{"id":61881,"date":"2022-09-10T13:00:00","date_gmt":"2022-09-10T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/24-sonntag-des-jahreskreis-c-lk-151-32\/"},"modified":"2022-09-08T22:39:12","modified_gmt":"2022-09-08T20:39:12","slug":"24-sonntag-des-jahreskreis-c-lk-151-32","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/24-sonntag-des-jahreskreis-c-lk-151-32\/","title":{"rendered":"24. Sonntag des Jahreskreis \u2013 C &#8211; (Lk 15,1-32)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit kamen alle Z\u00f6llner und S\u00fcnder zu Jesus, um ihn zu h\u00f6ren. 2Die Pharis\u00e4er und die Schriftgelehrten emp\u00f6rten sich dar\u00fcber und sagten: Er gibt sich mit S\u00fcndern ab und isst sogar mit ihnen.<br \/>\n3Da erz\u00e4hlte er ihnen ein Gleichnis und sagte: 4Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, l\u00e4sst er dann nicht die neunundneunzig in der W\u00fcste zur\u00fcck und geht dem verlorenen nach, bis er es findet?<br \/>\n5Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, 6und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war!<br \/>\n7Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen \u00fcber einen einzigen S\u00fcnder, der umkehrt, als \u00fcber neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr n\u00f6tig haben. 8Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, z\u00fcndet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das ganze Haus und sucht unerm\u00fcdlich, bis sie das Geldst\u00fcck findet?<br \/>\n9Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir; ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte. 10Ich sage euch: Ebenso herrscht auch bei den Engeln Gottes Freude \u00fcber einen einzigen S\u00fcnder, der umkehrt.<br \/>\n11Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei S\u00f6hne. 12Der j\u00fcngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Verm\u00f6gen auf.<br \/>\n13Nach wenigen Tagen packte der j\u00fcngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort f\u00fchrte er ein z\u00fcgelloses Leben und verschleuderte sein Verm\u00f6gen. 14Als er alles durchgebracht hatte, kam eine gro\u00dfe Hungersnot \u00fcber das Land, und es ging ihm sehr schlecht.<br \/>\n15Da ging er zu einem B\u00fcrger des Landes und dr\u00e4ngte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweineh\u00fcten. 16Er h\u00e4tte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fra\u00dfen; aber niemand gab ihm davon.<br \/>\n17Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagel\u00f6hner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um. 18Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich vers\u00fcndigt.<br \/>\n19Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagel\u00f6hner. 20Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn.<br \/>\n21Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich vers\u00fcndigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. 22Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.<br \/>\n23Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fr\u00f6hlich sein. 24Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fr\u00f6hliches Fest zu feiern.<br \/>\n25Sein \u00e4lterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die N\u00e4he des Hauses kam, h\u00f6rte er Musik und Tanz. 26Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.<br \/>\n27Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat. 28Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.<br \/>\n29Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte. 30Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Verm\u00f6gen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du f\u00fcr ihn das Mastkalb geschlachtet.<br \/>\n31Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein. 32Aber jetzt m\u00fcssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #339966;\">\u201eAls er alles durchgebracht hatte, kam eine gro\u00dfe Hungersnot \u00fcber das Land, und es ging ihm sehr schlecht\u201c (Lk 15,14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eEin Wille ist aus Uns hervorgegangen, einen Willen wollen wir. Alle anderen Dinge wurden in sekund\u00e4rer Ordnung geschaffen, w\u00e4hrend dies in der prim\u00e4ren Ordnung der Sch\u00f6pfung getan und festgesetzt wurde. Es k\u00f6nnte h\u00f6chstens einige Zeit [bis zu seiner Verwirklichung] dauern, aber die Jahrhunderte werden nicht enden, bevor mein Wille nicht sein Ziel erlangt.<br \/>\nWenn mein Wille den Zweck der Regeneration in Zweitrangigem erlangte \u2013 so umso mehr in der prim\u00e4ren Bestimmung. Niemals w\u00e4re unser Wille aus unserem Scho\u00df hervorgetreten mit dem Wissen, nicht seine vollst\u00e4ndigen Wirkungen erreichen zu k\u00f6nnen, dass n\u00e4mlich der menschliche Wille im G\u00f6ttlichen regeneriert wird.<br \/>\nMeinst du, dass die Dinge immer so bleiben wie sie heute sind? Ach, nein! Mein Wille wird alles \u00fcberw\u00e4ltigen, Er wird \u00fcberall Chaos anrichten, es wird alles drunter und dr\u00fcber gehen und viele neue Ph\u00e4nomene werden auftreten, um den Stolz des Menschen zu dem\u00fctigen.<br \/>\nDen Menschen werden weder Kriege, Revolutionen, noch Todesopfer aus vielerlei Gr\u00fcnden erspart bleiben, damit sie in die Knie gehen und bereit werden f\u00fcr die Regeneration des G\u00f6ttlichen Willens im menschlichen. Und alles, was Ich dir \u00fcber meinen Willen offenbare und alles, was du in Ihm tust, ist nichts anderes als die Bereitung des Weges, der Mittel, der Lehren, des Lichtes, der Gnaden, damit mein Wille im menschlichen Willen neugebildet werde.<br \/>\nW\u00fcrde dies nicht eintreten, so h\u00e4tte Ich dir nicht so viel mitgeteilt, noch dich so lange Zeit in einem Bett geopfert, um in dir die Fundamente der Wiederherstellung meines Willens in dem deinen zu legen, und dich deshalb st\u00e4ndig meinen Willen vollziehen zu lassen.<br \/>\nH\u00e4ltst du es f\u00fcr unbedeutend, dass Ich st\u00e4ndig in dir bleibe, dir die Worte meines Gebetes eingebe und dich meine Leiden f\u00fchlen lasse, die gemeinsam mit Mir einen ganz anderen Stellenwert, andere Wirkungen und eine andere Macht erlangen? Ich k\u00f6nnte sagen, dass Ich gleichsam die erste Statue forme \u2013 die erste Seele der Neuschaffung meines Willens in ihr. Danach wird die Herstellung von Abbildern leichter gelingen.<br \/>\nDeshalb rate Ich dir stets, aufmerksam zu sein, denn es steht allzu viel auf dem Spiel \u2013 es geht um das Wichtigste im Himmel und auf Erden: es geht darum, die Rechte unseres Willens sicherzustellen, den Zweck der Sch\u00f6pfung sowie die ganze Glorie f\u00fcr Uns wiederherzustellen, wof\u00fcr alle Dinge erschaffen wurden, und darum, dass Wir nun alle Gnaden ausgie\u00dfen, die unser Wille den Menschen zu geben beschlossen hatte, wenn sie in allem unseren Willen erf\u00fcllt h\u00e4tten.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 17; 18. Juni 1925)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #339966;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setze meine gewohnte Hingabe an das G\u00f6ttliche FIAT fort. W\u00e4hrend ich seinen Akten folgte, sah ich eine Menge Leute, die alle von kleiner Gestalt waren \u2013 schlecht ern\u00e4hrt, kr\u00e4nklich, rachitisch und einige mit Wunden. In dieser Menge konnte man weder kindliche Frische, noch die Sch\u00f6nheit jugendlichen Alters, noch die W\u00fcrde des reifen Menschen entdecken.<br \/>\nSie erschienen wie eine Ansammlung von Leuten ohne Ordnung, nicht gut gen\u00e4hrt, ausgehungert, und wenn sie a\u00dfen, wurden sie nie satt. Wie viel Mitleid erregte diese gro\u00dfe Menge, welche fast die ganze Welt zu sein schien! Ich wusste nicht, wer sie waren, noch die Bedeutung ihres Wesens \u2013 dass niemand von ihnen zur rechten Statur herangewachsen war.<br \/>\nDa trat mein geliebter Jesus seufzend aus meinem Inneren heraus und sagte zu mir: \u201cMeine Tochter, welch ungl\u00fcckliche Menschenmenge! Diese sind nichts anderes als jene vielen, die das v\u00e4terliche Erbe verlassen haben, das ihnen ihr Himmlischer Vater gegeben hat. Arme Kinder, ohne v\u00e4terliches Erbe!<br \/>\nSie besitzen weder ihre L\u00e4ndereien, wo sie sicher leben k\u00f6nnten, noch haben sie genug Nahrung, um sich zu ern\u00e4hren, und sind gen\u00f6tigt, von Diebstahl und Raub und von substanzlosen Speisen zu leben.<br \/>\nDaher ist es f\u00fcr sie recht schwierig, zur rechten Gestalt heranzuwachsen, da ihre Glieder nicht kr\u00e4ftig genug sind, um sich zu entwickeln. So sind sie rachitisch, schwach, am Verhungern, ohne je satt zu werden. Alles, was sie zu sich nehmen, ist ihrem Wachstum nicht zutr\u00e4glich, da es keine passenden und ihnen zugedachten Speisen sind, und auch nicht zu ihrem Erbe geh\u00f6ren.<br \/>\nMeine Tochter, das Erbe, das mein Himmlischer Vater diesen Menschen gegeben hatte, war mein G\u00f6ttlicher Wille. In Ihm sollten sie [ad\u00e4quate] Speise finden, um zur rechten Gestalt heranzuwachsen, balsamische Luft, um gesund und stark zu werden, und die ihrem Gesicht eine kindliche Frische, die Sch\u00f6nheit des Jugendalters und die W\u00fcrde eines reifen Menschen einpr\u00e4gen sollte.<br \/>\nNichts Gutes gab es in diesem Erbe, wor\u00fcber der Mensch nicht Besitzer sein sollte. Er sollte alle G\u00fcter, die er wollte, zu seiner Verf\u00fcgung haben, in der Seele und im Leib. Als der Mensch das Erbe meines G\u00f6ttlichen Willens verlie\u00df, fand er die Dinge nicht mehr zu seiner Verf\u00fcgung und war nicht mehr Herr, sondern Diener und gezwungen, von M\u00fchsalen zu leben.<br \/>\nWie kann er dann zur rechten Gestalt heranwachsen? Deshalb erwarte Ich mit so viel Liebe die vielen, die in unserem Erbe des G\u00f6ttlichen FIAT leben sollen. Dieses Erbe wird Uns sch\u00f6ne Menschen mit richtigen Proportionen heranbilden, sch\u00f6n und frisch, die sich mit nahrhaften Speisen ern\u00e4hren, sodass sie stark und voll entwickelt sein werden und den ganzen Ruhm unseres sch\u00f6pferischen Werkes ausmachen.<br \/>\nUnser Kummer ist gro\u00df, wenn Wir diese ungl\u00fcckliche und entstellte Schar ansehen, und voll Schmerz wiederholen Wir: \u2018Ach, unser Werk kam nicht schwach aus unseren H\u00e4nden hervor, ohne Sch\u00f6nheit und Frische, sondern sein blo\u00dfer Anblick erf\u00fcllte Uns mit Liebe, ja entz\u00fcckte Uns, so sch\u00f6n war es.\u2019<br \/>\nBei diesen Worten schwillt unsere Liebe an, m\u00f6chte nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen und unseren G\u00f6ttlichen Willen auf den Weg senden, damit Er unter den Gesch\u00f6pfen herrsche und unser Werk so sch\u00f6n und grazi\u00f6s wiederherstelle, wie es aus unseren Sch\u00f6pferh\u00e4nden hervorging.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 25; 6. Januar 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #339966;\">\u201eDer Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn\u201c (Lk 15,20)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Als ich dann weiter \u00fcber den gro\u00dfen Nutzen des G\u00f6ttlichen Willens f\u00fcr das Gesch\u00f6pf nachdachte, f\u00fcgte mein h\u00f6chster Jesus hinzu: \u201eMeine gesegnete Tochter, du musst wissen, dass unsere Liebe und der brennende Wunsch nach der Gesellschaft des Gesch\u00f6pfes so gro\u00df sind, dass Wir ihm schon bei seiner Erschaffung den k\u00f6niglichen Platz in unserem G\u00f6ttlichen Willen anweisen.<br \/>\nSomit hat jedes Gesch\u00f6pf seinen Ehrenplatz in unserem g\u00f6ttlichen Palast, und sein Ursprung, sein erster Akt des Lebens, sowohl in der Ewigkeit wie in der Zeit, sind in unserem Fiat.<br \/>\nDer Mensch existierte noch nicht in der Welt, da wiesen Wir ihm schon in Liebe und sehns\u00fcchtiger Erwartung nicht nur seinen Platz an, sondern stellten ihm unsere Liebe, Heiligkeit, Macht, Sch\u00f6nheit und unser Licht als Geleit zur Verf\u00fcgung.<br \/>\nDie Kreatur, das Gesch\u00f6pf, ist die edle Prinzessin, die von der Himmelsh\u00f6he herabsteigt, um die Verbannung zu durchwandern. Aber unser Wille verl\u00e4sst sie nicht, sondern steigt gemeinsam mit ihr hinunter, schlie\u00dft sich um sie und geht zusammen mit ihr durch das Exil.<br \/>\nIn jeden Akt, den sie tut, in die Leiden, Freuden oder diversen Begegnungen legt Er seinen prim\u00e4ren g\u00f6ttlichen Akt hinein, damit sie ihren Adel und ihren Stand als Prinzessin bewahre.<br \/>\nUnd wenn Er sie mit all seinen G\u00fctern angef\u00fcllt hat, sodass sie keine weiteren mehr fassen kann, nimmt Er sie wieder in die Himmelsh\u00f6hen hinauf und pr\u00e4sentiert sie triumphierend dem ganzen Himmlischen Hof. Dies also m\u00f6chte mein G\u00f6ttlicher Wille mit dem Gesch\u00f6pf tun \u2013 und dies vermag Er zu tun.<br \/>\nDoch zu unserem Leidwesen m\u00fcssen Wir sehen, dass die Seele, sobald sie in die Verbannung hinabsteigt, ihren k\u00f6niglichen Platz sowie ihren edlen Ursprung vergisst und sich daf\u00fcr gerne von unserem Willen lossagen m\u00f6chte, Der sie z\u00e4rtlicher als eine Mutter in seinen Armen tr\u00e4gt; und die Tore ihrer Sinne gebrauchend, die Wir ihr geschenkt haben, steigt sie in die Niedrigkeit ihres menschlichen Willens hinab.<br \/>\nWir hatten ihr diese Tore geschenkt, damit sie wieder zu Uns aufsteige und mitten in ihrer Verbannung kleine Abstecher in den Scho\u00df ihres Sch\u00f6pfers mache. Sie jedoch ben\u00fctzt diese Tore, um ihre kleinen Abstecher in Armseligkeit, Schw\u00e4che und Leidenschaften zu machen, die ihr den Adel rauben.<br \/>\nSo erkennt man in der menschlichen Kreatur nicht mehr die Prinzessin vom Himmel, sondern eine Dienerin der Erde. Trotzdem verschlie\u00dfen Wir unsere T\u00fcren, d.h. unsere Liebe, Vaterg\u00fcte und mitleidsvolle Barmherzigkeit nicht, sondern erwarten sie weiterhin: sobald Wir sehen, dass sie die T\u00fcren [ihrer Sinne] schlie\u00dft, um in unseren Willen zu kommen, gehen Wir ihr entgegen und \u00f6ffnen weit unsere Tore.<br \/>\nObwohl Wir in ihr eine unattraktive Sch\u00f6nheit erblicken, die ihre k\u00f6nigliche Kleidung zerrissen und beschmutzt hat, machen Wir ihr keinen Vorwurf, sondern fragen sie mit ganz v\u00e4terlichem Erbarmen: \u201aWo bist du gewesen? Arme Tochter, wie bist du heruntergekommen! Hast du gesehen, wie schlecht es dir bekam, in der Niedrigkeit deines menschlichen Willens und getrennt von Uns zu leben?<br \/>\nDu warst ohne F\u00fchrung unterwegs, ohne Licht, Nahrung und Verteidigung. Mach es daher nicht mehr, damit du wiederhergestellt werdest und das verlorene Gut wiedergewinnst.\u2019 Wir wissen, dass die Seele ohne unseren G\u00f6ttlichen Willen nichts Gutes tun kann.<br \/>\nEs ist, als wollte sie ohne Augen sehen, ohne F\u00fc\u00dfe gehen und ohne Speise leben. Gib daher acht und verlass nie meinen G\u00f6ttlichen Willen, wenn du Kraft, Licht, Unterst\u00fctzung, ja deinen Jesus selbst zu deiner Verf\u00fcgung finden m\u00f6chtest.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 32; 29. April 1933)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61881","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61881"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61881\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}