{"id":61889,"date":"2025-09-12T21:00:18","date_gmt":"2025-09-12T19:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/samstag-der-23-woche-im-jahreskreis-lk-643-49\/"},"modified":"2025-09-12T22:11:34","modified_gmt":"2025-09-12T20:11:34","slug":"samstag-der-23-woche-im-jahreskreis-lk-643-49","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/samstag-der-23-woche-im-jahreskreis-lk-643-49\/","title":{"rendered":"Samstag der 23. Woche im Jahreskreis (Lk 6,43-49)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">43In jener Zeit sprach Jesus zu seinen J\u00fcngern: Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Fr\u00fcchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Fr\u00fcchte hervorbringt. 44Jeden Baum erkennt man an seinen Fr\u00fcchten: Von den Disteln pfl\u00fcckt man keine Feigen, und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.<br \/>\n45Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein b\u00f6ser Mensch bringt B\u00f6ses hervor, weil in seinem Herzen B\u00f6ses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund. 46Was sagt ihr zu mir: Herr! Herr!, und tut nicht, was ich sage?<br \/>\n47Ich will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte h\u00f6rt und danach handelt. 48Er ist wie ein Mann, der ein Haus baute und dabei die Erde tief aushob und das Fundament auf einen Felsen stellte. Als nun ein Hochwasser kam und die Flutwelle gegen das Haus prallte, konnte sie es nicht ersch\u00fcttern, weil es gut gebaut war.<br \/>\n49Wer aber h\u00f6rt und nicht danach handelt, ist wie ein Mann, der sein Haus ohne Fundament auf die Erde baute. Die Flutwelle prallte dagegen, das Haus st\u00fcrzte sofort in sich zusammen und wurde v\u00f6llig zerst\u00f6rt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEs gibt keinen guten Baum, der schlechte Fr\u00fcchte hervorbringt\u201c (Lk 6, 43)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, der prim\u00e4re Zweck meines Kommens auf die Erde war genau dieser, dass der Mensch in den Scho\u00df meines Willens zur\u00fcckkehre, wie er daraus hervorging, als er erschaffen wurde; doch um dies zu bewerkstelligen, musste Ich mittels meiner Menschheit die Wurzel, den Stamm, die Zweige, die Bl\u00e4tter und die Bl\u00fcten bilden, aus denen die himmlischen Fr\u00fcchte meines Willens hervorgehen sollten.<br \/>\nNiemand besitzt eine Frucht ohne den Baum. Dieser Baum wurde mit meinem Blut bew\u00e4ssert, mit meinen Leiden, Seufzern und Tr\u00e4nen kultiviert.<br \/>\nDie Sonne, die \u00fcber ihm erstrahlte, war einzig die Sonne meines Willens, daher wird es hier mit Sicherheit die Fr\u00fcchte meines Willens geben, doch um die Fr\u00fcchte zu ersehnen, muss man wissen, wie kostbar sie sind, das Gut kennen, das sie bringen, und die Reicht\u00fcmer, die sie hervorbringen.<br \/>\nDeshalb die vielen Mitteilungen, die Ich dir in meinem Willen gemacht habe, denn die Kenntnis wird den Wunsch wecken, sie zu essen; und wenn die Menschen verkostet haben, was es bedeutet, zu leben, um allein meinen Willen zu tun, werden sie, wenn nicht alle, so doch zum Teil auf den Weg meines Willens zur\u00fcckkehren; die beiden Willen werden sich den immerw\u00e4hrenden Kuss geben, es wird kein Streit mehr sein zwischen dem menschlichen Willen und dem des Sch\u00f6pfers, und meine Erl\u00f6sung wird zu den vielen Fr\u00fcchten, die sie getragen hat, auch die Frucht des \u201eFIAT VOLUNTAS TUA wie im Himmel so auf Erden\u201c bringen.<br \/>\nSei daher du die Erste, welche diese Frucht nimmt, und wolle keine andere Speise noch ein anderes Leben, als allein meinen Willen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 18; 28. Januar 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eJeden Baum erkennt man an seinen Fr\u00fcchten: Von den Disteln pfl\u00fcckt man keine Feigen, und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben\u201c (Lk 6,44)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach fragte ich mich: \u2018Welchen Nutzen und welches Gut wird dieser mein Lauf und dieses wiederholte Kreisen in den Akten des G\u00f6ttlichen Willens bringen?\u2019 Und Jesus, der K\u00f6nig des Himmels, f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, du musst wissen, dass jeder gesch\u00f6pfliche Akt den Wert des Zweckes enth\u00e4lt, mit dem die Seele ihren Akt beseelt. Die Absicht ist wie der Same, der unter der Erde begraben und zugleich mit der Erde zu Staub wird \u2013 aber nicht um zu sterben, sondern um wieder zu erstehen und das Pfl\u00e4nzchen hervorzubringen, das voller Zweige, Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte ist, die zu diesem Samen geh\u00f6ren.<br \/>\nDer Same ist nicht zu sehen, er bleibt in seinem Setzling verborgen, doch an den Fr\u00fcchten erkennt man, ob der Same gut oder schlecht ist. So ist die Absicht, sie ist der Same des Lichts und bleibt sozusagen wie begraben und zu Staub geworden im Akt der Seele.<br \/>\nIst die Absicht heilig, dann werden alle aus dieser Absicht kommenden Akte, heilige Akte sein, da es einen prim\u00e4ren Zweck, einen ersten Samen gibt, der die Abfolge von Akten der ersten Absicht beseelt und ihnen Leben gibt. Diese Akte bilden das Leben der Absicht, und in ihnen kann man Bl\u00fcten und Fr\u00fcchte wahrer Heiligkeit sehen.<br \/>\nSolange die Seele nicht mit ganz bewusstem Willen die prim\u00e4re Absicht widerruft, vernichtet, kann sie sicher sein, dass ihre Akte in der ersten Absicht eingeschlossen sind.<br \/>\nDein Lauf in meinem G\u00f6ttlichen Willen wird nun die Absicht deines Wunsches nach dem Kommen seines Reiches haben, und daher werden all deine Akte in meinem Fiat konzentriert.<br \/>\nSie verwandeln sich in Samen des Lichts und werden alle zu Akten meines Willens, die beredt mit geheimen und g\u00f6ttlichen Stimmen um dieses so heilige Reich unter den Menschengeschlechtern flehen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 30; 6. M\u00e4rz 1932)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEin guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein b\u00f6ser Mensch bringt B\u00f6ses hervor, weil in seinem Herzen B\u00f6ses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund\u201c (Lk 6,45)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wer in meinem G\u00f6ttlichen Wollen lebt, steht unter der st\u00e4ndigen Ausgie\u00dfung seines Sch\u00f6pfers. Unsere Liebe zu dieser Seele ist so gro\u00df, und der Anblick unseres Fiat in der Kleinheit des Gesch\u00f6pfs entz\u00fcckt Uns so sehr, dass Wir ihr stets und unaufh\u00f6rlich geben wollen.<br \/>\nNun, diese unsere G\u00f6ttlichen Ausgie\u00dfungen f\u00fcllen die Seele so sehr, dass sie keinerlei Leere in ihr zur\u00fccklassen. So findet sie, wohin sie sich auch aufst\u00fctzt, stets die F\u00fclle unseres Gnadenergusses vor, der sie aufrecht h\u00e4lt, sodass sie sich nicht [quasi in Selbstreflexion] \u00fcber sich selbst beugen kann, weil unser Gnadenerguss sie aufrecht h\u00e4lt und wie im Triumph in seinen Armen tr\u00e4gt.<br \/>\nDoch wei\u00dft du, was Wir [in ihre Seele] ausgie\u00dfen? Liebe, Licht, Gnade, Heiligkeit, Macht usw. Nun, diese unsere Eigenschaften wetteifern miteinander, wer dieses kleine Gesch\u00f6pf in seinen Armen tragen darf.<br \/>\nSie scheinen untereinander zu konkurrieren und wechseln sich ab, um sagen zu k\u00f6nnen: \u201aWir alle haben sie getragen.\u2019 Und obgleich alle sie in ihren Armen tragen, tr\u00e4gt die Liebe diese Seele und erf\u00fcllt sie so sehr mit Liebe, dass sie es verkostet, diese ganz kleine Seele in ihrer Liebe ertr\u00e4nkt zu sehen.<br \/>\nDie Liebe ist erst dann zufrieden, die Seele in die Arme des Lichtes weiterzureichen, wenn sie sieht, dass die Seele an ihrer Liebe \u00fcberflie\u00dft \u2013 weil sie [alle] sehen m\u00f6chten, wie diese ganz Kleine das wiederholt, was ihr Sch\u00f6pfer getan hat.<br \/>\nDas Licht findet seine Wonne darin, sie mit Licht zu ertr\u00e4nken, die Gnade, sie mit ihrer Gnade zu ertr\u00e4nken, die Macht, sie mit ihrer Macht zu ertr\u00e4nken \u2013 doch so intensiv, dass selbst der Sch\u00f6pfer entz\u00fcckt ist.<br \/>\nKurzum, diese winzige Kreatur lebt unter der kontinuierlichen Gnadenausgie\u00dfung Gottes, welche sie so sehr erf\u00fcllt, dass sie sich wie ertr\u00e4nkt f\u00fchlt und diese nicht fassen kann, sodass sie gen\u00f6tigt ist, sie nach au\u00dfen \u00fcberflie\u00dfen zu lassen.<br \/>\nSo ist das, was du \u00fcber meinen G\u00f6ttlichen Willen sagst, nur der Ausfluss dessen, was du in dir einschlie\u00dft.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 26; 21. Mai 1929)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eIch will euch zeigen, wem ein Mensch gleicht, der zu mir kommt und meine Worte h\u00f6rt und danach handelt\u201c (Lk 6,47)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Dann dachte ich \u00fcber das nach, was Jesus mir gesagt hatte und fragte mich: \u201eWie kann man dies in die Praxis umsetzen?\u201d Und Jesus, der zur\u00fcckkehrte, f\u00fcgte hinzu:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, um die Wahrheiten kennen zu lernen, ist es n\u00f6tig, den Willen und den Wunsch zu haben, sie zu kennen. Stelle dir ein Zimmer vor, in dem die Fensterl\u00e4den geschlossen sind.<br \/>\nWie viel Sonne es auch drau\u00dfen gibt, das Zimmer wird immer dunkel bleiben. Nun, die L\u00e4den zu \u00f6ffnen, bedeutet, das Licht zu wollen.<br \/>\nAber das gen\u00fcgt nicht, wenn jener, der die L\u00e4den \u00f6ffnet, nicht vom Licht profitiert, um das Zimmer aufzur\u00e4umen, abzustauben, und sich an die Ar-beit zu machen, beinahe so, um das Licht, das gegeben wurde, nicht totzuschlagen und sich als undankbar zu erweisen.<br \/>\nSo gen\u00fcgt es nicht, den Willen zu haben, um die Wahrheiten kennenzulernen, wenn jemand im Licht der Wahrheit, das ihn erleuchtet, nicht danach strebt, sich von seinen Schw\u00e4chen abzustauben und sich gem\u00e4\u00df dem Licht der Wahrheit, das er kennt, neu zu ordnen, und sich gemeinsam mit dem Licht der Wahrheit an die Arbeit zu machen, aus ihm seine eigene Substanz zu machen, auf eine Art, dass das Licht, welches er aufgenommen hat, aus seinem Mund, aus seinen H\u00e4nden, aus seinem Benehmen durchscheint.<br \/>\nDas w\u00e4re so, als w\u00fcrde man die Wahrheit t\u00f6ten, und sie nicht in die Praxis umzusetzen w\u00fcrde bedeuten, in v\u00f6lliger Unordnung angesichts des Lichtes zu bleiben. Armes Zimmer, voller Licht, doch ganz durcheinander, drunter und dr\u00fcber und in v\u00f6lliger Unordnung, und drinnen eine Person, die sich nicht die M\u00fche macht, es wieder zu ordnen.<br \/>\nWelches Mitleid w\u00fcrde sie nicht erregen? So ist jemand, der die Wahrheiten kennt und sie nicht praktiziert. Wisse jedoch, dass in allen Wahrheiten als erste Nahrung die Einfachheit eintritt, wenn die Wahrheiten nicht einfach w\u00e4ren, w\u00e4ren sie nicht Licht, und k\u00f6nnten nicht in den menschlichen Geist eintreten, um ihn zu erleuchten, und wo kein Licht ist, kann man die Gegenst\u00e4nde nicht unterscheiden.<br \/>\nDie Einfachheit ist nicht nur Licht, sondern auch wie die Luft, die man atmet, und die, w\u00e4hrend sie unsichtbar ist, allen den Atem gibt; wenn es nicht um der Luft willen w\u00e4re, blieben die Erde und alle Menschen ohne Bewegung.<br \/>\nWenn also die Tugenden und Wahrheiten nicht den Stempel der Einfachheit tragen, sind sie ohne Licht und ohne Luft.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 13; 19. November 1921)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61889","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61889","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61889"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61889\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61889"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61889"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61889"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}