{"id":61693,"date":"2026-08-26T21:00:24","date_gmt":"2026-08-26T19:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/donnerstag-der-21-woche-im-jahreskreis-mt-2442-51\/"},"modified":"2026-08-26T21:23:52","modified_gmt":"2026-08-26T19:23:52","slug":"donnerstag-der-21-woche-im-jahreskreis-mt-2442-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/donnerstag-der-21-woche-im-jahreskreis-mt-2442-51\/","title":{"rendered":"Donnerstag der 21. Woche im Jahreskreis (Mt 24,42-51)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->42In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Seid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt. 43Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses w\u00fcsste, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, w\u00fcrde er wach bleiben und nicht zulassen, dass man in sein Haus einbricht.<br \/>\n44Darum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. 45Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr eingesetzt hat, damit er dem Gesinde zur rechten Zeit gibt, was sie zu essen brauchen?<br \/>\n46Selig der Knecht, den der Herr damit besch\u00e4ftigt findet, wenn er kommt! 47Amen, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Verm\u00f6gens machen.<br \/>\n48Wenn aber der Knecht schlecht ist und denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht!, 49und anf\u00e4ngt, seine Mitknechte zu schlagen, wenn er mit Trinkern Gelage feiert, 50dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; 51und der Herr wird ihn in St\u00fccke hauen und ihm seinen Platz unter den Heuchlern zuweisen. Dort wird er heulen und mit den Z\u00e4hnen knirschen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSeid wachsam! Denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt\u201c<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jesus, mein g\u00f6ttlicher Erl\u00f6ser! Nimm mich mit deinen drei J\u00fcngern mit, um dir Beistand zu leisten in deiner Todesangst am \u00d6lberg.<br \/>\nGemahnt durch den sanften Vorwurf, den du an Petrus, Jakobus und Johannes gerichtet hast, weil sie eingeschlafen waren, will ich wenigstens eine Stunde mit dir im Garten Gethsemane wachen, m\u00f6chte wenigstens eine jener Wunden empfinden, die dein zum Tod betr\u00fcbtes Herz f\u00fchlte, wenigstens einen Hauch deiner schmervollen Atemz\u00fcge in mich aufnehmen.<br \/>\nIch will meinen Blick auf dein g\u00f6ttliches Antlitz richten und zusehen, wie es erbleicht, wie sich Betr\u00fcbnis und Angst auf deinen Z\u00fcgen malen, bis es sich schlie\u00dflich herabneigt in den Staub der Erde.<br \/>\nIch sehe bereits, mein liebevoller Jesus, wie deine Gestalt wankt und schlie\u00dflich zu Boden f\u00e4llt; sehe, wie deine erstarrten H\u00e4nde sich zum Gebet falten, h\u00f6re die Seufzer, den Schrei der Liebe und der uns\u00e4glichen Schmerzen, der zum Himmel emporsteigt.<br \/>\nMein Jesus, in Todesangst versetzt im d\u00fcsteren Garten Gethsemane, o lass doch in dieser Stunde etwas von deinem anbetungsw\u00fcrdigen Blute, das aus allen deinen Gliedern quillt, auf mich herabflie\u00dfen.<br \/>\nO kostbares Blut meines h\u00f6chsten Gutes, das f\u00fcr mich zu Tode betr\u00fcbt ist, ich m\u00f6chte dich kosten, dich trinken bis zum letzten Tropfen; mit dir kosten und trinken wenigstens einen Schluck des bitteren Kelchs, der dem Geliebten meiner Seele bereitet ist, und in mir die Wonnen seines g\u00f6ttlichen Herzens f\u00fchlen.<br \/>\nO m\u00f6chte doch mein Herz zerspringen aus Reue dar\u00fcber, dass ich so oft meinen Herrn beleidigt habe, der f\u00fcr mich in Todesangst versetzt ist. Jesus, gib mir die Gnade und steh mir bei, dass ich bei der Betrachtung deiner \u00d6lbergstunden mit dir leiden und meinen Seufzern und Tr\u00e4nen freien Lauf lassen kann.<br \/>\nSchmerzhafte Mutter Maria! Lass mich Anteil haben an den Leiden deines von Schmerz durchbohrten Herzens f\u00fcr Jesus, der im Garten Gethsemane Todesangst erduldet. Amen. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Vorbereitungsgebet f\u00fcr die drei \u00d6lbergstunden im Garten Gethsemane)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Jesus! Schon ist eine Stunde verflossen, seit du im Garten Gethsemane weilst. Die Liebe hat die Oberherrschaft in allem an sich genommen und l\u00e4sst dich auf einmal das leiden, was die Henkersknechte dir im Verlauf deiner bittersten Passion zu leiden geben.<br \/>\nMein Jesus! Ich sehe dich wanken bei deinen Schritten, und trotzdem schreitest du voran. Sag mir, mein h\u00f6chstes Gut, wohin lenkst du deine Schritte? Ach, du willst deine geliebten J\u00fcnger aufsuchen. Ich begleite dich, um dich in meinen Armen zu halten, wenn du wankst.<br \/>\nMein Jesus! Ein anderer bitterer Schmerz wartet auf dich. Die J\u00fcnger schlafen. Du, immer voll Mitleid, rufst sie wach und ermahnst sie mit v\u00e4terlicher Liebe, empfiehlst ihnen zu wachen und zu beten. Dann kehrst du in den Garten zur\u00fcck.<br \/>\nAber noch eine andere Wunde tr\u00e4gst du im Herzen, und in ihr erblicke ich alle Wunden, die dir die gottgeweihten Seelen schlagen. Anstatt sich an dich anzuschlie\u00dfen, zu wachen und zu beten, \u00fcberlassen sie sich sich selbst, sei es aus Nachl\u00e4ssigkeit, sei es, weil sie versucht werden, sei es, weil sie nicht in der richtigen Geistesverfassung sind.<br \/>\nW\u00e4hrend sie voranschreiten sollten in der Liebe und Vereinigung mit dir, schlafen sie, werden lau und machen R\u00fcckschritte. Wie sehr bemitleide ich dich, du Freund der Seelen! O ich m\u00f6chte alle Undankbarkeit jener s\u00fchnen, die dir so lieb und teuer sind. Diese Treulosigkeiten betr\u00fcben am meisten dein anbetungsw\u00fcrdiges Herz. So gro\u00df ist die Bitterkeit des Schmerzes, dass er dich erdr\u00fccken m\u00f6chte.<br \/>\nO Liebe ohne Ende! Das Blut, das in deinen Adern siedend hei\u00df wallt, besiegt alles und vergisst alles. Ich sehe dich betend am Boden liegen. Du opferst dich auf, s\u00fchnst und bem\u00fchst dich, f\u00fcr alle Menschen den Vater zu verherrlichen.<br \/>\nAuch ich, mein Jesus, werfe mich mit dir nieder, und im Verein mit dir m\u00f6chte ich das tun, was du tust. Aber was sehe ich, mein Jesus? Ich sehe dich beladen mit allen S\u00fcnden der ganzen Welt.<br \/>\nAll unser Elend, all unsere Schw\u00e4che, die schwersten Vergehen, die emp\u00f6rendste Undankbarkeit, die entsetzlichsten Verbrechen, die z\u00fcgellosesten Grausamkeiten, alle Ausbr\u00fcche des Hasses, das Niedermetzeln von Menschen, alle Gottesl\u00e4sterungen, alle H\u00e4resien und Schismen, ja der ganze Abgrund menschlicher Verworfenheit stellen sich dir vor Augen, dr\u00fccken dich nieder, zermalmen dich und schlagen dir tiefe Wunden.<br \/>\nUnd was tust du? Das Blut, das in hei\u00dfer Liebe in dir wallt, stellt sich all diesen Vergehen entgegen. Die Adern \u00f6ffnen sich, das Blut str\u00f6mt heraus, benetzt die Kleider, rinnt zur Erde. Und du gibst Blut f\u00fcr Beleidigungen, Leben f\u00fcr Tod.<br \/>\nMeine Liebe, in welchen Zustand sehe ich dich versetzt! Dein Atem geht schwer. Mein s\u00fc\u00dfes Leben, verscheide nicht! Richte dein Haupt von der Erde auf, die ger\u00f6tet ist von deinem kostbaren Blute. Komm in meine Arme und lass in dieser Umarmung mich an deiner Stelle sterben. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 22 bis 23 Uhr: Zweite Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein s\u00fc\u00dfes Leben! Gestatte, dass ich dich mit meinen Armen st\u00fctze. Willst du wieder zu deinen geliebten J\u00fcngern gehen? Wie gro\u00df ist dein Schmerz, als du sie von neuem eingeschlafen findest!<br \/>\nDu sprichst mit bebender und schwacher Stimme: \u201eMeine Kinder, schlaft nicht! Meine Stunde ist gekommen. Seht ihr nicht, in welchem Zustand ich bin? O steht mir bei und verlasst mich nicht in den Stunden \u00e4u\u00dferster Bedr\u00e4ngnis.\u201c<br \/>\nJesus, du bist so unkenntlich geworden, dass dich deine J\u00fcnger ohne die Anmut und Sanftmut deiner Stimme nicht erkannt h\u00e4tten. Nachdem du ihnen Wachen und Beten empfohlen hast, kehrst du in den Garten zur\u00fcck, aber mit einer neuen Wunde im Herzen.<br \/>\nSehe ich doch in ihr die Vergehen jener Seelen, die trotz deiner Gunsterweise, Gaben und Gnaden in der Nacht der Pr\u00fcfung deine Liebe und deine Gaben vergessen, dem geistigen Schlaf verfallen und so den Geist der Wachsamkeit und Ausdauer im Gebet einb\u00fc\u00dfen.<br \/>\nMein Jesus! Wenn man dich einmal geschaut und die S\u00fc\u00dfigkeiten besonderer Gnaden verkostet hat, dann ist gro\u00dfer Starkmut vonn\u00f6ten, um Widerstand zu leisten, wenn man sich deiner Gaben beraubt sieht.<br \/>\nDarum bitte ich f\u00fcr jene Seelen, deren Nachl\u00e4ssigkeit, Gleichg\u00fcltigkeit und deren Beleidigungen f\u00fcr dein Herz die bittersten sind, du m\u00f6gest sie mit deiner Gnade umgeben und auf ihrem Weg aufhalten, wenn sie nur einen Schritt tun, der dir im Geringsten missfallen k\u00f6nnte, damit sie nicht den Geist beharrlichen Gebetes verlieren. (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c; Stunde von 23 bis 24 Uhr: Dritte Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 So setzte ich meine Runden in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens fort. Ich f\u00fchlte mich leidend und voller Unrast, die ich nicht beruhigen konnte. Die Minuten schienen mir Jahrhunderte zu sein. Was f\u00fcr eine ewig lange Nacht!<br \/>\nIch wartete auf das Kommen meines guten Jesus, dass Er mich beruhige. Nach langem Warten schlie\u00dflich zeigte sich mein guter Jesus ganz bek\u00fcmmert und sprach voller G\u00fcte zu mir:<br \/>\n\u201eArme Tochter, wie hart ist doch das Wachen, nicht wahr? Wie oft erduldet dein Jesus diese harten und qualvollen Leiden! Wie lange lassen Mich die Gesch\u00f6pfe wachen! Ich kann sagen, dass Ich stets wache und die Rastlosigkeit meiner Liebe erleide.<br \/>\nWenn die Seele s\u00fcndigt, f\u00fchle Ich, wie sie meinen Armen entgleitet, und Ich wache. Ich schaue sie an und sehe, wie D\u00e4monen sie umgeben, die feiern und sogar das Gute, das sie getan hat, verspotten.<br \/>\nDas arme Gute, wie sehr wird es mit dem Schlamm der Schuld bedeckt! Da Ich sie noch immer liebe, sende Ich ihr kleine Lichtschimmer und wache. Ich gebe ihr Reue, damit sie sich wieder erhebe und Ich wache.<br \/>\nDie Minuten scheinen Mir wie Jahrhunderte, und Ich kann mich nicht beruhigen, wenn Ich sie nicht in meine Arme zur\u00fcckkehren sehe \u2026 und so wache Ich.<br \/>\nIch wache stets und sp\u00e4he ihre Herzschl\u00e4ge und die Gedanken ihres Geistes aus, um in ihr die Erinnerung an meine gro\u00dfe Liebe zu wecken, doch leider vergeblich\u2026. und Ich muss weiter warten. Welch hartes Wachen!<br \/>\nWenn sie zu Mir zur\u00fcckkehrt, dann ruhe Ich ein wenig, sonst dauert meine Wache an. Wenn eine andere Seele etwas Gutes tun m\u00f6chte, aber sich damit Zeit l\u00e4sst und sich nie entschlie\u00dft, auch dann wache Ich.<br \/>\nIch trachte sie mit meiner Liebe, mit Inspirationen und sogar mit Verhei\u00dfungen anzulocken, aber sie kann sich nicht entscheiden und findet so viele Vorw\u00e4nde und Schwierigkeiten, wodurch sie Mich stets wachh\u00e4lt.<br \/>\nWie viele und verschiedenartige Wachen bereiten Mir die Gesch\u00f6pfe!<br \/>\nSiehe, dies ist der Grund f\u00fcr dein Wachsein, damit du Mir in meinem st\u00e4ndigen Wachen ein wenig Gesellschaft leistest. Leiden Wir darum gemeinsam. Liebe Mich, und Ich werde ein wenig Ruhe in meinem langen Wachen finden.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er mit einem noch z\u00e4rtlicheren Ton hinzu: \u201eTochter meiner Leiden, willst du wissen, wer Mich vor dieser so harten Pein des st\u00e4ndigen Wachens verschont?<br \/>\nEine Seele, die in meinem Willen lebt; ja mehr noch, sobald sie sich zum Leben in Ihm entschlie\u00dft, erkl\u00e4re Ich sie zu meiner Tochter und rufe den ganzen Himmel, die Heiligste Dreifaltigkeit, um die neue Tochter zu feiern, die Ich erworben habe.<br \/>\nAlle erkennen sie, denn Ich schreibe ihren Namen mit unausl\u00f6schlichen Buchstaben in mein Herz und schreibe in meiner stets brennenden Liebe: \u201aMeine Tochter.\u2019 In meinem Willen nun ist sie immer bei Mir, und alles, was Ich tue, tut auch sie.<br \/>\nDaher wird sie in meinen st\u00e4ndigen Neugeburten [Wieder-Auferstehungen] zugleich mit Mir wiedergeboren, und Ich schreibe [in mein Herz] \u201aDie Tochter meiner Geburt.\u2019<br \/>\nWenn der Undank der Menschen Mich zum Weinen bringt, weint sie gemeinsam mit Mir, und Ich schreibe sie sogar in meine Tr\u00e4nen ein: \u201aDie Tochter meiner Tr\u00e4nen.\u2019<br \/>\nMit einem Wort, wenn Ich leide, arbeite, gehe, so schreibe Ich: \u201aDie Tochter meiner Leiden, meiner Arbeiten oder Schritte\u2019, und Ich bringe sie \u00fcberall hin, eingraviert in mein Herz.<br \/>\nNun, du sollst wissen, dass es zwischen Vater und Kindern unaufl\u00f6sliche, dauerhafte Bande gibt. Niemand kann die Rechte der Vaterschaft und der Nachkommenschaft ignorieren, weder in der \u00fcbernat\u00fcrlichen noch in der nat\u00fcrlichen Ordnung.<br \/>\nSo f\u00fchle Ich Mich als Vater verpflichtet, diese Seele als Erbin meiner G\u00fcter, Liebe und Heiligkeit einzusetzen, die Ich so feierlich zu meiner Tochter erkl\u00e4rt habe, dass sie sogar in mein Herz eingeschrieben ist.<br \/>\nSie nicht zu lieben vermag Ich nicht, denn dies w\u00fcrde Ich als Betrug an meiner Vaterliebe empfinden. So hat sie die Pflicht, Mich zu lieben und die G\u00fcter ihres Vaters zu besitzen, Ihn zu verteidigen und bekannt zu machen und ihr Leben einzusetzen, damit niemand Mich beleidigt.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n ist es, diese meine Kinder zu sehen, die in meinem Willen leben und Mir sogar sagen: \u201aMein Vater, Du hast schon allzu lange gewacht und bist nun m\u00fcde.<br \/>\nRuhe Dich aus; und damit deine Ruhe sanft und s\u00fc\u00df sei, ruhe in meiner Liebe, und ich werde an deiner statt bei den Seelen wachen. Wer wei\u00df, vielleicht gelingt es mir [, eine Seele zur\u00fcckzubringen], damit Du sie findest, wenn Du aufwachst!\u2019<br \/>\nUnd Ich vertraue ihnen und ruhe etwas aus.\u201c\u2026(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 36; 10. Mai 1938)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDarum haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet\u201c (Mt 24,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich verbrachte einen zerstreuten Tag durch einige Dinge, die ich h\u00f6rte und von denen es nicht n\u00f6tig ist, sie zu sagen; ich war auch ein wenig beunruhigt, und so sehr ich es auch versuchte, gelang es mir nicht, mich davon zu befreien.<br \/>\nSo sah ich den ganzen Tag meinen s\u00fc\u00dfen Jesus nicht, das Leben meiner Seele, als w\u00e4re die Beunruhigung ein Schleier, der sich zwischen mich und Ihn legte, und mich daran hinderte, Ihn zu sehen.<br \/>\nSp\u00e4ter, zu fortgeschrittener Nacht, beruhigte sich mein m\u00fcder Geist, und mein liebensw\u00fcrdiger Jesus lie\u00df sich sehen, als h\u00e4tte Er gewartet und sagte schmerzvoll zu mir: \u201eMeine Tochter, heute hast du Mich mit deiner Beunruhigung daran gehindert, dass die Sonne meiner Person in dir aufging.<br \/>\nDie Beunruhigung ist eine Wolke zwischen Mir und dir, welche die Sonnenstrahlen daran hindern, in dich herabzusteigen, und wenn die Strahlen nicht herabsteigen, wie kannst du die Sonne sehen?<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, was es bedeutet, meine Sonne nicht aufgehen zu lassen, das gro\u00dfe \u00dcbel f\u00fcr dich und die ganze Welt, dann w\u00e4rest du ganz aufmerksam, dich nie zu beunruhigen.<br \/>\nDenn f\u00fcr die beunruhigten Seelen ist es immer Nacht, und in der Nacht geht die Sonne nicht auf; stattdessen ist es immer Tag f\u00fcr die Friedvollen, und zu welcher Stunde meine Sonne auch aufgehen m\u00f6chte, die Seele ist immer bereit, die Wohltat meines Kommens anzunehmen.<br \/>\nAu\u00dferdem ist die Unruhe nichts anderes als Mangel an Hingabe an Mich, und Ich will dich ganz hingegeben in meine Arme, dass du auch keinen einzigen Gedanken an dich haben darfst, und Ich werde an alles denken.<br \/>\nF\u00fcrchte dich nicht, dein Jesus kann nichts anderes tun, als f\u00fcr dich zu sorgen, dich vor allem zu verteidigen. Du kostest Mich viel, viel habe Ich in dich gelegt, Ich allein habe Anrecht auf dich.<br \/>\nWenn also die Anrechte die Meinen sind, wird der Schutz ganz der Meine sein. Bleibe deshalb im Frieden und f\u00fcrchte dich nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 18. Oktober 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61693","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61693"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":102402,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61693\/revisions\/102402"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}