entfernt gewesen, das zu tun, was Ich tat, und weder du noch Ich w\u00e4ren gl\u00fccklich gewesen, w\u00e4hrend das Leben in meinem Willen genau dies ist: vollauf gl\u00fccklich auf Erden zu leben, um dann hin\u00fcberzugehen, um noch gl\u00fccklicher im Himmel zu leben.<br \/>\nDeshalb sage Ich dir, wahre Tochter meines Wollens, erste gl\u00fcckliche Geburt meines Willens, sei achtsam und Mir treu, komm in mein ewiges Wollen.<br \/>\nEs erwarten dich meine Akte, die das Siegel der deinigen wollen, es erwarten dich jene meiner Mutter, dich erwartet der ganze Himmel: sie wollen alle ihre Akte in meinem Willen von einem Gesch\u00f6pf aus ihrem Stamm verherrlicht sehen; dich erwarten die gegenw\u00e4rtigen und die zuk\u00fcnftigen Generationen, damit ihnen ihre verlorene Seligkeit zur\u00fcckerstattet wird.<br \/>\nAch nein, nein, die Generationen werden nicht aufh\u00f6ren, ehe nicht der Mensch in meinen Scho\u00df zur\u00fcckkehrt: sch\u00f6n, herrschend, wie er aus meinen sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervorgegangen ist.<br \/>\nIch bin nicht zufrieden damit, ihn erl\u00f6st zu haben; auch um den Preis, dass Ich warten muss, werde Ich noch Geduld \u00fcben, doch er muss kraft meines Willens zu Mir zur\u00fcckkehren, so wie Ich ihn gemacht habe.<br \/>\nIndem er seinen eigenen Willen tat, sank er in den Abgrund hinab, und hat sich in ein h\u00e4ssliches Wesen verwandelt; wenn er meinen Willen tut, wird er aufsteigen und die neue Umwandlung der von Mir geschaffenen Natur erwerben.<br \/>\nDann werde Ich sagen k\u00f6nnen: \u201eIch habe alles vollbracht, die Ordnung der ganzen Sch\u00f6pfung ist zu Mir zur\u00fcckgekehrt, und Ich werde Mich in ihr ausruhen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 11. November 1922)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c41818;\">\u201eAmen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel ge\u00f6ffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen \u00fcber dem Menschensohn\u201c (Joh 1,51)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gewohnten Zustand und h\u00f6rte, wie mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren betete und sprach: \u201eMein Vater, Ich bitte Dich, dass unser Wille eins sei mit dem Willen dieser kleinen Tochter unseres Wollens.<br \/>\nSie ist die rechtm\u00e4\u00dfige Frucht unseres Wollens. Gib, dass zur Ehre und Zierde unseres Ewigen Willens aus ihr nichts hervorgehe, was nicht Frucht unseres Willens sei, und dass sie nichts kennt als unseren Willen allein; um dies zu erlangen, biete Ich Dir alle Akte an, die meine Menschheit in unserem anbetungsw\u00fcrdigen Willen getan hat.\u201d<br \/>\nDanach blieb Er in tiefem Schweigen, und ich f\u00fchlte mich, ich wei\u00df nicht wie, so sehr in die Akte versenkt, die mein Jesus im G\u00f6ttlichen Willen getan hatte, dass ich einem nach dem anderen nachfolgte und meinen Akt mit dem Seinen vereint tat.<br \/>\nDies lie\u00df mich so viel Licht absorbieren, dass Jesus und ich in ein Meer von Licht versenkt blieben; Jesus trat aus meinem Inneren heraus, erhob sich und stellte seine Fu\u00dfsohlen auf den Platz, wo mein Herz war, winkte mit der Hand, die mehr Licht als die Sonne ausstrahlte und rief laut: \u201eKommt, kommt alle, Engel, Heilige, pilgernde Seelen, alle Generationen, kommt, um die Gro\u00dftaten und das gr\u00f6\u00dfte nie gesehene Wunder zu sehen: mein im Gesch\u00f6pf wirkender Wille!\u201d<br \/>\nBei der klangvollen, melodi\u00f6sen und starken Stimme Jesu, die Himmel und Erde erf\u00fcllte, taten sich die Himmel auf und alle eilten zu Jesus und betrachteten mich, wie der G\u00f6ttliche Wille in mir wirkte. Alle waren hingerissen und dankten Jesus f\u00fcr ein solches \u00dcberma\u00df seiner G\u00fcte.<br \/>\nIch aber war verwirrt und aufs h\u00f6chste gedem\u00fctigt und sprach zu Ihm: \u201eMeine Liebe, was tust Du? Mir scheint, Du willst mich allen zeigen, damit jeder auf mich zeigt. Welchen Widerwillen empfinde ich!\u201d<br \/>\nUnd Jesus: \u201eAch, meine Tochter, es ist mein Wille, der w\u00fcnscht, dass [dich] alle kennen und gleichsam als neuen Himmel und Mittel der neuen Regeneration auf dich hinzeigen; du selbst wirst wie begraben in meinem Willen sein. Mein Wille muss wie die Atemluft sein, die man nicht sieht, doch f\u00fchlt.<br \/>\nMan sieht sie nicht, und doch vermittelt sie das Leben. Sie dringt \u00fcberall ein, auch in die innerste Faser, um jedem Herzschlag Leben zu geben. Wo immer sie eintritt, in die Dunkelheit, in die Tiefen, in die geheimsten R\u00e4ume, macht sie sich zum Leben von allem.<br \/>\nSo wird mein Wille mehr als die Luft in dir sein, der von dir ausgeht und sich zum Leben von allem macht. Sei daher aufmerksamer und folge dem Willen deines Jesus, denn die Aufmerksamkeit wird dich erkennen lassen, wo du bist und was du tust.<br \/>\nDie Kenntnis wird dich den g\u00f6ttlichen K\u00f6nigspalast meines Willens mehr w\u00fcrdigen und wertsch\u00e4tzen lassen. Stelle dir vor, eine Person befindet sich im Palast eines K\u00f6nigs und wei\u00df nicht, dass diese Wohnst\u00e4tte dem K\u00f6nig geh\u00f6rt.<br \/>\nSie wird ihr keinerlei Wertsch\u00e4tzung entgegenbringen, sondern zerstreut, schw\u00e4tzend und lachend umhergehen, und sich auch nicht f\u00fcr den Empfang der Gaben des K\u00f6nigs disponieren.<br \/>\nDoch wenn sie w\u00fcsste, dass dies der K\u00f6nigspalast ist, w\u00fcrde sie die Dinge mit Aufmerksamkeit betrachten und sie sch\u00e4tzen; sie w\u00fcrde auf Zehenspitzen gehen, leise sprechen und w\u00e4re ganz Aug und Ohr, um zu sehen, ob der K\u00f6nig aus einem Zimmer herauskommt und gleichsam in Erwartungshaltung, um gro\u00dfe Gaben vom K\u00f6nig zu empfangen.<br \/>\nSiehst du, die Aufmerksamkeit ist der Weg zur Erkenntnis, die Kenntnis ver\u00e4ndert die Person und die Dinge und bereitet die Seele auf den Empfang gro\u00dfer Gaben vor.<br \/>\nDa du also wei\u00dft, dass du im Palast meines Willens bist, wirst du immer empfangen und so viel nehmen, dass du allen deinen Br\u00fcdern geben kannst.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 21. Juli 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #c41818;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; \u201eTochter meines Willens, w\u00fcrdest du doch meine Liebe kennen, die Ich empfinde, wenn Ich beschlie\u00dfe, zu dir \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat zu sprechen! Wann immer Ich dir von meinem Fiat erz\u00e4hlte, neigten sich die Himmel aus gro\u00dfer Wertsch\u00e4tzung und Verehrung.<br \/>\nAus Ehrerbietung gegen meine Worte, die Ich aussprechen sollte, beugten sie sich herab, kamen Mir aus der Himmlischen Heimat entgegen und waren ganze darauf bedacht, Mir aufmerksam zuzuh\u00f6ren. Und w\u00e4hrend Ich sprach, nahmen sie wahr, wie in ihnen selbst neues g\u00f6ttliches Leben, neue Freuden und neue Sch\u00f6nheiten erschaffen wurden.<br \/>\nGeht es n\u00e4mlich um die Verk\u00fcndigung weiterer Wahrheiten \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat, f\u00fchlt der ganze Himmel Dessen Macht, und die Himmelsbewohner wetteifern darin, zuzuh\u00f6ren und die neuen Wirkungen dieser Kenntnisse zu empfangen.<br \/>\nSo war es also jedes Mal, wenn Ich zu dir \u00fcber meinen Heiligsten Willen sprach, ein Fest f\u00fcr den ganzen Himmel, da sie ihre Gl\u00fcckseligkeit verdoppelt f\u00fchlten.<br \/>\nNur der Himmel konnte alle wunderbaren Wirkungen und reinen Freuden fassen, die auch nur eine einzige Wahrheit \u00fcber mein Fiat enth\u00e4lt. Nur auf diese Weise konnte Ich von Ihm zu dir sprechen \u2013 wobei sich der Himmel neigte \u2013 um ihre Akte der Ehrerbietung und die Huldigung entgegenzunehmen, die meinem G\u00f6ttlichen Willen geb\u00fchren.<br \/>\nMeine Liebe und Sehnsucht, Ihn bekannt zu machen, sind so gro\u00df, dass Ich, wenn n\u00f6tig, noch einmal Fleisch annehmen w\u00fcrde, damit mein Wille bekannt werde und auf Erden herrsche.<br \/>\nDoch das ist nicht n\u00f6tig, denn da Ich einmal Mensch geworden bin, ist meine Menschwerdung stets im Akt, und kann dieselben Wirkungen hervorbringen, als w\u00fcrde Ich abermals Fleisch annehmen.<br \/>\nUnd es war nur zur Zierde meines Fiat, dass Ich dich erw\u00e4hlte, dich von jedem Samen der Verderbnis reinigte und Mich selbst in deiner Seele einschloss.<br \/>\nUnd zwar nicht nur auf spirituelle, sondern auch auf nat\u00fcrliche Weise, um mich deiner wie eines Schleiers zu bedienen, der Mich verh\u00fcllte, fast so, wie Ich Mich meiner Menschheit als Schleier bediente, um meine Gottheit zu verbergen.<br \/>\nDamit Ich dich zu meiner Verf\u00fcgung habe, habe Ich dich von allem abgesondert und dich so viele Jahre lang in ein Bett eingeschlossen, um dir die erhabenen Lehren \u00fcber mein Ewiges Fiat zu erteilen und dich schluckweise seine Kenntnisse und sein Leben trinken zu lassen.<br \/>\nEs brauchte genug Zeit, dass Ich dir seine lange Geschichte erz\u00e4hlte und sie dich verstehen lie\u00df. Ich kann sagen, dass Ich mehr tat als bei der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung, denn mein Wille schlie\u00dft beide ein und ist ihr Anfang und ihre Mitte.<br \/>\nUnd Er wird auch das Ende und die Krone der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung sein, sodass unsere Werke ohne Krone und unvollst\u00e4ndig w\u00e4ren, wenn mein Wille nicht bekannt w\u00e4re und nicht seine Herrschaft auf Erden h\u00e4tte. Darum also liegt Mir so viel daran, Ihn bekannt zu machen.<br \/>\nUnsere eigenen, mit so viel Liebe und Pracht geschaffenen Werke, stehen unter dem Alpdruck unaussprechlicher Seufzer und gleichsam einer tiefen Dem\u00fctigung, da das Leben, die wesentliche Substanz, die sie [in sich] verbergen, noch nicht bekannt ist.<br \/>\nDie H\u00fcllen, das \u00c4u\u00dfere der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung sind bekannt, aber das Leben, das sie bergen, ist unbekannt. Wie k\u00f6nnen sie also das Leben geben, das sie verbergen, und die G\u00fcter, die sie besitzen?<br \/>\nDeshalb ersehnen und verlangen unsere Werke ihre rechtm\u00e4\u00dfigen Anspr\u00fcche, dass n\u00e4mlich mein G\u00f6ttlicher Wille bekannt sei. Ach ja, Er allein wird die Glorie, die unverg\u00e4ngliche Krone und Vollendung unserer Werke sein! \u2026\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 28. Mai 1929)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c41818;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, jedes Gut geht aus Gott gereift hervor, und diese Heranreifung geschieht zwischen Gott und der Seele.<br \/>\nSiehst du, wenn du deine Akte tust, setzt du dich den Strahlen der g\u00f6ttlichen Sonne aus; und wenn du der Glut und dem Licht ausgesetzt bist, bleiben deine Akte nicht trocken, d\u00fcrr und geschmacklos, sondern sie reifen, und du reifst zugleich mit ihnen heran: in der Liebe, in den g\u00f6ttlichen Kenntnissen und in all dem, was du tust.<br \/>\nWenn Ich sehe, dass du in diesen Akten herangereift bist, bereite Ich weitere Liebe und weitere Wahrheiten in Mir vor, die Ich dir geben und sagen will.<br \/>\nDa nichts, das aus Mir hervorgeht, unfruchtbar ist, sondern alles fruchtbar und in der lebendigen Flamme meiner Liebe gut gereift ist, wirst du [deinerseits] f\u00e4hig, neue Reifungen in dir heranzubilden.<br \/>\nDaher warte Ich oft darauf, dass du deine Akte vollendest, um dich mit weiteren Wahrheiten zu \u00fcberraschen, welche dich intensiv mit Licht und W\u00e4rme anhauchen und in deiner Seele die G\u00fcter und Wahrheiten heranreifen lassen, die dir dein Jesus mitgeteilt hat.<br \/>\nSiehst du also, wie notwendig deine Akte sind, um dich f\u00fcr den Empfang weiterer Kenntnisse \u00fcber mein G\u00f6ttliches Fiat zu disponieren? Wenn Ich in dir keine fortgesetzten Akte antreffe, um sie heranreifen zu lassen \u2013 was k\u00f6nnte Ich dann tun?<br \/>\nIch gliche der Sonne, die bei ihrem Gang \u00fcber die Erde weder eine Blume findet, der sie Farbe verleihen, noch eine Frucht, die sie reif machen k\u00f6nnte; so w\u00fcrden all die wunderbaren Wirkungen, welche die Sonne in sich birgt, in ihrem Licht [zur\u00fcck]bleiben, und die Erde w\u00fcrde nichts erhalten.<br \/>\nDaher tut sich der Himmel und die wundert\u00e4tige Kraft des Lichtes meines G\u00f6ttlichen Willens \u00fcber den aktiven Seelen auf \u2013 nicht \u00fcber den unt\u00e4tigen Seelen, sondern \u00fcber jenen, die arbeiten, sich opfern, lieben und stets f\u00fcr Mich etwas zu tun haben.<br \/>\nJa, du musst wissen, dass sich die Gl\u00fcckseligkeiten des Himmels auf die Erde ergie\u00dfen und in die Seele str\u00f6men, die in meinem Willen lebt und wirkt. Die Himmelsbewohner w\u00fcnschen n\u00e4mlich nicht, dass diese Seele, deren Wille doch mit dem Himmel eins ist, der Freuden und himmlischen Wonnen beraubt sei.<br \/>\nDie Seligen jedoch, die in den g\u00f6ttlichen Wonnen schwimmen, erwerben keinen Verdienst; w\u00e4hrend diese Wonnen die pilgernden Seelen hingegen nicht nur beseligen, sondern ihnen auch noch das Verdienst schenken, da f\u00fcr jene Seelen, die auf Erden meinen Willen tun, alles verdienstvoll ist: Worte, Gebete, Atemz\u00fcge und selbst die Freuden verwandeln sich in Verdienst und neue Eroberungen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 29; 16. September 1931)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61678","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61678","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61678"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61678\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102300,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61678\/revisions\/102300"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61678"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61678"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61678"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}