{"id":61953,"date":"2025-09-13T12:00:42","date_gmt":"2025-09-13T10:00:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/fest-kreuzerhoehung-joh-3-13-17-3\/"},"modified":"2025-09-13T19:25:25","modified_gmt":"2025-09-13T17:25:25","slug":"fest-kreuzerhoehung-joh-3-13-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/fest-kreuzerhoehung-joh-3-13-17\/","title":{"rendered":"FEST KREUZERH\u00d6HUNG (Joh 3, 13-17)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">13In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus: Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen au\u00dfer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. 14Und wie Mose die Schlange in der W\u00fcste erh\u00f6ht hat, so muss der Menschensohn erh\u00f6ht werden, 15damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.<br \/>\n16Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. 17Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a81313;\">\u201eNiemand ist in den Himmel hinaufgestiegen au\u00dfer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn. Und wie Mose die Schlange in der W\u00fcste erh\u00f6ht hat, so muss der Menschensohn erh\u00f6ht werden\u201c (Joh 3,13-14)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">(1) Eines Morgens \u2013 es war der Tag der Kreuzerh\u00f6hung \u2013 brachte mich mein lieber Jesus an die heiligen St\u00e4tten; zuerst sagte Er mir viele Dinge \u00fcber den Wert des Kreuzes. Ich erinnere mich nicht mehr an alles, es ist kaum einiges:<br \/>\n(2) &#8222;Meine Geliebte, willst du sch\u00f6n sein? Das Kreuz gibt dir die sch\u00f6nsten Z\u00fcge, die im Himmel wie auf Erden gefunden werden k\u00f6nnen, sodass Gott sich darin verliebt, der alle Sch\u00f6nheit in Sich enth\u00e4lt.&#8220;<br \/>\n(3) Jesus fuhr fort: &#8222;Willst du mit unermesslichen Reicht\u00fcmern erf\u00fcllt werden \u2013 nicht f\u00fcr eine kurze Zeit, sondern f\u00fcr die ganze Ewigkeit? Gut dann, &#8211; das Kreuz wird dir all diese Arten von Reicht\u00fcmern verleihen, von den kleinsten Cents, was die kleinen Kreuze sind, bis hin zu den gr\u00f6\u00dften Betr\u00e4gen, den schwersten Kreuzen.<br \/>\nUnd doch sind die Menschen so habgierig, einen zeitlichen Sold zu verdienen, den sie bald wieder hergeben m\u00fcssen, und denken nicht daran, ewige &#8222;M\u00fcnzen&#8220; zu verdienen. Und wenn Ich aus Mitleid mit ihnen, der Ich ihre Sorglosigkeit um alles, was die Ewigkeit betrifft, sehe, ihnen g\u00fctig die Gelegenheit biete, [f\u00fcr den Himmel Sch\u00e4tze zu sammeln, indem Ich ihnen ein Kreuz gebe], dann werden sie w\u00fctend und beleidigen Mich, anstatt das Kreuz zu lieben.<br \/>\nWelch menschliche Torheit, sie scheinen es verkehrt zu verstehen. Meine Geliebte, im Kreuz sind all die Triumphe, alle Siege und die gr\u00f6\u00dften Gewinne, und du darfst kein anderes Ziel haben als das Kreuz, und es wird dir in allem gen\u00fcgen.<br \/>\nHeute will Ich dich zufrieden stellen; das Kreuz, das bisher nicht gen\u00fcgte, um dich auszustrecken, und dich vollst\u00e4ndig zu kreuzigen, ist das Kreuz, das du bis jetzt getragen hast; aber da Ich dich ganz kreuzigen muss, ben\u00f6tigst du neue Kreuze, die Ich auf dich herabkommen lasse, daher werde Ich das Kreuz, das du bisher hattest, mit Mir in den Himmel nehmen, und es dem ganzen Himmlischen Hof als ein Pfand deiner Liebe zeigen; und Ich werde ein anderes, gr\u00f6\u00dferes vom Himmel herabsteigen lassen, um die brennenden W\u00fcnsche, die Ich mit dir habe, erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 1)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a81313;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin weiterhin in meinem armen Zustand, und der gebenedeite Jesus schweigt; als ich diesen Morgen mehr denn je bedr\u00fcckt war, sprach Er bei seinem Kommen:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, es waren nicht meine Werke, noch mein Predigen, noch die Macht meiner Wunder, die Mich mit Klarheit als den Gott, der Ich Bin, erkennbar machten, sondern als Ich auf das Kreuz gelegt und auf ihm erh\u00f6ht wurde wie auf meinem eigenen Thron, da wurde Ich als Gott anerkannt.<br \/>\nSo hat allein das Kreuz der Welt und der ganzen H\u00f6lle geoffenbart, Wer Ich wirklich war. Alle waren ersch\u00fcttert und erkannten ihren Sch\u00f6pfer.<br \/>\nDaher ist es das Kreuz, das Gott der Seele offenbart, und erkennen l\u00e4sst, ob die Seele wirklich von Gott ist. Man kann sagen, dass das Kreuz alle innersten Bereiche der Seele enth\u00fcllt und Gott und den Menschen offenbart, wer sie ist.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu:<br \/>\n\u201eAuf zwei Kreuzen verzehre Ich die Seelen: eines ist das der Schmerzen, das andere ist jenes der Liebe. Und wie Mich im Himmel alle neun Ch\u00f6re der Engel lieben, obwohl jeder seine besondere Aufgabe hat \u2013 wie z.B. der besondere Dienst der Seraphim die Liebe ist, und ihr Chor weiter vorne angeordnet ist, damit sie das Echo meiner Liebe empfangen k\u00f6nnen, sodass meine und ihre Liebe, einander [gleichsam mit Pfeilen] durchdringend, st\u00e4ndig \u00fcbereinstimmen \u2013 so teile Ich den Seelen auf Erden ihre bestimmten Aufgaben zu:<br \/>\naus manchen mache Ich M\u00e4rtyrer des Leidens und aus manchen solche der Liebe, wobei beide [Arten] geschickte Meister sind, die Seelen zu opfern und sie meines Wohlgefallens w\u00fcrdig zu machen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia \u2013 DI Irmengard Haslinger \u2013 F\u00fcr den privaten Gebrauch \u2013 Band 4; 8. M\u00e4rz 1901)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a81313;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Und Jesus, der aus meinem Inneren hervortrat, brach in Schluchzen aus: ich h\u00f6rte den Widerhall davon im Himmel und auf Erden. Aber als Er aufh\u00f6rte zu schluchzen, trat ein L\u00e4cheln an dessen Stelle, das \u2013 so wie das Schluchzen zuvor \u2013 im Himmel und auf Erden ein Echo fand.<br \/>\nIch war wie verzaubert und mein s\u00fc\u00dfer Jesus sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine geliebte Tochter, nach so viel Leid, das Mir die Gesch\u00f6pfe in diesen traurigen Zeiten bereiten, das Mich sogar zum Weinen bringt \u2013 und da es das Weinen Gottes ist, hallt es wider im Himmel und auf Erden \u2013 wird ein L\u00e4cheln den Himmel und die Erde mit Freude erf\u00fcllen.<br \/>\nUnd dieses L\u00e4cheln wird sich auf meinen Lippen zeigen, wenn Ich die Erstlingsfr\u00fcchte erblicke, die Kinder meines Willens, die nicht in der menschlichen Sph\u00e4re, sondern in der g\u00f6ttlichen leben werden.<br \/>\nIch werde sie alle gepr\u00e4gt sehen vom ewigen, unbegrenzten, unendlichen Wollen. Ich werde zusehen, wie dieser ewige Punkt, der sein Leben nur im Himmel hat, \u00fcber die Erde str\u00f6mt und die Seelen nach seinen unendlichen Prinzipien formt, und zwar mit dem g\u00f6ttlichen Wirken, mit der Vervielf\u00e4ltigung der Akte in einem einzigen Akt.<br \/>\nUnd wie die Sch\u00f6pfung vom FIAT ausging, so wird sie im FIAT vollendet werden. Also werden allein die Kinder meines Willens im Fiat alles erf\u00fcllen, und in meinem Fiat, das in ihnen Leben annehmen wird, werde Ich vollkommene Liebe, Ehre, S\u00fchne, Dank und Lobpreis f\u00fcr alles und f\u00fcr alle erhalten.<br \/>\nMeine Tochter, die Dinge kehren dorthin zur\u00fcck, von wo sie ausgegangen sind: Alles ging vom Fiat aus, und im Fiat wird alles zu Mir zur\u00fcckkehren.<br \/>\nEs werden wenige sein, aber im Fiat werden sie Mir alles geben.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 12; 7. Januar 1921)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a81313;\">\u201eDamit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat\u201c (Joh 3,15)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diesen Morgen lie\u00df Sich mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus gekreuzigt sehen, und nachdem Er mir seine Schmerzen \u00fcbermittelt hatte, sagte Er mir: \u201eZahlreich sind die Wunden, die Mir w\u00e4hrend meiner Passion Leiden bereiteten, aber eines war das Kreuz.<br \/>\nDas bedeutet, dass es viele Wege gibt, auf denen Ich die Seele zur Vollkommenheit f\u00fchre, doch nur einer ist der Himmel, in dem diese Seelen sich vereinigen m\u00fcssen. Wenn also jemand diesen Himmel verfehlt, gibt es keinen anderen, der ihn ewig gl\u00fcckselig machen kann.\u201c<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eSchau: eines ist das Kreuz, aber dieses Kreuz wurde aus verschiedenen Teilen Holzes gefertigt. Das bedeutet, dass der Himmel einer ist, aber dieser Himmel enth\u00e4lt verschiedene Pl\u00e4tze, die mehr oder weniger glorreich sind; und diese Pl\u00e4tze werden verteilt werden, entsprechend den mehr oder weniger schweren Leiden, die hier unten gelitten wurden.<br \/>\nO, wenn alle den Wert des Leidens kennen w\u00fcrden, sie w\u00fcrden untereinander wetteifern, wer mehr leiden wollte! Aber diese Wissenschaft wird von der Welt nicht erkannt, daher verabscheuen sie alles, was sie f\u00fcr die Ewigkeit reicher machen k\u00f6nnte.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 2; 31. M\u00e4rz 1899)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a81313;\">\u201eDenn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab\u201c (Joh 3,16)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand war, kam mein anbetungsw\u00fcrdiger Jesus als Gekreuzigter und nachdem Er mir seine Leiden mitgeteilt hatte, sagte Er, w\u00e4hrend ich litt, zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, bei der Sch\u00f6pfung, pr\u00e4gte Ich der Seele mein Abbild ein. Bei der Inkarnation gab Ich meine Gottheit und verg\u00f6ttlichte dadurch die Menschheit.<br \/>\nUnd da sich in diesem Akt, wo sich die Gottheit in der Menschheit inkarnierte, sie sich zugleich im Kreuz inkarnierte, sodass Ich vom Augenblick meiner Empf\u00e4ngnis an mit dem Kreuz vereint empfangen wurde, kann man sagen, dass genauso, wie mein Kreuz mit Mir in der Inkarnation im Scho\u00df meiner Mutter vereint war, mein Kreuz genauso viele weitere Inkarnationen von Mir im Scho\u00df der Seelen bildet.<br \/>\nUnd wie das Kreuz meine Inkarnation in den Seelen bildet, ist das Kreuz die Inkarnation der Seele in Gott und macht in ihr alles zunichte, was von der Natur stammt, und die Seele f\u00fcllt sich so sehr mit der Gottheit an, dass eine Art Inkarnation entsteht wird: Gott in der Seele und die Seele in Gott.\u201c<br \/>\nIch war wie bezaubert, als ich h\u00f6rte, dass das Kreuz die Inkarnation der Seele in Gott ist und Er wiederholte:<br \/>\n\u201eIch sage nicht \u201aEinheit\u2019, sondern \u201aInkarnation\u2019, denn das Kreuz dringt so tief in die Natur der Seele ein, dass die Natur selbst zum Schmerz wird, und wo Schmerz ist, da ist Gott, ohne dass man Gott und den Schmerz trennen k\u00f6nnte.<br \/>\nDas Kreuz, das diese Art von Inkarnation bildet, macht die Vereinigung noch stabiler, und die Trennung Gottes von der Seele ist beinahe so schwierig wie das Leiden von der Natur zu trennen, w\u00e4hrend bei der [blo\u00dfen] Vereinigung die Trennung leicht geschehen kann.<br \/>\nEs ist dabei immer zu verstehen, dass es nicht die Inkarnation selbst ist, sondern ein Gleichnis der Inkarnation.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 22. Dezember 1903)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a81313;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich in meinem gewohnten Zustand befand, lie\u00df mich der s\u00fc\u00dfe Jesus einen Teil seiner Peinen und Tode erleiden, die Er f\u00fcr jedes Gesch\u00f6pf gelitten hat. Aus meinen kleinen Leiden begriff ich, wie schrecklich und t\u00f6dlich die Leiden Jesu gewesen waren. So sagte Er zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, meine Leiden sind f\u00fcr die menschliche Natur unbegreiflich, und die Leiden meiner Passion selbst waren Schatten und Gleichnisse meiner inneren Leiden:<br \/>\nMeine inneren Leiden wurden Mir von einem Allm\u00e4chtigen Gott auferlegt, und keine Faser konnte dem Schlag entrinnen; jene meiner Passion waren Mir von den Menschen auferlegt worden, die weder Allmacht noch Allsicht besa\u00dfen und daher nicht das tun konnten, was sie wollten, noch in alle meine einzelnen Fasern eindringen konnten.<br \/>\nMeine inneren Leiden waren inkarniert, und meine Menschheit selbst wurde in N\u00e4gel, Dornen, Gei\u00dfeln, Wunden, in so grausame Martern umgewandelt, dass sie Mir st\u00e4ndige Tode bereiteten; diese waren untrennbar von Mir, bildeten mein eigenes Leben selbst.<br \/>\nIndessen waren jene meiner Passion au\u00dferhalb von Mir, es waren Dornen und N\u00e4gel, die eingetrieben werden, und \u2013 wenn man wollte \u2013 auch entfernt werden konnten; und der blo\u00dfe Gedanke, dass ein Leid weggenommen werden kann, ist eine Erleichterung.<br \/>\nDoch meine inneren Leiden wurden von meinem eigenen Fleisch selbst gebildet, daher gab es keine Hoffnung, dass sie aus Mir entfernt werden noch dass die Sch\u00e4rfe eines Dornes oder die Durchbohrung der N\u00e4gel abgemildert werden konnte.<br \/>\nMeine inneren Leiden waren so schwer und so viele, dass Ich die Leiden meiner Passion [dagegen] Erleichterungen und K\u00fcsse nennen k\u00f6nnte, die sie meinen inneren Leiden gaben, und die, sich miteinander vereinigend, den h\u00f6chsten Beweis meiner gro\u00dfen und \u00fcberflie\u00dfenden Liebe f\u00fcr die Rettung der Seelen erbrachten.<br \/>\nMeine \u00e4u\u00dferen Leiden waren Stimmen, die alle aufriefen, in den Ozean meiner inneren Leiden einzutreten, um ihnen verst\u00e4ndlich zu machen, wie viel Mich ihre Rettung gekostet hat. Au\u00dferdem kannst du aus deinen eigenen inneren Leiden, die dir von Mir mitgeteilt werden, in etwa die st\u00e4ndige Intensit\u00e4t der Meinen verstehen.<br \/>\nFasse daher Mut, es ist die Liebe, die Mich dazu dr\u00e4ngt.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 14; 19. August 1922)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #a81313;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 &#8222;Meine Tochter, h\u00e4tte Ich die menschliche Undankbarkeit gegen meine so gro\u00dfe Liebe in Betracht gezogen, so w\u00e4re Ich gleich wieder in den Himmel zur\u00fcckgekehrt. Ich h\u00e4tte also meine Liebe betr\u00fcbt und verbittert und das Fest in Trauer verwandelt.<br \/>\nWillst du wissen, wie Ich meine gr\u00f6\u00dften Werke noch sch\u00f6ner mache? Mit dem Aufwand und der gr\u00f6\u00dften Pracht meiner Liebe lasse Ich alles beiseite, die menschliche Undankbarkeit, die S\u00fcnden, Armseligkeiten und Schw\u00e4chen, und Ich lasse meinen gr\u00f6\u00dften Werken [freien] Lauf, als ob es diese Dinge nicht g\u00e4be.<br \/>\nWollte Ich das B\u00f6se im Menschen ber\u00fccksichtigen, h\u00e4tte Ich weder gro\u00dfe Werke tun, noch meine ganze Liebe dabei ins Spiel bringen k\u00f6nnen. Ich w\u00e4re in meiner Liebe gehemmt und blockiert.<br \/>\nUm hingegen in meinen Werken frei zu sein und sie so sch\u00f6n wie m\u00f6glich zu gestalten, stelle Ich alles zur Seite, und wenn n\u00f6tig, decke Ich alles mit meiner Liebe zu, sodass Ich nichts sehe als meine Liebe und meinen Willen.<br \/>\nSo gehe Ich bei meinen gr\u00f6\u00dften Werken vor und vollbringe sie, als h\u00e4tte Mich niemand beleidigt, denn zu unserer Ehre darf nichts an der Zierde, Sch\u00f6nheit und Gro\u00dfartigkeit unserer Werke mangeln.<br \/>\nDaher w\u00fcnsche Ich, dass auch du dich nicht mit deinen Schw\u00e4chen, Armseligkeiten und \u00dcbeln befasst. In der Tat, je mehr man daran denkt, desto schw\u00e4cher f\u00fchlt man sich, desto mehr erdr\u00fccken die \u00dcbel das arme Gesch\u00f6pf, und das Elend zieht sich noch mehr um den Menschen zusammen.<br \/>\nIndem man an sie denkt, n\u00e4hrt die Schwachheit wieder die Schwachheit, und das arme Gesch\u00f6pf f\u00e4llt noch tiefer, die \u00dcbel gewinnen an Kraft, das Elend l\u00e4sst es vor Hunger sterben. Denkt man hingegen nicht an sie, verschwinden sie von selbst.<br \/>\nGanz gegenteilig verh\u00e4lt es sich mit dem Guten: ein Gut n\u00e4hrt das andere Gute, ein Akt der Liebe ruft nach weiterer Liebe, eine Hingabe an meinen Willen l\u00e4sst neues g\u00f6ttliches Leben in sich f\u00fchlen.<br \/>\nDer Gedanke an das Gute bildet also die Nahrung und die Kraft, um weiteres Gutes zu tun. Daher will Ich, dass sich deine Gedanken nur damit befassen, Mich zu lieben und in meinem Willen zu leben. Meine Liebe wird dein Elend und all deine \u00dcbel verbrennen.<br \/>\nMein G\u00f6ttlicher Wille wird sich zu deinem Leben machen und sich deiner Armseligkeiten als Schemel bedienen, auf dem Er seinen Thron errichten kann.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 35; 25. Dezember 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #a81313;\">\u201eDenn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird\u201c (Joh 3,17)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiter in meinem gew\u00f6hnlichen Zustand und meditierte \u00fcber die Passion des gebenedeiten Jesus. Er lie\u00df sich als Gekreuzigter sehen und teilte mir einen kleinen Anteil seiner Leiden mit, wobei Er zu mir sprach:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, Ich wollte gekreuzigt und am Kreuze erh\u00f6ht werden, damit die Seelen je nachdem, wie sie Mich [haben] wollen, Mich finden m\u00f6gen.<br \/>\nWenn Mich einer als Lehrer ben\u00f6tigt, weil er die Notwendigkeit f\u00fchlt, unterrichtet zu werden, lasse Ich Mich herab, um ihn sowohl die kleinen wie auch die h\u00f6chsten und erhabensten Dinge zu lehren, sodass er der Gebildetste wird.<br \/>\nEin anderer seufzt in seiner Verlassenheit und Vergessenheit und m\u00f6chte gern einen Vater finden; er kommt zu F\u00fc\u00dfen meines Kreuzes, und Ich mache mich zu seinem Vater, indem Ich ihm ein Zuhause in meinen Wunden gew\u00e4hre, mein Blut als Trank, mein Fleisch als Speise, und mein eigenes Reich als Erbe.<br \/>\nEin anderer ist krank und findet in Mir einen Arzt, der ihn nicht nur heilt, sondern ihm die sicheren Arzneien reicht, um nicht abermals in Schwachheit zu fallen.<br \/>\nWieder einen anderen bedr\u00fccken Verleumdung und Verachtung, und zu F\u00fc\u00dfen meines Kreuzes findet er seinen Verteidiger, der ihm die Verleumdungen und Geringsch\u00e4tzung sogar als g\u00f6ttliche Ehren zur\u00fcckzahlt; und so ist es mit allem \u00dcbrigen.<br \/>\nWer Mich also als Richter haben will, findet Mich als Richter; wer Mich als Freund, als Br\u00e4utigam, F\u00fcrsprecher, Priester haben m\u00f6chte, der findet Mich als solcher.<br \/>\nDeshalb wollte Ich an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen angenagelt werden, um Mich dem, was sie wollen, in nichts zu widersetzen, um Mich so zu machen, wie sie Mich wollen.<br \/>\nDoch wehe jenen, die sehen, dass Ich unf\u00e4hig bin, auch nur einen Finger zu bewegen und daher wagen, Mich zu beleidigen.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 15. Dezember 1905)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61953","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61953","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61953"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61953\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61953"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61953"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61953"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}