{"id":62008,"date":"2025-09-20T12:00:06","date_gmt":"2025-09-20T10:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/25-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-161-13\/"},"modified":"2025-09-20T15:12:56","modified_gmt":"2025-09-20T13:12:56","slug":"25-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-161-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/25-sonntag-im-jahreskreis-c-lk-161-13\/","title":{"rendered":"25. Sonntag im Jahreskreis &#8211; C &#8211; (Lk 16,1-13)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1In jener Zeit sagte Jesus zu seinen J\u00fcngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Verm\u00f6gen. 2Darauf lie\u00df er ihn rufen und sagte zu ihm: Was h\u00f6re ich \u00fcber dich? Leg Rechenschaft ab \u00fcber deine Verwaltung! Du kannst nicht l\u00e4nger mein Verwalter sein.<br \/>\n3Da \u00fcberlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln sch\u00e4me ich mich. 4Doch &#8211; ich wei\u00df, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre H\u00e4user aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.<br \/>\n5Und er lie\u00df die Schuldner seines Herrn, einen nach dem andern, zu sich kommen und fragte den ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig? 6Er antwortete: Hundert Fass \u00d6l. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin, und schreib \u00abf\u00fcnfzig\u00bb.<br \/>\n7Dann fragte er einen andern: Wieviel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, und schreib \u00abachtzig\u00bb. 8Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen kl\u00fcger als die Kinder des Lichtes.<br \/>\n9Ich sage euch: Macht euch Freunde mit Hilfe des ungerechten Mammons, damit ihr in die ewigen Wohnungen aufgenommen werdet, wenn es mit euch zu Ende geht. 10Wer in den kleinsten Dingen zuverl\u00e4ssig ist, der ist es auch in den gro\u00dfen, und wer bei den kleinsten Dingen Unrecht tut, der tut es auch bei den gro\u00dfen.<br \/>\n11Wenn ihr im Umgang mit dem ungerechten Reichtum nicht zuverl\u00e4ssig gewesen seid, wer wird euch dann das wahre Gut anvertrauen? 12Und wenn ihr im Umgang mit dem fremden Gut nicht zuverl\u00e4ssig gewesen seid, wer wird euch dann euer wahres Eigentum geben?<br \/>\n13Kein Sklave kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr k\u00f6nnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eEin reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Verm\u00f6gen. Darauf lie\u00df er ihn rufen und sagte zu ihm: Was h\u00f6re ich \u00fcber dich? Leg Rechenschaft ab \u00fcber deine Verwaltung! Du kannst nicht l\u00e4nger mein Verwalter sein\u201c (Lk 16,1+2)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2026 Folgte ich dem H\u00f6chsten Willen in dem Akt, als das g\u00f6ttliche Wesen dabei war, den Menschen zu erschaffen, damit auch ich gemeinsam mit meinem ersten Vater Adam Ihn mit jener Liebe lieben k\u00f6nne, mit der Adam Ihn im ersten Augenblick seiner Erschaffung liebte. Ich wollte diesen g\u00f6ttlichen Akt empfangen, diesen Ausfluss der Liebe, um ihn meinem Sch\u00f6pfer zur\u00fcckzugeben. Als ich dies dachte, sagte mein s\u00fc\u00dfer Jesus voller Wohlgefallen zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, wer in meinem Willen lebt, f\u00fcr den gibt es keinen Akt von Uns, der [ihm] nicht gegenw\u00e4rtig w\u00e4re, noch gibt es einen Akt, den Wir hervorgebracht haben, den er nicht empfangen k\u00f6nnte. So geh\u00f6rt auch dir mein Atem und unser Ausfluss der Liebe.<br \/>\nWie gro\u00df war unser Wohlgefallen in diesem ersten Akt der Erschaffung des Menschen. Wir hatten Himmel und Erde geschaffen, doch f\u00fchlten Wir [hierbei] in Uns nichts Neues. Bei der Erschaffung des Menschen war es anders. Es war ein Wille, der erschaffen wurde, und zwar ein freier Wille, und in ihm schlossen Wir den Unsrigen ein.<br \/>\nWir legten Ihn quasi auf die Bank, um die Zinsen unserer Liebe, der Herrlichkeit, der geb\u00fchrenden Anbetung einzuheben. O, wie quoll in Uns die Liebe \u00fcber, wie bebte sie vor Freude, als sie sich in diesen freien Willen ausgoss, damit Wir die Worte h\u00f6ren k\u00f6nnten: \u201eIch liebe Dich.\u201c<br \/>\nAls aus der Brust des Menschen, der von unserer Liebe erf\u00fcllt war, das erste Wort \u201eIch liebe Dich\u201d entsprang, da war unsere Freude \u00fcberaus gro\u00df, denn es war, als h\u00e4tte er Uns die Zinsen f\u00fcr alle G\u00fcter, die Wir in ihn gelegt hatten, gegeben.<br \/>\nDieser von Uns geschaffene freie Wille war die Schatzkammer f\u00fcr das Kapital eines G\u00f6ttlichen Willens, und Wir begn\u00fcgten Uns mit einem schmalen Gewinn, ohne das Kapital mehr einzufordern. Darum war der Schmerz \u00fcber den Fall des Menschen gro\u00df, denn er verweigerte Uns das Kapital, um Uns nicht [einmal] die geringen Zinsen zu geben.<br \/>\nSeine Bank blieb leer, sein Feind verb\u00fcndete sich mit ihm, erf\u00fcllte ihn mit Leidenschaften und Elend, und so blieb der \u00c4rmste bankrott. Nun, meine Tochter, da der Akt der Erschaffung des Menschen ein feierlicher Akt und f\u00fcr Uns eine gro\u00dfe Freude war, rufen Wir in dich diesen Akt und wollen dich in ihm, um die Feierlichkeit des Aktes zu wiederholen, indem Wir in deinen Willen das gro\u00dfe Kapital des Unsrigen legen.<br \/>\nDabei quillt unsere Liebe \u00fcber und bebt vor Freude und gro\u00dfem Wohlgefallen, da Wir unseren Zweck verwirklicht sehen. Du wirst Uns sicher die geringen Zinsen nicht verweigern und unser Kapital nicht zur\u00fcckweisen, nicht wahr?<br \/>\nVielmehr werden Wir jeden Tag die Abrechnung machen, Ich werde dich in die Gegenwart dieses [ersten] Aktes hineinrufen, als Wir diesen freien Willen erschufen, damit du Mir die Zinsen gibst und Ich sehe, ob Ich mein Kapital noch etwas vermehren kann.\u201c\u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 21; 22. April 1927)<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eWer in den kleinsten Dingen zuverl\u00e4ssig ist, der ist es auch in den gro\u00dfen\u201c (Lk 16,10)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich war weiterhin in meinem gewohnten Zustand und ganz betr\u00fcbt, im Besonderen, weil mir der geliebte Jesus in den vergangenen Tagen gezeigt hatte, wie fremde Soldaten in Italien einfielen, und ein gro\u00dfes Gemetzel unter unseren Soldaten stattfand und ein Blutbad, dass es Jesus selbst schauderte, es anzusehen.<br \/>\nIch f\u00fchlte mein armes Herz vor Schmerz zerspringen und sagte zu Jesus: &#8222;Rette meine Br\u00fcder, deine Abbilder, aus diesem See aus Blut, lasse nicht zu, dass auch nur eine Seele in die H\u00f6lle falle.&#8220;<br \/>\nUnd als ich sah, dass die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit ihren Zorn gegen die armen Gesch\u00f6pfe noch st\u00e4rker entbrennen lassen wird, f\u00fchlte ich mich wie zum Sterben, und Jesus sprach zu mir, fast als wollte Er mich von diesen so qualvollen Szenen ablenken:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die Liebe, mit der Ich die Seelen liebe, ist so gro\u00df, dass Ich, sobald sich die Seele entscheidet, sich Mir hinzugeben, sie mit so viel Gnade umgebe, sie liebkose, anrege, aufhebe, ans Herz dr\u00fccke, sie mit f\u00fchlbaren Gnaden, mit Eifer und Inspirationen ausstatte.<br \/>\nNun, da sich die Seele so mit Gnade erf\u00fcllt sieht, beginnt sie, Mich zu lieben und bildet eine Grundlage von Gebeten und von frommen \u00dcbungen in ihrem Herzen, und beschlie\u00dft, sich in den Tugenden zu \u00fcben. All das bildet eine bl\u00fchende Wiese in der Seele, doch meine Liebe ist nicht zufrieden mit Blumen allein, sie will Fr\u00fcchte.<br \/>\nUnd deshalb f\u00e4ngt sie an, die Bl\u00fcten fallen zu lassen, das hei\u00dft, sie entkleidet die Seele der f\u00fchlbaren Liebe, des [ungeordneten] Eifers und von allem \u00fcbrigen Hinderlichen, um die Seele fruchtbar zu machen. Wenn die Seele treu ist, setzt sie ihre frommen \u00dcbungen und Tugendakte fort, und findet keinen Geschmack an irgendetwas anderem Irdischen, sie denkt nicht an sich selbst, sondern nur an Mich.<br \/>\nDurch das Vertrauen in Mich wird sie den Fr\u00fcchten Geschmack verleihen, ihre Treue wird die Fr\u00fcchte reifen lassen, und mit Mut, Geduld und Ruhe werden die Fr\u00fcchte wachsen und reichlich werden. Und Ich, der himmlische Landmann, werde diese Fr\u00fcchte ernten und daraus meine Speise bereiten; und Ich werde ein weiteres Feld anpflanzen, noch sch\u00f6ner und bl\u00fchender, in dem heroische Fr\u00fcchte wachsen, die meinem Herzen unerh\u00f6rte Gnaden entrei\u00dfen werden.<br \/>\nWenn die Seele aber untreu und ohne rechtes Vertrauen ist, wenn sie unruhig wird und Vergn\u00fcgen an menschlichen Dingen findet usw., werden diese Fr\u00fcchte nie heranreifen, sondern geschmacklos sein, bitter, mit Schlamm bedeckt, Mich erbittern und Mich aus der Seele zur\u00fcckziehen lassen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 25. Mai 1916)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><span style=\"color: #008000;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/span><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich f\u00fchlte mich ganz betr\u00fcbt, und mein s\u00fc\u00dfer Jesus, der sich kaum zeigte, sagte zu mir: \u201eMut, meine Tochter, sei Mir treu und aufmerksam, denn Treue und Aufmerksamkeit bringen einen ausgeglichenen Seelenzustand hervor, bilden eine einheitliche Stimmung in der Seele und festigen den vollkommenen Frieden; und dieser macht sie zur Herrin, auf eine Art, dass sie tut, was sie m\u00f6chte und erreicht, was immer sie will.<br \/>\nIm Besonderen gleicht eine Seele, die in meinem Willen lebt, der Sonne, die sich nie \u00e4ndert; [nur] einer ist ihr Akt, n\u00e4mlich aus ihrer Sph\u00e4re Licht und W\u00e4rme herab zu senden. Sie tut nicht heute dies und morgen etwas anderes, sondern f\u00fchrt stets treu und best\u00e4ndig dasselbe aus.<br \/>\nDoch w\u00e4hrend ihr Akt einer ist, wie viele verschiedene Akte geschehen doch, wenn dieser [eine] Akt herabsteigt und auf die Erdoberfl\u00e4che trifft! Beinahe unz\u00e4hlige: Findet die Sonne eine halb geschlossene Blume, so \u00f6ffnet sie diese mit dem Kuss ihres Lichtes und ihrer W\u00e4rme und verleiht ihr F\u00e4rbung und Wohlgeruch. Trifft sie eine herbe Frucht, l\u00e4sst sie diese reifen und teilt ihr S\u00fc\u00dfigkeit mit. Findet sie gr\u00fcne Felder, f\u00e4rbt sie diese goldgelb.<br \/>\nTrifft sie auf faulige Luft, reinigt sie diese mit dem Kuss ihres Lichtes; kurz, sie gibt allen Dingen alles N\u00f6tige f\u00fcr ihre Existenz auf dieser Erde, und bewirkt, dass alles den enthaltenen Nutzen hervorbringen kann, wie es von Gott eingerichtet wurde. So ist die Sonne mit ihrer Treue, und indem sie stets dasselbe tut, die Erf\u00fcllung des Willens Gottes \u00fcber alle geschaffenen Dinge.<br \/>\nO, w\u00fcrde die Sonne nicht stets gleichm\u00e4\u00dfig ihr Licht senden, welche Schwankungen, welche Unordnung g\u00e4be es doch hier auf Erden, und der Mensch k\u00f6nnte nicht planen und weder die Felder noch die Pflanzen einsch\u00e4tzen, und m\u00fcsste sich sagen: \u201aWenn mir die Sonne nicht ihr Licht und ihre W\u00e4rme spendet, wei\u00df ich nicht, wann ich ernten soll, noch wann die Fr\u00fcchte reif werden.\u2018<br \/>\nSo ist es auch mit einer treuen und aufmerksamen Seele. In meinem Willen ist ihr Akt [nur] einer, doch die Wirkungen sind unz\u00e4hlige; ist sie hingegen unbest\u00e4ndig und unaufmerksam, dann ist sie sowohl f\u00fcr sich selbst wie f\u00fcr Mich unberechenbar, und das Gute, das sie hervorbringen kann, ist nicht festzulegen.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 15; 13. Februar 1923)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62008","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62008"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62008\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}