{"id":62043,"date":"2025-09-22T21:00:25","date_gmt":"2025-09-22T19:00:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/dienstag-der-25-woche-im-jahreskreis-lk-819-21\/"},"modified":"2025-09-22T13:25:24","modified_gmt":"2025-09-22T11:25:24","slug":"dienstag-der-25-woche-im-jahreskreis-lk-819-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/dienstag-der-25-woche-im-jahreskreis-lk-819-21\/","title":{"rendered":"Dienstag der 25. Woche im Jahreskreis (Lk 8,19-21)"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">19In jener Zeit kamen die Mutter Jesu und seine Br\u00fcder zu ihm; sie konnten aber wegen der vielen Leute nicht zu ihm gelangen. 20Da sagte man ihm: Deine Mutter und deine Br\u00fcder stehen drau\u00dfen und m\u00f6chten dich sehen. 21Er erwiderte: Meine Mutter und meine Br\u00fcder sind die, die das Wort Gottes h\u00f6ren und danach handeln.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008000;\">\u201eMeine Mutter und meine Br\u00fcder sind die, die das Wort Gottes h\u00f6ren und danach handeln\u201c (Lk 8,21)<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend ich betete und an jenen Moment dachte, als sich Jesus von seiner Heiligsten Mutter verabschiedete, um hinzugehen und seine Passion zu erleiden, sagte ich mir: &#8222;Wie ist es m\u00f6glich, dass sich Jesus von seiner lieben Mutter trennen konnte und sie von Jesus?&#8220; Und der gebenedeite Jesus sprach zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, sicher konnte es zwischen Mir und meiner s\u00fc\u00dfen Mutter keine Trennung geben: die Trennung war nur scheinbar. Ich und sie, Wir waren miteinander verschmolzen, und die Verschmelzung war so gro\u00df und stark, dass Ich bei ihr verblieb, und sie mit Mir kam; so kann man sagen, dass es eine Art Bilokation war.<br \/>\nDies geschieht auch bei den Seelen, wenn sie wahrhaft mit Mir vereint sind, und wenn sie beim Gebet in ihre Seelen das Gebet als Leben eintreten lassen, so geschieht eine Art Verschmelzung oder Bilokation: wo immer Ich Mich befinde, trage Ich sie mit Mir, und Ich bleibe bei ihnen.<br \/>\nMeine Tochter, du kannst nicht begreifen, was meine geliebte Mama f\u00fcr Mich war. Als Ich auf die Erde kam, konnte Ich nicht ohne Himmel sein, und mein Himmel war meine Mutter.<br \/>\nZwischen Mir und ihr floss eine solche &#8218;Elektrizit\u00e4t&#8216;, dass meiner Mutter auch nicht ein Gedanke entging, den sie nicht aus meinem Geist gesch\u00f6pft h\u00e4tte; und indem sie alles aus Mir sch\u00f6pfte: das Wort, den Willen und das Verlangen, die Handlung und den Schritt, mit einem Wort, alles, bildete dies in jenem Himmel die Sonne, die Sterne, den Mond und alle m\u00f6glichen Freuden, die Mir die Seele geben, und die sie selbst genie\u00dfen kann.<br \/>\nAch, wie erfreute Ich Mich in diesem Himmel! Wie f\u00fchlte Ich Mich erquickt und f\u00fcr alles vergolten! Auch die K\u00fcsse, die meine Mutter Mir gab, schlossen f\u00fcr Mich den Kuss der ganzen Menschheit ein und erstatteten Mir den Kuss aller Gesch\u00f6pfe zur\u00fcck.<br \/>\nIch f\u00fchlte meine s\u00fc\u00dfe Mutter \u00fcberall: Ich f\u00fchlte sie in meinem Atem, und wenn er beklommen war, erleichterte sie ihn Mir; Ich f\u00fchlte sie in meinem Herzen, und wenn es verbittert war, vers\u00fc\u00dfte sie es Mir; im Schritt, und wenn er m\u00fcde war, gab sie Mir Kraft und Rast.<br \/>\nUnd wer kann dir schildern, wie Ich sie in meiner Passion wahrnahm? Bei jedem Gei\u00dfelhieb, bei jedem Dorn, bei jeder Wunde, bei jedem Tropfen meines Blutes, \u00fcberall nahm Ich sie wahr, und sie handelte als wahre Mutter an Mir.<br \/>\nAch, wenn die Seelen Mir entsprechen und alle aus Mir sch\u00f6pfen w\u00fcrden, wie viele Himmel und wie viele M\u00fctter h\u00e4tte Ich auf Erden!&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 9. Mai 1913)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230; Ich f\u00fcge noch an, dass ich eines Tages die Stunde betete, in der die Himmlische Mutter Jesus zum Grab begleitete, und ich folgte ihr, um ihr in ihrer bitteren Trostlosigkeit Gesellschaft zu leisten, um sie zu bemitleiden. Ich hielt diese Stunde nicht immer gewohnheitsm\u00e4\u00dfig, nur einige Male.<br \/>\nNun war ich unentschlossen, ob ich diese Stunde halten solle oder nicht, und der geliebte Jesus sprach voller Liebe und als wolle Er mich bitten, zu mir:<br \/>\n&#8222;Meine Tochter, Ich will nicht, dass du sie ausl\u00e4sst, du wirst sie halten aus Liebe zu Mir, zu Ehren meiner Mutter; wisse, dass jedes Mal wenn du sie verrichtest, meine Mutter sich f\u00fchlt, als w\u00e4re sie pers\u00f6nlich auf Erden um ihr Leben zu wiederholen, und folglich empf\u00e4ngt sie daf\u00fcr jene Glorie und Liebe, die sie Mir auf Erden erwies, und Ich f\u00fchle Mich, als w\u00e4re meine Mutter von neuem auf Erden, sp\u00fcre ihre m\u00fctterliche Z\u00e4rtlichkeit, ihre Liebe und all die Glorie, die sie Mir erwies, deshalb wirst du f\u00fcr Mich als [meine] Mutter gelten.&#8220;<br \/>\nDann, als Er mich umarmte, h\u00f6rte ich, wie Er zu mir ganz leise sagte: &#8222;Meine Mama, Mama&#8220;.<br \/>\nUnd Er gab mir ein, was in jener Stunde die s\u00fc\u00dfe Mutter tat und litt, und ich folgte ihr nach; und von da an habe ich diese Stunde, mit Hilfe seiner Gnade, nicht mehr ausgelassen. (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; Oktober 1914)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich setzte meinen gewohnten Zustand unter Entbehrungen und Bitterkeiten fort, und dachte gerade an die Passion meines liebensw\u00fcrdigen Jesus, da wiederholte Er mir:<br \/>\n&#8222;Mein Leben, mein Leben, meine Mama, meine Mama.&#8220; Ich sprach erstaunt zu Ihm: &#8222;Was soll dies bedeuten?&#8220;<br \/>\nUnd Jesus: &#8222;Meine Tochter, wenn Ich in dir meine Gedanken und meine Worte wiederholen h\u00f6re, wenn Ich wahrnehme, dass du mit meiner Liebe liebst, mit meinem Willen willst, mit meinem Verlangen w\u00fcnschest, und alles \u00dcbrige, so f\u00fchle Ich, wie mein Leben in dich hineingezogen und meine eigenen Akte wiederholt werden. So gro\u00df ist deshalb mein Wohlgefallen, dass Ich wiederhole: &#8222;Mein Leben, mein Leben.&#8220;<br \/>\nUnd wenn Ich daran denke, was meine teure Mutter litt, die alle meine Leiden \u00fcbernehmen wollte, um sie an meiner Stelle zu erleiden, und wie du sie nachzuahmen suchst, indem du Mich bittest, dass du die Leiden erleiden darfst, die die Gesch\u00f6pfe Mir bereiten, so wiederhole Ich: &#8222;Meine Mama, meine Mama&#8220;.<br \/>\nIn so gro\u00dfen Bitterkeiten meines Herzens wegen der vielen zerrissenen Glieder so vieler Gesch\u00f6pfe, die Ich in meiner Menschheit wahrnehme, ist es mein einziger Trost, zu f\u00fchlen, wie sich mein Leben wiederholt. So sp\u00fcre Ich, wie die Glieder der Gesch\u00f6pfe in Mir wieder gefestigt werden.&#8220; (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 11; 25. Oktober 1915)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich befand mich in meinem st\u00e4ndigen Zustand im H\u00f6chsten Willen, und bat meine K\u00f6nigin und Mutter, dass Sie mir helfe, dieses Reich des ewigen FIAT zu erflehen; da bewegte sich mein s\u00fc\u00dfer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, die vollkommenste Nachbildung der Kinder des Reiches meines Willens war meine himmlische Mutter, und weil dieses Reich die erste Tochter in sich hatte, konnte die Erl\u00f6sung kommen.<br \/>\nH\u00e4tten Wir nicht die erste Tochter unseres Willens gehabt, so w\u00e4re Ich, das ewige Wort, nie vom Himmel herabgestiegen, und h\u00e4tte Mich nie Kindern, die unserem Willen fremd sind, anvertraut, noch Mich ihrer bedient, um auf die Erde herabzusteigen.<br \/>\nSo siehst du also, dass Wir eine Tochter unseres Willens brauchten, damit das Reich der Erl\u00f6sung komme, und da Sie die Tochter des Reiches des ewigen FIAT war, war Sie die getreue Nachbildung ihres Sch\u00f6pfers und die vollkommene Nachbildung der ganzen Sch\u00f6pfung. Sie musste alle Akte des H\u00f6chsten Willens einschlie\u00dfen, die Dieser in allen geschaffenen Dingen ausf\u00fchrt.<br \/>\nDa Sie die Oberherrschaft und Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber die ganze Sch\u00f6pfung innehatte, musste Sie in sich den Himmel, die Sterne, die Sonne und alles einschlie\u00dfen, damit man in ihrer Souver\u00e4nit\u00e4t die Nachbildung des Himmels, der Sonne, des Meeres und auch der blumen\u00fcbers\u00e4ten Erde finden k\u00f6nne.<br \/>\nSo sah man in meiner Mutter nie gesehene Wunder: man erblickte in Ihr den Himmel, die strahlendste Sonne, das klarste Meer, in dem Wir Uns spiegelten, um unsere Tochter zu sehen, man erblickte die fr\u00fchlingshafte, immer bl\u00fchende Erde, die den himmlischen K\u00fcnstler anzog, seine Spazierg\u00e4nge zu machen.<br \/>\nO, wie sch\u00f6n war die Himmlische Herrin, da Wir in Ihr nicht nur unsere Nachbildung sahen, sondern alle unsere Werke, die in Ihr eingeschlossen waren, und dies, weil Sie unseren Willen in sich einschloss!<br \/>\nNun, damit das Reich des FIAT komme, brauchte Es eine weitere Tochter unseres Willens, denn wenn sie nicht seine Tochter gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte Er ihr weder seine Geheimnisse, noch seine Schmerzen, noch seine Kenntnisse, seine Wunder, seine Heiligkeit, seine Besitzt\u00fcmer mitteilen k\u00f6nnen.<br \/>\nWie ein Vater, eine Mutter sich daran erfreuen, ihren Kindern ihre G\u00fcter bekanntzumachen und in Besitz nehmen zu lassen \u2013 ja, sie vielmehr w\u00fcnschten, mehr zu haben, um sie noch reicher und gl\u00fccklicher zu machen \u2013 so genie\u00dft es mein Wille, seinen Kindern seine G\u00fcter bekannt zu machen, um sie mit einer endlosen Seligkeit reich und gl\u00fccklich zu machen.<br \/>\nIm Reich des H\u00f6chsten FIAT nun werden Wir die Nachbildungen der H\u00f6chsten K\u00f6nigin haben. So ersehnt und erwartet auch Sie dieses G\u00f6ttliche Reich auf Erden, um ihre Kopien zu haben.<br \/>\nWelch sch\u00f6nes Reich wird es sein, ein Reich des Lichtes, der unendlichen Reicht\u00fcmer, ein Reich vollkommener Heiligkeit und der Herrschaft! Unsere Kinder dieses Reiches werden alle K\u00f6nige und K\u00f6niginnen sein, sie werden ganz der g\u00f6ttlichen und k\u00f6niglichen Familie angeh\u00f6ren.<br \/>\nSie werden die ganze Sch\u00f6pfung in sich einschlie\u00dfen, sie werden die \u00c4hnlichkeit und die Physiognomie unseres Himmlischen Vaters haben, und deshalb werden sie die Vollendung unserer Herrlichkeit und die Krone unseres Hauptes sein.\u201c \u2026 (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 20; 4. November 1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #008000;\"><strong>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich bin eine stete Beute des G\u00f6ttlichen Fiat, das mich in allen geschaffenen Dingen erwartet, um die Liebe, die Es bei der Erschaffung so vieler Dinge f\u00fcr mich erzeigte, zu verdoppeln.<br \/>\nDer G\u00f6ttliche Wille scheint sich nach der Liebe seines geliebten Gesch\u00f6pfes zu sehnen, um in der gesch\u00f6pflichen Liebe die kleine St\u00fctze f\u00fcr seine gro\u00dfe Liebe zu finden. So sind Himmel, Sonnen, Winde nichts anderes als Lockrufe, die uns st\u00e4ndig sagen: \u2018Ich bin dir mit meiner Liebe zuvorgekommen, und du \u2013 lasse Mich nicht ohne die deine.\u2019<br \/>\nAls ich h\u00f6rte, wie alle mich einluden, meinen Sch\u00f6pfer zu lieben, \u00fcberraschte mich mein geliebter Jesus und sagte zu mir: \u201eMeine Tochter, wie Ich einen sternen\u00fcbers\u00e4ten Himmel \u00fcber deinem Haupt erschuf, so schuf Ich auch einen Himmel in dir: dieser Himmel ist deine Seele, die sich \u00fcberallhin erstreckt, von der H\u00f6he des Hauptes bis zu deinen F\u00fc\u00dfen unten.<br \/>\nEs gibt keinen Teil in dir, wo sich dieser Himmel nicht ausdehnt. So hast du einen Himmel au\u00dfen und einen noch sch\u00f6neren Himmel im Inneren. Alles, was dieser Himmel kraft deiner Natur tut, d.h., wenn du denkst, sprichst, arbeitest, leidest \u2013 stellt nichts anderes als \u00fcberaus strahlende Sterne dar, mit welchen dieser Himmel der Seele geschm\u00fcckt wird.<br \/>\nDie Sonne, die an ihm ergl\u00e4nzt, ist mein Wille, das rauschende Meer ist meine Gnade; der Wind sind meine erhabenen Wahrheiten, welche die bl\u00fchenden Wiesen der sch\u00f6nsten Tugenden bilden. Die ganze Sch\u00f6pfung ist in die Seele eingeschlossen.<br \/>\nEs war weder die Absicht unserer Weisheit, noch unserer machtvollen Liebe, nur au\u00dferhalb des Menschen eine Sch\u00f6pfung zu schaffen; und das Innere, der vitale und substantielle Teil, sollte ohne Himmel, Sterne und Sonne bleiben \u2013 nein, nein!<br \/>\nWenn Wir ein Werk schaffen, f\u00fcllen Wir es innen und au\u00dfen mit unseren Werken und unserem eigenen Leben an \u2013 aber so intensiv, dass es in der Seele keinen Teil ihres Wesens geben darf, der nicht unser Leben und die Kraft unserer Sch\u00f6pferwerke versp\u00fcre.<br \/>\nDaher lieben Wir den Menschen so sehr, weil er unser Werk ist, und Wir lassen unser Leben in ihm zur\u00fcck, um das, was wir [in ihm] gewirkt haben, zu bewahren. Wer also das Leben meines G\u00f6ttlichen Willens nicht in sich sp\u00fcrt, der kennt Ihn zwar theoretisch, aber nicht in der Praxis.<br \/>\nWenn man n\u00e4mlich etwas Gutes kennt und aus\u00fcbt, dann hat dieses Gute die Kraft, die Substanz des Lebens des Guten zu bilden, das man kennt, sonst w\u00fcrde es nicht praktiziert und w\u00e4re wie ein gemaltes Bild, das leblos ist und somit sein Leben nicht im Betrachter bilden kann.<br \/>\nMein Wille ist Leben, unsere Werke sind lebendige und keine toten Werke; f\u00fcr den aber, der sie nicht kennt oder nicht zu erkennen trachtet oder sie nicht in die Praxis umsetzt, sind sie wie tote und leblose Werke.<br \/>\nDaher erwarte Ich, dass die Seelen sie in die Tat umsetzen, damit Ich das Leben meines Willens verwirklichen, heranbilden und gro\u00dfziehen und unsere Werke f\u00fcr sie lebendig machen kann.\u201d<br \/>\nSp\u00e4ter kamen in mir Angst und Zweifel auf, ob mein guter Jesus [noch] in meiner Seele war oder Er sich zur\u00fcckgezogen hat und mich allein und verlassen zur\u00fccklie\u00df. Welch grausamer stechender Dorn ist dies, der den unerbittlichsten Tod erleiden l\u00e4sst!<br \/>\nDa \u00fcberraschte mich mein stets liebensw\u00fcrdiger Jesus und sagte zu mir:<br \/>\n\u201eMeine Tochter, f\u00fcrchte dich nicht; um dir Sicherheit zu geben, will Ich dir das Kennzeichen daf\u00fcr nennen, ob Ich [noch in der Seele] bin oder sie verlassen habe: wenn sich die Seele meinem Willen unterwirft, Ihn liebt und Ihm den ersten Platz einr\u00e4umt, zeigt dies, dass Ich in der Seele wohne, weil meine Gegenwart die Eigenschaft hat, den menschlichen Willen dem Meinen untergeordnet zu halten.<br \/>\nF\u00fchlt sie hingegen Auflehnung gegen meinen Willen, dann ist es ein sicheres Zeichen, dass Ich Mich zur\u00fcckgezogen habe. Beruhige dich daher und f\u00fcrchte dich nicht.\u201c (aus \u201eDas Buch des Himmels\u201c; Vorl\u00e4ufiger deutscher Text, aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Studiengruppe Hl. Hannibal di Francia &#8211; DI Irmengard Haslinger &#8211; F\u00fcr den privaten Gebrauch &#8211; Band 31; 21. Oktober 1932)<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":62034,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-62043","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-willst-du-wirklich-im-goettlichen-willen-leben-dann-werden-wir-jeden-tag-einen-schritt-machen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62043","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62043"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62043\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/62034"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62043"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62043"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.daslebenimgoettlichenwillen.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62043"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}