{"id":61971,"date":"2025-09-14T20:00:50","date_gmt":"2025-09-14T18:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/gedaechtnis-der-schmerzen-mariens-joh-1925-27-3\/"},"modified":"2026-03-29T09:38:01","modified_gmt":"2026-03-29T07:38:01","slug":"gedaechtnis-der-schmerzen-mariens-joh-1925-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/gedaechtnis-der-schmerzen-mariens-joh-1925-27\/","title":{"rendered":"GED\u00c4CHTNIS DER SCHMERZEN MARIENS (Joh 19,25-27)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">25In jener Zeit standen bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala. 26Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den J\u00fcnger, den er liebte, sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn! 27Dann sagte er zu dem J\u00fcnger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der J\u00fcnger zu sich.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #b59318;\">\u201eStanden bei dem Kreuz Jesu seine Mutter und die Schwester seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala\u201c (Joh 19,25)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte wegen der Beraubung meines liebsten Jesus viel gelitten; da kam Er an diesem Morgen, am Tag der Leiden der heiligen Gottesmutter, nachdem ich mich darum bem\u00fcht hatte und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, was m\u00f6chtest du, da du so sehr nach Mir verlangst?\u201c<br \/>\nIch erwiderte: \u201eHerr, das, was Du f\u00fcr Dich selber hast, das ersehne ich auch f\u00fcr mich.\u201c<br \/>\nEr sprach: \u201eMeine Tochter, f\u00fcr Mich selbst habe Ich Dornen, N\u00e4gel und das Kreuz.\u201c<br \/>\nIch antwortete: \u201eNun gut, das m\u00f6chte ich auch.\u201c So reichte Er mir seine Dornenkrone und teilte mir die Leiden des Kreuzes mit.<br \/>\nDann f\u00fcgte Er hinzu: \u201eJeder kann an den Verdiensten und G\u00fctern teilnehmen, die von den Leiden meiner Mutter hervorgebracht wurden.<br \/>\nWer sich im Vorhinein in die H\u00e4nde der Vorsehung gibt und sich selbst darbietet, alle Arten von Leiden zu erdulden, Armseligkeit, Krankheiten, Verleumdungen und alles, was der Herr \u00fcber ihn verf\u00fcgen wird, nimmt am ersten Schmerz der Prophezeiung des Simeon teil.<br \/>\nWer sich bereits inmitten von Leiden befindet, ergeben ist, sich noch st\u00e4rker an Mich h\u00e4ngt und Mich nicht beleidigt, der rettet Mich gleichsam aus den H\u00e4nden des Herodes, bewahrt Mich sicher und wohlbehalten im \u00c4gypten seines Herzens, und nimmt somit am zweiten Schmerz teil.<br \/>\nWer sich im Geist niedergeschlagen, trocken und meiner Gegenwart beraubt f\u00fchlt und dennoch fest und seinen gewohnten \u00dcbungen treu bleibt, ja sogar die Gelegenheit sucht, Mich noch mehr zu lieben und zu suchen, ohne m\u00fcde zu werden, der nimmt an den Verdiensten und G\u00fctern teil, die meine Mutter erwarb, als sie Mich verlor.<br \/>\nWer in jeder Lage, in der er sich befindet, besonders wenn er Mich schwer beleidigt, verachtet, mit F\u00fc\u00dfen getreten sieht, und versucht, Mir Wiedergutmachung zu leisten, Mitleid mit Mir zu haben und gerade f\u00fcr jene zu beten, die Mich beleidigen \u2013 da scheine Ich in dieser Seele meiner eigenen Mutter zu begegnen, die Mich aus der Hand meiner Feinde befreit h\u00e4tte, wenn es Ihr m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<br \/>\nDiese Seele nimmt daher am vierten Schmerz teil. Wer seine Sinne aus Liebe zu meiner Kreuzigung ans Kreuz schl\u00e4gt und versucht, die Tugenden meiner Kreuzigung in sich selbst nachzuahmen, hat am f\u00fcnften Schmerz teil.<br \/>\nWer in einer st\u00e4ndigen Gesinnung der Anbetung ist, meine Wunden zu k\u00fcssen, Wiedergutmachung zu leisten, Dank zu sagen, usw., und zwar im Namen der ganzen Menschheit, der h\u00e4lt Mich gleichsam in seinen Armen, wie es meine Mutter tat, als Ich vom Kreuz abgenommen wurde, und nimmt an ihrem sechsten Schmerz teil.<br \/>\nWer in meiner Gnade bleibt und ihr entspricht und niemandem au\u00dfer Mir einen Zufluchtsort in seinem Herzen gew\u00e4hrt, der begr\u00e4bt Mich gleichsam im Mittelpunkt seines Herzens und hat Anteil am siebenten Schmerz.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 6; 17. September 1905)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfa829;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich dachte an die Leiden meiner Himmlischen Mutter, da bewegte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, der erste K\u00f6nig der Schmerzen war Ich, und da Ich Mensch und Gott bin, musste Ich alles in Mir konzentrieren, um das Vorrecht \u00fcber alles, auch \u00fcber die Schmerzen zu haben.<br \/>\nJene meiner Mutter waren nichts anderes als der Widerschein der Meinen, die sich in ihr spiegelten und sie an all meinen Schmerzen teilhaben lie\u00dfen, die sie durchbohrten und mit solcher Bitterkeit und Pein erf\u00fcllten, dass sie bei jedem Widerhall meiner Schmerzen [in ihr] zu sterben glaubte.<br \/>\nDoch die Liebe unterst\u00fctzte sie und gab ihr das Leben zur\u00fcck, deshalb war sie nicht nur ehrenhalber, sondern aus Anspruch der Gerechtigkeit die erste K\u00f6nigin \u00fcber das unermessliche Meer ihrer Schmerzen.\u201d<br \/>\nAls Jesus so sprach, schien ich meine Mutter vor Jesus stehen zu sehen, und alles, was Jesus enthielt, die Schmerzen und Durchbohrungen dieses heiligsten Herzens, spiegelten sich im Herzen der Schmerzensk\u00f6nigin wider.<br \/>\nDiese Widerspiegelungen formten so viele Schwerter im Herzen der durchbohrten Mutter, und jene Schwerter wurden von einem FIAT aus Licht besiegelt, die sie ganz umgaben, sodass sie wie inmitten so vieler FIAT aus strahlendstem Licht war, die ihr so viel Glorie verliehen, dass mir die Worte fehlen, dies zu schildern.<br \/>\nDa nahm Jesus seine Rede wieder auf und sagte:<br \/>\n\u201eEs waren nicht die Schmerzen, die meine Mutter zur K\u00f6nigin machten und sie in solcher Herrlichkeit erstrahlen lie\u00dfen, sondern mein allm\u00e4chtiges FIAT, das in jedem ihrer Akte und Schmerzen mit hinein verflochten war und sich zum Leben eines jeden ihrer Schmerzen machte. So war mein FIAT der erste Akt, der das Schwert bildete, und ihm die gew\u00fcnschte Intensit\u00e4t des Schmerzes verlieh.<br \/>\nMein FIAT konnte in dieses durchbohrte Herz so viele Schmerzen hineinlegen, wie Es wollte, neue Durchbohrungen, Peinen \u00fcber Peinen hinzuf\u00fcgen, ohne den Schatten eines kleinsten Widerstands, im Gegenteil, sie f\u00fchlte sich vielmehr geehrt, dass Es sich sogar zum Leben jedes ihrer Herzschl\u00e4ge machte; und mein FIAT gab meiner Mutter die vollst\u00e4ndige Ehre und machte sie zur wahren und rechtm\u00e4\u00dfigen K\u00f6nigin.<br \/>\nNun, wer werden die Seelen sein, in denen sich der Widerschein meiner Schmerzen und meines eigenen Lebens spiegeln wird k\u00f6nnen?<br \/>\nJene, die mein FIAT als Leben besitzen; jenes FIAT wird sie diese meine Widerspiegelungen absorbieren lassen, und Ich werde sie gro\u00dfz\u00fcgig an dem teilhaben lassen, was mein Wollen in Mir wirkt.<br \/>\nDeshalb warte Ich in meinem Willen auf die Seelen, um ihnen die wahre Herrschaft und die vollst\u00e4ndige Herrlichkeit von jedem Akt und jedem Schmerz zu schenken, den sie erleiden m\u00f6gen.<br \/>\nAu\u00dferhalb meines Willens erkenne Ich das Wirken und Leiden der Seelen nicht an, und Ich k\u00f6nnte sagen: \u201aIch habe dir nichts zu geben. Welcher Wille hat dich angetrieben, dies zu tun und zu leiden? Hole dir deinen Lohn von diesem.\u2018<br \/>\nOft k\u00f6nnte es sein, dass das Gutestun oder Leiden \u2013 ohne dass mein Wille dabei im Mittelpunkt steht \u2013 zur elenden Sklaverei wird und in Leidenschaften ausartet, w\u00e4hrend nur mein Wille wahre Herrschaft, wahre Tugenden, wahre Glorie verleiht, sodass Menschliches in G\u00f6ttliches verwandelt wird.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 23. M\u00e4rz 1923)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfa829;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Danach dachte ich mir: &#8222;Es ist wahr, dass meine K\u00f6nigin und Mutter das gr\u00f6\u00dfte Opfer gebracht hat, das kein anderer gebracht hat, indem Sie n\u00e4mlich ihren Willen in der Tat nicht kennen wollte, sondern nur denjenigen Gottes.<br \/>\nUnd damit umfing Sie alle Schmerzen und Leiden, bis zum Heroismus des Opfers, den eigenen Sohn zu opfern, um den H\u00f6chsten Willen zu erf\u00fcllen.<br \/>\nAber als Sie dieses Opfer einmal gebracht hat, dann war alles, was Sie nachher litt, die Wirkung ihres ersten Aktes, und Sie hatte auch nicht wie wir in den verschiedenen Situationen, bei unvorhergesehenen Begegnungen und unerwarteten Verlusten zu k\u00e4mpfen.<br \/>\nF\u00fcr uns hei\u00dft es immer k\u00e4mpfen, bis das eigene Herz blutet, aus Furcht, dass wir unserem menschlichen Willen, der stets Krieg f\u00fchrt, nachgeben. Wie aufmerksam muss man sein, dass der h\u00f6chste Wille immer seinen Ehrenplatz und die Oberherrschaft \u00fcber alles behalte, und oft wird das Ringen h\u00e4rter als das Leiden selbst!\u201c<br \/>\nAber als ich dies erwog, regte sich mein liebensw\u00fcrdiger Jesus in meinem Inneren und sprach zu mir: &#8222;Meine Tochter, du irrst dich: dieses gr\u00f6\u00dfte Opfer meiner Mutter war nicht ein einziges, sondern es waren so schwere und viele, als meine und ihre Existenz Schmerzen, Leiden, Umst\u00e4nden und Begegnungen ausgesetzt waren.<br \/>\nDie Leiden in Ihr wurden immer verdoppelt, weil meine Leiden mehr als ihre Leiden waren. Und au\u00dferdem hat meine Weisheit die F\u00fchrung bei meiner Mutter nicht ge\u00e4ndert: bei jedem Leid, das Sie treffen sollte, fragte Ich Sie immer, ob Sie es annehmen wollte, damit Ich von Ihr jenes Fiat wiederholen h\u00f6rte, in jedem Leid, in allen Umst\u00e4nden und auch in jedem ihrer Herzschl\u00e4ge.<br \/>\nJenes Fiat klang f\u00fcr Mich so s\u00fc\u00df, lieblich und harmonisch, dass Ich es in jedem Augenblick ihres Lebens wiederholen h\u00f6ren wollte und Ich Sie daher stets fragte: \u201eMama, willst du dies tun? Willst du diese Pein leiden?&#8220; Mein Fiat brachte Ihr die Meere der Sch\u00e4tze, die Es enth\u00e4lt und lie\u00df Sie die Heftigkeit des Leidens, das Sie akzeptierte, begreifen.<br \/>\nIndem Sie in g\u00f6ttlichem Licht erfasste, was Sie nach und nach leiden sollte, bereitete Ihr dies ein solches Martyrium, dass es das Ringen, das die Menschen durchmachen, unendlich \u00fcbertraf.<br \/>\nDenn da in Ihr der Keim der Schuld fehlte, fehlte der Keim des Ringens, und mein Wille musste eine andere Erfindung ausdenken, um zu bewirken, dass Sie im Leiden nicht geringer als die anderen Gesch\u00f6pfe war.<br \/>\nDa Sie n\u00e4mlich zu Recht den Anspruch der K\u00f6nigin der Schmerzen erringen sollte, musste Sie alle Gesch\u00f6pfe zusammen im Leiden \u00fcbertreffen. Wie oft hast nicht du selbst es erfahren: w\u00e4hrend du keinen Kampf gesp\u00fcrt hast, lie\u00df dich mein Wille die Leiden begreifen, denen Er dich unterwarf, und du warst versteinert von der Gewalt des Schmerzes.<br \/>\nW\u00e4hrend du im Leid vernichtet bliebst, warst du das kleine L\u00e4mmchen in meinen Armen, bereit, andere Leiden anzunehmen, die mein Wille dir auferlegen wollte. Ach, hast du nicht mehr gelitten als im Kampf selbst?<br \/>\nDas Ringen ist Zeichen heftiger Leidenschaften, w\u00e4hrend mein Wille \u2013 wenn Er den Schmerz bringt \u2013 die Unerschrockenheit verleiht, und mit der Kenntnis der Intensit\u00e4t des Leidens schenkt Er diesem Schmerz ein solches Verdienst, das nur ein G\u00f6ttlicher Wille geben kann.<br \/>\nWie Ich also bei dir tue, dass Ich bei allem, was Ich von dir will, dich zuerst frage, ob du willst und akzeptierst, so tat Ich bei meiner Mutter, damit das Opfer immer neu sei.<br \/>\nDadurch sollte Ich auch Gelegenheit haben, Mich mit dem Gesch\u00f6pf zu unterhalten, mit ihm Umgang zu haben und mein Wille sollte sein g\u00f6ttliches Wirkungsfeld im menschlichen Willen haben.&#8220;\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 28. April 1926)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfa829;\">\u201eAls Jesus seine Mutter sah und bei ihr den J\u00fcnger, den er liebte,<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">sagte er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!\u201c (Joh 19,26)<br \/>\n\u2026 \u201eMeine Tochter, Ich liebe die in meinem Willen verrichteten Akte so sehr, dass Ich selbst die Aufgabe \u00fcbernehme, sie in der Einheit meines h\u00f6chsten Lichtes zu bewahren, auf eine Art, dass sie untrennbar von Mir und meinen eigenen Akten werden.<br \/>\nWenn du w\u00fcsstest, wie eifers\u00fcchtig Ich auf diese Akte bin, wie sie Mich auf eine ganz g\u00f6ttliche Weise verherrlichen! Man kann sagen, dass jeder dieser Akte ein neues Fest ist, das in der ganzen Sch\u00f6pfung und in der ganzen himmlischen Heimat seinen Anfang nimmt.<br \/>\nWo immer sich mein Wille befindet, bringen diese Akte, die in Ihm wie Lichtstrahlen flie\u00dfen, neue Freuden, Festlichkeiten und Seligkeiten. Diese Akte sind die Freuden, das Fest und die Wonne, die das Gesch\u00f6pf im Willen seines Sch\u00f6pfers bildet.<br \/>\nScheint es dir unbedeutend, dass das Gesch\u00f6pf f\u00fcr seinen Sch\u00f6pfer das Fest, die Freude und die Gl\u00fcckseligkeit bilden und Ihm bringen kann und \u00fcberall dorthin, wo unser Wille regieren mag?<br \/>\nDies geschah bei meiner k\u00f6niglichen Mutter. Da Sie stets in der Einheit des Lichtes des H\u00f6chsten Willens wirkte, blieben alle ihre Akte, das Amt als Mutter, die Rechte der K\u00f6nigin untrennbar von ihrem Sch\u00f6pfer.<br \/>\nDies ist so wahr, dass die Gottheit, wenn sie die Akte der Seligkeit hervorquellen l\u00e4sst, um die ganze himmlische Heimat zu beseligen, gemeinsam mit ihnen alle Akte der Himmlischen Mutter verstr\u00f6mt.<br \/>\nSo f\u00fchlen sich alle Heiligen nicht nur von unseren Freuden und Seligkeiten erf\u00fcllt, sondern werden auch von der m\u00fctterlichen Liebe ihrer Mutter umh\u00fcllt, von der Glorie ihrer K\u00f6nigin und von allen ihren, f\u00fcr das ganze Himmlische Jerusalem in Freude verwandelten Akten.<br \/>\nSo lieben alle Fasern ihres m\u00fctterlichen Herzens mit der Liebe einer Mutter alle Kinder des Himmlischen Vaterlandes und rufen sie, an allen ihren Mutterfreuden und ihrer Herrlichkeit als K\u00f6nigin teilzuhaben.<br \/>\nSo war Sie die Mutter der Liebe und der Schmerzen auf Erden f\u00fcr ihre Kinder, die Sie so viel kosteten, wie Sie das Leben ihres g\u00f6ttlichen Sohnes kostete, und kraft der Einheit des Lichtes des H\u00f6chsten Willens, die Sie besa\u00df, blieben ihre Akte untrennbar von den Unseren.<br \/>\nIm Himmel ist sie Mutter der Liebe, der Freuden und der Herrlichkeit f\u00fcr alle ihre himmlischen Kinder. So genie\u00dfen alle Heiligen eine gr\u00f6\u00dfere Liebe, Herrlichkeit und Freude \u2013 kraft ihrer Mutter und H\u00f6chsten K\u00f6nigin.<br \/>\nDeshalb liebe Ich die Seele so sehr, die in meinem Willen lebt, dass Ich Mich zu ihr herablasse, um gemeinsam mit ihr zu tun, was sie tut, und um sie bis zum Scho\u00df des Ewigen zu erheben, damit ihr Akt und der Akt ihres Sch\u00f6pfers einer seien.\u201d\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deut-scher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 19; 15. Juni 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfa829;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eDu sollst nun wissen, dass Wir die ganze Menschheit liebten, aber gezwungen waren, das ganze unermessliche Feuer unserer Liebe in unserem G\u00f6ttlichen Sein verborgen zu halten.<br \/>\nWir fanden n\u00e4mlich in den Menschen weder Sch\u00f6nheit vor, die unsere Liebe entz\u00fcckt h\u00e4tte, noch Liebe, die Uns verwundet und die Menschen daher mit unserer Liebe \u00fcberflutet h\u00e4tte, damit Wir Uns zu erkennen geben, sie lieben und Uns lieben lassen.<br \/>\nVielmehr waren sie in die Lethargie der Schuld verstrickt, dass Wir bei ihrem blo\u00dfen Anblick erschauderten. Doch unsere Liebe brannte, Wir liebten die Menschen und wollten, dass unsere Liebe allen zuteilwerde. Wie sollten Wir das tun?<br \/>\nWir mussten zu diesem Zweck eine gro\u00dfe Erfindung unserer Liebe anwenden, und zwar geschah dies so: Wir riefen die kleine Jungfrau Maria ins Leben und schufen Sie ganz rein, ganz heilig, ganz sch\u00f6n, voller Liebe und ohne Makel der Erbs\u00fcnde, wobei Wir unseren eigenen G\u00f6ttlichen Willen zugleich mit Ihr empfangen werden lie\u00dfen, damit zwischen Ihr und Uns der Zugang offenstehe und ewige und unzertrennliche Einheit herrsche.<br \/>\nNun entz\u00fcckte Uns die Himmelsk\u00f6nigin mit ihrer Sch\u00f6nheit, und unsere Liebe str\u00f6mte und ergoss sich [in Sie]. Mit ihrer Liebe verwundete Sie Uns, und unsere \u00fcberstr\u00f6mende Liebe verbarg sich in Ihr.<br \/>\nDa nun unsere Liebe durch ihre Sch\u00f6nheit und Liebe hindurch auf alle Gesch\u00f6pfe schaute, fand unsere Liebe ein Ventil, und Ich liebte mit verborgener Liebe alle Gesch\u00f6pfe in dieser Himmlischen K\u00f6nigin.<br \/>\nSo liebten Wir alle in Ihr, und durch ihre Sch\u00f6nheit [hindurch] erschienen sie Uns nicht mehr h\u00e4sslich. Unsere Liebe war nicht mehr in Uns eingeschr\u00e4nkt, sondern im Herzen eines so heiligen Gesch\u00f6pfs ausgegossen.<br \/>\nIndem Wir Ihr unsere g\u00f6ttliche Vaterschaft mitteilten und alle in Ihr liebten, erwarb Sie die g\u00f6ttliche Mutterschaft, um alle als ihre Kinder lieben zu k\u00f6nnen, die von ihrem Himmlischen Vater gezeugt waren.<br \/>\nWie Sie f\u00fchlte, dass Wir alle Gesch\u00f6pfe in Ihr liebten, so sp\u00fcrte Sie, dass unsere Liebe die neue Generation des ganzen Menschengeschlechtes in ihrem Mutterherzen bildete.<br \/>\nKann es eine gr\u00f6\u00dfere Erfindung der Liebe, liebevollere Kunstgriffe geben als unsere Vaterg\u00fcte, die, um die Gesch\u00f6pfe zu lieben, ja selbst jene, die Uns beleidigten, ein Gesch\u00f6pf aus eben diesem Stamm erw\u00e4hlte, es so sch\u00f6n formte, als Wir es vermochten, damit unsere Liebe keine Hindernisse finde, um alle in Ihr lieben zu k\u00f6nnen und Sie alle lieben zu lassen?<br \/>\nIn dieser Himmlischen K\u00f6nigin k\u00f6nnen alle unsere Liebe finden, die in Ihr verborgen ist, zumal Sie, die ja unseren G\u00f6ttlichen Willen besa\u00df, Uns beherrschte und alle lieben lie\u00df, und Wir beherrschten wiederum mit unserer sanften Herrschaft Sie, dass Sie allen eine ganz z\u00e4rtliche Mutter sei. Die wahre Liebe kann nicht sein, ohne zu lieben.<br \/>\nSie setzt alle K\u00fcnste ein und n\u00fctzt die kleinsten wie die gr\u00f6\u00dften Dingen, um zu lieben. Unsere Liebe ist bald verborgen, bald offenkundig, bald handelt sie direkt, bald indirekt und zeigt, dass Wir Jene mit unaufh\u00f6rlicher Liebe beleben, die Wir aus den Tiefen unserer Liebe hervorgebracht haben.<br \/>\nWir konnten allen Generationen kein gr\u00f6\u00dferes Geschenk machen, als ihnen dieses unvergleichliche Gesch\u00f6pf als Mutter aller zu schenken, die ihnen unsere in Ihr verborgene Liebe bringt, welche Sie all ihren Kindern einfl\u00f6\u00dfen m\u00f6chte.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 4. Februar 1934)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #cfa829;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eTochter meines Willens, h\u00f6re Mir zu: meine Liebe \u00fcberw\u00e4ltigt Mich, Ich kann sie nicht mehr zur\u00fcckhalten. Um jeden Preis w\u00fcnsche Ich die Herrschaft meines Willens auf Erden, wenn Ich auch Himmel und Erde umst\u00fcrzen m\u00fcsste.<br \/>\nMit Mir vereint sich meine Himmlische Mutter, die unaufh\u00f6rlich zu Mir sagt und wiederholt: \u201aSohn, mach schnell, z\u00f6gere nicht l\u00e4nger. Setze deine Liebesstrategien ein, wirke als der m\u00e4chtige Gott, der Du bist.<br \/>\nGib, dass dein Wille alle erf\u00fcllt und \u2013 vereint mit einer Liebe, der niemand widerstehen kann \u2013 mit seiner Macht und Majest\u00e4t Besitz von allen ergreife und wie im Himmel so auf Erden herrsche.\u2019<br \/>\nDies sagt Sie mit so gl\u00fchenden Seufzern zu Mir, mit feurigen Herzschl\u00e4gen und ihren liebevollen Kunstgriffen als Mutter, dass Ich nicht widerstehen kann, und Sie f\u00fcgt sogar noch hinzu: \u201aMein Sohn, Sohn meines Herzens, Du hast Mich zur K\u00f6nigin und Mutter eingesetzt, aber wo ist mein Volk?<br \/>\nMeine Kinder, wo sind sie? W\u00e4re Ich f\u00e4hig zu leiden, so w\u00e4re ich die ungl\u00fccklichste K\u00f6nigin und Mutter, denn Ich besitze zwar mein Reich, aber kein eigenes Volk, das mit demselben Willen wie ihre K\u00f6nigin leben w\u00fcrde; wenn ich aber keine Kinder habe, wem k\u00f6nnte Ich das gro\u00dfe Erbe ihrer Mutter anvertrauen?<br \/>\nWo finde Ich die Freude und das Gl\u00fcck meiner Mutterschaft? Lass also das G\u00f6ttliche Fiat herrschen, dann wird deine Mama gl\u00fccklich sein und ihr Volk und ihre Kinderschar besitzen, die mit Mir zusammen leben werden, mit demselben Willen wie ihre Mutter.\u2019<br \/>\nGlaubst du, dass Ich dieser Rede meiner Mutter, die Sie st\u00e4ndig an Mich richtet und die lieblich mein Herz erf\u00fcllt, deren Worte Pfeile und Wunden st\u00e4ndiger Liebe sind, gleichg\u00fcltig gegen\u00fcber bleiben k\u00f6nnte?<br \/>\nIch kann es nicht und will es auch nicht, zumal Sie Mir nie etwas abgeschlagen hat. So fehlt Mir die Kraft, Mich Ihr zu verweigern, und mein G\u00f6ttliches Herz dr\u00e4ngt Mich, Sie zufriedenzustellen.<br \/>\nDu aber, vereinige dich mit Uns und seufze und flehe darum, dass mein Wille bekannt werde und zur Herrschaft auf Erden gelange\u2026\u201c. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 34; 10. Februar 1937)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #cfa829;\">\u201eDann sagte er zu dem J\u00fcnger: Siehe, deine Mutter!\u201c (Joh 19,27)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 \u201eMeine Tochter, wisse, wer in meinem Willen lebt, der bereitet allen Arbeit. Wenn mein Vater im Himmel die Seele in seinem G\u00f6ttlichen Wollen sieht, umgibt Er sie, um in ihr sein Abbild und die \u00c4hnlichkeit mit Sich herauszuarbeiten; zumal Er seinen Willen in ihr findet und damit die anpassungsf\u00e4hige, flexible Materie, die sich bearbeiten l\u00e4sst, um daraus das sch\u00f6nste Bild zu gestalten, das Ihm \u00e4hnlich ist.<br \/>\nO, welch gro\u00dfes Wohlgefallen empfindet Er, dass Er mit seiner Arbeit Abbilder Seiner Selbst erzeugen kann! Diese Seele macht auch der Himmlischen Mutter Arbeit, denn wenn Maria meinen Willen im Gesch\u00f6pf vorfindet, hat Sie eine Seele, die Ihr Gesellschaft leistet, die als Tochter ihre M\u00fctterlichkeit aufnimmt, der Sie ihre Fruchtbarkeit und ihre in meinem Willen vollbrachten Akte mitteilen kann.<br \/>\nSie findet eine Seele, aus der Sie ihr Modell und ihr treues Abbild machen kann. O, wie gro\u00df ist die Freude dieser Himmlischen Mutter, ihre emsige Arbeit, ihre F\u00fcrsorge und m\u00fctterliche Sorgfalt, da Sie als wahre Mutter handeln und der Seele ihr Erbe schenken kann!<br \/>\nDa der Wille von Mutter und Tochter eins sind, kann sie sich verst\u00e4ndlich machen und ihre Gnaden, ihre Liebe, ihre Heiligkeit gemeinsam teilen! Sie f\u00fchlt sich bei ihrer Arbeit gl\u00fccklich, weil Sie eine Seele findet, die ihr Gefolge bildet, ihr \u00e4hnlich ist und mit ihrem G\u00f6ttlichen Willen selbst lebt.<br \/>\nJene, die in Ihm leben, sind ihre bevorzugten T\u00f6chter, ihre Lieblinge und Sekret\u00e4rinnen. Man kann sagen, dass diese kraft meines G\u00f6ttlichen Willens einen machtvollen Magneten besitzen, der die Blicke dieser Himmlischen Mutter so stark anzieht, dass Sie ihre Augen nicht mehr von ihnen abwenden kann.<br \/>\nUm die Seele in Sicherheit zu bewahren, arbeitet die gro\u00dfe Herrin, indem Sie sie mit ihren Tugenden, ihren Schmerzen, ihrer Liebe und dem Leben ihres Sohnes selbst umgibt&#8230;\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 33; 14. Mai 1935)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":94697,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-61971","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61971","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=61971"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/61971\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/94697"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=61971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=61971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=61971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}