{"id":61848,"date":"2025-09-09T21:00:26","date_gmt":"2025-09-09T19:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/mittwoch-der-23-woche-im-jahreskreis-lk-620-26\/"},"modified":"2025-09-11T21:09:42","modified_gmt":"2025-09-11T19:09:42","slug":"mittwoch-der-23-woche-im-jahreskreis-lk-620-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/mittwoch-der-23-woche-im-jahreskreis-lk-620-26\/","title":{"rendered":"Mittwoch der 23. Woche im Jahreskreis (Lk 6,20-26)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">20In jener Zeit richtete Jesus seine Augen auf seine J\u00fcnger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch geh\u00f6rt das Reich Gottes. 21Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.<br \/>\n22Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschlie\u00dfen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen. 23Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird gro\u00df sein. Denn ebenso haben es ihre V\u00e4ter mit den Propheten gemacht.<br \/>\n24Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten. 25Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.<br \/>\n26Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre V\u00e4ter mit den falschen Propheten gemacht.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig seid ihr\u2026\u201c (Lk 6, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wenn die Seele in meinem Willen handelt, so nehmen ihre Akte den Platz in unserem G\u00f6ttlichen Wesen ein. Unsere G\u00fcte ist so gro\u00df, dass sie so viele leere R\u00e4ume bereith\u00e4lt, um alle menschlichen Akte aufzunehmen, welche die sch\u00f6pferische Kraft in unserem Willen besitzen.<br \/>\nSie kommen ganz festlich gestimmt zu ihrem Sch\u00f6pfer und f\u00fcllen diese Leerr\u00e4ume auf, die unsere Liebe an einem sch\u00f6nen Platz in Uns bereitet hat, damit Wir konkret behaupten k\u00f6nnen: \u201aEs sind unsere Akte. Was Wir tun, tut auch die Seele.<br \/>\nNichts von dem, was in unserem Willen getan wird, bleibt au\u00dferhalb von Uns, noch k\u00f6nnte es bleiben; sonst w\u00e4re es so, als k\u00f6nnte sich unser Leben aufspalten \u2013 was nicht sein kann \u2013 denn Wir besitzen nicht nur die Untrennbarkeit unseres H\u00f6chsten Wesens, sondern auch von allen unseren Akten, und von jenen Seelen, die in unserem Willen leben: Wir haben Pl\u00e4tze bereit f\u00fcr alle, und aus allem bilden Wir einen einzigen Akt.\u2018<br \/>\nNun finden diese Akte in Uns nicht nur ihren Ehrenplatz, sondern auch das immerw\u00e4hrende Leben und ihre Ruhe. Und Wir empfinden die Gl\u00fcckseligkeit und Freude, welche die Seele in ihren Akt eingeschlossen hat, da sie diesen in unserem Willen vollbracht hat.<br \/>\nWir nehmen unser Fiat wahr, das Uns im Akt der Seele liebt, Uns verherrlicht, begl\u00fcckt und beseligt, wie Wir es verdienen. O, wie gl\u00fccklich sind Wir! Die Wonne in Uns zu empfinden, ist [unsere] Natur.<br \/>\nWenn Wir [aber] die Wonne verkosten, welche die Seele Uns geben kann, f\u00fchlen Wir uns vergolten f\u00fcr das Werk der Sch\u00f6pfung. Und scheint es dir unbedeutend, dass Wir der Seele erm\u00f6glichen, ihren Sch\u00f6pfer begl\u00fccken zu k\u00f6nnen?<br \/>\nSo gro\u00df ist die Freude, die Wir empfinden, dass Wir Uns den Armen des Gesch\u00f6pfs hingeben, und es in unsere Arme nehmend, in ihm ruhen, und das Gesch\u00f6pf ruht in Uns.<br \/>\nUnsere Ruhe wird erst dann unterbrochen, wenn Uns das Gesch\u00f6pf mit seinen weiteren Akten \u00fcberrascht, damit Wir [sodann] die Seligkeit genie\u00dfen, die es Uns verschafft.<br \/>\nSo tun Wir nichts anderes, als von der Seligkeit zur Ruhe, von der Ruhe zur Seligkeit \u00fcberzugehen. Gl\u00fccklich das Gesch\u00f6pf, das in unserem G\u00f6ttlichen Willen lebend, Den begl\u00fccken kann, Der das Meer unendlicher Freuden und endloser Wonnen besitzt!\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 17. November 1935)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig, ihr Armen, denn euch geh\u00f6rt das Reich Gottes\u201c (Lk 6, 20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich schreibe aus Gehorsam, aber ich f\u00fchle mein Herz brechen wegen der Anstrengung, die ich aufbringen muss; aber \u2013 es lebe der Gehorsam, es lebe der Wille Gottes! Ich schreibe, aber ich zittere und wei\u00df selbst nicht, was ich sage; der Gehorsam w\u00fcnscht, dass ich etwas dar\u00fcber schreibe, wie ich mich vorbereite und dem gebenedeiten Jesus bei der Kommunion Dank sage.<br \/>\nIch wei\u00df dar\u00fcber nichts zu sagen, weil mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der meine Unf\u00e4higkeit sieht und dass ich zu nichts gut bin, alles selbst tut: Er bereitet meine Seele vor, und Er selbst gibt mir die Danksagung ein, und ich folge Ihm darin.<br \/>\nNun, die Art und Weise Jesu ist stets unermesslich, und zusammen mit Jesus f\u00fchle ich mich auch unermesslich und so, als k\u00f6nnte ich irgendetwas tun; dann zieht sich Jesus zur\u00fcck, und ich bleibe immer das Dummerchen, das ich bin, die kleine Unwissende, der kleine B\u00f6sewicht.<br \/>\nGerade darum liebt mich Jesus, weil ich die kleine Unwissende bin, und nichts bin und nichts kann; da Er wei\u00df, dass ich Ihn um jeden Preis empfangen m\u00f6chte, so bereitete Er \u2013 um sich selbst keine Schande zu bereiten, wenn Er zu mir kommt, sondern h\u00f6chste Ehren \u2013 selbst meine arme Seele vor, gibt mir seine eigenen Dinge, seine Verdienste, seine Gew\u00e4nder, seine Werke, seine W\u00fcnsche, kurz, ganz sich selbst; wenn n\u00f6tig, auch das, was die Heiligen getan haben, da alles Ihm geh\u00f6rt; und wenn es n\u00f6tig ist, gibt Er mir auch das, was seine Heiligste Mama tat.<br \/>\nUnd auch ich sage zu allen: \u201eJesus, verschaffe Dir selbst Ehre, wenn Du in mich kommst; meine Mama und K\u00f6nigin, all ihr Heiligen und Engel, ich bin ganz arm, legt bitte alles, was ihr habt, in mein Herz, nicht f\u00fcr mich, sondern zu Ehren Jesu.\u201c<br \/>\nUnd ich f\u00fchle, wie der ganze Himmel bei meiner Vorbereitung mithilft. Und dann kommt Jesus zu mir, und mir kommt vor, dass es Ihm sehr gef\u00e4llt, sich von seinen eigenen Dingen geehrt zu sehen, und manchmal sagt Er zu mir:<br \/>\n\u201eBravo, bravo, meine Tochter, wie gl\u00fccklich bin Ich, wie gef\u00e4llt Mir dies; wo immer Ich in dir hinsehe, finde Ich Dinge, die Meiner w\u00fcrdig sind, alles was Mein ist, ist dein; wie viel Sch\u00f6nes hast du Mich finden lassen!\u201c<br \/>\nIm Wissen, dass ich so ganz arm bin, dass ich nichts getan habe und nichts mir geh\u00f6rt, lache ich \u00fcber Jesu Freude und sage: \u201eZum Gl\u00fcck denkt Jesus so! Es reicht mir, dass Er gekommen ist \u2013 das gen\u00fcgt mir; es tut nichts zur Sache, dass ich mich seiner eigenen Dinge bedient habe \u2013 die Armen m\u00fcssen von den Reichen [etwas] erhalten\u201c.<br \/>\nNun, es ist wahr, dass hier und dort in mir mancher Schimmer von der Art und Weise Jesu in der Kommunion zur\u00fcckbleibt, aber ich kann diese Schimmer nicht zusammenfassen und daraus eine Vorbereitung und eine Danksagung machen, dazu fehlt mir die F\u00e4higkeit; mir scheint, dass ich mich in Jesus selbst vorbereite, und dass ich Jesus mit Ihm selbst danke. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 9; 10. April 1910)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eSelig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen\u201c (Lk 6, 21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Ich erinnere mich undeutlich, dass Jesus an einem anderen Tag, als Er kam, mich die Kostbarkeit des Leidens begreifen lie\u00df, und ich betete darum, dass Er allen Menschen die im Leiden enthaltenen Sch\u00e4tze zu verstehen geben m\u00f6ge. Er sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, das Kreuz ist eine dornige Frucht, die nach au\u00dfen hin l\u00e4stig scheint und sticht, doch wenn man einmal die Dornen und die Schale entfernt hat, kommt eine kostbare und wohlschmeckende Frucht zum Vorschein; doch nur wer die l\u00e4stigen Stiche geduldig ertr\u00e4gt, entdeckt schlie\u00dflich das Geheimnis der Kostbarkeit und des Wohlgeschmacks dieser Frucht.<br \/>\nUnd nur wer dieses Geheimnis entdeckt hat, sieht die Frucht mit Liebe an und geht mit Eifer auf die Suche nach ihr, ohne sich um die Stiche zu k\u00fcmmern; alle anderen sehen sie mit Verachtung an und sch\u00e4tzen sie gering.\u201c<br \/>\nIch sagte: \u201eDoch mein guter Herr, was ist jenes Geheimnis, das in der Frucht des Kreuzes enthalten ist?\u201c<br \/>\nEr erwiderte: \u201eEs ist das Geheimnis der ewigen Gl\u00fcckseligkeit, denn in der Frucht des Kreuzes gibt es viele kleine M\u00fcnzen, die nur in Umlauf sind, um in den Himmel einzugehen, und dass sich die Seele mit diesen M\u00fcnzen bereichert und ewig gl\u00fcckselig wird.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 7; 9. Mai 1907)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61848","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61848"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61848\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61848"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61848"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}