{"id":61734,"date":"2025-08-28T20:30:31","date_gmt":"2025-08-28T18:30:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/gedenktag-der-enthauptung-johannes-des-taeufers-mk-617-29\/"},"modified":"2025-08-29T20:30:06","modified_gmt":"2025-08-29T18:30:06","slug":"gedenktag-der-enthauptung-johannes-des-taeufers-mk-617-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/gedenktag-der-enthauptung-johannes-des-taeufers-mk-617-29\/","title":{"rendered":"Gedenktag der Enthauptung Johannes des T\u00e4ufers (Mk 6,17-29)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">17Herodes hatte Johannes festnehmen und ins Gef\u00e4ngnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus, die er geheiratet hatte. 18Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen.<br \/>\n19Herodias verzieh ihm das nicht und wollte ihn t\u00f6ten lassen. Sie konnte ihren Plan aber nicht durchsetzen, 20denn Herodes f\u00fcrchtete sich vor Johannes, weil er wusste, dass dieser ein gerechter und heiliger Mann war. Darum sch\u00fctzte er ihn. Sooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch h\u00f6rte er ihm gern zu.<br \/>\n21Eines Tages ergab sich f\u00fcr Herodias eine g\u00fcnstige Gelegenheit. An seinem Geburtstag lud Herodes seine Hofbeamten und Offiziere zusammen mit den vornehmsten B\u00fcrgern von Galil\u00e4a zu einem Festmahl ein. 22Da kam die Tochter der Herodias und tanzte, und sie gefiel dem Herodes und seinen G\u00e4sten so sehr, dass der K\u00f6nig zu ihr sagte: W\u00fcnsch dir, was du willst; ich werde es dir geben.<br \/>\n23Er schwor ihr sogar: Was du auch von mir verlangst, ich will es dir geben, und wenn es die H\u00e4lfte meines Reiches w\u00e4re. 24Sie ging hinaus und fragte ihre Mutter: Was soll ich mir w\u00fcnschen? Herodias antwortete: Den Kopf des T\u00e4ufers Johannes.<br \/>\n25Da lief das M\u00e4dchen zum K\u00f6nig hinein und sagte: Ich will, dass du mir sofort auf einer Schale den Kopf des T\u00e4ufers Johannes bringen l\u00e4sst. 26Da wurde der K\u00f6nig sehr traurig, aber weil er vor allen G\u00e4sten einen Schwur geleistet hatte, wollte er ihren Wunsch nicht ablehnen.<br \/>\n27Deshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gef\u00e4ngnis zu gehen und den Kopf des T\u00e4ufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes. 28Dann brachte er den Kopf auf einer Schale, gab ihn dem M\u00e4dchen, und das M\u00e4dchen gab ihn seiner Mutter.<br \/>\n29Als die J\u00fcnger des Johannes das h\u00f6rten, kamen sie, holten seinen Leichnam und legten ihn in ein Grab.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c72020;\">\u201eDenn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, die Frau deines Bruders zur Frau zu nehmen\u201c (Mk 6, 18)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eAlles, was du gesehen hast, ist nichts, verglichen mit den Beleidigungen, die mir st\u00e4ndig zugef\u00fcgt werden. Ihre Blindheit ist so gro\u00df und sie ersticken gleichsam in den irdischen Dingen, dass sie nicht nur meine grausamen Feinde, sondern auch ihre eigenen Feinde geworden sind; und weil ihre Augen auf den Schlamm fixiert sind, kommen sie so weit, das Ewige zu verachten.<br \/>\nWer wird Mir Schutz gegen eine solche Undankbarkeit bieten? Wer wird Mitleid mit so vielen Menschen haben, die Mich Blut kosten, und die beinahe begraben leben, im Gestank der irdischen Dinge?<br \/>\nO komm mit Mir, und bete und weine zusammen mit Mir f\u00fcr so viele Blinde, welche ganz Auge f\u00fcr alles sind, was die Erde betrifft, und dann meine Gnaden verachten, und sie unter ihren unreinen F\u00fc\u00dfen zertreten, als ob sie Schmutz w\u00e4ren.<br \/>\nO bitte, erhebe dich \u00fcber alles, was Erde ist \u2013 verabscheue und verachte alles, was nicht zu Mir geh\u00f6rt. Die Beleidigungen, welche du von deiner Familie empf\u00e4ngst, sollen keinen Eindruck mehr auf dich machen, nachdem du Mich so sehr leiden gesehen hast.<br \/>\nNimm dir nur meine Ehre zu Herzen, die Wiedergutmachung der Beleidigungen, die sie Mir st\u00e4ndig zuf\u00fcgen, und den Verlust so vieler Seelen. O bitte, lass Mich nicht allein inmitten so vieler Leiden, die mein Herz martern.<br \/>\nAlles, was du jetzt leidest, ist wenig, verglichen mit den Schmerzen, die du noch leiden wirst. Ich habe dir immer gesagt, dass Ich von dir die Nachahmung meines Lebens w\u00fcnsche.<br \/>\nSiehe, wie un\u00e4hnlich du Mir bist: fasse daher Mut und f\u00fcrchte dich nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c72020;\">\u201eSooft er mit ihm sprach, wurde er unruhig und ratlos, und doch h\u00f6rte er ihm gern zu\u201c (Mc 6, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wie sehr die Wahrheit auch verfolgt sein mag, kann sie doch nicht umhin, als Wahrheit anerkannt zu werden, und es kommt die Zeit, da gerade jene verfolgte Wahrheit anerkannt und geliebt wird.<br \/>\nIn diesen traurigen Zeiten ist alles Falschheit und Doppelz\u00fcngigkeit; und damit die Wahrheit herrschen k\u00f6nne, verdient der Mensch geschlagen und vernichtet zu werden; einen Teil dieser Z\u00fcchtigungen werden sie sich selbst bereiten und sich gegenseitig zugrunde richten, ein Teil wird von Mir kommen\u2026\u201c(aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 8; 1. Juli 1907)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c72020;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eWarum hast Du, als Du auf Erden warst, nicht beides bewirkt, d.h., die Erl\u00f6sung und das \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c? Du hattest Arme, stark und lang genug, um deinen grenzenlosen Willen zu umschlie\u00dfen. Siehst Du, siehst Du, o Jesus, meine sind schwach und kurz, wie kann ich das tun?\u201d<br \/>\nEr gab zur Antwort: \u201eArme Kleine, du hast recht, meine Worte verwirren dich, das Licht meines Willens stellt dich in den Schatten und macht dich zur wahren Neugeborenen des H\u00f6chsten Willens\u2026.<br \/>\nKomm in meine Arme, Ich werde dich mit den Windeln meines eigenen Willens wickeln, damit du deine Glieder mit seiner Kraft st\u00e4rken kannst. So wird es dir leicht gelingen, diesen Ewigen Willen in deine kleinen Arme zu dr\u00fccken, der mit so viel Liebe kommen und in dir herrschen will.\u201d<br \/>\nSo warf ich mich in seine Arme, um Jesu Wille an mir geschehen zu lassen; dann f\u00fcgte Er noch hinzu: \u201eIch h\u00e4tte leicht das eine wie das andere tun k\u00f6nnen, als Ich auf die Erde kam, doch das Gesch\u00f6pf ist unf\u00e4hig, das ganze Wirken des Sch\u00f6pfers auf einmal aufzunehmen.<br \/>\nUnd Mir selbst macht es gro\u00dfe Freude, stets neue \u00dcberraschungen der Liebe zu schenken. Zudem hatte der Mensch seinen Geschmack mit seinem Willen profaniert und den Atem seiner Seele mit so vielen h\u00e4sslichen Dingen verpestet, dass es Mich ekelte.<br \/>\nEr fand schlie\u00dflich an den absto\u00dfendsten Dingen Geschmack, die wie eine verrottete (faulige) Fl\u00fcssigkeit \u00fcber die drei Kr\u00e4fte seiner Seele str\u00f6mten, so dass sein Adel nicht mehr zu erkennen war.<br \/>\nDeshalb musste Ich Mich in der Erl\u00f6sung zuerst um all dies k\u00fcmmern, ihm alle Heilmittel reichen und ihm f\u00fcr all jene \u00dcbel das Bad meines Blutes zur Reinwaschung anbieten.<br \/>\nDa der Mensch durch seinen eigenen Willen so schmutzig, blind und taub geworden war, so h\u00e4tte er, wenn Ich beides h\u00e4tte tun wollen, nicht das Auge des Verstandes besessen, um meinen Willen zu erfassen, keine Ohren, um Ihn zu h\u00f6ren, nicht das Herz, um Ihn aufzunehmen, und dieser mein unverstandener Wille h\u00e4tte keinen Ort als Bleibe gefunden und w\u00e4re daher wieder in den Himmel zur\u00fcckgekehrt.<br \/>\nDaher musste der Mensch zuerst die G\u00fcter der Erl\u00f6sung ermessen k\u00f6nnen, um sich f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Wohltat des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201d zu disponieren.<br \/>\nSo w\u00e4re es auch bei dir gewesen, wenn Ich, als Ich mit dir zu sprechen begann, dir sofort \u00fcber meinen Willen erz\u00e4hlt h\u00e4tte: du h\u00e4ttest Mich nicht verstanden. Ich h\u00e4tte wie ein Lehrer gehandelt, der, anstatt den Sch\u00fcler die ersten Buchstaben des Alphabets zu lehren, ihn in Wissenschaften oder Fremdsprachen unterrichtet; der arme Sch\u00fcler w\u00e4re verwirrt und h\u00e4tte nie etwas gelernt.<br \/>\nStattdessen wollte Ich dir \u00fcber das Leiden und die Tugenden erz\u00e4hlen; Dinge, die der menschlichen Natur angemessener und greifbarer f\u00fcr sie sind, und welche das Alphabet des christlichen Lebens genannt werden k\u00f6nnen, die Sprache des Exils und jener, die nach der himmlischen Heimat streben.<br \/>\nMein Wille hingegen ist die Sprache des Himmels und f\u00e4ngt dort an, wo die anderen Wissenschaften und Tugenden aufh\u00f6ren. Er ist K\u00f6nig und beherrscht alles und kr\u00f6nt alle, sodass vor der Heiligkeit meines Willens alle anderen Tugenden klein werden und erzittern.<br \/>\nDeshalb wollte Ich dich zuerst das Alphabet lehren, um deinen Verstand vorzubereiten, und danach als dein himmlischer und g\u00f6ttlicher Lehrer handeln, der sich nur auf die Sprache des Vaterlands versteht und auf die h\u00f6chste Wissenschaft, die mein Wille enth\u00e4lt.<br \/>\nIch musste dir zuerst den Geschmack an allem nehmen, denn der menschliche Wille enth\u00e4lt dieses Gift, dass er n\u00e4mlich den Geschmack am G\u00f6ttlichen Willen verlieren l\u00e4sst.<br \/>\nIn alles Erschaffene hatte Ich, da es aus Mir hervorgegangen war, einen g\u00f6ttlichen Geschmack hineingelegt, aber wenn die Seele ihren eigenen Willen \u2013 selbst in heiligen Dingen \u2013 tut, findet sie diesen Geschmack nicht.<br \/>\nDamit du meinen Willen verkosten kannst, achte Ich sogf\u00e4ltig darauf, dass du nichts anderes kostest, damit Ich dich f\u00fcr noch erhabenere Lehren \u00fcber meinen Willen bereitmache.<br \/>\nWenn das f\u00fcr dich n\u00f6tig war, dann umso mehr f\u00fcr die ganze Kirche, der Ich zuerst das Geringere zur Kenntnis bringen musste und dann das H\u00f6chste von allem, n\u00e4mlich meinen Willen.\u201d (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 16; 15. November 1923)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c72020;\">\u201eDeshalb befahl er einem Scharfrichter, sofort ins Gef\u00e4ngnis zu gehen und den Kopf des T\u00e4ufers herzubringen. Der Scharfrichter ging und enthauptete Johannes\u201c (Mk 6,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Mein Jesus, ich k\u00fcsse deine Sch\u00f6pferh\u00e4nde und nehme wahr, wie alle b\u00f6sen Handlungen der Gesch\u00f6pfe sie durchbohren wie N\u00e4gel. Aber nicht mit drei N\u00e4geln wie am Kreuze, sondern mit so vielen N\u00e4geln, wie Menschen b\u00f6se Handlungen begehen. Ich habe Mitleid mit dir.<br \/>\nUm dich zu tr\u00f6sten, opfere ich dir alle heiligen Handlungen der Menschen auf und den Starkmut der M\u00e4rtyrer, mit dem sie Blut und Leben aus Liebe zu dir hingaben.<br \/>\nIch m\u00f6chte dir zudem alle guten Werke als Opfer darbringen, um dir die zahllosen N\u00e4gel der b\u00f6sen Werke wegzunehmen\u2026 (aus \u201eDie Stundenuhr der Passion Jesu Christi\u201c nach den Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta; Stunde von 22 bis 23 Uhr: Zweite Stunde der Todesangst Jesu am \u00d6lberg)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #c72020;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich fand mich ganz versenkt in den lebhaften Schmerz der Beraubung meines s\u00fc\u00dfen Jesus und sagte mir: \u201eMein Jesus, warum hast Du kein Mitleid mit dieser deiner kleinen Tochter, die, wenn sie sich Deiner beraubt sieht, ihr das Leben entrissen f\u00fchlt?<br \/>\nEs ist nicht nur eine Pein, die ich f\u00fchle, was noch ertr\u00e4glicher w\u00e4re, sondern ich sp\u00fcre, dass mir das Leben fehlt. Ich bin klein, ich bin schwach, und wenn nicht wegen etwas anderem, h\u00e4ttest du wenigstens wegen meiner exzessiven Kleinheit Mitleid mit dieser armen Kleinen haben m\u00fcssen, die beinahe st\u00e4ndig das Leben schwinden f\u00fchlt und es wieder aufnimmt, nur um sich von neuem sterben zu f\u00fchlen.<br \/>\nMein Jesus, meine Liebe, welches neue und unerh\u00f6rte Martyrium ist doch dieses: so oft und oft zu sterben und doch nie zu sterben, und das Leben in mir fehlen zu f\u00fchlen, ohne die s\u00fc\u00dfe Hoffnung, den Flug in meine himmlische Heimat antreten zu k\u00f6nnen?\u201d Nun, als ich diese Gedanken hegte, bewegte sich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sagte in z\u00e4rtlichem Ton zu mir:<br \/>\n\u201eKleine Tochter meines Willens, Mut. Du hast Recht, dass es das Leben ist, das du dir fehlen f\u00fchlst, denn Meiner beraubt, sp\u00fcrst du, wie das Leben deines Jesus in dir aufh\u00f6rt. Zu Recht empfindest du, als die so Kleine, die du bist, das harte Martyrium, dass das Leben in dir endet.<br \/>\nDoch wisse, dass mein Wille Leben ist, und jedes Mal, wenn die Gesch\u00f6pfe Ihn nicht tun und Ihn ablehnen, ist es ein g\u00f6ttliches Leben, das sie zur\u00fcckweisen und in sich vernichten.<br \/>\nScheint dir der Schmerz, das st\u00e4ndige Martyrium meines Willens unbedeutend, wenn Er wie unter einem todbringenden Schwert so viele Akte des Lebens von sich abgeschnitten f\u00fchlt, die Er mit so viel G\u00fcte in den Seelen entstehen lassen m\u00f6chte?<br \/>\nUnd als Erwiderung f\u00fcr dieses in ihnen abgeschnittene g\u00f6ttliche Leben lassen sie das Leben der Leidenschaften, der S\u00fcnde, der Finsternis, der Schwachheiten aufkommen. Indem die Gesch\u00f6pfe meinen Willen nicht tun, verlieren sie ein g\u00f6ttliches Leben, und deshalb l\u00e4sst Er dich, da Er in dir herrscht, mit der Beraubung von Mir den Schmerz von so vielen g\u00f6ttlichen Leben empfinden, welche die Gesch\u00f6pfe von Ihm abschneiden.<br \/>\nDies, um sich Wiedergutmachung zu verschaffen, und um all diese Akte des Lebens in dir schadlos zu halten, welche die Gesch\u00f6pfe Ihn verlieren lassen. Wei\u00dft du nicht, dass Er, um das Reich des G\u00f6ttlichen FIAT zu bilden, in dir so viele seiner Akte finden muss, wie Er verloren hat?<br \/>\nDies ist der Grund f\u00fcr die Abwechslung meiner Gegenwart und meiner Abwesenheit, um dir Gelegenheit zu geben, so viele Akte der Unterwerfung unter meinen Willen zu machen, um diese Akte des g\u00f6ttlichen Lebens wieder in dich eintreten zu lassen, welche die anderen zur\u00fcckgewiesen haben.<br \/>\n\u00dcberdies, erinnerst du dich nicht, dass Ich dich, als Ich dir deine Sendung \u00fcber das ewige FIAT kundtat, um das Opfer bat, so viele Tode zu erleiden, als Gesch\u00f6pfe ins Dasein tr\u00e4ten, und so viele, als das Leben meines Willens abgewiesen hatten?<br \/>\nAch, meine Tochter, mit dem Nicht-Tun meines Willens weisen die Seelen ein g\u00f6ttliches Leben zur\u00fcck. Es ist nicht dasselbe, als w\u00fcrde man die Tugenden nicht aus\u00fcben und somit die Juwelen, die Edelsteine, den Schmuck, die Gew\u00e4nder ablehnen, ohne die man, wenn man m\u00f6chte, auskommen kann.<br \/>\nMeinen Willen jedoch abzulehnen, bedeutet, die Mittel zum Leben abzuweisen, die Quelle des Lebens zu zerst\u00f6ren, es ist das gr\u00f6\u00dfte \u00dcbel, das es geben kann. Daher verdient der, der ein solches \u00dcbel tut, nicht, dass er lebt, sondern er verdient, dass er allen G\u00fctern stirbt.<br \/>\nWillst du also nicht meinem Willen f\u00fcr alle diese Leben Wiedergutmachung leisten, welche die Gesch\u00f6pfe von Ihm abgeschnitten haben? Um dies zu tun, musst du nicht nur eine Pein erleiden, sondern das Fehlen von g\u00f6ttlichem Leben, was meine Beraubung ist.<br \/>\nMein Wille m\u00f6chte, um sein Reich in dir zu bilden, alle Wiedergutmachungen finden, welche die Gesch\u00f6pfe Ihm nicht gegeben haben, alle seine Leben, die Er in ihnen entstehen lassen h\u00e4tte sollen.<br \/>\nSonst w\u00e4re es ein Reich ohne Fundament, wenn Ihm nicht die Anspr\u00fcche der Gerechtigkeit gegeben und die geschuldete Wiedergutmachung geleistet w\u00fcrde. Doch wisse, dass dein Jesus dich nicht lange verlassen wird, denn auch Ich wei\u00df, dass du nicht unter der Kelter eines so harten Martyriums leben kannst.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 6. Oktober 1926)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":36297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61734","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61734"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61734\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}