{"id":61714,"date":"2025-08-30T12:00:13","date_gmt":"2025-08-30T10:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/22-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-141-7-14\/"},"modified":"2025-08-30T15:15:23","modified_gmt":"2025-08-30T13:15:23","slug":"22-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-141-7-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/22-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-141-7-14\/","title":{"rendered":"22. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 14,1.7-14)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines f\u00fchrenden Pharis\u00e4ers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau.<br \/>\n7Als er bemerkte, wie sich die G\u00e4ste die Ehrenpl\u00e4tze aussuchten, erz\u00e4hlte er ihnen ein Gleichnis. Er sagte zu ihnen: 8Wenn du von jemandem zu einer Hochzeit eingeladen bist, nimm nicht den Ehrenplatz ein! Denn es k\u00f6nnte ein anderer von ihm eingeladen sein, der vornehmer ist als du, 9und dann w\u00fcrde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber w\u00e4rst besch\u00e4mt und m\u00fcsstest den untersten Platz einnehmen.<br \/>\n10Vielmehr, wenn du eingeladen bist, geh hin und nimm den untersten Platz ein, damit dein Gastgeber zu dir kommt und sagt: Mein Freund, r\u00fcck weiter hinauf! Das wird f\u00fcr dich eine Ehre sein vor allen anderen G\u00e4sten. 11Denn wer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden.<br \/>\n12Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, lade nicht deine Freunde oder deine Br\u00fcder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich wieder ein, und dir ist es vergolten. 13Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Kr\u00fcppel, Lahme und Blinde ein.<br \/>\n14Du wirst selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eAls er bemerkte, wie sich die G\u00e4ste die Ehrenpl\u00e4tze aussuchten, erz\u00e4hlte er ihnen ein Gleichnis\u201c (Lk 14,7)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich folgte dem G\u00f6ttlichen Willen in seinen Akten der Sch\u00f6pfung, und in meinem Geist kam ein Zweifel auf: Wie kann es sein, wie Jesus sagt, dass, solange das Reich seines Willens nicht auf die Erde kommt, die Herrlichkeit der Sch\u00f6pfung und Erl\u00f6sung unvollst\u00e4ndig ist? Wie kann das sein?<br \/>\nHat dieser H\u00f6chste Wille etwa nicht die Kraft, sich aus sich selbst heraus zu verherrlichen? Sicher hat er diese Kraft, und Er gen\u00fcgt seiner Herrlichkeit mehr als ausreichend. Dennoch sagt Jesus, solange sein Wille sein Reich nicht unter den Menschen ausbreitet, ist seine Glorie seitens der Sch\u00f6pfung unvollst\u00e4ndig.<br \/>\nAls ich nun dar\u00fcber nachdachte, sagte mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus, Der mich mit einem \u00fcberaus lebhaften Licht \u00fcberraschte, das aus Ihm hervortrat, zu mir: \u201eMeine Tochter, die Sache ist in sich selbst ganz klar: solange mein Wille nicht bekannt wird und nicht seinen ersten Ehrenplatz und seine Herrschaft in jedem Wesen hat, das aus unseren sch\u00f6pferischen H\u00e4nden hervorgegangen ist, wird seine Herrlichkeit stets unvollst\u00e4ndig sein.<br \/>\nDer Grund ist ganz einleuchtend. Bei der Sch\u00f6pfung war dies n\u00e4mlich unser erstes Ziel: als Wir diesen H\u00f6chsten Willen aus Uns hervortreten lie\u00dfen, der sich in der ganzen Sch\u00f6pfung vervielf\u00e4ltigte und sich \u00fcberallhin ausbreitete, im Himmel, in der Sonne, im Meer, in den Blumen, in den Pflanzen, bis hin zur Erde und in jedem Wesen, das aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorgegangen ist, sollte Er sich zum Leben von allem machen.<br \/>\nDamit sollte Er sein Leben in jedem Wesen bilden, und \u2013 sich in jedem Menschen vervielf\u00e4ltigend \u2013 so viele Leben und Reiche haben, in denen Er herrscht, als es Menschen geben w\u00fcrde. Nun hat sich mein Wille nicht zur\u00fcckgezogen: es gibt keinen Ort, wo Er nicht sein g\u00f6ttliches Leben ausbreitet, es gibt kein Gesch\u00f6pf, das nicht von diesem H\u00f6chsten Willen erf\u00fcllt ist.<br \/>\nAber w\u00e4hrend Er sich \u00fcberall ausbreitet und alles und alle erf\u00fcllt, kann Er [trotzdem] nicht sein Leben bilden! Wie viele g\u00f6ttliche Leben werden in den Men-schen abgew\u00fcrgt! Wie viele verweigern Ihm den ersten Platz in ihren Akten! Wie viele setzen Ihn unw\u00fcrdigen und gemeinen Akten nach, und machen Ihm somit seine Herrschaft streitig!<br \/>\nScheint dir die Ausl\u00f6schung so vieler g\u00f6ttlicher Leben dieses meines Willens in den Gesch\u00f6pfen unbedeutend? So vieler seiner edlen und erhabenen Akte, die Er vernichtet werden f\u00fchlt, w\u00e4hrend sie sich Seiner bedienen, um menschliche Leben, beklagenswerte Leben zu bilden, Monster, die f\u00fcr die H\u00f6lle taugen? Und dir scheint das gering, meine Tochter?<br \/>\nDer Schaden, den unsere Herrlichkeit seitens der Sch\u00f6pfung erf\u00e4hrt, ist gro\u00df und un\u00fcberschaubar, sodass nicht einmal die ganze Wohltat der Erl\u00f6sung Uns Wiedergutmachung leisten konnte. Trotz der Erl\u00f6sung kehrte der Mensch n\u00e4mlich nicht in die Einheit mit unserem Willen zur\u00fcck, noch regiert Er vollst\u00e4ndig in den Seelen.<br \/>\nWie viele Leben, die man gut und heilig nennt, sind gespalten zwischen G\u00f6ttlichem und menschlichem Willen, und somit ist unsere Herrlichkeit in der Sch\u00f6pfung unvollst\u00e4ndig.<br \/>\nSie wird erst dann vollendet sein, wenn die von Uns erschaffenen Dinge unserem eigenen Willen dienen werden und denen, die Ihm den ersten Ehrenplatz einr\u00e4umen, die Ihn in allen Dingen anerkennen und Ihn in allen ihren Akten regieren lassen und somit zum absoluten und herrschenden K\u00f6nig einsetzen.<br \/>\nScheint es dir nicht gerecht und ein Recht[sanspruch], dass \u2013 da alles meinem Willen geh\u00f6rt, und Er sich \u00fcberall befindet und f\u00fcr alle das prim\u00e4re Leben in allem ist \u2013 alle Ihn anerkennen und alle zu G\u00f6ttlichem Willen werden, indem alle Ihm geh\u00f6ren?<br \/>\nStelle dir einen K\u00f6nig und sein Reich vor: alle L\u00e4ndereien, die Landh\u00e4user, die St\u00e4dte sind ausschlie\u00dflich sein Eigentum. Es gibt nichts, das ihm nicht geh\u00f6rt \u2013 und dies nicht nur von Rechts wegen, da es sein Reich ist, sondern sie geh\u00f6ren ihm auch durch Eigentumsrecht.<br \/>\nNun will dieser K\u00f6nig aufgrund seiner Seeleng\u00fcte sein Volk gl\u00fccklich sehen und verteilt daher seinem Volk seine Landg\u00fcter, Villen und L\u00e4ndereien kostenlos, ja er schenkt ihnen sogar Wohnm\u00f6glichkeit in seinen St\u00e4dten, sodass alle reich und im \u00dcberfluss leben k\u00f6nnen, jeder nach seinem Stand.<br \/>\nDiese ganze gro\u00dfe Wohltat bereitet er seinem Volk nur zu dem einzigen Zweck, dass sie ihn als ihren K\u00f6nig anerkennen, indem sie ihm die absolute Herrschaft \u00fcberlassen. Zudem sollen sie auch anerkennen, dass die von ihnen in Besitz genommenen L\u00e4ndereien ihnen kostenlos vom K\u00f6nig gegeben wurden, damit er daf\u00fcr verherrlicht, anerkannt und geliebt werde.<br \/>\nNun, dieses Volk erkennt ihn undankbarerweise nicht als ihren K\u00f6nig an, es ma\u00dft sich eigenm\u00e4chtig das Eigentumsrecht \u00fcber die L\u00e4ndereien an, die sie besitzen, und sie erkennen nicht an, dass es vom K\u00f6nig geschenkte Gaben sind. W\u00e4re dann nicht dieser K\u00f6nig in seiner Herrlichkeit um das Gute, das er seinem Volk getan hat, betrogen worden?<br \/>\nUnd wenn du noch bedenkst, dass sie sich seiner L\u00e4ndereien bedienen, ohne selbst Nutzen davon zu haben: einige bearbeiten sie nicht, andere nehmen die sch\u00f6nsten Plantagen weg, andere machen seine lieblichen G\u00e4rten \u00f6de, auf eine Art, dass sie sich ihr Ungl\u00fcck und ihr Elend selbst bereiten. All dies w\u00fcrde dem Schaden an der Glorie des K\u00f6nigs eine Schande und einen Schmerz hinzuf\u00fcgen, den niemand lindern k\u00f6nnte.<br \/>\nDies ist nur ein blo\u00dfer Schatten dessen, was mein H\u00f6chster Wille getan hat und noch immer tut. Niemand hat Uns einen Cent f\u00fcr die Wohltat der Sonne, des Meeres, der Erde [zur\u00fcck] gegeben, sondern Wir haben ihnen alles kostenlos geschenkt, nur um sie gl\u00fccklich zu machen, und dass sie mein H\u00f6chstes FIAT erkennen m\u00f6gen, das sie so sehr liebte und nichts anderes m\u00f6chte als Liebe und Herrschaft.<br \/>\nNun, wer k\u00f6nnte diesem K\u00f6nig Wiedergutmachung leisten f\u00fcr die Einbu\u00dfe an seiner Herrlichkeit, die ihm sein Volk nicht erwiesen hat, und seinen intensiven Schmerz lindern?<br \/>\nStelle dir weiter vor, dass einer aus eben diesem Volk, erf\u00fcllt vom begr\u00fcndeten Kummer seines K\u00f6nigs, ihm seine Herrlichkeit zur\u00fcckerstatten will und als Erster beginnt, das Land, das er innehat, zu pflegen und zu erneuern, auf eine Art, dass er es zum sch\u00f6nsten und lieblichsten Garten des Reiches macht.<br \/>\nDann sagt er allen, dass sein Garten ein Geschenk ist, das ihm der K\u00f6nig gemacht hat, weil er ihn liebt. Sodann ruft er den K\u00f6nig in seinen Garten und spricht zu ihm: \u201aDies sind deine Besitzt\u00fcmer, es ist gerecht, dass sie alle zu deiner Verf\u00fcgung stehen.\u2019 Der K\u00f6nig freut sich an dieser Loyalit\u00e4t und sagt: \u201aIch m\u00f6chte, dass du gemeinsam mit mir K\u00f6nig bist, dass wir gemeinsam herrschen.\u2019<br \/>\nO wie f\u00fchlt er seine Ehre wiederhergestellt, den Schmerz gelindert durch diesen einen aus seinem Volk! Doch dieser Mann bleibt nicht [dabei] stehen. Er bereist alle Wege des Reiches, und alle mit seinen Worten aufr\u00fcttelnd, ruft er einen betr\u00e4chtlichen Kern von Personen zu seiner Nachahmung auf und bildet daraus das loyale Volk, das seinem K\u00f6nig das Herrschaftsrecht gibt.<br \/>\nDer K\u00f6nig f\u00fchlt sich in seiner Ehre wiederhergestellt und verleiht ihnen als Lohn den Titel als seine eigenen Kinder und sagt ihnen: \u201aMein Reich geh\u00f6rt euch; regiert, meine Kinder! Es ist mein Ziel, dass es in meinem Reich keine Diener gibt, sondern meine Kinder und K\u00f6nige, die mir gleichgestellt sind\u2019.<br \/>\nSo wird es mit meinem G\u00f6ttlichen Willen geschehen. O, wie wartet Er darauf, dass Ihm seine vollst\u00e4ndige Herrlichkeit in der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckgegeben wird, dass man anerkennt, dass alles Sein ist, damit Er sagen k\u00f6nne: \u201aAlles geh\u00f6rt euch, regieren Wir gemeinsam.\u2019<br \/>\nWie wartet Er darauf, dass die Kenntnisse \u00fcber das H\u00f6chste FIAT die Wege bereisen, um [die Menschen] aufzur\u00fctteln, zu rufen und darauf zu dr\u00e4ngen, dass sie in mein Reich kommen und meine wahren Kinder werden, denen Ich den Titel von K\u00f6nigen verleihen kann!<br \/>\nDeshalb bin Ich so sehr daran interessiert, dass diese Mitteilungen \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen bekannt werden, denn es handelt sich um meinen gr\u00f6\u00dften Akt, welcher die Vollendung meiner Glorie und das vollkommene Wohl f\u00fcr die Menschen ist.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 13. Februar 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eGeh hin und nimm den untersten Platz ein, damit dein Gastgeber zu dir kommt und sagt: Mein Freund, r\u00fcck weiter hinauf!\u201c (Lk 14, 10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich versenkte mich ganz in den Heiligen G\u00f6ttlichen Willen, in dem es weder Vergangenheit noch Zukunft gibt, sondern wo alles gegenw\u00e4rtig ist; und wenn ich das als die Kleinste von allen tue, stelle ich mich vor alle Generationen, sogar bevor Adam und Eva erschaffen wurden, damit ich, bevor sie s\u00fcndigen w\u00fcr-den, [schon] vor ihnen den Akt der Wiedergutmachung an die G\u00f6ttliche Majest\u00e4t vorbereiten k\u00f6nne, und damit ich, wenn ich auch klein bin, mich Ihr n\u00e4hern k\u00f6nne, um f\u00fcr alle einzutreten und meine kleinen Akte in ihrem Willen zu tun, um alle Akte der Menschen mit Ihrem G\u00f6ttlichen Willen zu bedecken, und so den menschlichen Willen, der mit dem G\u00f6ttlichen gebrochen hatte, mit diesem wieder zu verbinden und sie so zu vereinen.<br \/>\nNun, w\u00e4hrend ich dies tat, empfand ich meine Vernichtung, mein Elend und meine \u00e4u\u00dferste Kleinheit so lebhaft, dass ich mir sagte: \u201eAnstatt mich im Heiligs-ten Willen Gottes vor alle zu stellen, m\u00fcsste ich mich vielmehr hinter alle stellen, auch hinter den letzten Menschen, der kommen wird. Da ich die schlech-teste und elendste von allen bin, geb\u00fchrt mir der letzte Platz.\u201c<br \/>\nW\u00e4hrend ich dies also tat, trat mein geliebter Jesus aus meinem Inneren heraus, nahm mich an der Hand und sagte zu mir: \u201eMeine kleine Tochter, in mei-nem Willen m\u00fcssen die Kleinen vor allen stehen, ja sogar in meinem Scho\u00df.<br \/>\nJene Seele, die f\u00fcrsprechen und wiedergutmachen soll, die unseren Willen nicht nur mit dem ihren, sondern mit dem der anderen vereinen soll, sie muss in unserer N\u00e4he und so sehr mit Uns verbunden sein, dass sie alle Spiegelungen der Gottheit empf\u00e4ngt, um sie in sich selbst nachzubilden; sie muss einen Ge-danken haben, der ein Gedanke von allen sein soll (um f\u00fcr die Gedanken aller Ersatz zu leisten??), ein Wort, ein Werk, einen Schritt, eine Liebe, die von al-len und im Namen aller sein sollen.<br \/>\nUnd da unser Wille alle einh\u00fcllt, soll dieser dein Gedanke, der in unserem Willen der Gedanke aller sein m\u00f6ge, und sollen dieses Wort, dieser Akt, diese Liebe in jedem Gedanken, Wort und Akt aller Generationen hell ergl\u00e4nzen, und in der Macht unseres Willens m\u00f6gen sie Gegenmittel, Verteidiger, Liebha-ber, Arbeiter usw. sein.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, mit welcher Liebe dich unser Himmlischer Vater erwartet, und die Freude und Genugtuung, die Er empfindet, wenn Er dich so klein sieht, und du die ganze Sch\u00f6pfung in seinen Scho\u00df tr\u00e4gst, um Ihm die Resonanz von allen darzubringen!<br \/>\nEr f\u00fchlt, wie Ihm die Herrlichkeit, die Freuden und die Fr\u00f6hlichkeit der ersten Bestimmung der Sch\u00f6pfung zur\u00fcckerstattet werden. Daher ist es notwendig, dass du vor allen kommst, und wenn du dann nach vorne gekommen bist, wirst du eine Wendung in unserem Willen machen und hinter alle treten, du wirst sie gleichsam auf deinen Scho\u00df nehmen und sie alle in unseren Scho\u00df legen.<br \/>\nUnd wenn Wir sie von deinen in unserem Willen verrichteten Akten bedeckt sehen, werden Wir sie noch liebevoller aufnehmen und eher bereit sein, unseren Willen mit dem der Gesch\u00f6pfe zu verbinden, damit Er zu seiner vollen Herrschaft zur\u00fcckkehre.<br \/>\nHabe daher Mut: die Kleinen verlieren sich in der Menge, deshalb ist es notwendig, dass du nach vorne kommst, um die Sendung deines Dienstes in unserem Willen zu erf\u00fcllen. Die Kleinen haben in unserem Willen keine Gedanken an sich selbst, noch eigene Dinge, sondern alles mit dem Himmlischen Vater ge-meinsam.<br \/>\nWie daher alle die Sonne genie\u00dfen und alle von ihrem Licht \u00fcberflutet werden, da sie von Gott zum Wohle aller erschaffen wurde, so sind alle Nutznie\u00dfer der Akte, die von der kleinen Tochter unseres Willens vollbracht worden sind, die mehr als die Sonne, alle wie mit Pfeilen beschie\u00dfen, damit die Sonne des Ewigen Wollens von neuem f\u00fcr jenen Zweck aufgehe, wof\u00fcr alle Geschlechter erschaffen wurden.<br \/>\nVerliere dich also nicht in der Menge deiner Armseligkeiten, deiner Niedrigkeit und deiner eigener \u00dcberlegungen, sondern denke nur an deinen Dienst als Kleine in unserem Willen und erf\u00fclle aufmerksam deine Mission.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 8. Februar 1924)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eDenn wer sich selbst erh\u00f6ht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erh\u00f6ht werden\u201c (Lk 14,11)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem ich durch einige Tage der Beraubungen und der Tr\u00e4nen gegangen war, fand ich mich ganz verwirrt und vernichtet in mir selbst. In meinem Innern sagte ich mir st\u00e4ndig: \u201eSag mir, o mein Gott, warum hast Du dich von mir entfernt?<br \/>\nWo habe ich Dich beleidigt, dass Du Dich nicht l\u00e4nger sehen l\u00e4sst \u2013 und wenn Du Dich sehen l\u00e4sst, bist Du beinahe verborgen, und still? O bitte, lasse mich nicht l\u00e4nger warten und warten, denn mein Herz kann es nicht mehr ertragen!\u201c<br \/>\nSchlie\u00dflich zeigte Sich Jesus ein wenig deutlicher, und als Er mich so vernichtet sah, sagte Er mir: \u201eWenn du w\u00fcsstest, wie sehr Ich die Demut liebe!<br \/>\nDie Demut ist die kleinste Pflanze, die man finden kann, doch ihre Zweige sind so hoch, dass sie den Himmel erreichen, sich um meinen Thron winden und bis in mein Herz eindringen.<br \/>\nDiese kleine Pflanze ist die Demut, und die Zweige, welche diese Pflanze hervorbringt, sind Vertrauen; so kann es keine wahre Demut ohne Vertrauen geben. Demut ohne Vertrauen ist eine falsche Tugend.\u201c<br \/>\nAus den Worten Jesu zeigte sich, dass mein Herz nicht nur vernichtet, sondern auch ein wenig entmutigt war. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 3. April 1899)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, brachte mich der gebenedeite Jesus aus mir heraus mitten unter viele Menschen. Welche Blindheit! Beinahe alle waren blind, und einige wenige, kurzsichtig.<br \/>\nNur sehr wenige konnte man wie die Sonne unter den Sternen erblicken, die \u00e4u\u00dferst scharfsichtig und ganz auf die G\u00f6ttliche Sonne ausgerichtet waren; und diese Sicht wurde ihnen gew\u00e4hrt, da sie ganz auf das Licht des Menschgewordenen Wortes fixiert war.<br \/>\nVoller Mitleid sprach Jesus zu mir: \u201eMeine Tochter, wie hat der Stolz die Welt ruiniert! Er hat sogar das kleine Licht der Vernunft vernichtet, welches alle von Geburt an mit sich tragen. Wisse jedoch, dass die Tugend, die Gott am meisten ehrt, die Demut ist, und die Tugend, welche das Gesch\u00f6pf am meisten vor Gott und den Menschen erhebt, ist die Demut.\u201c Als Er dies gesagt hatte, verschwand Er.<br \/>\nSp\u00e4ter kam er ganz bek\u00fcmmert und betr\u00fcbt zur\u00fcck und f\u00fcgte hinzu: \u201eMeine Tochter, drei schreckliche Z\u00fcchtigungen sind daran, zu geschehen.\u201c Und Er verschwand wie ein Blitz, ohne mir die Zeit zu lassen, Ihm ein Wort zu sagen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 30. Juli 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gewohnten Zustand war, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus und sagte: \u201eMeine Tochter, nur jemand, der sich von allem entleert hat und sich vollkommen mit Mir angef\u00fcllt hat, kann wahrhaft Meiner w\u00fcrdig sein, sodass er aus sich einen Gegenstand allein der g\u00f6ttlichen Liebe macht; und dass meine Liebe soweit kommen soll, sein Leben auszumachen, und er Mich schlie\u00dflich nicht mit seiner Liebe, sondern mit meiner eigenen Liebe liebt.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eWas bedeuten diese Worte: Er st\u00fcrzte die M\u00e4chtigen vom Thron und erh\u00f6hte die Niedrigen? Dass die Seele, sich selbst ganz vernichtend, ihr ganzes Wesen mit Gott anf\u00fcllt, und da sie Gott mit Gott Selbst liebt, erhebt Gott die Seele zu einer ewigen Liebe: dies ist die wahre und gr\u00f6\u00dfte Erh\u00f6hung, und zugleich die wahre Demut.\u201c<br \/>\nDann fuhr Er fort: \u201eDas wahre Zeichen, um zu wissen, ob man diese Liebe besitzt, ist, wenn die Seele sich um nichts k\u00fcmmert als Gott zu lieben, Ihn bekannt zu machen, und zu bewirken, dass alle Ihn lieben.\u201c<br \/>\nDann zog Er sich in mein Inneres zur\u00fcck, und ich h\u00f6rte Ihn mit den Worten beten: \u201eAllzeit Heilige und unteilbare Dreieinigkeit, Ich bete Dich tief an, Ich liebe Dich innig, Ich danke Dir ununterbrochen im Namen aller und in den Herzen aller.\u201c<br \/>\nUnd ich fuhr auf diese Weise fort, und h\u00f6rte Ihn beinahe st\u00e4ndig in meinem Inneren beten, und ich mit Ihm. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 4; 14. Januar 1902)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61714","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61714","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61714"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61714\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61714"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61714"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61714"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}